Sally Koslow Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben

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Inhaltsangabe zu „Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben“ von Sally Koslow

Totsein ist gar nicht so einfach. Molly ist Mitte dreißig, als sie stirbt, hat eine kleine Tochter und einen Ehemann, mit dem sie es gerade wieder versuchen wollte. Jetzt schwebt sie als Geist über ihrem eigenen Begräbnis und ist gar nicht zufrieden. Ein bisschen stimmungsvoller und idyllischer hätte es schon sein dürfen. Und eins steht für Molly fest: Sie will noch nicht endgültig ins Jenseits verschwinden. Sie muss doch wissen, was aus ihrer Tochter wird, aus ihrer lebensuntüchtigen Schwester, ihrer besten Freundin, ihrem untreuen Ehemann – und ihrem Geliebten. Hinzu kommt, dass sie sich an die genauen Umstände ihres Todes nicht erinnert. Sie hatte einen Unfall mit dem Fahrrad, aber wie kam es dazu? Offenbar ging nicht alles mit rechten Dingen zu, denn ein Detective der New Yorker Polizei ermittelt. »Molly Marx' Stimme aus dem Grab ist witzig, warm und frisch. In der Rückschau auf Mollys Leben erzählt Sally Koslow eine Geschichte von Ehe, Familie und Freundschaft, in der jede(r) etwas von sich wiedererkennen wird. Und wer hätte gedacht, dass es so viel Spaß machen kann, mit einer Toten herumzuziehen!« Meg Waite Clayton Trailer zum Buch ansehen

Zu viel Klischee und Oberflächlichkeit, kaum Emotionen und Spannung. Liest sich eher wie eine typische Frauenzeitschrift.

— daydreamin
daydreamin

Gute Idee, die Umsetzung ist jedoch etwas holprig

— mysticcat
mysticcat

Die Perspektive ist ungewöhnlich, man kommt gut rein, tolle Schreibe. Schöne Leseerfahrung, auch zum jüdischen "alltagsreligiös" sein.

— Sundance1
Sundance1

Ich fand das Buch lustig auf eine gewisse Art.

— KerstinMC
KerstinMC

ich habe das Buch angefangen, dann aber abgebrochen. Die Idee an sich fand ich gut, nur war es mir zu wenig Krimi und zu viel Frauenroman.

— Seehase1977
Seehase1977

Sicher war die Idee mit einer Toten auf die Lebenden zu schauen, sehr innovativ, aber leider hat es mich nicht so überzeugen können.

— trollchen
trollchen

ganz okay, - am urlaub am strand oder so ganz unterhaltsam

— lovely_lili
lovely_lili

Irgendwie grausam

— RoteChiliSchote
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  • Ich, Molly Marx, das wandelnde Klischee

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben
    daydreamin

    daydreamin

    23. July 2017 um 19:38

    Tatsächlich habe ich dieses Buch schon vor ungefähr 7 Jahren gelesen. Damals hat es mir eigentlich ganz gut gefallen und da ich Lust auf eine lockere und witzige Geschichte hatte, habe ich das Buch nochmal gelesen. Dieses Mal war ich jedoch ziemlich enttäuscht.Molly Marx ist erst 35 als sie stirbt. Sie führte das scheinbar perfekte Leben mit Ehemann Dr. Barry Marx und der kleinen Tochter Annabelle in einer schicken New Yorker Wohnung. Kann es also Selbstmord gewesen sein? War es ein tragischer Unfall oder gar Mord? Ich hatte gehofft, dass das Buch diesen Fragen auf spannende und unterhaltsame Art und Weise auf den Grund geht. Ziemlich amüsant ist der Schreibstil tatsächlich, allerdings trieft der Roman nur so vor Klischees und Oberflächlichkeiten, dass es mir schon nach kurzer Zeit schwer fiel, das Buch überhaupt wieder in die Hand zu nehmen. Ich hatte eigentlich ständig das Gefühl in einer dieser grauenhaften Frauenzeitschriften zu blättern, so oft wurden irgendwelche Mode- und Kosmetikmarken, Sex und Affären erwähnt. Spannung kommt auch in den Kapiteln, in denen es um Detective Hicks, den leitenden Ermittler in Mollys Todesfall, geht, kaum auf. In meinen Augen ist dieser Mann eine totale Katastrophe, dem sofort die Dienstmarke abgenommen werden müsste.Der gesamte Roman ist aus Mollys Sicht geschrieben. Einige Kapitel sind Rückblenden auf Mollys Leben, andere erzählt sie aus dem Himmel heraus, von wo sie ihre Familie und Freunde auch nach ihrem Tod beobachten (und verurteilen) kann. Die Idee an sich finde ich nach wie vor spannend und gut, leider ist Molly ein wandelndes Klischee und reduziert sich selbst nur auf ihre Fähigkeiten in Küche, Bett und Kindererziehung. Die letzten Kapitel habe ich wirklich nur überflogen, so unsympathisch waren mir Molly, ihr Mann, ihre Freunde und auch Detective Hicks.  Fazit Ich weiß wirklich nicht, warum ich dieses Buch nach dem ersten Lesen relativ gut bewertet hatte. Der Schreibstil ist zwar locker und witzig, jedoch leben diese Witze leider zum Großteil von Vorurteilen. Fast jeder Charakter in diesem Buch ist oberflächlich und frauenfeindlich. Emotionen kamen bei mir NIE auf, weder bei Mollys Beerdigung, noch bei ihren Erinnerungen an ihre Tochter oder ihre große Liebe. Auch von Spannung waren die kriminalistischen Elemente rund um Mollys Todesfall weit entfernt. Ich vergebe für den anfänglichen Unterhaltungswert noch gerade so eben 2 Sterne, aber ein drittes Mal werde ich dieses Buch auf keinen Fall lesen. 

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  • Gute Idee, die Umsetzung ist jedoch etwas holprig

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben
    mysticcat

    mysticcat

    11. April 2017 um 10:38

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben, ist mein erstes Buch, das ich von Sally Koslow lese. Die Buchidee hat mich angesprochen, ebenso auch der Beginn des Buches und das generelle Konzept.Molly Marx, blond, attraktiv, 35 Jahre alt mit kleiner Tocher, wird plötzlich aus dem Leben gerissen und weiß nicht, wie das passiert ist - und ist sowohl an dem Leben ihrer Liebsten ohne sie wie auch an der Aufklärung ihres eigenen Mordfalls interessiert.Die ersten 100 Seiten haben sich weggelesen wie nichts, den Mittelteil fand ich zäh und ich habe mich beim Querlesen ertappt. Worauf die Autorin mit dem Mittelteil hinauswollte, weiß ich leider nicht, mir waren das zu viele Details, die nicht für die Handlung relevant sind.Große Schwierigkeiten hatte ich auch mit den Rückblenden, ab und zu war ich mir nicht sicher, in welcher Zeit das ganze spielt (gerade eben oder Erinnerung)? Den Epilog fand ich gelungen, allerdings geht es mir dort dann zu deteailarm zu und der Zeitraffer ist schon extrem. Fazit: Eine gute Idee, leider nicht so toll umgesetzt.

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  • Wir sehen uns in der Ewigkeit

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    16. December 2015 um 15:11

    Molly Marx stirbt viel zu früh und hinterlässt ihren Mann Berry und ihre 4 jährige Tochter. In der Ewigkeit trifft sie Bob, der ihr alles zeigt und für sie eine Art Betreuer ist. Molly möchte jedoch nicht verpassen, wie ihre Tochter größer wird und außerdem wüsste sie gern, was wiklich hinter ihren Anschuldigungen Berry gegenüber, er sei untreu, steckt. Und so lernt Molly mit ihren Fähigkeiten, die Gedanken anderer Leute zu lesen und von einem Ort zum anderen springen zu können, umzugehen und reist von Ort zu Ort um immer mehr über sich und ihre Familie herauszufinden. Wie entwickelt sich ihre Tochter weiter, was denkt Berry wirklich über sie und wie kommen die Ermittlungen in ihrem Todesfall voran und wie steht es um das Liebesleben ihrer Zwillingsschwester Lucy? Diese Fragen und noch mehr die im Laufe ihres Beobachtens auf der Erde dazu kommen, werden für sie mehr oder weniger zufriedenstellend beantwortet. Das Buch ist eine Reise in das Leben der verstorbenen Molly Marx. Das Buch springt öfters in der Zeit, dh mal erfährt man, was Molly gerade sieht und mal etwas aus ihrem frühreren Leben. So lernt man Molly immer mehr kennen und fühlt mit ihr, wenn sie zb sieht welche Lügen über sie erzählt werden oder wievielen Frauen Berry nachstellt. Auch erfährt man was wirklich hinter dem Tod der Molly Marx steckt. Ein ergreifendes Buch, welches mit dem Thema Tod angenehm leicht und unkompliziert umgeht. Auch wenn ich am Ende sehr geweint habe, gebe ich nur drei Sterne. Das Buch beginnt zu langsam und zäh, ich hatte im ersten Moment Schwierigkeiten mein normales Lesetempo aufzunehmen und brauchte auch etwas zu lange um richtig in der Geschichte drinen zu sein. Zudem hat einfach das gewisse Etwas noch gefehlt. Trotzdem sehr zu empfehlen, da es mit sehr viel Witz geschrieben ist :)

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  • Der Tod ist erst der Anfang

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben
    Kerry

    Kerry

    Die 35-jährige Molly Marx ist tot. Im Leben hatte sie alles, so schien es. Sie war Mutter einer entzückenden Tochter, verheiratet mit Barry, einem Schönheitschirurgen, hatte eine tolle Wohnung am Central Park in New York und einen Liebhaber und dennoch wurde ihre Leiche in einem Park gefunden. Mord, Selbstmord, Unfall? Obwohl Molly tot ist, ist sie dennoch nicht fort. Sie wohnt derzeit ihrer eigenen Beerdigung bei und ganz ehrlich, irgendwie hatte sie sich diese völlig anders vorgestellt, aber gut, eigentlich ging sie das ja nichts mehr an. Ihr himmlischer Berater Bob steht ihr in dieser schwierigen Zeit bei, denn sie kann nach wie vor am Leben ihrer Liebsten teilnehmen, kann von einem Ort zum anderen gehen und auch die Gedanken ihrer Mitmenschen hören - das einzige, was sie nicht kann, ist das Leben der Menschen zu beeinflussen. Doch wie kam es dazu, dass sie mit gerade einmal 35 Jahren sterben musste. Immerhin hatte sie eine kleine 4-jährige Tochter, die sie doch aufwachsen sehen wollte. Sicherlich kann sie sie immer noch aufwachsen sehen, allerdings entspricht das nicht ihren Vorstellungen davon. War es womöglich ihre eigene Schuld, dass sie so früh starb? Sicherlich, sie war jetzt nicht unbedingt die mustergültige Ehefrau, doch sie war eine liebevolle Mutter - hat das Schicksal denn kein Erbarmen? Doch was soll´s, wenn sie schon nicht mehr unter den Lebenden weilt, so kann sie wenigstens ihre Geschichte erzählen ... Der Tod ist erst der Anfang! Der Plot wurde humorvoll und erarbeitet. Ich habe bei dem Buch mit allem gerechnet, allerdings nicht damit, dass mir die Tote aus ihrem Leben berichtet, ihre Fehltritte offen zugibt und es auch im Tod nicht lassen kann zu lästern was das Zeug hält. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei hier natürlich Protagonistin Molly klar im Vordergrund steht. Sie weiß, dass sie kein mustergültiges Leben geführt hat und dennoch berichtet sie mit viel Humor und teils sarkastisch aus diesem, denn mal ehrlich, sie ist tot, wen juckt es da noch, was sie getan, gesagt oder gemacht hat? Die Sprecherin, Anja Kling, schaffte es mit einer gelungenen Mischung aus Humor und Sarkasmus, jedoch auch mit einer Spur Melancholie, mich an dieses Hörbuch zu fesseln, sodass ich gebannt Mollys Erzählungen aus ihrem Leben gelauscht hat, die mich schlussendlich zu der alles entscheidenden Frage brachte: Warum musste Molly Marx sterben?

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    • 4
    parden

    parden

    24. August 2015 um 06:54
  • Viel Nähe, viel Offenheit und nur ein bisschen Krimi

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben
    Sundance1

    Sundance1

    10. January 2015 um 16:32

    Das Buch lebt von dem flockig erzählten Leben der Protagonistin, wobei sich jetzt und damals sehr schön mischen. Es macht nachdenklich, einfach mal zwischen dem vorher-nachher, bzw. Leben und Tod spielerisch hin und her zu denken, Das finde ich gelungen. Es ist eine eigene Welt, die die Autorin hier erschafft. Die ungewöhnliche Perspektive ist eigentlich "ein trivialer Wunschtraum", dies in Anführung, weil sie es nicht trivial füllt, sondern eine sehr leichte Erfahrung, eine überhaupt nicht triviale eigene Story draus macht. Ich finde diese Welt sehr gut gelungen. Das hätte ich nie gedacht. Ich bekam da Buch geschenkt, hätte es  mir mir nie gekauft, weil der Umschlag so nach Hera Lind, also für mich nach Oberflächlichkeit pur aussieht. Das ist das Buch nicht. Es ist auf sehr liebevolle Weise nachdenklich und niemals schwer oder traurig. Die kleinen Einblicke in den jüdischen Festtagskalender der Familien fand ich sehr interessant. Ein freundliches, lebensbejahendes, nachdenkliches Buch.

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  • Viel Nähe, viel Offenheit und nur ein bisschen Krimi

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben
    Sundance1

    Sundance1

    10. January 2015 um 16:32

    Das Buch lebt von dem flockig erzählten Leben der Protagonistin, wobei sich jetzt und damals sehr schön mischen. Es macht nachdenklich, einfach mal zwischen dem vorher-nachher, bzw. Leben und Tod spielerisch hin und her zu denken, Das finde ich gelungen. Es ist eine eigene Welt, die die Autorin hier erschafft. Die ungewöhnliche Perspektive ist eigentlich "ein trivialer Wunschtraum", dies in Anführung, weil sie es nicht trivial füllt, sondern eine sehr leichte Erfahrung, eine überhaupt nicht triviale eigene Story draus macht. Ich finde diese Welt sehr gut gelungen. Das hätte ich nie gedacht. Ich bekam da Buch geschenkt, hätte es  mir mir nie gekauft, weil der Umschlag so nach Hera Lind, also für mich nach Oberflächlichkeit pur aussieht. Das ist das Buch nicht. Es ist auf sehr liebevolle Weise nachdenklich und niemals schwer oder traurig. Die kleinen Einblicke in den jüdischen Festtagskalender der Familien fand ich sehr interessant. Ein freundliches, lebensbejahendes, nachdenkliches Buch.

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  • ein schönes, aber auch nachdenkliches Buch

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben
    ulla_leuwer

    ulla_leuwer

    26. June 2014 um 14:31

    Meine Meinung: Beim Stöbern auf einem Bücherbummel fiel mir dieses Buch in die Hand. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wanderte es in meine Büchertasche, denn es hörte sich doch interessant an. Wer hat sich nicht schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es wäre, wenn man nach dem Tod beobachten kann, wie es im der Leben der Familienmitglieder weiter geht. Molly Marx hat uns an ihren Beobachtungen teilnehmen lassen. Sie bemerkt, dass sie sich ihre Beerdigung beispielsweise ganz anders vorgestellt hat, vor allen Dingen nicht so früh. Denn sie war erst 35 Jahre alt, als sie auf sehr mysteriöse Weise ums Leben kam. In der Geschichte wechselt die Autorin die Zeiten. Mal erinnert sich Molly an lange Vergangenes oder an vor kurzem Geschehenes, dann wieder lesen wir, was die Hinterbliebenen ohne sie machen. Letzteres fand ich persönlich viel  interessanter. Denn ein junger Detective der New Yorker Polizei glaubt nicht an einen Selbstmord und möchte die Wahrheit ermitteln. Mich interessiert das ebenfalls und manchmal wurde ich richtig ungeduldig, wenn Molly wieder über Vergangenes berichtete. Hauptsächlich ging es dabei um ihre Ehe und ihren Geliebten. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Molly zu Lebzeiten nett gefunden hätte, aber mit Sicherheit kann ich sagen, dass mir ihr Mann sehr unsympathisch war und seine Mutter ebenfalls. Die Zwillingsschwester Lucy und die beste Freundin Brie konnte ich wirklich gut leiden und ich fand es auch sehr interessant, was sie so alles für Molly gemacht haben. Wie erwähnt, wollte ich unbedingt wissen, weshalb Molly mit dem Fahrrad verunglückt ist und habe deshalb das Buch nicht aus der Hand legen können. Mehr werde ich dazu hier aber nicht schreiben. Fazit: Mich hat das Buch berührt und ich möchte es gerne weiterempfehlen. Es hat mich zum Lachen gebracht, aber ich hatte auch mal  ein paar Tränen in den Augen. Auf jeden Fall ist es in meinen Augen als Urlaubsroman geeignet.

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  • Es war alles ein wenig oberflächlich.

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben
    trollchen

    trollchen

    24. May 2014 um 10:51

    Ich, Molly Marx kürzlich verstorben Cover: Das Cover ist in einem schönen Blau im Hintergrund. Es sind eine größere Wolke und zwei kleinere zu sehen. Auf der größeren liegt eine Frau ( Molly) und schaut auf die Silhouette der Stadt hinunter, in der sie gelebt hat. Herausgeber ist Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2011) und das Buch hat 368 Seiten.   Kurzinhalt: Molly ist Mitte dreißig, als sie stirbt, hat eine kleine Tochter und einen Ehemann, mit dem sie es gerade wieder versuchen wollte. Jetzt schwebt sie als Geist über ihrem eigenen Begräbnis und ist gar nicht zufrieden. Ein bisschen stimmungsvoller und idyllischer hätte es schon sein dürfen. Und eins steht für Molly fest: Sie will noch nicht endgültig ins Jenseits verschwinden. Sie muss doch wissen, was aus ihrer Tochter wird, aus ihrer lebensuntüchtigen Schwester, ihrer besten Freundin, ihrem untreuen Ehemann – und ihrem Geliebten. Hinzu kommt, dass sie sich an die genauen Umstände ihres Todes nicht erinnert. Sie hatte einen Unfall mit dem Fahrrad, aber wie kam es dazu? Offenbar ging nicht alles mit rechten Dingen zu, denn ein Detective der New Yorker Polizei ermittelt.»Molly Marx' Stimme aus dem Grab ist witzig, warm und frisch. In der Rückschau auf Mollys Leben erzählt Sally Koslow eine Geschichte von Ehe, Familie und Freundschaft, in der jede(r) etwas von sich wiedererkennen wird. Meine Meinung: Ich  bin durch viele positive Rezensionen auf dieses Buch aufmerksam geworden. Aber leider war ich ein wenig enttäuscht. Ich bin jetzt nicht so positiv überrascht, ich hatte mir mehr erwartet von dem Buch. Wenn ich so von oben herab gucken wurde, ich würde es ein wenig anders beschreiben. Mich hat es nicht so vom Hocker gerissen. Auch war der Sprachstil ein wenig unübersichtlich und langatmig. Die Protagonisten blieben irgendwie uneben, nicht sympathisch und haben sich auch nicht weiterentwickelt. Es war alles ein wenig oberflächlich. Mein Fazit: Sicher war die Idee mit einer Toten auf die Lebenden zu schauen, sehr innovativ, aber leider hat es mich nicht so überzeugen können. Man hätte mehr draus machen können.

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  • Lieber nicht

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben
    Seitenzaehlerin

    Seitenzaehlerin

    11. May 2014 um 18:36

    Erster Satz: „So habe ich mir meine Beerdigung eigentlich nicht vorgestellt.“ In kurz: Molly Marx ist verstorben, dennoch erzählt sie diese Geschichte. Denn sie ist immer noch da. Zumindest an einem Ort, an dem sie alle ihre Lieben beobachten kann, selbst aber ungesehen bleibt. Und so beobachtet sie, was nach ihrem Tod mit ihrer kleinen Tochter Annabelle geschieht, ihrem untreuen Ehemann, ihrer besten Freundin, ihrem Geliebten. Und mit einem Detektiv, der aufklären soll, ob Mollys Fahrradunfall vielleicht einer war. Ich liebe blaue Bücher, seit ich Cecelia Ahern lese. 90 % der Bücher, die ich in die Hand nehme, sind blau. Und meistens stellen sich die längst vergessenen Werke im hintersten Regal der Bibliothek als Schätze heraus. Sally Koslows Buch leider nicht. Zuallererst geht es hier um eine Tote. Man dürfte meinen, der Charakter hätte vielleicht Probleme die Familie zu sehen, wie sie nach dem Tode um sie trauert. Doch außer ein paar schwimmenden Gedanken, dass sie lieber leben würde, bleibt Molly relativ gefühlskalt. Viel mehr beobachtet sie ihre beste Freundin, die sich nach ihrem Tod zu verändern scheint und macht Witze über deren Wohnung oder über die Dinge, die andere Leute denken (denn natürlich kann sie nun Gedanken lesen). Bei einem so heiklen Thema sollte der Leser zumindest ein wenig bewegt sein, zumal Molly ein Kleinkind zurückgelassen hat. Aber nein! Durch die mangelnde Emotionalität kam mir oft das Gefühl gar nicht aus Mollys Sicht zu lesen, sondern viel mehr aus der einer ausgeschlossenen Person, ohne viel Beziehung zu den Charakteren. Des Weiteren stört mich auch die Art wie die ganze Situation Mollys geklärt wird. Irgendwie scheint sie im Himmel zu sein, aber eine genaue Erklärung, wie es da aussieht, was sie tut, wenn sie ihre Hinterbliebenen nicht beobachtet, bleibt aus. Der Einband lockt damit, dass Mollys Tod nicht aufgeklärt ist. Diese Tatsache hat mich dann neugierig weiter lesen lassen. Doch ich bereue es sehr. Sehr, sehr, sehr. Denn die Lösung im Buch ist meiner Meinung nach keine. Sie ist knapp dahin geschrieben, ohne große Erklärungen und mir völlig unverständlich. Für mich ist dank des Endes das komplette Buch ins Leere hinausgelaufen. Es gibt nichts was ich mitnehme. Trotzdem gebe ich diesem Buch noch 1 von 5 Sternen. Denn Mollys Witze aus dem Jenseits sind stellenweise doch unterhaltsam und sie und ihre Familie gehören dem Judentum an. Da ich kaum Bücher kenne, in denen die jüdische Religion erwähnt wird, wurde diese Tatsache bald zum Interessantesten Thema der Geschichte. Denn so habe ich nun zumindest etwas über die Gebräuche dieser Religion gelernt. Keine Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben" von Sally Koslow

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. January 2013 um 17:32

    das war nix

  • Rezension zu "Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben" von Sally Koslow

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben
    cybersyssy

    cybersyssy

    16. December 2012 um 21:34

    ** Klappentext ** Molly Marx ist mit 35 gestorben. Aber für die Ewigkeit ist sie noch ganz und gar nicht bereit, denn sie muss doch wissen, was aus ihrer kleinen Tochter wird, ihrer besten Freundin, ihrem untreuen Ehemann und ihrem Geliebten. Außerdem gibt es da einen ungeklärten Todesfall, ihren eigenen. Kurz und gut, sie beschließt, noch ein wenig zu bleiben ... ** Meine Meinung ** Ein Buch aus der Perspektive einer Toten zu schreiben, ist schon innovativ. Wie es zum aktuellen Status-Quo kommt, erfährt der Leser in Retrospektiven und so lernt man auch die Figuren kennen. Die Charaktere sind recht simpel und eine Entwicklung konnte ich auch nicht feststellen, aber sie wurden lebendig präsentiert. Manchmal kamen mir die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart etwas zu flott hintereinander und stellenweise war ich verwirrt. Nach und nach kommt man der Auflösung, wer den Tod von Molly Marx verursacht hat, nahe, doch im letzten Viertel war es mir dann doch zu langatmig. Da hätte alles etwas gekürzt werden können. Leider konnte mich auch das Ende nicht wirklich überzeugen – ich kam mir „stehengelassen“ vor. Ach ja und laufend wird über die jüdische Religion berichtet, wann welches Fest gefeiert wird, wie was geregelt ist. Wenn ich etwas über die jüdische Kultur und Religion erfahren will, dann suche ich mir konkret ein Sachbuch dazu, hier hat es mich nur genervt, weil ich religiös völlig desinteressiert bin. Ja, das Buch beginnt prima, aber lässt zum Ende hin nach und ist recht flach und einfach -> wer einfache Unterhaltung sucht, ist hier richtig, aber ich hatte mir etwas mehr versprochen, so gibt es 3 Sternchen.

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  • Rezension zu "Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben" von Sally Koslow

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben
    romy_esche

    romy_esche

    26. April 2012 um 08:37

    Autor: Koslow, Sally Titel: Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben Originaltitel: The Late, Lamented Molly Marx Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag Erschienen: 1. April 2011 ISBN-10: 3423212772 ISBN-13: 9783423212779 Seiten: 364 Einband: Taschenbuch Serie: --- Inhalt Molly Marx ist 35, blond mit blauen Augen, verheiratet und hat eine Tochter. Doch das wichtigste – sie ist tot. Wie es passierte weiß sie nicht mehr. Doch es wird ihr mit einer Endgültigkeit klar gemacht, dass sie nichts mehr mit den Lebenden zu schaffen hat. Nur beobachten kann sie noch ... und das macht sie mit einer bewundernswerten Passion. Sie springt von einer Person zur anderen und nimmt so immerhin noch Anteil am Leben ihrer Liebsten. Und sie muss beobachten wie ihre Geheimnisse aufgedeckt werden ebenso wie sie die Geheimnisse der Verbliebenen aufdeckt. Immer wieder schweift sie in Erinnerungen ab und zeigt uns damit ihr ganzes Leben .... Meine Meinung Eigentlich ist der Tod ja ein ernstes Thema, das kann jeder verstehen, der schon mal einen Menschen verloren hat. Aber diese Geschichte um Molly Marx vereint die Trauer mit einem super Humor. Das ganze Geschehen erlebt der Leser aus Sicht von Molly. Sie ist im Jenseits und muss sich erst mal mit den Regeln anfreunden. Am Anfang versucht sie noch ins Geschehen einzugreifen, doch es hilft nichts. Das Jenseits hat seine eigenen Regeln. Immer wieder wechselt sie dabei zwischen der Gegenwart und ihren Erinnerungen hin und her. So bekommt der Leser einen sehr guten Überblick über Molly’s Leben und den Dingen, die nach ihrem Tod passieren. Nur die Umstände ihres Todes bleiben bis zum Schluss im Dunkeln. Mit viel Humor wird dies alles geschildert. Da Molly auch Gedanken lesen kann bringt das immer wieder amüsante Szenen hervor. Deswegen ist es auf jeden Fall besser, dass man nicht alles weiß, was in den Köpfen der Menschen so vorgeht. Dabei sieht man vor allem das Molly mitnichten die perfekte Protagonistin ist. Sie hat viele Fehler und viele liebenswerte Eigenschaften. Aber genau das macht sie mir sehr sympathisch. Ich habe mit ihr gelitten und habe mich mit ihr gefreut. Als sie sich dann am Ende von ihrer Familie verabschiedet konnte ich die Tränen nicht mehr zurück halten. Und auch alle anderen Charaktere sind wie im wahren Leben eine bunte Mischung. Da haben wir den untreuen Ehemann, die zickige Schwiegermutter, die beste Freundin, die Schwester und die liebenden Eltern um nur die wichtigsten zu nennen. Ihnen bei der Bewältigung ihrer Trauer und Probleme zuzusehen ist abwechslungsreich. Manchmal möchte man ihnen den Kopf abreißen und manchmal leidet oder freut man sich mit ihnen. Hinzu kommt noch der flüssige Schreibstil, der dieses Buch zu einer schönen Lektüre auch für Zwischendurch macht. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Das Cover ist im Comic-Stil gestaltet. Man sieht einen strahlend blauen Himmel der mit einigen kleinen Wölkchen durchsetzt ist. In den Wolken findet man den Titel des Buches. Das ganze ist wohl eine Anspielung auf die Ansicht, das die Menschen in den Himmel kommen. Auf einer der Wolken sieht man dann auch Molly liegen und auf die am unteren Rand dargestellte Stadt schauen. Sehr schön gemacht. Ich habe es nicht bereut dieses Buch zu kaufen. Einfach mal was anderes.

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  • Rezension zu "Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben" von Sally Koslow

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben
    YvchenGt

    YvchenGt

    18. November 2011 um 10:10

    Molly Divine Marx hatte eine kleine Tochter namens Annabel, einen untreuen gutverdienenden Ehemann, einen tollen Job, eine schicke Wohnung in einem guten Stadtteil von New York und einen Liebhaber. Sie findet sich auf Ihrer eigenen Beerdigung wieder und wundert sich über die Leute, die auf einmal alle daran teilnehmen und dann ist die Beerdigung auch gar nicht so wie Sie sich Ihre Beerdigung vorgestellt hatte. Dann fällt ihr auf: „Woran bin ich eigentlich gestorben?“ Sie beschließt noch ein wenig auf der Erde zu verweilen und noch ein bisschen zu schauen, wie Ihre Liebsten mit dem Verlust umgehen und Ihren eigenen Tod aufzuklären. Besonders die Momente wo Molly bei Ihrer kleinen Tochter Annabel war haben mir sehr gut gefallen, aber auch die Momente wo der Detektiv ermittelt um den Tod von Molly aufzuklären… Leider ist es schon etwas länger her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich weiß noch ganz genau wie sehr mich dieses Buch gefesselt hat. Ich fand es toll, dass es eine bunte Mischung aus einem typischen Frauenroman und einer Art Krimi gewesen ist.

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  • Rezension zu "Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben" von Sally Koslow

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben
    Ajana

    Ajana

    03. June 2011 um 16:28

    Molly Marx stirbt mit 35. Sie beobachtet ihre eigene Beerdigung. Wie ist sie gestorben? Sie war doch erst 35? Sie erinnert sich nicht daran. So beschließt sie noch zu bleiben und alle zu beobachten... Die Idee davon, sich nicht mit seinem Tod abzufinden, gab es natürlich schon, aber dies war das erste Buch, bei dem die Tote nicht wusste, wie sie gestorben ist. Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen, das Buch war sehr flüssig zu lesen. Molly erlebt ihr Leben noch einmal und erfährt viel darüber, wie die Menschen wirklich von ihr dachten. Während sie versucht, herauszufinden, wie sie gestorben ist, lernt sie viel über die Menschen, mit denen sie ihr Leben verbracht hat. Vieles davon überrascht oder verwundert sie, manches verletzt sie auch ein wenig. Von der Geschichte an sich sollte man wohl nicht zu viel erwarten, es ist halt ein typischer Frauenroman, manchmal gewürzt mit ein wenig schwarzem Humor. Gegen Ende zog sich die Geschichte aber noch ziemlich hin und das Ende fand ich nur so naja... wie Molly wirklich gestorben ist, wurde schnell auf 2-3 Seiten geklatscht und war irgendwie auch nicht wirklich klar beschrieben, meiner Meinung nach. Dies hat mich schon ein wenig enttäuscht. Für mich ist es ein Buch, dass man mal eben so nebenbei lesen kann, aber leider mit einem etwas enttäuschten Ende, was dem Buch ein wenig die Spannung nimmt. So vergebe ich für das Buch nur 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben" von Sally Koslow

    Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    08. November 2010 um 11:48

    Molly Marx ist 35, eine lebenslustige jüdische New Yorkerin, mit einer hübschen kleinen Tochter namens Annabelle, einem untreuen Ehemann (dem Schönheitschirurgen Barry) und einem hinreißenden Geliebten (dem Fotografen Luke) gesegnet, stirbt infolge eines mysteriösen Fahrradunfalls. Da Molly noch nicht mit ihrem Leben abgeschlossen hat , beschließt sie, auf ihre Lieben aus dem Jenseits noch eine Weile acht zu geben und ihren Tod aufzuklären. Aus dem Jenseits beobachtet Molly das Geschehen und bekommt einen Engel an ihre Seite gestellt, der ihr nun helfen soll... MEINE MEINUNG: Die bezaubernde Molly erzählt die Geschichte größtenteils aus ihrer Sicht und obwohl ich auch oftmals lachen bzw. lächeln musste, herrschen hier eher gefühlvolle und sensible Zwischentöne vor. Beim Lesen erfährt man zum einen die Gedanken Mollys, die sie sich zu Lebzeiten gemacht hat und die sie nun im Jenseits beschäftigen. Andererseits werden bestimmte Erinnerungen von den mitwirkenden" Personen beschrieben. Da Molly Jüdin ist, kommen im Buch natürlich jüdische Festlichkeiten bzw. Begriffe aus dem Judentum vor, die aber gut am Ende des Romans erklärt werden und auch nicht störend wirken. Den Plot und die Handlung finde ich sehr gelungen und erstklassig umgesetzt. Die Schreibweise von Sally Koslow wirkt amüsant, klar und sehr geradlinig. Die Protagonisten (auch die Nebencharaktere) sind hervorragend gelungen und sehr vielseitig. Auch die Entwicklung, die sie durchmachen, gefällt mir. FAZIT: Bis zum einfallsreichen Ende hin sind mir alle Charaktere wie alte liebgewordene Freunde vorgekommen. Für diesen wunderbaren & rundum gelungenen Roman vergebe ich 5 STERNE!

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