Sabrina Qunaj Elfenmagie

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Inhaltsangabe zu „Elfenmagie“ von Sabrina Qunaj

Die magische Elfenköngin Jahrtausende nach der Teilung Elvions erreicht die Fehde der Licht- und Dunkelelfen einen Höhepunkt. Mit dem Blut der Halbelfe Vanora könnte das Reich wiedervereint werden und die Königin Alkariel ihre alte Macht zurück erhalten. Die Dunkelelfen versuchen dies zu verhindern, indem sie das Mädchen versteckt halten. Nichts ahnend wächst Vanora in der Welt der Menschen bei ihrem Vater auf, bis das Schicksal sie eines Nachts einholt und der geheimnisvolle Glendorfil erscheint. 'Eine neue Stimme in der deutschsprachigen Fantasy - einfach zauberhaft!' Michael Peinkofer

Fabelhafter Fantasy Epos mit ganz viel Gefühl, Romantik und Tiefgang!

— neunsiegel
neunsiegel

Ein wirklich faszinierender High Fantasy roman! Er hat meine Erwartungen um einiges übertroffen!

— AnnabelleGreenleaf
AnnabelleGreenleaf

Wenn ich nach fast 200 Seiten immer noch nicht reinkomme, soll es wohl einfach nicht sein..

— libreevet
libreevet

Eine wirklich tolle Geschichte! Sie nimmt immer wieder neue Wendungen, ist nie vorhersehbar und einfach fesselnd. Ein Lieblingsbuch..

— Kiwi82
Kiwi82

Absolut fantastisch!

— Buchharmonien
Buchharmonien

Unbedingt nochmal lesen!!!

— nici-xd
nici-xd

Eine schöne, traurige Geschichte. Darunter waren tolle Charaktere. Hat mir gut gefallen.

— DanieD
DanieD

Sehr gutes Buch, allerdings mit etwas trübseligen Charakteren. Ich kann es dennoch nur weiterempfehlen ;)

— JuliaAlina
JuliaAlina

Mein absolutes Lieblingsbuch :)

— MarieWeissdorn
MarieWeissdorn

Einfach nur wunderschön, fesselnd und bewegend. Spannung pur! Tolle, starke Charaktere, deren Gefühle so unfassbar gut geschildert werden

— Sparkle
Sparkle

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  • Elfenmagie

    Elfenmagie
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    26. May 2016 um 10:08

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Sehr, sehr lange bin ich schon um dieses Buch herumgeschlichen, gebe aber gerne zu, dass mich die vielen Seiten immer wieder abgeschreckt haben. Schlussendlich habe ich mich jetzt für die ungekürzte Hörbuchvariante entschieden. Weshalb ich zuerst kurz auf die Sprecherin eingehen möchte, die bei mir ein bisschen ambivalente Gefühle auslöste ;) Ich musste mich zuerst an ihre Stimme gewöhnen da sie doch eher monoton, meistens emotionslos und fast ein bisschen " einschläfernd" rüberkommt. Immer wieder gab es aber auch Momente oder Szenen, wo sie mich berühren oder zum Lachen bringen konnte.... Ich würde also empfehlen sich eine etwas längere Hörprobe zu gönnen.... Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven im personalen Stil, wobei ich nie ein Durcheinander gekriegt habe. Am Anfand des Kapitels steht nämlich immer der jeweilige Namen auch sind die Charaktere so verschieden, dass ich sie ohne Probleme auseinanderhalten konnte. Der Schreibstil ist bildhaft, detailliert, verwendet einige Metaphern und geht teilwiese schon fast ein bisschen ins poetische. Gerade in Bezug auf die Gefühlslage der Protagonisten war er mir aber doch oft zu ausschweifend. Wenn wir gerade dabei sind ;)...Die Charaktere waren wirklich insgesamt alle sehr gut ausgearbeitet. Ich konnte sie mir problemlos vorstellen und ihre Gedanken, Emotionen und Handlungen waren transparent, wenn für mich auch nicht immer nachvollziehbar...;) Wie oben schon erwähnt wurde sehr viel Wert auf die ganzen Empfindungen der Protagonisten gelegt, gerade auch bei Vanora. Mir persönlich war das einfach too much, vor allem weil es sich häufte und so zur Langatmigkeit führte! Sowieso hatte ich gerade mit Vanora so meine " Problemchen" ;) Anfangs war sie mir durchaus sympathisch, denn sie war taff, selbstbewusst und nicht auf den Mund gefallen. Immer wie mehr entwickelte sie sich aber zu einer kraftlosen, passiven Heulsuse und der kämpferische Funke von früher flackerte nur noch selten auf, schade! Die beiden männlichen Hauptcharaktere lösten widersprüchliche Gefühle in mir aus, manchmal mochte ich sie und dann hätte ich ihnen am liebsten wieder den Hals umgedreht.... Ebenso wird der Love Interest, welcher auch einen sehr grossen Raum einnimmt nicht jeden Geschmack treffen, denn die Autorin bediente sich einem gängigen Klischee und bewegt sich mehrmals in der Kitsch- Zone.... Hingegen mauserte sich ein Kobold- Päärchen zu meinen Lieblingen und auch Glendorfil, Liadan und die Prinzessin der Drachenelfen mochte ich sehr gerne. Anfangs hatte ich übrigens etwas Mühe in die Geschichte reinzukommen was sicher auch an den verschiedenen Perspektiven lag und ich zuerst begreifen musste wie diese Personen zueinander stehen, dies legte sich aber zum Glück mit der Zeit. Die Idee, der Aufbau, die Welt, die Zusammenhänge und vor allem auch der Humor ( den ich so gar nicht erwartet hätte und mich positiv überraschte ) haben mir wahnsinnig gut gefallen. Eine Wendung zum Schluss hin hätte ich nicht erwartet ein anderer Twist hingegen entsprach nicht so ganz meinem Geschmack störte mich aber auch nicht gross ;) Hingegen fand ich das Ende jetzt nicht so genial oder bombastisch wie Viele es mir versprochen hatten ;) Nicht weil ich es nicht mochte, sondern eher weil es für mich einfach nicht unerwartet kam...... Trotz einiger Kritik hat mich die Geschichte doch unterhalten und irgendwie fasziniert weshalb ich auf jeden Fall auch den zweiten Band lesen möchte Vor allem auch deswegen weil die ein oder andere Person, die ich sympathisch fand darin eine grössere Rolle spielen wird....;) Alles in allem ein durchaus lesenswertes, eindrucksvolles, wortgewandtes Fantasy- Debut in dem der Romance- Anteil aber ganz klar im Fokus steht und dem einige Kürzungen vielleicht nicht geschadet hätten.... Ich vergebe hiermit 4 Sterne

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  • Eine Halbelfe wird zur Heldin

    Elfenmagie
    DanieD

    DanieD

    25. March 2016 um 14:47

    Das Buch: Es geht in der Geschichte um die Halbelfe Vanora, die mit ihrem menschlichen Vater in der Welt der Menschen lebt und aufwächst. Sie hat einen schweren Stand bei den Menschen, denn diese bemerken, dass sie anders ist und lassen es sie auch gern spüren. Erst als ihr jahrelanger Beschützer, der Dunkelelf Glendorfil, sich ihr zu erkennen gibt und er mit Ihrer Ausbildung und Vorbereitung zu einem Leben unter den Dunkelelfen beginnt, wird ihr nach und nach offenbart wie viel von Ihr abhängt. Es beginnt die Geschichte einer verzweifelten Halbelfe, die in ein neues Leben geschubst wird, den Anspruch an sich hat alles richtig zu machen und einer verzwickten Liebe, die sie immer wieder an ihre Grenzen kommen lässt. Meine Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es stellenweise sehr traurig ist. Die Welten und Figuren sind schön beschrieben und auch die Idee der Weltentore fand ich gut. Was ich etwas schade fand war, dass es doch recht viele Tote gab. Charaktere die mir gut gefielen fanden ein jähes Ende, aber es gibt ja leider keine mitreißende Geschichte ohne dass die Guten sterben. ;-)

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  • Rezension zu "Elfenmagie" von Sabrina Qunaj

    Elfenmagie
    Nadja_13

    Nadja_13

    Elfenmagie - Sabrina Qunaj zum Inhalt: Elvision, das Reich der Elfen, wurde einst von zwei Schwestern regiert. Doch dann trennte Daralee, eine der beiden Elfenköniginnen, das Reich. Seit dieser Teilung sind die beiden Reiche, dass der Lichtelfen und dass der Dunkelelfen, verfeindet. Der Frieden, der nun selbst für Elfenverhältnisse, seit einiger Zeit herrscht ist äusserst instabil. Alkariel, die Herrscherin des Lichtreiches möchte das Reich um jeden Preis wieder vereinen, doch dafür braucht sie die Halbelfe Vanora. Diese stammt nämlich von Daralee ab und nur mit ihrem Blut kann die Barriere zwischen den beiden Reichen zerstört werden. Die Dunkelelfen aber setzen alles daran, um Vanora und mit ihr das Schattenreich zu beschützen. So wächst Vanora in der Menschenwelt bei ihrem Vater auf. Ahnungslos, welche wichtige Rolle sie für das Schicksal von Elvision spielt, bis eines Abends ein geheimnisvoller Mann namens Glendorfil vor ihrer Tür steht... meine Meinung: Ganz ehrlich bei einem Buch mit fast 1000 Seiten habe ich es mir, trotz den vielen begeisterten Rezensionen, mehrmals überlegt, ob ich mich wirklich dran wagen soll. Da dies ja eine Rezension zum Buch ist, kann man sich unschwer denken, dass ich mich dafür entschieden habe es zu wagen. Und so viel ist jetzt schon gesagt, ich habe es nicht bereut, im Gegenteil, ich bin sehr froh, dass ich Elfenmagie gelesen habe, denn sonst hätte ich wirklich etwas verpasst. Für mich war es bisher das beste Buch, welche ich dieses Jahr gelesen habe. Leider bezweifle ich es, dass ich es schaffe eine Rezension zu schreiben, welche nicht in ein totales Schwärmen ausartet. Daher würde ich allen, welche keine Schwärmerei über das Buch lesen wollen, empfehlen hier nicht weiter zu lesen und auch alle anderen möchte ich vorwarnen, das meine Rezension dem Buch ziemlich sicher nicht gerecht wird. Fast 1000 Seiten in einer Rezension zu verarbeiten ist nicht gerade einfach, besonders wenn diese rund 1000 Seiten so toll waren, wie es bei Elfenmagie der Fall war. Die Geschichte handelt, wie schon dem Titel zu entnehmen, von Elfen. Zudem ist es High Fantasy, was aber niemand abschrecken sollte, denn selbst falls man noch nie ein High Fantasy Buch gelesen haben sollte, kann man die Geschichte gut verstehen und voll geniessen. Was mir an Elfenmagie besonders gefallen hat ist, dass ich als Leser zu fast allen Figuren eine wirklich gute Verbindung aufbauen konnte. Die Geschichte wird auch nicht nur aus Vanoras Sicht erzählt sondern aus der von Eamon, Nevliin, Bienli und sogar aus der Sicht von Alkariel. Dadurch, dass ich zu allen Personen eine Verbindung aufbauen konnte, war die Geschichte für mich auch ein Wechselbad der Gefühle, denn besonders Vanora muss sehr viel durchmachen und ich habe wirklich mit ihr mit gelitten und war oft den Tränen nahe, am Ende habe ich sogar richtig geheult. Doch nicht nur Vanora muss viel durchmachen, auch alle anderen. Es geht in der Geschichte um Krieg, Liebe, Schicksal, Bestimmung, Magie und vieles mehr. Die Geschichte ist unglaublich spannend und hat auf den gesamten fast 1000 Seiten keinerlei längen. Sie hat mich gefesselt und in ihren Bann gezogen, verzaubert und nicht mehr losgelassen, bis ich fertig war, nein eigentlich nicht mal dann, auch danach hat sie mich noch sehr beschäftigt. Sabrina Qunaj schreibt auch wirklich toll. Direkt auf der ersten Seite habe ich mich in ihren Schreibstil verliebt. Die Welt, die sie erschaffen ist wunderschön und zugleich gefährlich und die Elfen, die sich normalerweise nicht verlieben und wenn sie es doch so unglaublich starke Liebe empfinden, sind seltsam faszinierende Wesen, die ich wohl nie ganz verstehen werde. Auf die Personen möchte ich jetzt gar nicht mehr genauer eingehen, denn kurz gesagt, ich fand sie alle toll. Auch wenn sie mir nicht immer sympathisch waren, konnte man doch bei allen eine einzigartige Persönlichkeit erkennen und ich bewundere die Autorin dafür, wie gut sie ihre Figuren ausgearbeitet und ihre Emotionen herüber gebracht hat. Natürlich ist das auf fast 1000 Seiten einfacher, als auf vielleicht 300 Seiten, aber bei einer so langen Geschichte besteht auch die Gefahr, das dem Leser die Figuren vielleicht langweilig werden könnten, was mir bei Elfenmagie eindeutig nicht passiert ist. Nun noch kurz zu meinem einzigen kleinen Kritikpunkt, aufs Cover und den Titel werde ich ausnahmsweise nicht eingehen, beide sind schön und mehr gibt's da jetzt nicht zu sagen. Mein Kritikpunkt ist, dass in dem Buch ziemlich viele Menschen und vor allem Elfen getötet werde und nach meinem Geschmack die Figuren einfach ein bisschen zu viel Spass daran hatten ihre Feinde zu töten. Nun gut es wird im Buch gesagt, dass Elfen unsterbliche Seelen haben und dann irgendwie wiedergeboren werden oder so, dennoch hatte ich einfach Probleme damit, dass es gewissen Figuren Spass macht zu töten, besonders da sie mir sonst eigentlich sympathisch waren. Fazit: Eine wirklich tolle Geschichte! Sie ist spannend, emotional und einfach absolut lesenswert. Ich würde sie jedem weiter empfehlen und ich freue mich auf weiter Bücher der Autorin.

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    • 3
  • Weltentor, Baumjäger & Schneeglöckchen

    Elfenmagie
    ErleseneBuecher

    ErleseneBuecher

    29. September 2015 um 18:28

    Im allgemeinsten Sinn ist ein Epos heute eine weitläufige oder ausschweifende Erzählung. Genau so etwas hat Frau Qunaj hier vorgelegt. Es ist ein gigantisches Werk und das muss man erstmal schaffen, aber eben auch bändigen. In diesem Buch wird eine gewaltige Geschichte in einer faszinierenden Umgebung erzählt. Es gibt drei Welten, die der Menschen, die der Dunkelelfen und die der Lichtelfen. Die Welt der Elfen wurde geteilt und die beiden Bereiche bekämpfen sich. In diesen Krieg wird nun die Halbelfe Vanora hineingezogen. Allerdings wollen beide Elfenvölker sie auf ihrer Seite haben. Ebenfalls wollen zwei Elfen sie haben, die sich in sie verliebt haben. Eamor, der König der Dunkelelfen, und Nevliin, der Anführer der Lichtritter, kämpfen um ihre Gunst. Eine verwickelte Liebesgeschichte zieht sich durch das ganze Werk. Ich wusste auch nicht, wen ich lieber an ihrer Seite gesehen hätte. Erst dachte ich, es muss Eamor sein, aber dann wurde ich doch verunsichert. Nevliin und Vanora scheinen füreinander bestimmt zu sein. Ich fand es zeitweise etwas anstrengend. Allerdings mochte ich Vanoras Wandlung auch nicht so sehr, sie wurde mir zu düster und brutal, so dass sie vielleicht doch gut zu Nevliin passte. Insgesamt fand ich das Buch teilweise etwas zu langatmig. Vielleicht täten 200-300 Seiten weniger gut. Wenn man 1000 Seiten schreibt, muss man auch etwas zu erzählen haben. Das hatte die Autorin auf jeden Fall, aber manchmal hatte ich das Gefühl, sie hat sich etwas verloren. Gerade Vanoras Gedankenwelt fand ich ab und an zu ausschweifend. Die Handlung war so voll gepackt und vieles nur angerissen, z.B. das mit den Drachenelfen, aber nicht zuende geführt. (Wobei da ja noch im zweiten Teil drauf eingegangen wird). Sehr erfreulich fand ich den flüssigen Schreibstil, so dass die 1000 Seiten nicht allzu langweilig wurden. Man merkt dann eben doch, dass das Werk nicht übersetzt wurde. Bewertung: 4 von 5 Punkten

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  • Unglaublich schönes Debüt!

    Elfenmagie
    Aleshanee

    Aleshanee

    4,5 Sterne - trotzdem Highlight ;) "Der Ruf des Schicksals als führendes Licht beleuchtet den dunklen Pfad der Vorbestimmung, lockt mit Wärme und Sicherheit. Doch es ist kalt, es ist einsam." S. 971 Zum Inhalt In einer Gewitternacht erscheint ein unerwarteter Besucher auf dem kargen Hof des Schmieds Briac Larnegie. Seine Absichten sind ungewiss, doch die 11jährige Vanora erkennt schnell, dass er ihr Leben von Grund auf ändern wird. Ohne Mutter aufgewachsen, hängt Vanora sehr an ihrem Vater Briac, denn Freunde sind in dem kleinen Dorf rar; vor allem, da sich alle von ihr fernzuhalten scheinen. Sie weiß nicht, dass sie in dem schwelenden Krieg der Elfen eine Rolle spielt und sie der Königin Alkariel wieder zur alten Macht verhelfen könnte. Doch sosehr sie bisher auch im Dunkeln gehalten wurde, scheint ihr Schicksal schon lange besiegelt zu sein ... Meine Meinung Schon der Anfang hat mich sofort in die Geschichte regelrecht eingesaugt. Allein der Prolog, der erahnen lässt, welch schwerwiegende Entscheidungen bevorstehen und der geheimnisvolle Besucher, der das Leben von Vanora und ihrem Vater in neue Bahnen lenkt, haben einen passenden Start in ein magisches Abenteuer geschaffen. Abenteuer, genau das ist es, wovon die 11jährige Vanora träumt. Trotzdem sie recht einsam ist, liebt sie ihr Leben an der Seite ihres Vaters und lässt sich von den Hänseleien der anderen Kinder nie unterkriegen. Sie wirkt sehr unschuldig, aber auf eine bezaubernde Art und ihre innere Beharrlichkeit, sich ihren Ängsten zu stellen, macht sie sehr sympathisch. Auch wenn sie sich immer wieder unsicher ist bleibt sie sich selbst treu und zeigt ihre Gefühle, die jederzeit echt und menschlich wirken. Ihre Geschichte beginnt in der Kindheit und die Autorin spinnt gekonnt den Faden weiter, wie sie und die Welt sich weiterentwickelt - und die Veränderung bei Vanora ist wirklich extrem. Der erzwungene Frieden zwischen den Licht- und Dunkelelfen hängt nämlich am seidenen Faden und Vanora scheint die einzige zu sein, die einen neuen Krieg verhindern kann. Man erfährt sehr viel über die Zusammenhänge, denn die Autorin erzählt auktorial und wechselt mit den Kapiteln die Sichtweise verschiedener Charaktere. Dabei wiederholt sie sich aber nicht und die Perspektiven sind perfekt auf die weitere Handlung abgestimmt. Einmal wäre da natürlich Vanora, die zum Spielball der Ingrigen und Machtkämpfe wird, sich aber nicht unterkriegen lässt, auch wenn es ihr schwerfällt Eamon, der Schattenritter und Sohn des Königs der Dunkelelfen, der einen Krieg verhindern will und sich dabei einem mächtigen Gefühl stellen muss, an dem er beinahe zerbricht Alkariel, die Königin der Lichtelfen, die Vanora mit allen Mitteln wieder in die Heimat der Lichtelfen bringen möchte, um jeden Preis Nevliin, der Anführer der weißen Ritter, der sein Leben der Königin verschworen hat. Sein Dasein besteht aus Kampf und Gleichgültigkeit und Bienli, ein arglistiger Kobold, der nur seinen eigenen Interessen folgt. Er bringt mit seinem vorlauten Mundwerk auch ein wenig Humor in die Geschichte Die Einflüsse und Beziehungen zwischen den Figuren sind ein großer Bestandteil der Handlung und haben mich sehr fasziniert, manchmal auch zu Tränen gerührt. Dafür meine Hochachtung, denn mit so vielen verwinkelten Schachzüge, die einen immer wieder überraschen und die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig werden lassen, ist der Autorin wirklich ein Glanzstück gelungen. Die Umstände der Hintergründe sind sehr vielschichtig, werden aber ausführlich beschrieben, so dass man recht schnell einen guten Einblick bekommt. Die Welt der Elfen und alles, was sie ausmacht, ist auf vielen typischen Merkmalen aufgebaut, die man schon kennt: sei es die große Gestalt, die schneeweiße Haut, die spitzen Ohren, die magischen Fähigkeiten etc. und dennoch hat es Sabrina Qunaj geschafft, sie nicht nur darauf zu reduzieren. Trotz der vielen Klischees hat sie es geschafft, ein ganz eigenes Weltbild aufzubauen, das in sich rund und sehr anschaulich beschrieben ist. Überhaupt ist der Schreibstil sehr angenehm und flüssig zu lesen und passt sich dieser phantastischen Idee wunderbar an. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, denn auch wenn hier viel erklärt und anschaulich erzählt wird, geht die Handlung konsequent weiter und die Bilder, die aus den Worten entstehen, zeichnen eine beeindruckende Welt. Auch wenn oft der Verlauf vorhersehbar erscheint, verblüfft die Autorin hier immer wieder mit überraschenden Wendungen. Besonders erstaunt war ich ehrlich gesagt, als der große Showdown beginnt und ich noch so viele Seiten vor mir hatte - doch statt langatmiger Ausführungen gab es kaum einen Moment zum Luftholen, denn immer wieder kommt etwas neues daher, mit dem man nicht gerechnet hat. Das einzige Manko waren ein paar Ungereimtheiten, deshalb einen halben Stern Abzug. Fazit Eine klare Leseempfehlung an alle Fantasy Fans! Hier war (fast) alles perfekt und man merkt beim Lesen kaum, wie die Seiten verfliegen. Die Atmosphäre ist stimmig, die Charaktere einmalig und trotz der Länge kommt keine Langeweile auf. Eine Welt der Elfen wie man sie kennt - und doch ganz anders: ganz große Klasse! © Aleshanee Weltenwanderer Elvion 1 - Elfenmagie 2 - Elfenkrieg 2.5 - Der Korallenfürst 3 - Elfenmeer

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    • 2
  • Elfenmagie - so schön, und doch so traurig

    Elfenmagie
    LisasPhantasiaBooks

    LisasPhantasiaBooks

    11. July 2015 um 13:52

    Elfenmagie von Sabrina Qunaj Klappentext: Die magische Elfenkönigin - Das Mädchen Vanora wächst bei ihrem Vater auf, ohne zu ahnen, wer sie wirklich ist. Bis das Schicksal sie eines Tages einholt. Der geheimnisvolle Glendorfil taucht aus einer anderen Welt auf und verkündet, dass sie eine Halbelfe ist - und nur durch sie das Reich der Elfen wieder vereint werden kann. Doch Vanora hat mächtige Feinde. Zum Cover: Das Cover hat mich sehr angesprochen. Durch die Farbgebung, den riesigen knochigen Baum, und die in schwarz gekleidete Frau strahlen eine wunderschöne Traurigkeit aus, die sehr zu diesem Buch passt. Nur eine Sache stört mich. Wer soll diese Frau sein? Die Protagonistin Vanora wird als blondhaarig beschrieben, und die Frau auf den Cover hat definitiv dunkle Haare. Und einmal muss ich noch meckern. Es wäre echt schöner gewesen, wenn dieses Buch gebunden wäre. 4/5 Sterne. Zum Schreibstil: Der Schreibstil von Sabrina Qunaj ist einfach zauberhaft! Besser kann man  Gefühle nicht ausdrücken. Auch wenn es teilweise fast schon zu kitschig wurde, war es einfach genial, wie sie es geschafft hat, mit den Worten einen in eine andere Welt zu holen. Was mir auch sehr gefallen hat war, dass aus Sichten der verschiedenen Charaktere geschrieben wurde. So war ein Kapitel aus der Sicht von Vanora, und dass nächste aus der Sicht von Glendorfil, sogar vom Feind, usw...Mit diesem Werk, hat sie sich definitiv mich als neuen 'Fan' gewonnen. 5/5 Sterne. Zu den Charakteren: Wenn man diese Charaktere nicht mag, hat man selber schuld! Wirklich, sie sind alle einfach Klasse! Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Vor allem der Kobold Bienli , der mit seinen Humor die schwere Geschichte etwas auflockerte und mich zum lachen brachte. Und der Elfenkrieger Nevliin, ach Nevliin. Wäre er real, währe ich ihm genau so verfallen wie Vanora <3  5/5 Sterne. Zur Story: Die Geschichte beginnt, als Vanora gerade einmal 10 Jahre alt ist. Man begleitet sie über mehrere Jahre in ihren Leben. Gledorfil und auch Eamon, ein zukünftiger König es Schattenreiches, kümmern sich liebevoll um das kleine Mädchen. Zwischen Eamon und Vanora entsteht eine tiefe Freundschaft. Doch Eamon fühle so viel mehr. Nach vielen Jahren war es soweit. Die Feinde haben Vanora gefunden, und wollen sie töten. Eamon rettet sie. Flüchtet mit ihr in seine Welt - ins Schattenreich. Alles dort ist Fremd und trostlos für sie. Und sie fängt an, Eamon zu hassen. Und noch schlimmer - einer ihrer größten Feinde taucht auf. Nevliin. Einer der besten Ritter des Lichtreiches wird beauftragt, Vanora im Schattenreich zu beobachten, und wenn die Zeit gekommen ist, sie zu töten. Doch auf irritierender Weise fühlt Vanora sich zu ihn hingezogen. Wie kann es möglich sein, einen Freund zu hassen, und den Feind zu lieben? Mein Fazit: Wow! - Mir fehlen echt die Worte! Die Geschichte hat mich zum lachen, zum nachdenken und zum weinen gebracht. So viel Tod und Leid und doch immer dazwischen die süße Frucht der Liebe. Eine verzweifelt schöne, und grausame Liebe. Wirklich, ich habe mir beim Lesen die Augen ausgeheult. Wie ungerecht das Leben sein kann! Wie es wohl im zweiten Band weiter geht? Ich kann es kaum erwarten!  Einfach ein geniales High Fantasy Buch. Geeignet für jung und alt. Meine absolute Leseempfehlung! Insgesamt 5/5 Sternen, wobei es weitaus mehr verdient. <3 Weitere Rezensionen auf meinem Blog  http://lisas-leseecke.webnode.com/

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  • Manchmal etwas zu schnulzig, aber eigentlich schöne Geschichte

    Elfenmagie
    Knorke

    Knorke

    18. November 2014 um 10:25

    puuh, mir fällt es gerade richtig schwer, dieses Buch zu bewerten. Es gab einige Dinge, die mir sehr gut gefallen haben, aber auch einiges, was ich eher schlecht fand... Ich weiß jetzt aber nicht so genau, welche Seite überwiegt oder ob sich beide Seiten am Ende die Waage halten. Schauen wir doch mal, was wir auf der Haben-Seite finden. Gefallen hat mir die Geschichte an sich, die für mich persönlich, da ich sehr wenige Elfenromane bis jetzt gelesen habe, spannend und neu war, obwohl sie natürlich nicht ohne ein paar Standart-Fantasy-Klischees auskommen konnte. Vanora, die keine Ahnung hat, dass sie eine Halbelfe ist, wird eines Tages von einem seltsamen Fremden in der Elfensprache unterrichtet, sie bekommt Kämpfen und auch zaubern beigebracht. Da sie ein kleines Mädchen ist, macht sie sich darüber keine Gedanken und erst viele Jahre später erfährt sie von ihrer Herkunft und der Gefahr in der sie schwebt. Sie wird nach Elvion gebracht, das Reich der Elfen, welches durch einen Zauber in das Reich der Licht- und das Reich der Dunkelelfen geteilt wurde. Die böse Königin der Lichtelfen setzt nun alles daran, Vanora in die Finger zu bekommen, denn durch ihr Blut kann die Barriere zerstört werden und sie über das gesamte Reich herrschen. Die Situation spitzt sich immer weiter zu und bald ist ein Krieg der beiden Reiche nicht mehr fern... Ja, also wie gesagt, die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, es war spannend und bei der Fehde wusste man lange Zeit nicht wie sie enden würde. Die Fantasywelt wurde von der Autorin gut entworfen und ließ mich in das Reich Elvion völlig abtauchen. Besonders positiv überrascht hat mich das Ende. Ich hätte bis zuletzt schwören können, das es ein typisches Heile-Welt-Ende wird, doch die Autorin hatte den Mut etwas anderes durchzuziehen und das hat mich sehr begeistert. Auch die Charaktere sind sehr gut entworfen und die drei Protagonisten, deren Innenleben man kennenlernt, sind sehr sympathisch. Außerdem verändern sich die Charaktere im Laufe der Geschichte durch verschiedene Ereignisse, was die Autorin sehr nachvollziehbar darstellen konnte. Dazu kommen die vielen sympathischen Nebenfiguren, ganz besonders muss ich hier den Kobold Bienli erwähnen, der mein persönlicher Held der Geschichte ist. So, das spricht doch schon mal sehr für die Geschichte. Leider muss ich jetzt auch noch zu den Dingen kommen, die mir nicht gefallen haben. Gar nicht gefallen hat mir, dass die Liebesgeschichte einen sehr großen Teil des Buches eingenommen hat. Endlos lange Kapitel musste man das Schmachten der drei Protagonisten  über sich ergehen lassen. Manche Szenen triefen nur so vor kitschigen Liebeschwüren oder dem großen Drama eines gebrochenen Herzens. Als ob eine einzelnes sehr schnulzig-dramatisches Liebespaar nicht gereicht hätte, nein es muss auch noch eine Dreieckbeziehung darin vorkommen. Natürlich buhlen gleich zwei Elfen um das Herz von Vanora und daraus entsteht dann noch größeres Drama... Ja. Also ihr merkt, ich hätte gerne weniger Liebesdrama gehabt. Gerade im Mittelteil passiert neben Herzschmerz eigentlich nicht viel weiteres und da das Buch wirklich lang ist, hätte man hier durchaus kürzen können. Auch finde ich es etwas schade, dass es in der Geschichte sehr klar Gut und Böse gibt. Als Leser merkt man schon nach wenigen Seiten, dass Nevliin, der "Auftragsmörder" der Königin, eigentlich ein Guter ist, der sich von der Königin blenden lässt. Schöner wären Figuren gewesen, bei denen nicht sicher ist, auf welcher Seite sie stehen oder die zwar Böse sind, aber doch einen guten Kern haben etc... Aber das ist nur ein sehr kleiner Kritikpunkt und eine persönliche Vorliebe von mir. Ich weiß, dass es in klassischen High Fantasy Büchern eigentlich immer eine klare Trennung zwischen Gut und Böse gibt. Ich mag es nur anders lieber :D Fazit So nach sorgfältigen Abwägen meiner Argumente komme ich zu dem Schluss, dass ich das Buch eigentlich gut fand. Anfang und Ende waren sehr stark, nur der mittlere Teil besitzt einige Längen, welche ich dem Buch wohl nun verzeihen werde. Wer gerne klassische High Fantasy liest, darf es gerne mal mit diesem Buch versuchen, er sollte sich jedoch auf Herzschmerz einstellen. Wer mit Liebesschnulzen wirklich gaaaar nichts anfangen kann oder auch den Fantasyelementen skeptisch gegenübersteht, sollte sich doch ein anderes Buch suchen.

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  • Vanoras Bestimmung

    Elfenmagie
    Keltica

    Keltica

    05. October 2014 um 13:52

    Jahrtausende nach der Teilung Elvions erreicht die Fehde der Licht- und Dunkelelfen einen Höhepunkt. Mit dem Blut der Halbelfe Vanora könnte das Reich wiedervereint werden und die Königin Alkariel ihre alte Macht zurück erhalten. Die Dunkelelfen versuchen dies zu verhindern, indem sie das Mädchen versteckt halten. Nichts ahnend wächst Vanora in der Welt der Menschen bei ihrem Vater auf, bis das Schicksal sie eines Nachts einholt und der geheimnisvolle Glendorfil erscheint … Ein wunderschönes Cover. Auf der Innenseite befindet sich die Karte Elvions und die Kapitelüberschriften sind einfach zauberhaft ! Eine einfach magische Geschichte, man wird gleich abgeholt in die Welt von Elvion. Man lernt die einzelnen Charakter kennen und lieben. Naja den einen mehr, den anderen weniger ;-)) Spannend und abwechslungsreich geht es hier zu. Wunderschöne Elfennamen und das alles in einem flüssigen Schreibstil geschrieben. Eine schöne Liebesgeschichte, Eifersucht, verliebte Elfen und Drachen und ein vorlauter Kobold, versprechen gute Unterhaltung. Auch wenn die Geschichte leider traurig endet! Aber das Licht siegt letztendlich doch über das Dunkel. Ich kenne einige Elfengeschichten und ich liebe sie alle. Aber mit diesem Buch kann man alles um sich herum vergessen. Ich werde mir auch die beiden anderen Bände definitiv holen. Das ist wirkliche Elfenmagie, auf fast 1000 Seiten!

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  • Endlich mal ein Fantasybuch bei dem mir das Ende auch zu sagt

    Elfenmagie
    Ajana

    Ajana

    *Inhalt* Das Mädchen Vanora wächst bei ihrem Vater auf, ohne zu ahnen, was sie wirklich ist. Bis das Schicksal sie eines Tages einholt. Der geheimnisvolle Glendorfil taucht aus einer anderen Welt auf und verkündet, dass sie eine Halfelfe ist - und nur durch sie das Reich der Elfen wieder vereint werden kann. Doch Vanora hat mächtige Feinde. *Gestaltung des Buches* Von vorne gefällt mir das Buch gut. Es spiegelt für mich wieder wie sich Vanora in dem Buch entwickelt. Leider hätte ich auch gerne am Bücherrücken und an der Seite noch ein wenig Verzirrungen oder ähnliches gehabt, für mich ist es zu rot. *Meine Meinung* Um dieses Buch mit einem Wort zusammen zufassen: Wow!. Das Buch stand seit einigen Monaten in meinem Regal, da es mich doch immer ein wenig Überwindung kostet, so ein dickes Buch anzufangen. Doch Dank einer Leserunde habe ich mich jetzt diesem Buch gewidmet und habe es nicht bereut. Die Autorin hat es mit ihrem Erstlingswerk geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch die genauen Beschreibungen konnte ich mich die Schauplätze und die Charaktere bildlich vorstellen. Vanora lebt mit ihrem Vater in einem kleinen Dorf. Sie wird oft von den Jungs im Dorf gehänselt und muss so einiges durchmachen. Sie weiß, dass sie anders ist als die anderen Kindern, doch nie hätte sie, geahnt wie anders! Mit dem Auftauchen des Elfen Glendorfils ändert sich ihr Leben schlagartig und ihr Kampf gegen das für sie vorgesehene Schicksal beginnt. Mehr möchte ich jetzt garnicht zu dem Inhalt sagen, weil ich mich dann doch glaube ich verplappern würde ;) Das Buch hat wirklich alles aufzuweisen, was ich mir von einem guten Fantasyromane wünsche, den auch Frauen sehr gut lesen können. Solide Charaktere, Spannung, Kämpfe, verschiedene Völker und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Was mich besonders begeistern konnte ist, dass es zwar eine Liebesgeschichte in diesem Buch gibt, diese aber nicht kitschig ist, sondern zu dem Gesamtbild des Buches passt. Genauso fand ich es unheimlich toll, dass sich die Spannung über das ganze Buch hält. Ich kenne es leider von vielen Büchern, dass man sich in der Mitte des Buches nur noch wünscht, es möge endlich zu Ende sein. Und wenn es dann soweit ist, passiert alles Schlag auf Schlag und das Ende wird auf 30 Seiten gequetscht und man denkt sich danach: Wie das wars jetzt? Auch das Ende ist auch genau meinem Geschmack gewesen. Natürlich kann ich hierzu nicht viel sagen, aber solche Enden würde ich mir öfters mal wünschen. Das Buch hat es sogar geschafft mir eine kleine Träne zu entlocken. Vanora erlebt in diesem Buch viele Höhen, aber auch leider sehr viele Tiefen. Diese Tiefen spürt man auch in den Charakteren. Sie durchleiden alle Gefühle, die man nur haben kann. Selbst die Elfen, die sonst eher als kühl und eisig rüberkommen. *Mein Fazit* Ich vergebe nicht oft 5 Sterne an Fantasybücher, aber da dieses Buch mich von der 1. Seite fesseln konnte und das Ende sich für mich einfach richtig angefühlt hat, kann ich nicht anders, als diesem Buch die volle Punktzahl zu geben. Ein kleiner Wermutstropfen ist jedoch die Dicke des Buches und das Gewicht. So konnte ich leider nie lange am Stück lesen, weil mir das Buch einfach zu schwer wurde. Den nächsten Teil werde ich mir auf jeden Fall holen, aber dieses Mal schweren Herzens als Ebook ;)

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    • 4
  • Rezension zu "Elfenmagie" von Sabrina Qunaj

    Elfenmagie
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    "Einen Augenblick erwog er, die Augen zu schließen, doch dann entschied er sich, dem Tod trotzig ins Antlitz zu blicken. Pfeilschnell fuhr der silberne Blitz herab, und die Welt versank in Dunkelheit." Vor einigen Jahren fegte Sabrina Qunajs Debütroman "Elfenmagie" mit einem lauten Aufschrei durch die Buchwelt und gewann unzählige Leser für sich. Da ich mit Elfen eigentlich nichts anfangen kann, ging dieser Sturm wirkungslos an mir vorüber, bis ich vor kurzem erneut über dieses Buch stolperte. Doch leider kann ich die begeisterten Stimmen in keinster Weise nachvollziehen. Dabei sah es anfangs noch sehr gut für den Auftakt der Elvion Reihe aus! Ein komplexer und sehr schöner Schreibstil, der die Ereignisse so gut beschreibt, dass der Leser sie während des Lesens bildlich in seinem Kopf hat, konnte mich von Anfang an begeistern. Außerdem hat mir die Art und Weise, wie die Geschichte aufgebaut wurde, wahnsinnig gut gefallen, sodass ich es kaum abwarten konnte, weiterzulesen. Was ist aber letztendlich geschehen, dass ich "Elfenmagie" eindeutig in die Kategorie Schlecht einsortierte? Schuld waren die drei Hauptcharaktere Vanora, Eamon und Nevliin, welche meiner Meinung nach nicht nur etwas zu wenig Tiefgang aufzuweisen hatten, sondern mich stellenweise fast schon in den Wahnsinn trieben. Eamon trieb es mit seinen Eifersuchtleien geradezu auf die Spitze, während Nevliins Beschützerinstinkt haltlos übertrieben wirkte und Vanora schlichtweg keinerlei Sympathie erwecken konnte, ganz abgesehen davon, dass ihre Stimmungen immer von einem Extrem zum anderen wandern. Der einzige Charakter, der mein Herz erobern konnte, war Bienli, welcher mich mit seiner einzigartigen Art sofort begeisterte. Ansonsten leider Fehlanzeige, was sehr schade ist, da ein bisschen weniger wahre Wunder hätte vollbringen können. Auch die Story, welche eigentlich großes Potenzial hatte, verlor sich bald. Abgesehen von zahlreichen Kämpfen, die sehr gut, aber ein wenig übertrieben geschildert wurden, geschieht kaum etwas in "Elfenmagie". Abzüglich der Kämpfe und Liebesszenen bleibt nur ein kleiner, kümmerlicher Rest übrig, der zudem vom Verhalten der anderen Charaktere fast schon ins lächerliche gezogen wird. Zum Beispiel rennt Eamon, der eine besonders hochgestellte Position einnimmt, ständig hinter Vanora her und stellt sie über seine Vernuft und Verantwortung, was mich mehr als einmal zur Raserei trieb. Letztendlich muss ich leider sagen, dass ich froh war, das Buch endlich beenden zu können, denn auch die Auflösung konnte leider keinen Boden mehr gut machen. Fazit: Der großartige Schreibstil und die interessante Geschichte gehen leider komplett unter. Grund dafür sind die übertrieben dargestellten Hauptcharaktere, die zudem keinerlei Sympathien erwecken können. 

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    • 4
  • Ein Mädchen mit dunklem Schicksal, dessen Herz sich in Licht und Schatten teilt!

    Elfenmagie
    Jajena

    Jajena

    29. September 2014 um 19:13

    Cover: Das Cover zeigt einen riesigen Baum. Vermutlich schon Jahrtausende alt, ich denke um das (fast) ewige Leben der Elfen darzustellen. Einsam steht er in der leere, aber seine Wurzeln reichen weit. Schwarze Vögel, vielleicht Raben, fliegen um ihn herum. Es erinnert an Winter und Kälte wenn die Stimmen der Krähen weit tragen. Unter dem Baum steht eine dunkle, weibliche Gestalt, welche nachdenklich oder auch verloren im Nichts in die Ferne blickt. Beim Lesen erinnerte sie mich immer wieder an die Elfe Liadan, die doch oft etwas distanziert wirkte. Der rote Himmel im Hintergrund wirkt wie Abend- oder Morgenrot, aber dabei handelt es sich wohl eher um die ewige Dunkelheit im Schattenreich, von Elvion, die Welt der Elfen. Alles in allem ein gut passendes Cover, das zum Lesen einstimmt. Inhalt: Vanora ist eine Halbelfe. Diese Tatsache wird ihr erst bewusst, als ihr Vater Besuch von einem geheimnisvollen Mann namens Glendorfil bekommt, dessen Gespräch sie belauscht. Fortan trainiert Glendorfil Vanora darin eine Elfe zu sein, denn eines Tages, soll sie in die Welt der Elfen reisen um eine wichtige Entscheidung zu treffen. Als Vanora dann auf Eamon trifft, entsteht eine innige Freundschaft zwischen dem Menschenmädchen und dem Elfen. Allerdings hält der Frieden nicht ewig an und der „weiße Ritter“ Nevlin durchsucht das Menschendorf nach Vanora. Eamon weis ihr letzter Tag in der Menschenwelt ist gekommen und flüchtet gemeinsam mit der wiederstrebenden Vanora in das Reich der Dunkelelfen um sie vor den Lichtelfen zu verstecken. Denn diese wollen ihr Blut um die Barriere zu zerstören, welche das Licht- vom Schattenreich trennt. Die dunkle Königin, der Lichtelfen, Alkariel giert danach ganz Elvion zu beherrschen und wird somit zu Vanoras schlimmsten Furcht. Pro: Menschen und Elfen sind klar voneinander getrennt. Der Leser merkt die Unterschiede, in der Lebensspanne, der niedrigeren Geburtenrate, und der sogenannten Kaltherzigkeit der Elfen. Durch ihr langes Leben verlieren sie oft an Gefühl oder wahrhaftiger Freude. Sie sind abgehärtet und bereits die Unterschiedlichsten Situationen gewohnt, so dass sie oftmals kälter als die Menschen wirken. Außerdem zeichnen sie sich durch makellose Schönheit aus. Wahre Elfen eben, die nicht zu sehr vermenschlicht wurden, sondern ihre ganz eigene Art zum Leben haben. Mir gefällt außerdem das jede der Hauptpersonen ein eigenes Kapitel bekommen hat, wodurch aus der Sicht des jeweils genannten weitergelesen werden kann. Contra: „Dreiecksbeziehung“ die für meinen Geschmack etwas zu viel Platz einnimmt. Gefühlschaos durch und durch, weil Vanora niemanden mit Absicht verletzen will und dadurch zu viel zulässt. Fazit: Durchaus Lesenswert. Anspruchsvolle Fantasy die vom Schreibstiel her auch für ältere Leser geeignet ist. Elfenfans kommen durch originelle Ideen auf ihre kosten. So erfahren sie dass das ewige Leben für die Elfen nicht nur schöne sondern auch schlechte Seiten mit sich bringt. „Elfenmagie“ ist das erste Buch von Sabrina Qunaj und damit hat sie doch einen wirklich guten Grundstein für ihre Trilogie gelegt. Dafür gibt es immerhin 4* von mir!

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  • Traumhaft schön!

    Elfenmagie
    Azahra

    Azahra

    "Elfenmagie" brauchte bei mir 1-2Lesestunden, bis es mich begeistert hat doch zum Ende hin, war ich richtig gefesselt von diesem Buch! Es ist wunderschön geschrieben, die Charakter, die beschrieben Umgebung, das Spiel der Autorin mit der Liebe - und das beste war für mich, dass die Autorin den vorgegeben Handlungsstrang penibel eingehalten hat und nicht plötzlich auf die Idee kam, Dinge zu ändern, die vorher bestimmt sind! Für jeden Fantasy-Fan - der ein Herz für Elfen hat - ist dieses Buch von meiner Seite aus sehr empfehlenswert und es lädt superschön zum Träumen ein :)

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    • 2
  • Viel Gefühl, unglaublich gute Geschichte und fantastischer Schreibstil

    Elfenmagie
    TrollMutti

    TrollMutti

    06. June 2014 um 21:19

    Nach der tragischen Teilung des Elfenlandes herrscht zwischen den Lichte- und Dunkelelfen eine mal mehr, mal weniger kriegerische Stimmung. Nachdem die Lichtekönigin erfahren hat, dass sie mit dem Blut der Halbelfe Vanora ihre Macht vollkommen wiedererlangen kann, hält sie nichts und niemand mehr auf. Es geht um Leben und Tod eines ganzen Elfenvolkes. Doch Vanora ahnt nichts von ihrem Schicksal, das so wundervoll und grausam zugleich ist. Lange habe ich mich von den vielen Seiten abschrecken lassen und das Buch ungelesen im Regal stehen gehabt. Nun bin ich unglaublich glücklich, mich getraut zu haben. Denn dieses Buch ist ein fantastisches Meisterwerk und ein unglaublicher Lesegenuss, garantiert bei jeder der knapp 1000 Seiten! Die Geschichte ist ungewöhnlich, aber dennoch nachvollziehbar und klar. Schnell ist der Leser in der Welt der Elfen angekommen und fiebert mit ihrem Schicksal mit. Die Autorin hat es geschafft viele Richtungen perfekt zu vereinen und den roten Faden beizubehalten. Der Leser wird mit actionreichen und fast brutalen Kriegsszenen, herzzerreißenden und romantischen Liebesgeschichten, witzigen Humorepisoden und verschiedensten Geschichte dazwischen konfrontierte. Und jede Zeile, jede Situation ist absolut authentisch und fesselnd. Es wirkt nicht überladen oder übertrieben, trotz der unterschiedlichen Charaktere und Handlungen. Die Kapitel gehen absolut stimmig ineinander über. In jedem Kapitel sieht man die Welt aus den Augen eines anderen Protagonisten. Dabei gibt es keine Wiederholungen, denn die Geschichte wird einfach aus einer anderen Perspektive weiter erzählt. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Aber jede einzelne Person hat unglaublich viel Tiefe und sehr starke Persönlichkeit. Obwohl sie alle so unterschiedlich sind, schafft es Sabrina Qunaj es jeden absolut glaubhaft darzustellen. Beim Lesen kann man die Gefühle und Handlungen von jedem Protagonisten verstehen und ist emotional stark eingebunden. Schnell entwickelt man Sympathien und Abneigungen gegenüber den einzelnen Individuen, ihren Eigenschaften und ihrer Geschichte. Ich bin immer noch stark fasziniert von der Art und Weise, wie die Autorin es tatsächlich schaffte, jeden Charakter so glaubhaft zu beschreiben und seine Ansichten auf das Geschehen darzustellen. Der Schreibstil der Autorin ist absolut einzigartig und einfach brillant! Sie hat eine ganz besondere Art diese fantastische Geshichte zu erzählen. Man hängt an jedem ihrer Worte fühlt jede Emotion. Einige Male habe ich beim Lesen vor Wut geschrieben, wor Trauer und Glück geweint und vor Spannung den Atem angehalten. Eine absolutes Meisterwerk der Literatur und ich kann es jedem, der auch nur ein bisschen an Fantasy interessiert ist, nur ans Herz legen. Lasst euch nicht von der Seitenzahl abschrecken, es lohnt sich! Zum Abschluss verneige ich mich vor Sabrinas Talent und freu mich wahnsinnig auf den Folgeband (der schon im Regal auf mich wartet).

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  • Vielversprechender Fantasyroman verkommt zur gefühlsüberladenen Romanze

    Elfenmagie
    Ahotep

    Ahotep

    01. December 2013 um 21:29

    Meinung Elfenmagie ist ein Debutroman, der zeigt, dass weniger manchmal mehr ist. Manche Autoren haben die Erfahrung oder das Talent solche dicken Wälzer mit viel Spannung und interessanten Welten sowie Charakteren zu füllen. Hier kann davon nicht die Rede sein und ich hoffe, dass es nur an der mangelnden Erfahrung liegt. Schon alleine die vielen Wiederholungen, vor allem hinsichtlich der ausführlichen Ausschmückung der Gefühlswelt, erschweren den Lesegenuss. Auch unnötige langatmige Beschreibungen gehören dazu, beispielsweise wenn ein langweiliger Tanz oder Kampf über mehrere Seiten beschrieben wird. Ebenso verhält es sich mit der Entscheidungsfindung der Charaktere. Wir bekommen das gesamte Für und Wieder vorgekaut, was jegliche Überraschung und die Anwendung der kleinen grauen Zellen verhindert. Der Schreibstil ist leider überhaupt nicht mitreißend und zeigt offensichtlich die mangelnde Erfahrung. Die Dialoge sind noch in Ordnung, aber die Abschnitte dazwischen oder die Teilsätze, die die Dialoge verbinden, wirken oft seltsam oder gar unpassend (Ein Beispiel: Es wird von einer Auseinandersetzung gesprochen, obwohl nur einer der Gesprächspartner ein bissiges Kommentar abgegeben und der andere geschwiegen hat.). Des Weiteren ist mir nicht klar, warum die Autorin verschiedene Persepektiven gewählt hat. Fast alle Personen befinden sich die meiste Zeit an einem Ort oder zumindest in der Nähe und viele Situationen werden dann von mehr als einer dieser Personen beschrieben, was zu vielen Wiederholungen und Überschneidungen führt. Die verwendete Sprache wirkt, als sollte sie altertümlich erscheinen, so wie man es aus Romanen, die im Mittelalter spielen, kennt. Das gelingt auch stellenweise, doch schleichen sich Begriffe und Formulierungen ein, die nicht in das Gesamtbild passen wollen. Das Ganze wird noch mit vielen Ungereimtheiten geschmückt, wie beispielsweise unlogisches Verhalten der Charaktere oder Positionsbeschreibungen, die von einem Moment zum nächsten nicht mehr stimmen. Der Fokus der Geschichte liegt eindeutig auf Vanoras Liebesleben, dabei empfand ich die eigentliche Handlung deutlich spannender und interessanter, zumal mir ihr Gefühlschaos gehörig auf die Nerven ging. Außerdem sehe ich nicht den Grund für die Wahl des Genres. Auf mich machte es den Eindruck, als sei es ein reiner Liebesroman und kein Fantasybuch. Nur die Wörter Elfen, Kobolde, Magie und einiges mehr ließen vermuten, dass ich mich in einer Fantasy-Welt bewege, doch empfunden habe ich das nur selten, da es auch nur in sehr wenigen Fällen wirkliche Auswirkungen hatte. Schade finde ich, dass krampfhaft versucht wird, nicht in das übliche Schema zu fallen. So sind einfach die Dunkelelfen die Guten und die Lichtelfen die Bösen. Nicht gerade innovativ. Da hätte man es auch gleich lassen können. Dafür gefällt mir, wie sich damit auseinandergesetzt wird, was es bedeutet, eine Auserwählte zu sein, und welche Probleme damit einhergehen. Fazit: Elfenmagie konnte mich auf ganzer Linie nicht überzeugen. Der holprige Schreibstil mit vielen unnötigen Wiederholungen und seltsamen Formulierungen benötigt aus meiner Sicht einige Verbesserungen. Außerdem störte mich stark, dass mir als Leser vieles vorweg genommen wurde, so dass mir keine Möglichkeit blieb, mitzudenken. Das Setting an sich und der Grundgedanke der Geschichte sind sehr vielversprechend, leider werden die Möglichkeiten der gestalteten Fantasywelt nicht genutzt und die Geschichte verirrt sich im Gefühlslabyrinth der Protagonistin.

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  • Magische Frauenfantasy =)

    Elfenmagie
    DasBuchmonster

    DasBuchmonster

    24. September 2013 um 18:31

    Das Halbwaisenkind Vanora war schon immer anders. Die normalen Kinder aus dem Dorf mochten sie nicht besonders, und auch nicht ihren verbitterten Vater. Schon als sie jung ist, entdeckt Vanora seltsame Fertigkeiten, als dann auch noch Glendorfil kommt um ihr die Magie zu lehren, wird alles verrückt um sie. Sie erfährt mehr über Elfen, ja muss sogar deren Sprache plötzlich lernen, doch die endgültige Wahrheit begreift sie erst viel später: sie ist eine Halbelfe. Und nicht nur irgendeine, sie ist diejenige, deren Blut das geteilte Elfenreich wieder vereinen kann, sodass die Königin der Lichtelfen nach ihrem Leben trachtet. Die andere Seite, die Dunkelelfen, verhelfen Vanora zu einem guten, abgekapselten Leben, doch als alles aufgedeckt wird, muss Vanora fliehen und ihre Heimat und ihren Vater verlassen. Doch das ist nicht das aller schlimmste, denn ihr alte und guter Freund Eamon ist auch noch der König dieser Dunkelelfen und scheint Erwartungen zu haben. Wenn es da nicht Nevliin gäbe, ein mysteriöser Lichtelf, kalt wie Eis, zu dem sie sich seltsam hingezogen fühlt. Was sollte überwiegen? Stabile Liebe? Wahre Liebe? Oder soll es überhaupt sein, wenn ihre Bestimmung ist zu sterben?  Meinung: Das Cover ist eher schlicht gehalten und das Buch sieht aus mit seinen fast 1000 Seiten wie ein Megaklopper, schon ein wenig abschreckend, aber da das Buch viel Lob in den anderen Blogs bekommen hat, war ich neugierig geworden und wurde auch nicht enttäuscht. Die über 900 Seiten rauschen an einem vorbei wie im Flug. Die Sprache ist passend, nicht zu modern aber auch nicht veraltet. Die Autorin malt große und imposante Bilder, die Gefühle sehr gut beschreiben. Ich dachte zunächst an einen "richtig diggen Fantasyschmöker mit epischen Schlachten". Episch ja, Fantasy ja....zum schmökern sowieso, aber das Buch ist viel mehr. . . es ist noch dazu sehr gefühlvoll mit jeder Seite. Ich würde sagen, das Buch ist die weibliche Antwort auf Herr der Ringe. Ein epischer Fanatsy Roman, der die Herzen zum Glühen bringt und vollkommen ausfüllt. Zugegeben, die Idee schien am Anfang eher ausgelutscht zu sein, nichts Neues, ja schon fast langweilig, so wie tausend andere Fantasyromane, doch die Ausführung ist macht's! Man konnte sich in jeden Charakter gut hineinversetzen, was einem dann schon fast so schwer werden ließ, wie den Charakteren im Buch. Es gab zwar auch ein paar Minuspunkte, wie, dass ich nicht unbedingt glaube, dass die Schlacht mit so einer hohen gegnerischen Überzahl überhaupt gewonnen werden konnte etc, allerdings sind das nur blasse Argumente gegen dieses gewaltige Werk. Ich war ja schon in der Hoffnung, dass das Buch gut wird, da bei "dickeren Büchern" die Entwicklung der Geschichte nicht zu kurz kommt, und dennoch war es eine Überraschung. Wahnsinnig, grandios, herzzerreißend. Und dafür gibt es 5 Monster. Das Buch, das ich als nächstes Lese, tut mir schon leid, weil es mich wahrscheinlich im Nachglühen dieses Buches enttäuschen wird ;-) 

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