Sai Gaddam Klick! Mich! An!

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Inhaltsangabe zu „Klick! Mich! An!“ von Sai Gaddam

Keine falsche Scham - Internet macht´s möglich! Nicht jeder ist ehrlich, wenn es um sexuelle Bedürfnisse geht. Was man behauptet und sich wünscht, unterscheidet sich mitunter eklatant von dem, was man sucht, wenn sonst niemand hinsieht – zum Beispiel im Internet. Zwei Forscher haben sich genau das zunutze gemacht. Sie zählten Internet-Klicks und kamen zu überraschenden Ergebnissen: Warum das Playgirl-Magazin floppte. Welche Qualitäten Frauen wirklich an Männern schätzen. Warum Dominanz und Unterwerfung zwei Seiten derselben Hirnrinde sind. Warum ein Glas voll Münzen Männer anmachen kann – und Freud einen Penisneid hatte. Kinsey reloaded! Umfassender, ehrlicher, transparenter.

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    Klick! Mich! An!
    Anahid

    Anahid

    17. April 2013 um 08:49

    Ich benutzte es täglich. Sehe viele bunte Bilder, passe auf, was Kinder im Netz sehen – denn manchmal sind es nackte Bilder, Frauen und Männer, ob geschmackvoll oder nicht, steht hier gar nicht zur Debatte. Aber was kann man mit Klicks und Wörter, die bei Google eingegeben wurden, anfangen? Findet der Forscher dann Dinge heraus, die wir gar nicht wissen wollen? Amazon-Text: Keine falsche Scham – Internet macht´s möglich! Nicht jeder ist ehrlich, wenn es um sexuelle Bedürfnisse geht. Was man behauptet und sich wünscht, unterscheidet sich mitunter eklatant von dem, was man sucht, wenn sonst niemand hinsieht – zum Beispiel im Internet. Zwei Forscher haben sich genau das zunutze gemacht. Sie zählten Internet-Klicks und kamen zu überraschenden Ergebnissen: Warum das Playgirl-Magazin floppte. Welche Qualitäten Frauen wirklich an Männern schätzen. Warum Dominanz und Unterwerfung zwei Seiten derselben Hirnrinde sind. Warum ein Glas voll Münzen Männer anmachen kann – und Freud einen Penisneid hatte. Kinsey reloaded! Umfassender, ehrlicher, transparenter. Natürlich gestehe ich, dass ich nicht das ganze Buch aufmerksam gelesen habe, denn manchmal sind Sachbücher sehr schwere Kost. Dabei ist dieses Buch eher so geschrieben, dass ich es jedem empfehlen würde, denn es verfügt über keinen tadelnden Unterton oder hebt den Zeigefinger. Vielmehr bieten Gaddam und Ogas Ergebnisse, die manchmal überraschen und oft auch nicht. Am Anfang finde ich das Buch etwas zu reißerisch aufgemacht, mit diesem ganzen “Klick.Mich.An” und habe Angst, dass es platte Anspielungen sein werden und die beiden kein Blatt vor den Mund nehmen. Letzteres machen sie tatsächlich nicht, bleiben dabei aber immer sachlich. Trotzdem enttäuschen sie mich manchmal auch nicht und drucken Suchhistorien ab, die sich lesen, wie ein schlechter Porno. Natürlich erwähnen sie auch Internetseiten wie Pornhub und ich hätte nicht gedacht, dass mich solche Dinge mal interessieren werden. Aber alles in allem ist es eine gut untersuchte Studie, die viel versexter daher kommt, als sie wirklich ist. Nur die Suchwörter, tja dafür können die Autoren ja nichts, die haben mit Sex zu tun Sehr gut haben mir Zitate gefallen, die passend zu jedem Kapitel über ihnen abgedruckt wurden. Da gab es Comedian, Exfreundinnen und Ehemänner, die zu Wort kommen. Wer dem Thema völlig abgeneigt ist, der wird sich auch durch meine Rezension nicht dazu überreden lassen, dieses Buch zu lesen. Aber wer schon mal seine Suchhistorie im Netz angeschaut hat, und die komische Wörter (auch in sexueller Hinsicht) gesehen hat, die einen Blog auffindbar machen, ist vielleicht neugierig darauf, wie Menschen so ticken.

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  • Rezension zu "Klick! Mich! An!" von Sai Gaddam

    Klick! Mich! An!
    Philip

    Philip

    17. October 2012 um 13:23

    Klick! Mich! An!: Der große Online-Sex-Report ist ein Buch der etwas anderen Art. Die beiden männlichen Autoren Sai Gaddam und Ogi Ogas untersuchen anhand von Suchergebnissen und Auswertungen im Internet das anonyme Suchverhalten von Internetnutzern im Hinblick auf das Thema Sex. Dabei gehen die beiden Autoren sehr neutral an das Thema heran und untersuchen im Großen und Ganzen die verschiedensten Vorlieben einer großen Masse von Internetnutzern, wobei nicht explizit auf Individuen eingangen wird sondern der Durchschnitt eine wichtige Rolle spielt. Anhand von vereinzelten anonymen Nutzern werden aber auch einmal die häufigsten Suchergebnisse aufgezeigt, um das ganze Thema anschaulicher zu gestalten. Bemerkenswert ist, dass zwar ein Großteil der recherchierten Internetpornografie auf das männliche Publikum ausgerichtet ist, aber auch Frauen eine nicht unwesentliche Rolle in dem ganzen Thema spielen und selbst aktiv suchen, nur eben mit anderen Vorlieben als das männliche Volk. Das ganze Buch ist insgesamt eher wie ein wissenschaftliche Arbeit mit Anhang, Literatur- und Inhaltsverzeichnis zu sehen als eine einfache Lektüre für Zwischendurch. Zwar ist es schon recht interessant zu sehen, worauf ein Großteil der Internetnutzer so steht wen sie anonym suchen, was ein realistisches und unverfälschtes Licht auf das Ganze wirft, doch weiß ich nicht, ob man, trotz der neutralen und guten Herangehensweise an das Thema unbedingt ein Buch über dieses Thema auf rund 450 Seiten erstrecken muss wobei es letztendlich nur um Pornoseiten geht, so kam es mir zumindest vor. Fazit: Für Menschen, die sich für anonyme, auf sexuelle Themen bezogene Literatur interessieren und schon immer einmal wissen wollten, worauf der große Durchschnitt der Bevölkerung so steht, sollte ruhig einmal einen Blick in dieses Buch werfen, alle anderen sollten sich den Kauf doch noch einmal durch den Kopf gehen lassen.

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  • Rezension zu "Klick! Mich! An!" von Sai Gaddam

    Klick! Mich! An!
    Sophia!

    Sophia!

    23. September 2012 um 22:57

    „Ja, ich glaube, dazu hätte ich Lust.“ _ Es gibt einen Ort, an dem nichts unmöglich scheint. An dem die intimsten Sehnsüchte, Wünsche und Hoffnungen kein Geheimnis bleiben. Einen Ort der ungenierten Kommunikation, der zügellosen Bedürfnisbefriedigung. Ein sexuelles Schlaraffenland! _ Die Rede ist natürlich von den virtuellen Weiten des Internets, die nun von zwei Neurowissenschaftlern entdeckt und zu Forschungszwecken genutzt wurden. Basierend auf einer umfassenden Recherchearbeit stellen die Autoren auf höchst lesenswerte Weise bisher streng geheimes und gut behütetes Wissen vor, das nun dank unserer heutigen digitalisierten Welt online abrufbar ist. Die paradoxe Gleichzeitigkeit voyeuristischer und exhibitionistischer Phänomene wird ebenso untersucht wie die eingegebenen Begriffe sexuell aufgeladener Suchabläufe. Was sich dabei herauskristallisiert ist ein schonungsloser, unverblümter Einblick in die sexuellen Vorlieben von heterosexuellen aber auch homosexuellen Männern und Frauen. Es ist als habe man die Möglichkeit, hinter jedes noch so prickelnde Detail, jede noch so gut behütete Begierde der Durchschnittsbürger zu blicken, ohne dabei selbst etwas über sich preisgeben zu müssen. _ Das Buch beginnt mit einem historischen Abriss, der einen Überblick über den bisherigen Forschungsstand eröffnet. Erwähnung findet Krafft-Ebings, der Begründer des Standardwerks zur „Sexologie“ oder aber auch das berühmte Gergen Experiment. Dabei wurden fünf männliche sowie fünf weibliche Testpersonen über mehrere Stunden in einen völlig abgedunkelten Raum gesperrt. Den Ausgang des Experiments kann sich der interessierte Leser dabei an dieser Stelle sicher schon denken. Darüber hinaus geht es um biologische Phänomene, wie etwa die Veränderungen der weiblichen Attraktivität innerhalb des Zyklus, belegt durch Trinkgelduntersuchungen diverser Stripperinnen, die Wirkung charakteristischer männlicher sowie weiblicher Reize auf das je andere Geschlecht oder die Faszination der Pornographie. Interessantes Wissen erhält man zur männlichen und weiblichen Identität, Rollenvorstellungen in Bezug auf die Sexualität sowie typische Vorlieben und Äußerungsformen ebendieser. Besonders eindrucksvoll ist der Abschnitt zu den Omega-Typen, auch bekannt als Nerds. Zudem zeigen die Autoren, wie eine kommerzielle Pornoseite aufgebaut sein muss, damit sie für ein weibliches Publikum funktioniert. Nicht zu verachten ist darüber hinaus die Untersuchung von 10.000 Liebesromanen, um zu zeigen, mit welchen Worten der klassische und unter Frauen sehr beliebte Typ des Helden beschrieben wird. Gerade solche Passagen bieten hochinteressante Einblicke in die Abgründe menschlichen Begehrens. Viele weitere Erscheinungen werden thematisiert. _ An fundiertem Fachwissen kombiniert mit neuesten Forschungsergebnissen ist der Text kaum zu überbieten. Anschaulich zeigen Statistiken und Grafiken dazu zuvor Beschriebene. Ein gut lesbarer Text, der keine Facette der Sexualität auslässt, auch nicht den Kinky Sex oder andere schmutzige Details, die nicht selten für Überraschungseffekte sorgen und einen gewissen Anteil an Mut erforderlich werden lassen. _ Fazit: Das Buch bietet einen unzensierten Einblick in das Gesamtbild menschlicher Sexualität durch eine bisher wenig bis nicht beachtete Quelle – das Internet. Es eröffnet Antworten zu den unterschiedlichsten Facetten menschlichen Begehrens, die für jeden sehr interessant sind.

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