Salli Sallmann Badetag

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Inhaltsangabe zu „Badetag“ von Salli Sallmann

Im 20. Jahr nach dem Mauerfall erscheint mit „Badetag“ der zehnte Band der „Verschwiegenen Bibliothek“. Die darin versammelten autobiografischen Texte von Salli Sallmann handeln vom DDR-Alltag in den 70er Jahren, von den Hoffnungen, Ängsten und Sorgen der Bürger und von ihrem wachsenden Selbstbewusstsein, das sich immer wieder in kleinen Unmutsgesten gegenüber dem System zeigte. Das tägliche Leben und Überleben in diesem Staat wird anhand dieser Prosa-Miniaturen und Gedichte greifbar und besonders auch für nachfolgende Generationen nachvollziehbar. Die Lyrik und die Liedtexte entstanden bis zu Sallmanns Ausbürgerung 1977. Ein Teil fand sich in den Archiven der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, ein anderer Teil wurde vom Autor in der Haft auswendig gelernt und nach der Entlassung notiert. Salli Sallmann liefert mit „Badetag“ ein wichtiges zeitgeschichtliches Dokument, das einen unmittelbaren Einblick in den DDR-Alltag ermöglicht und für unser heutiges Verständnis dieses Unrechtsstaates unverzichtbar ist.

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  • Rezension zu "Badetag" von Salli Sallmann

    Badetag
    Pitt Nickel

    Pitt Nickel

    14. December 2009 um 21:32

    Für die Führungskader eines Kollektivs war Salli Sallmann ungeeignet. Wohl wahr. Dieses Buch ist bei der Büchergilde in Die verschwiegene Bibliothek der DDR erschienen. Ein sehr verdienstvolles Unterfangen, da uns Texte offeriert werden, die in der DDR entstanden aber dort nicht publiziert werden durften. Schlicht, die Publikation war verboten. Wenn diese Texte doch, wie im vorliegenden Fall Badetag, vorgetragen wurden, dann führten sie zu massivsten Repressalien. Salli Sallmann wurde ins Gefängnis gesteckt und kam über das Zusammenwirken mit dem Rechtsanwalt Vogel in die Bundesrepublik. Das war das Ende des Liedermachers Salli Sallman in der DDR. Was dazwischen geschehen wird in Badetag ironisch und  wie kann es anders sein  betroffen geschildert. 20 Jahre nach dem Fall der Mauer fühlt man sich beim Lesen grotesk berührt und schaudert vor den massiven Einwirkungen auf einen Menschen, der Kritik geübt hatte. Wer sich nicht nur um Biermann literarisch und hintergründig bemühen möchte, der wird dieses Buch mit einem erheblichen Erkenntnisgewinn lesen. Auch wird er sich der sich allenthalben im Osten breitmachen Nostalgie widersetzen. Lesen!  Ich war in dir versunken / bis um matten Tod

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  • Rezension zu "Badetag" von Salli Sallmann

    Badetag
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    29. September 2009 um 11:38

    Eingereicht von Peter K.. Für die Führungskader eines Kollektivs war Salli Sallmann ungeeignet. Wohl wahr. Dieses Buch ist bei der Büchergilde in Die verschwiegene Bibliothek der DDR erschienen. Ein sehr verdienstvolles Unterfangen, da uns Texte offeriert werden, die in der DDR entstanden aber dort nicht publiziert werden durften. Schlicht, die Publikation war verboten. Wenn diese Texte doch, wie im vorliegenden Fall Badetag , vorgetragen wurden, dann führten sie zu massivsten Repressalien. Salli Sallmann wurde ins Gefängnis gesteckt und kam über das Zusammenwirken mit dem Rechtsanwalt Vogel in die Bundesrepublik. Das war das Ende des Liedermachers Salli Sallman in der DDR. Was dazwischen geschehen wird in Badetag ironisch und wie kann es anders sein betroffen geschildert. 20 Jahre nach dem Fall der Mauer fühlt man sich beim Lesen grotesk berührt und schaudert vor den massiven Einwirkungen auf einen Menschen, der Kritik geübt hatte. Wer sich nicht nur um Biermann literarisch und hintergründig bemühen möchte, der wird dieses Buch mit einem erheblichen Erkenntnisgewinn lesen. Auch wird er sich der sich allenthalben im Osten breitmachen Nostalgie widersetzen. Lesen! Ich war in dir versunken / bis um matten Tod

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