Salim Alafenisch Das versteinerte Zelt

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(4)
(1)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das versteinerte Zelt“ von Salim Alafenisch

Der alte Musa ist ein berühmter Rababa-Spieler. Weit über die Stammesgrenze hinaus erfreuen die Klänge seiner Musik viele Herzen. Geboren wurde er in der Zeit der Kamele, in der Zeit der Zelte wuchs er auf, und nun sollte der alte Musa den Rest seiner Tage in der Zeit der Steine verbringen: Sein Stamm will die schwarzen Zelte aus Ziegenhaar gegen Steinhäuser eintauschen. 'Ein langer, farbiger Traum.' Klio

Stöbern in Historische Romane

Die Stadt des Zaren

Dieser Roman ist eine Liebeserklärung an St. Petersburg, anhand zahlreicher Einzelschicksale inkl. des Zaren, von 1703-1712

danielamariaursula

Das Ohr des Kapitäns

Wenig Handlung, lange Gespräche zum Erinnerungsaustausch. Wie in einem guten Geschichtsunterricht. Der Schluß kurz und unglaubwürdig.

Wichella

Die Salbenmacherin und die Hure

Mord im mittelalterlichen Nürnberg - und Olivera mittendrin!

mabuerele

Möge die Stunde kommen

Wieder einmal ganz wunderbar geschrieben.

Popi

Die schöne Insel

Ein packender, kurzweiliger und sehr abenteuerlicher Roman, der noch Raum für eigene Fantasien und Schlußfolgerungen läßt

Tulpe29

Das Lied der Seherin

Hat mir leider nicht ganz so gut gefallen wie die ersten Bände. Die irischen Namen und vor allem nicht übersetzten Sätze waren zu verwirrend

hasirasi2

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Das versteinerte Zelt" von Salim Alafenisch

    Das versteinerte Zelt
    Aldawen

    Aldawen

    10. August 2010 um 21:10

    Der alte Musa ist berühmt für sein Spiel der Rababa, aber in Zeiten, in denen man nicht mehr im beduinischen Zeltlager lebt und sich um Kamele und Ziegen kümmert, sondern ein teures Steinhaus bewohnen muß, ist auch das nicht mehr besonders gefragt. Und das Haus verschlingt nicht nur eine Menge Geld, soviel Geld, daß nach dem Schmuck von Musas Frau Zaneh auch die letzten Ziegen verkauft werden müssen – fast noch schlimmer ist, daß Musa nicht mehr träumen kann. Zaneh überlegt: „Vielleicht fühlen sich die Träume in den engen Mauern des Hauses eingesperrt! Im Zelt aus Ziegenhaar waren die Träume frei. Sie konnten wandern und durch die Zeltlöcher rein- und rausschlüpfen.“ Erst als Musa einen alten Freund besucht und wieder einmal im Zelt schläft, kehren die Träume zurück, ein buntes Kaleidoskop von Erinnerungen und Bildern aus Musas Leben, seiner Kindheit und Jugend. Dies war nach den Erzählungen in dem Band „Die Weihrauchhändler“ das zweite Buch von Salim Alafenisch, das ich gelesen habe, und auch diese Geschichte hier hat mir ähnlich gut gefallen wie jene schon. Alafenisch schafft es, mit wenig Aufwand die Lebensumstände des beduinischen Lebens vor den Augen des Lesers zum Leben zu erwecken, mit den Härten eines solchen Lebens ebenso wie mit seinen Freuden. Hier richtet sich der Blick mit leichtem Spott auf die modernen Lebensverhältnisse und mit Wehmut auf die vergangenen. Vor allem aus letzterem resultiert eine besondere Wärme des Tonfalls, und die Frage nach dem Wert von Traditionen, die man nicht so leicht abstreifen kann und vielleicht auch nicht bedenkenlos hinter sich werfen sollte, ist auch nicht völlig unberechtigt. Eine schöne kleine Geschichte, die leider viel zu schnell zu Ende gelesen ist.

    Mehr
  • Rezension zu "Das versteinerte Zelt" von Salim Alafenisch

    Das versteinerte Zelt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. March 2010 um 21:06

    Dieses kleine Buch stimmt einem beim Lesen sehr nachdenklich und es ist wunderschön! Ich finde es zum verschenken sehr nett, vor allem wenn man sich z.B. für Nomaden, Arabien oder ähnliches interessiert.