Saira Rao Eine Frau für alle Fälle

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Inhaltsangabe zu „Eine Frau für alle Fälle“ von Saira Rao

Noch nie war der alltägliche Wahnsinn im Büro so komisch
Sheila hatte immer davon geträumt, an einem renommierten Gericht zu arbeiten. Doch schon am ersten Arbeitstag entpuppt sich dieser Traum als Alptraum. Die machtbesessene Richterin Friedman provoziert sie, wo sie nur kann, ihr Sekretär hat die bizarre Vorliebe, nebenbei als mittelalterlicher Barde zu arbeiten, und Friedmans Assistentin bringt den halben Tag damit zu, ihre zahlreichen Plüschhunde zu tätscheln. Doch als Sheila einen spektakulären Straffall zugeteilt bekommt, wird ihr bewusst, dass es um mehr geht, als das pure Überleben unter lauter Verrückten-…

Ein witziges Buch bei dem man durchhalten muss und nicht wegen des schleppenden Plots aufhören sollte.

— Wicked

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    Eine Frau für alle Fälle

    Wicked

    13. August 2014 um 12:15

    Kurze Inhaltsangabe: Sheila ist gerade frisch von der Law School gekommen und muss nun ein Referendariat belegen - ein Jahr lang. Sie ist überglücklich, als sie eines in Philadelphia bei der Bundesrichterin Helga Friedman bekommt. Doch als sie dort ankommt stellt sich ihre Chefin schnell als Cholerikerin heraus, die sich nicht einmal die Namen ihrer langjährigen Mitarbeiter merken kann und dazu neigt, ihre Meinung innerhalb von Sekunden zu ändern und auch die anderen Mitarbeiter sind mehr als rätselhaft. Seien es "Mittelalter-Roy" oder Janet, die einfach nur verbittert ist, irgendwie ist niemand in diesem Büro so wirklich normal. Auch die anderen Referendare sind entweder lesbisch und gleich wieder weg, schwanger und haben einen Sprachfehler oder einfach nur total daneben. Nur Matthew ist für Sheila ein Lichtblick. Neben dem ganzen Stress mit den Kollegen muss Sheila auch noch an einem Todesstrafenfall arbeiten.  Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich hab es auf einem Flohmarkt für 1€ gekauft und fand den Klappentext einfach so witzig, dass ich es mitnehmen musste! Besonders gefiel mir der Satz "...wird ihr klar, dass es um mehr geht, als das pure Überleben unter Verrückten." Wie  sind die Figuren gezeichnet? Ich finde, dass sie alle sehr überspitzt und deshalb extrem verschieden dargestellt sind. Es ist ein humoristisches Buch und vor allem bei den Charakteren wurde stark übertrieben, am meisten bei Richterin Friedman! Das macht die Charaktere jedoch sehr liebenswert und gerade mit Sheila kann man zu jeder Zeit mitfühlen. Ihre witzige, schnippische Art und der Weg, wie sie die Dinge beschreibt und mit ihnen umgeht sind die großen Stärken des Buches und einfach herrlich zu lesen. Es macht an dem Buch am meisten Spaß, darauf zu warten, wie Sheila mit den immer perfider werdenden Situationen umgeht. Gut gefallen hat mir auch die Darstellung von Matthew und Kevin, auch wenn dieser nur ein Nebencharakter ist.  Etwas, was mir nicht gefallen hat, waren die Nebencharaktere. Sie waren zwar ausgefeilt und besonders, jedoch waren es einfach zu viele, manchmal wusste man auch gar nicht wo sie plötzlich herkamen. So krass, wie ich es in anderen Rezensionen gelesen habe, fand ich es jedoch nicht und es ist nichts, was einen durchgehend stört.  Wie war der Plot? Der Plot ist definitiv langweilig. Man kann es leider nicht anders sagen. Man könnte nach dem Klappentext denken, dass Sheila einen spannenden Fall bekommt, vielleicht selbst ermittelt und die Geschichte dadurch schneller wird. Leider ist das nicht der Fall. Der Plot verläuft sehr schleppend und man liest eigentlich nur noch weiter, weil man Sheila so nett findet und darauf wartet, wie sie das Horrorjahr in der "Referendarshöhle" beendet. Ich glaube, dass man den Plot auch kaum versteht, wenn man nicht mit dem amerikanischen Gerichtssystem vertraut ist. Oft werden Abkürzungen oder Fremdwörter nicht erklärt. Das hört sich jetzt alles an, als wäre der Plot unerträglich, aber das ist es wirklich nicht. Es ist jedoch auch kein Buch, dass man gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Man kann auch nur mal zwei Seiten lesen und es dann eine Woche lang nicht mehr anschauen. Man findet trotzdem wieder rein, was ich wirklich sympatisch fand. Ich hab eine dreiwöchige Pause eingelegt, in der Zwischenzeit mehrere andere Bücher gelesen und konnte trotzdem ohne nachzulesen wieder einsteigen. Es ist wirklich angenehm und hat mich von der Art her unterhalten, nur der Plot ist einfach... nix. Man will einfach nicht 100% dringend wissen wie es weitergeht, und das fehlte mir bei dem Buch. Offene Fragen? Bei dem Buch wird eben ein bisschen Wissen über das amerikanische Rechtssystem vorausgesetzt. Klar bleiben da Fragen offen, aber unklare Dinge sind nie unglaublich wichtig für das Verständnis des Buches. Schreibstil. Der Stil gefiel mir, es waren wirklich lustige, essayistische Passagen enthalten. Wir sprechen hier nicht von einem stilistischen Meisterwerk, es ist einfach ein angenehmer, netter Schreibstil an dem es absolut nichts auszusetzen gibt.   Letztendlich... Hat mich das Buch unterhalten aber in keinster Weiße umgehauen. Es ist ein Buch, dass man einmal liest. Weiterempfehlen würde ich es nicht unbedingt, aber das muss jeder selbst wissen. Ich glaube, dass das Buch sehr gemischte Meinungen hervorruft und man so nie genau sagen kann, wem es gefallen könnte und wem nicht.  

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