Sacha Sperling Ich dich auch nicht

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Inhaltsangabe zu „Ich dich auch nicht“ von Sacha Sperling

Verwöhnt, beliebt und in der Pariser Elite zu Hause: Das Leben meint es gut mit Sacha. Bis der 14-Jährige den rebellischen Augustin kennen lernt, und plötzlich ist nichts mehr, wie es war: Aus Gras wird Koks, aus Freundschaft heimliche Begierde. Für den einen ist es eine gefährliche Grenzerfahrung, für den anderen ein diabolisches Spiel – eines, das er meisterhaft beherrscht.

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  • Rezension zu "Ich dich auch nicht" von Sacha Sperling

    Ich dich auch nicht

    JulesB

    27. July 2013 um 15:39

    Sacha stammt aus guten Hause und hat alles, was man sich wünschen kann: Er ist beliebt und verwöhnt. Als er jedoch Augustin kennenlernt, gibt es etwas an diesem Jungen, dass ihn nicht mehr los lässt. Und so taucht er immer mehr in eine Welt aus Alkohol, Drogen und Sex und kann dieser nicht mehr entkommen. Immer mehr ist er auf der Suche nach sich selbst und entfernt sich dabei nur immer mehr von seinem wahren Ich. Auch dreht sich alles um Augustin, vor dem er cool dastehen möchte und deshalb Mädchen aufreißt, als wäre es ein Sport - obwohl er eigentlich nur Augustin selbst möchte. In meinen Augen ist das Buch totaler Quatsch. Es wurde geschrieben, um zu provozieren, und meiner Meinung nach hat man genau deshalb versucht, jedes Klischee um die heutige Jugend mit in das Buch zu packen. Auch die Homosexualität von Sacha wird kaum angeschnitten und scheint nur dazu zu dienen, ein weiteres Thema im Buch unterzubringen, dass eventuell ein paar Leser schocken könnte. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, kann es gerne lesen und wird vielleicht auch etwas gutes daran finden. Mich persönlich hat dieses Buch schlichtweg enttäuscht. Eine ausführlichere Rezension zu diesem Buch findet ihr auch auf meinem Blog: www.julesbunteweltderbuecher.blogspot.de

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  • Rezension zu "Ich dich auch nicht" von Sacha Sperling

    Ich dich auch nicht

    Brunnen_Buchhandlung

    Allerdings: mit einer Geschichte vom Erwachsenwerden erfindet Sacha Sperling das Rad nun nicht gerade neu. Gepriesen als "das 'Bonjour Tristesse' unserer Zeit" lässt mich dieses Buch mit gemischten Gefühlen zurück. Es ist schnell gelesen, Sperlings Sprache zweckmäßig, karg, das Tempo zügig - doch nach der Lektüre bleibt rein gar nichts zurück: kein gewachsener Protagonist, keine gelösten Konflikte, keine Aussichten auf Entwicklung, kein Gefühl der Befriedigung, der Zufriedenheit. Sperlings Debüt verursachte in Frankreich bei Erscheinen einigen Aufruhr, gilt als einer der Skandalromane unserer Zeit. Und genau das spürt man auch in jedem Satz: das Bemühen des Autors, so provokant wie möglich zu sein, ein Rauhbein zu sein, das große Gefühle von Liebe und Freundschaft im Buch nicht zulässt. Diese aufgesetzte Rebellion,die grimmige Entschlossenheit, die dem gesamten Text anhaftet, ist bald ziemlich anstrengend. Schonungslosigkeit führt nicht zwangsläufig zu einem guten Buch. Was bleibt, ist ein weiterer eher mittelmäßiger Coming-of-Age-Roman, fernab den wahren Perlen des Genres wie "Tschick", "The Perks of being a Wallflower", und "Der Fänger im Roggen".

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    • 2

    Golondrina

    14. November 2011 um 23:57
  • Rezension zu "Ich dich auch nicht" von Sacha Sperling

    Ich dich auch nicht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. April 2011 um 16:52

    Sehr krasses Buch!
    Total fesselnd.

  • Rezension zu "Ich dich auch nicht" von Sacha Sperling

    Ich dich auch nicht

    Träumerin

    29. March 2011 um 19:32

    Sacha Winter ist ein vierzehn jähriger Junge, aus komplizierteren Verhältnissen. Als er eines Tages jedoch Augustin kennen lernt, beginnt er ein Leben aus Drogen, Partys, Alkohol und Sex. Das er sich damit selbstzerstört und in einen unendlichen Strudel zieht, bemerkt er aber nicht. Wir begleiten den jungen Sacha bei all seinen Erlebnissen und merken schnell, dass die anfängliche Langeweile in Drogen und Alkohl umschlagen. Auch das "aufreißen" von Mädchen wird sein Metier, dabei will er eigentlich nur Augustin... Ein einmaliger Roman in einer unwiderstehlichen neuen Stimme dieses Jungautors. Schnellliebig und intensiv, trifft er den Ton der Zeit und man merkt, dass der Autor sich Gedanken gemacht hat. Ein Roman zum nachdenken und verstehen. Ich hoffe auch mehr von Sacha Sperling!

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  • Rezension zu "Ich dich auch nicht" von Sacha Sperling

    Ich dich auch nicht

    RudeLady

    24. March 2011 um 17:31

    Es gibt viele Bücher über das Erwachsenwerden. Aber es gibt sicher nur wenige wie dieses, denn dieses macht vor allem eins aus: Schonungslosigkeit! In anderen Geschichten sind die Protagonisten auch mal verzweifelt , überfordert und hoffnungslos, aber meist ist die Erzählung beschönigt und wird unter dem Deckmantel einer trotz allem schönen Geschichte verkauft. Hier nicht. Mag sein, dass es der Fall ist, dass der Autor erst 17 war, als der Roman veröffentlicht wurde und gnadenlos ehrlich. Auf jeden Fall ist dies ein Buch, was man so schnell nicht mehr vergisst! Es geht um Sacha, einen 14jährigen Jungen, der zur Oberschicht von Paris gehört. Seine Eltern haben sich früh getrennt und nun lebt er bei seiner Mutter, die ihm alles ermöglicht, was er will. Er lernt Augustin kennen, einen Jungen, dem er bald näher kommt, mit dem er durch dick und dünn geht und der ihm bald wichtiger ist als er sich selbst. Das Problem ist nur: Er ist Augustin nicht so wichtig. Denn dieser verbringt vor allem so viel Zeit mit ihm, weil er Spaß mit ihm hat, denn Augustin geht es nur um eins: seinen eigenen Vorteil. Er führt Sacha in die Welt der Drogen, der Partys und des Alkohols ein und Sacha verliert immer mehr den Bezug zum Leben und zu sich selbst. Was ich besonders erschreckend fand, war das Alter des Protagonisten. Denn beim Lesen hatte ich immer einen vielleicht 17- oder 18-jährigen jungen Mann vor Augen, bis mir wieder einfiel, dass Sacha erst 14 ist. Zu Beginn des Buchs hat er noch viele Freunde, ist gut in der Schule und hat ein gutes Verhältnis zu seiner Mutter. Dies ändert sich jedoch, als er Augustin kennenlernt. Denn damit beginnt der (zugegebenermaßen klischeebehaftete) „falsche Umgang“, vor dem wir früher wohl alle mal gewarnt wurden. Seine Freunde und auch seine Eltern sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um es zu merken. Und so stürzt sich Sacha in diese „Beziehung“, denn er will vor allem eins: Die Anerkennung von Augustin. „Er zieht einen Joint raus. Ich verstehe, warum er raucht. Das ist seine Art von Flucht, und weil ich nicht will, dass er ohne mich weggeht, beschließe ich, auch zu rauchen.“ (S. 93) Seine Eltern – vor allem seine Mutter – lassen ihm alles durchgehen, setzen ihm keine Grenzen und so lässt er sich gehen und erkennt nicht, dass es gefährlich ist, was er tut. Auf der Suche nach sich selbst verliert er sich immer mehr in seinem Kampf um die Liebe der einen Person, die sie ihm nicht geben wird. Der Stil von Sperling tut ihr übriges zu der ohnehin schon schonungslosen Geschichte: Sehr kurze Sätze und das grobe Aneinanderreihen von Szenen bringen die Schnelllebigkeit und Härte der Geschichte zum Ausdruck. Der Autor versteht sich sehr gut darauf, mit schonungsloser Ehrlichkeit zu zeigen, wie absurd die Geschichte eigentlich ist: Ein 14jähriger Junge sollte nicht auf diese Weise erwachsen werden. Dies ist keine Geschichte zur Unterhaltung. Bei mir kam sie als ein einziger Aufschrei nach Anerkennung an. Denn wem keine Grenzen gesetzt werden, der sucht sich selbst welche. Das diese dann zu weit ausfallen, ist kein Wunder bei jemandem, der sich selbst erst noch finden muss.

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  • Rezension zu "Ich dich auch nicht" von Sacha Sperling

    Ich dich auch nicht

    gottagivethembooks

    23. March 2011 um 14:07

    Dieser Roman ist anders. Würde ich ihn in einem Wort beschreiben müssen, fiele mir spontan “kaputt” ein. Man ist gefesselt und weiß nicht genau warum. Man liest immer weiter – und fragt sich, warum?! Es ist schwer in Worte zu fassen, was dieses Buch ausmacht. Vollkommene Schonungslosigkeit vielleicht?! Drogen, Sex, Gewalt – nichts lässt Sacha aus auf seiner Suche nach sich selbst und dem Sinn, der hinter allem stehen muss und entfernt sich doch immer nur noch weiter von dem einzig wahren Kern. Er kann, wie viele Menschen, nicht erkennen, wonach er wirklich sucht und entfernt sich so immer weiter von seinem Ziel. Ungeschminkt erzählt Sacha Sperling die Geschichte einer Generation, die man viel zu früh zwingt in das harte, eiskalte Gesicht der Welt zu blicken und die nicht verarbeiten kann, was sie sieht. Eltern, die zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind um noch zu sehen, was ihre Kinder brauchen und sie viel zu früh in die Selbstbestimmung entlassen. Kinder, die auf der Suche nach Liebe und Anerkennung zu viele falsche Wege einschlagen. Eine alles überschattende Leere, die gefüllt werden will. Dieses Buch ist eine Geschichte über die Suche nach dem Sinn des Lebens, bei der sich die Protagonisten in der Sinnlosigkeit verlieren. Eine Momentaufnahme des Erwachsenwerdens. Erwachsenwerden beginnt mit der Erkenntnis, der eigenen Sterblichkeit. Der Moment, in dem dir bewusst wird, dass nichts ohne Ende ist. Nichts! Auch du nicht. Der Moment, der dir den Boden unter den Füßen wegreißt und dich zwingt, dem Leben mitten ins Gesicht zu sehen. Deinem Leben! Zitate: Eines Tages wird sie nicht mehr da sein. Ob man die Stimme seiner Mutter vergisst? Ihren Geruch? Mir kommt es so vor, als würden die Toten in den Köpfen der Lebenden nur einen Schatten zurücklassen. Meine Mutter wird nie ein Schatten sein. Ich werde vor meinem Tod nicht so viel Angst haben wie vor ihrem. (Seite 23) Ich will ein teil von ihm werden, so nützlich wie eine Hand, so lebenswichtig wie ein Herz. Er ist der Einzige, der mich mitnehmen kann zu dem Punkt, wo alles verschwindet. Mit ihm verschwinden. (Seite 123) Du sagst, das Leben ist ein Spiel, aber du willst nicht verlieren. (Seite 129) Liebe ist das Bedürfnis nach Anerkennung, Traurigkeit das Fehlen eines absehbaren Vorhabens, Wut eine Verteidigung gegen sich selbst. (Seite 199) Erwachsenwerden heißt einsehen, dass Fliehen unmöglich ist, dass die Geschichten kurz und bedeutungslos sein, aber aus Gründen, die wir nicht nachvollziehen können, Spuren hinterlassen. Erwachsenwerden heißt einsehen,. dass es kein Anderswo gibt. Erwachsenwerden heißt einsehen, dass man sterben wird, oder nicht? (Seite 211) http://gottagivethembooks.wordpress.com

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  • Rezension zu "Ich dich auch nicht" von Sacha Sperling

    Ich dich auch nicht

    Lesemomente

    10. March 2011 um 13:38

    Inhalt: Sacha ist vierzehn Jahre alt, ein mittelmäßiger Schüler. Er wird von seiner Mutter mehr verwöhnt als erzogen, ist Teil der coolsten Clique an der Schule. Dann trifft er Augustin und alles in seinem Leben wird sich ändern. Sacha beginnt Drogen zu nehmen, nicht mehr regelmäßig zur Schule zu gehen und Mädchen flachzulegen. Und er verliebt sich in Augustin. Meine Meinung: Gerade habe ich das Buch zugeklappt und bin immer noch ganz von dem Buch eingenommen. Sachas Geschichte liest sich größtenteils wie ein Film. Ein Film, der einem in schnellen und harten Szenenwechseln unbarmherzig Bilder aufdrängt. Ein Film, der sich nicht mit Nichtigkeiten aufhält, sondern alle Gefühle, alle noch so armseligen Bilder und Personen ungefragt vor die Nase setzt. Als Leser muss man selber sehen, wie man diese verarbeitet. Sacha Sperling, der dieses Buch als Vierzehnjähriger begonnen und dann als Siebzehnjähriger überarbeitet hat, präsentiert dem Leser ungeschönt das Leben von seinem Ich-Erzähler Sacha. Die Sprache, die er dafür verwendet, ist hart, oftmals vulgär. Die Sätze sind kurz und werden einem stakkatoartig zugeworfen. Das Lesen ist dementsprechend auch nicht immer ganz einfach, manchmal sogar anstrengend. Und genau dadurch wird die Atmosphäre des Buches so gut vermittelt. Es geht in dem Buch um die Pubertät, um das Erwachsenwerden, die Identitätsfindung. Urplötzlich und ohne Vorwarnung rutscht der erst vierzehnjährige Sacha in ein Milieu und in ein Leben ab, was man sich für niemanden wünscht. Was zunächst mit Joints beginnt, endet bald darauf in Koks und Wodka. Diese Entwicklung wird von dem Autor kaum eingeführt, kaum konkret thematisiert. Sie passiert einfach. Wie im wahren Leben auch. „Erwachsenwerden heißt einsehen, dass Fliehen unmöglich ist, dass die Geschichten kurz und bedeutungslos sind, aber aus Gründen, die wir nicht nachvollziehen können, Spuren hinterlassen.“ (S. 211) Aber es geht in diesem Buch auch um die erste große Liebe und die Gefahren, Ängste und den Kummer, die diese mit sich bringt. „Seine Hände legen sich auf meinen Schenkel. Meine Hüften. Mein Bauch. Ich erschauere, starr und schläfrig. Ich schwitze, glühe. Fast lache ich, obwohl mir nach Weinen zumute ist. Der Schlagzeuger spielt im Rhythmus meines Herzens. Im Rhythmus unseres Atems. Synchron. Alles ist synchron.“ (S. 81) Sacha Sperling ist ein Buch gelungen, das nicht unterhält, das einen nicht in wunderbare Welten versetzt. Er hat ein Buch geschrieben, das dem Leser einen unangenehmen Nachgeschmack hinterlässt. Und das ist gut so. 4 von 5 Sternen.

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