Sally John Sage nicht Lebwohl

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Inhaltsangabe zu „Sage nicht Lebwohl“ von Sally John

Was macht eine landesweit berühmte Eheberaterin, wenn ihre Ehe zerbricht? Gerade als Jill Galloway auf eine Lesereise für ihre neues Buch aufbrechen will, lässt ihr Mann Jack die Bombe platzen: Er will die Scheidung. Jill steht vor einem Scherbenhaufen. War alles, worauf sie ihre Ehe, ihre Karriere, ja, ihr gesamtes Leben gebaut hat, eine Lüge? Sie dachte, sie hätte alles richtig gemacht, doch sie hatte sich geirrt. Eine ergreifende Geschichte über eine Ehe am Scheideweg, über Selbsttäuschungen und Hoffnung.

Großartig! Ich habe trotzdem zwei Anläufe gebraucht, um zu erkennen, wie toll dieser Roman über eine Ehe in der Krise ist ... :-)

— cho-ice
cho-ice

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  • Sage nicht Lebwohl

    Sage nicht Lebwohl
    LEXI

    LEXI

    06. April 2014 um 19:34

    „Liebe auf den ersten Blick… so bleibt es nicht, bei niemand. Wie also kann es einem Mann gelingen, der strahlende Ritter zu bleiben?“ „Er nimmt seine Frau wahr. Er redet mit ihr. Er lächelt sie an, auf ganz besondere Weise, nur sie. Er kennt sie, ihre tiefsten Wünsche, ihre geheimsten Träume. Er tut immer, was das Beste für sie ist. Er weiß intuitiv, dass sie immer in Bedrängnis ist, denn so ist das Leben. Doch er allein kann sie trösten und das Leben leichter für sie machen“. „Das ist eine ganz schön beängstigende Arbeitsplatzbeschreibung“. Sally John erforscht in diesem Roman die Geschichte eines Ehepaares, das nach fünfundzwanzig Jahren plötzlich an Scheidung denkt. Das auslösende Moment, die Veröffentlichung ihres ersten Buches, wird für die quirlige Expertin für Ehefragen, Jillian Autumn Gallowy, stets fest in ihrer Erinnerung verankert sein. Die schlichte Weigerung ihres Ehemannes Jackson, sie auf der von langer Hand geplanten Vortragsreise zu begleiten, lässt Jill in ein tiefes Loch fallen. Jack konfrontiert seine Frau mit dem Wunsch, sich von ihr scheiden zu lassen und schiebt sie danach fassungslos und mit tausend Fragen im Kopf in das wartende Taxi. Jill muss die Reise alleine antreten. Die Autorin lässt die vermeintlich heile Welt dieses Vorzeigeehepaares bereits zu Beginn des Buches in tausend Scherben zerbrechen, und beginnt dann behutsam, die Ereignisse aufzurollen. Sie beginnt mit jenem Augenblick, als die hübsche junge Jill mit den blonden Locken und dem Engelslächeln dem Arzt aus Leidenschaft tief in die haselnussbraunen Augen blickt, und die beiden sich auf der Stelle ineinander verlieben. Die Eröffnung, das Jack nicht mehr mit Jill leben und die Scheidung möchte, trifft Jill wie ein Schlag aus heiterem Himmel. Diese Geschichte einer Beziehungkrise wird durch seine sympathischen Nebenfiguren bereichert, die mir bis zuletzt teilweise sehr ans Herz gewachsen sind. Zunächst flüchtet Jill sich in die Arme ihrer besten Freundin und Publicity Managerin Gretchen, und wird dann von ihrer Familie, der liebevollen Schwester Vivian und ihren Eltern, Skip und Daisy, aufgefangen. Eine wundervolle Zufallsbekanntschaft namens Agnes Smith kreuzt kurz darauf Jills Weg, und die sympathische und herzliche alte Dame provoziert mit ihren offenen, klugen Worten unbequeme Fragen in Jill. Doch auch für Jack stehen Menschen bereit, die sich um ihn sorgen. Er wendet sich an seine Eltern, und findet in seinem Kollegen Baxter, seiner Sekretärin Sophie und einem Pastor mitfühlende Unterstützung. „Sage nicht Lebwohl“ ist ein sehr ruhiges, leises Buch, das dem Leser in eindringlichen Worten und mit vielen, teilweise sehr emotionalen Details, die Lebensgeschichten der beiden Protagonisten erzählt. Mir hat die bedächtige Art, die Vergangenheit aufzurollen, überaus zugesagt und ich wurde auf diese Weise immer vertrauter mit dem Ehepaar Galloway. Es werden hier nicht nur Konflikte zwischen Jack und Jill, sondern auch tief zurück liegende Verletzungen innerhalb der Familie aus der Vergangenheit zur Sprache gebracht, und keine der handelnden Personen bleibt davon unbeeinflusst. Die Lektüre dieses Buches ließ mich sehr nachdenklich zurück, gab mir eine ganze Menge Anregungen mit auf den Weg. Sally John erinnert den Leser mit Jill und Jacks Geschichte daran, dass es unumgänglich ist, an seiner Beziehung stets zu arbeiten. Der wunderschön ins Buch eingebrachte Aspekt des Glaubens und des Vertrauens in Gottes Hilfe hat es meines Erachtens sehr bereichert. Jills Vater, Skip Wagner, drückt seine diesbezügliche Erfahrung sehr schön aus, in dem er sagt: „Wenn wir am Ende unserer Weisheit sind, lassen wir die Zügel los, und damit bekommt Gott Gelegenheit, unserem Leben eine ganz neue Richtung zu geben. Er wird dich auch durch diese Situation sicher hindurchführen. Beim Glauben geht es nicht darum, das Ergebnis zu kennen, bevor man sich darauf einlässt.“ Ich kann dieses Buch wärmstens weiter empfehlen und vergebe dafür die maximale Anzahl an Bewertungssternen. „Sage nicht Lebwohl“ ist zwar kein spannungsgeladenes, mitreißendes Buch, es punktet aber meiner Meinung nach mit einer Thematik, die im Grunde jeden Einzelnen von uns betreffen könnte.

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  • Rezension zu "Sage nicht Lebwohl" von Sally John

    Sage nicht Lebwohl
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    01. January 2013 um 14:40

    Eheberaterin und Buchautorin Jill Galloway steht vor einem Scherbenhaufen: Nach fünfundzwanzig Jahren Ehe möchte ihr Mann Jack die Scheidung einreichen. Da Jack ihr keinen vernünftigen Grund liefern kann, schiebt Jill sein seltsames Verhalten auf eine Midlife-Crisis. Als Jack die Versöhnungs- und Klärungsversuche von Jill wiederholt abblockt, beschließt diese, sich eine Auszeit zu nehmen und beginnt, ihre Arbeit als Eheberaterin und ihr Verhalten als Ehefrau zu reflektieren. Autorin Sally John hat in Amerika bereits siebzehn Romane veröffentlicht. Nach meinem Wissen ist dies ihr erster Roman, der ins Deutsche übersetzt wurde. Bei ihrem Buch handelt es sich um einen christlichen Roman, in dem beide Protagonisten an Gott glauben. Gerade weil unter manchen Christen das Thema „Scheidung“ ein Tabu ist, hat es mir gefallen, dass Sally John dieses Thema aufgreift und zeigt, dass auch Christen mit Eheproblemen kämpfen: Jill versucht, in der Ehekrise Gottes Willen zu entdecken, während Jack sich nicht dazu durchringen kann mit dem Pastor über seine Probleme zu reden, da er fürchtet, dessen Stellungnahme bereits zu kennen. Sally John greift das Thema ohne Vorurteile und mit der nötigen Akzeptanz auf. Zwei Kritikpunkte habe ich dennoch: Zum einen verläuft die Handlung am Anfang des Buches ein wenig schleppend, so dass ich mir zeitweise mehr Tempo gewünscht hätte. Zum anderen hat mir stellenweise der Tiefgang gefehlt. Dadurch konnte ich mich mit Jill nicht genug identifizieren. „Sage nicht Lebwohl“ dürfte überwiegend Frauen ansprechen. Die Geschichte ist eine Ermutigung für Krisenzeiten. Sie zeigt, dass es keine perfekte Ehe gibt und schenkt Hoffnung, dass sich mit Geduld und Vergebung viele Probleme beseitigen lassen. Insgesamt ein schönes, aber kein überdurchschnittliches Buch.

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  • Leserunde zu "Sage nicht Lebwohl" von Sally John

    Sage nicht Lebwohl
    Arwen10

    Arwen10

    Zusammen mit dem SCM Hänssler Verlag möchte ich euch heute zu einer gerade erschienen Neuerscheinung einladen: Sage nicht Lebwohl von Sally John Zum Inhalt: Was macht eine landesweit berühmte Eheberaterin, wenn ihre Ehe zerbricht? Gerade als Jill Galloway auf eine Lesereise für ihre neues Buch aufbrechen will, lässt ihr Mann Jack die Bombe fallen: Er will die Scheidung. Jill steht vor einem Scherbenhaufen. War alles, worauf sie ihre Ehe, ihre Karriere, ja, ihr gesamtes Leben gebaut hat, eine Lüge? Eine ergreifende Geschichte über eine Ehe am Scheideweg, über Selbsttäuschungen und die Hoffnung, dass Gott immer nah ist, auch in den dunklen Stunden. Bewerbt euch bitte bis zum 21.September, 12 Uhr, danach erfolgt die Bekanntgabe der Gewinner. Die Anzahl der Freieexemplare hängt ein wenig von eurem Interesse ab. Je mehr sich für dieses Buch bewerben, umso größer ist die Zahl der Freieexemplare ! An dieser Stelle ein großes Dankeschön für die Breitstellung der Rezensionsexemplare an den SCM Hänssler Verlag ! Vorraussetzung für ein Freieexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezension auf diversen Verkaufsplattformen, Blogs uä. sind der Verlag und die Autorin sehr dankbar. Heute hätte ich gerne von euch gewußt: Was würdet ihr an Jills Stelle tun ? Beginn der Leserunde: Sobald alle ihr Buch haben.

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    FriediM

    FriediM

    24. October 2012 um 11:24
  • Rezension zu "Sage nicht Lebwohl" von Sally John

    Sage nicht Lebwohl
    michaela_sanders

    michaela_sanders

    23. October 2012 um 22:15

    Jack und Jill stehen am Ende ihrer ehe. Bzw. Jack sieht das so als er ihr urplötzlich mitteilt, er möchte sich scheiden lassen. Jill ist eine Autorin für ehebetragungsbücher, und ist durch diese Verkündigung ziemlich erschütterte. Das Buch handelt davon, wie die beiden Menschen nach dieser Entscheidung weiterleben und versuchen mit der Situation fertig zu werden. Gut gefällt mir an dem Buch, dass beide Fehler an sich finden und ehrlich mit sich ins Gericht gehen, was denn nicht so gut läuft. Einige Spannung baut sich auf, da Jack zuerst nicht reden will, und dem Leser somit der Grund für die Scheidung lange im dunklen bleibt, hat es was mit dem Unfall zu tun, den er ein paar Tage vorher hatte? Erstaunlicherweise stehe ich in dem Buch Langezeit auf Jacks Seite und finde Jill nur nervig in ihrer Art. Erst am Schluss wendet sich das Blatt etwas und ich verstehe Jill besser. Leider muss ich sagen, dass das Buch für mich an vielen stellen zu moralisch war. Die Protagonisten habe viel gebeten , und für mich ist als Botschaft rauszuhören, wenn man an Gott glaubt und sich in seine Hand begibt, dann klappt das auch mit der ehe. Zudem werden mir auch zu viele gefühlenverurteilt, man darf sich nicht rachsüchtig, eifersüchtig und wütend fühlen ( da wird gleich Gott um vergebungbgebeten). Als Psychotherapeut weiß ich aber, dass genau das krank macht. Sich mit all seinen Gefühlen auseinanderzusetzen, das bringt ein befreites, glückliches leben und nicht nur mit den guten, sozialen, humanen, selbstlosen Gefühle. Ich fühl mich mit dem Buch, und dem ständigen Bezug zu Gott und gebeten, zu weichgespült. Für mich fehlt der Biss. Und selbst die einzige liebesszen die es in dem Buch gibt, ist dermaßen fade, dass ich einige Seiten überblättere. Nicht nur, dass ich das leben ohne Biss, und ohne Gewürze ziemlich öde finde, ein Buch, das auch keine Spannung aufzubauen vermag, noch mehr.

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  • Rezension zu "Sage nicht Lebwohl" von Sally John

    Sage nicht Lebwohl
    FriediM

    FriediM

    23. October 2012 um 21:46

    Was ist schon eine perfekte Ehe? Jill, gläubige Radio-Eheberaterin und verheiratete Ehefrau, glaubt dies ganz genau zu wissen – immerhin hat sie nun auch ein Buch über ihre perfekte Ehe mit ihrem Mann Jack geschrieben, mit dem sie bald auf große Lesereise quer durch die USA reist. Doch aus heiterem Himmel verlässt der Göttergatte die selbstsichere Jill, welche nun mit einer Ehekriste ihr Buch bewerben soll und anderen Frauen Tipps geben soll, wie sie eine so vollkommene Ehe führen können. Keine leichte Aufgabe, doch gleichzeitig auch eine Herausforderung in die sie sich erst hineinfinden muss. Ja, der Roman “Sage nicht Lebwohl” von Sally John klingt auf Anhieb wie ein Buch, in dem eine Frau einen Neuanfang zu starten versucht und auch neue Seiten an sich erkennt, eine Frau mit Vorbildfunktion, die ihre Kraft aus dem christlichen Glauben schöpft und ihren Mann praktisch ziehen lässt. Es wäre so schön gewesen, aber nein, letztendlich funktioniert dieser Roman nicht so…immerhin steht nicht lange zur Debatte, dass der allmächtige Gott ihr irgendwie durch diese Situation verhilft. Zu einem Neuanfang kommt die Protagonistin nur leider nicht, denn nach dem Zusammenbruch vor einer Horde Jill-Fans wird sie von ihrer besten Freundin und ihrer Schwester Viv wieder aufgepäppelt um Jack dazu zu bewegen mit ihr doch in eine Eheberatung zu gehen. Jill weiß ja, dass so eine Eheberatung wichtig ist, und darum ist es auch essentiell, dass sie und ihr Noch-Ehemann unbedingt dahin gehen müssen – er will aber nicht. Er hat aber auch einen triftigen Grund, immerhin hat er vor einem überstandenem Autounfall im Radio von Jills Buch und den pikären Details über ihre Ehe erfahren, die er dann doch lieber nicht in der Öffentlichkeit vernommen hätte. Was ist also dieser Roman? In erster Linie eine Geschichte über eine Frau, die sich durch den Aufbau einer Karriere die Ehe zerstört hat, ohne es bis zum entscheidenden Moment überhaupt gemerkt zu haben. Gleichzeitig ist es aber auch eine Geschichte, in der eine Frau zu ihrer Familie zurückfindet, und versucht über einen solchen Einschnitt über ihr Leben hinweg zu kommen, auch wenn sie hier ebenso auf leichte Kritik bezüglich ihres Buches stößt. Der Glaube an Gott schwingt in diesem Buch fortwährend mit, sodass es in diesem Buch unglaublicher Weise nur einen einzigen Atheisten gibt – und der ist ausgerechnet der Ehemann der Schwester Jills, der selbst alles andere als ein “perfekter Ehemann” dargestellt wird. Was die Autorin Sally John wirklich toll gemacht hat, ist aufzuzeigen, dass es keine perfekten Ehen gibt, auch wenn diese vor der Gesellschaft als schnörkellos und vollkommen stehen, obwohl die Autorin doch eher altertümliche Ansichten über die Geschlechterrollen in der Ehe hat. Insgesamt ist diese Geschichte leider unglaublich langweilig, die einzig “spannende” Stelle ist ein Busunfall, dessen Unglück (der Tod der gläubigen Rentnerin Agnes) bereits nach wenigen Seiten fast schon in Vergessenheit gerät, Jills Vater glänzt mit vollkommen sinnfreien Sätzen wie “Gott liebt dich, darum hat Jack dich verlassen”, und anstatt das Jill sich umorientiert und versucht einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, oh Wunder, kommt sie doch irgendwie wieder mit Jack zusammen – und das ganz alleine durch Gottes Hilfe. Jacks Begründung Jill vorerst zu verlassen ist im Übrigen vollkommen vorhersehbar. Leider konnte mich der Roman nicht wirklich überzeugen, der Sprachstil war mir etwas zu flach (kann aber auch an der Übersetzung gelegen haben), die Handlung ist doch irgendwie nur mal wieder ein konventionelles Happy End in dem es eben mit einem Neuversuch weitergeht, in der nun jeden Tag etwas mehr an der gemeinsamen Ehe gearbeitet wird, inhaltlich gab es keine besonderen Höhepunkte, und trotz der Moralbotschaft in diesem Buch, findet man hier nichts herausragend Neues.

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  • Rezension zu "Sage nicht Lebwohl" von Sally John

    Sage nicht Lebwohl
    Steffi153

    Steffi153

    17. October 2012 um 11:41

    "Sage nicht Lebwohl", eine Geschichte über eine doch nicht ganz perfekte Ehe und über ein Buch mit Rezepten für die heile Ehe. Ob diese allerdings immer so passend sind, das müssen Protagonistin Jill und ihr Mann Jack in diesem Buch erfahren. Jill ist Autorin und Radiomoderatorin zu oben genanntem Thema, wobei sie auch gerne ihre eigene Ehe als Vorbild zeigt. Doch dann, am Tag der geplanten Lesereise, verlässt Jack seine Frau Knall auf Fall, er will sich scheiden lassen. Ohne Gründe und ohne das Bedürfnis, darüber mit ihr zu sprechen. Für Jill bricht eine Welt zusammen. Wie soll sie die Rezepte für eine heile Ehe versprechen, wenn ihre eigene gerade zerbrochen ist? Ob sie es schafft und welchen Weg sie dafür einschlagen muss, was wirklich hinter Jacks Ankündigung steckt und wie die beiden miteinander und ihre eigenen Leben weiterleben - für all diese Fragen sollte man unbedingt dieses Buch lesen. Spannung, Trauer, Freude, und noch mehr Gefühle haben mich beim Lesen dieses Buches begleitet, das voller Emotionen steckt und die auch schnell auf den Leser übergehen. Protagonistin Jill und ihr Mann Jack sind eigentlich sehr sympathische Leute, die aber die Sympathie mit ihrem Verhalten manchmal etwas überschatten. Beide ändern sich im Buch, was ihnen einen anderen Wesenszug verleiht und mit dem sie auch mit Gottes Hilfe besser leben können. Es treten einige Personen in diesem Buch auf, die eine etwas unterteilte Rolle spielen und wieder andere, die eine etwas größere Rolle spielen, wie z. B. Agnes, eine neugewonnene Freundin von Jill, die sehr gläubig ist und ihr mit Tat und Rat immer zur Seite steht. Etwa in der Mitte des Buches gibt es eine wunderbare Stelle, in der es um ein Warzenschwein geht. Grob gesagt geht es darum, dass Gott jeden Menschen liebt, auch mit Warzen und Hörnern, auch wenn man seine Fehler hat und andere vielleicht falsch über einen urteilen. Diese Stelle hat mich sehr berührt und wird mich sicher noch länger begleiten. Insgesamt zeigt dieses Buch viele Dinge auf, die man selbst vielleicht garnicht recht bemerkt und auf die man erst gestoßen werden muss. Auch, dass man an einer Beziehung immer arbeiten muss und nichts als selbstverständlich hinnehmen darf. Man beginnt mit den Seiten immer mehr nachzudenken und versinkt völlig in dieser Welt, von der man einen Teil in seine eigene Welt mitnehmen sollte. Sehr berührend, sehr nachhaltig und auf alle Fälle sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Sage nicht Lebwohl" von Sally John

    Sage nicht Lebwohl
    conneling

    conneling

    14. October 2012 um 22:12

    Jill und Jack Galloway sind seit 25 Jahren verheiratet und gelten als ein Traumpaar, ein Paar, welches es geschafft hat. Sie gehen Beide ihren Berufen nach, er ist Arzt, sie hat eine eigene Radiosendung und gerade eben ihr erstes Buch veröffentlicht, sie gilt als Expertin im Bereich Eheberatung. Jill hat eine große Lesereise vor sich um ihr Buchzu vermarkten, am Tag ihrer Abreise, kurz bevor das Taxi sie und Jack abholen soll, eröffnet Jack ihr dass er sich scheiden lassen möchte. Ihr Leben scheint vorüber und Jack setzt sie in das Taxi, welches sie Beide zum Flughafen hätte bringen sollen. Ihre Welt bricht zusammen und anfangs schafft Jill es sogar als Expertin dazustehen und aus ihrem Buch vorzulesen und die Fragen ihrer weiblichen Fans zu beantworten. Ihre Fassade beginnt zu bröckeln. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, Jill und Jack waren mir Beide unsympathisch, untätig und in Selbstmitleid zerflossen. Jack redet von Scheidung, weiß aber nicht genau warum. Je mehr ich von ihnen erfuhr und lernte umso mehr lernte ich sie zu schätzen. Sehr schön zu lesen wie sie Beide an sich gearbeitet und nachgedacht haben, bereit von anderen zu lernen und zuzuhören und sich auch einmal Kritik anzuhören. Sally John konnte mich ab Mitte des Buches überzeugen und begeistern, ihr Schreibstil lässt sich gut lesen und nachzuvollziehen, allerdings musste ich erst mit den Charakteren warm werden. Ein schönes Buch, welches mir bestimmt länger im Gedächtnis bleiben wird.

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  • Rezension zu "Sage nicht Lebwohl" von Sally John

    Sage nicht Lebwohl
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    10. October 2012 um 17:53

    "Sage nicht Lebwohl" ist ein Buch über Mißverständnisse und Unverständnisse. Jack und Jill sind fast 25 Jahre verheiratet, Jill ist eine national bekannte Eheberaterin, und von einem Moment zum anderen stellt Jack seine Frau vor vollendete Tatsachen und erklärt ihr, daß er sich scheiden lassen will. Sie ist vollkommen aus der Bahn geworfen und muß sich erst einmal beruhigen. Dabei helfen ihr ihre Freundinnen. Jills beste Freundin ist Gretchen: Eine, die es wagt, ihr die Wahrheit ins Gesicht zu sagen. Eine, die wirklich und absolut das Beste für sie will, die nicht neidisch ist, sich mitfreut und in die Freundschaft investiert. Ebenso hat auch Jack seine Freunde, die ihn in dieser Situation unterstützen. Bei ihm ist es sein Freund und Kollege Baxter, der für ihn genauso gut ist wie Gretchen für Jill. Für die beiden geht es in die Tiefe ihres eigenen Selbst. Jill hört den Spruch: "Gott liebt es, uns näher zu sich zu ziehen, so nah, daß wir seinen Herzschlag hören", es dauert aber eine Weile, bis sie das wirklich erfassen kann. Mit der Zeit erkennen sie ihre eigenen dunklen Seiten und sie spüren, wie sehr sie einander vermissen. Dabei erkennen sie auch: "Lieben ist kein Gefühl; es ist ein Verb. Ich habe mich einfach entschieden, es zu tun." Klasse! [SPOILER!]Sorry, aber das muß einfach mit rein: Das Fazit ist im letzten Satz des Buches ganz ausgezeichnet zusammengefaßt: "Die Jack-und-Jill-Sendungen drehten sich um zwei verheiratete Menschen, die einen Berg hinunter gestürzt waren und dort, am Fuß des Berges, einander entdeckt hatten." [/SPOILER] Ein wunderbares Buch, aus dem man viel für sich lernen kann!

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  • Rezension zu "Sage nicht Lebwohl" von Sally John

    Sage nicht Lebwohl
    LaDragonia

    LaDragonia

    08. October 2012 um 18:54

    Sage nicht Lebwohl Zum Inhalt: Jill Galloway hat es geschafft, sie hat sich nicht nur als erfolgreiche Eheberaterin im Radio etabliert, sondern gerade auch ihr erstes Buch, „Sie redete, er hörte zu: Ein Leitfaden für das eheliche Streitgespräch“, herausgebracht. Nun soll es gemeinsam mit ihrem Ehemann Jack auf Lesereise gehen. Doch am Tag der Abreiseeröffnet Jack ihr, das er sich scheiden lassen will. Und setzt sie ein paar Minuten später in ein Taxi das sie zum Flughafen bringen soll. . Jill ist wie vor den Kopf gestoßen, die Ankündigung Jacks stellt alles wofür sie steht, alles worauf sie jahrelang hingearbeitet hat in Frage. Wie konnte das geschehen? Was haben sie beide nur falsch gemacht, wo Jill doch immer dachte zu wissen wie man es richtig macht? Wie kann sie ihre Ehe noch retten? . Meine Meinung: Eine sehr ergreifende Geschichte, über die Liebe und die Ehe und die Schwierigkeiten damit beides Bestand hat. Anfangs muss ich ehrlich zugeben, habe ich mich ein bisschen schwer mit der Geschichte um Jack und Jill getan. Jill war mir zu sehr Karriere-Frau, mit der ich mich überhaupt nicht identifizieren konnte, und Jack zu in sich gekehrt. Er blockte so sehr jedes Gespräch ab, das es einem schon fast in der Seele wehtat, weil man irgendwie merkte wie sehr beide litten. Das schlimmste bzw. ihr größter Fehler war meiner Meinung nach, nicht miteinander zu reden. . Sehr gut gefällt mir auch das Umfeld der beiden. Die sie zwar auffangen, aber ihnen genauso mal den Kopf waschen und ihnen ihre Fehler aufzeigen. Unwillkürlich musste ich im Zusammenhang mit diesem Buch an ein Zitat von André Maurois denken, ich finde es passt da ganz wunderbar: "Die Ehe ist ein Bauwerk, das jeden Tag neu errichtet werden muss." Für mich bedeutet es soviel: Arbeiten wir nicht jeden Tag an unserer Ehe, schläft sie irgendwann ein, wir werden uns fremd und irgendwann zerbricht sie. . Fazit: Ein wunderschönes Buch über die Ehe und die Liebe und darüber das wir die Hoffnung nie aufgeben sollten. Ein Buch das noch lange nachhallt und über das man durchaus noch das ein oder andere Mal nachgrübelt.

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