Sadako Sayu Smiles

(20)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 7 Follower
  • 1 Leser
  • 15 Rezensionen
(17)
(2)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Sayu Smiles“ von Sadako

Welche Ausmaße kann es annehmen, wenn ein kleines, achtjähriges Mädchen aus dem schützenden Kreis der eigenen Familie gerissen wird? Dass es für das betroffene Kind und seine Familie von Beginn an der unvergleichliche Horror sein wird, kann sich jeder ausmalen. Doch die Ereignisse, welche folgen, nachdem die kleine Sayumi nach einem häuslichen Unfall aus dem Krankenhaus entführt wird, übertreffen alle Vorstellungen eines rational denkenden Menschen. Fernab jeglicher Bindung von Zeit und Raum entwickelt sich für die kleine Antiheldin eine Geschichte, die weit über den Kampf um Leben und Tod hinausgehen wird. Auf der Suche nach dem eigenen Ich, nach den Erklärungen für ihre abstrakte und kaum verständliche Lebenssituation, wird sie begleitet von mehrschichtigen und nicht immer von eindeutigen Motivationen getriebenen Menschen. In einer Welt, die sich zwar an der unsrigen anzulehnen scheint, in der die Gesetze der Vernunft, des Wahnsinns und des Verständnisses jedoch andersfarbige Ausmaße anzunehmen scheinen, gibt es kein Schwarz und Weiß, kein Gut und Böse. Jeder ist dein bester Freund und zugleich dein ärgster Feind. Der Schlaf kann Stunden der Erholung bedeuten, oder ein aufreibender Wegweiser für das Leben sein. Die Geschichte der kleinen Sayumi hat ihre Inspiration nicht aus anderen Büchern. Auch der bemühte eigenständige und in der Perspektive wechselhafte Stil lehnt sich nicht bewusst an anderen, mir möglicherweise bekannten Autoren an. Inspiration für dieses Wechselbad der Gefühle waren die vielseitigen Bilder des Films und die akustischen Meisterwerke der Musik. Sayu Smiles ist alles andere als eine Geschichte, von der man behaupten kann, sie könnte niemals verfilmt werden. Es ist der Sinn und Zweck der Geschichte, einen filmartigen Eindruck im Kopf des Lesers zu erschaffen und diesen Film Szene für Szene und Schnitt für Schnitt vor dem geistigen Auge ablaufen zu lassen.

Tolles Buch! Einfach lesenswert.

— Shinji

Fazit: Ein tolles, und vor allem ein ANDERES Buch.

— EBarvar

Dieses Buch ist etwas Besonderes!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein schönes Buch das am anfang leicht verwierend ist aber sich im Laufe der geschichte entwirrt und langsam immer klarer wird.

— khnie

Ich habe selten, sogar noch nie, so ein Meisterwerk gelesen, was wirklich jede Emotion bedient und jede Faser meines Nervenkostüms reizt!

— Floh

kurzweilig, spannend, packend. Muss man einfach gelesen haben :)

— Jeanette_Peters

List sich sehr flüssig ... doch lässt es zum Schluss viele Fragen offen. Ich kann den zweiten Teil kaum erwarten!

— zoe_zander

Hier ist etwas Neues kreiert worden. Überraschend und spannend bis zum Schluss. Ein bewegendes und berührendes Buch, dass einen fesselt.

— Ermis

Stöbern in Fantasy

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Das Buch hat mich vollends in seinen Band gezogen! Ich freue mich sehr auf den 2.Band!!

Alina9714

Spinnenfalle

Recht unterhaltsam

Bjjordison

Der Schwarze Thron - Die Königin

Es geht spannend weiter! Noch spannender, noch packender und noch aufregender als Band 1!

LovelyBuecher

Das Lied der Krähen

Tolle Aufmachung, sehr lesenswert, aber etwas gehypt.

Sago68

Bitterfrost

Ich liebe das Spin-Off! Rory ist wie Gwen einfach perfekt unperfekt. Freude & Tränen zugleich. Bis zu Band 2 dauert es noch ewig :o.

NussCookie

Die magische Pforte der Anderwelt (Pan-Spin-off)

Der vielversprechende Anfang (?) eines magischen Abenteuers.

Frank1

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wie skrupellos sind Konzerne?

    Sayu Smiles

    EBarvar

    Sayumi wird als achtjähriges Mädchen entführt und erwacht Jahre später ohne Erinnerung an die Zeit, die seither vergangen ist. Fremde Menschen halten sie gefangen, getrennt von ihrer Familie, bewachen und beobachten sie. Sayumi ist ein Versuchsobjekt. Doch wofür? Schließlich gelingt es ihr, mithilfe einiger Menschen zu entkommen. Jahre später jedoch holt sie die Vergangenheit ein. Es scheint, als habe sich die ganze Welt dazu verschworen, das Leben des sechszehnjährigen Mädchens auszulöschen. Also beginnt Sayumi nun endlich, sich zu wehren. Sie weiß nicht, warum sie der Spielball so vieler mächtiger Menschen ist, geschweige denn, wer diese Menschen sind. Aber eines weiß sie: Sie will leben! Sayumi smiles lässt sich in kein Genre pressen. Es ist ein Roman, der allein für sich steht. Die Szenerie ist außergewöhnlich und wechselt teilweise so überraschend, dass der Leser kaum Zeit hat, sich von den zahlreichen Augenblicken der Spannung zu erholen. Gleichzeitig hat das Buch etwas Malerisches, denn Sadako versteht es, mit Blut Bilder zu malen. Man fiebert über 600 Seiten hinweg mit der jungen Sayumi mit, kann sich ihrer Aura unmöglich entziehen und ist dabei unmittelbar empört über die Machenschaften der düsteren Drahtzieher, die skrupellos ihre Interessen umsetzen. Fazit: Ein tolles, und vor allem ein ANDERES Buch.

    Mehr
    • 3
  • verstörend, packend und vor allem besonders

    Sayu Smiles

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt: Mit acht Jahren wird die kleine Sayumi nach einem Unfall aus dem Krankenhaus entführt. Vier Jahre später erwacht sie in einem scheinbaren Alptraum, in einer Forschungsstation unter der Erde eingesperrt und allein. Meine Meinung: Von vornherein kann ich sagen, dass dieses Buch etwas ganz Besonderes ist. Schon allein der Schreibstil ist eher außergewöhnlich, sehr beschreibend und reich an Details. Dies lässt die Geschichte fast wie einen Film wirken, der beim Lesen vor dem inneren Auge abläuft, zieht sie aber auch teilweise etwas zu sehr in die Länge. Dazu kommen die vielen verschiedenen Perspektiven, aus denen das Geschehen geschildert wird, welche einen guten Rundumblick geben. Die surreal anmutende Geschichte ist etwas verwirrend, aber trotzdem überaus spannend, interessant und vor allem verstörend. Sie ist vielschichtig und kann keinem Genre direkt zugeordnet werden. Thrillerelemente treffen hier auf subtilen, wohl portionierten Horror a la The Ring, der relativ blutig daher kommt. Obwohl ich mich eigentlich schnell grusle, konnte ich trotz dieser Lektüre dennoch gut schlafen. Auch an Drama und Action fehlt es dem Buch ganz und gar nicht. Das überaus fulminante Ende passt dann auch super zur vorangehenden Geschichte, bleibt etwas verwirrend und macht gespannt auf den nächsten Band, auf den ich mich schon sehr freue, weil ich einfach weiterlesen muss. Außerdem sollte man keine japanische Geschichte erwarten, wie der Titel des Buches vermuten lässt, denn die Handlung spielt nicht in Japan, sondern einer Stadt in Amerika. Der Leser begleitet die kleine Sayumi, welche eine bezaubernde kleine Protagonistin ist, vom achten bis zum sechzehnten Lebensjahr. Sayu weiß nicht so recht, was um sie herum passiert, anders als der Leser, der sich mittendrin bewegt. Sie ist absolut liebenswert, wirkt zerbrechlich und hat doch unvorstellbare Kräfte, deren sie sich nicht bewusst ist. Trotzdem ist sie niemals bösartig oder rachsüchtig, obwohl ihr soviel Unrecht geschieht. Allerdings gib es da jemanden, der sehr viel mit ihr gleich hat und doch ganz anders wirkt, bis zum Ende aber ziemlich mysteriös bleibt. Auch alle anderen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Sayumis Freundin Luma zum Beispiel. Sie ist auch sehr liebenswert, vor allem, weil sie eine so tolle Freundin ist und ein großes Herz hat. Hinzu kommen zahlreiche andere Personen, die allesamt für die Geschichte wichtig sind und je nach Wichtigkeit ausgearbeitet. Sayu Smiles ist ein riesiges Leseereignis der besonderen Art, welches mich mit seiner facettenreichen Geschichte und der tollen Protagonistin absolut packen konnte. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung, auch für die ganz schwachen Gemüter, denn man sollte dieses Buch auf jeden Fall ausprobieren. 4,5/5 Sterne

    Mehr
    • 4
  • Wie skrupellos sind Konzerne?

    Sayu Smiles

    EBarvar

    31. July 2014 um 13:04

    Sayumi wird als achtjähriges Mädchen entführt und erwacht Jahre später ohne Erinnerung an die Zeit, die seither vergangen ist. Fremde Menschen halten sie gefangen, getrennt von ihrer Familie, bewachen und beobachten sie. Sayumi ist ein Versuchsobjekt. Doch wofür? Schließlich gelingt es ihr, mithilfe einiger Menschen zu entkommen. Jahre später jedoch holt sie die Vergangenheit ein. Es scheint, als habe sich die ganze Welt dazu verschworen, das Leben des sechszehnjährigen Mädchens auszulöschen. Also beginnt Sayumi nun endlich, sich zu wehren. Sie weiß nicht, warum sie der Spielball so vieler mächtiger Menschen ist, geschweige denn, wer diese Menschen sind. Aber eines weiß sie: Sie will leben! Sayumi smiles lässt sich in kein Genre pressen. Es ist ein Roman, der allein für sich steht. Die Szenerie ist außergewöhnlich und wechselt teilweise so überraschend, dass der Leser kaum Zeit hat, sich von den zahlreichen Augenblicken der Spannung zu erholen. Gleichzeitig hat das Buch etwas Malerisches, denn Sadako versteht es, mit Blut Bilder zu malen. Man fiebert über 600 Seiten hinweg mit der jungen Sayumi mit, kann sich ihrer Aura unmöglich entziehen und ist dabei unmittelbar empört über die Machenschaften der düsteren Drahtzieher, die skrupellos ihre Interessen umsetzen. Fazit: Ein tolles, und vor allem ein ANDERES Buch.

    Mehr
  • Leserunde zu "Sayu Smiles" von Sadako

    Sayu Smiles

    Verlag30

    Informationen zur Leserunde Wenn du das Weinen verlernt hast, bist du bereits tot. (Sayumi Whisp) Muss ein Buch immer ein festgesetztes Genre besitzen? Was, wenn ein Buch so viele Facetten aus unterschiedlichen Genres in sich trägt, dass es selbst einem Verlag schwerfällt, das Buch einzuordnen? Vor diesem Problem steht jeder Leser, der sich mit Sayu Smiles auseinandersetzt. Verspielt, düster, rasant und mit vielen Inseln der Ruhe präsentiert sich die Geschichte dem Leser. Neben klassischen Elementen aus japanischem Horror finden sich bei genauem Hinsehen auch Elemente der Fantasy und traditionell rasante Action. Außerdem präsentiert die Dramaturgie des Storyverlaufes auch bedrückende Tragik und die Verspieltheit des zwischenmenschlichen Lebens. In welches Genre ist Sayu Smiles nun also zu stecken? Gibt es überhaupt ein Genre für ein solch außergewöhnliches Buch? Oder erschafft die Autorin mit Sayu Smiles hier vielleicht ein ganz eigenes Genre? Hier seid Ihr gefragt! Schließt Euch der Leserunde an und macht Euch ein eigenes Bild. Seht es als Entdeckertour für Euch selbst und Eure Seele, behaftet von Facettenreichtum und Detailverspieltheit, sodass alle Genres in sich geschlossen ein Neues, noch Unbekanntes ergeben. Start der Leserunde ist der 30.11.2013. Zu gewinnen gibt es 4 Exemplare des Ebooks und 4 Exemplare der Buch+eBook Version, hierfür müsst Ihr nur eine kleine Frage beantworten. Die Frage kommt weiter unten. Bis zum 29.11.2013 besteht die Möglichkeit die Printversion zum vergünstigten Subskriptionspreis vorzubestellen (für 15,50€ €, später 19,80€) und zwar unter: http://verlag-shop.com/54-sayu-smiles-9783943138627.html Natürlich wird auch die Autorin an dieser Leserunde teilnehmen. Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und den Austausch mit Euch. Buchvorstellung Hätte man mir vorher eine Inhaltsbeschreibung zu diesem Buch gezeigt, ich hätte es nicht gelesen. Nicht ansatzweise. Warum? Weil es nicht mein Genre ist – eigentlich. Aber welches Genre bedient dieses Buch eigentlich? Ich weiß es nicht. Von allem ist etwas dabei. (Aus einer Manuskriptrezension von René Nicolai) Subtiler Horror, tragisches Drama, symbolisches Arthouse, rasanter Actionthriller und verspielter Bubblegum-Pop. Wie den meisten Lesern, welche sich das Manuskript bereits zu Gemüte geführt haben, fällt es auch mir schwer die tragische Geschichte der Sayumi Whisp in eine Genreschublade einzusortieren und ich werde es auch in Zukunft nicht weiter versuchen. Welche Ausmaße kann es annehmen, wenn ein kleines, achtjähriges Mädchen aus dem schützenden Kreis der eigenen Familie gerissen wird? Dass es für das betroffene Kind und seine Familie von Beginn an der unvergleichliche Horror sein wird, kann sich jeder ausmalen. Doch die Ereignisse, welche folgen, nachdem die kleine Sayumi nach einem häuslichen Unfall aus dem Krankenhaus entführt wird, übertreffen alle Vorstellungen eines rational denkenden Menschen. Fernab jeglicher Bindung von Zeit und Raum entwickelt sich für die kleine Antiheldin eine Geschichte, die weit über den Kampf um Leben und Tod hinausgehen wird. Auf der Suche nach dem eigenen Ich, nach den Erklärungen für ihre abstrakte und kaum verständliche Lebenssituation, wird sie begleitet von mehrschichtigen und nicht immer von eindeutigen Motivationen getriebenen Menschen. In einer Welt, die sich zwar an der unsrigen anzulehnen scheint, in der die Gesetze der Vernunft, des Wahnsinns und des Verständnisses jedoch andersfarbige Ausmaße anzunehmen scheinen, gibt es kein Schwarz und Weiß, kein Gut und Böse. Jeder ist dein bester Freund und zugleich dein ärgster Feind. Der Schlaf kann Stunden der Erholung bedeuten, oder ein aufreibender Wegweiser für das Leben sein. Die Geschichte der kleinen Sayumi hat ihre Inspiration nicht aus anderen Büchern. Auch der bemühte eigenständige und in der Perspektive wechselhafte Stil lehnt sich nicht bewusst an anderen, mir möglicherweise bekannten Autoren an. Inspiration für dieses Wechselbad der Gefühle waren die vielseitigen Bilder des Films und die akustischen Meisterwerke der Musik. Sayu Smiles ist alles andere als eine Geschichte, von der man behaupten kann, sie könnte niemals verfilmt werden. Es ist der Sinn und Zweck der Geschichte, einen filmartigen Eindruck im Kopf des Lesers zu erschaffen und diesen Film Szene für Szene und Schnitt für Schnitt vor dem geistigen Auge ablaufen zu lassen. Aufgeteilt in vier Intervalle. Benannt nach vier Blutgruppen. Vier Abschnitte in ihrem noch jungen Leben. Vier Gefühle und vier Buchstaben. Wer ist denn nun die Zielgruppe von Sayumi, wenn es schon nicht an einem Genre festgemacht werden kann? Es sind die Leser, die nicht über Genres nachdenken möchten. Leser, die sich nicht dagegen wehren, in einer Geschichte aus subtilem Horror auch rasanter Action und gefühlvoller Freundschaft zu begegnen. Leser, die sich gerne durch die Grenzen von Traum und Realität hindurchbewegen möchten und hinter der rasanten und spannenden Geschichte eine Botschaft im Subtext für sich und die Welt entdecken möchten. Beinahe jedes gewählte Element hat eine Bedeutung. Jede Farbe, jede Geste und jede Szene hat ihren Ursprung in einer Schicht, hinter der zwar rätselhaften aber dennoch nicht unverständlichen Geschichte. Habt den Mut, begebt Euch auf eine andersartige Reise, balancierend auf dem Balken inmitten der Genregrenzen. Erlebt sensible Freundschaften, bedrückende Reisen durch die Welt der Träume. Die Monotonie des Gefangenseins und der daraus resultierenden Liebe zu den Kleinigkeiten. Flüchtet inmitten von Beklommenheit, Galle und Blut vor Euch selbst, ohne jemals den Fokus für die Ästhetik des Lebens zu verlieren. Doch hinter allen Mysterien, inmitten des Horrors der wahrgewordenen Träume, steht eine der liebenswürdigsten und glaubwürdigsten Antiheldinnen der Gegenwart. Willkommen in den Ruinen von Fairport. Regelmäßig neue Informationen, Leseproben und vieles mehr, findet ihr auf Sayumis offizieller Website www.sayumi.de Oder auf der offiziellen Facebookseite: https://www.facebook.com/sayumi.de/ In Sayumis Tagebuch erhaltet ihr die Möglichkeit tief in die Gedankenwelt der Antiheldin zu schlüpfen: http://www.sayumiwhisp.blogspot.de/ Autoreninfo Den Weg, den mein Leben mit dem Erfinden von Geschichten beschritten hat, kann ich ebenso wie meinen Debütroman in vier Intervalle einteilen. Intervall A Seit ich denken kann, überlege ich mir kleine und größere Geschichten, doch wirklich angefangen hatte es wohl mit 5 oder 6 Jahren, als ich mir Storys zu den Lieblingsfiguren aus meinen Hörspielkassetten ausdachte. Verrückterweise endeten die meist mit dem Tod eines oder mehrerer fiktiver Charaktere. Irgendwie verdächtig oder? Intervall B Weiter ging es in der Schule, wo meine Deutschlehrerin mich dafür verurteilte, dass meine Aufsätze einfach zu lang wären und meine Geschichten eine Aneinanderreihung von Ereignissen seien. Heute frage ich mich jedoch, was sind Geschichten denn sonst? Ich erinnere mich an einen Aufsatz, der anstelle von maximal 10 Seiten von mir 35 bekommen hatte. Intervall AB Eine jahrelange tote Phase ohne wirkliche Errungenschaften in der Kreativität, der Kampf mit dem realen Leben wurde abgeschlossen mit der neu entdeckten Liebe zu Kurzgeschichten, welche ich daraufhin in Massen handschriftlich selbst verfasste. Intervall 0 Lange dauerte es dann bis zu meinem ersten wirklichen Roman, den ich nun dank Verlag 3.0 veröffentlichen darf und somit in meiner Hoffnung bestätigt worden bin, nicht aufzugeben und dass maschineller Mainstream nicht das Maß aller Dinge sein muss. Durch meine Arbeit in einer CMA-Einrichtung und der allgegenwärtige Durst nach Wissen bezüglich unserer Welt verarbeite ich alle Arten von persönlichen Empfindungen und Erlebnissen in meinen Geschichten. Dies beinhaltet die Ängste, die Abneigungen und auch die Hoffnungen und Sehnsüchte, welche mich Tag für Tag begleiten. Auch mein eigenbrötlerischer Lebensstil lässt sich vielleicht ein wenig in meinen Figuren wiedererkennen, aber wohl auch die Sehnsucht nach Farben, Liebe und Leben. Eine Eigenschaft, welche ebenfalls deutlich in meinem Stil wiederzuerkennen ist, ist die Liebe zum japanischen Volk und dessen Kultur. Angestrengt versucht mein Herz, eine Brücke zwischen der diesigen und der asiatischen Welt in Buchstaben auszudrücken. Japan ist wohl direkt nach der Liebe zu dem für mich wichtigsten Menschen in meinem Leben, das Element was mich dazu treibt weiter zu atmen und zu lachen. Sadako ist natürlich nicht mein wirklicher Name. Er ist von mir frecherweise ausgeliehen von dem international bekanntesten Einzelopfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima, „Sasaki Sadako.“ Weltweit ist sie durch ihre dramatische Geschichte mit den 1000 Kranichen bekannt und zum Weltfriedenssymbol geworden. Ihr kindlicher Mut und ihre niemals sterbende Hoffnung sollte den Menschen zeigen, das Aufgeben niemals eine Option ist. Die Geschichte schreibt das Buch und nicht der Autor. Begleitet Sadako unter: http://verlag-3-0-gebloggt.de/author/sadako/ Gewinspielfrage Die Zahl vier spielt eine wichtige Rolle in Sayumis Geschichte. Für das Gewinnspiel wollen wir von Euch wissen, was Ihr mit der Zahl vier verbindet. Was assoziiert Ihr mit der Zahl vier? Welche Symbolik beinhaltet sie für Euch? Wir freuen uns auf Eure Antworten.

    Mehr
    • 606
  • Aus Sayumis Sicht pures Kopfkino, aber leider bleiben zu viele Fragen offen

    Sayu Smiles

    Maran-Wortsaat

    Inhalt: Ich habe eine wundervolle Mutter, einen großartigen Vater und eine coole große Schwester. Meine Familie ist immer für mich da, wir gehören zusammen. Aber ... ich wache in einem kalten Raum auf ... und bin alleine. Was ist geschehen? Als die junge Sayumi in einer Zelle erwacht, kann sie sich nicht erinnern was mit ihr passiert ist. Ihr fehlen wichtige Erinnerungen über die vergangenen Jahre. Ihr Körper ist gealtert, war sie beim letzten Mal acht Jahre alt, sieht sie nun aus wie zwölf. Doch wo sind diese vier Jahre hin, an die sie keine Erinnerung hat? Und wer sind diese Menschen, die sie tagein, tagaus überwachen? Meinung: Dieses Buch hat mich die letzte Woche stark beschäftigt. Natürlich aufgrund seiner Dicke (ca. 600 Seiten) aber auch aufgrund seiner Komplexität. Es geht um die junge Sayumi, die an ihrem achten Geburtstag ins Koma fällt und dann aus dem Krankenhaus verschwindet. Die Familie ist untröstlich, der Zustand der Mutter grenzt schon am Rande der Labilität, der Vater versucht Normalität zu bewahren. Als besondere Stütze empfand ich Sayus große Schwester Joey. Sie ist auch diejenige, die sich vehement weigert, als der Vater, Ryan, seine Frau in eine Nervenheilanstallt abschieben will. Ein Großteil des Buches handelt von Sayumi, nur vereinzelt erhält man kurze Einblenden über andere Charaktere. Natürlich bekommt man nach und nach mehr Informationen zu der Geschichte und versteht, wie alles miteinander zusammenhängt. Sayu Smiles hat sehr viel Lob und gute Bewertungen bekommen. Ich habe mir jetzt nicht alle Kommentare durchgelesen, allerdings fällt es mir schwer diese Rezi zu schreiben, denn ich habe nicht nur Lob, sondern auch viel Kritik. Damit werde ich wohl aus der Reihe fallen, aber ich behalte mir vor, ehrlich zu rezensieren. Zuerst zu dem ganz dicken Lob, den ich der Autorin aussprechen möchte. Sie schafft es mit Worten, und dabei spreche ich besonders aus Sayumis Sicht, gewaltiges Kopfkino zu erschaffen. Ihre Beschreibungen sind so detailliert und bildhaft, dass man alles genau vor Augen hat und man in dieses Kopfkino entführt wird, ohne es zu merken. Als Leser kann man förmlich den Geschmack von Blut auf der Zunge spüren, oder verzieht das Gesicht, wenn der Charakter sich verletzt hat, eben weil es so glaubhaft und "nah" beschrieben wurde. Das hat mich positiv überrascht und sticht aus der Reihe der Bücher, die ich bisher gelesen habe. Kritik: Als ziemlich flach empfand ich alle anderen Charaktere. Jonathan, den Sayu immer "den Sympathischen" nennt, verändert sich von einem freundlichen Mann in einen Wahnsinnigen. Warum das so ist, wird nicht erklärt. Auch von dem Vater erhält man keine zufriedenstellende Antwort. Er hat sich bewusst dafür entschieden eine Familie zu gründen und dann entschied er sich nochmals, diese Familie zu zerstören. Warum? Um seine Karriere zu fördern? Über seine Tätigkeit in dieser Firma weiß ich auch nicht viel Bescheid. War er der Projektleiter? Was genau tat er da? Wertete er die Ergebnisse aus? War er bei den Experimenten mit seiner Tochter zugegen? Ich erfuhr viel zu wenig darüber. Ich hätte mir von ihm auch mehr Gefühlskonflikte gewünscht, ein Zittern wenn er an seine Entscheidung zurückdenkt, denn später erfährt man ja, wie sehr er seine Tat bedauert. Sayus Freundin Lu May tauchte dann einfach wie von Zauberhand im späteren Verlauf der Geschichte auf. Auch sie blieb eine ziemlich blasse Figur. Die beste Freundin, von der man aber nicht wirklich viel erfährt. Was mich besonders gestört hat, waren einige Szenen in dem Buch. Ich möchte jetzt nicht zu viel von der Geschichte verraten, aber es wird sich nicht vermeiden lassen. Da Sayus Mutter Risa wegen dem Verschwinden ihrer Tochter immer unsicherer wird, möchte Ryan seine Frau in eine Nervenheilanstalt einweisen lassen. Zwei Männer stehen auf einmal vor der Tür. Die älteste Tochter Joey bemerkt das und kämpft mit allen um den Abtransport der Mutter aufzuhalten. Plötzlich ziehen beide Männer Waffen. Dies wird aus Ryans Sicht erzählt und macht dem Leser klar, dass die Mutter getötet werden soll. Nachdem Joey den Kampf verloren hat, Risa auf dem Weg ins Auto ist, zieht Ryan ebenfalls eine Waffe und erschießt seine älteste Tochter. Vielleicht bin ich da etwas pingelig, aber wenn beide sowieso sterben sollten, warum sie nicht gleich erschießen und dann die Männer rufen, damit sie die Leichen beseitigen? Auch zu schaffen machten mir die großen Sprünge zwischen den Abschnitten. Als Sayu im Labor erwacht, sind vier Jahre vergangen. Den ersten Sprung nahm ich noch hin. Es passte und als Leser war man neugierig was nun mit Sayu passiert. Die Szenen im Labor wurden auch sehr gut beschrieben, man blieb immer neugierig und wurde in Atem gehalten. Leider jedoch verflüchtigte sich das für mich, so dass ich gerade bei der Hälfte des Buches  abgebrochen hätte. Aufgrund der vielen positiven Meinungen und weil immer wieder geschrieben wurde, wie gekonnt alles am Ende zusammenkommen würde, las ich weiter. Es wurde beschrieben, wie ein grotesk verzerrtes Ebenbild Sayus, Soldaten tötet. Immer und immer wieder auf die gleiche Weise. Zu Beginn spannend, flachte das im Verlauf der Geschichte immer mehr ab. Als Leserin hatte ich kapiert, wenn man Sayu zu weit trieb, verlor sie die Kontrolle. Auch vermutete ich bei der Hälfte, wer Sayus Abbild sein könnte. Der nächste Sprung war so verstörrend, dass ich wieder abbrechen wollte. Befand man sich im letzten Kapitel noch in einer Szene der Gefangenschaft, stand Sayu plötzlich auf einer Wiese und joggte. Es dauerte seine Zeit, aber dann merkte man, es gab wieder einen Sprung nach vorne. Sayu war nun sechzehn Jahre alt. Wie sie der Gefangenschaft entkam, wird im ganzen Buch nicht aufgeklärt. Man erhält Spekulationen, dass ihr Vater das bewerkstelligt hat, mich hätte es aber mehr gefreut davon zu lesen oder mehr Infos darüber zu bekommen. Dann trat wieder die gleiche Routine ein. Sayu wurde verfolgt und erneut tötet sie Männer und Soldaten. Ab diesem Zeitpunkt hätte ich mir gewünscht, sie würde auch mal Frauen töten um etwas Abwechslung zu schaffen. Wieso diese Firma nach all den Jahren wieder die Jagd eröffnete, wird auch nicht erzählt. Man erhält von Ryan einige Vermutungen, die in weniger als drei oder vier Sätzen abgehandelt werden, mir aber nicht glaubhaft genug sind. Der großen Abschuss wurde mir gegen Ende des Buches geliefert. Sayu wird erneut von den beiden Firmen Cyrene und Armacon verfolgt. Sie befindet sich mit ihrer besten Freundin auf der Flucht und beide gehen in einen Club. Darin gibt es eine Szene, in der jeder Clubbesucher eine Nuss erhält, die er knacken soll. Jeder knackt seine Nuss, nur Sayu schafft es nicht. Die Nuss fällt runter, aber als Sayu und Lu May gehen wollen, tritt ein kleiner Mann vor sie und überreicht ihr die Nuss... Was soll die Szene mit der Nuss??? Desweiteren inszeniert eine der Firmen einen Vorfall in einem Atomkraftwerk, damit die Leute in ihren Häusern bleiben und die Nationalgarde (!!!) die Stadt auf der Suche nach Sayu durchkämmen kann. Davon haben die beiden im Club keine Ahnung. Als sie diesen verlassen, ist die Stadt  unheimlich still. Plötzlich werden sie von den Soldaten verfolgt und jetzt kommt wieder etwas unglaubwürdiges, wildfremde Männer, Zwillinge, nehmen sie in ihrem Haus auf, obwohl  davor gewarnt wurde, dass die Menschen kontaminiert sein könnten. Die Zwillinge schießen mit Waffen gegen die Soldaten und riskieren ihr Leben um zwei Mädchen, die ihnen vollkommen fremd sind, zu beschützen. Ab hier wollte ich einfach nur noch zum Ende kommen. Und ja, ich hab es geschafft das ganze Buch zu lesen, aber die Meinung der anderen kann ich einfach nicht teilen. Meine Vermutung, die ich ab der Hälfte des Buches hatte, hat sich bestätigt, aber ich blieb mit viel zu vielen Fragen zurück, die nicht aufgeklärt wurden. Es nützt mir auch nichts zu wissen, dass das nächste Buch "Sayumi - Sayu Answers" heißt. Was die  Rechtschreibung betrifft, fand ich keine Fehler, dafür aber viel zu viele stilistische Fehlleistungen, die ein ordentliches Lektorat vermieden hätte. Wörter, die mehrmals in einem kurzen Abschnitt hintereinander benutzt wurden. Zwei Sätze die hintereinander mit dem gleichen Wort begannen. Eine Rückblende aus Sayus Sicht, die in der Vergangenheitsform hätte geschrieben werden müssen. Mehrere unglücklich gewählte Beschreibungen wie: "Mächtige, über Jahrzehnte angesammelte Errungenschaften der Menschen, lösten sich in Wohlgefallen auf."  In Wohlgefallen? Wir sprechen von der Zerstörrung von Gebäuden. Wie kann man da von Wohlgefallen schreiben? Fazit: Trotz der vielen beschriebenen Szenen, die wirklich gut waren (aus Sayumis Sicht) hat das Buch es nicht geschafft mich zu überzeugen, den nächsten Band zu kaufen. Vielleicht liegt es auch an mir, immerhin gibt es mehr positive Rezensionen dazu. Es tut mir sehr leid, vor allem weil man an manchen Stellen des Buches wirklich merkt, dass die Autorin das Zeug hat richtig gut zu schreben. Von mir erhält Sayu Smiles leider nur 3/5

    Mehr
    • 6
  • es gibt keine Worte für dieses Meisterwerk der ganz besonderen Art!

    Sayu Smiles

    Floh

    Eines vorweg: Ich glaube keine Rezension und keine Sterne dieser Welt bringen zum Ausdruck, wie begeistert ich von diesem gelungenen Auftakt eines Meisterwerkes bin! Zum Inhalt: "Wenn du das Weinen verlernt hast, bist du bereits tot." ...Welche Ausmaße kann es annehmen, wenn ein kleines, achtjähriges Mädchen aus dem schützenden Kreis der eigenen Familie gerissen wird? Dass es für das betroffene Kind und seine Familie von Beginn an der unvergleichliche Horror sein wird, kann sich jeder ausmalen. Doch die Ereignisse, welche folgen, nachdem die kleine Sayumi nach einem häuslichen Unfall aus dem Krankenhaus entführt wird, übertreffen alle Vorstellungen eines rational denkenden Menschen. Fernab jeglicher Bindung von Zeit und Raum entwickelt sich für die kleine Antiheldin eine Geschichte, die weit über den Kampf um Leben und Tod hinausgehen wird. Auf der Suche nach dem eigenen Ich, nach den Erklärungen für ihre abstrakte und kaum verständliche Lebenssituation, wird sie begleitet von mehrschichtigen und nicht immer von eindeutigen Motivationen getriebenen Menschen. In einer Welt, die sich zwar an der unsrigen anzulehnen scheint, in der die Gesetze der Vernunft, des Wahnsinns und des Verständnisses jedoch andersfarbige Ausmaße anzunehmen scheinen, gibt es kein Schwarz und Weiß, kein Gut und Böse. Jeder ist dein bester Freund und zugleich dein ärgster Feind. Der Schlaf kann Stunden der Erholung bedeuten, oder ein aufreibender Wegweiser für das Leben sein..." Meinung: Bereits der Inhalt des Buches lässt sich nicht mit einfachen Worten beschreiben, allein dieser Umstand hat meine Neugierde geweckt. Zudem durfte ich an einer Leserunde mit der Autorin teilnehmen und habe zur Person und den vielen Hintergründen und Wege die das Buch genommen hat viel erfahren. Diese zwar nicht notwendige Kenntnis unterstreicht so manchen Part im Buch.  Ich habe selten, ich glaube sogar noch nie, so ein Buch gelesen, was wirklich jede Emotion bedient und jede Faser meines Nervenkostüms reizt. Es ist eine wirklich unbeschreibliche Reise in Sphären, die der Mensch nicht begreifen kann. Immer wieder führt die Autorin den Leser in ein Wegnetz aus Informationen, Hinweisen, Andeutungen, Mutmaßungen und Fakten. Ich habe mich als Leserin somit auf eine Reise zwischen Gut und Böse, Realität und Wahnsinn, Normalität und Irrsinn, Liebe und Gier und Schuld und Unschuld begeben. Und diese Reise hat noch lange kein Ende, ich darf mich schon jetzt auf Band 2 freuen. In Sayu Answers dürfen wir Sayumi weiterhin begleiten und vielleicht auf so manche Antwort hoffen.... Cover: Das Cover ist von der Autorin selbst gestaltet, dies unterstreicht nochmals die Bedeutsamkeit des Buches für die Autorin. Mich hätte das Cover im Buchhandel nicht neugierig gemacht, jedoch der Klapptext reizt die Spannung auf das Buch. Hat man das Buch gelesen, so wird man auch dieses Cover lieben (wenn man es ohnehin nicht schon tut) Schreibstil: Die Autorin besitzt einen drehbuchreifen, bildhaften Schreibstil. Flüssig und galant bewegt sie den Leser durch ihre (bzw. Sayumis) Welt. Ich als Leserin hörte die Musikalische Untermauerung, das Beben im Lesesessel, die Kälte des Forschungsinstitutes, die Dunkelheit der Versorgungstunnel... Das Lesen des Buches ist durch den gekonnten Schreibstil ein Lesevergnügen für alle Sinne. An vielen Stellen spührt man auch die Verbundenheit zu einigen Ereignissen, viel Herzblut und Schweiß, viel Leid und Erfolg stecken in den Zeilen des Buches und das spührt der Leser mehr als deutlich. Charaktere: Mir ist es noch nie so schwer gefallen, Bezug zu den Charakteren zu nehmen. Sayumi stellt die Hauptprotagonistin da, hier muss ich gar nicht viel zu äußern. Der Leser wird sie kennen lernen! In diesem Meisterwerk handeln jedoch noch Zahlreiche Nebencharaktere, die zeitweise auch eine Hauptrolle einnehmen. Man wird jeden einzelnen mögen und zugleich vielleicht auch verachten. Man sollte sich leiten und überraschen lassen. Autorin Sadako ist es gelungen, mit ihrer detaillierten und authentischen Beschreibung der Persönlichkeiten ein rundes Bild der gesamten Handlung zu schaffen.  Fazit: Ich bin vollends begeistert und ich kann nur jedem Raten sich zu überlegen, ob er sich durchs Lesen dieses Werkes bereichern möchte.  Wenn ich könnte würde ich eine Lesepflicht erteilen!

    Mehr
    • 3

    sadako

    21. February 2014 um 17:42
  • Sayu Smiles

    Sayu Smiles

    Kitayscha

    "Wenn du das Weinen verlernt hast, bist du bereits tot." (Sayumi Whisp) Das ist das Mantra von Sayu, dass sie stark sein lässt, wo andere längst zerbrochen wären. Bildgewaltig und emotionsgeladen wird der Kampf von Sayu um ihre Wahrheit, Vergangenheit und Zukunft geschildert. Sadako nimmt kein Blatt vor den Mund und verschönert nichts was nicht zu verschönern ist. Zudem versteht sie es meisterlich einem Hoffnung zu machen um sie nur kurze Zeit später wieder zu zerschlagen. Die Geschichte ist also sehr spannend, düster und nervenaufreibend! Wir erleben wie Sayumi aufwächst, angefangen als kleines Mädchen, bin hin zur 16 jährigen jungen Frau, doch der Weg ist steinig und wird immer beschwerlicher. Da die Geschichte zum Großteil aus Sayus Sicht erzählt wird und sie mehrere Black Outs hat, rennen auch wir als Leser gelegentlich "blind" durch das Buch und müssen gemeinsam mit ihr eine schreckliche Entdeckung nach der anderen machen. Von Gefangenschaft zu Flucht bis hin zu einem großartigen Showdown (mit anschließendem offenen Ende da Mehrteiler) ist alles dabei. Das Buch ist packend, ergreifend und abwechselnd rasant und ruhig geschildert, da fällt man von einem Gefühlschaos ins nächste und das enstehende Kopfkino ist bald schlimmer als die Wörter selbst. Doch mehr will ich gar nicht erzählen, außer noch: Ich würde dieses Buch in die Genre Horror/Mystery/Thriller stecken, denn es ist absolut nichts für schwache Nerven! Allen anderen kann ich es nur wärmstens empfehlen! Und nun warte ich händeringend auf Band 2!!! =D

    Mehr
    • 3
  • Buchverlosung zu "Sayu Smiles" von Sadako

    Sayu Smiles

    Sunshine_Books

    10. February 2014 um 14:00

    Hallo liebe Leseratten,

    bei mir auf meinem Blog gibt es diese Woche 1 Print- und 5 EBooks zu gewinnen! Sayu Smiles hat schon viele hier begeistert, also lasst es euch nicht entgehen!

    http://abookshelffullofsunshine.blogspot.de/2014/02/gewinnspiel-6x-sayu-smiles-von-sadako.html

    Teilnahme nur auf meinem Blog, unter dem angegebenen Link!

  • Gelungenes Debut

    Sayu Smiles

    GraceJones

    Mit "Sayu Smiles" gelingt der Autorin Sadako ein bemerkenswertes Roman-Debut und das auf beachtlichen 600 + X Seiten. Wer einen Faible für Japan, die japanische Kultur und insbesondere die Manga-/Anime-Welt hat, ist hier sehr gut aufgehoben. Dreh- und Angelpunkt der Story ist die junge Sayumi - ein Mädchen mit einer zunächst dunklen Vergangenheit, das über außergewöhnliche mentale Fähigkeiten verfügt, die stark telekinetische Züge haben. Im Zuge des Handlungsverlaufs wird die dramatische Vergangenheit des jungen Mädchens durch diverse Flashbacks und wohl gesetzte Vorgriffe in die Geschichte deutlich und es zeichnet sich eine Story voller Gänsehaut, unvorhergesehenen Wendungen und unglaublichen Vorgängen ab. Dabei durchwandert der Leser diverse emotionale Stadien von spontanem Gruseln, über thrillerartige Szenen, die den Puls in die Höhe schnellen lassen bis hin zu herzerwärmenden zwischenmenschlichen Momenten. Die Autorin legt besonders viel Wert auf eine minutiöse Beschreibung der Szenerie, sodass sich vorm geistigen Auge des Lesers durchaus eine detaillierte Film-Szenerie ausbreitet. Besonders das "Finale" des Romans ist äußerst bildgewaltig. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Dies ist letztendlich eine Frage des Geschmacks. Leser, die sich gerne den Details hingeben, sich eine Szene peu a peu vor ihrem inneren Auge ausmalen (lassen) wollen und sich jedes Wort auf der Zunge zergehen lassen möchten, werden hier Beifall klatschen. Andere wiederum könnten die sehr detaillierten Szenenbeschreibungen und die längeren Erklärungen der Geschehnisse gerade in spannenden Szenen als eher störend empfinden. In jeder Hinsicht ist das Werk sprachlich auf jeden Fall sehr ausgefeilt erzählt und die Autorin beweist, dass sie phantasie- und effektvoll zu schreiben versteht. Bemerkenswert ist vor allem - und das mag vielleicht sogar die größte Meisterleistung dieses Debut-Romans sein, wie die verschiedenen Handlungsstränge, die Flashbacks und die Vorausdeutungen schlussendlich zusammenlaufen und alles letztlich einen Sinn ergibt. Diese Erkenntnis trifft die Protagonistin und den Leser gleichermaßen plötzlich. Einziger Wermutstropfen: Die Charaktere wirken stellenweise etwas flach, was sicher auch durch häufige sehr explizite Figurenbeschreibungen erzielt wird. Etwas subtilere Charakterzuweisungen wären wünschenswert. So wird einem etwa recht schnell "eingebläut", dass die Protagonistin "schön", "unschuldig", "zerbrechlich" sei. Es wäre interessanter für den Leser, wenn er diese Schlüsse selbst ziehen dürfte, anstatt dies bereits festgeschrieben und vollkommen "indiskutabel" präsentiert zu bekommen. Dennoch: Ein wahrlich bemerkenswertes Roman-Debut und definitiv ein Werk, das aus der Masse heraussticht. Probleme mit blutrünstigen Szenen sollte man jedoch nicht haben.

    Mehr
    • 2
  • Fast schon ein Geniestreich?! ;)

    Sayu Smiles

    insomnia

    23. January 2014 um 15:03

    Sayumi ist ein ganz normales 8 Jaehriges Maedchen, um genauer zu sein: Sie wird gerade 8. Zusammen mit ihrer Mutter Risa, ihrem Vater Ryan und ihrer grossen Schwester Joey waechst sie in Fairport auf.  Durch einen Unfall kommt Sayumi ins Krankenhaus. Als sie dort entfuehrt wird, rastet Joey komplett aus und verspricht ihrer kleinen Schwester sie zu finden. Allerdings weiss sie da noch nicht, wer alles dahinter steckt, wie weit sie kommen wird und auch der Zusammenbruch ihrer Mutter macht das ganze nicht einfacher. Vier Jahre spaeter wacht Sayumi aus einem kuenstlichen Koma in einem ueberwachten, kahlen, kleinen Raum auf, von da an begeleitet sie der Leser auf die Reise durch ihre Vergangenheit, vermischt mit ihrer Gegenwart und einem Schwung Zukunft. Was ist passiert? Wer waren die Leute, von denen sie festgehalten wurde? Was wollten sie von ihr? Wo war ihre Familie? Das alles sind Fragen, auf die Sayumi noch keine Antwort kennt, die sie aber im Verlauf ihrer Reise bekommen soll. Trotz einiger Andeutungen steht man als Leser teilweise genauso Ratlos da, wie sie und erfaehrt stellenweise erst mit ihr zusammen, was passiert ist und wer dahinter steckt. “Wenn du das Weinen verlernt hast, bist du bereits tot” (Sayumi Whisp). Ein Satz, der den Leser immer wieder durch dieses Buch fuehrt, bewusst oder unbewusst. Denn immer wieder stoesst Sayumi Whisp auf ihrem Weg an ihre Grenzen in Form von Verrat, Intrigen, Einsamkeit, Verlusten, Ratlosigkeit und vor allem Angst. Doch auch in der groessten Not kann sie sich immer wieder auf ihre engsten Verbuendeten verlassen, dazu zaehlt zum einen ihr Teddy Michael, den sie als kleines Maedchen von ihrer grossen Schwester Joey bekommen hat und zum anderen ist ihre beste Freundin Lu May an ihrer Seite. Doch noch etwas hilft ihr immer wieder aus verschiedenen Situationen. Was ist es? Oder sollte man lieber fragen WER ist es…? Ahnungen, Hoffnungen und “vorhersehungen” kann man sich bei “Sayu Smiles” schlichtweg einfach von der Backe putzen. Autorin Sadako weiss genau, wie sie diese immer wieder innerhalb von gefuehlten Sekunden zunichte macht. Aber genauso weiss sie auch, wie sie die Fantasie des Lesers anregen kann. Nicht nur durch neue Hoffnungen oder die Anspielungen auf moegliche Weiterentwicklungen. Nein. Auch die Detailreichen Informationen des fiktiven Ortes “Fairport” lassen kaum zu, dass man sich die Umgebung nicht ganz genau vorstellen kann. Man hat immer das Gefuehl, man steht hinter den Charakteren des Buches und sieht, was sie sehen. Man fuehlt, was sie fuehlen. Man hofft, bangt, trauert aber genauso schnell bilden sich auch Antipathien gegen verschiedenste Buchfiguren. Ist man im ersten Moment eher skeptisch gegenueber einer Figur, faengt man ein paar Seiten spaeter an, so etwas wie Sympathie zu empfinden. Aber oft nur, um erneut einige Seiten spaeter genau diese Sympathie wieder zu verlieren. Soll man “Sayu Smiles” in einem Genre unterbringen, so bekommt man schnell Schwierigkeiten. Man hat actionreiche Verfolgungsjagden – mit dem Auto und zu Fuss. Emotionsgeladene Momente gibt es ebenfalls, genauso wie blutige Szenen, die leicht ueber die Horrorschwelle treten. So wuerde ich behaupten, es ist fuer jeden Geschmack etwas dabei. Mein Fazit: Ich bin absolut ueberwaeltigt. Einige Rezensionen habe ich nun schon verfasst aber bisher hatte ich keine grossen Probleme damit, die Worte zu verfassen. Anders bei “Sayu Smiles”. So sehr das Buch am Anfang auch verwirren kann, aufgrund fehlender Informationen und der Tatsache, dass man irgendwie “mittenrein” geworfen wird, so sehr fesselt es auch. Obwohl oder besser gesagt: Trotz den sehr Lueckenhaften Informationen will man wissen was passiert ist. Man will wissen, warum das alles passiert ist. Was oder besser gesagt, wer sie festhaelt und warum. So macht der wechsel zwischen ruhigen Phasen, in denen Sayumi das Leben fast schon geniessen kann und rasanten Verfolgungen das ganze zu einem Abwechslungsreichen Abenteuer. Der Schreibstil gefaellt mir sehr gut. Er ist am Anfang etwas anders als zum Ende hin. So hat man auch das Gefuehl man “waechst” mit Sayumi und man bekommt auch das Gefuehl, dass nicht nur die Leser, sondern auch vor allem die Autorin Sadako mit Sayumi die verschiedenen Altersabschnitte  beim Schreiben durchlebt hat. Zudem kommt dann noch diese Detailreiche Schilderung der Orte. Da ich sowieso ein Mensch bin, der sich alles Bildlich vorstellen MUSS, hatte ich bei dem Buch keine Probleme dieses Kopfkino auch waehrend des Lesens vollends zu geniessen. Die Idee mit den vielen kleinen Abschnitten finde ich sehr gut. Mich persoenlich stoert es in vielen Buechern, dass es Seitenweise keinen Absatz gibt und die Leseunterbrechung so noch viel schwerer faellt. Die Geschichte von Sayumi kann man sich aber zu jeder Zeit schnappen, ob man dann nur ein paar Abschnitte oder ein paar Seiten liest, ist dem Leser komplett selbst ueberlassen. Ausserdem habe ich so kaum mitbekommen, wenn eine Szene langatmig ueber einige Seiten ging. Waeren einige Szenen aus dem Buch in einem ganzen Abschnitt geschrieben worden, haette ich sie wahrscheinlich als langwierig, langweilig oder langatmig gesehen. Durch die vielen kleinen Abschnitte faellt das aber meiner Meinung nach kaum auf. Das Cover (von Sadako selbst gezeichnet) gefaellt mir jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, sogar noch besser. Wenn man nur das Cover sieht, hat man das Gefuehl, man stoesst auf ein Manga. Doch jetzt wo ich das Buch durchgelesen habe, sagt es mir soviel mehr und das laecheln kann man nicht verbergen. Es weckt Erinnerungen an die Geschichte von Sayumi und wenn man in dieses Gesicht sieht ist man fast schon Stolz auf die kleine. Das Lesen hat sehr viel Spass gemacht und ich freue mich jetzt schon auf Band 2 von 4. Ich hoffe, dass Sadako uns nicht allzu lang warten laesst. Bis dahin sollte man sich “Sayu Smiles” auf jeden Fall mindestens einmal durchgelesen haben. An dieser Stelle nochmal ein riesengrosses “Danke schoen” an Sadako fuer das Buch, die Leserunde und viele, viele Meinungen, Antworten und Diskussionen <3

    Mehr
  • "Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen."(F. Kafka)

    Sayu Smiles

    SVox

    15. January 2014 um 16:38

    Wenn Kafka's Meinung bezüglich Bücher stimmen sollte, so war "Sayumi: Sayu Smiles" offensichtlich genau das Richtige für mich. Denn das Buch sticht an manchen Stellen derart, dass man mitunter schlucken muss. Bekommt man von der Autorin zunächst eine nahezu perfekte Famillienidylle vorgesetzt, wird sie schon kurz darauf in tausend Teile zerschmettert. Wo einem als Leser, ebenso wie der kleinen Sayu selbst, gerade noch die heile Welt vorgegaukelt wurde, beginnen nun unaussprechliche Lügen und Intrigen hervorzuschimmern. Natürlich bleiben die Hintergründe zunächst ungeklärt und die Autorin wirft einem gekonnt Stück für Stück mit Fortschreiten der Geschichte weitere kleine Brotkrumen der Auflösung zu. Unausweichlich versucht man sich während des Lesens selbst ein Reim auf die Geschehnisse zu machen und ertappt sich irgendwann bei den wildesten Verschwörungstheorien. Häufig hatte ich eigentlich keine Zeit zum Lesen, wollte eigentlich nur ein paar Seiten vor dem Einschlafen lesen, aber erstmal begonnen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und wenn es mir dann doch mal gelang, wusste ich, dass das Buch lauernd in der Dunkelheit auf meinem Nachttisch lag und nur darauf wartete mich erneut zu beißen. Ja, allzu oft habe ich dann nicht widerstehen können und bis in die frühen Morgenstunden weitergelesen. Aber warum hat mich das Buch so sehr gefesselt? Wenn ich darüber nachdenke, würde ich auf Anhieb natürlich sagen, dass es einfach ein wirklich fantastisches Buch ist. Es ist anzumerken, dass es abgesehen vom Inhalt auch eine hohe Qualität besitzt. Schon allein das Cover sieht wirklich genial aus, absolut passend für den Roman. Dazu kommt, dass es ein wirklich tolles Lesezeichen als Gimmick dazu gab. Ebenso erwähnenswert erscheint mir der Umstand, dass das Buch nur relativ wenig Rechtschreibfehler aufwies und die Sprache sowohl bildgewaltig wie situationsbedingt genau auf den Punkt gebracht daherkommt und somit perfekt auf das Szenario des Buchs zugeschnitten ist. Wenn man sich da vor Augen führt, dass dies der Debütroman der Autorin ist, kann ich sie zu ihrem Werk nur beglückwünschen. Es ist unübersehbar wie viel Herzblut in Sayumi steckt. Ich habe mir bereits einige "Romane" von Jungautoren gegönnt und möchte daher besonders betonen, dass zwischen Sayumi und den anderen Werken Welten liegen. Sayumi braucht sich in keinster Weise hinter großen Werken verstecken. Das Buch ist in jeder Beziehung gewaltig und ich kann nur sagen, dass ich mir mit Sicherheit auch die Folgebände gönnen werde. Einziger Negativpunkt ist für mich wirklich der Preis. Wahrscheinlich lässt sich ein solcher bei einem kleinen Verlag kaum vermeiden, aber dennoch ist es in gewisser Weise eine Schande, weil so vielleicht einige Leute einen Bogen um Sayumi machen werden und das, obwohl das Buch und vor allem die Autorin einfach viele Leser verdient haben. Zu guter Letzt möchte ich noch etwas zum Genre sagen. Wie bereits von anderen Leuten erwähnt, ist das Werk nur schwerlich in eine Schublade einzuordnen. Ich tendiere am ehesten wohl dazu es als Mystery/Horror-Mix zu betiteln. Die Geschichte um Sayumi ist emotional so stimmig aufgebaut, dass sie selbst in den Momenten jenseits des Realistischen in sich jedoch stets realistisch wirkt. Zu jeder Sekunde bleiben die Geschehnisse in ihrer fiktionalen Welt glaubhaft. JEDEM aufgeschlossenen Menschen würde ich dieses Buch bedenkenlos empfehlen. Ganz besonders gefallen wird es Leuten, die an Mystery- und Horrorgeschichten, samt Intrigen und Verschwörungstheorien ihre helle Freude haben. Leute, die früher Outer Limits, Akte X oder Animes/Mangas wie beispielsweise Elfenlied oder Akira mochten, sollten sich Sayumi unter gar keinen Umständen entgehen lassen.

    Mehr
  • Wenn man es so sieht, sieht man es so

    Sayu Smiles

    khnie

    03. January 2014 um 10:07

    ich weis nicht genau wie ich es beschreiben soll, als ich das Buch aufgeschlagen hatte und die zeile las in gedenken an die Flut und Erdbebenkatastophe 2011 in Japan dachte ich das ist eine Geschichte über ein Kleines Mädschen das duch eine Naturkatastrophe alles Verliert was es hatte ( duch die ersten Test seiten wurde mein verdacht verstärkt. Aber als ich das buch duch hatte, muss ich sagen das man eigentlich die Zeilen erweitern müste, und in gedenken an die Opfer der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki, da dass Buch dan eine schilderung bringtdas einem Atombombenabwurf gleich kommt. aber nu mal zum Buch direckt. Die geschichte des Buches ist am Anfang sehr verwirend und man fragt sich ob da nicht paar Seiten ausgelassen wurden, aber wenn man weiter liest merkt man das sich das buch oder die geschichte versucht selber zu erläutern, aber mitten trin am anfang beginnt, um die Leser erst mal neugierich zu machen, um dan später mit der eigentlichen geschichte zu beginnen die durch Rückblenden bekleidetwerden. Das alles ist dan auch nötig um die am anfang sehr verwirende geschichte langsam zu entwiren um klarheit zu schaffen. im Klartext: Man darf gespannt sein auf die Fortsetzung... Ps.: ich Sitze jetztschon auf dem Elecktrischen Stuhl. AK

    Mehr
  • Action und Horror für Japan-Begeisterte und Neugierige

    Sayu Smiles

    paevalill

    22. December 2013 um 18:32

    Bei "Sayumi - Sayu Smiles" von der Autorin Sadako handelt es sich um den Auftakt der vierbändigen Reihe Sayumi, bei der die Zahl vier eine besondere Bedeutung hat. Inhalt: Um die Geschichte nicht zu sehr zu spoilern, soll an dieser Stelle eine nur wirklich sehr allgemein gehaltene Inhaltsangabe erfolgen. Das Buch beschreibt in vier großen Abschnitten das rätselhafte (Er-)Leben des halb-japanischen Mädchens Sayumi, das als Kind in einem Labor wie in Gefangenschaft lebt, schließlich entkommen kann und einiges durchzustehen hat, auf der Suche nach der Wirklichkeit. Bereits das Cover, das die Autorin Sadako selbst erstellt hat, empfinde ich als äußerst gelungen. Es zeigt ein japanisch anmutendes Mädchen, das die Ohren zugedrückt hält, mit einem beinahe leeren, erschöpften, doch gleichzeitig verzweifelten Gesichtsausdruck. Als Leser wurde zumindest meine Neugierde geweckt, welches Schicksal dieses Mädchen nun erleiden muss(te) - zumal der Titel "Sayu Smiles" einen auf mich konträr zum Cover wirkenden Effekt hat. Konträr ist nicht nur das Cover, auch viele Figuren wecken an verschiedenen Stellen neue Gefühle. Wie im echten Leben ist auch hier kein schwarz-weiß-Denken möglich. Realistischer könnten Personen wahrlich nicht dargestellt sein. Generell ist die Entwicklung der unterschiedlichen Charaktere sehr gut umgesetzt. Sprachlich konnte mich die Autorin von der ersten Zeile an vollkommen überzeugen. Derart präzise beschriebene Szenen sind mir bisher nur selten, wenn nicht sogar niemals untergekommen. Auch den Aufbau des Buches finde ich sehr gelungen, da er mit vielen Wendungen einen tollen Spannungsbogen aufbaut. Der Wechsel zwischen ruhigen und actionbeladenen Szenen lässt niemals Langeweile aufkommen und unterstreicht das Können der Autorin. Wer eine Genreschublade sucht, wird bei diesem Buch nach der Nadel im Heuhaufen suchen müssen. Thriller, Entwicklungsroman, "Actionfilm", Horror, ... Meiner Meinung nach haben alle Bezeichnungen ihre Daseinsberechtigung erlangt. Fazit: Ein insgesamt mehr als nur gelungener Auftakt einer Reihe, die ich jedem ans Herz legen kann, der offen für neue Ideen und Genres ist, und Lust auf Band 2 macht.

    Mehr
  • Komplett aus der Reihe!

    Sayu Smiles

    Sunshine_Books

    18. December 2013 um 09:20

    Die 8 jährige Sayumi wird nach einem schweren Sturz in ein Krankenhaus gebracht und eigentlich sollte ihre Heilung gut verlaufen. Doch dann wird sie von einem auf den anderen Tag entführt und wacht in einem Forschungslabor auf. Doch warum? Und was haben die Erscheinungen, die sie zu sehen glaubt damit zu tun? Unterdessen suchen ihre Mutter und Schwester verzweifelt nach dem Kind welches spurlos verschwunden ist. Nur Ryan, ihr Vater, scheint das Ganze nicht besorgniserregend zu finden. Nachdem Sayumis Mutter zu viel Wind um die Sache macht greift er ein. Doch was hat er mit der Entführung seiner Tochter zu tun und warum? Die Lage spitzt sich immer mehr zu, bis sie eskaliert ... Mein Fazit: Aufmerksam auf die Leserunde wurde ich durch das Cover. denn ich dachte am Anfang, dass es sich um einem Manga handelt. Dem war aber Gott sei Dank nicht so und ich habe mich einfach mal beworben und Glück gehabt. Der Schreibstil hat mich sehr an einen Film erinnert. So ist der erste Abschnitt doch recht wirr und unübersichtlich gestaltet und ich hatte leichte Probleme der Story zu folgen was jedoch so sein sollte denn die Charaktere standen auch im Regen. Nach und nach erfährt man, was an Sayumi so besonders ist und weshalb sie in diesem Labor gelandet ist. Ab da wird auch der Erzählstil gradliniger und sehr flüssig. Der Auftritt ihrer Mutter Risa sowie ihrer großen Schwerster war recht kurz doch beide waren sympathisch und ich bin sehr gespannt ob es ein Wiedersehen im 2. Band gibt. Ryan, ihr Vater, arbeitet für ein Forschungsunternehmen wodurch seine Tochter in eine Versuchsreihe einbezogen wurde. Weiter werde ich hier nicht vorgreifen, da dies die Story vorwegnehmen würde. Des Weiteren wird der Leser sehr aufmerksam sein müssen denn einige Erklärungen muss man für sich selbst finden oder sind in Andeutungen versteckt. Sayumi hat mir als Hauptcharakter sehr gut gefallen denn sie ist und bleibt ein Kind dem das alles zu viel wird. Genau hier entstehen die Probleme denn sie fängt an sich abzukapseln und sich nach und nach von ihrer Angst leiten zu lassen. Die Protagonistin wird von einem geisterhaften Mädchen begleitet doch wer sie ist und was sie will ist zunächst unklar und kommt nur nach und nach ans Licht. Das Buch ist sehr schonungslos geschrieben und legt ein schnelles Tempo an den Tag. Wer keine blutigen Szenen mag ist hier Fehl am Platz, wer jedoch eine spannende, übernatürliche Story mit asiatischem Touch sucht wird hier begeistert sein. Ich hatte die 600 Seiten recht schnell durch und mir hat es sehr gut gefallen. Tolles Debüt was Lust auf mehr macht! Das Buch ist der erste Band einer 4-teiligen Serie.

    Mehr
  • Ehm... wann genau kommt noch der zweite Teil?

    Sayu Smiles

    Jeanette_Peters

    16. December 2013 um 19:17

    Ich habe das Buch schon vor einiger Zeit auf einer Plattform im Internet gelesen und verfolge seit dem gespannt den Werdegang von Sayu Smiles. Schon beim Lesen der „Ursprungsversion“ war mir schnell eines klar. Sayu Smiles ist etwas Neues. Frisch, inovativ, mitreißend und mit einem sehr bildhaften, ja beinahe schon poetischen Erzählstil führt uns die Autorin nicht nur in eine Welt, in der das Unmögliche möglich ist, sondern auch in die tiefsten Abgründe des menschlichen Seins. Als Leser begleitet man die kleine Sayumi, in verschiedenen Episoden ihres Lebens. Kurz nach einem Unfall nach ihrem achten Geburtstag aus dem Krankenhaus enführt und von der Familie getrennt, wird Sayumi in einem künstlichen Koma gehalten. Was in der Zwischenzeit passiert ist, weiß das kleine Mädchen nicht, als sie nach vier Jahren wieder erwacht. Und die Zahl vier spielt eine besondere Rolle in diesem Buch. Nicht nur, dass die Episoden, in denen man Sayumi begleitet immer vier Jahre auseinander liegen, nein. Das Buch ist ebenfalls in vier spannende Intervalle unterteilt, die nach den Blutgruppen benannt sind. Der Buchrückentext beschreibt dies mehr als treffend: 4 Intervalle, 4 Blutgruppen, 4 Abschnitte in ein alptraumhaftes Leben. Und wie sehr das Leben der kleinen Sayumi nach und nach zu einem immer düsteren und gefährlicheren Alptraum wird, bekommt man als Leser schnell mit. Man fiebert mit ihr und will dieses kleine Ding einfach nur in die Arme schließen und in eine sichere, liebevolle und wärmende Umgebung bringen. Doch das ist natürlich nicht möglich. Sayu Smiles beinhaltet wirklich etwas für jeden Geschmack. Action, Verrat, Intrigen … Freunde werden zu Feinden und vermeindliche Feinde stellen sich vielleicht als die einzige Person heraus, auf die man sich in einer bestimmten Situation verlassen kann. Während des Lesens bekommt man den Eindruck mittendrin statt nur dabei zu sein, und ist es nicht genau das, was ein wirklich gutes Buch ausmacht? Das man es eben nicht einfach nur liest, sondern lebt und erlebt? Und es wird schnell klar, dass die Autorin ihre Geschichte während des Schreibens gelebt hat. Ich weiß nicht wie viele Tränen während des Schreibens geflossen sein mögen, aber es lässt auch den Leser nicht kalt. Sayu Smiles lässt einen lange nicht los. Nicht nach dem ersten Lesen und auch nicht nach dem zweiten oder dritten Mal. Man fiebert mit, regt sich auf, schimpft vor sich hin und kommt sich vor wie ein unliebsamer Zuschauer in einem Kinosaal, wenn man vor dem Buch sitzt und laut ruft „Geh da nicht hin!“ oder „Nein, das darf doch nicht wahr sein!“ (übrigens ein sehr schöner Unterhaltungsfaktor, wenn man in der Bahn liest^^). Die Actionszenen sind so Detailreich, das man den verbrannten Gummi der Reifen während der Verfolgungsjagdten beinahe riechen kann. Man hört das Quietschen der Reifen, das splitternde Glas, das knirschende Metall … man spürt die Hitze der Flammen um einen herum. Und mittendrin ist dieses kleine Mädchen, das man quasi sein ganzes Leben lang begleitet hat und dem man nur das beste wünscht. Tränen und Wut überkommen einen, bei jedem Verrat, den die Kleine erfahren muss. Es wärmt einem jedes mal das Herz, wenn man bemerkt, dass es auch für Sayumi noch wahre Freunde gibt. Freunde die hinter ihr stehen und ihr selbst in den unauswegsamsten Situationen Unterstützung zukommen lassen. Schon beim ersten Mal lesen habe ich das Buch regelrecht verschlungen. Und das zweite und dritte Mal war nicht minder unterhaltsam und packend. Mein Fazit? Ein Buch, in dem jeder was für sich finden kann. Ein Buch das die Grenzen sämtlicher Genreklassen sprengt und sie alle auf spannenden und mitreißenden 600 Seiten fesselt. Ein Buch, das ich jederzeit guten Gewissens weiterempfehlen und jederzeit wieder gerne lesen werde. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und einen lange nach dem Lesen nicht mehr loslässt. Ein Buch, das seinen Weg gehen wird, egal war kommt, sowie auch die kleine Sayumi ihren Weg findet, was immer das Leben auch für sie bereithält. Und genau deswegen gibt es 5 Sterne von mir.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks