Saira Shah Ziemlich nah am Glück

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Inhaltsangabe zu „Ziemlich nah am Glück“ von Saira Shah

Anna und Tobias haben große Pläne: Sobald ihre Tochter geboren ist, wollen sie in die sonnige Provence ziehen, wo Anna eine Kochschule eröffnen möchte. Doch ihr Wunschkind Freya kommt behindert zur Welt, und ihr Traum droht durch den Schicksalsschlag zu zerplatzen. Anna aber gibt nicht auf und zieht mit Freya und Tobias in ein baufälliges Haus auf dem französischen Land. Verzweifelt kämpft sie gegen alle Enttäuschungen und Rückschläge an, und auch wenn das Leben ihr immer neue Steine in den Weg legt, erkennt sie schließlich, dass es auch aus dem größten Unglück einen Weg zum Glück gibt, wenn man ihn gemeinsam geht.

Leider hat die Autorin keinen Kontakt zu den Charakteren geknüpft. Diese sind seellos wie auch das Buch an sich. Entäuschung.

— Saruki_Ru
Saruki_Ru

Dramatischer und ergreifender Roman! Hat mich sehr berührt - wunderbares Kopfkino!

— Regenblumen
Regenblumen

Ganz nah an Anna; Schock; Pläne; voller Tatkraft und Mut, auch Wut. Und nur 1x kurz ist sie mir entglitten...

— Captivating_worlds_by_Jen
Captivating_worlds_by_Jen

Endlich ein Buch, dass die Gefühle so nahe bringt wie kein anderes.

— Zaphyria
Zaphyria

Verstörend und gleichzeitig wieder bezaubernd... Ich bin mit den Ansichten der Charaktere nicht ganz eins geworden.

— Bluebell2004
Bluebell2004

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  • Themen
  • ein sehr guter Roman zu einem schwierigen und ernsten Thema

    Ziemlich nah am Glück
    Manja82

    Manja82

    26. October 2015 um 11:16

    Kurzbeschreibung Anna und Tobias haben große Pläne: Sobald ihre Tochter geboren ist, wollen sie in die sonnige Provence ziehen, wo Anna eine Kochschule eröffnen möchte. Doch ihr Wunschkind Freya kommt behindert zur Welt, und ihr Traum droht durch den Schicksalsschlag zu zerplatzen. Anna aber gibt nicht auf und zieht mit Freya und Tobias in ein baufälliges Haus auf dem französischen Land. Verzweifelt kämpft sie gegen alle Enttäuschungen und Rückschläge an, und auch wenn das Leben ihr immer neue Steine in den Weg legt, erkennt sie schließlich, dass es auch aus dem größten Unglück einen Weg zum Glück gibt, wenn man ihn gemeinsam geht ... (Quelle: Goldmann Verlag) Meine Meinung Tobias und Anna sind glücklich. Sie freuen sich riesig auf die Geburt ihrer Tochter, schmieden Pläne für die gemeinsame Zukunft. In der Provence wollen sie eine Kochschule eröffnen. Doch es kommt alles ganz anders, das Schicksal schlägt erbarmungslos zu. Ihre Tochter Freya kommt behindert zur Welt. Die Eltern sind damit zunächst komplett überfordert. Tobias zieht sich komplett zurück, meidet seine Tochter und plant weiter das Leben in Frankreich. Anna aber verbringt immer mehr Zeit mit der Kleinen und ganz langsam entwickeln sich bei ihr Muttergefühle. Können die drei trotz der großen Steine, die ihnen in den Weg gelegt werden, noch glücklich miteinander werden? Der Roman „Ziemlich nah am Glück“ stammt von der Autorin Saira Shah. Für mich persönlich war dies der erste Roman der Autorin und ich wurde hier vom ansprechend klingenden Klappentext angesprochen. Neugierig begann ich also zu lesen. Anna und Tobias haben mir gut gefallen. Sie hatten alles was sie sich wünschten, eben das perfekte Leben. Und das sollte mit einem Baby gekrönt werden. Beide waren erfolgreich im Beruf. Anna opfert sich mehr und mehr auf, kümmert sich um die kleine Freya. Sie versucht das Beste aus der Situation zu machen und nach und nach entwickelt sie Muttergefühle für ihre Tochter. Sie ist stark, auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte sie reagiert ein wenig über. Tobias zieht sich hingegen zurück. Er versperrt sich seiner Tochter, weicht jedem Gedanken an sie aus. Ihm ist die Verantwortung einfach zu groß. Er war mir ein wenig zu sprunghaft und doch auch sehr Ich-bezogen. Ich hätte ihn gerne des Öfteren gepackt und geschüttelt. Ich konnte hier sowohl Anna als auch Tobias verstehen. Sie sind beide sehr gut beschrieben und man kann nachvollziehen was sie denken und fühlen. Auch die Nebenfiguren, wie beispielsweise Annas Mutter, haben mir gefallen. Sie wirken realistisch und glaubhaft gestaltet. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig lesbar. Man wird recht schnell ins Geschehen hineingezogen und verfolgt gebannt wie es mit der Ehe von Anna und Tobias und der kleinen Freya weitergeht. Die Handlung ist emotional. Es geht immer auf und ab, eine steige Berg- und Talfahrt der Gefühle ist angesagt. Saira Shah beschreibt zum Teil schonungslos und vor allem ehrlich wie es ist ein behindertes Kind zu haben. Das Thema ist zugegeben schwierig, sie meistert dies aber wirklich gut. Als Leser versucht man sich auszumalen wie man wohl selbst reagiert hätte. Es ist nicht alles perfekt aber eben ziemlich nah dran. Das Ende finde ich persönlich gut gestaltet. Es passt zur Geschichte, wirkt realistisch und macht sie letztlich rund. Fazit Zusammenfassend gesagt ist „Ziemlich nah am Glück“ von Saira Shah ein sehr guter Roman zu einem sehr schwierigen und ernsten Thema. Gut gestaltete Charaktere, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die ein stetiges Auf und Ab darstellt haben mich hier gut unterhalten. Durchaus lesenswert!

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  • Voller Emotionen, Ereignissen und Wendungen!

    Ziemlich nah am Glück
    Samy86

    Samy86

    05. October 2015 um 09:20

    Inhalt: Anna und Tobias freuen sich schon riesig auf die Geburt ihrer kleinen Tochter und die Pläne die sie für ihre Zukunft geschmiedet haben! Auswandern in die Provence, eine Kochschule eröffnen und ein Leben gemeinsam voller Glück und Harmonie verbringen. Doch das Schicksal hat einen anderen Plan für die werdenden Eltern, denn Freya wird mit einer Behinderung geboren, ein Lebenswandel mit denen Anna und Tobias so gar nicht klar kommen. Während Tobias ihre Tochter meidet und weiter an den Plänen nach Frankreich zu ziehen festhält, verbringt Anna mehr Zeit mit ihrer Tochter und allmählich keimen Muttergefühle auf. Wenn das Schicksal einem Steine in den Weg legt gilt es am Schopf zu packen und das Beste aus ihm zu machen. Trotz Streitereien, harten Rückschlägen und mehr als nur ein Stein der Anna und Tobias in den Weg gelegt wird, haben sie ein Ziel vor Augen: Ihrem Glück unter die Arme zu greifen und dem Schicksal gemeinsam den Rücken zu zeigen!   Meine Meinung: Wenn das Schicksal es mit einem nicht so rosig meint, so darf man die Hoffnung auf Glück und eine positive Wendung nie aus den Augen verlieren. Genau dies vermitteln die beiden Hauptprotagonisten Anna und Tobias, denen genauso ein Schicksalsschlag ihre Träume zerplatzen lässt und doch sind sie gemeinsam so stark, dass sie auf ihre Art zeigen wie man mit Rückschlägen, großen Hindernissen umgeht um doch an das Traumziel zu gelangen. Sehr gefühlvoll, ergreifend und realistisch schildert die Autorin Saira Shah die Geschichte der Beiden, führt den Leser auf einen Weg der Aussichtslos scheint und dennoch von der Hoffnung geleitet zu einem Happy End führt. Ergreifend schildert sie, wie ein Wunschkind zum Horror werdender Eltern entwickelt, um ihnen dann auf seine Art zu zeigen wie wertvoll das Leben ist und so sich zurück ins Herz der Eltern kämpft, zum großen Glück wird, dass man nicht mehr missen möchte. Dieses Buch hat mir gezeigt, dass man die Hoffnung nie aufgeben soll, seine Träume nie aus dem Augen verlieren soll, egal wie schwer und bös das Schicksal es mit jemanden meint, denn es lohnt sich zu kämpfen und mit dem perfekten Partner oder Freunden an seiner Seite kann alles möglich sein bzw. werden. Anna ist eine sehr sympathische und starke Protagonistin. Sitzt der Schock nach der Geburt sehr tief, so lässt sie es zu und gibt ihrer Tochter eine Chance. Sie weiß genau was sie will und lässt sich normalerweise nicht so schnell aus der Ruhe bringen, dennoch bringt es ihr Mann und auch das neue Leben in Frankreich des Öfteren so weit, dass sie ihr Glück und Ziel aus den Augen verliert, aber genauso schnell erinnert sie sich an das was sie will und schnappt das Schicksal beim Schopfe. Mir gefiel ihre Charakterstärke und ihr Kampfgeist richtig gut. Sie kann ein Vorbild sein an das man sich gern in traurigen Situationen erinnert! Tobias ist ein sehr sprunghafter Charakter. Wirkt er oft sehr Ich-bezogen, so weiß er dennoch Anna als seine Partnerin zu schätzen, auch wenn er oft nicht gerade diesen Eindruck vermittelt. Er handelt nach der Geburt oft unüberlegt und reitet die Beiden so zusätzlich in schwierige Situationen, denen sie die Stirn bieten müssen. Gerne hätte ich ihn mal an den Schultern gepackt und kräftig zur Besinnung geschüttelt, aber auch ohne meine Hilfe merkte er schnell, dass er mit seinem Verhalten nicht wirklich weit kommt. Das Cover ist traumhaft. Ich mag die Farbgestaltung und ich finde, dass es genau das Glück zeigt, welches man erreichen kann, wenn man zusammenhält und dem Schicksal einen Strich durch die Rechnung macht egal wie schwer der Weg ist den man dazu beschreiten muss. Fazit: Dieses Buch hat mir gezeigt, dass man die Hoffnung nie aufgeben soll, seine Träume nie aus dem Augen verlieren soll, egal wie schwer und bös das Schicksal es mit jemanden meint, denn es lohnt sich zu kämpfen und mit dem perfekten Partner oder Freunden an seiner Seite kann alles möglich sein bzw. werden. Eine hoch emotional geladene Leseempfehlung mit schicksalhaften Wendungen und dem Glaube alles erreichen zu können ,wenn man nur daran glaubt!

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  • Emotionen pur

    Ziemlich nah am Glück
    Zaphyria

    Zaphyria

    26. August 2015 um 18:24

    Das Cover ist wunderschön. Die Farben sind dezent, die Wolken realistisch. Der Rest ist als schwarzer Schatten zu sehen, zeigt aber drei Personen. Mich lässt es auf die drei Protagonisten schließen. Die Protagonistin Anna ist die Erzählerin. Aus ihrer Sicht ist die Geschichte geschrieben. Sie liebt ihr Kind und beweist dies durch ihre Art Freya gegenüber. Sie ist meiner Meinung anfangs sehr loyal und mir gefällt ihre Art, wie sie für ihr Kind kämpft.  Die Protagonistin Freya ist die beeinträchtige Tochter von Anna und Tobias. Sie zeigt trotz schlechter Einschätzung der Ärtze Fortschritte, die ich so an Kindern jeder Art schätze, die besonderen Momente! Der Protagonist Tobias hält anfangs nicht viel von Freya, denn ihre Erwartungen stehen schlecht. Er versinkt in seine Arbeit. Die Geschichte ist einfach hinreißend. Die Geburt von Freya kommt mir sehr lebensbezogen vor, was mir sehr gefällt. Endlich wird dieses Thema mal deutlich herauskristallisiert und nicht nur Wehen, Krankenhaus, Kind ist da.Die Ärzte reden natürlich Fachchinesisch, was mich so an einigen Stellen echt genervt hat. Anstatt zum Punkt zu kommen, "prahlen" sie mir ihrem Fachwissen.Dann kommt das Haus in Frankreich. Da frage ich mich immer noch, warum sie es genommen haben, wo doch so deutlich war, dass es eine Ruine ist. Ich konnte mir das Haus sehr gut vorstellen, was wohl daran liegt, dass ich so einige Filme gesehen habe, bei denen es ebenfalls um verfallene Häuser abgelegenen Ortes gab und meistens ging es auch ums Kochen. So wie bei Anna eben.Doch nachdem sie da waren, musste ich wirklich die Hände über den Kopf schlagen. Noch nie hatte ich das Bild dieses beschrieben "Horros" so klar im Kopf wie bei dieser Beschreibung.Allgemein war das Buch sehr detailliert und realistisch.Dort angekommen und eingezogen stellen sich natürlich die erwarteten Probleme ein. War ja eigentlich klar. Tobias hätte ich bis gut zur Hälfte des Buches echt mal gerne was gegeigt seiner Art Freya gegenüber.Mensch ist Mensch, egal ob blond, brünett, helle oder dunkle Hautfarbe, fünf oder sechs Fingern oder was auch immer. Jeder ist gleich viel wert, egal ob eingeschränkt oder nicht. Gut, weiter im Verlauf hatte ich wirklich das Gefühl, dass Lizzy mit Tobias eine Affäre hat.... Aber das rückt in den Hintergrund als Tobias seine Meinung gegenüber Freya ändert. Ich habe mich so gefreut und war ganz vernarrt in diese kleine, heile Familie... habe ich jeweils angenommen. Ohne viel vorweg zu nehmen wird es doch wirklich noch spannend. Zuwachs ins Haus, der die Geschichte um einiges aufpäppelt und ihr ordentlich Schwung verleiht. Ich könnte so viele tolle Szenen aus dem Buch nennen, aber das wären alles Spoiler und das möchte ich vermeiden. Ich finde, dieses Buch kristallisiert die Gefühle der Familie, der Angehörigen, sehr klar heraus. Und das gefällt mir. Es zeigt einem, wie schwer die Entscheidung sein kann, sich für oder gegen sein Kind zu entscheiden. Es zeigt, welche Arbeit dahinter steckt, ob nun gesund oder beeinträchtigt.Es behandelt Klischees, wie schwule Pärchen, zeigt die Ablehnung, aber auch den Umgang.Es ist einfach ein sehr gefühlvolles Buch, dass schon beim ersten Abschnitt so viel Gefühle freilässt, dass es in meiner Leseecke nur so vor Emotionen sprudelte. Auch sehr toll finde ich die eingebauten französischen Worte, wie paysans und ähnliche. Das war das Gefühl, das mich nach Frankreich entführte. Einfach ein tolles Buch, welches die Gefühlswelt thematisiert von Betroffenen.

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  • Die Zukunft lässt sich nicht planen

    Ziemlich nah am Glück
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Anna und Tobias erwarten ihr erstes Kind. Nach dessen Geburt wollen sie nach Frankreich auswandern. Anna möchte ein  Restaurant eröffnen und Tobias träumt vom eigenen Tonstudio. Alle diese Träume drohen umzukippen, als ihre Tochter Freya schwer behindert zur Welt kommt. Sie beschliessen trotzdem ihren Traum zu verwirklichen. Sie ziehen auf einen verlotterten Gutshof. Bald sind beide mit Haus und Kind überfordert. Wie soll es weitergehen?   Die Autorin hat selbst ein behindertes Kind. Somit kann man davon ausgehen, dass das Buch teilweise autobiografisch ist. Wenn vielleicht auch teilweise unbewusst. Ich bin davon überzeugt. So ist der Roman sehr authentisch geschrieben. Der Leser kann die Gefühle und ihr Verhalten nachvollziehen. Ob man sie verstehen kann, muss jeder für sich entscheiden. Man sollte einfach bedenken, dass man niemals weiss, wie man oder der Partner sich in einer solchen Situation verhält. Mir gefällt, dass der Roman nichts beschönigt, aber auch niemals den Zeigefinger hebt und nach dem Motto, so sollte man sich nicht verhalten oder  so sollte man es machen. Er zeigt einfach auf, wie viel Arbeit und Mühe so ein Kind macht. Wie die eigenen  Gefühle mit einem Achterbahn fahren. Wie die stetige Überforderung die Eltern verändern kann.   Gut getroffen sind auch die Beschreibung von Land und Leute in Frankreich. Ich habe mich sofort wie in Frankreich gefühlt. Die Leute mit ihren Geschichten haben mir gefallen. Sie waren ein guter Kontrast zu den Problemen von Anna und Tobias.   Fazit: Ein Roman wie ihn das Leben nicht anders schreiben würde. Leider ein sehr trauriges Thema. Aber dennoch einige Familien betrifft.

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    • 2
  • Schonungslos ehrliches Buch

    Ziemlich nah am Glück
    SteffiWausL

    SteffiWausL

    06. February 2015 um 19:31

    Anna und Tobias haben ein behindertes Mädchen bekommen. Tobias lehnt es zunächst ab und möchte es nach der Geburt sogar im Krankenhaus lassen, damit es in die Obhut des Sozialdienstes kommt. Anna kann sich jedoch durchsetzen, und so ziehen beide mit ihrer Tochter Freya in ein baufälliges Haus nach Frankreich... Das Leben mit einem behinderten Baby wird eindrücklich offen und schonungslos ehrlich beschrieben. Man macht mit der Erzählerin alle Höhen und Tiefen durch. Die ganze Geschichte ist sehr nachvollziehbar und authentisch erzählt, was mir an dem Buch gut gefallen hat. Insgesamt war es mich aber etwas zu langatmig mit vielen Beschreibungen von Situationen, die eher uninteressant waren. Zudem haben sich viele Ereignisse wiederholt.  Man kann über das Buch nachgrübeln. Man kann über sein eigenes Glück nachdenken. Aber insgesamt muss ich sagen, dass mir die Geschichte weder besonders erhellende Erkenntnisse gebracht hat, noch seine Sprache mich "verzaubern" konnte.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Was versteht man unter Glück, wenn die Pläne sich zwangsläufig ändern?

    Ziemlich nah am Glück
    lesebiene27

    lesebiene27

    Tobias und Anna planen nach der Geburt ihres Kindes England zu verlassen und nach Frankreich in die Provence auszuwandern. Doch leider kommt alles anders als sie denken, denn ihr Kind Freya kommt psychisch und physisch behindert auf die Welt. Dennoch entscheiden die beiden sich dafür an ihren Träumen zum Teil festzuhalten und begeben sich in ein baufälliges Anwesen in Frankreich, wo sie nicht nur mit französischen Behörden zu kämpfen lernen müssen, sondern auch gegen Ratten und anderen Unannehmlichkeiten in ihrem Haus und um ihre Liebe und Ehe. Nach und nach lernen die beiden, dass sie dieses Vorhaben völlig unterschätzt haben und sie überfordert sind. Das Buch wurde aus dem Französischen übersetzt, was der Übersetzerin meiner Meinung nach ganz gut gelungen ist, da der Sprachstil weiterhin flüssig und lebendig bleibt und den Leser berührt. Das Buch ist sehr gefühlvoll geschrieben und beschreibt gut die Gedanken, die Eltern durch den Kopf gehen müssen, wenn sie erfahren, dass sich ihr Kind nicht so entwickelt, wie man es erwartet hat. Die Protagonisten sind trotz all ihrer Macken sympathisch und authentisch und haben mich mit ihrer Handlungsweise zwar manches Mal überrascht, aber ich konnte es auch nachvollziehen, warum sie etwas getan haben. Ich fand manche Reaktionen zwar auch ein wenig anstrengend, aber ich vermute, dass das Gehirn bei einer solchen Botschaft einfach für einige Zeit aussetzt. Das Thema des Buches ist ein Thema, mit dem ich mich bisher noch nicht viel beschäftigt habe. Doch während des Lesens habe ich angefangen viel darüber nachzudenken und mir zu überlegen, wie ich in einer solchen Situation handeln würde. Könnte ich ein Kind behalten, dass psychisch behindert ist? Könnte ich meinem Kind einen Schlauch in die Nase stecken um es zu ernähren oder ähnliches? Könnte ich damit leben, dass sich mein eigenes Leben von Grund auf radikal verändern würde? Das sind alles Fragen, die mich seitdem beschäftigen und es wahrscheinlich auch noch lange tun. Und daher würde ich sagen, dass das Buch seinem Zweck, nämlich mich zu unterhalten und mich zum Nachdenken zu bringen, erfüllt hat. Das Buch ist meiner Meinung nach wundervoll um sich selber Gedanken dazu zu machen und mehr über Kinder mit Behinderungen zu erfahren, da auch die Autorin ein behindertes Kind hat. Das Buch bekommt von mir für die Umsetzung der Idee und seine Nachwirkung auf mich 5 von 5 Sternen.

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    • 2
    parden

    parden

    31. January 2015 um 10:40
  • Ein sehr wichtiges Buch, mit einem noch wichtigeren Inhalt.

    Ziemlich nah am Glück
    minicaspi

    minicaspi

    23. September 2014 um 18:04

    Ziemlich nah am Glück von Saira Shah 384 Seiten- kiwi Verlag ISBN: 978-3462045628 Inhalt: Anna ist schwanger. Sie erwartet ein Kind von ihrem Mann Tobias. Sie haben beide den Wunsch nach er Geburt ihres Kindes zusammen nach Frankreich auszuwandern. Dort will Anna ein Restaurant eröffnen und ihr Leben so voll und ganz perfekt machen. Doch mit der Geburt ihrer Tochter Freya soll sich alles änder. Denn Freya kommt behindert auf die Welt. Zunächst hoffen ihre Eltern noch, dass es sich um einen Diagnosefehler handelt. Doch nach und nach müssen die beiden der Wahrheit in die Augen sehen. Anna liebt die kleine Freya abgöttisch, sie fühlt ich stark zu ihrer Tochter hingezogen. Sie will am liebsten Tag und Nacht bei ihr sein. Doch Tobias kann und will seine behinderte Tochter nicht lieben lernen. Er würde sie am liebsten in der Klinik lassen, damit sich jemand anders um die Zukunft des Babys kümmert. Er hat sich in Frankreich in ein Anwesen verliebt, in das er am liebsten sofort mit Anna ziehen möchte. Anna sagt dieses heruntergekommene Haus jedoch gar nicht zu. Doch sie will Freya unbedingt behalten und will immer noch nach Frankreich und zwar mit Freya. Somit gehen Tobias und Anna einen Kompromiss ein. Anna darf Freya behalten und dafür kaufen sie das Haus, das Anna nicht gefällt. Wird Tobias in Frankeich die Liebe zu seiner behinderten, aber doch auf eine andere Art so perfekten Tochter finden? Und wird Anna in diesem Haus glücklich werden ? Meine Empfehlung: "Ziemlich nah am Glück" von Saira Shah ist ein sehr berührender Roman. Er befasst sich damit was im Leben wirklich wichtig ist. Das Buch zeigt einem auf das Glück nicht immer das sein muss, was man sich erträumt, sondern dass auch etwas das nicht perfekt ist einen glücklich machen kann. Das Buch war für mich, ein Buch mit einem Thema, über das ich mir vorher noch nicht sehr viele Gedanken gemacht habe. Doch dieses Thema ist immer wichtig und aktuell. Die Autorin konnte durch Anna und Tobias sehr gut wiederspiegeln, was Eltern durchmachen müssen, wenn sie ein behindertes Kind bekommen. Auch die Gedankenwelt der beiden war für mich sehr gut nachzuvollziehen. Saira Shah hat sich nicht gescheut auch die schrecklichen Gedanken der Eltern aufzuschreiben und somit in die Geschichte einzubinden. Es wurde dadurch klar, dass es auch schwierig sein kann ein Kind zu lieben, das eine Behinderung hat. Doch durch die unendliche Liebe die Anna Freya entgegenbringt und durch dich kleinen Fortschritte an denen sie sich erfreut, zeigt die Autorin auch, dass auch ein behindertes Kind seine Eltern wahnsinnig glücklich machen kann. Dieser Roman beherbergt eine Geschichte, die man nicht nur lesen kann. Man muss diese Geschichte fühlen und über sie nachdenken, damit man den Kern erfassen kann. Ein sehr wichtiges Buch, mit einem noch wichtigeren Inhalt. Ich wünsche euch viel Freude und Tränen beim selber lesen. 

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  • Ziemlich nah am Leben...

    Ziemlich nah am Glück
    Caillean79

    Caillean79

    31. August 2014 um 19:56

    …zumindest was den Umgang mit einem schwerstbehinderten Kind angeht. Ich habe selbst im Bekanntenkreis ein Paar mit einem solchen „besonderen Kind“, und ich habe während der Lektüre sehr viele Parallelen gesehen. Wahrscheinlich machen die meisten Eltern nach der Diagnose eine solche Hölle durch. Auch die Deutlichkeit, in der die Autorin mit einem solchen Schicksal umgeht, ist beeindruckend. (Schlechte) Witze über das eigene benachteiligte Kind – das kann wohl wirklich nur jemand schreiben, der den Schrecken dieser Diagnose selbst erlebt hat (lt. offiziellen Informationen über die Autorin hat sie selbst eine behinderte Tochter). So gut ich diese Offenheit bezüglich der Krankengeschichte fand, desto verwirrter war ich von dem zweiten Handlungsstrang, der mir so naiv und kaum glaubhaft erschien. Würde eine Familie, die gerade die Diagnose bekommen hat, dass ihre Tochter schwer behindert ist, tatsächlich so einfach die Koffer packen und in ein fremdes Land gehen? Ein marodes Bauernhaus mitten im Niemandsland kaufen, obwohl keiner von beiden auch nur ansatzweise handwerklich begabt ist oder sich mit den behördlichen Vorschriften in Frankreich auskennt? Noch dazu zwei Stunden Fahrt entfernt vom nächsten Krankenhaus? Mir erschien diese Idee so aberwitzig, dass ich mich beim Lesen regelrecht dagegen gesträubt habe. Bei den Schwierigkeiten, die das Paar dadurch hat, habe ich mich oft bei dem Gedanken ertappt „Selber schuld – wer macht schon so einen Schwachsinn?“ und konnte nicht wirklich mitfiebern, weil ich über soviel Unvernunft immer nur innerlich den Kopf geschüttelt habe. Dazu kam, dass ich den Vater der Kleinen mit seinen Künstler-Allüren (ich muss es wirklich so nennen) und seinem "Kopf-in-den-Wolken-"Dasein einfach nur nervig und recht unsympathisch fand. Daher hat mich das Buch letztlich auch nicht wirklich gepackt und mehr als drei Sterne sind leider nicht drin…

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  • ich war gefesselt

    Ziemlich nah am Glück
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    31. August 2014 um 18:13

    "Ziemlich nah am Glück" der Autorin Saira Shah war in diesem Jahr eines der wenigen Bücher, die mich völlig fesselten. Es handelt von einem jungen Ehepaar in Großbritannien, sie aufstrebende Köchin mit viel Elan und Zukunftsplänen, er ein Musikproduzent für Filme. Sehr extreme Lebensinhalte prallen in diesem jungen Glück zusammen: Er ist es gewohnt in den Tag zu leben, sie als Köchin hat einen klaren, strukturierten Ablauf, ist gewohnt, dass Rezepte nach Vorlage funktionieren, wenn die Zutaten stimmen und die Reihenfolge eingehalten wird. Und so plant sie die gemeinsame Zukunft: Kind, Auswandern nach Frankreich, eigenes Restaurant. Er, nicht ortsgebunden, erfolgsverwöhnt, lässt sich überreden. Und dann passiert das Unfassbare: Die erste, lang ersehnte, über alles geliebte Tochter wird geboren! Und der Schock: Sie hat kein entwickeltes Gehirn! Sie ist ein lebendes Wesen ohne Verstand, ohne Körperspannung, ohne funktionstüchtige Muskeln. Die hier beschriebene Missbildung gibt es nicht nur wirklich, die Autorin ist selbst Mutter eines solchen Kindes. Vermutlich hat es mich deswegen so komplett gepackt, denn es gibt im Buch keine Zeile in der man als Leser zweifelt, die Geschichte als abstrakt empfindet. Angefangen von den Szenen im Krankenhaus, diese Unbedachtheit der Ärzte, die mal so zwischen Tür und Angel Worte fallen lassen, die die jungen Eltern völlig überfordern. Diese Überforderung generell, nicht nur bei ihm, der sich sehr schnell klar ist, dass er zwar mit Kind einverstanden war, aber "nicht mit sowas". Von eben noch überglücklich, bricht innerhalb kürzester Zeit eine ganze Welt zusammen.  Die Autorin berichtet aus eigener Erfahrung die unterschiedlichen Schockstadien, die man durchläuft, sie schreibt, dass ihr die Arbeit am Buch geholfen hat so manch schwierige Phase zu überstehen, weil sie mittels der Fantasie nach Auswegen suchen konnte. Sie lässt die Protagonisten des Buches in extreme und drastische Verhalten fallen, die sie selbst und ihr Lebenspartner gedanklich gerne verfolgten, selbst aber nie unternommen haben.  Ich möchte hier betonen, dass es kein Buch über ein missgebildetes Kind ist. Es ist ein Buch über die Eltern, über zwei Menschen, die in jungen Jahren kopfüber in eine schwere Krise stürzen und lernen müssen, dass im Leben eben nichts planbar ist, dass es jeden treffen kann. Da ich derzeit selbst in einer schweren Krise stecke, konnte ich jeden Punkt nur dick unterstreichen. Man versteht nicht, was passiert, man sieht sich von jetzt auf sofort in einem Ausnahmezustand, der nicht mehr aufhört. Von jetzt auf gleich ist man nicht mehr man selbst, man denkt ständig, man ist im falschen Film, nur dass dieser nicht endet. Aus jedem Alptraum kann man erwachen, aber nicht aus der Krise. Und es wird nie wieder so werden wie es war, und man will das, was einem geblieben ist, nicht haben, man kann es NICHT akzeptieren. Es hat mich sehr getröstet, dass es Menschen gibt, die gefühlsmäßig Gleiches durchmachen, denn ich kann diese dummen Sprüche meiner Mitmenschen ("7 gute Jahre, 7 schlechte bla bla bla)" und die Vorwürfe, man hätte "Schuld", einfach nicht mehr hören. 

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  • Das Leben kann man nicht planen

    Ziemlich nah am Glück
    czytelniczka73

    czytelniczka73

    "Wenn etwas wirklich gut werden soll,muss jeder Schritt geplant sein "(Seite 11)   Inhalt: "Ein bewegender Roman über das, was im Leben wirklich wichtig istDas Leben entwickelt sich nicht immer so, wie man es sich vorstellt. Was ist, wenn das Schicksal alle Träume und Ziele zu zerstören droht?Wenn man etwas wirklich will, muss man es sorgfältig planen. Davon sind Tobias und vor allem Anna überzeugt. Sie haben große Pläne. Wenn ihr Kind geboren ist, wollen sie England verlassen und in die sonnige Provence ziehen, wo Anna ein Restaurant eröffnen möchte. Doch Freya kommt behindert zur Welt. Und alles ist infrage gestellt.Gegen alle Vernunft kaufen sie kurz nach der Geburt ein baufälliges, einsames Anwesen im Languedoc, weil die Provence einfach zu teuer ist. Im Dorf leben exzentrische Einheimische, die den englischen Neuankömmlingen anfangs mit Misstrauen begegnen. Anna kämpft um die Unterstützung ihres Mannes, der sich nicht an Freya binden, sie nicht lieben will; gegen das Ungeziefer, das sich im Haus breitmacht; um die Kontrolle über ihr Leben und die eigenen widersprüchlichen Gefühle gegenüber ihrer Tochter. Je verzweifelter sie gegen alles anrennt, desto mehr stemmt sich das Leben gegen sie. Bis sie erkennt, dass es auch im Unglück Glück gibt, dass es letztlich von ihr selbst abhängt, was aus ihrem Leben wird"   Meinung: "Freyas körperliche Symptome und ihr Befund zu Beginn des Romans und auch im weiteren Verlauf sind die meiner Tochter Ailsa"(Saira Shah)   Auch meine Tochter ist mit Zerebralparese aud die Welt gekommen,deswegen hat die Geschichte von Anna und Tobias eine sehr persönliche Note für mich und es war wirklich schwer die Geschichte "nur" als Buch zu sehen.Den Anfang fand ich sehr realistisch und emotional.Die Geburt eines Kindes verbindet man mit Freude und Hoffnung.Vor allem Anna (die eine echte "Planerin" ist) hatte schon ganz genaue Vorstellungen,wie es laufen wird.Und auf einmal,ganz ohne Grund,läuft gar nichts mehr nach Plan.Aus meiner persönlicher Erfahrung kann ich sagen,das man in solchen Situation genau das fühlt,was Anna und Tobias gefühlt haben-Unsicherheit und Verwirrung,Wut auf die Ärzte,weil sie die Wahrheit hinter Fachchinesisch  verschleiern,Hoffnung,dass alles doch nicht so schlimm wird...Und dann kommt die Diagnose,die wie ein Urteil ist die einem aus den Fugen reißt-das Kind ist körperlich und geistlich Behindert und es gibt keine Hoffnung auf Besserung .Ab diesem Moment hat der Roman mir leichte (oder auch stärkere) Bauchschmerzen verusacht.Anna und Tobias versuchen mit der Diagnose Klar zu kommen und schlagen einen Weg ein,den ich gar nicht nachvollziehen kann.Es ist nicht nur das sie sich vor einander entfernen und jeder für sich eine Lösung sucht.Ich fand es es wirklich unerklärlich wie sie sich Freya gegen über verhalten und den "Humor" mit dem sie an die Situation reingehen fand ich nur furchtbar.Auch wenn ich mit den Beiden Verständnis und Mitleid hatte,konnte ich beim besten Willen keine Sympathie für sie empfinden,vor allem Tobias fand ich sehr egoistisch.Es dauert wirklich lange bis Anna und Tobias ihr Leben wieder im Griff haben ,die Liebe zu Freya akzeptieren und anfangen sich als Familie zu sehen. Es war nicht leicht für mich dieses Buch zu lesen,trotzdem finde ich es sehr wertvoll und empfelenswert.Ein wichtiges Thema das wirklich zum Nachdenken bringt und das man auch ansprechen muss.Die Schwere des Romans  wurde durch interessante Nebenprotagonisten,schönen französischen Dorf und einfachen Schreibstil aufgelockert. Ich kann das Buch allem,die nicht einfach und anspruchsvoll mögen,wirklich empfehlen.  

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    • 3
  • Schicksalsmelodien

    Ziemlich nah am Glück
    steffchen3010

    steffchen3010

      London bedeutet für mich Niederlage und Tod. Leben und Hoffnung sind direkt hier in Frankreich. Zitat aus dem Buch Anna und Tobias träumen von einem Leben in der sonnigen Provence. Anna möchte eine Kochschule eröffnen, Tobias in einem eigenen Tonstudio seiner Arbeit als Komponist nachgehen. Doch der Traum vom großen Glück zerplatzt für die beiden am Tag der Geburt ihres ersten Kindes. Diagnose: Polymikrogyrie. Freya hat Hirnfalten und ist dadurch körperlich und geistig behindert. Ihre Überlebenschancen sind gering, die Aussicht auf Entwicklung nahezu inexistent. Eine Tatsache, die die Eltern nicht nur schockiert sondern maßlos überfordert. Während Anna ihr Kind verzweifelt mit Liebe überschüttet, versteckt sich Tobias in seiner Welt der Musik. Von der Schicksalshaftigkeit des Lebens gelähmt, entschließen sie sich zum Kauf eines alten Bauernhofes im Languedoc, an der Grenze zu Spanien. Ein baufälliges Anwesen, das eigentlich nicht Annas Vorstellungen entspricht, ihnen aber aufgrund ihres begrenzten Budgets einen bezahlbaren Fluchtort aus England schenkt. Für Anna beginnt ein Kampf mit lästigem Ungeziefer, exzentrischen Einheimischen und widersprüchlichen Gefühlen gegenüber ihrer Tochter. Dass auch das Unglück Glück beherbergt scheint für sie undenkbar. Doch je mehr sie gegen alles anrennt, desto mehr stemmt sich das Leben gegen sie. Und irgendwann erkennt selbst Anna, dass es von ihr selbst abhängt, wie sich ihr Leben entwickelt. Unsere wunderschöne, perfekte Tochter liegt mit rosigen Wangen im Plexiglasbettchen und verströmt Neugeborenenduft. Das Bild ist so normal, dass es rein gefühlsmäßig einfach unmöglich ist, einen Zusammenhang zu den verheerenden Prognosen und dem Verzicht auf Wiederbelebungsmaßnahmen herzustellen. Zitat aus dem Buch Saira Shah erzählt uns in “Ziemlich nah am Glück” eine tragische Familiengeschichte mit autobiografischen Zügen. Trotz trauriger Thematik begleitet uns die Autorin, die selbst Mutter einer behinderten Tochter ist, nahezu leichtfüßig durch die Geschichte. Ihre überraschend offene und lebendige Sprache ist schockierend, trostschenkend und lebensbejahend zugleich. Mit ihr erweckt sie die Geschichte zum Leben und lässt die Seiten im Nu verfliegen. Mit den Protagonisten durchlebt man ein Wechselbad an Gefühlen. Das Auf und Ab der Gefühle verdeutlicht uns, wie nah Glück und Unglück letztendlich beieinander liegen. Mit der Behinderung ihrer Tochter gehen die Eltern auf unterschiedliche Weise um. Während Tobias sich in seiner Musik zu verstecken versucht, weicht Anna auf ein zwanghaftes Renovieren des Hauses und dem Einwecken von Früchten aus. Beide befinden sich auf einem schmalen Grat zwischen Verzweiflung und Glückseligkeit. Ihre Stimmungen sind spürbar. Wie Schicksalsmelodien untermalen sie die Szenen. Von verzweifelt bis beschwingt ist alles dabei. Ich halte meine schmusig-schlaffe, mit Medikamenten vollgepumpte Tochter im Arm. Je häufiger ich daran denke, sie zu verlassen, desto schwerer fällt es mir, Zeit mit ihr zu verbringen. Und umso kostbarer wird jeder Moment. Zitat aus dem Buch Durch das verzweifelte Klammern der Eltern an die kleinsten Glücksmomente und Fortschritte ihrer Tochter verdeutlicht Shah, wie ernüchternd und schockierend die Diagnose einer Behinderung sein muss. Und wie schwer es fällt, einer schier ausweglosen Situation noch etwas Gutes abzugewinnen. Neben Freyas Geschichte bestückt sie die Erzählung mit lebendigen Landschaftsbeschreibungen und den Begegnungen mit den eigenwilligen aber liebevollen Landesbewohnern. Jede Person scheint ein Puzzleteil des großen Ganzen darzustellen. Shah hat mit “Ziemlich nah am Glück” ein ergreifendes Werk geschaffen, dass die Leser bewegt und zum Nachdenken anregt. In diesem Buch steckt pure Leidenschaft! Als kleines Mädchen habe ich immer so getan, als wäre mein Bett ein Schiff und ich auf großer Fahrt. Jetzt spiele ich als Mutter das gleiche Spiel. Jeden Morgen, nachdem Tobias hastig aufgestanden ist, hole ich Freya aus ihrem Körbchen zu mir unter die Decke, und wir stechen in See. Reisen zu neuen Kontinenten, überqueren das gefährliche dunkelrote Meer. Freya ist meine Welt, zusammen gehen wir auf Entdeckungsreise. Zitat aus dem Buch

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    • 2
  • Am Anfang noch lesbar aber danach nur noch langweilig

    Ziemlich nah am Glück
    85burcu

    85burcu

    27. May 2014 um 10:57

    Habe aufgehört zu lesen

  • Leserunde zu "Ziemlich nah am Glück" von Saira Shah

    Ziemlich nah am Glück
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Das Leben entwickelt sich nicht immer so, wie man es sich vorstellt. Was ist, wenn das Schicksal alle Träume und Ziele zu zerstören droht? Wenn man etwas wirklich will, muss man es sorgfältig planen. Davon sind Tobias und vor allem Anna überzeugt. Sie haben große Pläne. Wenn ihr Kind geboren ist, wollen sie England verlassen und in die sonnige Provence ziehen, wo Anna ein Restaurant eröffnen möchte. Doch Freya kommt behindert zur Welt. Und alles ist infrage gestellt. Gegen alle Vernunft kaufen sie kurz nach der Geburt ein baufälliges, einsames Anwesen im Languedoc, weil die Provence einfach zu teuer ist. Im Dorf leben exzentrische Einheimische, die den englischen Neuankömmlingen anfangs mit Misstrauen begegnen. Anna kämpft – um die Unterstützung ihres Mannes, der sich nicht an Freya binden, sie nicht lieben will; gegen das Ungeziefer, das sich im Haus breitmacht; um die Kontrolle über ihr Leben und die eigenen widersprüchlichen Gefühle gegenüber ihrer Tochter. Je verzweifelter sie gegen alles anrennt, desto mehr stemmt sich das Leben gegen sie. Bis sie erkennt, dass es auch im Unglück Glück gibt, dass es letztlich von ihr selbst abhängt, was aus ihrem Leben wird... LESEPROBE Nach ihrem autobiografischen Roman "Die Tochter des Geschichtenerzählers" hat die englische Autorin Saira Shah nun endlich mit "Ziemlich nah am Glück" ihr zweites Buch veröffentlicht - wiederum ein Roman über die Widrigkeiten des Lebens, über Träume und über das große Glück in kleinen Dingen. Gemeinsam mit dem Verlag Kiepenheuer & Witsch vergeben wir 25 Leseexemplare zum gemeinsamen Lesen, Diskutieren und für eine anschließende Rezension! Wir freuen uns auf Deine Bewerbung bis einschliesslich 19. Februar 2014. Saira Shah wuchs in England als Tochter eines afghanischen Schriftstellers und Gelehrten und einer indischen Mutter auf. Sie studierte Persisch und Paschtun in London, bevor sie im Alter von 21 Jahren zum ersten Mal Afghanistan besuchte. Internationales Aufsehen erregte sie 2001 mit ihrem unter Lebensgefahr gedrehten Dokumentarfilm Im Reich der Finsternis , der mit dem renommierten Peabody Prize ausgezeichnet und als »Dokumentarfilm des Jahres« gekrönt wurde. 2003 erschien ihr Buch Die Tochter des Geschichtenerzählers. Meine Heimkehr nach Afghanistan . Die Autorin lebt mit ihrem Mann und einer behinderten Tochter in London und im Languedoc.

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    • 450
  • Leider nicht ziemlich nah am Klappentext...

    Ziemlich nah am Glück
    rumble-bee

    rumble-bee

    08. May 2014 um 23:12

    Ich gebe gerne zu, dass es vielleicht der falsche Zeitpunkt für mich und das Buch war. Es ist einfach sehr deutlich von dem abgewichen, was ich erwartet habe. Erwartet hatte ich eine tiefgehende Auseinandersetzung damit, was es heißt, ein behindertes Kind zu bekommen. Erhalten habe ich jedoch - aus meiner Sicht - ein Buch, das in weiten Teilen von diesem Thema abschweift. Es geht vielmehr um die Restauration eines alten Hauses, um das Kochen der Mutter, und um das Einleben in Frankreich. Mich persönlich hat das enttäuscht. Der Originaltitel des Buches ist hier sehr viel passender: "The Mouseproof Kitchen"! Der Schreibstil war durchaus angenehm, das will ich gar nicht leugnen. Teilweise allerdings ein wenig zu "gefällig", da konnte auch der seltene schwarze Humor rund um das Kind nichts mehr bewirken. Überhaupt - wo war dieser schwarze Humor, der doch laut Werbung und Fragen in den "Materialien" so angepriesen wurde...? Zwei, drei Stellen, an denen sowohl Eltern als auch Verwandte recht verzweifelt sind. "Ein Hirn wie Rührei". "Kann man sie nicht dressieren?" Fertig. Schon wieder eine Enttäuschung. Wirklich geärgert habe ich mich über einen bestimmten Dreh in der Handlung, den ich jetzt leider ansprechen muss, auch auf die Gefahr hin, zu spoilern. Wer das nicht wissen will, springe bitte gleich zum nächsten Abschnitt. Warum nur, warum musste die Autorin ihre Heldin so entsetzlich unüberlegt handeln lassen, und auch noch deutlich abgekupfert vom "Pferdeflüsterer"?? "Frustrierte Frau wirft sich in die Arme eines Naturburschen". Na ja. Und eine "Lösung" oder "Bearbeitung" erfährt dieser Ausrutscher auch nicht. Nichts. Nada. Niente. Am Ende wieder alles Friede, Freude und sprichwörtlicher Eierkuchen. Zu guter Letzt hat dem Buch nicht gut getan, dass - meiner Ansicht nach - zu viele Themen gleich mit aufgemacht wurden. So zum Beispiel die Rolle der "Résistance" in Frankreich. Oder das Schicksal einer heimatlosen Hippie-Esoterikerin. Oder ein schwuler Moslem, samt Verlobtem (!). Und wo war jetzt eigentlich das behinderte Kind...? Irgendwo dazwischen. Ich will ja gar nicht sagen, dass die Autorin den emotionalen Zwiespalt der Eltern nicht getroffen hätte. Aber die "Darreichungsform" als Roman ist in meinen Augen doch verunglückt. Da wäre ein reines Sachbuch besser gewesen, oder eine Art Tagebuch, "wie lebt es sich mit einem behinderten Kind". Ich habe die vielen, durchaus begeisterten Stimmen zu diesem Buch durchaus zur Kenntnis genommen. Aber ich mag mich nicht verbiegen. Bei allem Respekt, mich hat das Buch, so wie es wohl gedacht war, nicht erreicht. Damit sage ich nichts über behinderte Kinder! Aber sehr wohl etwas über dieses Buch als "Roman".

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