Das Kreuz im Apfel

von Sabrina Schmid 
4,8 Sterne bei4 Bewertungen
Das Kreuz im Apfel
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Marie-Enterss avatar

Ein anrührendes Schicksal, das mich sehr bewegt hat. Genauestens recherchiert und lebensnah erzählt. Empfehlenswert!

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Einfach fantastisch! Ein Buch, dass einen fesselt und nicht mehr loslässt!

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Inhaltsangabe zu "Das Kreuz im Apfel"

Wien in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Das Gebär- und Findelhaus soll die hohe Mordrate an unerwünschten Neugeborenen senken. Ein Assistenzarzt sucht verzweifelt nach der Ursache des tödlichen Kindbettfiebers. Die Studenten erheben die Waffen und kämpfen gegen die absolutistische Unterdrückung. Eine Baronin gründet den ersten demokratischen Frauenverein und schafft sich damit mächtige Feinde.
Dieses Umfeld bildet den historischen Hintergrund für die Geschichte von Katharina, eine bildungshungrige und mutige Frau, die die Liebe an einen Scheideweg bringt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783742762290
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:277 Seiten
Verlag:neobooks
Erscheinungsdatum:06.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Jazzys avatar
    Jazzyvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach fantastisch! Ein Buch, dass einen fesselt und nicht mehr loslässt!
    Einfach fantastisch! Ein Buch, dass einen fesselt und nicht mehr loslässt!

    Beschreibung:

    Wien in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
    Das Gebär- und Findelhaus soll die hohe Mordrate an unerwünschten Neugeborenen senken. Ein Assistenzarzt sucht verzweifelt nach der Ursache des tödlichen Kindbettfiebers. Die Studenten erheben die Waffen und kämpfen gegen die absolutistische Unterdrückung. Eine Baronin gründet den ersten demokratischen Frauenverein und schafft sich damit mächtige Feinde.
    Dieses Umfeld bildet den historischen Hintergrund für die Geschichte von Katharina, eine bildungshungrige und mutige Frau, die die Liebe an einen Scheideweg bringt.


    Meine Meinung:

    In dem Buch geht es hauptsächlich um Katharina. Man kann sie während ihrer Kindheit, ihrer Jugendzeit etc. begleiten. Sie schafft es trotz ihrem schweren Start in dieser Welt, ihren eigenen Weg zu gehen. Dabei findet sie immer wieder Unterschlupf bei netten Pflegefamilien. Sie beginnt mit ca. 14 Jahren bei Karoline (einer Baronin) zu arbeiten. Während dieser Zeit vermittelt die Autorin interessante historische Informationen, die mir gut gefallen haben. Somit hatte ich einen guten Einblick, wie die Menschen damals gelebt haben.
    Weitere interessante Charaktere sind der Assistenzarzt Ignatz, die Baronin Karoline und Dr. Becher ein Musiklehrer.
    Am meisten habe ich mit Katharina mitgefiebert und wurde auch nicht enttäuscht. Das Buch hat großes Potenzial und hat mir wirklich sehr gut gefallen. Der Schluss war etwas offen und ich hoffe auf eine Fortsetzung.


    Fazit: 

    Ein sehr interessantes Buch über die damaligen politischen Hintergründe, eine tragische Liebesgeschichte und eine mutige junge Frau, die ihren Platz in der Welt sucht. Auf jeden Fall empfehlenswert!



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    winniehexs avatar
    winniehexvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Muss für Historyfans
    Tolle Beschreibung Wiens im 19. Jahrhundert

    Ein wirklich tolles historisches Buch, hat mich sehr in den Bann gezogen und auch sehr berührt.

    Im Roman von Frau Schmid geht es um Katharina Hofstätter, ein Mädchen was eine harte und doch gute Kindheit verleben durfte mit Hilfe es Pfarrers. Er schickt das begabte Mädchen zur Schule, aber als Sie später den Wunsch äußert studieren zu dürfen lehnt er dies ab, da es Frauen zu dieser Zeit noch verboten war. Durch ihren Stand und mit Hilfe von der Hure Mila schafft Katharina eine Stelle als Dienstmädchen anzutreten. Die junge Witwe Karoline von Perin – Gradenstein wird von der Dienstherrin zur Freundin in einer schwierigen Zeit, aber Katharina lebt mit der Revolution immer weiter auf und möchte die Rechte der Frauen weiter stärken. Während der Revolution lernt Katharina den Medizinstudenten Andor Antal kennen, beide lieben sich, aber Andor lebt von dem Geld seines Vaters und wird von diesem zurück nach Hause beordert, zu diesem Zeitpunkt stellt sich heraus das Katharina Schwanger ist als alleinstehende Frau zu diesem Zeitpunkt nicht einfach war.

    Zu Beginn des Buches muss man wirklich sehr schlucken, denn was in den Findelhäusern Wiens im 18.-19. Jahrhundert zum Teil geschah lässt mich als Frau wirklich erschrecken. Auch der Umstand wie Katharina lebt und woher Sie stammt. Man begleitet Katharina ihr ganzes Leben lang und fiebert immer mit. Klar macht man sich Gedanken, warum agiert Sie an manchen Stellen als man erwartet, aber die Geschichte ist sehr gut beschrieben.

    Was ich gut fand ist, ob es die Protagonisten oder aber die Schauplätze waren, die Autorin hat sich Wahnsinnige Mühe gegeben dem Leser als gut zu beschreiben (manchmal waren es ein paar Namen zu viel und man musste sortieren) aber es gab nie einen Zeitpunkt wo Unklarheit geherrscht hat.

    Schade, dass Buch dann irgendwann mal Zu Ende war…

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine dramatische Geschichte aus dem Wien des 19. Jahrhundert mit historischen Persönlichkeiten, die man nicht so gut kennt.
    Zwischen Findelhaus und Barrikaden


    Das Kreuz im Apfel ist ein überliefertes Symbol des Todes. Der oder diejenige, die es beim Aufschneiden eines Apfels entdeckt, muss sterben.

     

    Der historische Roman ist die Geschichte der fiktiven Katharina Hofstätter, die als Waise bei Bauern am Rande von Wien aufwächst und von einem rechtschaffenen Pfarrer lesen und schreiben lernt. Der weitere Lebensweg führt sie nach Wien zur jungen Witwe Karoline von Perin-Gradenstein, die nach dem frühen Tod ihres Mannes mit drei Kindern von ihrem Vater Unterhalt erhält.

     

    Katharina ist wissbegierig und fleißig, so dass sie gemeinsam mit den Kindern ihrer Dienstgeberin Unterreicht erhält. Katharinas Traum ist, Medizin studieren zu dürfen, doch wie wir wissen ist das erst ab 1900 in Wien möglich.

    Frau von Perin-Gradenstein ist selbst sehr unkonventionell, da sie mit dem Musikkritiker Alfred Becher ohne Trauschein zusammenlebt.

    Die aufgeklärte und idyllische Situation im Haushalt der Perin-Gradensteins bricht mit den Revolutionen im März und Oktober 1848 zusammen. Katharina und Karoline beteiligen sich an den Aufständen. Sieht es im März noch so aus, als ob das Kaiserhaus Zugeständnisse machen will, so wird die Revolution nach dem Lynchmord an Kriegsminister Graf Latour von Fürst Windischgrätz und seinen Truppen blutig niedergeschlagen.

     

    Alfred Becher und Karoline werden verhaftet, Becher anschließend hingerichtet.

    Welche Rolle spielt Katharina, die vom ungarischen Medizinstudenten Andor Antal schwanger ist, bei der Verhaftung?

     

    Meine Meinung:

     

    Die Autorin hat es sehr gut verstanden, die Stimmung dieser Zeit einzufangen.

    Das Leben der ärmlichen Bevölkerung und hier besonders der Frauen, die an der Schwerarbeit, Schwangerschaft, Geburt, Hausarbeit und Krankheit leiden, ist sehr eindrucksvoll beschrieben. Frauen sind zu dieser Zeit völlig der Willkür der Männer ausgesetzt. Sei es der Vater, Bruder oder Ehemann – sie allein bestimmen, ob und wieviel Geld die Frauen erhalten, wen sie heiraten, wo sie wohnen etc. etc..

     

    Wir begegnen verschiedenen historischen Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Dr. Ignaz Semmelweis ein, der im Wiener allgemeinen Krankenhaus auf der Gebärstation seinen Dienst verrichtet, oder Dr. von Skoda, Dr. von Hebra oder den an einer Sepsis verstorbenen Pathologen Kolletschka. Der Ausflug in die Medizin der 19. Jahrhunderts finde ich extrem spannend. Doch ist er für die Handlung stellenweise zu ausführlich. Hier doziert die Autorin ein wenig. Die neuartige Untersuchungsmethode des Abklopfens von Skoda wäre am lebenden Objekt, also bei einer lungenkranken Patientin (z.B. Sepherl) besser angekommen, als diese Methode einfach zu beschreiben.

     

    Obwohl dies die Geschichte von Katharina Hofstätter sein soll, nehmen stellenweise andere, historische Persönlichkeiten wie Perin-Gradenstein, Becher oder Jellinek

     einen großen Raum ein. Stellenweise ist für mich persönlich ein bisschen eine ungleiche Gewichtung.

     

    Was mich allerdings gestört hat, sind die ähnlichen Namen Karoline und Katharina. Gut, an der historischen Karoline ist wenig zu rütteln, doch bei der fiktiven Gestalt wäre eine Josefine, Elisabeth, Barbara oder Rosa, ein bisschen gemütlicher zu lesen gewesen. So muss man als Leser immer wie ein Haftelmacher aufpassen, wer jetzt gemeint ist.

     

    Gut gefallen mir die zahlreichen Quellenangaben im Anhang.

     

    Fazit:

     

    Eine dramatische Geschichte aus dem Wien des 19. Jahrhunderts. Gern gebe ich 4 Sterne.

     

     

    Kommentare: 2
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    Marie-Enterss avatar
    Marie-Entersvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein anrührendes Schicksal, das mich sehr bewegt hat. Genauestens recherchiert und lebensnah erzählt. Empfehlenswert!
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    neobookss avatar
    Katharina erhofft sich mehr als ein Leben als Dienstmagd auf einem Hof. Sie ahnt nicht, dass sie bald maßgeblich an der Revolution im Jahr 1848 beteiligt sein und die Liebe sie an einen Scheideweg bringen wird.

    Herzlich willkommen zur Leserunde von "Das Kreuz im Apfel" von Sabrina Schmid!

    Klappentext

    Wien in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 
    Das Gebär- und Findelhaus soll die hohe Mordrate an unerwünschten Neugeborenen senken. Ein Assistenzarzt sucht verzweifelt nach der Ursache des tödlichen Kindbettfiebers. Die Studenten erheben die Waffen und kämpfen gegen die absolutistische Unterdrückung. Eine Baronin gründet den ersten demokratischen Frauenverein und schafft sich damit mächtige Feinde.
    Dieses Umfeld bildet den historischen Hintergrund für die Geschichte von Katharina, eine bildungshungrige und mutige Frau, die die Liebe an einen Scheideweg bringt.
    Zu gewinnen gibt es 10 E-Books.

    Du möchtest in den Lostopf hüpfen?

    Dann schreib uns doch, warum du dieses Buch gerne lesen möchtest. Wir wünschen dir viel Erfolg!
    Sabrina-Schmids avatar
    Letzter Beitrag von  Sabrina-Schmidvor 5 Monaten
    Große Freude über deine netten Worte ... Liebe Grüße!
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