„...Von hier oben ist die Welt viel übersichtlicher. Alles wirkt geordneter, weniger chaotisch. Erst jetzt, mit dreizehn, kapiere ich, was Papa damals gemeint hat, als er zum ersten Mal vom Gleitschirmfliegen schwärmte…“
Mit diesen Zeilen beginnt ein Jugendbuch mit Tiefgang. Die Geschichte wird zum großen Teil im Rückblick erzählt. Der Junge auf dem Dach reflektiert die Beziehung zu seinem Vater.
Der Vater liebt Extremsportarten und ordnet denen auch sein Leben unter. Viktor ist eher ängstlich. Lange kämpft er mit Höhenangst. Deshalb wundert es ihn auch, warum die beim Aufstieg auf das Dach ausblieb.
„...Seine größte Freude ist es, mich von irgendwelchen Aktionen zu überzeugen, die Mama zu gefährlich findet…“
Und natürlich geht dabei auch eine Menge schief. Später ziehen sie in die Schweiz, weil das für den Vater das ideale Trainingsgelände ist. Es wird deutlich herausgearbeitet, dass es für die Familie nicht einfach ist, ständig um das Leben des Vaters bangen zu müssen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
























