Sabrina Wolv Nummer 365

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Inhaltsangabe zu „Nummer 365“ von Sabrina Wolv

„Das hier ist die Akademie. Dein neues Zuhause. Du kannst dich geehrt fühlen, Soldat. Von heute an gehörst du zu den Lichtbringern.“
Strudel fühlte sich nicht geehrt, Strudel hatte Angst.

Als der sechsjährige Strudel seinen tyrannischen Onkel tötet, wird er von den Lichtbringern – den uneingeschränkten Herrschern des Lebenserhaltungssystems Eden – in die Akademie gebracht. Dort sollen er und zweihundert andere Kinder in einem tödlichen Training zu Soldaten ausgebildet werden. Gemeinsam mit seinen Freunden Simon und Finan muss Strudel fortan ums Überleben kämpfen. Doch welches Ziel verfolgen die Lichtbringer, und was verbirgt sich hinter „Projekt Neshamah“?

Kann Strudel seine Vergangenheit hinter sich lassen?
Kann er seine Freunde retten?
Wird er überleben?

Ein äußerst gelungenes Debüt der Autorin, eine Dystopie gänzlich anders wie gewohnt und ein brisantes Thema.

— Fauchi2206

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  • Eine äußerst gelungene Debütleistung

    Nummer 365

    Fauchi2206

    13. October 2017 um 18:41

    Meine Meinung:Zuerst möchte ich gerne ein paar Worte zum Cover sagen. Ehrlich gesagt hat es mich stark beeindruckt. Ich hatte das Gefühl, dass das Kind quasi die Welt in Händen hält. Das Rot und Schwarz machte mir sofort den Eindruck, dass es hier nicht schön und lustig werden würde, sondern sicher um Macht, Kampf und Verluste gehen würde. Alles in allem ein wunderschönes und absolut perfekt passendes Cover zum Buch. Als ich den Klappentext gelesen habe, war mir klar, dieses Buch muss ich unbedingt lesen. Warum wollt ihr wissen? Ganz einfach, der Protagonist bzw auch seine Freunde sind….. Kinder!! Sechs- und siebenjährige Kinder die in die Akademie der Lichtbringer gesteckt werden und zu Tötungsmaschinen, sogenannten Soldaten, ausgebildet werden. Bereits in der Ausbildung geht es manchmal sehr brutal zu und mir stiegen das ein oder andere Mal sogar Tränen in die Augen. Die Autorin hat hier eine dystopische Welt der Extraklasse geschaffen, und ich hatte den Eindruck dieses Buch hätte eine schon lange etablierte Autorin verfasst und nicht eine Debütantin. Wir haben es in diesem Buch mit 2 Welten zu tun, einerseits der Welt der Elite die in einer Kuppel namens Eden leben und dann dem Rest der Menschheit, die außerhalb dieser Kuppel ums Überleben kämpfen muss. Strudel der nach dem Mord an seinem Onkel in die Akademie gebracht wird, bekommt dort wie alle anderen auch nur eine Nummer, in seinem Fall die Nummer 365. Die Ausbildner versuchen diese Kinder zu willenlosen Soldaten auszubilden, die blind jeden Befehl ausführen. Doch Strudel und seine Freunde Simon, Finan und Canina sind anders. Simon ist schon länger in der Akademie, ist etwas älter und wird Strudels bester Freund. Finan ist der schlaue Bücherwurm, der immer versucht Lösungen zu finden und auch manchmal seine Freunde auf den Boden holt. Canina selbst war mir anfangs nicht ganz so sympathisch, erstens hat sie sich selber zum Dienst in der Akademie gemeldet und zweitens ist ihr Verhalten eher eingebildet und sie möchte die perfekte Soldatin sein. Warum dies so ist, wird erst im Laufe der Geschichte klar, und da musste ich meine Meinung über sie dann revidieren. Schlimm fand ich, dass während der Ausbildung Kinder starben oder wenn sie nicht gut genug waren „ausgemustert“ wurden. Das hat mein Mutterherz natürlich sehr getroffen, vor allem da dies auch bei den realen Kindersoldaten leider oft genug der Fall ist. Die Protagonisten entwickeln sich im Laufe der Geschichte von Kindern zu Jugendlichen da ca. 8 Jahre vergehen und Strudel am Ende 15 Jahre alt ist, und auch ihre Charaktere werden erwachsener ebenso ihr Denken und Fühlen. Trotz der schrecklichen Geschichte war ich überwältigt von der Freundschaft, dem Zusammenhalt und der Loyalität der Freunde während all der Jahre. Das Ende hat mich dann etwas geschockt und ratlos zurück gelassen und jetzt muss ich auf die Fortsetzung warten und hoffe, dass sich die Autorin bitte bitte damit beeilt, denn ich muss unbedingt wissen wie es weitergeht.Mein Fazit:Ein Debütroman der mich mehr als überrascht hat, nicht nur mit seinem Plot, sondern auch den Charakteren, dem wunderbaren Schreibstil der mich regelrecht ans Buch fesselte, und der Spannung die efektvoll aufgebaut wurde. Von mir gibt es deshalb eine klare Leseempfehlung und 5*****

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  • Die harte Ausbildung

    Nummer 365

    dia78

    02. October 2017 um 01:36

    Das Buch "Nummer 365: Die Lichtbringer" wurde von Sabrina Wolv verfasst und erschien 2017 im Verlagshaus el Gato.Als der 6-jährige Strudel seinen tyrannischen Onkel ermordet, wird er in ein Ausbildungszentrum gebracht. Dort wird er zu einem Lichtbringer ausgebildet. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden kämpft er fortan ständig um das Überleben.Der Autorin gelingt es eine Dystopie zu zaubern, welche beängstigend realistisch dargestellt wird. Man kann sich die Kuppel mit den lebenserhaltenden System Eden bildlich vorstellen. Auch die Ausbildungsmethoden sind so beschrieben, dass es einem tief unter die Haut geht und extrem berührt. Man möchte den kleinen Strudel, mehr als einmal einfach in den Arm nehmen, drücken  und ihm zuflüstern, dass alles wieder gut wird. Aber genauso, wie das nicht möglich ist, sind auch die vielen völlig überraschenden Wendungen in dem Buch so gemacht, dass man genauso wie die Protagonisten überrascht und überrannt wird. Man weiß, man muss die Ausbildung abschließen, um sich an neue Ziele wenden zu können und genau das ist es, weswegen man sich dem Buch nicht entziehen kann.Die Sprache und die Dialoge sind so realistisch, dass man das Gefühl hat, die Protagonisten reden mit einem persönlich. Allerdings kam das Ende überraschend und dann auch noch ein offenes Ende.Jeder, der Dystopien gerne liest, ist mit diesem Debüt von Sabrina Wolv bestens beraten. Ich freue mich bereits auf den nächsten Teil, um zu erfahren, wie es in der Welt und rund um Strudel weitergeht.

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  • Sehr gutes Debüt, das es wert ist, gelesen zu werden

    Nummer 365

    Manuela_Pfleger

    03. September 2017 um 22:15

    Nummer 365, Strudel, 6 Jahre, wird in der Akademie der Lichtbringer gebracht. Ich war anfangs schockiert, denn die Autorin hat in diesem Buch ein Thema bereit gestellt, welches man sich sonst nicht so näheren würde. Kindersoldaten, ja, in diesem Buch geht es um Kindersoldaten, die von klein auf schon ausgebildet werden, umhüllt in der Kuppel, die ihnen angeblich Schutz bringt. Der Schreibstil von der Autorin ist für ein Debüt wirklich leicht, locker, flott und angenehm zu lesen, aber es enthält auch sehr viel Spannung und der Spannungsbogen ist von Anfang bis zum Ende sehr gut aufgebaut. Langweilig wurde mir beim Lesen nie.Die Protagonisten, Kinder und Jugendliche, Erwachsene Ausbilder, bunt gemischt, auch von den Charakterzügen her. Strudel in der Akademie Nr. 365, Simon, Canina und alle anderen Anwärter haben keine Namen mehr in der Akademie, sondern nur noch Nummern. Der Trupp 6, mein Herzenstrupp, denn ich mit der Zeit ins Herz geschlossen habe. Besonders Simon und Strudel. Strudel will leben, er kämpft, er hilft den Anderen und Simon wird sein bester Freund. Im Laufe des Buches werden aus 6-jährigen, Jugendliche und die Sprache in den Dialogen, klingen schon von Anfang an "erwachsen", jedoch kann ich mir gut vorstellen, wenn Kinder im realen Leben schlimmes erleben, dass auch sie viel zu früh erwachsen werden müssen. Sabrina beschreibt die Charaktere und Orte bildlich, was bedeutet, dass man sich als Leser ein Kopfkino einschalten kann und sich alles realistisch vorstellen kann. Als Leser musste ich weinen, war schockiert, war wütend, habe gezittert und gehofft. Das Ende des Buches ist ein Cliffhanger mit einem Ende, bei dem man vieles spekulieren kann und somit hoffe auch ich, dass der 2. Teil bald veröffentlicht wird, denn ich möchte wissen, wie es mit Strudel weitergeht. "Sehr gut gelungenes Debüt mit einer Geschichte, die zu Tränen rührt, zum Nachdenken anregt, wütend macht, schockiert und voller Spannung. Kinder die zu Soldaten werden und keine Hilfe von Erwachsenen erwarten dürfen und können. Absolute Leseempfehlung." 

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  • ein wirklich sehr guter Auftakt der Reihe

    Nummer 365

    Manja82

    30. August 2017 um 15:07

    Kurzbeschreibung„Das hier ist die Akademie. Dein neues Zuhause. Du kannst dich geehrt fühlen, Soldat. Von heute an gehörst du zu den Lichtbringern.“Strudel fühlte sich nicht geehrt, Strudel hatte Angst.Das Lebenserhaltungssystem Eden, ist die einzige Zuflucht der Menschheit. Als der sechsjährige Strudel seinen tyrannischen Onkel tötet, wird der Junge von der Armee der Lichtbringer in die Akademie verschleppt. Dort soll er in einem tödlichen Training zum Soldaten ausgebildet werden. Gemeinsam mit seinen Freunden muss Strudel fortan ums Überleben kämpfen. Doch welche geheimen Ziele verfolgen die Lichtbringer und was verbirgt sich hinter ‚Projekt Neshamah‘?Kann Strudel seine Vergangenheit hinter sich lassen?Kann er seine Freunde retten?Wird er überleben?erster Teil einer Dystopie über Kindersoldaten und Genmanipulation(Quelle: Verlagshaus el Gato)Meine MeinungDer Roman „Nummer 365: Die Lichtbringer“ stammt von der Autorin Sabrina Wolv. Es war das erste Buch der Autorin, das ich auf meiner Leseliste stehen hatte. Angesprochen wurde ich hier ganz besonders vom Klappentext. Aber auch das Cover empfinde ich als gelungen, es passt gut zur Gesamtgeschichte.Die hier auftauchenden Charaktere haben mich anfangs doch verwirrt. Ich musste mich erst einmal zurecht finden, denn es gibt einige Figuren, die hier aufgeführt werden.Nummer 365 heißt eigentlich Strudel und ich 6 Jahre alt. Er hat es mir am Anfang nicht unbedingt einfach gemacht warm mit ihm zu werden. Gerade zu Beginn ist er eher zurückhaltend und wirkte nicht unbedingt zugänglich auf mich. Dies ändert sich aber mit der Zeit, je weiter ich vorankam desto mehr haben Strudel und ich zueinander gefunden. Er wird immer mutiger und stärker, was mir sehr gut gefiel.Neben Strudel gibt es noch zahlreiche andere Kindersoldaten. Jeder von ihnen hat eine Nummer, so trifft man beispielsweise auf Nummer 420, auch Fina genannt, oder Nr. 23, der Simon heißt, oder auch auf Nr. 451, der Name hier ist Carina. Jeder von ihnen hat einen wichtigen Platz im Geschehen und ist dementsprechend auch beschrieben.Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut zu lesen. Die Autorin beschreibt so auch alles sehr anschaulich und vorstellbar, man kann dem Geschehen ohne Probleme folgen.Geschildert wird das Geschehen in der personalen Erzählweise. So blickt man quasi von außen auf das Geschehen hinab. Es gibt auch nicht nur einen Sichtweise, ab und an kommt immer eine zweite hinzu, von der man aber bis zum Ende nicht wirklich weiß wer es ist.Die Handlung selbst ist nicht unbedingt was für schwache Nerven. Es geht um Kindersoldaten, man erfährt einiges über deren Ausbildung, was sehr interessant gehalten ist. Auch gibt es hier einiges an Spannung, die den Leser immer weiterlesen lässt. Hinzu kommen einige Kampfszenen, die sich gut ins Geschehen einfügen und anschaulich beschrieben sind. Wenn man aber immer im Hinterkopf hat wie jung die Soldaten hier sind, es beschert dem Leser schon Gänsehaut und regt zum Nachdenken an.Die von Sabrina Wolv geschaffene dystopische Welt ist sehr detailliert und somit vollkommen vorstellbar beschrieben. Es wirkt alles doch sehr bedrückend und auch düster, man merkt hier sehr gut die Autorin hat sich nachhaltige Gedanken gemacht.Das Ende macht direkt neugierig auf Band 2. Es ist ein doch gemeiner Cliffhanger, der ein wenig davon andeutet wie es weitergehen könnte. Ich bin jedenfalls gespannt darauf was weiter passieren wird.FazitAlles in Allem ist „Nummer 365: Die Lichtbringer“ von Sabrina Wolv ein wirklich sehr guter Auftakt der Reihe rund um die Kindersoldaten.Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssiger sehr gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die viel Spannung enthält und deren dystopische Welt recht bedrückend und auch düster beschrieben ist, haben mir hier tolle Lesestunden beschert und machen Lust auf Band 2.Wirklich zu empfehlen!

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  • Nummer 365 ♥ 5/5 Sterne

    Nummer 365

    Lina_Lila

    06. August 2017 um 19:19

    Als das Verlagshaus el Gato fragte, ob Interesse bestehen würde, dieses Buch vorabzulesen, war ich sofort Feuer & Flamme ♥ Nicht nur das ich allgemein gern Dystopien lesen - nein... mich faszinierte besonders der Umstand, dass der Hauptprotagonist gerade mal sechs Jahre alt ist - was ja doch schon eher ungewöhnlich ist (wenn man das mal mit einigen bekannten Dystopien vergleicht). Und wer mich ein wenig kennt, der weiß, dass ich außergewöhnlich mag ;) Tja, was soll ich sagen - ich wurde nicht enttäuscht ;) Es IST außergewöhnlich!Zu Beginn der Geschichte, ist Strudel sechs Jahre alt - in vielen Dingen noch sehr unwissend und ängstlich. Doch all seine schrecklichen Erlebnisse, lassen ihn schnell reifen. Statt seine Kindheit ausleben zu können muss er lernen, ums Überleben zu Kämpfen und dafür jeden verdammt Tag hart trainieren... er sieht seine Freunde "ausmustern - wie defekte Gegenstände" was schlicht sterben heißt, und lebt die meiste Zeit unter extremen Bedingungen. Unglaublich schrecklich und noch unfassbarer, wenn man bedenkt, wie jung er doch eigentlich ist. Wie kann man diesen Kindern so was antun? Wie kann man solche Dinge von Ihnen verlangen? Ich musste mir das ein oder andere mal wirklich ein paar Tränchen wegwischen. So aufwühlend und emotional was es, wenn man wie ich, immer diesen Hintergrund vor Augen hat. Einfach grausam, was diese Kinder durch machen müssen. Mit einigen Charakteren habe ich unglaublich mitgelitten. Vorallem mit Trupp 6, dem Strudel und seine Freunde angehören. Jeder von ihnen ist in meinem Kopf zum Leben erwacht, so echt waren sie... so authentisch. Sie haben trotz das sie zu "Maschienen" ausgebildet werden, und ihnen versucht wird, die Persönlichkeit zu nehmen, in denen man ihnen Nummer gibt und die Namen nimmt, immer noch ihre Eigenheiten. Ein ganz großes Lob an die Autorin - die Charaktere hätte man in diesem Twist meiner Meinung nach nicht besser hinbekommen können. Alles richtig gemacht ♥Auch die Geschichte an sich ist einfach nur fesselnd, wenn eben meist auch auf grausame Weise. Viel Zeit zum Luft holen bleibt einem da nicht. Ich hatte jedoch nicht das Gefühl, überladet zu werden, denn die Geschichte umfasst ca einen Abschnitt von 8 Lebensjahren. Oft find ich es eher blöd, wenn in Geschichten solche extremen Zeitsprünge sind, doch hier muss ich sagen, passt das einfach hervorragend. Hier macht es vom Thema und dem verlauf der Story her vollkommen Sinn, immer mal ein Lebensjahr zu überspringen.Ich bin echt gespannt, wie es mit Strudel und den Überlebenden weiter geht, die Enthüllungen am Ende, hatten es da wirklich in sich. Von mir gibt es 5/5 Sterne

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  • Gegenwart und Zukunft

    Nummer 365

    Lesemama1970

    30. July 2017 um 10:38

    Nummer 365: Die Lichtbringer ist im Juni 2017 von Sabrina Wolv beim Verlagshaus el Gato erschienen.   Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, da eine Bekannte davon erzählt hat.   Produktinformation Taschenbuch: 344 Seiten ISBN-10: 3946049044 ISBN-13: 978-3946049043 Preis: 14.90 Euro Dateigröße: 957 KB ASIN: B073WX41WV Preis: 5.99 Euro   Meine Meinung: Da das Cover mein Interesse geweckt hat, wollte ich dieses Buch gerne lesen. Was ich dann zu lesen bekommen habe, ist keine leichte Kost. Strudel tötet seinen Onkel und gerät so ins Visier der Lichtbringer. Fortan muss er eine Ausbildung als Soldat absolvieren, die schrecklicher nicht sein könnte. Die Spannung in dieser Geschichte ist sehr gut verteilt. Wechselt sich mit etwas ruhigeren Szenen ab um dann wieder anzusteigen. Simon findet unter den anderen Kindern, trotz der schlimmen Situation, Freunde auf die er sich verlassen kann. Zusammen versuchen sie am Leben zu bleiben und herauszufinden, was die Lichtbringer vorhaben. Das Buch hat einen bitteren Nachgeschmack, wenn man bedenkt, wie viele Kinder auf der Welt zu Kindersoldaten ausgebildet werden und im Krieg ihr Leben lassen. Dieser erste Teil Endet mit einer Enthüllung, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Von daher werde ich den zweiten Teil ziemlich sicher auch lesen. In den vorhergehenden Rezensionen wurde mir leider zu viel von der Geschichte verraten, was ich sehr schade finde, da es neuen Lesern so etwas die Spannung nimmt.

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  • Ein toller Auftakt für eine neue dystopische Reihe

    Nummer 365

    Sandra1978

    16. July 2017 um 11:55

    Inhalt  In einer Welt, in der das Leben unter freiem Himmel nicht mehr möglich ist, leben die Menschen in einer Kuppel namens Eden. Es herrscht Krieg: Krieg gegen die Menschen außerhalb der Kuppel, die diese immer wieder angreifen. Der 6jährige Strudel ist eines der Kinder, die dazu auserwählt wurden, an der "Akademie" von den sogenannten Lichtbringern zum Elitesoldaten für Eden ausgebildet zu werden. Unter einem grausamen Drill werden die Kinder in verschiedenen Gruppen jahrelang abgeschottet von der Außenwelt in einem grausamen Drill auf den Krieg vorbereitet. Doch einige Dinge an der Akademie passen für Strudel und seinen Trupp nicht zusammen. Warum werden so junge Kinder zwangsrekrutiert? Warum sind sie so wenige? Und warum erfahren Sie so wenig über die Hintergründe des Krieges und über die Anderen draußen vor der Kuppel? Warum verschwinden immer wieder Kinder? Zusammen mit Simon, einem dienstälteren jugendlichen Soldaten, und seinem Trupp, fallen Strudel im Laufe seiner Ausbildung immer mehr Merkwürdigkeiten auf. Doch er muss einen Großteil seiner Zeit damit verbringen, sich gegen den Fiesling und Grobial Neil zu wehren, dessen auserkorener Erzfeind er zu sein scheint.  So überlebt Strudel von einem Tag zum Nächsten und zittert dem ersten richtigen Einsatz im Krieg entgegen.... Beurteilung  Dieses Buch ist einfach wahnsinnig gut geschrieben. Für eine Dystopie bin ich immer zu haben, und hier haben wir tatsächlich einen ganz neuen Faktor in der Welt der dystopischen Fantasy, deren Szenarien sich ja doch immer wieder ähneln: Das Leben unter einer von der Außenwelt abgetrennten Kuppel ist zwar nicht neu, das Thema, das im Vordergrund steht, sind jedoch die jugendlichen angehenden Elitesoldaten, und das ist wirklich faszinierend dargestellt.  Wenn man sich den Lebenslauf der Autorin anschaut, versteht man auch, warum Sie dieses Thema gewählt hat und wie sie in der Lage war, das so echt und glaubhaft schriftstellerisch umzusetzen. Trotz das in "Nummer 365" eine eigentlich eher gefühlskalte und grausame Umgebung skizziert wird, sind Strudel und seine Kameraden doch Protagonisten, die man sofort gern hat und für sie zittert. Trotz der äußeren Umstände leben Kameradschaft, Wissensdurst und Hoffnung in den Kindern weiter.  Die Geschichte ließ mich als Leser von der ersten Seite an nicht mehr los. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut, die Handlung entwickelt sich unberechenbar, man weiß einfach nie, was als nächstes kommt.  In diesem ersten Band wird über die Umstände, die zum Leben in der Kuppel geführt haben, (leider) nicht so viel bekannt, dies wird nur in einem kurzen Absatz erklärt. Im Vordergrund steht hier tatsächlich Strudels Entwicklung innerhalb der Akademie, und man darf sehr gespannt sein, wie es in den nächsten Bänden weitergeht, denn das Buch endet mit einem megafiesen Cliffhanger.  Es ist übrigens kaum zu glauben, dass es sich hier tatsächlich um ein Erstlingswerk von Sabrina Wolv handeln soll - Hut ab vor der schriftstellerischen Leistung. Das ist definitiv eines der am besten und spannendsten Bücher in diesem Bereich, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Vielleicht sollte ich zum Lesefluß noch etwas sagen - wie meine bisherigen Ausführungen erkennen lassen, ist es wunderbar zu lesen, eine Lektüre, die den Leser einfach mitreißt, flüssig geschrieben, nicht zu tief verschachtelt, aber auch nicht oberflächlich.  Die Handlung spielt sich über mehrere Jahre ab, wobei immer wieder Zeiträume ausgeblendet werden und zu einem späteren Zeitpunkt wieder angesetzt wird, das stört aber überhaupt nicht, da nur die für die Story wesentlichen Phasen beschrieben werden, so kann auch keine Langatmigkeit enstehen. Also um mal zu einem Fazit zu kommen: Tolles, spannendes Buch mit faszinierenden Charakteren und einem aus der Realität gegriffenen leider ziemlich traurigem Hintergrund.  Muss unbedingt gelesen werden! Absolut verdient volle 5 von 5 Sternchen.

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  • Spannend und nah an der Wirklichkeit

    Nummer 365

    MikkaG

    04. July 2017 um 17:21

    Sabrina Wolv erzählt eine Geschichte, die erstmal wie eine typische Endzeit-Dystopie klingt: Die privilegiertesten aller Menschen leben in Eden, einer Kuppel mit lebenserhaltenden Systemen, während draußen in der vergifteten Luft ein erbitterter Krieg um Ressourcen und Lebensraum tobt. Was dieses Buch aber aus der Masse der Dystopien heraushebt: die wichtigsten Charaktere sind keine Erwachsenen – ja, noch nicht einmal Jugendliche! Denn am Anfang (die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahre) sind Strudel und seine Freunde gerade mal sechs oder sieben Jahre alt. In einem Alter, in dem sie eigentlich unbeschwert spielen sollten, drückt man ihnen stattdessen Waffen in die Hand, unterzieht sie einer gnadenlosen Gehirnwäsche und spricht ihnen jede Individualität ab, indem man sie durchnummeriert und brandmarkt wie Vieh. Wenn sie sterben, nennt man das "ausmustern", als wären sie nur defekte Werkzeuge. Laut terre des hommes gibt es zur Zeit schätzungsweise 250.000 Kindersoldaten. Was einem also im ersten Moment wegen des Alters der Kinder unmöglich vorkommt, ist es leider nicht! Das Buch konfrontiert den Leser mit einer Fiktion, die unserer Wirklichkeit bedrückend nahe kommt. Obwohl die Kinder selber noch zu klein sind, um die volle Tragweite zu begreifen, sind Drama und Tragik ihrer Situation  dennoch nicht weniger verstörend. Geht es zunächst hauptsächlich ums nackte Überleben während der Ausbildung, wird die Handlung immer komplexer und interessanter, je älter Strudel wird und je mehr er begreift. Was kann man von dem glauben, was die Ausbilder erzählen? Warum sagt eine Soldatin zu Strudel, die Kinder seien alle Bestien? Warum bekommen manche von ihnen spezielle Tabletten? Strudel wirkt am Anfang so kindlich und verängstigt, dass man ihm kaum zutraut, seinen Onkel getötet zu haben, aber man erfährt schnell genug über sein Leben, um zu begreifen, dass er einfach furchtbar gequält wurde und keinen anderen Ausweg mehr sah. Das ganze Buch hindurch erlebt man immer wieder, wie sehr er noch immer unter den traumatischen Erinnerungen leidet. Im Laufe der Geschichte sieht man an ihm zwar ein enormes inneres Wachstum – aber auch die Auswirkungen des Trainings. Den Leser beschleicht immer wieder die Frage, inwieweit die Kinder verantwortlich sind für ihr Verhalten, wenn sie genau das tun, für das sie abgerichtet wurden. Viele der Kinder wirken in den ersten Kapiteln deutlich älter, als sie tatsächlich sind, sowohl im Verhalten und darin, wie sie sprechen, als auch in ihren körperlichen Fähigkeiten. Später im Buch machte das für mich durchaus Sinn – die Kinder leben schließlich in einer Extremsituation und können nur überleben, indem sie viel zu schnell erwachsen werden! –, anfangs fand ich es jedoch nicht immer schlüssig.Es dauerte ein wenig, bis ich mit den wichtigsten Charakteren richtig warm wurde. In den ersten Kapiteln hatte ich das Gefühl, dass manche davon eher blass blieben – aber man muss dem Buch da einfach etwas Zeit lassen. Ich hatte auch erst Probleme damit, mich wirklich in die Geschichte fallen zu lassen, aber je älter die Kinder wurden, desto schwieriger fand ich es, das Buch zwischendurch auch mal zur Seite zu legen! Im letzten Viertel schnellt der Spannungsbogen noch einmal so richtig in die Höhe, und die Geschichte entwickelt sich in eine unerwartete Richtung, mit stärkeren Science-Fiction-Elementen. Am Anfang wirkt der Schreibstil sehr einfach, was aber gut zum Alter von Strudel passt, aus dessen Sicht wir das Ganze sehen. Der Stil wächst sozusagen mit den Protagonisten, wird zunehmend packender und flüssiger zu lesen. Besonders die Actionszenen im letzten Teil des Buches fand ich großartig geschrieben, rasant und atemlos. Bei mir löste das richtiges Kopfkino aus!  Oft ist der Schreibstil zwar distanziert und wenig emotional, auch in dramatischen Szenen, aber das sind dann Situationen, in denen die Kinder ihre Emotionen verdrängen, um funktionieren zu können.Fazit:Sabrina Wolv greift in ihrer Dystopie ein Thema auf, das leider auch in unserer Realität eine Rolle spielt: Kindersoldaten. Der kleine Strudel ist gerade mal sechs Jahre alt, als er zum "Lichtbringer" gemacht wird und dem Feind doch eigentlich den Tod bringen soll – bevor er überhaupt begreifen kann, was das bedeutet. Trotz des spannenden Themas ist "Nummer 365" in meinen Augen kein Buch, das schon in den ersten Kapiteln begeistert, sondern eines, dem man etwas Zeit geben muss, sich wirklich zu entwickeln. Danach fand ich es aber auch sehr spannend, interessant und lohnend, und dieser erste Band bietet eine solide Grundlage für weitere Bände. 

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