Sabrina Qunaj Sternensommer

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Inhaltsangabe zu „Sternensommer“ von Sabrina Qunaj

Designerkleider, hochhackige Schuhe und stundenlange Haarkuren sind für die sechzehnjährige Dilia so selbstverständlich wie die Luft zum Atmen. Kein Wunder, dass es für Dilia der pure Albtraum ist, als ihr vielbeschäftigter Vater sie über die Ferien in ein Sommercamp abschiebt. Die einzige Person, die sie dort kennt, ist auch noch ihr Schulkamerad Emrys, der Nerd, den sie bis auf den Tod nicht ausstehen kann. Und doch wird es ein Sommer werden, der sie buchstäblich bis in die Sterne trägt. Denn Emrys ist ein Junge wie nicht von dieser Welt…

Gutes Buch für zwischendurch.

— MiriAnna

Ein unglaublich tolles Buch das unter die Haut geht!

— carrie-

Einfach nur furchtbar. Kitsch, der schon ins alberne geht. Unrealistische Geschichte und völlig klischeehafte Charaktere. Nicht zu empfehlen

— Reebock82

Ein wunderschönes Sommerabenteuer. Eine kurzweilige Lektüre für Mädchen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Super schöner Band mit (noch) außergewöhnlichen Wesen :) Und wieder eine tolle Impress-Autorin! :)

— Samii_

Eine wirklich süße Liebesgeschichte zwischen zwei Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gepaart mit Science Fiction.

— Anni-chan

Sehr süße Liebesgeschichte. Man konnte es sehr schnell durchlesen :) und es war mal etwas Neues

— Emilovesbooks

süße Geschichte, die nicht von dieser Welt ist

— ReginaMeissner

Total von "Obsidian" nachgemacht! Cover im gleich Stil gestaltet und es geht um Aliens! Klingt nach einem Abklatsch! Finde ich nicht gut :((

— Mini-Dee

Toller Fantasy-Jugendroman! Mit einem ungewöhnlichen Fantasy-Element! Ich war erstaunt!

— Buecherwurm22

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  • Eine kleine Erinnerung an König Drosselbart.

    Sternensommer

    DanieD

    08. May 2016 um 21:25

    Dilia ist eine verwöhnte Jugendliche aus Vegas, die so ziemlich alles hat, außer einer intakten Familie. Am letzten Schultag vor den Sommerferien eröffnen ihre junge "Stiefmutter" und ihr Vater ihr, dass sie den Sommer anstatt mit ihrer "Familie", in einem Nobelhotel auf den Bahamas, allein im Sunshine Camp in Charity/Uta verbringen soll. Als gute Tochter gibt sie natürlich vor sich darauf zu freuen, auch wenn sie weiß, dass ihre Stiefmutter sie absichtlich ausgrenzt und ihr das Camp verpasst hat um sie zu quälen. Zu ihrem großen Verdruß trifft sie in dem Camp auf Emrys, einen der Verlierer ihrer Schule, den Sohn des Camp Besitzers und leider auch das nervigste was es gibt. Sie lernt seinen kleinen Bruder kennen und freundet sich mit ihm an. Langsam aber sicher fängt sie an sich wohl zu fühlen und beginnt ihre Zickigkeiten unter Kontrolle zu halten, nur bei Emrys funktioniert das aus irgendeinem Grunde nicht. Warum bringt er sie immer wieder auf die Palme und was gehen da für seltsame Dinge in der Familie vor? Meine Meinung: Eine schöne leichte und bezaubernde Geschichte von einer zickigen Prinzessin, die sich zu einer hübschen, liebevollen jungen Frau mausert. Und einem verbissenem jungen Mann, der lernt weich zu werden. Ein schönes Buch für verträumte junge Mädchen.

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  • Rezension: Sternensommer

    Sternensommer

    Anni-chan

    03. October 2015 um 23:09

    Titel: Sternensommer OT: / Autor: Sabrina Qunaj Verlag: Carlsen Impress Ausstattung: E-Book Seiten: 347 Preis: 3,99 € (D) ISBN: 978-3-646-60060-5 Erscheinungstag: 5. Juni 2014 Reihe: / Kurzbeschreibung Designerkleider, hochhackige Schuhe und stundenlange Haarkuren sind für die sechzehnjährige Dilia so selbstverständlich wie die Luft zum Atmen. Kein Wunder, dass es für Dilia der pure Albtraum ist, als ihr vielbeschäftigter Vater sie über die Ferien in ein Sommercamp abschiebt. Die einzige Person, die sie dort kennt, ist auch noch ihr Schulkamerad Emrys, der Nerd, den sie bis auf den Tod nicht ausstehen kann. Und doch wird es ein Sommer werden, der sie buchstäblich bis in die Sterne trägt. Denn Emrys ist ein Junge wie nicht von dieser Welt… (Quelle: Carlsen) Äußere Erscheinung Das Cover ist mit einem blauen Hintergrund versehen, auf dem man durch Sterne, Monde und viele kleine Lichtpunkte das Weltall erkennen kann. Der untere Teil des Covers ist schwarz und man sie zwei schwarze Silhouetten, ein Mann und eine Frau, die sich nahe sind, sich jedoch nicht küssen. Im oberen Teil glüht ein blassblauer Mond, vor dem sich in einer hübschen Serifenschrift der Titel befindet. Das Cover ist, wie auch das Buch, wirklich nicht von dieser Welt und einfach intagallaktisch schön. Schreibstil: Sabrina Qunaj erzählt die Geschichte aus der dritten Person, wobei sie immer die Handlungsstränge von Dilia und Emrys verfolgt. Trotzdem schafft sie es, die Gefühle und Gedanken der beiden einzubinden und authentisch darzustellen. Die Umgebung des Sommercamps und auch das Weltall beschreibt Frau Qunaj sehr bildhaft, so dass man als Leser beinahe das Gefühl hat, selbst dort zu sein. Meine Meinung: Zu Beginn war mir die Protagonistin Dilia alles andere als sympathisch. Sie war einfach gemein, oberflächlich und eine richtige verwöhnte Prinzessin, der jeder jeden Wunsch von den Lippen ablas und das kann ich weder bei Protagonistinnen noch im Real-Life sonderlich leiden. Ziemlich schnell hat sie dann allerdings mein Mitleid erweckt, denn ihr reicher Unternehmer-Vater hat kaum Zeit für die, sie hat bereits über fünf Stiefmütter gehabt, wobei die aktuelle kaum fünf Jahre älter ist als sie selbst. Und alle hacken sie immer an ihr rum. Wäre ich sie gewesen, ich hätte denen volle Kanüle die Meinung gesagt. Dass sie es nicht getan hat, zeugt von einer wahrhaft riesigen Selbstbeherrschung und dem Wunsch, ihrem Vater trotz allem gefallen zu wollen. Umso überraschter war ich, als sie sich immer mehr zum Besseren wandelt und ich immer öfter dachte: Mädchen, das war gut! Sie hat es doch faustdick hinter den Ohren, obwohl auch immer wieder ihre Erziehung und ihre ‚alte‘ Persönlichkeit durchkommt. Trotzdem, ein Character-Developement wie dieses sieht man selten und es wirkt nicht im Geringsten übereilt. Sehr gut. Emrys habe ich am Anfang vor einen nerdigen Typ gehalten, doch Achtung! Das ist er nicht im Geringsten. Ich mochte ihn von Beginn an und, als er die unausstehliche Dilia immer wieder in ihre Schranken verwiesen hat, hatte er mich so richtig. Seine Methoden am Anfang heiße ich zwar nicht gut, aber ich konnte ihn gut nachvollziehen und da er aus Dilia eine Protagonistin gemacht hat, die ihrem ‚Titel‘ alle Ehre macht, schätze ich, muss ich ihm doch danken. Der Kerl hat’s einfach drauf. Selbst die Nebenfiguren konnten mich überzeugen. Vor allem der kleine Freddy hat es mir angetan. Ein wirklich süßer kleiner Junge, der mir schnell ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hat. Hach.  Das Konzept des Buches hat mir auch sehr gefallen, da die meinen Protagonistinnen doch eher die schüchternen Mauerblümchen verkörpern und nicht die populären Mädchen. Man setze eine solche Schul-Diva in ein Sommercamp, das natürlich ausgerechnet von der Familie des größten Schulnerds geführt wird und oh, er ist kein Mensch, sondern ein Alien. Warum auch nicht? Innovation war diese Idee auf jeden Fall und die Umsetzung hätte ich mir besser nicht wünschen können. Alien-Bücher gibt es viele, doch keine dieser Aliens sind wie die Sternsinger, die durch Noten und Gleichungen eine Symphonie erschaffen, die unser Sonnensystem im Gleichgewicht halten. Interessant und ein durchaus faszinierender Gedanke, wie ich finde. Fazit Eine wirklich süße Liebesgeschichte zwischen zwei Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gepaart mit Science Fiction. Bewertung 5/5 http://anni-chans-fantastic-books.blogspot.com/2015/10/rezension-sternensommer-von-sabrina.html

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  • Hier sind unverzeihlicherweise meine lästigen Gefühle

    Sternensommer

    eclipse888

    Designerkleider, hochhackige Schuhe und stundenlange Haarkuren sind für die sechzehnjährige Dilia so selbstverständlich wie die Luft zum Atmen. Kein Wunder, dass es für Dilia der pure Albtraum ist, als ihr vielbeschäftigter Vater sie über die Ferien in ein Sommercamp abschiebt. Die einzige Person, die sie dort kennt, ist auch noch ihr Schulkamerad Emrys, der Nerd, den sie bis auf den Tod nicht ausstehen kann. Und doch wird es ein Sommer werden, der sie buchstäblich bis in die Sterne trägt. Denn Emrys ist ein Junge wie nicht von dieser Welt… „Gefühle zu haben [ist] lästig, sie zu zeigen unverzeihlich." Sorry, Dilia, ich ignoriere deine Einstellung an dieser Stelle einfach. Denn die ist echt bescheuert. Also, hier sind unverzeihlicherweise meine lästigen Gefühle, während ich Sternensommer gelesen habe. Die Inhaltsangabe klingt gut, findet ihr nicht? Spannend, nach einer packenden Geschichte. Sternensommer ist leider wieder so ein Fall, bei dem der Klappentext nicht hält, was er verspricht. Statt der aufregenden Geschichte bekam ich eine Mischung aus Obsidian von Jennifer L. Armentrout und Sternenmeer von Tanja Voosen mit einem Schuss Twilight. Klingt ganz in Ordnung. Hätte es vielleicht auch sein können. War es aber nicht. Na gut, das kann man sich vielleicht schon denken: Dilia ist das reinste Klischee. Reich, „hirnlos“, beliebt. Vater kümmert sich nicht um sie. Die ganze Palette eben. Und das nervte mich. Dilia ist so eindimensional und flach gezeichnet, dass man auch nicht wirklich eines Besseren belehrt werden kann. Wenn man sie nicht mag, dann ist es vorbei und das kommt auch nicht wieder. Auch die Charakterentwicklung, die sie durchmacht, macht es nicht besser. WIESO verändert sie sich? Was ist der Auslöser? Es wirkt sehr gewollt und deshalb auch unrealistisch. Punkt Numero zwei: Emrys als Nerd. Ähm, wie bitte? Der Gute ist vieles, aber sicher kein Nerd. Es ist ein klitzekleines minibisschen Mathe dabei, dass er macht und sein Aussehen erinnert vielleicht ganz entfernt an den typischen Nerd. Das wars. Mehr ist da nicht. Und das finde ich echt schade, weil die Nerd-Rolle einer der Hauptgründe dafür war, dass das Buch mich überhaupt interessiert hat. Naja, und auch die Liebesgeschichte ist Käse. Emrys und Dilia können sich am Anfang gar nicht ausstehen. Sie geraten immer wieder aneinander und es wäre schon ein kleines Wunder nötig, damit die zwei auch nur Freunde werden. Und plötzlich beschließt Emrys: „Oh, ich mag Dilia, sie ist etwas Besonderes.“? Da stelle ich mir wieder dieselbe Frage: WIESO??? Genau wie schon Dilias Entwicklung wirkt dieses „sie müssen sich jetzt lieben“ genau so, wie es klingt: gezwungen und gestellt. Zwei Charaktere, die aus meiner Sicht noch nicht mal zusammen passen und die zusammen gezwungen werden. Man kann sich ausrechnen, wie das aussieht. Die übermenschlichen Wesen in dem Buch... Okay, zugegen, es gibt schlimmere. Ich fand sie in Ordnung, aber nicht super besonders. Sie waren tatsächlich etwas, was das Buch ein wenig vom Abgrund weggerissen haben. Da hatte Sabrina eine echt schöne Idee, die sie auch nicht schlecht umgesetzt hat. Aber sie hätte so viel mehr daraus machen können. Mit der Story fange ich am besten gar nicht erst an, denn sie hat mir den Gefallen im Gegenzug auch nicht getan. Wenn man schon über die Hälfte eines Buches gelesen hat und trotzdem noch darauf wartet, dass es endlich losgeht, dann ist da etwas schief gelaufen. Um meine Rezension nicht so negativ zu beenden, nenne ich noch den Freddy. Freddy ist Emrys kleiner Bruder und genau das, was man sich von einem kleinen Bruder wünscht: ein süßes Kind mit viel Energie. Er war mein Lieblingscharakter (Okay, das war auch nicht schwer) und er hat einen Lichtstrahl in die Geschichte geworfen. Wegen ihm habe ich es auch bis zum Ende geschafft und bin nicht vorher untergegangen. Über die Autorin: Sabrina Qunaj wurde im November 1986 geboren und wuchs in einer Kleinstadt der Steiermark auf. Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und das Schreiben zum Beruf machte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Steiermark. Fazit In Zukunft werde ich erst mal einen Bogen um Bücher machen, die sich mit dem Namen Sabrina Qunaj schmücken. Sternensommer reicht mir fürs Erste. Wen dieser Vergleich: „eine Mischung aus Obsidian von Jennifer L. Armentrout und Sternenmeer von Tanja Voosen mit einem Schuss Twilight, nur in schlechter“ nicht abschreckt, der kann sein Glück gerne versuchen. Ich übernehme keine Haftung und würde eher davon abraten.

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    • 3

    eclipse888

    26. June 2015 um 16:30
  • Süße SciFi-Romanze!

    Sternensommer

    Tintenseele

    08. December 2014 um 20:58

    Rezension vom Blog: tintenseele.blogspot.de Meine Meinung Seit ich "Jump" gelesen habe, stehe ich Science Fiction definitiv etwas offener gegenüber. Das kam auch gleich "Sternensommer" zugute, in dem ich ein wirklich süßes, tolles Buch gefunden habe. Anfangs konnte ich Dilia nicht leiden, denn sie war genau so, wie auch der Klappentext beschreibt: Ein Modepüppchen ohne Hirn, das zu viel Make up trägt. Zum Glück kommt ihre Wandlung wirklich schnell, als ihr Vater sie statt des versprochenen Bahamas-Ausflug in ein Sommercamp schickt und sie dort die liebevolle, verschrobene Familie Lork kennen lernt, die absolut nicht von dieser Welt sind - jap, sie kommen von einem Planeten. Die gesamte Familie war mir von Anfang an wirklich sehr sympathisch und ich konnte gut verstehen, warum Dilia nach und nach ihre Fassade bröckeln ließ. Es hat mir Spaß gemacht, ihre Wandlung zu verfolgen, vor allem weil diese keineswegs irgendwie gehetzt oder gekünstelt wirkte. Auch die Liebesgeschichte, wie sie langsam entsteht, ist unheimlich süß und ich mag beide Seiten des Paares unglaublich gern. Zum Glück ist die Romanze aber nicht alles, denn natürlich kommt Dilia irgendwann hinter Emrys Herkunftsgeheimnis und ab da wird es ganz schön turbulent. Denn eigentlich sind die Lorks ganz schön in Gefahr... Der Schreibstil von Sabrina Qunai liest sich ausgesprochen flüssig und schnell. Ist man erst einmal in der Geschichte drin, kann man schwerlich aufhören - ich habe das Buch an einem Tag mit nur kurzen Pinkelpausen gelesen. Am Stück. Ab und zu hat sich mein Kopf mit dummen Kommentaren wie "Das ging jetzt aber ganz schön einfach für die Protagonisten" oder "Das ist jetzt aber nicht ganz logisch bzw. nicht sehr verständlich erklärt". Aber diese leise Stimme habe ich immer wieder einfach beiseite geschoben. Warum? Nun ja, weil ich diese Geschichte einfach wirklich genossen habe. Die Idee war innovativ (ich zumindest habe so etwas noch nie gelesen) und spannend. Die Charaktere super. Die Seitenanzahl meiner Meinung nach viel zu gering - ich hätte unheimlich gern noch mehr von Emrys und Dilia gelesen :) Charaktere Wie bereits oben erwähnt, fand ich die Familie Lork wirklich klasse. Allen voran Freddy, Emrys kleiner Bruder, der trotz der krassesten Situationen immer noch ein "Alter" rausbringt ;) Die beiden Brüder waren definitiv meine Lieblinge. Gehasst habe ich Dilias Vater und seine eigenartige Freundin, Shelly oder wie der Schrumpfkopf hieß. Sie waren die Klischees in Person, aber das war schon in Ordnung. Fazit "Sternensommer" war ein Buch, das mir beim Lesen definitiv riesigen Spaß gemacht hat. Die Wortgefechte, die goldigen Charaktere und ein spannender Handlungsverlauf lassen eigentlich nur eins zu: 5 von 5 Federn :)

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  • Ein Flug zu den Sternen

    Sternensommer

    Nenatie

    Inhalt Die sechzehnjährige Dilia ist ein verwöhntes reiches Mädchen deren Leben aus Designerkleidern, hochhackigen Schuhen und stundenlangen Schminkorgien. Ihre Sommerferien möchte sie zusammen mit ihrem Vater in auf den Bahamas verbringen, doch stattdessen wird sie in ein Sommercamp abgeschoben, ein wahrer Albtraum für Dilia. Noch dazu muss ist der nerdige Schulkamerad Emrys ebenfalls im Camp, es könnte kaum schlimmer für Dilia sein. Doch wieder erwarten wird der Sommer wunderschön und trägt sie buchstäblich bis in die Sterne Meinung Sternensommer ist ein wunderschönes Buch das zum Träumen einlädt. Ich würde es aber eher in den Bereich Science Fiction stecken und nicht in Fantasy. Die Geschichte bietet einiges und ist ein gelungener Mix aus Science Fiction, Campgeschichte und Romantik. Und vor allem ist die Geschichte zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar und es passieren doch einige unerwartete Dinge. Zudem ist es hier mal nicht die typische Liebesgeschichte in dem sich ein Mädchen unsterblich auf den ersten Blick verliebt, vielmehr entwickelt sich alles sehr schön und bringt auch einige Streitereien mit sich. Und diese Streitereien machen das Buch an vielen Stellen urkomisch und ich musste oft lachen! Die Idee mit den Sternen finde ich gut und auch schön eingearbeitet, auch wenn das erst wirklich spät im Buch auftaucht. Dilia ist zu Beginn eher unsympathisch, eine arrogante, verwöhnte Ziege. Doch schnell wird klar das sie einfach nur einsam ist und sie kann einem fast leid tun. Zudem mach sie eine unheimliche Wandlung durch im Laufe des Buches. Emrys ist der geheimnisvolle Nerd, der ein großes Geheimnis hütet. Ja, die Beiden entsprechen voll und ganz dem Schulqueen trifft Nerd Klischee aber gestört hat es nicht. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und ein weiterer Pluspunkt für das Buch. Zudem ist die Geschichte spannend erzählt und man tappt lange im Dunkeln, man muss einfach immer weiterlesen um endlich das Geheimnis zu lüften. Ein wirklich lesenswertes und kurzweiliges Jugendbuch das zum Träumen einlädt. Das Buch schafft 4,5 Sterne, die ich auf 5 aufrunde.

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    • 2

    AnnikaLeu

    08. November 2014 um 13:56
  • Eine Ewigkeit Lang

    Sternensommer

    peggy

    15. October 2014 um 14:48

    Dilia Tochter aus reichem Haus, Vom Vater unbeachtet, soll den Sommer in einem Feriencamp verbringen, schnell stellt sie fest das sie nichts mit den anderen Kindern gemeinsam hat und ausgerechnet ihr Schulkamerad Emrys, den sie nicht ausstehen kann, befindet sich mit ihr in diesem Camp. Eine Geschichte über Freundschaft und Liebe beginnt, die Seite um Seite immer spannender wird, denn Emrys der nicht von dieser Welt stammt, stellt diese von Dilia und dem Leser auf den Kopf. Ich mochte das Buch, es war unvorhersehbar und ging ans Herz, was will man mehr. Für eine Ewigkeit lang.

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  • Emanzipation und Exekution

    Sternensommer

    AnnikaLeu

    "Er hat einfach kein Herz zu verschenken. Es ist, als hätte er es irgendwo... da oben bei den Sternen versteckt." Vorneweg muss ich einmal etwas fest halten, ist Euch auch schon aufgefallen, das der Trend zum ‚passenden’ Cover geht? Ich weiß das das nicht immer so war und ich es immer bemängelt habe, das ein hübsches Bild auf einem Bucheinband nichts mit dem Inhalt zu tun hat; noch schlimmer wenn der Klappentext auch unstimmig ist. Sternensommer macht in der Hinsicht alles richtig, das was der Klappi andeutet hält das Buch auch. Mehr noch ich musste auf der Höhe von ungefähr 60% von 92% das Lesen absichtlich unterbrechen. Allerdings nicht weil es unlesbar wurde, sondern weil man bei einem gewissen Grad der Spannung einfach mal Luft holen sollte und diese auch genießerisch auf sich wirken lassen sollte. "Ich halte diese Schnepfe nicht aus. Keinen Tag." "Gerade die Reichen sind meistens die Ärmsten. Besonders die Kinder." Natürlich geht es in diesem Buch um eine Romanze. Wir haben eine recht junge Zielgruppe, was mich aber in keinster Weise davon abhält zu behaupten das es bei den beiden Protagonisten ‚Dilia‘ (16 Jahre) und ihrem Mitschüler ‚Emrys‘ um einen ’wie werde ich erwachsen’ und ‚wie verliebe ich mich‘ Plot geht. Vielmehr bin ich zu der Überzeugung gelangt, das es sich hierbei mehr um eine Emanzipationsgeschichte handelt. Und nur um das klar zu stellen Emanzipation ist vielleicht ein Teil der Gleichung des Erwachsenwerdens aber ist ungleich Feminismus. Vielmehr geht es um die Freiheitsfindung, das Abspalten von Kinderrollen, die Ich- Findung und dem Versuch dem alltäglichen Wahnsinn zu entkommen. Und diesen Gang schreiten sowohl Dilia und Emrys als auch Emrys jüngerer Bruder Freddy entlang. Auf bemerkenswerte Weise werden hier einmal mehr Klischee- Schüler aufgegriffen, verwöhntes Gör, zynischer Nerd und kindlicher Schlaumeier. Auch die Elternrollen sind klar in Schubladen verpackt: Dilias Vater ist der knallharte Buhmann, seine momentane Geliebte Shelly, die eifersüchtige Stiefmutter; Ed der Papa- Bär und Laura so eine typische: ‚Kind, du musst was essen!‘- Mama. Dann gibt es noch einige weitere Charaktere die schnatternd, nervend, hilfsbereit, umsorgend oder eben parasitär und als Exekutive auftreten. "Wieso? Weil sie jede Woche ein neues Pony kriegen?(...)" "Weil sie so viele Ponys (...) bekommen wie sie wollen." Diese Geschichte ist ein Tanz. Und um mal ausnahmsweise gleich zum Ende zu springen: Denn genau dort, nämlich in den Epilog, hätte ein solcher hingehört. Daher lass ich das Nachspiel unter den Tisch fallen, denn das war mir dann doch zu romantisch verklärt, obwohl er noch zwei, drei lustige Pointen hatte. „Vermisst du auch die Leuchtreklamen?“, „Für Spiderman ist man nie zu alt!“ (90%) Aber anders als bei anderen Geschichten ist diese hier rund und spielt zum Großteil der erzählten Zeit im Camp ‚Sunshine‘ in den USA. Das die Puppe, das Prinzesschen, Dilia ausgerechnet dahin verfrachtet wird, statt ihre Sommerferien auf Hawaii zu verbringen, verdankt sie natürlich ihrem Vater und es passt ihr natürlich gar nicht. Allerdings wartet die Jugendliche mit einem erstaunlich sturen Kopf auf und ist bereits so fest in ihre Rolle eingeschnürt, das ihre arrogante Art nur schwer zu knacken ist. Tja wäre da nicht die Liebe. Und dreimal darf man raten was man von einer Sommerromanze erwarten darf. FALSCH gedacht. Jawohl richtig gelesen, es ist NICHT die Liebe zu diesem permanent bevormundenden Intelligenzbestie, der seine verdammten Scherze nicht lassen kann, die Dilia auftauen lassen. Eigentlich ist es ein Piratenschiff das von Indianern erobert wird…- denkt mal darüber nach! Also bis hierhin eine ganz normale Geschichte. Bis einem der Mond auf einmal auf den Kopf fällt. Sehr richtig gelesen. Unerklärliche Phänomene: Lichtsäulen, graue Himmelskörper und Wesen die Mädchen als Wirte benutzen: Borito…doxias, nein Botox…, nee Byradoroxe… oder Byradoroxi? Gibt es für so was überhaupt eine Mehrzahl? Jedenfalls fällt diese Romanze für mich nicht unter das Genre Jugendbuch. Es ist schlichtweg ein Science Fiction. Und das ist auch gut so, denn E.T will nach Hause… ehm Emrys mein ich, will Heim, seine ganze Familie lebt im Exil und hat gut lachen, denn sie könnten ja jederzeit einfach abhauen, wenn es auf der Erde zu ungemütlich werden könnte. Die Sache hat nur einen nicht ganz unbeträchtlichen Haken, Klein Freddy darf nämlich das Tor- hier: die Schleuse, nicht betreten. Und hier beginnt seine Emanzipation, während die größeren Kinder pubertäre Probleme haben und sich fragen wie man denn jetzt richtig das erste Mal küsst, will er mit aller Macht seinen Platz im Universum einnehmen, ungeachtet des Drucks welcher auf so zarte Kinderschultern einfach nicht gehören sollte. "Was glaubst du wäre ihr lieber: ein Pony oder Zeit mit ihrem Vater?." "Ein Cabrio. Ach nein,- das hat sie ja schon." Tatsächlich kommt diese Geschichte ohne einen Bösen aus. Gut ja, so’n grauer Wachhund kann schon echt fiese Bisswunden hinterlassen, wenn man ihm nicht grad Salzwasser ins Gesicht spritzt aus einer ‚Super Soaker’, aber seien wir ehrlich, wie kann man einem Sternensinger böse sein, der es zutiefst bedauert einen eventuell im Morgengrauen umbringen zu müssen und dabei auch noch logisch rezitiert: Zum Wohle aller, ist ein kleines Opfer tragisch aber notwendig. Autorin Qunaj hat es außerordentlich elegant geschafft mich davon zu überzeugen, das hier niemand jemanden wirklich töten WOLLTE- aber kann ja dann doch mal vorkommen- Hauptsache man stirbt mit einem Han Solo verdächtigen kecken Spruch auf den Lippen. Das ist beinah schon episch. Mir konnte Dilia nichts vormachen, ich fand sie von Anfang bis Ende unausstehlich. Klar, tut es mir Leid, dass sie die Entwicklung absolviert und vom Schwan zur Putzfrau wird nur um dann irgendwie in eine Art extraterrestrischen Adelsstand erhoben zu werden. Da ist eine ganze Rasse hinter einem her, bereit sie zu morden und dann trauen die sich doch nicht mehr zu mucken und heißen sie euphorisch in ihrer Mitte willkommen? Diese Wendung konnte ich nicht guten Gewissens nachvollziehen. Deshalb ist es absolut schade, das man jetzt nicht weiß was der Oberdirigent tun wird. Es ist gut, Fragen offen zu lassen, aber in diesem Fall finde ich es mehr als unbefriedigend, immerhin war das doch der Kern der ganzen Geschichte. Und diese ‚Du hast nichts gesehen!‘ Gabe (*mit Hand vor Gesicht rumwisch*) war auch etwas stark und fies. Auch hier gab es eine Andeutung bezüglich Begegnungen vor dem 16. Lebensjahr, die ich gern erfahren hätte. Absolutes No- Go: Mach’ doch keine Hinweise ohne sie zu nutzen. Fazit: Wenn ich aus dieser Geschichte eines gelernt habe, dann das ‚ich die Tatsache, mit einem Alien zwischen den Sternen hin und her zu fliegen hinnehmen kann. Aber dass das alles mit Mathematik zu tun hat, mich von den Socken haut.‘ Dilia: „Wer rechnet denn mit so etwas?“ (49%) Die Charaktere beweisen viel Charme und Witz; haben mich ordentlich staunen lassen. Sie sind alle für ihr Alter schon recht weit und sehr entschlossen. Ich hätte Emrys und Dilia stundenlang zuhören können, wie sie beide nebeneinander an die Rakete gefesselt waren und sich gestritten haben: ‚Einfach rennen, hast du gesagt. Hat ja prima funktioniert!‘ Ich konnte mir sie bildlich vorstellen, zeternd und motzend. Leider blieb diese sagenhafte Heimatwelt mir aber zu blass und auch über die Sternensinger erfährt man nur das aller nötigste. Es geht letztlich um das Herz, die Musiknoten und die Mathematik, was eine sehr merkwürdige Konstellation ist und ich hätte mir gewünscht ein paar Beispiele für diese Gleichungen zu bekommen- nicht weil ich gut in Mathe bin, aber weil es hier dazu gehört hätte! Mein persönliches Highlight war Emrys Aussage das ‚Unsterblichkeit‘ nur Schmerz beinhaltet und das es jetzt echt doof wäre, wenn Dilia das Zeitliche segnen würde, weil er keine Ahnung hätte was dann mit der Galaxie geschehen würde, wenn sein gebrochenes Herz aus dem Takt gerät. Eine sehr schöne Liebeserklärung. Knackpunkt: Am Ende aber wird genau diese zarte Vorstellung von ‚Unsterblichkeit‘ wieder aufgehoben und ins Gegenteil verkehrt um ein ‚happily EVER after‘ daraus zu basteln. Ein paar Worte zum Genre in diesem Fall. Ich kann nicht verstehen, weshalb dieses Buch unter der Rubrik Fantasy eingeordnet ist, wo es eindeutig wissenschaftliche Science Fiction mit dem Element der Musik beinhaltet. Romantik lass ich mir gefallen. Ein ‚mit überdimensionalen Wattestäbchen verteidigtes‘ Urteil: gut!

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    • 2
  • Rezension zu "Sternensommer"

    Sternensommer

    Tiana_Loreen

    Schlafertige Dialoge, Charakter, die anders sind als Gedacht und eine packende Handlung, dass ist "Sternensommer" und ich kann jeden versichern: Beim Lesen wird niemanden langweilig werden! Cover: Die Farben, die beiden Personen, der Mond. Ich liebe Bücher, wo das Cover so toll zur Handlung passt und das ist hier wieder der Fall. Der Nachthimmel im Hintergrund mit vielen kleinen Sternen, zwei sich zugewandte Personen im Vordergrund. Alleine das Cover wirkt kitschig romantisch auf einen, aber das täuscht....sehr sogar! Inhalt: Wunderschön, beliebt und reich. Das ist Dilia. Designerkleider, hochhackige Schuhe und stundenlange Haarkuren sind für die 16 Jährige so normal, wie das Luft zum Atmen. Genauso wie der eigentlich geplante Bahamas Urlaub mit ihren Vater, dachte sie. Doch als dieser - aus Vielbeschäftigkeit - den Urlaub absagt und Dilia stattdessen auf ein Sommercamp abschiebt, denkt sie, dass es schlimmer nicht kommen kann. Doch die einzige Person, die sie in diesem Sommercamp-Hinterland kennt, hasst sie nicht nur wie die Pest, sondern fängt eigentlich ständig mit ihm zu streiten an: Emrys. Der Nerd ist das allerletzte, was Dilia in solch einen Moment gebrauchen kann, doch sehr schnell wird klar, dass dieser Sommer sie buchstäblich bis in die Sternen trägt, denn Emrys ist ein Junge, wie nicht von dieser Welt... meine Meinung: Auf jedenfall ein Genre-Mix der Extraklasse! Fantasie - alias Science Fiction - trifft auf Romantik und Camp Atmosphäre. Wer hätte gedacht, dass ein Buch, dass SO beginnt, SO enden kann? Es ist auf jedenfall anders, als man denkt, denn es ist neu. Klar ist die Idee Schulqueen trifft Nerd nicht neu, aber alles darum herum. Da haben wir einmal die "Schulqueen" Dilia. Dilia ist oberflächlich, immer darauf bedacht eine lächelnde Makse zu tragen und im Grunde gefühllos. Doch kann man etwas anderes von einem Mädchen erwarten, dass von ihrem Vater in ein Sommercamp abgeschoben wird? Auf jedenfall wandelt sich Dilia nicht nur in diesem Buch, nein, sie scheint sich zu entwickeln. Wie eine Raupe, die zum Schmetterling wird. Emrys ist der Nerd an Dilias Schule und außerdem der Typ, den die Schönheit bis auf den Tod nicht ausstehen kann. Emrys Gefühle ihr gegenüber sind nicht anders und doch hat er noch mehr mit ihrem plötzlichen Auftauchen im Camp zu kämpfen, als Dilia. Seine Meinung über sie ist festgefahren, doch genau das, was Dilia fehlt, zeigt ihm die Wahrheit über das Mädchen: seine Familie. Es ist nicht nur beeindruckend, wie sehr sich Charakter verändern können, es ist genauso beeindruckend, dass ein Buch, dass so "simpel" wirkt, plötzlich solche Überraschungen zu bieten hat. Ich habe das Buch binnen eines Tages ausgelesen, auch wenn es wohl besser gewesen wäre, wenn ich mir mehr Zeit gelassen hätte, denn all die Informationen, Handlungen und Überraschungen lassen den Kopf ziemlich arbeiten. ^^ Die Schreibweise ist sehr angenehm und vor allem sehr schnell zu lesen. Man findet sich praktisch ab der ersten Seite im Buch wohl und das, obwohl das Buch "nur" in dritte Person Einzahl geschrieben ist. Dilias und auch Emrys Perspektive bringt mehr "Licht" ins "Dunkle" und doch weiß man lange nicht, was jetzt wirklich "Sache" in diesem Buch ist. Vielleicht ist genau das der Grund gewesen, dass ich einfach lesen MUSSTE, nicht aufhören KONNTE. Die Spannung, die beinahe greifbar ist, die Neugierde, die einem schon zwingt, das Buch Seite für Seite zu lesen und nicht zulässt, das man es aus der Hand legt...naja, bis eben die Augen vor Müdigkeit zufallen. Fazit: Ich bin begeistert! Einzig ein paar unlogische Handlungen (*hust* Indianer auf Piratenschiff *hust*) sind der Grund, dass ich dem Buch nicht volle 5 Sterne geben kann. Aber ansonsten kann ich einfach nur: "Wow" sagen. Die Charakter sind durchdacht, die Handlung spannend und vor allem Überaschend. Der Inhalt ist neu. Ein wirklich tolles Buch, das aus der Feder von Sabrina Qunaj kommt, denn dieses Buch hat für jeden etwas dabei: Fantasie - alias Science Fiction - , Romantik und doch ist es ein gelungenes Jugendbuch. 4,5 von 5 Sternen! Inhalt: neu Charakter: verändert Handlung: packend

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    • 3
  • Klischee-Liebesgeschichte meets Science Fiction

    Sternensommer

    -Favola-

    05. August 2014 um 23:25

    Zu Beginn lernen wir Dilia kennen: verwöhnt, arrogant, immer perfekt gestylt. Wir erleben sie in ihrer ihr zu Füssen liegenden Clique und wie sie andere Schüler niedermacht. Am letzten Schultag gerät sie kurz mit Emrys aneinander, der überraschenderweise für eines ihrer Opfer einspringt und ihr die Stirn bietet. Doch ernst nehmen kann sie ihn nicht, denn er gehört zum gemeinen Volk und hat ihre Meinung nach sowieso nichts an der privilegierten Eliteschule zu suchen. Doch die Schule kümmert sie an diesem Tag nicht mehr, denn in Gedanken ist sie schon unter Palmen am Pool, wo sie sich von schicken Bahama Boys kalte Dinks servieren lässt .... Doch alles kommt anders als gedacht. Kaum aus Los Angeles zurück, versetzt sie ihr Vater und fliegt viel lieber mit seiner Wasserstoffblondine nach Paris. So soll Dilia statt auf die Bahamas ins Sunshine Camp nach Charity fahren. Dort angekommen, muss Dilia feststellen, dass es kaum Gleichaltrige gibt und zu ihrem Entsetzen trifft sie dort auch noch auf Emrys ... Dilia ist wirklich eine sehr unsympathische Protagonistin. Klar kann man ihrem oberflächlichen, meist abwesenden Vater, der alles mit Geld wett machen möchte, einen Teil der Schuld in die Schuhe schieben, doch sie trägt dieses "Grossgekotzte" so zur Show - und zwar auch auf Kosten von anderen -, dass es einem schwer aufstösst. Klar entwickelt sich Dilia, doch irgendwie habe ich nie so richtig den Zugang zu ihr gefunden. Auch Emrys ist recht klischeebehaftet ... der gutwillige, geheimnisvolle Nerd mit den verwuschelten Haaren .... Er hat eine sehr wichtige und interessante Rolle inne, aber auch sein Charakter blieb mir zu distanziert. Die Geschichte entwickelt sich wie jede andere 0815-Liebesgeschichte und Sabrina Qunaj greift dabei tief in die Klischeekiste. Doch kurz vor dem Eklat biegt sie in die Science Fiction Nebenstrasse ein und gibt "Sternensommer" somit neue, frische Impulse. Auch gefallen hat mir, dass sich Dilia weiterentwickelt, sich zu öffnen beginnt. Und als sehr positiv betrachte ich den Punkt, dass dies nicht wie meistens durch die Liebe passiert, sondern durch einen ganz anderen Grund .... Ehrlich gesagt, habe ich mir nach "Elfenmagie" viel mehr von dieser neuen Geschichte von Sabrina Qunaj versprochen. Die Grundidee finde ich zwar spannend, doch die Umsetzung des fiktiven Teils ist mir zu wenig ausgereift. Dazu kommt, dass mir die Charaktere und so auch die ganze Geschichte zu distanziert blieb und mir zu wenig unter die Haut ging. Sabrina Qunaj hat einen angenehmen Schreibstil, der sich locker und flüssig lesen lässt. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Dilia und Emrys erzählt, so dass wir ihr Umfeld, ihre Familie und ihre Geschichte schön kennen lernen. Fazit: Klischee-Liebesgeschichte meets Science Fiction "Sternensommer" war für mich eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, mehr aber leider auch nicht. Die Geschichte liest sich zwar locker-flockig, blieb mir jedoch zu distanziert.

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  • Ein Buch zum Träumen...

    Sternensommer

    LiveReadLove

    23. July 2014 um 17:15

    // Worum es geht // Dilia gilt als die Prinzessin der Privatschule: immer gut gekleidet, nie einen Fehler und natürlich die Anführerin der Clique. Für sie steht außer Frage, dass sie im Mittelpunkt des Geschehens stehen muss, ohne dabei natürlich jemals einen Fehler zu machen. Dass sie damit jedoch eigentlich gar nicht wirklich glücklich ist, kann sie unter der Maske des vielen Make-Ups perfekt verbergen. Als Dilias Vater durch zutun ihrer Stiefmutter beschließt, seine Tochter in ein Sommercamp zu schicken bricht für sie eine Welt zusammen. Allerdings ist das noch lange nicht das Schlimmste: ausgerechnet den Obernerd Emrys trifft sie genau in diesem Camp. Doch hinter Emrys Familie und ihm selbst scheint viel mehr zu stecken, als Dilia anfangs zu glauben scheint. // Was ich davon halte // Mit dieser wundervollen Geschichte hat Sabrine Qunaj eine super schöne Liebesgeschichte und gleichzeitig zauberhafte Welt geschaffen. Ich konnte mich nicht mehr von diesem Buch losreißen und habe es innerhalb eines Tages komplett durchgelesen. Es hat mir unglaublich viel Freude bereitet, war voller Spannung, Liebe, Glück und an einigen Stellen musste ich wirklich lachen. Toll geschrieben und einfach zum Träumen! Denn Dilia erlebt in dem Sommercamp wohl die schönste aber auch gleichzeitig verwirrendeste Zeit ihres Lebens, ehe sie sichs versieht, steckt sie inmitten eines zauberhaften Abenteuers in dem Emrys, sein kleiner Bruder Freddy und die restliche Familie Lork eine immer größere Rolle spielt. Die Charaktere sind so wundervoll herausgearbeitet, mit all ihren Ecken und Kanten, kann man beinahe jede Handlung absolut nachvollziehen und es ist leicht sich in die Gefühlswelt der einzelnen Personen hineinzuversetzen. An Spannung und einigen großen Aufregern fehlt es natürlich auch nicht und die Romantik kommt ebenso nicht zu kurz. Das Buch ist rundum gelungen und das Ende vor allem zum lachen Schön. // Fazit // Wer ein Buch für den Sommer sucht hat es in diesem hier gefunden. Sternensommer ist rundum einfach ein tolles Buch das viel Freude bereitet. 5 / 5 Sterne.

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  • fantastische Geschichte ...

    Sternensommer

    ConnyZ.

    12. July 2014 um 10:30

    Und noch eine neue Autorin konnte am 5. Juni 2014 ihren Roman bei Carlsen Impress veröffentlichen - Sabrina Qunaj. Mit „Sternensommer“ entführt sie auf 325 Seiten ihre Leser zu Dilia und Emrys. Diese gibt es bisher nur im E-Book Format. Designeroutfit, immer hübsch und auf der Beliebtheitsskala mit der Bestnote betitelt, das ist Dilia. Eigentlich möchte sie mit ihrem ganzen Auftreten nur Beachtung von ihrem Vater erhalten, der hat allerdings nur Augen für seine neue Frau. Und anstatt in den so sehnlich herbeigesehnten Urlaub mit ihr zu fahren, steckt er sie kurzerhand vier Wochen ins Sommercamp. Dort begegnet sie nicht nur ihren Mitschüler Emrys wieder, sondern lernt sich auch selbst von einer ganz anderen Seite kennen… Zu Beginn dachte ich, dass Sabrina Qunaj einen zarten Sommerroman über die Liebe geschrieben hat. Wer aber ihre Bücher genauer betrachtet, der wird in eine aufregende Fantasy-Welt hineingezogen, so auch bei „Sternensommer“. Dilia wird oft als Zicke betitelt, mir tat sie einfach nur Leid, denn ihr ganzen Gebaren den anderen gegenüber kommt nicht von ungefähr, sondern dient einer Art von Selbstschutz. Sie ist einsam und versucht dadurch dieses zu kompensieren, was ihr mehr schlecht als recht gelingt, denn von langer Dauer ist es nie und bringt ihr auch immer mehr Neider als wahre Freundschaften ein. So auch steht sie zu Beginn der Geschichte Emrys gegenüber, der nicht hinter den Berg hält, was er von ihr hält. Der richtige Start für Dilias Geschichte, ist der Einzug ins Sommercamp, dass sie hinnimmt, aber mit Ablehnung begegnet. Die herzliche Aufnahme von Emrys Familie, besonders von seinem kleinen Bruder ist herzerwärmend, und auch an Dilia geht es nicht spurlos vorbei. Immer mehr bekommt der Leser eine andere Dilia aufgezeigt, die nicht nur Mode und Styling im Kopf hat, sondern die gern versucht für andere da zu sein und sich öffnet. Doch Emrys ist so ein Quertreiber und Sturkopf, dass er Dilia wie ein scheues Reh zurück in ihr Schneckenhaus vertreibt. Ebenso hütet er ein Geheimnis um seine Familie und ist darauf bedacht dieses nicht preiszugeben- wo nun der Fantasyteil seinen Anfang nimmt. Man möchte gern hinter seine Fassade schauen und bekommt kurze Einblicke davon, in Form seiner weichen Seite und der Zuneigung, die er ab und an Dilia offenbart. Doch so schnell seine Mauern zu fallen scheinen, so schnell sind sie wieder hochgezogen. Sabrina Qunaj bringt ihre Leser auf sehr angenehme Weise in ihre Erzählung hinein und lässt sie durch ihre Welt wandern, immer auf der Suche nach Emrys Geheimnis und der Hoffnung auf zarte Bande zwischen den Figuren. „Sternensommer“ überzeugt mit fantastischen Elementen und bunten Figuren. Zur Rezension auf dem Blog: http://dieseitenfluesterer-unserbuchblog.blogspot.de/2014/07/sternensommer-von-sabrina-qunaj.html

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  • romantisch-jugendliche Sommerlektüre

    Sternensommer

    Waldschrat

    03. July 2014 um 18:50

     Inhaltsangabe: Designerkleider, hochhackige Schuhe und stundenlange Haarkuren sind für die sechzehnjährige Dilia so selbstverständlich wie die Luft zum Atmen. Kein Wunder, dass es für Dilia der pure Albtraum ist, als ihr vielbeschäftigter Vater sie über die Ferien in ein Sommercamp abschiebt. Die einzige Person, die sie dort kennt, ist auch noch ihr Schulkamerad Emrys, der Nerd, den sie bis auf den Tod nicht ausstehen kann. Und doch wird es ein Sommer werden, der sie buchstäblich bis in die Sterne trägt. Denn Emrys ist ein Junge wie nicht von dieser Welt… Mein Leseeindruck: “Sternensommer” beginnt mit einem eher unsympathischen Mädchen – Delia tritt als arrogante und oberflächliche junge Dame aus einer vermögenden Familie auf. Zumindest väterlicherseits, denn ihre Mutter war eine Tänzerin. Ihre Abstammung sorgt dafür, dass Delia es ihrem Vater einfach nicht recht machen kann. Sie bemüht sich um tadelloses Auftreten, was aber nie genug ist und ihr zusetzt. Und so schafft es Sabriana Qunaj, dass man die anfangs unangenehme Prinzessin relativ schnell versteht und ins Herz schließt. Das Chaos ist komplett, als Delias Stiefmutter dafür sorgt, dass sie ihre Ferien nicht mit dem Vater in Paris verbringen kann, sondern in ein Ferienlager abgeschoben wird. Für die Stöckelschuh-tragende Prinzessin natürlich eine Katastrophe. Aber Delia hält sich sehr gut und lebt sich schneller in den fröhlichen Ferienlager-Alltag ein, als man denkt. Wenn da nicht der seltsame Emrys und seine Famile wäre, die sich äußerst merkwürdig benehmen. Man könnte fast sagen, sie wären nicht von dieser Welt ;-) Während Delia und Emrys sich näher kommen, nähert sich eine ganz andere Bedrohung – und zwar nicht nur für das etwas ungleiche Paar, sondern für die gesamte Menschheit. Wie die Geschichte ausgeht, will ich euch allerdings nicht vorweg nehmen! Sabrina Qunaj hat mit “Sternensommer” eine hervorragenden Sommerlektüre geschrieben: leicht und locker zu lesen, eine schöne Liebesgeschichte, die zum Schmunzeln anregt und für Fans der Serie die eine oder andere kleine Doctor Who Referenz, über die ich mich sehr gefreut habe. Einzig die mathematischen und physikalischen Erklärungen im letzten Drittel fand ich etwas zu abstrakt und konnte es mir nicht 100% vorstellen. Daher die 4,5 von 5 Bewertung. Alles in Allem ein tolles Buch, was ich euch wärmstens ans Herz legen kann!

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  • Leider so gar nicht mein Ding :(

    Sternensommer

    InaVainohullu

    02. July 2014 um 08:05

    Endlich Ferien ! Superzicke Dilia träumt von einem Luxusurlaub auf den Bahamas, doch ihre Stiefmutter macht ihr einen Strich durch die Rechnung und schickt sie in ein Feriencamp. Zu allem Überfluß trifft sie dort auch noch auf ihren unliebsamen Mitschüler Emrys, dessen Eltern das Camp leiten. Der Sommer scheint ruiniert, doch dann erlebt Dilia Dinge die sie niemals für möglich gehalten hätte.... Meinung: Von Cover und Kurzbeschreibung angesprochen, habe ich mich sehr auf diesen Im.press Titel gefreut, nicht zuletzt, weil der Roman von Autorin Sabrina Qunaj stammt, von der ich zwar selbst noch nichts gelesen, aber bisher nur Gutes gehört habe. Allerdings waren meine Erwartungen dann aber wohl doch zu hoch, denn der Titel konnte mich nicht so recht begeistern. Obwohl Sabrina Qunaj einen sehr angenehmen Schreibstil hat und man gut voran kommt, hat sie es nicht geschafft mich mitzureißen. Der Plot, tja hm, eigentlich ganz süß, aber.... Irgendwie ist es ein klassisches Prinzip: Zicke trifft Nerd, man mag sich nicht, weil man sich ja eigentlich auch gar nicht richtig kennt. Dann verbringt man gezwungenermaßen Zeit miteinander, merkt das der andere ja ganz anders ist als man dachte und verliebt sich. Es wäre einfach nur wunderbar, aber Sabrina Qunaj hat nicht nur Elemente in die Geschichte eingebracht, die bei mir schon beinahe für Fassungslosigkeit sorgen, sondern sie hat durch die endlose Hin- und Herzankerei zwischen Emrys und Dilia leider auch dafür gesorgt, das jeder aufkeimende Funken der eventuellen Verliebtheit, den man als Leser so gerne aufgesaugt hätte, sofort wieder im Keim erstickt wurde. Zu meiner Fassungslosigkeit über die ich gerade geschrieben habe: Es gab exakt ZWEI Momente in denen ich dachte: "Echt jetzt ? Nicht ihr Ernst !" Also halb so wild, doch genau diese zwei Augenblicke haben einen schwerwiegenden Wert, weil sie einen großen Teil der Geschichte ausmachen. Und das war natürlich alles andere als förderlich, um mich vielleicht doch noch zu überzeugen. In einem dieser Momente eröffnet Emrys Dilia WER und vorallem WAS er ist. Und ich wusste wirklich nicht, ob ich an dieser Stelle lachen oder weinen sollte, weil mir der Gedanke an das WAS einfach nur absurd vorkam. Generell finde ich neue Ideen ja echt gut und freu mich auch, wenn mal etwas passiert, mit dem man so nicht gerechnet hätte, aber hier kann ich das leider nicht von einer positiven Seite sehen, weil mir das Gesamtpaket einfach nicht gefallen hat. Zu den Protagonisten: Dilia ist im wahrsten Sinne des Wortes eine echte Superzicke. Man könnte es auf die Teenagerhormone schieben oder vielleicht auch einfach darauf, das sie von ihrem Vater und dessen neuer Frau nicht ernst genommen wird. Man könnte aber auch sagen, das sie ihren Platz im Leben einfach noch nicht gefunden hat. Egal welchen Grund ich versuche als Entschuldigung für ihr biestiges Verhalten zu finden, es macht sie nicht sympathischer. Dabei hätte sie eine weiche Seite, die hier aber von der dominanten und griffigen viel zu oft untergraben wird und nicht richtig durchkommt. Emrys ist wohl ein klassischer Nerd. Er ist ein Mathegenie und ein Außenseiter. Und schnell wird klar, das er ein Geheimnis hat und viele Dinge verbirgt. Ich habe nicht wirklich das Gefühl, sehr viel über ihn erzählen zu können, weil ich von Anfang an nicht wirklich einen Zugang zu ihm gefunden habe. Ich würde gerne etwas Netteres schreiben, aber in diesem Fall kann ich das leider nicht, weil mir das Buch schlicht und einfach nicht gefallen hat. :( Fazit: Die Geschichte hat es nicht geschafft mich mitzureißen, die Protagonisten waren mit ihrer ewigen Streiterei einfach nur nervig, die Idee war zwar neu und sicher auch gut umgesetzt, wirkte auf mich aber schon beinahe haaresträubend. Meine, wahrscheinlich zu hohen, Erwartungen an Sabrina Qunaj's "Sternensommer" wurden leider nicht erfüllt und so lässt mich dieser Titel enttäuscht zurück.

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  • ein Jugendbuch das verzaubert

    Sternensommer

    Manja82

    01. July 2014 um 17:39

    Kurzbeschreibung: Designerkleider, hochhackige Schuhe und stundenlange Haarkuren sind für die sechzehnjährige Dilia so selbstverständlich wie die Luft zum Atmen. Kein Wunder, dass es für Dilia der pure Albtraum ist, als ihr vielbeschäftigter Vater sie über die Ferien in ein Sommercamp abschiebt. Die einzige Person, die sie dort kennt, ist auch noch ihr Schulkamerad Emrys, der Nerd, den sie bis auf den Tod nicht ausstehen kann. Und doch wird es ein Sommer werden, der sie buchstäblich bis in die Sterne trägt. Denn Emrys ist ein Junge wie nicht von dieser Welt… (Quelle: Impress) Meine Meinung: Die Sommerferien stehen vor der Tür. Dilia freut sich sehr darauf, denn immerhin wird sie diese Zeit auf den Bahamas verbringen. Doch dann kommt es zu einer Planänderung, ihr Vater hat etwas anderes für Dilia geplant. Sie soll die Ferien in einem Sommercamp verbringen, zusammen mit anderen Jugendlichen. Dilia ist nicht sonderlich begeistert davon, beugt sich aber letztlich dem Wunsch ihres Vaters. Im Camp begegnet Dilia ihrem Mitschüler Emrys, dessen Eltern das Camp leiten. Was Dilia nicht ahnt, Emrys verbirgt etwas vor ihr und der Sommer im Camp scheint doch nicht ganz so schrecklich zu werden wie gedacht … Das Jugendbuch „Sternensommer“ stammt aus der Feder der Autorin Sabrina Qunaj. Die Kurzbeschreibung des Buches hat mich sehr angesprochen und so war ich doch sehr gespannt was mich in diesem Buch, mein mittlerweile 4. Werk der Autorin, erwarten würde. Die im Buch vorkommenden Charaktere hat Sabrina Qunaj sehr liebevoll und facettenreich gestaltet. Dilia war mir zu Beginn so rein gar nicht sympathisch. Ihre oberflächliche Art und dieses zickenhafte haben mir gar nicht zugesagt. Sie ist die ganze Zeit nur aufs Aussehen und ihre Wirkung nach außen gedacht und nicht keinerlei Rücksicht auf andere. Ihr Elternhaus ist ziemlich angesehen, allerdings ist ihr Vater eigentlich nie zu Hause. Ihre Mutter hat die Familie verlassen. Von ihr hat Dilia das Temperament geerbt. Im Verlauf der Geschichte verändert sich Dilia. Sie wird immer umgänglicher und je weiter in voran kam desto mehr mochte ich sie. Emrys ist ein richtiger Streber und damit aber auch Außenseiter in der Schule. Von Dilia wird er magisch angezogen, es ist quasi so als ob es ein Band zwischen ihnen gibt. Er glaubt an das Gute in Dilia, das sie gar nicht so schrecklich ist wie sie sich immer gibt. Doch Emrys ist auch geheimnisvoll und man merkt recht schnell er verbirgt etwas. Emrys Familie, sein Vater Edmund, genannt Ed, seine Mutter Laura und sein jüngerer Bruder Freddy, waren mir alle sehr sympathisch. So eine Familie wünscht man sich einfach. Sie leiten das Sunshine Camp. Dilias Familie hingegen war mir gar nicht sympathisch. Wenn man über sie liest weiß man woher Dilia ihr Verhalten hat. Der Schreibstil der Autorin ist einfach wundervoll. Sabrina Qunaj hat es geschafft mich von Beginn an gefangen zu nehmen, ich konnte vollkommen im Buch abtauchen und habe alles um mich herum vergessen. Sie beschreibt die Szenen sehr bildhaft, man kann sich alles vorstellen. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Dilia im personalen Erzählstil. Man schaut so von oben auf die Geschichte herab und wahrt eine gewisse Distanz. Hier passt die Erzählperspektive sehr gut. Die Handlung hat mich schlichtweg be- und verzaubert. Die Idee mit den Sternen war mir vollkommen neu und hat mir sehr zugesagt. Die Liebegeschichte ist wundervoll und absolut glaubhaft ins Geschehen integriert. Das Ende ist mehr als passend gewählt und es hat mir sehr gut gefallen. Der Roman ist in sich abgeschlossen, es gibt nichts was offen bleibt. Fazit: Zusammenfassend gesagt ist „Sternensommer“ von Sabrina Qunaj ein sehr gelungenes Jugendbuch. Die facettenreichen Charaktere, der wundervolle einnehmende Stil und eine verzaubernde Handlung die Fantasy und Romantik vereint haben mich vollends überzeugt und begeistert. Absolute Leseempfehlung!

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  • Ein wunderbarer Blick zu den Sternen

    Sternensommer

    Romanticbookfan

    26. June 2014 um 11:29

    Sternensommer ist eine wunderbar romantische Geschichte aus der Feder von Sabrina Qunaj. Zum Inhalt: Dilia ist die "Prinzessin" an der Privatschule: Sie ist immer perfekt gestylt, eine gute Schülerin und gibt in ihrer Clique den Ton an. Dass sie trotz ihres reichen Vaters nicht wirklich glücklich ist, verbirgt sie geschickt. Als ihr Vater kurzfristig den geplanten Urlaub nur mit ihrer Stiefmutter verbringen will, wird Dilia in ein Sommercamp abgeschoben, wo sie ausgerechnet den Jungen trifft, den sie nicht ausstehen kann: den Nerd Emrys. Doch hinter Emrys und seiner Familie scheint mehr zu stecken, als man auf den ersten Blick vermutet. Und warum kann sie in seinen Augen den Sternenhimmel sehen? Meine Meinung: Sabrina Qunaj hat hier eine wunderbare Liebesgeschichte mit fantasievollen Elementen kombiniert. Dabei ist schon der Kontrast einfach wunderbar zwischen den Protagonisten: Auf der einen Seite die verwöhnte und reiche Dilia, die jedoch wahnsinnig einsam ist und auf der anderen Seite der verschlossene Emrys, der erst einmal nicht viel von Dilia hält. Besonders Dilia ist mir schnell ans Herz gewachsen, da uns die Autorin öfter Blicke hinter die Fassade gewährt und bestätigt, dass Geld allein eben nicht glücklich macht. Denn genau das ist es, was Dilia vor allem für ihren Vater aufrecht hält: eine Maske, hinter der sich eine sehr unsichere Dilia verbirgt. Trotzdem ist Dilia nicht auf den Mund gefallen. Das ist auch gut so, denn Emrys lässt keine Gelegenheit aus, Dilia zu ärgern. Dafür freundet sich Dilia mit Emrys kleinem Bruder Freddy an, den ich wahnsinnig liebenswert fand.  Der Einzige, der mir nicht 100% ans Herz gewachsen ist, ist Emrys. Dafür verhält er sich manchmal zu widersprüchlich und man erfährt zu wenig von seinen Gefühlen. Das ist aber auch wirklich das Einzige, was mir nicht so gut gefallen hat.  Generell schafft es die Autorin geschickt, ins Geschehen kleine Hinweise einzustreuen, dass etwas anders ist an Emrys, Freddy und seiner Familie. Das hat sie für mich wirklich geschickt gemacht und so wird auch perfekt der große Showdown im letzten Viertel des Buches vorbereitet. Dabei geht die Autorin, was die Fantasyelemente angeht, neue Wege und lässt die üblichen Vampire, Werwölfe etc. hinter sich. Dafür ein großes Kompliment an die Autorin, denn es ist inzwischen wirklich schwer, hier etwas Neues zu präsentieren. Fazit: Ein durch die gegensätzlichen Charaktere teils amüsantes, absolut romantisches und überaus fantasievolles Lesevergnügen mit einem besonderen Blick zu den Sternen präsentiert uns Sabrina Qunaj mit Sternensommer! Sehr empfehlenswert!

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