Sally Anne Morris Geister küsst man nicht

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Inhaltsangabe zu „Geister küsst man nicht“ von Sally Anne Morris

Hokuspokus – Liebesglück! Lucy Diamond ist weder besonders hübsch noch besonders begabt – so glaubt sie jedenfalls. Doch als sie den attraktiven Jonathan trifft, merkt sie, dass sie außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt. Denn Jonathan ist ein Geist. Und nur Lucy kann mit ihm kommunizieren. Aber kann sie ihm auch helfen? Jonathan leidet nämlich unter Liebeskummer. Er ist bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen und hat noch eine dringende Nachricht für seine trauernde Verlobte. Aber wie soll Lucy einen Geist glücklich machen, wenn sie nicht mal ihr eigenes Liebesleben in den Griff bekommt?

Tolle Geschichte ,leider etwas überformuliert.

— Palaube
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  • Rezension zu "Geister küsst man nicht" von Sally Anne Morris

    Geister küsst man nicht
    Falballa

    Falballa

    15. January 2012 um 14:14

    Ja, der Titel verspricht schon Kitsch, aber das war ok, das kann man zwischendurch auch mal lesen. Aber... uff... es gibt Dinge, die kann man auch nicht schön reden. Fangen wir mit dem Titel und dem Cover an. Der Titel hat nichts mit dem Buch zu tun, abgesehen von dem Titel "Geister", denn die gibt es wirklich in dem Buch. Aber, der Titel impliziert, dass sie einen Geist küssen will, oder sogar einen geküsst hat, und doch hätte wissen müsen, dass man sowas nicht tut. Aber, davon steht im Buch leider nichts. Weder verliebt sie sich in einen Geist, noch gibt es sonst irgendwelche Annäherungen. Lediglich am Ende wird ihr Jonathan ihr einen Kuss auf die Wange geben, als Danke und als Abschied - aber... das zählt definitiv nicht. Und auch das Cover: Weder stelle ich mir die Protagonistin so vor, denn die ist hübscher als der Durchschnitt, noch hat dieses Pusten irgendwas mit der Handlung zu tun. Die Geschichte selbst ist eher flach. Es gibt zwar Höhen und Tiefen, aber letztlich ist vieles, wenn nicht sogar alles, voraussehbar. Das Buch liest sich sehr leicht, weil die Geschichte einfach läuft. Und die Spannung baut sich erst am Ende ein wenig auf, denn endlich passiert mal etwas. Doch dann, passiert alles auf einmal. Alles, auf ein und derselben Trauerfeier, und alles ändert sich. Und, dann, könnte die Geschichte noch einmal Schwung aufnehmen, aber alles läuft einfach wieder vor sich hin, und der Schwung wird nicht mitgenommen. Der Schreibstil ist verwirrend . Zum einen hat man auf einigen Seiten das Gefühl, als würde das Buch aus Lucys Sicht geschrieben werden, und zum anderen taucht die Autorin als Stimme aus dem Off aus. Und das, geht an manchen Stellen gar nicht. In meinen Augen versucht sie in diesen Momenten wie eine Frau zu schreiben, die eine regelmäßige Kolumne schreibt, die etwas zu sagen. Doch meistens wird die Sprache etwas anzüglich und ich habe diese Stellen nicht so gerne gelesen. Ich meine, die Autorin muss mir nicht beweisen, dass sie 50 Wörter für Geschlechtsverkehr kennt und diese dann aufzählen (vor allem das F-Wort nervt mich ja immer), während ihre Protagonistin gerade wirkliche Liebe erfährt und den ersten Sex mit ihrem Geliebten hat. Diese Kommentare haben einfach an vielen Stellen nicht gepasst und mich geärgert. Lediglich am Ende hat mir der Kommentar der Autorin sehr gut gefallen. Nachdem die eigentliche Geschichte vorbei ist, gibt die Autorin noch einmal einen kurzen Blick in die Zeit danach und wie es weitergangen ist. Das ist geschrieben in dem Stil, wie Carry Bradshaw immer ihre Kolumne geschrieben hat. Es liest sich gut und ehrlich. Doch auch hier verpasst sie den Punkt, in die Tiefe zu gehen. Ich meine, das Buch bietet genug Möglichkeiten Tiefgang zu beweisen. Es gibt soviele Handlunsgstränge, aber die Autorin kann sich nicht entscheiden. Die Geschichte von Lucy als Medium wird zwar im Vordergrung dargstellt, aber es passiert auch sehr viel nebenbei. Wir haben den überaus schwulen besten Freund Nigel, der mit seinem Sinn für Aussehen und Oberflächliches beinahe jedes Klischee erfüllt. Die beste Freundin Jojo, die aus dem gutbürgerlichen Elternhaus ausbricht und ein bisschen alternativ und verrückt ist und in der Auswahl der Geschlechtspartner eher flexibel ist und auch das eine oder andere Klischee erfüllt. Wir haben der Mann ihrer Träume, der plötzlich in ihr Leben trifft, den aber ein großes Geheimnis umgibt, Nachdem die Bombe platzt muss er ihr Herz zurück erobern. Die etwas schrullige Großmutter, die immer für sie gesorgt hat und für Beständigkeit und Ordnung steht. Die Hippi Mutter, die keine Verantwortung übernehmen konnte und lieber die Welt bereist hat, bevor sie sich in einer autarken Komune niederlässt. Es werden soviele Klischees bedient, dass die wirklichen Probleme in den Hintergrund rücken. Das Nigel einen Knoten im Hoden hat und zum ersten Mal Angst hat, dass ihre beste Freundin schwanger wird und das Kind alleine großziehen muss. Allein diese beiden Themen, da hätte man viel rausholen können, aber es wird lediglich auf den letzten Seiten erzählt - quasi, um die Geschichte zu Ende zu erzählen. Eigentlich werden beide Themen die ganze Zeit unterschwellig angedeutet, aber die egositische Lucy, hat eben als Medium keinen Kopf mehr für die wesentliche Dinge im Leben. Die Protagonisten... also, klar es geht um Lucy, die ja absolut durchschnittlich ist, ja, so gewöhnlich, dass sie außergewöhnlich ist ... so steht es im Buch. Aber eigentlich ist sie wirklich nur gewöhnlich. Die beiden Freunde von ihr finde ich viel interessanter, denn sie leben. Sie haben Spaß und machen, wonach ihnen ist, während sie einfach nur gewöhnlich ist. Aber, es gibt auch soviele andere Personen, dass es beinahe zuviel ist. Klar, ihre Rolle als Medium beschert ihr einige Kontakte, aber die Autorin will mölichst alle auftretenden Personen gut vorstellen und dem Leser vertraut machen. Man verliert keineswegs den Überblick, aber so werden die Personen eben in Schubladen gesteckt und bekommen keine wichtigen Rollen, abgesehen von einigen wenigen. Tja... ich bin unglücklich, weil ich das Buch einfach nicht gut finde. Es passt schön im Regal zu meinen anderen Frauen Kitsch Romanen von rororo, aber.. würde ich das Buch einer Freundin empfehlen? Ja, das ist die große Frage. Das Fazit. Soll ich das Buch empfehlen oder nicht. Würde ich es einer guten Freundin guten Herzens mitgeben? Guten Herzens -> Nein! Wer aber ein Buch lesen möchte, dass einfach und kitschig, und ohne Tiefe ist, eben für zwischendurch und weniger Wert auf Tiefe und literarische Meisterwerke legt, der kann das Buch ruhig lesen. Ich denke aber, es bleibt einem nicht so sehr in Erinnerung, wie viele andere gute Bücher.

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  • Rezension zu "Geister küsst man nicht" von Sally Anne Morris

    Geister küsst man nicht
    TheDianaBooks

    TheDianaBooks

    26. January 2011 um 18:04

    Die junge Lucy Diamond ist eine ganz normale Frau. Zumindest bis zu dem Tag, an dem sie den attraktiven Jonathan trifft. Als sie mit ihm spricht, wird sie von anderen Leuten fragwürdig angesehen, denn nur Lucy kann ihn sehen und mit ihm kommunizieren. Jonathan ist ein Geist und durch ihn erfährt Lucy von ihrer Fähigkeit mit Geistern in Kontakt treten zu können. Zuerst glaubt die junge Frau verrückt geworden zu sein, doch bald akzeptiert sie ihre Gabe und versucht Jonathan zu helfen. Denn er ist bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen und hat noch eine dringende Nachricht für seine trauernde Verlobte. Neben ihrer neuen Aufgabe muss sich Lucy aber auch noch um ihr eigenes Privat- und Liebesleben kümmern. Alles gar nicht so einfach… - Obwohl sich der Klappentext wirklich schön anhörte, fiel es mir anfänglich ziemlich schwer in die Geschichte hineinzufinden. Die Handlungen liefen manchmal etwas verwirrend ab und ich konnte ihnen schwer folgen. Deshalb las ich viele Sätze mehrmals. Die Äußerungen der Charaktere brachten mich oft noch mehr in Verwirrung, da sie sich plötzlich, für mich unverständlich, über Dinge aufregten. Ein zusätzlicher Kritikpunkt ist, dass Lucy einmal in der Öffentlichkeit laut mit Jonathan spricht, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt schon weiß, dass er ein Geist und nur für sie sichtbar ist. Die Stelle im Buch hätte an sich lustig sein können, doch dies nahm für mich den Witz. Was mich jedoch wirklich aufregte war, dass die Personen andauernd bei vollem Namen, also Vor- und Nachnamen, genannt wurden. Dies geschah auch in der wörtlichen Rede. Ich bin der Meinung, dass die Autorin sich dies hätte sparen können, da ich mir die Namen der jeweiligen Personen nach ca. dreimaligem Erwähnen merken konnte… Meine vorangegangenen Kritikäußerungen sollen aber in keinem Fall davon abhalten, diesen Roman zu lesen. Denn ab ca. S.200 wird die Geschichte viel, viel besser und machte mir wirklich Freude!! Die Hauptperson Lucy gebrauchte ab diesem Punkt endlich ihre Fähigkeiten, um etwas Gutes zu tun und einigen Menschen Hoffnung zu geben und das Gefühl, dass der Tod nicht das Ende ist. Lucy ist zwar eine ganz normale junge Frau, doch trotzdem außergewöhnlich und besonders, da sie denen helfen kann, die gegangen sind und denen, die zurückgeblieben sind. Sie geht dieser Aufgabe mit vollem Herzen nach und diese Tatsache hat bewirkt, dass sie mir trotz anfänglicher Schwierigkeiten noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird. Auch der Schreibstil der Autorin gefiel mir nach den anfänglichen Schwierigkeiten immer besser. Es ließ sich plötzlich sehr gut und flüssig lesen. Sie schreibt ehrlich heraus, was sie denkt. Sie schreibt aus dem Leben und offenbart sowohl positive als auch negative Gedanken und Gefühle, welche normale Menschen, wie dich und mich, beschäftigen. Mein Urteil über diesen Frauenroman änderte sich nach dieser Wendung also doch noch zum Positiven und ich kann ihm mit gutem Gewissen vier Sterne geben. ;) Sally Anne Morris ist mit „Geister küsst man nicht“ ein schöner, romantischer, humorvoller, ehrlicher und phantasievoller Roman gelungen, welcher mich mit einer doch noch schönen Geschichte und einer sympathischen Hauptprotagonistin erfreuen konnte!

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  • Rezension zu "Geister küsst man nicht" von Sally Anne Morris

    Geister küsst man nicht
    Ati

    Ati

    23. October 2010 um 14:58

    Geister küsst man nicht von Sally Ann Morris Titel der englischen Originalausgabe „Trick or Treat“ Rowohlt Verlag ISBN 978-3-499-25518-2 Roman Deutsche Erstausgabe 2010 aus dem englischen von Sabine Maier-Längsfeld Umschlaggestaltung any.way Hannah Krause Taschenbuch, 352 Seiten € 8,95 [D] Zur Autorin: Auszug aus der Verlagsseite: Sally Anne Morris lehrte über zehn Jahre Psychologie, bevor sie mit dem Schreiben begann. Ihr Studium finanzierte sie mit Hilfsarbeiten als Kurierfahrerin, Erntehelferin und Kellnerin. Früher mochte sie laute Musik, Motorräder und Mode aus den 50ern. Heute lebt sie mit einem ehemaligen Rockmusiker und ihren zwei Kindern in London. Die Vorliebe für Kleider aus den 50ern ist geblieben. (Weitere infos unter www.sallyannemorris.com) Zum Buch/Meine Meinung: Die Inhaltsangabe gibt schon mal gut wieder, worum es in dem Buch geht. Wenngleich man Lucy nicht unbedingt unterstellen kann, ein Liebesleben zu haben. Es sei denn, man zählt einen gut aussehenden Arbeitskollegen dazu, der sich lediglich aufgrund einer Wette mit ihr einlässt. Was sie aber hat, ist ein SBF (schwuler bester Freund, in den sie quasi verliebt ist) und eine leicht durchgeknallte aber schöne und erfolgreiche beste Freundin, die schon mal die Rechnung für das Dreigespann übernimmt, wenn die anderen beiden wieder einmal pleite sind. Alle drei sind Singles, mehr oder weniger glücklich darüber, um die Dreißig und damit am Scheideweg. Das Ganze spielt in England, wobei der Schauplatz der Geschichte sich auch überall auf der Welt befinden könnte. Lucys Mutter ist eine reichlich durchgeknallte Esoterikerin, mit der Lucy eigentlich so gar nichts am Hut hat. Sie selbst ist bei ihrer Groß-mutter aufgewachsen und sehnt sich nach einem normalen Leben mit gesichertem Ein-kommen und einem Mann an ihrer Seite. Also eins der Bücher, die es schon zuhauf gibt. Spaß hat die Lektüre trotzdem gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, leicht und spritzig. Es gab Passagen, bei denen ich reichlich verwirrte Blicke aus meiner mehr oder weniger unmittelbaren Umgebung geerntet habe, weil ich angesichts dessen, was ich gerade gelesen hatte, einfach loskichern musste. Mit „Geister küsst man nicht“ hat man definitiv ein Buch zum Entspannen in der Hand. Wobei ich anmerken muss, dass nicht alles so spritzig leicht rüberkommt, wie die Inhaltsangabe es andeutet. Dies trifft auf den ersten Teil des Buches zu, als Lucy und Jonathan aufeinander aufmerksam werden und er sich, wie Falsch-geld, in ihr Leben drängt. Der Wechsel in den nicht so unbeschwerten Teil geht recht sprunghaft und ist auch nur kurz, bevor alles wieder in einer entspannenden Leichtigkeit endet. Nach dem überraschenden Auftauchen des Geistes kann Lucy ihre Freunde ebenso wenig wie sich selbst davon überzeugen, dass alles mit rechten Dingen zugeht und ihre Psyche ihr wegen Dauerbelastung lediglich einen unschönen Streich spielt. Spätestens als Gegenstände durch ihre Wohnung fliegen, karren Jojo und Nigel die mittlerweile recht verzweifelte Lucy zu ihrer Mutter, weil sie sich am ehesten Rat von dieser erhoffen. Die bringt allerdings nur insofern etwas Licht ins Dunkel, als sie Lucy von einem Ritual erzählt, dass anlässlich ihrer Geburt für sie abgehalten wurde und in dem sie quasi für eine besondere Gabe gesegnet wurde. Lucy sieht nicht nur im Erwachsenenalter Geister. Sie hatte schon in ihrer Kindheit einen unsichtbaren Freund, tat ihn allerdings ab einem gewissen Alter als Fantasiegestalt ab. Jetzt scheint ihre Gabe wieder hervorzubrechen. Der frisch verstorbene Geist Jonathan will eigentlich nur eines von ihr, dass sie seiner trauernden Verlobten eine Nachricht überbringt. Doch das ist gar nicht so einfach. Erstens, weil Lucy und Jonathan sich erst einmal aneinander gewöhnen müssen. Zweitens, weil Jonathans Kräfte schwinden, je öfter er sich ihr zeigt. Doch das erfahren die beiden erst nach und nach. Und während Lucy noch versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und nach Möglichkeiten strebt, ihre „Gabe“ zu nutzen, bekommt sie nicht mit, wie sich das Leben ihrer Freunde drastisch zu verändern beginnt. Im Laufe der Geschichte kommt Lucy mit einer Ge-sellschaft in Verbindung, die sich der „Erforschung anormaler Phänomene“ verschrieben hat. Da kommt dann ein leichter Gruseltouch hinzu, denn die Mitglieder der Gesellschaft be-schwören mit Lucy etwas herauf, das nicht ganz so nett wie Jonathan ist und ihr Leben in Gefahr bringt. Jonathan wiederum organisiert Leidensgenossen aus seiner neuen Welt, die Lucy helfend zur Seite eilen und plötzlich hat sie nicht nur einen Geist, sondern gleich sieben an ihrer Seite und für alle soll sie Botschaften überbringen. Eine Aufgabe, die sich stellen-weise sehr leicht und stellenweise fast unmöglich zu gestalten scheint. Simon, eines der Mit-glieder der Gesellschaft, unterstützt sie bei ihrer Aufgabe. Lucy und er kommen sich dabei näher und gerade, als sich herauszukristallisieren beginnt, dass Lucy vielleicht doch ein Liebesleben hat, erfährt sie etwas über ihn, das ihr den Boden unter den Füßen wegzieht. Fast zeitgleich bekommt sie von den Nöten ihrer Freunde etwas mit und die bis dahin wohl wichtigste Bezugsperson in ihrem Leben stirbt. Reichlich viel Aufregung also, über die sie ihren Hauptgeist Jonathan fast vergisst. Fazit: Man könnte sagen, „Geister küsst man nicht“ ist ein bisschen Ghostwisperer auf englisch. Wobei Lucys Geister weder halb zerfallen durch die Gegend laufen noch mit Schockeffekten auf sich aufmerksam machen müssen. Vielmehr stellen sie sich schön in Reih und Glied, wie man es vom typischen Engländer eben zu erwarten scheint. Der Teil, in dem Lucy ihre Geister bzw. Aufgaben nach und nach abarbeitet, hat genau genommen gut zur gesamten Geschichte gepasst und hätte vermutlich dennoch nicht wirklich gefehlt, wäre er beiseite-gelassen worden. Deshalb gibt es auf einer Werteskala (von 1 bis 5) nicht die volle Punktzahl. Stattdessen würde ich, weil der Roman sehr kurzweilig war, 4 Punkte vergeben. Copyright © 2010 Antje Jürgens (AJ)

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