Salama-Inge Heinrichs Das Geheimnis der Lebendigkeit

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Lebendigkeit“ von Salama-Inge Heinrichs

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  • Brauchen wir alle eine Therapie?

    Das Geheimnis der Lebendigkeit
    R_Manthey

    R_Manthey

    25. June 2015 um 11:12

    Salama-Inge Heinrichs hat eine Mission. Das Ende der Welt droht und sie weiß, wie wir die Katastrophe verhindern können: "Alle Weisen dieser Erde empfehlen: Werde bewusst! Da hilft kein Jammern, da helfen keine Außerirdischen und kein politischer Klein- oder Großkrieg, da hilft nur Besinnung, Besinnung auf uns selbst, auf unseren inneren Wesenskern, auf das, was uns wirklich ausmacht, Besinnung auf unser Herz, als den Ort der Liebe." Bei manchen Büchern weiß man bereits nach fünf Seiten, dass man sie besser nicht lesen sollte. Das ist so eins. Wenn ich meinem Deutschlehrer solche Sätze wie den oben zitierten angeboten hätte, dann wäre wohl meine Schulzeit verlängert worden. Salama-Inge schreibt eifernd. In fast jedem Satz hagelt es synonyme Aufzählungen, an die manchmal auch noch Reflexivsätze angehangen werden. Weise Menschen, die uns etwas zu sagen haben, schreiben nicht mit unruhigem Geist. Ihre Ausdrucksweise ist einfach und gelassen und keinesfalls anmaßend. Bei Salama-Inge ist das ein wenig anders. Auf Seite 24 erschreckt sie uns mit der Behauptung: "Vorzeitiger Tod ist ein Selbsthilfeprogramm des Selbstes, das die Irrwege abkürzen und weitere Sinnlosigkeit vermeiden will." Das wird ihr wohl Gott verraten haben, anders kann ich mir jedenfalls dieses Wissen nicht erklären. Im nächsten Kapitel wird dann deutlicher, um was es hier eigentlich geht. Damit wir der Hölle entgehen, müssen wir drei Lebensaufgaben meistern: (1) Wir müssen unbestechlich gegenüber den Verführungen der materiellen Welt werden. (2) Wir müssen Authentizität und (3) die Reinheit des Herzens erlangen. Und dazu brauchen wir Therapeuten wie Salama-Inge, zu denen wir nicht bockig und nicht trotzig sein sollen, wie sie so schön schreibt. Auf Seite 32 lesen wir: "Viele sagen sich: Das kriege ich schon hin, ... , ich kann das alleine,... Das sind die, die Belehrungen nicht annehmen wollen und stattdessen auf die Belehrungen des Schicksals angewiesen sind, die auf keinen Fall ausbleiben. Spätestens die Todesstunde ist die Stunde der Wahrheit, die Stunde der Dämonen oder die Stunde des Lichts." Nachdem wir auch diesen Schreck überwunden haben, suchen wir sofort die Adresse von Frau Salama-Inge Heinrichs und buchen eine Therapie. Auch das Buch können wir nun zuklappen, weil uns soeben klar wurde, dass wir die Aufgabe alleine niemals meistern können. Dieses Buch wurde nur dazu geschrieben, dass wir punktgenau zur Erkenntnis kommen: Wir brauchen dringend eine Therapie. Nachdem das nun klar ist, wird Frau Heinrichs Ton milder. In den folgenden Kapiteln geht es um die Art von Psychoanalyse und Psychotherapie, die sie für uns bereithält. Die wissenschaftlichen Grundlagen solcher Lehren sind höchst umstritten. Nicht alles in unserem Verhalten ist auf Programmierungen in der Kindheit zurückzuführen. Statistisch fundierte Untersuchungen beweisen die Dominanz der Genetik bei der Ausbildung des Charakters, die mit zunehmendem Alter immer stärker wird. Dies ist aber kein wissenschaftliches Werk, hier wird mit erhobenem Zeigefinger verkündet. Es folgen dann die im Titel des Buches angekündigten "13 Schritte zu einem intensiveren Leben". Dabei stellt sich wie selbstverständlich heraus, dass es sich nicht um Schritte, sondern um die 13 Themen handelt, die wir in unserer Selbsterfahrungsgruppe durchnehmen werden. Sie werden in diesem Buch kurz gestreift. Es handelt sich dabei um Selbsterkenntnis, Wahrnehmung, Gefühle, Kommunikation, Authentizität, Umgang mit dem Ego, Projektionen, Sexualität, Beziehungen, Essenz, Spiritualität und Tod. Salama-Inge hat sicher mit vielen Aussagen in diesem Buch Recht. Vielleicht ist die gesamte Menschheit ja tatsächlich wahnsinnig, und wir alle brauchen eine Therapie. Ich bin aber bockig und gehe nicht in die Selbsterfahrungsgruppe, um in einer Kissenschlacht mit Karl-Heinz meine Aggressionen abzubauen. Ich betreibe lieber Kampfsport. Ich hätte auch kein Vertrauen in Frau Heinrichs, weil mir ihr Ton und die Art, wie sie mit ihren Lesern umgeht, doch etwas merkwürdig vorkommt. Ich habe auch Schwierigkeiten mit Autoren, die im Titel ihres Werkes etwas vorgeben, was sie später nicht halten. Jedenfalls bin ich nach dem Lesen dieses Werkes nicht lebendiger geworden, vielleicht aber etwas schlauer. In Zukunft werde ich mir keine Bücher mehr kaufen, in deren Titel das Wort Geheimnis vorkommt.

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