Sally Gardner

 4 Sterne bei 159 Bewertungen
Autor von Unsichtbar im hellen Licht, Ich, Coriander und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sally Gardner

Sally Gardner arbeitete viele Jahre als Bühnenbildnerin und Kostümdesignerin, bis sie mit dem Schreiben begann. Heute ist sie eine preisgekrönte Jugendbuchautorin, deren Werke in 22 Sprachen übersetzt wurden. Sally Gardner lebt in London.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Unsichtbar im hellen Licht (ISBN: 9783772528545)

Unsichtbar im hellen Licht

 (53)
Neu erschienen am 25.08.2021 als Hardcover bei Freies Geistesleben.

Alle Bücher von Sally Gardner

Cover des Buches Unsichtbar im hellen Licht (ISBN: 9783772528545)

Unsichtbar im hellen Licht

 (53)
Erschienen am 25.08.2021
Cover des Buches Ich, Coriander (ISBN: 9783570219010)

Ich, Coriander

 (48)
Erschienen am 04.04.2008
Cover des Buches Zerbrochener Mond (ISBN: 9783551583079)

Zerbrochener Mond

 (38)
Erschienen am 22.08.2014
Cover des Buches Mr Tiger, Betsy und das magische Wunscheis (ISBN: 9783423640671)

Mr Tiger, Betsy und das magische Wunscheis

 (1)
Erschienen am 21.02.2020
Cover des Buches Mr. Tiger, Betsy und das magische Wunscheis (ISBN: 9783966320160)

Mr. Tiger, Betsy und das magische Wunscheis

 (3)
Erschienen am 11.03.2020
Cover des Buches Zerbrochener Mond (ISBN: 9783844910797)

Zerbrochener Mond

 (2)
Erschienen am 22.08.2014
Cover des Buches Mr. Tiger, Betsy und das magische Wunscheis (ISBN: 9783965391987)

Mr. Tiger, Betsy und das magische Wunscheis

 (0)
Erschienen am 11.03.2020

Neue Rezensionen zu Sally Gardner

Cover des Buches Unsichtbar im hellen Licht (ISBN: 9783772528545)DaisiesDaffodilsAndOtherLetterss avatar

Rezension zu "Unsichtbar im hellen Licht" von Sally Gardner

Unzufriedenstellendes Jugendbuch
DaisiesDaffodilsAndOtherLettersvor 2 Tagen

Liebe Daisy,

 

heute melde ich mich mit meiner Rezension zu „Unsichtbar im hellen Licht“ von Sally Gardner, das in einer Übersetzung von Alexandra Ernst 2021 beim Verlag Freies Geistleben erschienen ist (Orig. Invisible in a bright light, 2019). Ich habe das Jugendbuch bei meinem letzten Ausflug in die Buchhandlung entdeckt und mich sofort in das wunderschöne Cover (Gestaltung: Helen Crawford-White) verliebt. Als ich dann gelesen habe, dass es um Theater geht, war klar, dass dieses Buch in mein Regal einziehen muss. Das Buch wird ab 12 Jahren empfohlen, ich denke, dass aber bereits Leser:innen ab 10 Jahren Freude daran haben können; ich würde es jedoch um die Triggerwarnung ergänzen, dass hier häusliche Gewalt abgebildet, aber nicht wirklich aufgearbeitet wird.

 

Inhalt

Als ich das Buch gekauft habe, hatte ich ein bisschen die Hoffnung, dass es ähnlich wie Caraval von Stephanie Garber werden könnte. Das ist es überhaupt nicht. Es erinnert mich eher an eine Mischung aus Fluch der Karibik und Das doppelte Lottchen. Auf eine sehr wirre Art und Weise. Ich muss sagen, dass ich über weite Strecken wahnsinnig verwirrt von den Vorkommnissen war und auch fand, dass sich einige Themen nicht genügend durch den Roman gezogen haben, um Sinn zu ergeben. Ich werde mich trotzdem um eine knappe Inhaltsangabe bemühen:

 

Am Königlichen Theater in K. wird eifrig für eine neue Premiere geprobt. Celeste war immer schon Teil der Theaterfamilie, doch als sie an diesem Tag aufwacht, scheint einiges ganz anders zu sein als sie es in Erinnerung hat. Und dann ist da auch noch dieser merkwürdige Traum über einen Mann in einem smaragdgrünen Anzug, der meint, sie müsse das Spiel <Abrechnung> mit ihm Spielen und es gewinnen, um Schlimmes zu verhindern. Doch wie genau gewinnt man ein Spiel, dessen Regeln man nicht kennt?

 

Schreibstil

Ich muss sagen, dass ich sehr unschlüssig bin, was den Schreibstil angeht. Das Buch ist (bis auf den Epilog) in der dritten Person verfasst und springt häufig, teilweise alle paar Sätze zwischen der jeweils fokalisierenden Figur. Dennoch bleibt die Erzählung wahnsinnig äußerlich und – für mein Empfinden – behauptet. Ich hatte nicht das Gefühl, dass das Buch mich dazu einlädt, mit den Figuren mitzufühlen. Weiter noch: Ich hatte teilweise das Gefühl, dass den Figuren selbst nicht eingeräumt wurde, Empfindungen auszuleben. Sei es bei großen Freudenmomenten oder bei tragischen Erlebnissen. Das Buch war extrem stark auf die Handlung konzentriert. Dadurch, dass die Figuren aber oft nicht emotional auf diese reagierten, blieb viel davon leere deskriptive Behauptung für mich. Um ein kurzes Beispiel zu nennen (Achtung: Vager Spoiler): Im Laufe des Buches stirbt eine enge vertraute Person einer der Hauptfiguren. Dies wird mit zwei Sätzen abgehandelt und danach macht diese Figur weiter wie bisher. Derartige Situationen, in denen Verlust thematisiert werden könnte und – wie ich finde – müsste, finden sich leider häufiger. Dass darüber hinweggegangen wird, hat dem Buch leider etwas von seiner Glaubwürdigkeit genommen.

 

Glaubwürdigkeit

Das bringt mich nochmal zurück zu dem Inhalt und dessen Glaubwürdigkeit im Allgemeinen. Ich hatte leider das Gefühl, dass viele Handlungsstränge nur dann aufploppten, wenn es gerade passte, anstatt dass sie wirklich in die Geschichte eingewoben waren. Etwa die Dringlichkeit, das Rätsel um den Mann im grünen Anzug zu lösen. Diese geht zwischenzeitlich völlig verloren, weil sich andere Themen in den Vordergrund drängen. Ich hätte mir gewünscht, dass sie zumindest ab und an erwähnt wird; nicht zuletzt, um die Spannung zu halten. 

Analog muss ich leider sagen, dass ich die Figuren und die Beziehungen zwischen ihnen leider ebenfalls mehr behauptet fand. Dadurch, dass ihren jeweiligen Emotionen so wenig Raum gegeben wird, blieben sie für mich stereotypisch und platt. Mir ist über diese knapp 400 Seiten keine einzige der Figuren ans Herz gewachsen und ich könnte nicht sagen, was auch nur eine einzige davon richtig ausmacht. Das ist schade.

Obwohl ich einen guten Lesefluss hatte und auch an der Geschichte drangeblieben bin, muss ich sagen, dass ich sie bis jetzt nicht verstanden habe. Das fing beim Prolog an, den ich tatsächlich drei Mal gelesen hatte und am Ende davon noch immer nicht wusste, was er von mir wollte. Ich verstehe absolut, wenn Autor:innen einen gerne mitten in ihre Geschichten werfen. Aber mit einem derart konfusen Dialog zu beginnen, hat mich doch etwas irritiert. Wobei sich diese Irritation im Bezug auf den Mann im grünen Anzug tatsächlich durch die ganze Geschichte gezogen hat. Ich habe bis jetzt nicht verstanden, warum er derart verquer spricht, was seine Agenda ist, warum er sich nicht an Abmachungen hält und was genau die Begründung ist, dass sein Handlungsstrang derart endet, wie er es tut. Das ist leider minimal unzufriedenstellend. Versteht mich nicht falsch, ich mag Bücher, die einem Rätsel aufgeben, egal ob Krimis oder Fantasyromane wie Caraval. Ich habe große Freude daran, Hinweise zu sammeln und zu versuchen, diese zusammenzubauen. Aber in diesem Fall ließ sich nichts sammeln und das Ende fühlte sich komplett willkürlich (Stichwort: Deus ex Machina) an. 

 

Das soll nicht heißen, dass das Buch als Ganzes schlecht war. Ich mochte es über weite Strecken. Nämlich diejenigen, in denen kaum Fantasyelemente vorkamen. Die, in denen wir uns im späten 19. Jahrhundert im dänischen Winter befanden und die Figuren in ihrem Theateralltag begleitet haben. Das waren die Passagen, die mich tatsächlich verzaubert haben. 

 

Fazit

Ich hatte einen guten Lesefluss, das kann ich nicht abstreiten. „Unsichtbar im hellen Licht“ ist also definitiv kein schlechtes Buch. Bloß ein verwirrendes, dessen Fatasyelemente für mich keinen bzw. zu wenig Sinn ergeben haben. Aber vielleicht hast du ja Lust, zu versuchen, das Rätsel zu entwirren. Wenn es dir gelingt, gib mir bitte unbedingt Bescheid. Ich hätte da ein paar Fragezeichen in meinem Kopf.

 

Deine Daffy

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Cover des Buches Unsichtbar im hellen Licht (ISBN: 9783772528545)JuliesBookhismuss avatar

Rezension zu "Unsichtbar im hellen Licht" von Sally Gardner

Dies ist KEIN Kinderbuch!
JuliesBookhismusvor 3 Tagen

Die Grundidee mag gut gemeint gewesen sein, jedoch ist dieses Buch definitiv nicht für Kinder gemacht. Die Brutalität, die hier an den Tag gelegt wird, ist einfach nur heftig. Mag sein, dass es zur damaligen Zeit so war, aber so detailreich hätte es nun wirklich nicht sein müssen. Davon bekomme sogar ich Alpträume, ganz zu schweigen von einem Kind, das dieses Buch liest.

Celeste und Maria sind zwar tolle Protagonistinnen, aber es ist alles so wirr und zäh, dass man gar nicht richtig rein kommt, beziehungsweise überhaupt durchblickt, was da jetzt von einem gewollt wird. Es geht zwar auch um Freundschaft und Zusammenhalt, aber das ist auch das einzig Positive, was ich dieser Geschichte abgewinnen kann.

Ich kann hier absolut keine Leseempfehlung geben, schon gar nicht für Kinder unter 16 Jahren, da es, meiner Meinung nach, zu brutal, heftig, wirr und unverständlich, sowie zäh ist.

Kommentare: 1
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Cover des Buches Unsichtbar im hellen Licht (ISBN: 9783772528545)mesus avatar

Rezension zu "Unsichtbar im hellen Licht" von Sally Gardner

Eine Geschichte - nicht von dieser Welt
mesuvor 7 Tagen

Dieses Buch ist märchenhaft, magisch und besitzt einen Zauber der nur in Träumen vorkommt. Eine Geschichte über ein Mädchen, ein Theater, ein gefährliches Spiel und seine Folgen. Es regt die Phantasie an. Der Mann im smaragdgrünen Anzug ist geheimnisvoll und fordernd, die Theaterbühne groß und schillernd, die Darsteller eitel und kapriziös.... Einfach eine  besondere und unglaubliche Geschichte die uns die Autorin virtuos erzählt. Lasst euch verzaubern.

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