Sabrina Tophofen , Veronika Vattrodt So lange bin ich vogelfrei.

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Inhaltsangabe zu „So lange bin ich vogelfrei.“ von Sabrina Tophofen

Mit elf Jahren bricht Sabrina aus dem Kinderheim aus und macht sich auf den Weg nach Köln. Sie landet auf der Domplatte, wo sie zum ersten Mal Geborgenheit und Schutz erfährt, aber auch Gewalt und Aggression, Drogenkonsum und Missbrauch kennenlernt. Auf einzigartige Weise dokumentiert Sabrina ihren täglichen Kampf ums Überleben - und für das Recht auf Selbstbestimmtheit und Akzeptanz

Eine ergreifende Geschichte.

— vuokko

einfach nur schön das muss mann echt lesen

— nese_arslan

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  • Rezension zu "So lange bin ich vogelfrei." von Sabrina Tophofen

    So lange bin ich vogelfrei.

    LenaBo

    02. November 2011 um 17:50

    Inhalt: Claudine oder Sabrina, wie sie sich später nennt, ist 10 Jahre alt als sie ihrer Familien den Rücken kehrt und fortan in einem Kinderheim wohnt. Dort wird sie tagtäglich von anderen Kindern auf das Schlimmste drangsaliert und körperlich angegriffen. Mit Hilfe ihrer einzigen Freundin gelingt Sabrina nach einem Jahr die Flucht. Wenige Stunden später findet sie sich in Köln wieder, ihrer neuen Heimat. Auf der Domplatte schließt sie sich anderen jugendlichen Ausreißerin und Obdachlosen an, die nun ihre neue Familie sind. Zwar wird Claudine auf der Straße nicht mehr terrorisiert, doch hat sie hier mit ganz anderen Problemen zu kämpfen; Hunger und Kälte. Ihr neues Leben vertreibt aber die Gedanken und traumatischen Erinnerungen an ihre Vergangenheit nicht. Meine Meinung: ‘Mein Leben als Straßenkind – So lange bin ich vogelfrei’ ist ein Buch, das ab der ersten Seite zutiefst berührt und emotional mitnimmt. Die Autorin Sabrina Tophofen beschreibt in der Geschichte die schlimmsten Jahre ihres Lebens, die bereits vor der Zeit im Kinderheim begonnen und von da an ihren Lauf genommen haben. Obwohl wir über die Zeit in Duisburg, wo Sabrina mit ihrer Familie lebt, nur wenig erfahren, reichen die wenigen Seiten aus, um über ihre Eltern und deren Verhalten völlig entsetzt und sprachlos zu sein. Manche Menschen sollten keine Kinder kriegen, das denkt man oft genug, wenn man heutzutage den Fernseher einschaltet und mit ansehen muss, wie Eltern ihre Kinder verwahrlosen lassen oder seelisch und körperlich missbrauchen. Sabrinas Eltern gehören zu dieser Art von Menschen. Als Leser beginnt man zu begreifen, was der Auslöser dafür sein muss, dass ein zehnjähriges Kind den Mut und den Willen aufbringt, ihr Zuhause zu verlassen und nie mehr zurück zu kehren. Wir lesen Sabrinas Geschichte aus der Ich-Perspektive. Durch diesen Erzählstil wird das gesamte Buch noch eine Spur dramatischer und emotionaler. Doch auch wenn die Sichtweise eine andere gewesen wäre, würde ich nicht umhinkommen, nach 176 Seiten das Buch traurig und ergriffen zuzuschlagen. Dass ein Leben als Straßenkind grausam, gefährlich und prägend ist, kann sich wahrscheinlich jeder vorstellen. Sabrinas Geschichte bietet aber einen für mich bisher nie dagewesenen Einblick in ein Leben auf der Straße. Was mit der Beschreibung einer Qual von Hunger und Kälte beginnt, wird von Seite zu Seite unerträglicher. Dem Kind mangelt es an Dingen, die für unsereins selbstverständlich sind. Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie es sich anfühlt, sich ein Jahr lang nicht die Zähne zu putzen, wochenlang dieselbe Kleidung zu tragen oder monatelang nicht zu duschen? In ‘Mein Leben als Straßenkind – So lange bin ich vogelfrei’ erfahrt ihr es mit geballter Kraft. Nach wenigen Wochen auf der Straße raucht die elfjährige Sabrina ihren ersten Joint, wenige Zeit später stehen Heroin und Ecstasy auf der Tagesordnung. Allein zu lesen, dass ein KIND in diesem Alter Erfahrungen mit Drogen macht, war für mich schon zutiefst erschütternd. Aber dann zu lesen, dass Sabrina dies aus Angst und seelischen Schmerzen heraus getan hat, war noch eine Nummer härter. Sabrina beschreibt ihre berauschenden Trips und die daraus entstehenden Konsequenzen sehr detailliert, sodass bei mir folgender Gedanke entstanden ist: wenn Jugendliche dieses Buch lesen und nicht von Drogen abgeschreckt sind, dann kann ihnen keiner mehr helfen. Das Buch konfrontiert den Leser durchweg mit erschreckenden Themen, die noch über Obdachlosigkeit und Drogenkonsum hinausgehen. Denkt man zwischenzeitlich, dass es Sabrina nicht noch schrecklicher ergehen könnte, wird man wenige Sätze später eines Besseren belehrt. Gott sei Dank gibt es aber auch Momente, die einen begreifen lassen, dass es auf der Welt noch hilfsbereite und soziale Menschen gibt, sodass man das Buch am Ende nicht völlig deprimiert und fassungslos zuschlägt. Fazit: Ich saß im Wechsel zwischen entsetztem Kopfschütteln und purer Ergriffenheit vor dem Buch. ‘Mein Leben als Straßenkind’ ist mit jeder geschriebenen Seite durchweg überzeugend und eine sehr besondere und wertvolle Geschichte.

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  • Rezension zu "So lange bin ich vogelfrei." von Sabrina Tophofen

    So lange bin ich vogelfrei.

    nese_arslan

    23. February 2011 um 18:30

    das ist meine freundin und ich muss sagen das ich viel wusste über sie aber als ich dieses buch gelesen habe konnte ich echt tage lang nicht schlafen ich muss sagen das es echt schön ist was du da gemacht hast da sollten viele drüber nachdenken was kinder so alles mitmachen können weiter so süsse!NESE

  • Rezension zu "So lange bin ich vogelfrei." von Sabrina Tophofen

    So lange bin ich vogelfrei.

    chrisujlo

    01. October 2010 um 10:51

    Inhalt Sabrina wächst in einem furchtbaren Elternhaus auf: Ihr Vater missbraucht sie und ihre Mutter gibt ihr die Schuld dafür. Als sie es im Alter von 10 Jahren zu Hause nicht mehr aushält, zeigt sie ihren Vater an und kommt ins Heim. Im Heim wird sie von den älteren Kindern und Jugendlichen aber so sehr gehänselt, dass sie die Flucht ergreift. In der Nacht bricht sie aus und fahrt mit dem Zug von Duisburg nach Köln, wo sie nach Iris Lerke sucht, die ihr angeblich helfen wird. Iris findet sie zwar nicht, aber dafür wird sie schnell in einer Gruppe von Straßenkindern aufgenommen. Diese beschützen sie zwar und helfen ihr zu überleben, aber sie bringen sie auch mit Drogen in Kontakt. Auch Diebstahl, Schlägereien und andere Verbrechen stehen schon bald auf Topis, so ihr neuer Name, Tagesordnung. Denn bis sie 14 ist, kann ihr die Polizei nichts anhaben. So lange ist sie vogelfrei... Meinung Dieses Buch beschreibt ein Schicksal, wie es schlimmer kaum sein kann. Sabrina Tophofen, die seit sie 11 Jahre alt war auf der Straße lebte, arbeitet in "So lange bin ich vogelfrei" ihre schreckliche Kindheit auf. Mit nahezu unerträglicher Nüchternheit schildert sie ihr Leben auf der Domplatte in Köln. Diese Nüchternheit macht einem schnell klar wie stark diese Frau ist bzw. wie stark sie als Kind hat sein müssen. Man hat dass Gefühl, dass Mitleid das Letzte ist, was sie will, dennoch kommt man als Leser nicht drumherum selbiges für sie zu empfinden. Durch die Ich-Perspektive im Präsens hat man ständig das Gefühl mit dabei zu sein. Man sieht dieses kleine Mädchen, das auf der Straße um ihr Überleben kämpft, förmlich vor Augen, kann ihr aber nicht helfen. Dies führt den Leser mitunter emotional an seine Grenzen! Über Sabrinas Vergangenheit und was mit ihren Eltern wirklich passiert ist, erfährt man zwar nur nach und nach durch Rückblenden, man ahnt es allerdings von Anfang an. Das solche Grausamkeiten auch heute immer wieder passieren, ist einfach schrecklich, besonders da man als Außenstehender kaum eine Chance hat es zu verhindern. Außerdem wird einem durch dieses Buch klar, dass Straßenkinder viel zu wenig beachtet werden und wenn sie wahrgenommen werden, dann nur in Form eines abschätzenden, angeekelten Blickes. Meinen großen Respekt haben daher die Leute die sich wirklich um Jugendliche, die auf der Straße leben kümmern, denn ohne die Hilfe ihrer Betreuer hätte Topi kaum überlebt. Besonders nahe gegangen ist mir auch der Epilog, der einerseits jene Menschen aufzeigt, die die Flucht von der Straße genauso wie Sabrina geschafft haben, aber eben auch jene die gestorben, immer noch Drogenabhängig oder HIV-positiv sind. Das macht ansatzweise deutlich wie viele Menschen jeden Tag auf der Straße ums Leben kommen, weil sich unsere Gesellschaft nicht verantwortlich für sie fühlt. Ich habe dieses Buch innerhalb von 3 Stunden gelesen, "So lange bin ich vogelfrei" ist damit zwar ein kurzes aber dafür sehr intensives Leseerlebnis, das mich nicht so schnell los lies. Fazit Ein Buch das zum Nachdenken anregt und durch das man erkennt, wie glücklich man mit seinem Leben sein kann.

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  • Rezension zu "So lange bin ich vogelfrei." von Sabrina Tophofen

    So lange bin ich vogelfrei.

    catbooks

    24. September 2010 um 09:22

    „So lange bin ich vogelfrei“ ist, wenn ich es so sagen darf, eine ziemlich krasse Geschichte, die Autorin schildert ihr Leben ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, so wie auch sie es erlebt und gefühlt hat. Sie muss sich jeden Tag durchkämpfen, denn als sie als Kind ihren Vater angezeigt hat und darauf hin ins Heim gekommen ist, hat sie sich immer allein gefühlt. Sie hatte jeden Tag den sehnlichen Wunsch nach Geborgenheit, Liebe und Zuwendung. Als sie dann aus dem Heim flüchtet wird ihr von einer guten Freundin geraten sich zur Domplatte zu begeben und sich an „Iris Lerke“ zu wenden. Dort angekommen wird sie sofort in die Gemeinschaft aufgenommen und hat endlich das Gefühl zu wissen was man unter Geborgenheit versteht. Dort wird ihr auch der Spitzname „Topi“ gegeben, der sie als jüngste von allen anderen auszeichnet. Topi muss wirklich viel durchstehen, denn Gewalt, Drogen, Alkohol und Missbrauch gehören an die Tagesordnung. Doch sie ist eine starkes junges Mädchen und versteht, dass ihr aktuelles Leben nicht das Ende seinen sollte. Daher wendet sie sich an den Sozialarbeiter Andreas, der ihr helfen soll in ein normales Leben zurück zu kehren… Das Schicksal von Topi ist mir wirklich sehr ans Herz gegangen. Ich finde es immer wieder schrecklich, dass Jugendliche und auch Kinder ein solches Schicksal erleiden müssen. Gerade wenn man eine solche Geschichte liest merkt man erst wie dankbar man sein sollte ein Dach übern Kopf zu haben, geliebt zu werden und Menschen zu haben, die einem immer helfen – gerade die Eltern-. Das wirkungsvolle an diesem Buch ist, dass man das Gefühl hat gerade mit dabei zu sein, wenn Topi ihre Situationen schildert, denn das Buch ist im Präsens geschrieben. Das zeigt auch mir nochmal, dass der Autorin es wirklich wichtig ist, dass auch anderen Kindern nicht das gleiche Schicksal erleiden sollen. Ich konnte die gesamten Gefühle spüren und habe mit Topi geleidet, sodass ich auch ab und zu das Buch aus der Hand legen musste, da man das irgendwie gar nicht begreifen kann, dass ein Kind das alles durchstehen muss. Die Autorin beschreibt trotz der Situation alles sehr nüchtern und sachlich, doch da ich ein Mensch bin, der sich alles vorstellt was er liest, hatte ich immer zu die Bilder im Kopf, dass es trotzdem sehr emotional auf mich gewirkt hat. Das faszinierende an der gesamten Geschichte ist, dass Topi sich nicht unterkriegen lässt und kämpft, kämpft um ein anderes, besseres Leben! Man kann wirklich nur den Hut ziehen für diesen Mut gegen das Schicksal anzukämpfen und zu zeigen, dass man sich dem nicht beugt! Fazit: „So lange bin ich vogelfrei“ ist eine ehrliche, reale und sehr ergreifende Geschichte, die mich nicht mehr losgelassen hat. Ich hoffe, dass dieses Buch von vielen Menschen gelesen wird, denn man sollte dieses Thema nie aus den Augen lassen oder gar vernachlässigen!

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