Sahar Khalifa Der Feigenkaktus

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Inhaltsangabe zu „Der Feigenkaktus“ von Sahar Khalifa

Nach jahrelangem Aufenthalt in den Ölstaaten kehrt Usama in seine Heimat zurück. Schon beim Grenzübertritt wird ihm schmerzlich bewußt: dies ist nicht mehr das Land seiner Kindheit und seiner Sehnsüchte. Bald empfindet er eine tiefe Entfremdung zu den Menschen, mit denen er nun in Nablus zusammenlebt. Die Mutter vertraut auf Gott und will von Widerstand nichts wissen. Sein Vetter hat in Israel Arbeit gefunden. Sein Onkel beherrscht die Familie als patriarchalischer Familienfürst und hält gleichzeitig flammende Pressekonferenzen ab. Mit diesem Roman trat Sahar Khalifa über Nacht in die erste Reihe der modernen arabischen Literatur.

Früher Roman einer palästinensischen Autorin, der tief blicken lässt (wie der Klappentext verspricht) - auch auf aktuelle Geschehnisse.

— vanessabln
vanessabln

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    Der Feigenkaktus
    vanessabln

    vanessabln

    18. August 2017 um 22:30

    Der Roman von Sahar Khalifa bietet Einblicke in die frühe Zeit des fortdauernden Israel-Palästina-Konflikts, und das aus der Perspektive der Palästinenser. Usama kehrt in seine Heimat zurück und alles ist anders als früher. Er hatte romantische Vorstellungen und wird mit der bitteren Realität konfrontiert. Durch die Besatzung haben sich nicht nur die Lebensumstände verändert, sondern auch die Menschen. Die einen finden sich damit ab oder vertrauen zumindest auf Gott. Andere üben sich in öffentlicher Kritik oder planen gar Attentate. Usama ist anfangs nur neugierig, stellt dann offene Fragen, und schreitet zu Taten, als er keine zufriedenstellenden Antworten erhält. Die Charaktere und Haltungen sind ganz verschieden und gerade durch Ihr Zaudern und ihre Zerrissenheit werden einige Personen sehr authentisch. Wie sich die Jugend zu den Geschehnissen stellt und was das Gefängnis bewirkt, wird besonders gut dargestellt. Der Roman ist erschreckend aktuell, auch wenn er schon älter ist, was umso mehr zu denken gibt. Obwohl er in eine fremde Welt entführt, lässt er sich gut lesen. Worauf sich der Titel des Buches bezieht, ist mir allerdings nicht klar geworden.

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