Safiye Can Kinder der verlorenen Gesellschaft

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Inhaltsangabe zu „Kinder der verlorenen Gesellschaft“ von Safiye Can

Safiye Cans Gedichte fragen nach dem Platz des Einzelnen in der Welt, nach Heimat, nach Zugehörigkeit. Sie halten Bilanz, vergewissern sich über Erfahrungen seit der Kindheit, werfen wilde Blicke in Unabgeschlossenes, träumen ohne selbstauferlegte Schranken der Vernunft. Entdeckerfreude spiegelt sich in ihnen, die auf ein Vertrauen baut, dass das Fremde nicht für immer fremd bleibt, vielleicht sogar ein selbstverständliches Zuhause wird. Ich wundere mich Ich wundere mich wieso heute alle Menschen lächeln sie lächeln in der Innenstadt sie lächeln an der Hauptwache sie lächeln beim Eisessen sie lächeln auf der Rolltreppe sie lächeln in der S-Bahn sie lächeln an der Haltestelle dann fällt mir aber auf dass nicht sie es sind, die lächeln ich bins, die lächelt sie antworten (mir) nur.

Das ist für mich der schönste Gedichtband des Jahres 2017: Lyrik als Ausdruck von Identität, Zorn, Liebe, Kultur und Lebensfreude!

— Widmar-Puhl
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