Sabriye Tenberken Mein Weg führt nach Tibet

(19)

Lovelybooks Bewertung

  • 25 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(5)
(11)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Mein Weg führt nach Tibet“ von Sabriye Tenberken

»Ein authentischer Bericht einer spektakulären Reise« FR Endlich wieder im KiWi Paperback: Der Bestseller von Sabriye Tenberken, die in Lhasa die erste Blindenschule Tibets gegründet hat. Die Kinder werden u.a. in Tibetisch, Chinesisch und Englisch unterrichtet; daneben gibt es eine Trainingsstätte, in der blinde Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Berufen ausgebildet werden. Von ihrem großen Abenteuer, bei dem sie häufig vor dem Scheitern stand, erzählt Sabriye Tenberken – die selbst blind ist – mit viel Humor und voller Zuneigung zu den Tibetern und ihrer so ganz anderen Kultur. Und sie zeigt uns, dass Blindsein keine Behinderung ist – wer nur will, kann seinen eigenen Traum verwirklichen. »Mit viel Einfühlsamkeit schafft es die Autorin, dass ihr Erfahrungsbericht Sehenden die Augen öffnet.« (Brigitte)

Eine (blinde) Studentin gründet Blindenschule in Tibet.

— Buchperlentaucher
Buchperlentaucher

Stöbern in Biografie

Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl

Witzige Einblicke in Lauren Grahams Leben. Als wäre man mit ihr in Lukes Diner zum Kaffee verabredet. Herrlich!

I_like_stories

Neben der Spur, aber auf dem Weg

Ein tolles Buch, das ADS endlich auch für nichtbetroffene Greifbar und Erklärbar macht und das betroffenen Mut gibt. Danke!

I_like_stories

Farbenblind

Tragisch, ergreifend und wissenswert werden hier Einblicke in das Apartheidsystem Südafrikas gewährt, mit etwas Humor gewürzt.

sommerlese

Heute ist leider schlecht

Witzig, intelligent und unterhaltsam

I_like_stories

Paula

Keine leichte Lektüre

19angelika63

Slawa und seine Frauen

"Literarischer Roadmovie!"

classique

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Mein Weg führt nach Tibet" von Sabriye Tenberken

    Mein Weg führt nach Tibet
    Tom-Lesefuchs

    Tom-Lesefuchs

    25. October 2012 um 20:41

    Vielleicht beginne ich bei der heutigen Rezension einmal anders. Wie bin ich auf dieses Buch gestoßen? Es ist schon einige Jahre her, da sah ich die Autorin Sabriye Tenberken in einer TV-Talkshow über ihr "Abenteuer" berichten. Die Thematik hat mich berührt. Ich lebe in Marburg, einer Stadt, in der Blinde unwiderruflich und mit völliger Selbstverständlichkeit zum Stadtbild gehören. Auch die Autorin selbst hat übrigens während ihrer Schulzeit die Deutsche Blindenstudienanstalt in Marburg besucht. Doch nicht überall ist der Umgang mit Blinden so selbstverständlich wie eben hier in Marburg. Das Engagement und die Erzählungen von Frau Tenberken in besagter Talkshow haben mich sehr beeindruckt. Und neugierig gemacht. So habe ich mir dieses Buch bestellt. Und dann.... Ist es wie so viele andere erst mal in mein Bücherregal gewandert, wo ich es nun, nach so langer Zeit wiederentdeckt und gelesen habe. Was ich, das weiß ich nun, schon viel früher hätte tun sollen. Denn es ist ein beeindruckendes Buch! Zwar ist Sabriye Tenberkens Buch eine Dokumentation, doch liest sich diese flüssig, sogar mit Spannung, ja fast schon wie ein Abenteuer-Roman. Mit viel Gefühl und Einfühlungsvermögen hat die Autorin ihren Erfahrungsbericht aufgeschrieben. Sie schreibt über das Blindsein an sich, über ihre eigenen Erfahrungen mit der Blindheit, berichtet über die Umstände in Tibet für blinde Menschen im Allgemeinen und blinde Kinder im Speziellen. Und sie erzählt von ihrem langen und beschwerlichen Weg nach und in Tibet, an dessen Ziel der Aufbau der ersten Blindenschule in Tibet stand. Dies alles tut sie sachlich und doch mit sehr viel Fingerspitzengefühl und immer ohne anzuklagen. Die Autorin schreibt über die Kinder, die als erste Schüler in ihre Schule kamen, berichtet über ihre Geschichten und ihr Leben, in einer Welt, in der Blinde wertlos sind. Menschen, deren Blindheit als Strafe angesehen wird, für Sünden, welche sie in einem früheren Leben begangen haben. Obwohl Dokumentation, liest sich dieses Buch nicht wie eine trockene Abhandlung von Fakten. Im Gegenteil, es fällt geradezu schwer, das Buch aus der Hand zu legen, will man doch wissen wie es weiter geht, welches Ende die „Geschichte“ nun nehmen wird. Trotz aller Ernsthaftigkeit der Thematik, aller Anstrengungen, Entbehrungen, Ängste und Gefahren, die Sabriye Tenberken auf ihrem steinigen Weg durchleben und auf sich nehmen musste, ist es ihr ein Schreibstil gelungen, der den Leser mit seiner Leichtigkeit stellenweise fast vergessen lässt, dass er sich hier nicht in einer spannungsreichen Abenteuergeschichte befindet. Von Zeit zu Zeit muss sich der Leser wieder in Erinnerung rufen, dass es hier um echte Menschen geht und was die Ereignisse für jeden einzelnen von ihnen und ihre Leben bedeuten. Mein Eindruck zu diesem Buch in einem Satz zusammengefasst? Ein Buch das nachdenklich macht, den Leser berührt und betroffen macht, ohne zu betrüben. Noch kurz angemerkt: Das Buch hat mich gefesselt von Beginn bis Schluss. Und es hat mich tief beeindruckt zurückgelassen, mit dem Wunsch mehr zu erfahren. Im Internet bin ich schnell fündig geworden: Weitere Informationen zum Blindenprojekt in Lhasa finden sich auf den Seiten der Organisationen „Förderkreis Blinden-Zentrum Tibet – Braille ohne Grenzen e.V.“ und „Braille without Borders“. Hier finden sich auch Beschreibungen und Bilder der Blindenschule in Lhasa. Mittlerweile gibt es weitere Projekte. (einfach googlen) Im ihrem Buch „Mein siebtes Jahr: Die blinden Kinder von Tibet“ erzählt Sabriye Tenberken außerdem, wie es mit „ihren“ ersten Kindern weiterging. Meine Bewertung: 4½ Sterne (aufgerundet also 5)

    Mehr
  • Rezension zu "Mein Weg führt nach Tibet" von Sabriye Tenberken

    Mein Weg führt nach Tibet
    Shunya

    Shunya

    21. April 2012 um 00:01

    Sabriye Tenberken beschließt nach ihrem Studium nach Tibet zu reisen und dort eine Blindenschule für Kinder zu eröffnen. Freunde und Familie sind entsetzt, immerhin ist Sabriye selbst blind und nach Meinung anderer doch hoffnungslos verloren und ausgeliefert in diesem fremden Land. Trotzdem hält sie an ihrem Entschluss fest und lässt sich nicht unterkriegen. Mit Hilfe einiger neuer Freunde schafft sie es Dörfer zu bereisen und nach potenziellen ersten Schülern zu suchen, die teilweise unter furchtbaren Verhältnissen aufgewachsen sind. Aller Anfang ist schwierig, eine Schule muss her, Unterrichtsmaterial und Spendengelder reichen auch nur gerade mal so eben über die Runden. Sabriye muss sich mit Ämtern abplagen, Lehrer verschwinden nach kurzer Zeit und die Schüler tanzen ihr auf der Nase herum. Trotzdem gibt sie nicht auf und macht weiter. Es lohnt sich. Mithilfe ihres Freundes Paul, der ihr zur Seite steht, gelingt es Sabriye etwas aufzubauen, was vor ihr kaum jemand geschafft hat... Das Cover finde ich passend und einfach gehalten. Mir haben auch die Fotos in der Mitte des Buches sehr gut gefallen. Man konnte sich ein wenig ein Bild von der Gegend in und um Lhasa machen und auch Bilder einiger Blindenschüler von Sabriye sehen. Im Umschlag kann man zusätzlich ein wenig über Sabriyes Werdegang nachlesen. Der Erzählstil ist wie so oft bei Biografien aus der Ich-Perspektive. Mich hat es am Anfang nur etwas verwirrt, dass die Geschichte mitten in der Handlung beginnt und später erst zu ihren Anfängen zurückkehrt. Besonders unterhaltsam sind die abenteuerlichen Reisen die Sabriye nach Tibet unternommen hat und was sie dort erlebte. Und das als Blinde, allein! Man lernt viel über blinde Menschen, wie sie die Welt sehen und wie Blinde in Tibet mit dem Alltagsleben klarkommen müssen. Mir hat die Biografie ziemlich gut gefallen. Die Erwachsenen sind größtenteils sehr sympathisch und die Kinder wachsen einem sofort ins Herz. Zwischendurch gibt es immer wieder amüsante Anekdoten. Es ist gut nachzuvollziehen, wie Sabriye sich durchkämpfen musste um von ihren Mitmenschen ernst genommen zu werden. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie es im zweiten Teil ('Das siebte Jahr') weitergeht.

    Mehr
  • Rezension zu "Mein Weg führt nach Tibet" von Sabriye Tenberken

    Mein Weg führt nach Tibet
    Daphne1962

    Daphne1962

    12. May 2011 um 21:29

    Man muss diesen Mut einfach nur bewundern. Sabriye Tenberken hat eine Vision. Sie möchte den blinden Kindern in Tibet das Lesen und schreiben beibringen. Aber wie kann eine Europäerin sowas bewältigen? Sie kennt dieses Land nicht richtig, sie ist selbst blind und fliegt einfach alleine los. Wie sie sich erst einmal in diesem Land zurecht findet, wo doch Blinde in den Augen der Tibeter mit einem Fluch belegt sind. Die eigenen Kindern vegetieren irgendwo in den Häusern der Dörfer und haben keinen Kontakt zur Aussenwelt. Es ist schon sehr traurig, wie Gefühllos das auf uns Menschen hier wirkt. Vor allem wie findet man ein Gebäude, das man als Schule nutzen kann, wie findet man diese blinden Kinder? Wie kann man die Menschen überzeugen dieses Projekt zu unterstützen. Mit einem sehr starken Willen und auch einer Portion Glück gelingt ihr das zunächst. Aber mit was für Konfrontationen sie sich abmühen muss will ich hier nicht verraten. Es wird eine jahrelange Arbeit, es fliessen viele Tränen aber es passiert auch sehr viel. Diese Buch ist einfach lesenswert, auch um Sabriye zu unterstützen.

    Mehr
  • Rezension zu "Mein Weg führt nach Tibet" von Sabriye Tenberken

    Mein Weg führt nach Tibet
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. August 2008 um 11:39

    Sabriye Tenberken ist eine wirkich ausergewöhnliche Frau, die sich aufmacht, in Tibet eine Blindenschule zu gründen. Ein sehr ergreifender Erfahrungsbericht.

  • Rezension zu "Mein Weg führt nach Tibet" von Sabriye Tenberken

    Mein Weg führt nach Tibet
    Pleitegeier

    Pleitegeier

    13. December 2007 um 19:01

    Eine Blinde öffnet in Lhasa eine Blindenschule. Ein Erfahrungsbericht der erstaunt und begeistert.