Sahra Wagenknecht Freiheit statt Kapitalismus

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Inhaltsangabe zu „Freiheit statt Kapitalismus“ von Sahra Wagenknecht

Der Kapitalismus versagt vor seinen eigenen Ansprüchen, sagt Sahra Wagenknecht. Sie nimmt Ludwig Erhard beim Wort: Wohlstand für alle! In ihrer Analyse der Fianzkrise entwirft sie ein Zukunftsmodell, das dort weiterdenkt, wo die meisten Marktwirtschaftler auf halbem Wege stehen bleiben. Ein Plädoyer für politische Handlungsfähigkeit – Grundvoraussetzung für echten Wettbewerb, echtes Unternehmertum und echte Leistung. "Gute Krisenanalyse …Wagenknecht demaskiert die Mythen und Schwachstellen des globalen Hyperkapitalismus." Max Otte "Freiheit statt Kapitalismus‹ formuliert den Zweifel, den viele mit sich herumtragen." DeutschlandRadio "Sahra Wagenknecht zeigt ein tieferes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge als viele Politiker aus Parteien, denen man gemeinhin Wirtschaftsnähe und -kompetenz zuspricht." Handelsblatt

Enttäuschend. Richtige Denkansätze die durch billige Polemik begründet und gelöst werden sollen. Schade, da habe ich mehr erwartet.

— L3v3l0rd

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  • Rezension zu "Freiheit statt Kapitalismus" von Sahra Wagenknecht

    Freiheit statt Kapitalismus

    Admiral

    23. November 2012 um 15:56

    Ein systemkritisches Werk der nicht unbekannten Linkspolitikerin in Bezug auf einen nicht-zukunftsträchtigen und bevölkerungsfeindlichen Kapitalismus, der durch eine neuere Form des Sozialismus ersetzt werden soll. Recht pointiert bringt sie in der ersten Hälfte die Unfähigkeit dieses Systems "Kapitalismus" zum Ausdruck, während sie in der zweiten Hälfte eine Alternative anbietet. Gut recherchiert und argumentativ erklärt sie in diversen Bereichen diese Inkompetenz der Wirtschaftsform. Alles sei auf den sofortigen Gewinn hin aufgelegt, ohne sich um die Zukunft zu scheren, Potenziale der Bevölkerung, wie Kreativität, werden hier vernichtet und unterdrückt, die Umwelt wird für eine kleine Steigerung der Rendite zerstört und die Wirtschaft blockiert eine vernünftige Politik. Ihre Alternative ist eine halb solzialistische, halb kapitalistische Wirtschaftsform, die sehr vernünftig anmutet, und sofort eingesetzt werden muss. Die wichtigsten Firmen sollen verstaatlicht werden, die staatliche Rente soll wieder ausgebaut werden etc. Kurzum: Der Statt soll mehr wahre Macht und wahren Einfluss erhalten, wobei die Banken wieder zu das werden sollen, was sie eigentlich waren: "Diener der Realwirtschaft" und GlobalPlyer sollen zerschlagen werden. Und ich muss sagen: Ja durchaus. Macht Sinn und ist vernünftig. Ihre Alternative wäre wahrscheinlich wirklich besser. Nur leider nennt sie 2 meiner Meinung nach essentielle Punkte nicht. Die Aufwertung des Staatsapparats würde das Problem auch nur verschieben, weil auch dort Korruption, Klüngelpolitik, Parteikonformität etc herrscht und zweitens, dass die Umsetzung schlichtweg unglaublich ist. Wer sich die derzeitige wirtschaftliche, politische und machtpolitische Lage ansieht, muss zwangsläufig erkennen, dass es zu einer Umwälzung höchstwahrscheinlich nicht kommt, sodass das Buch in meinem Augen zu einem netten utopischen Roman degradiert wird.

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  • Rezension zu "Freiheit statt Kapitalismus" von Sahra Wagenknecht

    Freiheit statt Kapitalismus

    steff

    18. December 2011 um 13:17

    Nichts halbes und nichts ganzes. Wagenknecht glaubt, der Kapitalismus ließe sich ein wenig dressieren. Sie war auch schon mal mutiger (und klüger)

  • Rezension zu "Freiheit statt Kapitalismus" von Sahra Wagenknecht

    Freiheit statt Kapitalismus

    Sokrates

    07. August 2011 um 12:43

    Sahra Wagenknecht, eine der umstrittensten Politikerinnen der LINKEN, hat dieses Buch zum denkbar günstigsten Moment vorgelegt: Die aktuellen weltpolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland bestätigen Frau Wagenknechts Thesen leider in großem Umfang. Bemerkenswert ist im Übrigen auch, dass eine Anhängerin des linken politischen Spektrums die Idee der ‚sozialen Marktwirtschaft‘ in einer Art artikulieren kann, die man eigentlich von ihren Begründern nur erwartet hätte. Allerdings gelingt es den amtierenden bürgerlichen Parteien in keinster Weise die Werte und Ziele zu vertreten und umzusetzen, die sie sich einst auf die Fahnen geschrieben haben. Das Buch ist insoweit interessant zu lesen, als dass es individuelle Beobachtungen bestätigt; schade hierbei ist nur, dass Vorschläge gesellschaftlicher Verbesserungen schwer umsetzbar sind. Entweder werden sie an Parteiinteressen, allgemeiner Ratlosigkeit oder wirtschaftlicher Großinteressen scheitern. Einen insgesamt ablaufenden ‚Systemwechsel‘ – wie ihn Frau Wagenknecht einfordert – müsste man im Übrigen wenigstens im Rahmen der EU umsetzen müssen, damit er spürbare Veränderungen und Verbesse-rungen bedeuten würde. Fraglich ist hier allerdings, ob dies realisierbar wäre. Erste Voraussetzung wäre nämlich zunächst bei allen Beteiligten die unabänderbare Feststellung, dass etwas Falsch läuft und dass es abgeändert werden muss. Bereits hier bin ich zweifelnd, ob dieser Konsens – auch in unserer Gesellschaft – zu erzielen ist. Stattdessen schraubt sich die Spirale ungleicher Zustände auf der Welt nur immer weiter in die Höhe. Das Buch ist deshalb zwar lesenswert und ein gelungenes kritisches Resümee, aber es bleibt fraglich, wie viel sich von all dem Kritisierten jemals ernsthaft ändern will und wird.

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  • Rezension zu "Freiheit statt Kapitalismus" von Sahra Wagenknecht

    Freiheit statt Kapitalismus

    WinfriedStanzick

    19. May 2011 um 09:58

    Dieses Buch der lange als unbelehrbare Kommunistin angesehenen ehemaligen Vorsitzenden der Kommunistischen Plattform in der Partei „Die Linke“, Sahra Wagenknecht, ist das beste und differenzierteste Dokument, das seit langem aus der Feder eines führenden Mitglieds dieser linken Partei entstanden ist. Die beiden aktuellen Doppelspitzenvorsitzenden sind in ihrer medialen Präsenz nur noch peinlich. Da scheint sich, einen weiteren Erfolg ihrer Partei vorausgesetzt ( aber der linke Flügel der SPD ist immer offen, wenn es in den nächsten Jahren nicht klappen sollte), eine neue steile Karriere einer jungen und klugen Politikerin anzubahnen. Ihr hier vorliegendes volkswirtschaftliches Buch jedenfalls zeigt sie als eine kompetente Autorin, die in einem Wurf nicht nur die aktuellen Krisen aus ihrer Sicht und mit ihren Analyseinstrumenten erklärt, sondern auch endlich einmal einen lesbaren, verständlichen und klar profilierten Überblick darüber gibt, was sie und ihre Partei(?) wirtschafts,- finanz- und gesellschaftspolitisch durchsetzen wollen, hätten sie in der näheren Zukunft die Gelegenheit, an einer Regierung mitzuwirken. Es ist der Versuch, im Rekurs auf Ludwig Erhard („Wohlstand für alle“) die Marktwirtschaft und den sozialistischen Ansatz miteinander zu versöhnen. Sie plädiert dafür, die Marktwirtschaft endlich sozial werden zu lassen, indem man sie vom Kapitalismus befreit und den verkrusteten Sozialismus kreativ zu machen, indem man ihn von der Planwirtschaft erlöst. Sie versichert, das dieser neo-sozialistische Ansatz keineswegs der „Oma ihr klein Häuschen“ wegnehmen möchte, sondern es gehe um eine Neuverteilung gesellschaftlichen Reichtums, die Überführung zentraler Institutionen und Firmen in staatliches Eigentum und in jedem Falle um echten Wettbewerb und um echte Leistung. Auch wenn man vielleicht nicht mit jedem Detail einverstanden, und auch wenn man den gesamten Ansatz von vornherein verdächtig finden sollte, dieses Buch ist zu achten und wertzuschätzen als einen ernstzunehmenden Versuch, neue Wege einer linken Politik aufzuzeigen, die sich seit Jahren aus unserem Land mit echten Alternativen jedenfalls verabschiedet hat. Auf die weitere politische Karriere dieser Frau darf man gespannt sein.

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