Saladin Ahmed Das Schwert der Dämmerung

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Inhaltsangabe zu „Das Schwert der Dämmerung“ von Saladin Ahmed

Dhamsawaat ist die Stadt aller Städte:
Prachtvoll, einzigartig und alles überragend,
ist sie seit Jahrhunderten Zentrum
der Macht und Magie der vereinten Königreiche.
Hier lebt auch der alternde Adoullah,
der letzte große Ghul-Jäger. Eigentlich
will Adoullah nur seine Ruhe, doch als immer
mehr Menschen Opfer besonders
grausamer Ghule werden, begibt er sich
noch einmal auf die Jagd. Und macht gemeinsam
mit seinem jungen Assistenten
und einer geheimnisvollen Nomadin eine
unglaubliche Entdeckung ...

Der tausend-und-eine-Nacht-Stil ist mal was erfrischend anderes, hat aber teils einen Hang zur Pathetik

— Elwe

Fabulös & Grandios!

— BettinaR87

Ein guter Fantasyroman, der mal ein etwas anderes Thema aufgreift.

— Sandra1978

2.5 Sterne. Eine interessante Idee, die leider bei mir nicht zünden konnte. Zu altbekannte Grundstory und zu gewöhnliche Charaktere

— anell

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    Das Schwert der Dämmerung

    BettinaR87

    06. March 2016 um 18:22

    Eine faszinierende Art der Fantasy, die so nicht weit verbreitet ist. Es geht um eine vollkommen andere übernatürliche Wesensart. Hauptdarsteller sind keine Jugendlichen, die plötzlich herausfinden, dass sie etwas Spezielles sind. Und es ist arabische Fantasy. Herausgekommen ist ein Werk, dessen Hauptcharakter eigentlich keinen Nerv hat für seinen Job. Der mit Gott hadert, weil er genau weiß, dass nur er die Katastrophe aufhalten kann. Und er weiß, welche Opfer er bringen muss. Also reagiert er ab und an recht ungehalten, was für den Leser sehr unterhaltsam ist. Ein bisschen kann man es schon mit Kevin Hearnes "Die Chronik des eisernen Druiden" vergleichen, dessen Hauptcharakter prinzipiell auch gerne in Ruhe gelassen werden würde. Inhaltlich aber nicht vergleichbar. Toll gelungen ist die Bedrohung. Die ist brutal, hammerhart und von Anfang an da. Nur entdecken die Leser erst mit den Helden zusammen, was und wer dahinter steckt und auch das Endziel offenbart sich erst kurz vor knapp. Exzellente Spannungskurve und nichts, was versierte Fantasy-Leser in letzter Zeit geschmökert haben dürften! Nicht ganz unerheblich ist der Umgang des Autors mit Religion und Gotteskriegern. Nichts anderes ist der Derwisch als junger Partner von Adoulla nun mal. Er zeichnet sein Bild als Mensch auf der Suche nach Orientierung und einem guten Weg, durchs Leben zu gehen. Der aber keineswegs fanatisch ist, sondern seinen Glauben einfach zu einer Basisregel für Lebensentscheidungen gemacht hat - wie die Christen mit ihren 10 Geboten auch. Insofern neben der tollen Spannungskurve eine gelungene politische Gratwanderung. Fazit? Extrem empfehlenswert!

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  • Nette Lektüre für zwischendurch

    Das Schwert der Dämmerung

    Sandra1978

    05. March 2016 um 17:42

    Inhalt : Adoulla, der alternde Ghuljäger, lebt in seinem Häuschen in Dhamsawaat, einer großen Stadt im Reich Abassen, das von einem grausamen Kalifen regiert wird. Bei ihm lebt der junge Derwisch Rasid, der dem Orden der Derwische angehört, die im reinen Glauben leben und allem Weltlichen – so auch der Weiblichkeit – aus Überzeugung abgeschworen haben. Adoulla ist einer der letzten Ghuljäger, da diese immer seltener auftauchen. Doch auf einmal wird das Land durch merkwürdige Morde erschüttert : Die Leichen werden allesamt mit herausgerissenem Herzen und rot glühenden Augen vorgefunden. Bald wird klar, dass ein sehr mächtiger Magier im Spiel sein muss, denn die Ghule, die in der Lage sind, diese Abscheulichkeiten zu begehen, übersteigen die Fähigkeiten der bekannten Ghulbeschwörer bei Weitem. Dem Ghuljäger wird klar, dass die Bedrohung für seine Stadt zu groß wird um sie zu ignorieren, und da er „seine“ Stadt und die Menschen darin über alles liebt, beschließt er, sich alleine mit Rasid auf die Suche nach dem Gegner zu begeben. Ihm im Weg ist der „Robin Hood“ von Dhamsawaat, der sogenannte Falkenprinz, der in der ganzen Stadt der berühmt-berüchtigte Meisterdieb, und natürlich die Ergebenen des Kalifen, da dieser nicht an die Bedrohung glaubt – selbst als Adoullas mit Hilfe seines besten Freunds Dawoud und seiner Frau Litas sowie dem Löwenmödchen Samia, auf das sie bei einem Kampf gegen die Ghule treffen, und deren ganze Sippe von diesen ausgelöscht wurde, herausfindet, dass der Ghulmeister offensichtlich den Sohn des Kalifen töten will, um an große Macht zu gelangen durch eine Magie, von der niemand ahnt, dass es sie noch gibt…… Zum Buch „Das Schwert der Dämmerung“ ist ein guter Fantasyroman, leicht zu lesen, und behandelt erfrischenderweise einmal ein Thema, das man nicht so häufig antrifft. Ein bisschen klang bei mir beim Lesen in Erinnerung immer ein wenig die „Sturmkönige-Trilogie“ von Kai Meyer nach. Es geht hier um dunkle Magie, um Ghule, um Gestaltwandler, Derwische und somit einmal nicht um den üblichen Einheitsbrei aus Elfen, Vampiren und Orks, den ich zwar auch gern mag, dessen ich aber doch langsam überdrüssig bin und mich freue, einmal über etwas anderes zu lesen. Das Buch ist relativ oberflächlich, um nicht zu sagen seicht, geschrieben, dass sich der Autor hier zu sehr im Detail verliert, kann man wahrlich nicht behaupten. Dadurch liest sich das Buch sehr leicht und schnell, jedoch fehlt eben dadurch auch die Tiefe – es ist eine Geschichte, die sich gut mal zwischendurch lesen lässt, die sich aber nicht besonders hervorhebt oder lange im Gedächtnis bleibt. Von daher gebe ich freundliche 4 von 5 Sternen – Fazit : gut zu lesen, hohes Potential für eine Fortsetzung, die ich dann auch lesen würde, aber eben nicht herausragend.

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