Salla Simukka So rot wie Blut

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Inhaltsangabe zu „So rot wie Blut“ von Salla Simukka

Als Einzelgängerin hält sie sich aus allem raus - bis Lumikki die tropfnassen Geldscheine auf einer Wäscheleine entdeckt und in eine gefährliche Geschichte hineingezogen wird. Was für ihre Mitschüler als dummer Streich begann, entwickelt sich schnell zu einer Hetzjagd auf Leben und Tod. Die 17-Jährige muss sich im gnadenlosen Drogengeschäft zurechtfinden, in dem nur eine Währung zählt: Blut. Wem kann sie noch trauen?

Ein wirklich guter Jugend - Thriller !

— Paules_Buecherkiste

Mir fehlte der Höhepunkt in der Handlung, jedoch ein nettes und schönes Buch.

— --Oe_Arena_cbj_cbt--

Kriterium 1: Lies ein Buch mit der Farbe Schwarz im Cover

— Chuckster

Eine toughe Heldin begibt sich im eisigen Finnland auf die Spur von blutverschmierten Geldscheinen. Spannend erzählt und toll geschrieben!

— ConnyKathsBooks

Interessantes Buch, dass sich durch die märchenhafte Sprache und außergewöhnliche Protagonistin von anderen Thrillern abhebt. 5 Sterne!

— aquamarinblau

bin so geflasht von diesem tollen Buch - Top!

— verlorenimbuecherregal

Ich liebe Lumikki und die Geschichte auch! Hätte nie gedacht, dass es so gut werden könnte!

— Smileymaker

Spannende Geschichte! An einigen Stellen hat es sich gezogen, gegen Ende wurde es aber richtig spannend.

— LovelySchokobuch

Ich fand die Geschichte sehr gut, obwohl ich es jetzt eher als Krimi bezeichnen würde.

— YvisLeseecke

Die 17-jährige Lumikki lebt in Tampere, nachdem sie bei ihren Eltern ausgezogen ist und auf eigenen Beinen steht. Aufgrund ihrer, durch ...

— Splashbooks

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  • Toller Jugendthriller, der einen mitfiebern lässt

    So rot wie Blut

    Kunterbuntestagebuch

    01. September 2017 um 19:33

    Lumikki ist alles andere als ein gewöhnlicher Teenager. Sie lebt in einer eigenen kleinen Wohnung und hält sich konsequent aus allem raus. Bis sie die blutigen Geldscheine entdeckt - sorgfältig auf einer Wäscheleine an ihrer Schule aufgehängt. Ein absurder Witz, gefährliche Dummheit oder ein Verbrechen? Noch bevor die Einzelgängerin das Rätsel um diese zweifelhafte Geldwäsche lösen kann, zieht sich ein dichtes Netz aus Lügen, Korruption und schrecklichen Geheimnissen um sie zusammen. Um die Kontrolle über ihr Leben wieder zurückzugewinnen, muss Lumikki sich einem Spiel auf Leben und Tod stellen. Fazit: Ich gebe zu, dass mich zu 70% das wunderschön gestaltete Cover zum Kauf dieser Buchreihe animiert hat. Ja, ich hab sofort alle drei Bände in mein Regal gestellt - obwohl ich von der Autorin noch nicht ein einziges Buch gelesen habe. Aber wie sich nun nach beenden des ersten Bandes herausstellt, war das kein Fehler. Das Buch ist wirklich toll und spannend geschrieben. Die Autorin mit dem aussergewöhnlichen Namen trifft die Charaktere genau auf den Punkt - jedes Augenrollen von Lumikki, der Hauptprotagonistin - konnte ich mir bildlich vorstellen. Genauso müssen Bücher meiner Meinung nach geschrieben werden. Der Schreibstil ist auch klar und deutlich, es gibt keine Stolperfallen. Man kann sich voll und ganz auf die Geschichte einlassen. Und hier bekommt man eine gelungene Mischung aus Spannung, Drama und ein bisschen Krimi. Denn wie der Klappentext schon verrät, handelt es sich bei Lumikki nicht um ein normales Mädchen. Wir erfahren, dass sie in ihrer Kindheit und Jugend eine schwere Zeit durchgemacht hat. Eine Zeit, die sie geprägt hat und sie zu der Person gemacht hat, die sie heute ist. Auch die Nebencharaktere, mit denen sie zu tun hat, sind auf verschiedene Weise in das Geschehen eingebunden. Und so bekommt man mit diesem Buch einen tollen Auftakt zu einer Trilogie, die Lust auf mehr macht. Klare Leseempfehlung von mir. Steffi G.

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  • So rot wie Blut

    So rot wie Blut

    ConnyKathsBooks

    08. April 2016 um 11:06

    Als die 17jährige Lumikki zufällig in der Dunkelkammer ihrer Schule blutbefleckte und gewaschene Geldscheine findet, ändert sich ihr Leben dramatisch. Denn eigentlich ist die finnische Kunstoberstufenschülerin eher eine Einzelgängerin und versucht unauffällig zu bleiben. Doch der Fund katapultiert sie mitten hinein in ein gefährliches Netz aus Korruption, Drogenhandel und Mord und im tiefen Schnee des nordischen Winters sieht sich Lumikki bald von allen Seiten verfolgt. "So rot wie Blut" ist der gelungene Auftakt der Schneewittchen-Trilogie der finnischen Autorin Salla Simukka. Als erstes fällt sofort das tolle Cover auf, was perfekt zum Inhalt passt. Denn Lumikki bedeutet übersetzt Schneewittchen und schwarz wie Ebenholz, rot wie Blut und weiß wie Schnee ist auch die ganze Geschichte. Der wunderbar poetische und bildreiche Schreibstil der Autorin zieht einen sofort in den Bann. "Weiße, flockige, kuschlig weiche, fein gewebte Schlagsahnelandschaften..."(S. 153)...mit solch schönen Worten fühlt man sich direkt in die eisige Schneewelt Finnlands versetzt und bibbert bei mehr als minus 20 Grad richtig mit den Protagonisten mit. Die einzigartige Handlung ist von Anfang an temporeich und bietet ein paar wirklich atemberaubende Szenen, besonders zum Schluss. Verschiedene Perspektiven, viele Rückblenden und rückwärts erzählte Ereignisse verstärken dabei die Sogwirkung. Zudem ist das Schneewittchen -Thema durch märchenhafte Anspielungen immer präsent. Lumikki ist eine mutige und clevere Heldin. Sie ist nicht nur kunstbegeistert, sondern trainiert auch fleißig Body-Combat-Gymnastik und kann alle möglichen Düfte unterscheiden. Warum, das erfährt man nach und nach durch ihre Erinnerungen. Denn Lumikki hat eine schwierige Vergangenheit hinter sich und war nicht immer so angstfrei. Ihre Verletzlichkeit macht sie umso sympathischer und man fühlt richtig mit ihr mit. Von den Nebenfiguren ist besonders Lumikkis Freundin und Polizistentochter Elisa erwähnenswert, die aufgrund der Ereignisse eine erstaunliche Wandlung vollzieht. Die Geschichte endet durch einen aufschlussreichen Epilog, der die meisten offenen Fragen beantwortet. Das Lesen der Fortsetzungen ist daher nicht unbedingt erforderlich. Ich bin aber trotzdem gespannt, welche Abenteuer Lumikki z.B. noch in "So weiß wie Schnee" erlebt. Insgesamt ist "So rot wie Blut" ein toller Thriller, der nicht nur Jugendliche begeistern wird. Denn die wundervoll geschriebene und packende Geschichte mit viel finnischem Flair und einer toughen Heldin ist definitiv auch für Erwachsene empfehlenswert. 5 Sterne von mir.

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  • Lumikki Trilogie / Band 1

    So rot wie Blut

    Lenny

    Schaaaade, hatte mich sehr auf diese Trilogie gefreut, wurde mir auch bei einer Buchvorstellung als Leseliebling empfohlen. Die Geschichte hört sich so klasse an, Lumikki ist die kleine Ermittlerin. Schlau und durchtrainiert zeigt sie es den Erwachsenen und ein bisschen von den Märchen wird auch immer mal wieder eingebaut. Eigentlich voll mein Ding, aber der ganze Schreibstil gefällt mir nicht. Die Spannung fehlt mir, es wird ständig in der Geschichte hin- und hergesprungen und es sind so viele Fragesätze hintereinander. Wirklich schade, mir gefällt der Stil überhaupt nicht.

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    • 2
  • ein guter erster Band, diese Trilogie hat aber definitiv noch luft nach oben!

    So rot wie Blut

    Buechersalat_de

    17. November 2015 um 21:48

    Ich fand das Cover soooooo ansprechend, und von Band zu Band wurden sie schöner, ich musste einfach wissen was drin steckt. Die Cover sind etwas an das Thema angepasst, verraten aber nichts über den Inhalt. Aber sie sind mega schön! Manchmal reicht auch das! Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig, vor allem, weil die Autorin in Rätseln schreibt. Das ist sowohl interessant als auch kompliziert, weil man manchmal erst später die Lösung erfährt. Das Buch und die Kapitel sind in Tage eingeteilt, damit man die Reihenfolge des Geschehens gut verfolgen kann, wäre aber nicht nötig gewesen finde ich.  Lumikki (das bedeutet übrigens Schneewitchen und erklärt die Buchtitel) ist eine unscheinbare aber sehr kluge Protagonistin. Ich finde als Leser muss man sie erst langsam entdecken. Für ihre 17 Jahre ist sie wirklich sehr reif, aber sie versteht es auch, sich in gefährliche Situationen zu manövrieren. Als Leser bemerkt man aber mit jeder Seite, dass sie ein gutes Herz hat. Und auch vorwiegend nach diesem handelt.  Durch einen Zufall stößt Lumikki in der Schule auf einen riesigen Haufen Geldscheine. Sie hängen für alle zugänglich im Fotolabor der Schule. Lumikki ist verwirrt, sollte sie etwas sagen zu irgend jemandem? Und was waren das für Flecken auf den Scheinen? Noch bevor Lumikki selbst eine Entscheidung treffen kann beginnt eine atemlose Jagd, und Lumikki steckt mitten drin.  Die Grundidee ist gut umgesetzt und als Leser fühlte ich mich gut unterhalten. Der Spannungspegel baute sich mit jeder Seite mehr auf und mit dem Ende war ich sehr zufrieden. Ich fand allerdings schon, dass da noch mehr rauszuholen ist. Aber diese Bücher macht vor allem die finnische Ader aus denke ich. Und die mochte ich. Man sollte die Bücher unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen, weil es nicht nur einen Handlungsstrang gibt. Neben der Haupthandlung, die in jedem Buch anders ist, spielt vor allem auch Lumikki und ihr Leben eine Rolle. Um da nicht gespoilert zu werden sollte man die Reihenfolge einhalten.                                                     Fazit Ein guter erster Band, diese Trilogie hat aber definitiv noch Luft nach oben!

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  • Geniale Story zum Zwischendurchlesen

    So rot wie Blut

    verlorenimbuecherregal

    28. October 2015 um 17:05

    Lumikki ist eine toughe Einzelgängerin, und versucht zumindest sich aus allem rauszuhalten. Doch dann schlittert sie geradewegs in eine Geschichte, aus der sie sich nicht einfach so raushalten kann. Denn irgendjemand hat blutige, nasse Geldscheine säuberlich an einer Wäscheleine in der Dunkelkammer ihrer Schule zum Trocknen aufgehängt. Aufgrund einer Verwechslung und einigen anderen Geschehnissen kann sie sich dann doch nicht entziehen und eine abenteuerliche Geschichte nimmt ihren Lauf. Das Buch ist so extrem genial. Ich hab es in einem Tag gelesen, weil es mich nicht mehr losgelassen hat, und auch mit knapp 300 Seiten relativ kurzweilig war. Der Klappentext klingt ja zuerst mal ein bisschen nach Krimi für Zehnjährige, so Fünf-Freunde-Art, doch das ist er keineswegs! Schon das erste Kapitel, eine Art Vorgeschichte, ist ziemlich heftig. Auch die Schreibweise, immer zwischen der "guten" und der "bösen" hin und her zu swappen gefällt mir total gut. Die beiden Nachfolgebände mit den meiner Meinung nach besten Namen für Trilogiebücher in denen die Hauptperson Schneewittchen heißt (Lumikki ist finnisch für Schneewittchen) - "So weiß wie Schnee" und "So schwarz wie Ebenholz" brauche ich jetzt auch unbedingt. Lumikki hat mich vollends in ihren Bann gezogen.

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  • Sehr gutes Buch!

    So rot wie Blut

    Smileymaker

    05. September 2015 um 12:43

    Ich finde die Geschichte sehr gelungen, auch wenn ich mir nie vorstellen könnte, dass dies einen Trilogie sein soll. Lumikki fand ich als Figur unglaublich sympatisch und ich verstand und fühlte mit ihr auf Anhieb. Bei so vielen Perspektiven, von denen erzählt wird, kann man schnell verwirrt werden, aber Simukka hat dadurch viel aus der Geschichte rausgeholt. 

  • Spannender Thriller

    So rot wie Blut

    LovelySchokobuch

    Salla Simukka hat eine interessante Geschichte rund um ein 17- jähriges Mädchen geschrieben, welches in ungewollte, kriminelle Taten verwickelt wird. Bewundernswert waren immer die gefährlichen Situationen, aus die das Mädchen sich gerettet hat............

    • 2

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. August 2015 um 14:16

    :=)

  • sehr guter spannender Jugendthriller oder Erwachsenenkrimi mit super Charakteren

    So rot wie Blut

    YvisLeseecke

    14. August 2015 um 19:01

    Ich fand die Geschichte sehr gut, obwohl ich es jetzt eher als Krimi bezeichnen würde. Wenn man es jedoch für Kinder ab 13 Jahren sieht dann doch Jugendthriller. Die Charaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet und nicht zu klischeeüberladen. Vor allem Lumikki fand ich super. Trotz dass sie zurückgezogen und menschenscheu ist, wirkt sie sehr stark. Sie bindet sich gut in ihrem Leben ein und wirkt auf andere sehr unauffällig. Warum das so ist, erfährt man im Buch, anhand von Rückblenden und Erinnerungen. Aber auch die anderen Charakteren konnten mich durchaus überzeugen. Da vor allem noch Elisa. Sie ist die typische Schulschönheit und doch lernt man ihre Schwächen und Ihre zerbrechliche Seite kennen. Es entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft zwischen ihr und Lumikki. Anfangs will Lumikki sich das nur nicht so Recht eingestehen. 4 Punkte haben ich vergeben, weil ich ca. 30 Seiten brauchte um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Das Buch ist meist in sehr kurzen Sätzen geschrieben. Was sich für mich dann doch flüssig lesen lies. Es wird nichts ellenlang umschrieben oder verblümt, wodurch das Buch für mich immer spannend war. Es gab keine Seiten die ich nur überflogen habe. Das Buch kann auch durch seine besondere Aufmachung beindrucken. Als erstes find ich das Cover grandios zumal es ja auch ein Teil der Geschichte ist. Die Hauptkapitel sind mit schwarzen Seiten gegliedert die über den jeweiligen Tag informieren. Mein Fazit ein sehr guter spannender Jugendthriller oder Erwachsenenkrimi mit super Charakteren.

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  • So rot wie Blut, rezensiert von Juliane Seidel

    So rot wie Blut

    Splashbooks

    14. June 2015 um 08:57

    "So rot wie Blut" ist der erste Band der Thriller Trilogie "Schneewittchen", die auf Mädchen ab 14/16 zugeschnitten ist und stammt von der finnischen Autorin Salla Simukka. Für ihre Jugendbücher hat sie bereits mehrere Preise erhalten. Internationalen Erfolg bescherte ihr jedoch erst die Trilogie um die jugendliche Ermittlerin Lumikki, deren Übersetzungsrechte in über 40 Länder verkauft wurden. Die reihe wird mit "So weiß wie Schnee" und "So schwarz wie Ebenholz" fortgesetzt, die ebenfalls im Arena Verlag erschienen. Die Geschichte ist durchaus spannend, jedoch ein wenig vorhersehbar. Gerade wenn man Krimis und Thriller gelesen hat, ist die Handlung nichts Neues und kann nur teilweise überraschen. Das liegt vor allem an Salla Simukkas Wahl eines außenstehenden Erzählers. Die Geschichte wird nicht nur aus Lumikkis Sicht erzählt, sondern wechselt auch zu Elisas Vater und den Gegnern, so dass man recht schnell dahinterkommt, in welche Gefahr sich die Jugendlichen wirklich gebracht haben. Man steigt schon im ersten Drittel dahinter, dass es um Drogengeschäfte geht und dass Elisas Vater ein korrupter Polizist ist. Damit nimmt die Autorin leider ein wenig Spannung aus dem Buch. Der Leser muss nicht mehr miträtseln, da ihm alles auf dem Silbertablett gereicht wird und man nicht mehr mitdenken muss. Dennoch hält sich der Spannungsbogen, was vor allem daran liegt, dass Details und Hintergründe erst nach und nach preisgegeben werden. Auch werden Actionszenen eingebaut, um die Geschichte voranzutreiben.Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21986/so_rot_wie_blut

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  • Schwacher Auftakt

    So rot wie Blut

    Lesemaus-M

    19. April 2015 um 18:36

    Klappentext/Inhalt: Als Einzelgängerin hält sie sich aus allem raus – bis Lumikki die tropfnassen Geldscheine auf einer Wäscheleine entdeckt und in eine gefährliche Geschichte hineingezogen wird. Was für ihre Mitschüler als dummer Streich begann, entwickelt sich schnell zu einer Hetzjagd auf Leben und Tod. Die 17-Jährige muss sich im gnadenlosen Drogengeschäft zurechtfinden, in dem nur eine Währung zählt: Blut. Wem kann sie noch trauen? Meine Meinung: Dieses Buch hatte ich oft in der Buchhandlung in der Hand. Es hat mich einfach nicht richtig angesprochen aber ich habe es dann irgendwann doch mitgenommen. Leider konnte es mich nicht so überzeugen wie ich das gern gehabt hätte. Lumikki ist eine Einzelgängerin. Sie ist von Zuhause ausgezogen um auf eine bessere Schule zu gehen. Sie lebt allein in einer Wohnung und hat kaum Freunde. Als sie eines Tages in den abgedunkelten Raum der Schule geht, hängen dort auf einmal Geldscheine. Sie sieht schnell, dass die Geldscheine voller Blut waren und sie jemand versucht hat zu säubern. Dann merkt aber jemand, dass sie in diesem Raum war und droht ihr. Davon lässt sie sich aber nicht beeindrucken. Anschließend passieren dann aber einige merkwürdige Dinge und sie steckt auf einmal mitten drin.   Lumikki ist ein sehr starkes Mädchen. Sie musste in der Kindheit schon einiges durchstehen. Dies hat sie aber nur gestärkt. Sie ist eine sehr starke Protagonistin und so schnell kann sie auch nicht aus der Ruhe gebracht werden. Aber als sie dann in dubiose Machenschaften gerät, hat sogar sie Angst. Die ersten Seiten waren sehr spannend. Danach war ich etwas verwirrt aber dies verging dann nach einigen Seiten. Der Mittelteil hat sich aber leider etwas gezogen. Mich konnte es einfach nicht richtig packen. Gegen Ende wurde es dann wieder aufregender und dies hat mir auch gut gefallen. Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Dies hat zwar zur Spannung beigetragen aber für mich hat es sich dadurch auch stellenweise sehr gezogen. Die Protagonistin hat mir auch gut gefallen und die Schauplätze konnte ich mir auch alle gut vorstellen. Leider konnte mich dieses Buch aber einfach nicht begeistern.  Fazit: Der Anfang war spannend. Danach war ich erst einmal etwas verwirrt aber dies verging dann von Seite zu Seite. Der Mittelteil hat sich für mich sehr gezogen. Gegen Ende wurde es dann etwas spannender aber vollkommen überzeugen konnte es mich leider nicht. Es waren mir einfach zu viele kriminelle Elemente und mir hat die Geschichte einfach nicht so richtig zugesagt. Obwohl die Protagonistin total taff und mal was anderes ist, konnte es mich nicht überzeugen. Ob ich weiter lese, weiß ich zurzeit noch nicht. Bewertung: Cover: 4/5 Klappentext: 4/5 Inhalt: 3/5 Schreibstil: 3/5 Gesamtpaket: 3/5 3 von 5 Sterne

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  • Spannend und mitreißend - ein toller Auftakt zur "Schneewittchen"-Trilogie!

    So rot wie Blut

    leselurch

    06. April 2015 um 10:30

    *Worum geht's?* Die 17-jährige Einzelgängerin Lumikki hat schon früh gelernt, sich aus fremden Angelegenheiten herauszuhalten. Doch dann entdeckt Lumikki in der Dunkelkammer ihrer Schule gewaschene Geldscheine. Ehe sie sich versieht wird sie zu einer Zeugin in gefährlichen Drogengeschäften, deren Drahtzieher kein Erbarmen kennen. Für Lumikki gibt es kein Entkommen mehr – sie muss die kriminellen Machenschaften aufdecken, um nicht nur sich selbst zu retten. *Meine Meinung:* Der Handlungsaufbau von „So rot wie Blut“, dem Auftakt der „Lumikki“-Trilogie, unterscheidet sich stark von denen anderer Jugendbuch-Thriller, die ich bisher gelesen habe. Die finnische Autorin Salla Simukka hat die Geschichte aus Sicht eines außenstehenden Erzählers geschrieben, der Einblicke in die verschiedenen Charaktere hat und sich von Kapitel zu Kapitel mit anderen Figuren befasst. Dadurch erfährt man recht schnell, was es mit den gewaschenen Geldscheinen auf sich hat, wer in die Angelegenheit verwickelt ist und welches korrupte Netz von den Beteiligten gesponnen wurde. Überraschenderweise nimmt das der Handlung nicht den Wind aus den Flügeln. Die Spannung hält sich konstant auf einem hohen Niveau und weiß zu fesseln, denn je mehr man von „So rot wie Blut“ liest, desto mehr Details werden offenbart. Diese betreffen nicht nur das Verbrechen, sondern auch die einzelnen Charaktere, und sorgen dafür, dass man vor Neugierde immer weiterlesen will. Protagonistin Lumikki ist keine leichte Hauptfigur. Mit ihrer kühlen, distanzierten und stillen Art kommt man als Leser kaum an sie heran. Trotzdem fasziniert Lumikki als Protagonistin. Man will wissen, was es mit dem intelligenten Mädchen auf sich hat. Welche Geheimnisse verbirgt sie? Welche Teile ihrer Vergangenheit versucht sie so stark zu verdrängen? Was ist mit Lumikki geschehen, dass sie zu der reservierten jungen Frau geworden ist, die man in „So rot wie Blut“ kennenlernt? Lumikki ist keine Protagonistin, mit der man ab der ersten Sekunde sympathisiert, aber durchaus ein Charakter, den man gern und gespannt durch die Seiten begleitet. Auch wenn ich von Kapitel zu Kapitel besser mit Lumikki zurechtkam, ging sie mir als Figur bis zum Schluss nicht wirklich ans Herz. Scheinbar habe ich mir ihren eigenen Ratschlag, sich nicht in fremde Angelegenheiten einzumischen, selbst zu sehr zu Gemüte geführt. Lumikki ist eine Protagonistin, die nicht nur voller Geheimnisse, sondern auch voller Ungereimtheiten steckt. Sie legt teilweise Verhaltensweisen an den Tag, die nicht zu einem 17-jährigen Mädchen passen wollen, die sich stets bedacht zurückgehalten hat. Wie, wo und wieso hat sie gelernt, sich so zu verhalten, so zu denken, so zu planen? Salla Simukka bietet auf diese Frage im Auftakt ihrer Trilogie keine aufklärenden Antworten, wodurch Lumikki für mich irgendwo zwischen „interessant und geheimnisvoll“ und „zu viele Widersprüche und Unklarheiten“ stecken geblieben ist. Auch wenn der Titel des Buches es vermuten lässt: Bei „So rot wie Blut“ handelt es sich nicht um eine moderne Märchenadaption. Willkürlich gewählt ist der Titel jedoch nicht, denn auch wenn Schneewittchen selbst keine entscheidende Rolle in dem Roman spielt, so ist das Motiv für die Autorin dennoch von großer Bedeutung. Salla Simukka spielt mit den typischen Schneewittchen-Farben und webt Zitate des Märchens in ihre Geschichte ein. Damit sorgt sie für eine tolle und aufregende Atmosphäre, die trotz des Nervenkitzels etwas Märchenhaftes an sich hat. Ein gewagter, aber gelungener Mix, der einen vor allem an die grausamen Seiten des grimmschen Märchens erinnert. Mit der letzten Seite ist das Rätsel um die blutigen Geldscheine zwar gelöst, nicht jedoch das Rätsel um Lumikki und ihre Vergangenheit. Salla Simukka bietet durchaus Einblicke in Lumikkis Gedanken, ihre Gefühle, ihre Psyche, doch mit dem Epilog tauchen plötzlich neue Geheimnisse enormer Bedeutung auf. Hier wird schnell klar: Was man bisher von Lumikki erfahren hat, hat nur an ihrer Oberfläche gekratzt. In den Fortsetzungen, die passende Titel zum Schneewittchen-Thema erhalten sollen, wird es dann hoffentlich mehr Informationen über Lumikki geben. Denn diese Protagonisten macht es einem wahrlich nicht leicht – und sich selbst damit wahnsinnig interessant. *Fazit:* „So rot wie Blut“, der Auftakt der „Lumikki“-Trilogie aus der Feder der finnischen Autorin Salla Simukka, ist ein spannender Jugendbuch-Thriller. Fans des Genres wird zwischen den Buchdeckeln eine ordentliche Portion Nervenkitzel erwarten, die die Autorin ganz geschickt in ihre Geschichte eingewoben hat. Denn obwohl man recht früh über die kriminellen Machenschaften aufgeklärt wird, herrscht konstant eine mitreißende Spannung, die einen zum Weiterlesen zwingt. Es sind vor allem die Details und die Hintergründe der toughen und geheimnisvollen Protagonistin Lumikki, die den Reiz des Auftakts ausmachen. Für meinen Geschmack hätte die Autorin aber gerne etwas mehr über Lumikki preisgeben können. Für „So rot wie Blut“ vergebe ich schwache 4 Lurche.

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  • kleine schwächen

    So rot wie Blut

    tintenbloggerin

    28. February 2015 um 02:51

    Auf das Cover wird im Buch nochmal genau Bezug genommen, so dass dem Verlag eigentlich auch gar nicht anderes übrig bliebt, als genau dieses – übrigens das Originale- Cover zu übernehmen. Mehr mag ich dazu an dieser Stelle aber noch nicht sagen.  Das Buch ist in Tage unterteilt, markiert durch schwarze Seiten. Mir erleichterte das das Lesen sehr, da es eine gute und passende Möglichkeit bereitstellt um Pause einzulegen, ohne dass Gefühl zu haben, dass man mittendrin aufhört. Unsere Protagonistin Lamikki ist ZU taff, zu perfekt, egal ob körperlich oder psychisch, sie scheint alles zu meistern, was mir einfach zu viel ist. Sie hat aber auch eine Kehrseite, wenn man es denn so sehen will, da sie ein Alleingänger ist. Sie mischt sich nirgendwo ein, wenn sie es verhindern kann und geht so aus der Schusslinie aller anderen. Um kein falsches Bild zu vermitteln: Schusslinie meine ich nicht wörtlich, sondern eher in Form von Lästereien oder gar Mobbing. Doch wie es im Leben so spielt, gerät sie dennoch in Schwierigkeiten, und das einfach nur, weil sie zur falschen Zeit, am falschen Ort, die falschen Dinge gesehen hat. Und genau dadurch bringt sie sich ungewollt mächtig in Gefahr. Aber – und das ist das wirklich interessante – entwickelt sie sich dadurch aber auch weiter. Sie lernt sich zu öffnen und mehr mit anderen Menschen umzugehen.  Der Schreibstil ist für ein Jugendbuch gar nicht mal so ohne, denn beschönigt wird nichts. Es fließt Blut, es ist brutal und es ist meiner Meinung nach nicht für die angestrebte Altersklasse geeignet. Wenn ich dann aber wieder bedenke, was in dem Alter heutzutage für Filme gesehen werden oder gespielt wird, wer weiß Es gibt einige Anspielungen auf bekannte Märchen, die ich nicht aufdringlich fand und eigentlich auch sehr passend, wenn auch nicht unbedingt nötig. Alles in allem ein toller Jugendthriller, der mir sprachlich sogar noch mehr geboten hat als ich eigentlich erwartet habe! 

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  • Finnisch nüchtern - spannend gemacht

    So rot wie Blut

    Nachtschwärmer

    24. February 2015 um 19:33

    Die Autorin schafft es mit einer eher nüchternen Sprache ein klares Bild von der Situation zu zeichnen. Sie braucht keine Schnörkel um Spannung zu erzeugen und das unterscheidet den Auftakt der Lumikki-Trilogie sehr deutlich von allem, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Keine Ausschmückungen, keine ellenlangen Beschreibungen – der Leser erhält genau die Information die er benötigt. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Die Handlung ist schlüssig und größtenteils realistisch, das Buch durch den einfachen Satzbau flüssig zu lesen und die Protagonistin war mir sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ich frage mich allerdings wieso das ein Trilogie-Auftakt sein muss, denn mir schien die Geschichte in sich rund und abgeschlossen. Nichtsdestotrotz fand ich es toll und warte nun gespannt auf den nächsten Teil.

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  • spannend und poetisch

    So rot wie Blut

    mithrandir

    23. February 2015 um 17:19

    Stets versucht sich Lumikki unsichtbar zu machen, doch als sie in der Dunkelkammer ihrer Schule blutige Geldscheine entdeckt, ringt sie mit sich, ihre Deckung aufzugeben, um das vermeintlich richtige zu tun, oder, ob sie sich lieber wieder schnell und hoffentlich ungesehen zurückziehen soll. Ihre Neugier siegt, wird ihr aber dabei schnell zum Verhängnis. Plötzlich ist sie unmittelbar Teil des Geschehens und kann weder vor noch zurück. Mutig nimmt sie den Kampf auf und stellt sich dem, das auf sie zukommt. Meine Meinung: Eigentlich lese ich nicht so oft Jugendthriller, doch die bereits vorhandenen Rezensionen zu diesem Buch haben mich neugierig gemacht. Das Cover des Romans ist nicht nur schön anzusehen, sondern setzt auch inhaltlich viel um. Angelehnt an das Märchen Schneewittchen dominieren hier weiß, schwarz und rot. Gleichzeitig ist aber auch klar, welchem Genre dieses Buch angehört. Mit einer dramatisch beginnenden Sequenz am Anfang lässt die Autorin den Spannungsbogen gleich sehr hochfahren. Viele Fragen ergeben sich dabei, die erst im Laufe der tageweisen eingeteilten Geschichte beantwortet werden. Um auf das bekannte Märchen zurückzukommen, dreht sich in dem Roman alles um Lumikki, deren Name auch Schneewittchen bedeutet. Mal davon abgesehen, dass ich Eltern nicht verstehen kann, die ihrem Kind so einen Namen mit auf den Lebensweg geben, hat Lumikki nicht viel mit der Märchenfigur gemein. Weder äußerlich, noch standesmäßig spielen die beiden in einer Liga. Zudem umgibt Lumikki eine Aura von Unnahbarkeit, die tief in ihrer Vergangenheit verwurzelt ist. Erst im späteren Verlauf des Romans erfährt man als Leser mehr darüber, doch das scheint nicht das einzige Geheimnis in ihrer Familie zu sein. Aufgrund dieser Unnahbarkeit, die die Autorin sehr gut eingefangen hat, fällt es schwer, Lumikki zu mögen. Sie ist ein Mädchen, das tiefe, seelische Verletzungen erfahren hat, mit denen sie bis heute ganz allein klarkommen muss. Die Ereignisse, in die sie unfreiwillig mit hineingezogen wird, machen ihr Leben noch schwerer, locken sie aber auch gleichzeitig aus ihrem Schneckenhaus. Einige ihrer Taten kann ich persönlich nicht nachvollziehen, doch habe ich zum Glück nicht dasselbe durchmachen müssen wie sie. Die anderen Charaktere verblassen weit hinter Lumikki. Auch handlungstechnisch sind sie eher inaktiv und bilden mehr den Rahmen des Geschehens. Wenn ich den Klappentext der Fortsetzung richig interpretiere, werden sie auch dort keine vorgehobene Rolle spielen, falls sie überhaupt noch einmal in Aktion treten. Trotz der fehlenden Verbindung zu Lumikki übt ihre Geschichte dennoch einen Sog auf mich aus, der die Seiten nur so dahinfliegen ließ. Dabei streut die Autorin immer wieder Rücklicke aus Lumikkis Vergangenheit ein, die ihr Verhalten so nach und nach erklären. Zudem war ich auch davon fasziniert, wie die Autorin Märchenaspekte miteinfließen ließ. Obwohl es sich um ein relativ abgeschlossenes Ende handelt, spürt man als Leser, dass das noch nicht alles war und möchte unbedingt mehr von Lumikki erfahren. Deswegen bin ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. Fazit: "So rot wie blut" ist der spannende Auftakt einer Trilogie von Salla Simukka. Der flüssige und fast schon poetische Schreibstil der Autorin trägt einen durch die Seiten und fängt dabei geschickt die grundlegende Stimmung in diesem Roman ein. Gespannt warte ich nun auf die Fortsetzung der Jugendthriller-Reihe.

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  • sehr gut umgesetzer Jugendthriller

    So rot wie Blut

    Manja82

    04. January 2015 um 16:43

    Kurzbeschreibung: Als Einzelgängerin hält sie sich aus allem raus – bis Lumikki die tropfnassen Geldscheine auf einer Wäscheleine entdeckt und in eine gefährliche Geschichte hineingezogen wird. Was für ihre Mitschüler als dummer Streich begann, entwickelt sich schnell zu einer Hetzjagd auf Leben und Tod. Die 17-Jährige muss sich im gnadenlosen Drogengeschäft zurechtfinden, in dem nur eine Währung zählt: Blut. Wem kann sie noch trauen? (Quelle: Arena) Meine Meinung: Lumikki ist eine typische Einzelgängerin. Sie hält sich aus allem raus, geht allem immer aus dem Weg. Das aber ändert sich als sie im Fotolabor der Schule mysteriöse Geldscheine findet, die dort zum Trocknen aufgehangen sind. Doch was hat es damit auf sich? Kurz darauf läuft Lumikki einem Trio aus ihrer Klasse über den Weg. Haben sie etwas mit den Scheinen zu tun? Es beginnt eine spannende und auch gefährliche Geschichte … Der Jugendthriller „So rot wie Blut“ stammt von der Autorin Salla Simukka. Es ist das erste Buch der Autorin, das auf Deutsch erschienen ist und zugleich auch der Auftakt einer Trilogie. Lumikki ist 17 Jahre alt und eine echt tolle Protagonistin. Zu Beginn ist Lumikki, was übrigens Schneewittchen bedeutet, eher schwierig zu verstehen. Sie lebt sehr zurückgezogen und lässt niemanden an sich heran. Vertrauen fasst sie nur schwer. Durch Rückblicke erfährt man als Leser was und wie viel sie durchgemacht hat. Im Verlauf der Handlung aber lernt Lumikki sich mehr und mehr zu öffnen, geht Freundschaften ein und fast Vertrauen. Elisa ist das komplette Gegenteil von Lumikki. Sie ist offen, modebewusst und selbstbewusst. Dieser Gegensatz kommt gut zum Tragen. Es gibt noch weitere Personen im Buch, die an und für sich ganz okay sind. Wirklich Sympathieträger aber sind sie nicht unbedingt. Der Schreibstil der Autorin ist ganz flüssig zu lesen. Manchmal ist dieser sogar recht poetisch. Sie beschreibt die Dinge klar und recht ungeschönt. Die Handlung an sich ist angehaucht mit allerlei verschiedenen Märchen. Das wurde von Salla Simukka ganz bewusst so gewählt. Die Idee ist gut umgesetzt und es geht auch spannend zu. Es geht nicht zu brutal zu, eben dem Genre entsprechend. Und neben spannenden Stellen gibt es humorvolle Szenen, die das Ganze ein wenig auflockern. Allerdings gerade zu Beginn hatte ich doch ein paar Probleme mit den finnischen Namen und Plätzen. Das Ende ist ganz gut und wirkt sehr rund. Es gibt nur ganz wenig Fragen, die offen bleiben. Somit könnte das Buch auch locker als Einzelband stehen. Es wird aber wohl eine Fortsetzung geben, auf die ich schon gespannt bin. Fazit: Abschließend gesagt ist „So rot wie Blut“ von Salla Simukka ein sehr gut umgesetzter Jugendthriller, der angehaucht ist mit Märchenelementen. Die zunächst etwas schwierig zu nehmende Protagonistin, der gut zu lesende Stil der Autorin und eine spannende Handlung haben mich hier doch recht gut unterhalten und macht zudem Lust auf mehr von der Autorin. Durchaus lesenswert!

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