Das Blut der Rebellin

von Sabrina Qunaj 
4,8 Sterne bei94 Bewertungen
Das Blut der Rebellin
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Neue Kurzmeinungen

Schokoladenteddys avatar

Sehr spannender Mittelalterepos über den Kampf zwischen Normannen und Walisern. Im Zentrum steht eine zarte Liebesgeschichte. Toll!

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Etwas langatmiger, als wie ich es von der Autorin gewöhnt bin - aber trotzdem wieder ein fesselndes Eintauchen ins historische England!

Alle 94 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Blut der Rebellin"

Wales im 12. Jahrhundert: Während in England ein Bürgerkrieg tobt, rebellieren die Waliser unermüdlich gegen die neuen Machthaber. Um die Position der Normannen zu stärken, soll die junge Isabel, Tochter des mächtigen walisischen Tudor-Geschlechts, den grausamen Sheriff von Pembroke heiraten. Doch am Vorabend der Hochzeit greifen die Rebellen an. Isabel kann fliehen und wird bald selbst zur Freiheitskämpferin. Der Sheriff hat seine Braut allerdings nicht vergessen und beauftragt den walisischen Prinzen Ralph le Walleys, sie zurückzuholen. Als die beiden sich ineinander verlieben, stehen sie plötzlich im Zentrum eines Krieges, in dem sie sich für eine Seite entscheiden müssen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442479894
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:704 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:16.03.2015
Teil 2 der Reihe "Wales"
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.12.2015 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    jenny_wens avatar
    jenny_wenvor 5 Monaten
    Geraldines-Serie Teil 2 - es fehlte mir an Spannung


    Der zweite Teil der Geraldine-Serie von Sabrina Qunaj spielt im 12. Jahrhundert in Wales. 
    Die Waliser rebellieren, in England gibt es den Bürgerkrieg und die junge Isabel soll einen Mann heiraten, der grausamer nicht sein könnte. 
    Doch am Abend vor ihrer Hochzeit wird sie von den Rebellen entführt. 
    Sie lebt einige Jahre unter den Rebellen und wird zur Kämpferin für die Rebellen. 
    Doch der Sheriff, den Isabel heiraten sollte, gibt nicht auf und so gelangt sie auf Umwegen wieder in seine Fänge.

    Auch wenn mir der Schreibstil der Autorin wieder sehr gut gefallen hat und ich schnell wieder in den Geschehen von Wales drin war, so konnte ich in diesem Band keinen Bezug zur Hauptperson aufbauen. Ich empfand ihre Reaktionen und Aktionen zum Teil nicht nachvollziehbar, andere dagegen wirkten ordentlich durchdacht, wiederum andere empfand ich als kindisch. 
    Auch viele andere Charaktere, die in diesem Buch mitspielten, empfand ich als oberflächlich, ganz im Gegensatz zu Nesta in dem ersten Band dieser Reihe.
    Ich mag es eigentlich nicht, die Figuren miteinander zu vergleichen, dennoch habe ich einige Unterschiede entdeckt, aber auch viele Gemeinsamkeiten.
    In manchen Situationen musste ich echt nochmal nachsehen, ob ich wirklich im Mittelalter war, oder nicht doch in der heutigen Zeit. Das lag zum Teil an sehr modernen Ausdrücken, die während des Buches immer wieder vorkamen. Andererseits flechtete die Autorin die historischen Geschenisse sehr gut in die Geschichte mit ein. 


    Mein Fazit:

    Eigentlich hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, wenn auch einige Längen enthalten waren. Die Spannung fehlte mir allerdings. Ab und an bäumte sie sich auf, flaute dann aber schnell wieder ab. Die fehlende Bindung beim Lesen zu den einzelnen Figuren wog bei mir aber größer. Ich gebe somit dem Buch gut gemeinte 3 Sterne.

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    Blackfairy71s avatar
    Blackfairy71vor 5 Monaten
    Teil 2 der Geraldine-Familiensaga

    Wales im Jahre 1146. Die junge Isabel de Carew wächst auf dem Familiensitz Llansteffan mehr oder weniger behütet auf, während in England ein Bürgerkrieg tobt. Doch die Waliser rebellieren unermüdlich gegen die neuen Machthaber und wollen ihr Land nicht hergeben. Isabels Großmutter Nesta, selbst zum Teil eine walisische Prinzessin, erzählt ihr Geschichten und das Mädchen ist fasziniert von dem wilden Land und dem Mut der Waliser.
    Um die Position der Normannen zu stärken, soll Isabel ein paar Jahre später den grausamen Sheriff von Pembroke heiraten. Auf der Reise nach Tenby lernt sie den gleichaltrigen Ralph kennen und es entwickelt sich eine Freundschaft, die über Jahre halten soll. 
    Zwei Jahre soll Isabell schließlich in der Obhut von Lady Hayt, der Mutter des Sheriffs verbringen, bis sie für die Heirat alt genug ist. Doch dazu kommt es nicht, denn in der Nacht vor der Hochzeit greifen walisische Rebellen die Burg an und entführen Isabel. Ralph bleibt zurück, schwört aber, dass er Isabel finden wird.
    Diese findet unter den Walisern schnell ein neues Zuhause und schließt sich den Rebellen, die Nachkommen ihrer Großmutter Nesta sind, und ihrem Freiheitskampf an. 
    Aber der Sheriff hat nicht vor, seine Braut widerstandslos seinen Feinden zu überlassen und schickt ausgerechnet Ralph, um sie zurückzuholen. Aber so einfach kann Isabel ihr Blut nicht verleugnen, denn ihr Herz schlägt längst für die Freiheit von Wales.

    "Das Blut der Rebellin" ist der zweite Wales-Roman, in dem es um das Geschlecht der Geraldines geht. Dieses Mal steht Nestas Enkelin Isabel im Mittelpunkt. Über einen Zeitraum von rund 20 Jahren erleben wir, wie sie vom wilden Mädchen, das gerne mit ihrer Steinschleuder übt, zur jungen Frau wird, die zusammen mit den Walisern für die Freiheit des Landes ihrer Väter kämpft. Ihr Dickkopf und ihr vorlautes Mundwerk bringen sie mehr als einmal in Schwierigkeiten und sie muss einiges erdulden während dieser Zeit, in der Frauen es nicht leicht haben. 
    In Eira, die an der Seite ihres Mannes Maredudd für die Rebellen kämpft, findet sie schließlich eine Freundin und der walisische Fürst Cadell wird so etwas wie ein Vaterersatz für sie. Er hat nie vergessen, dass sie ihm einst das Leben rettete und ihr eigenes dabei riskierte.

    Auch hier gibt es wieder eine ganze Reihe von Personen und Namen, vor allen Dingen die walisischen sind nicht so einfach. Aber am Anfang des Buches gibt es eine hilfreiche Auflistung und man erfährt auch, welche Personen historisch sind. 
    Wir begegnen auch einigen Charakteren aus "Die Tochter des letzten Königs", dem ersten Teil der Geraldine-Saga, wie z. B. Nesta oder auch ihren Söhnen, auch Henry, der von allen nur Harri genannt wurde und der der Sohn von König Henry von England war. 
    Isabel erinnerte mich in ihrer Art sehr an Nesta, kein Wunder, ist sie ja auch ihre Enkelin. Ich mochte sie gleich, ihre offene und ehrliche Art und ihre Kämpfernatur.

    Sabrina Qunaj gelingt es mit ihrem Schreibstil die Vergangenheit lebendig werden zu lassen. Man merkt die Liebe und Begeisterung zu Wales, einem Land und einer Zeit, die in der Geschichte bisher wenig beachtet wurde. 
    Isabels Geschichte ist mitreißend, manchmal humorvoll und emotional erzählt und bis auf ein paar kleinere Längen zwischendurch, ist das Buch von Anfang bis Ende spannend und unterhaltsam geschrieben. Die Sprache ist nicht zu altmodisch, aber auch nicht zu modern. Sabrina hat dazu auch ein paar Erklärungen im Nachwort abgegeben. Das übrigens auch wieder sehr interessant ist für alle historisch interessierten Leser. 

    Muss man den Vorgängerband "Die Tochter des letzten Königs" gelesen haben, um "Das Blut der Rebellin" zu verstehen? Nein, muss man nicht. Sollte man aber, denn sonst verpasst man etwas. ;-) Von mir gibt es also eine uneingeschränkte Leseempfehlung für diesen historisch gut geschriebenen und recherchierten Roman. Und ich freue mich jetzt schon auf den dritten Teil der Geraldine-Saga.

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Etwas langatmiger, als wie ich es von der Autorin gewöhnt bin - aber trotzdem wieder ein fesselndes Eintauchen ins historische England!
    Authentisches Historienepos im umkämpften Wales

    Wir sind in Wales im 12. Jahrhundert und die junge Isabel gerät wie ihre Großmutter Nesta zwischen die Fronten der Normannen und Briten. Nesta haben wir ja im ersten Band der Trilogie kennengelernt und ich fand es sehr schön, sie auch in diesem Teil noch ab und an zu treffen. Ihr Verhältnis zu ihrer Enkeltochter Isabel ist sehr innig, aber leider werden auch sie durch die kriegerischen Unruhen auseinander gerissen.

    Das ganze Dilemma mit den "Walisern", wie die Briten genannt werden und was ja nichts anderes als "Fremde" bedeutet und ihre kleinen und großen Schlachten gegen die Normannen bestimmt die Zeit und auch die Handlung dieser Geschichte. Wieder mal großartig recherchiert, wobei es mir dann doch manchmal ein bisschen zu sehr ins Detail ging. So im Einzelnen und so genau muss ich es bei so einer Geschichte dann doch nicht wissen und dadurch war es mir auch dieses Mal stellenweise etwas zu langatmig.

    Großartig war allerdings wieder Isabel. Sie steht ja zwischen den Fronten da sie das Blut von beiden Seiten in den Adern hat und man sieht ja schon am Titel des Buches, auf welche Seite sie sich schlagen wird. Einfach hat sie es nicht - wie alle Frauen zu dieser Zeit. Dass man damals (und auch manchmal heute noch) einfach verheiratet wird um die Verbindungen zwischen einzelnen Bündnissen zu stärken war den Frauen klar und ich bewundere die Klarheit, mit der sie damals dieser Tradition ins Auge geblickt haben. Man konnte Glück mit einem guten Mann haben; oder eben Pech ... im Prinzip wie heute auch ;) Aber Isabel ist hier wirklich ein sehr starker und innerlich stolzer Charakter, die ihr Schicksal zwar hinnimmt, sich aber nicht scheut, die Gelegenheit zu ergreifen, wenn sie sich bietet. Denn als braves Hausmütterchen hat sie sich noch nie gesehen und ihr Schicksal führt sie auf sehr verschlungene Pfade, bis sie endlich den Weg findet, der zu ihrem Glück führt.

    Der Schreibstil ist hier wie gewohnt sehr flüssig und angenehm zu lesen. Sehr gut angepasst an die Zeit, aber eben nicht ganz so packend, wie ich es gewohnt bin. Es gibt viele Einzelheiten, die ich total interessant fand - der Umgang mit Waffen, die Rolle der Frau, die Traditionen und Brauchtümer; aber eben auch Ausschweifungen und Wiederholungen, die das Tempo sehr gebremst haben.

    Jetzt bin ich jedenfalls sehr gespannt, mit welchem Nachkommen es im dritten und letzten Band aus der Geraldines Reihe weitergehen wird!

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    Die Geraldines

    1 - Die Tochter des letzten Königs
    2 - Das Blut der Rebellin
    3 - Der Ritter der Könige

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    Eliza08s avatar
    Eliza08vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Toller 2. Teil!
    Geraldines Runde 2

    Meine Meinung:

    Nach Nesta ist es nun Isabel, die wir begleiten dürfen und was soll ich sagen, die Enkelin steht der Großmutter in nichts nach. Eigentlich muss ich gestehen, dass mir Isabel noch besser gefällt als Nesta, für mich ist sie die fast beeindruckendere Persönlichkeit.

    Das Cover hat einen hohen Wiedererkennungswert zum ersten Teil und ist diesmal auch wieder sehr schlicht gehalten. Wie schon im ersten Band der Geraldine-Saga breitet Sabrina Qunaj Wales vor uns aus. Wenn man die Beschreibungen liest, hat man das alte, ursprüngliche Wales vor Augen, man schleicht gemeinsam mit den Rebellen durch die Wälder und geht an klaren Flussläufen vorbei.

    Die Zeichnung der Figuren hat mir wieder außerordentlich gut gefallen, Isabel ist für mich eine Protagonisten wie ich sie mir wünsche. Mit ihr würde ich gerne mal einen Kaffee trinken gehen und einfach nur quatschen, denn sie ist eine Persönlichkeit und nicht austauschbar.

    Aber auch die politische Entwicklung beschreibt Sabrina Qunaj ganz genau, der Kampf von Nordwales gegen Südwales und dann ist da ja auch der gemeinsame Feind, die Normannen, die von Wales Besitz ergreifen wollen. Damit es dem Leser einfacher fällt sich zu orientieren, bietet das Buch neben einer Landkarte, auch einen Stammbaum und ein Personenregister; ein Nachwort und ein Glossar runden den positiven Eindruck des Buches aufgrund der Formalia ab. Aber auch die Story an sich ist überzeugend. Die Autorin schildert den Weg den Isabel geht sehr eindrucksvoll, sie ist eine Figur mit der sich der Leser identifizieren kann. Sicherlich spielt hier auch eine Liebesgesichte eine Rolle, allerdings ist sie untergeordnet, denn die Freiheit und Sicherheit des Volkes steht an erster Stelle. Somit gibt es zwei Spannungsbögen, einmal den Spannungsbogen, der den Frieden zwischen den Clans thematisiert und den Spannungsbogen, ob Isabel mit dem Mann zusammen sein darf, dem ihr Herz gehört. Beide Spannungsbögen laufen zum Ende hin ihrem Höhepunkt entgegen.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl der Autorin nicht folgen zu können oder Verständnisschwierigkeiten zu haben, trotz der teilweise komplizierten Konstellation von politischen Entwicklungen und Familienbanden.

    Ich kann diesen Roman nur allen Fans von historischen Romanen empfehlen, denn er bietet beste Unterhaltung vor einer grandiosen Kulisse. Man kann den Roman durchaus auch eigenständig lesen, ich empfehle aber die Reihenfolge einzuhalten, denn so hat man auch der chronologischen Handlung Rechnung getragen. Also beginnen Sie am besten mit „Die Tochter des letzten Königs“ und begleiten Nesta auf ihrem Weg, sie werden es nicht bereuen. Ich kann da nur viel Vergnügen wünschen.

     

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    Isar-12s avatar
    Isar-12vor 2 Jahren
    Eine fesselnde Fortsetzung im Kampf um Wales

    Weiter geht es mit dem zweiten Band der Trilogie um die Geschichte der Geraldines. War ich schon vom ersten Band begeistert, so hat dieses Buch nahtlos das Niveau gehalten. Nefta, die walisische Prinzessin aus dem ersten Teil ist mittlerweile eine alte Dame und in den Mittelpunkt rückt ihre Enkelin Isabel. Deren Schicksal und Abenteuer haben mich sofort wieder in den Bann gezogen. So durchlebt man als Leser mit ihr Höhen und Tiefen, Trauer und Freude sowie Liebe und Hass. Auch der zweite Band umfasst rund 700 Seiten, aber es fiel mir die letzten Tage schwer, das Buch wegzulegen. Immer wieder nutzte ich freie Minuten um weiterzulesen und zu wissen wie es Isabel der Rebellin ergeht. Teilweise ging mir die Geschichte richtig nah, denn der Stellenwert der Frau war im 12. Jahrhundert nicht gerade groß, um es milde auszudrücken. Die Protagonisten sind dabei von Sabrina Qunaj mit viel Liebe zum Detail dargestellt, so dass ich beim Lesen ganz in die damalige Welt eintauchte. Auch dieser zweite Teil der Trilogie hat mir sehr gut gefallen und für mich ist der dritte Band ein absolutes Muss. Ich bin gespannt wie es weitergeht und letztendlich endet.

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    restlessheartvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend und mitreißend! Eine absolute Leseempfehlung!
    Ein toller historischer Roman!

    Worum es geht? 
    Kurz zur Erklärung: Der erste Teil handelt von Nesta, der Tochter eines walisischen Fürsten. Nesta heiratet im Laufe des Romans einen Normannen, weshalb Nestas Enkelin Isabel, die Protagonistin des zweiten Teils, unter Normannen aufwächst:
    Isabel de Carew lebt auf der Burg ihres Onkels, als diese von ihrem Verwandten Cadell, einem walisischen Rebellen, eingenommen wird. Cadell verschont Isabel und lässt sie unbeschadet gehen. Einige Jahre später befindet sich Isabel auf dem Weg zu ihrem Verlobten, dem grausamen Sheriff von Pembrokeshire, als sie erneut auf Cadell trifft. Sie rettet ihm gemeinsam mit dem Pagen des Sheriffs, Ralph de Walleys, das Leben und freundet sich in den folgenden Jahren mit Ralph an, bis daraus Liebe wird. Einen Tag vor der Hochzeit mit dem Sheriff entführen die walisischen Rebellen Isabel. Mit der Zeit entscheidet sie sich für die Seite der Waliser, unter denen sie aufblüht und an deren Seite sie fortan kämpft. Sie versucht, Ralph zu vergessen, doch dieser möchte sie befreien und heiraten. Allerdings fallen die beiden dem Sheriff in die Hände und dieser zwingt Isabel, ihn selbst nun doch zu ehelichen. Über die nächsten Jahre hinweg gehen die Kämpfe zwischen Normannen und Walisern weiter und Isabel ist hin- und hergerissen, denn auf beiden Seiten stehen Menschen, die sie liebt. Ralph und sie versuchen außerdem, einen Weg zu finden, um endlich zusammen sein zu können...

    Meine Meinung:
    Wunderbarer Schreibstil, flüssig, unkompliziert und doch wunderschön. Der Roman ist spannend, traurig, mitreißend, manchmal lustig, aber nie langweilig. Wer Historienromane mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Mir hat schon der erste Teil sehr gut gefallen, doch der zweite steht ihm in Nichts nach (wie es ja leider sonst oft ist). Die Charaktere sind detailliert beschrieben und haben ihre Ecken und Kanten, was mir persönlich immer sehr gut gefällt.
    Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!

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    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: .. und ein gut geschriebener historischer Roman einer Reihe
    ... und ein gut geschriebener historischer Roman einer Reihe

    Auch bei diesem Roman war ich sehr gespannt ob er wieder interessant geschrieben wurde denn ich habe auch schon Band 1 dieser Reihe gelesen und es hat mir gut gefallen. Daher hatte ich einige Erwartungen an den Roman und ich wurde nicht enttäuscht. Denn das Buch fängt schon interessant und unterhaltsam an. Je weiter man liest desto interessanter wird der Roman und man kann ihn kaum aus der Had legen denn man will unbedingt wissen wie es weiter geht.
    Wieder ein unterhaltsamer spannender historischer Teil einer Reihe die mich beim Lesen gefesselt hat und wo ich kaum damit aufhören konnte. Denn ich mußte immer wissen wie es weiter geht. Ich empfehle diese Reihe jedem der gerne historische Romane liest denn sie sind spannend, interessant und gelegentlich auch unterhaltsam geschrieben.

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 3 Jahren
    Das Blut der Rebellin

    Südwales im 12. Jahrhundert: Isabel de Carew lebt auf der Burg Llansteffan. Die Waliser rebellieren gegen Normannen, Fürst Cadell ap Gruffydd führt das Kommando, verschont aber Isabell. In England herrscht Bürgerkrieg nachdem der König verstorben ist und nicht klar ist, wer der Thronfolger werden soll. Mit 13 Jahren soll Isabel nun mit dem furchtbaren Sheriff von Pembroke verlobt werden und sich zu dem Wohnsitz seiner Familie aufmachen. Waliser kämpfen gegeneinander und gegen Normannen. Isabell gerät in diese Metzelei, ihr gelingt aber die Flucht. Doch der Sheriff lässt sie suchen. Durch den Prinzen Ralph le Walleys. Die beiden verlieben sich jedoch ineinander. Aber zu wem fühlen sie sich nun zugehörig?
    „Das Blut der Rebellin“ ist der Nachfolgeband zu "Die Tochter des letzten Königs", den man aber trotzdem lesen kann, ohne den Vorgänger zu kennen. Wir landen hier im mittelalterlichen Wales bei einer realen Person. Isabel de Carew, die Enkeltochter Nesta ferch Rhys, von der es nicht allzu viele historische Nachweise gibt. Die Autorin hat nach ausgiebiger Recherche und erdachter Geschichte einen wunderbaren historischen Roman gebastelt, der uns Wales im Mittelalter lebendig und überzeugend beschreibt. Die Geschichte Wales wird sehr interessant wiedergegeben und die Verhältnisse allgemein verständlich nahegebracht. Dabei gibt es immer mal wieder enorme Zeitsprünge, die aber keinesfalls störend wirken. Die Geschichte wird aus Isabels Sicht erzählt, die schon als junges Mädchen eine kleine Rebellin war. Sie will nicht andere über ihr Leben entscheiden lassen und ist dafür auch bereit zu kämpfen in einer schwierigen Zeit für das weibliche Geschlecht. Dabei ist sie sehr mutig, aber es ist auch zu spüren, dass sie sich oft fürchtet und immer mal wieder den Mut verliert. Sie ist tiefgründig dargestellt, und selbst die Nebencharaktere lernt man hier gut kennen, da sie ebenso viel Leben eingehaucht bekommen. Die Liebe zum Detail prägt den Schreibstil, der einen nur so durch die Seiten fliegen lässt. Als Zugabe gibt es noch die Stammbäume der walisischen Fürsten, ein Personenregister und eine Begriffserläuterung bestimmter walisischer Ausdrücke.

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    tenchys avatar
    tenchyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Der Nachfolger von "Die Tochter des letztens Königs". Man kann hier wunderbar in die Geschichte des alten Wales eintauchen.
    Wunderbar geschrieben und spannend bis zum Ende

    Nach dem ich den ersten Teil "Die Tochter des letzten Königs" verschlungen habe, musste natürlich sofort der 2. Teil gelesen werden. Auch diesen habe ich innerhalb weniger Tage durchgehabt.

    Sehr spannend geschrieben und immer wieder dreht sich die Geschichte anders als man es eigentlich erwartet. Ich liebe solche Romane, wo ich einfach nicht weiß was mich auf der nächsten Seite
    erwartet.

    Ich habe viel über das alte Wales in diesem Romane erfahren. Dafür bin ich der Sutorin sehr dankbar.

    Die Schönheit des Landes so wie die Begeisterung der Autorin für dieses Fleckenchen Erde kann man auf jeder Seite wiederfinden.

    Ein Muss für jeden Fan historischer Romane.
    Ich freue mich scohn auf den dritten Teil :-)

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    Lila-Buecherweltens avatar
    Lila-Buecherweltenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nach Rebecca Gablé eine der besten Autorinnen für historische Romane. Unbedingt lesen!
    Das Blut der Rebellin

    Wie auch schon der Vorgängerband "Die Tochter des letzten Königs" schafft es Sabrina Qunaj in "Das Blut der Rebellin" den Leser direkt in das mittelalterliche Wales zu versetzen. Ein Thema, über das tatsächlich wenige Bücher zu finden sind. Viele Romane erzählen von dem Bürgerkrieg des 12. Jahrhunderst in England, genauso viele über die Regentschaft Henrys II. von England - doch hier wird endlich auch die andere Seite vorgestellt. Es ist sehr erfrischend nicht mehr nur von Engländern zu lesen, die mit den störrichen und wilden Walisern zu kämpfen haben, sondern jetzt auch von Briten, denen ihre Freiheit über alles geht und die sich gegen eine ausländische Macht mit allen Mitteln zu Wehr setzen.

    Die Liebe spielt hier auch eine große Rolle, doch ich empfand es nicht als störend oder als zu viel des Guten. Dadurch dass die Liebesgeschichte auf teilweise verschiedenen Seiten eines Krieges angesiedelt ist, passt sie sehr gut in die Handlung hinein und ergänzt diese meiner Ansicht nach hervorragend und erhöht die Spannung sogar noch.

    Positiv hervorzuheben ist, dass zahlreiche Nebencharaktere eingeführt werden, die dem Leser ebenfalls ans Herz wachsen. Es gehört einiges an Talent dazu, eigentliche Randfiguren so darzustellen, dass man auch mehr über deren Geschichten und Schicksale erfahren möchte - etwas, wovon Sabrina Qunaj wirklich etwas versteht.

    Als sehr schön empfand ich auch, dass ein Bogen zur Protagonistin des vorhergehenden Bandes, Nesta, geschlagen wurde und wir auch mehr über ihr Schicksal nach Ende des ersten Romanes erfahren. Man versteht die Handlung dieses Buches auch problemlos ohne die Kenntnis des Vorgängers, allerdings liest sich "Das Blut der Rebellin" noch schöner, wenn man ihn kennt.

    Einziger kleiner Kritikpunkt ist für mich Isabel, die Protagonistin. Insgesamt mag ich sie gern und finde vor allem ihre Entwicklung durchaus authentisch dargestellt, nur stört mich, dass sie schon sehr stereotyp dargestellt wird. Das klassische "junges Mädchen will ihre Freiheit, lernt kämpfen und sich zur Wehr setzen" bin ich persönlich in historischen Romanen inzwischen etwas leid. Allerdings handelt es sich nur meinen ganz persönlichen Geschmack, das muss jeder Leser selbst entscheiden.

    Insgesamt war "Das Blut der Rebellin" aber ein wunderbares Leseerlebnis und Sabrina Qunaj gehört für mich mittlerweile mit zu den besten Autoren historischer Romane, die ich kenne. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Sabrina_Qunajs avatar

    Liebe Lovelybooks-Community!

    Endlich darf ich wieder eine Leserunde mit euch begehen, meine siebte auf Lovelybooks bislang. Diesmal geht es um meinen zweiten historischen Roman „Das Blut der Rebellin“. Die Geschichte kann als eigenständiger Roman gelesen werden, ist aber gleichzeitig eine Fortsetzung von „Die Tochter des letzten Königs“, da das Thema der Eroberung von Wales und die Familiengeschichte mit einer neuen Generation weitergeht.

    Wales im 12. Jahrhundert: Während in England ein Bürgerkrieg tobt, rebellieren die Waliser unermüdlich gegen die neuen Machthaber. Um die Position der Normannen zu stärken, soll die junge Isabel, Tochter des mächtigen Geraldine-Geschlechts, den grausamen Sheriff von Pembroke heiraten. Doch am Vorabend der Hochzeit greifen die Rebellen an. Isabel kann fliehen und wird bald selbst zur Freiheitskämpferin. Der Sheriff hat seine Braut allerdings nicht vergessen und beauftragt den walisischen Prinzen Ralph le Walleys, sie zurückzuholen. Als die beiden sich ineinander verlieben, stehen sie plötzlich im Zentrum eines Krieges, in dem sie sich für eine Seite entscheiden müssen.

    Hier gibt es eine Leseprobe:
    http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Blut-der-Rebellin-Historischer-Roman/Sabrina-Qunaj/e439138.rhd


    Der Goldmann-Verlag stellt 25 Freiexemplare zur Verfügung, die unter denen verlost werden, die sich bis einschließlich 12. März 2015 bewerben, verlost wird am 13. März. Starten werden wir, sobald die Bücher bei euch angekommen sind.


    Wenn ihr mehr über mich und meine Bücher erfahren wollt, schaut doch auf meiner Facebook-Seite http://www.facebook.com/pages/Sabrina-Qunaj/133609790042181 oder auf meiner Homepage www.sabrina-qunaj.at vorbei.

    Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen mit euch und auch auf neue Gesichter.

    Eure Sabrina

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