Leserpreis 2018

Sabrina Qunaj

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Nach Wales mit…

Sabrina Qunaj ist eine österreichische Autorin, die sich unter ihrem bürgerlichen Namen in den Genres Fantasy und Historischer Roman herumtreibt. Unter dem Pseudonym „Ella Simon“ schreibt sie Liebesromane. 2012 gab sie ihr fantastisches Debüt „Elfenmagie“, der Auftakt der Fantasy-Trilogie „Elvion“. Besonders fasziniert ist die aus der Steiermark stammende Mutter von Wales. Die keltische Nation im Vereinigten Königreich zur Zeit des Mittelalters ist Schauplatz ihrer Buchreihe, die sie mit „Die Tochter des letzten Königs“ 2014 ins Leben gerufen hat. Wir haben mit Sabrina Qunaj gesprochen und dabei Aspekte wie funkelnde Einhörner, die Küstenwache und die Inspiration des Staubsaugens gestreift.

Hallo Sabrina, was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Das ist so schwierig, es ist einfach alles schön, jede kleinste Nachricht. Aber wirklich atemberaubend finde ich es, wenn Leser sich durch meine Bücher dazu inspiriert fühlen, ein Land näher kennenzulernen, gar eine neue Sprache zu lernen oder Zeichnungen meiner Figuren anfertigen. Auch habe ich schon Wikipedia Einträge und Fan-Fictions zu meinen Werken gefunden, was mir stets etwas unwirklich erscheint.

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autor/in reizt?

Unter meinem Pseudonym Ella Simon schreibe ich bereits Liebesromane für Jugendliche und Erwachsene.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Früher, als meine Kinder noch kleiner waren, spielte mein Kopfkino bei den Spaziergängen mit dem Kinderwagen verrückt. Heute finde ich meine Muse oft im Wald beim Ausreiten oder aber auch ganz plötzlich beim Staubsaugen, Kochen oder Wäsche aufhängen.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Völlig unterschiedliche. Sie muss zur Stimmung der Szene passen – so ist die Musik bei einer romantischen Szene natürlich völlig anders als wenn es sehr actionreich zugeht. Oft habe ich auch für jeden meiner Charaktere einen eigenen Song, der ihre Reise widerspiegelt.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Oh, da gibt es so viele! Früher wollte ich unbedingt Flugbegleiterin werden oder auf See arbeiten – am liebsten beim Schutz von Meerestieren oder bei der Küstenwache (leider werde ich schon auf spiegelglatter Wasseroberfläche seekrank). Es gibt so viele spannende Berufe und das Schreiben ermöglicht mir, in andere Rollen zu schlüpfen. So konnte ich zum Beispiel für „Ein Gefühl wie warmer Sommerregen“ ganz in die Arbeit beim Seenotrettungsdienst eintauchen und auch einen Tag in der Lifeboat Station in Tenby, Wales verbringen.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Definitiv mit Serien anschauen – mein größtes Laster.

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Ganz klassisch Schokolade

Hast du für uns einen Tip für eine gute Serie?

Unzählige! Im Moment gefällt mir sehr gut die zweite Staffel von „The Last Kingdom“, da ich schon ein großer Fan der Bücher von Bernard Cornwell bin.

Welches Buch verschenkst du gerne?

„Küss mich Engel“ von Suzan Elizabeth Phillips – es ist mein Gute Laune Buch und wenn jemand in meinem Umfeld durch eine schwere Zeit geht, landet dieses Buch auf seinem Schoß. Es hat schon viele Gemüter gehoben.

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns auf dieser Reise begleiten?

Natürlich nach Wales! Und dann sollte es auch ein Buch sein, das die Geschichte des Landes schön darstellt. Da fällt mir die Arthur-Reihe von Bernard Cornwell ein oder „Here be Dragons“ von Sharon Penman.

Welches Tier wärst du?

Ein Rennpferd

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Die Zeit anhalten

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Kitsch! Sei es in Büchern oder Filmen oder einfach nur, weil ich alles liebe, das rosa oder lila ist und glitzert, funkelt oder irgendwie mit Einhörnern zu tun hat.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Ganz ehrlich, am liebsten würde ich eine meiner eigenen Figuren treffen – Nesta ferch Rhys, eine historische Persönlichkeit, über die ich in meinem ersten historischen Roman geschrieben habe. Sie war eine so faszinierende Frau und ich würde gerne an ihrer Seite ins Wales des Mittelalters eintauchen. Aber auch wenn es um Werke anderer Autoren geht, sind es immer historische Persönlichkeiten, die mir einfallen, so wie Llewellyn the Great aus den Büchern von Sharon Penman oder Alfred the Great aus der Reihe von Bernard Cornwell.

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