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Rezension zu "Duchess of Love (Duchess of Love) - IPS MacKenzie, Sally ( Author ) Jun-18-2012 Compact Disc" von Sally MacKenzie

Gelungener Prolog, der Lust auf mehr macht
Ellynynvor 7 Jahren

Drew, der junge Duke of Greycliffe, und sein Cousin Nigel flüchten sich auf das Land. Genau genommen nach Little Huffington, wo der Herzog einen Besitz hat, den er jedoch noch nie gesehen hat. Bei der Ankunft kommt es zu einer Verwechslung und man hält den älteren Nigel für den Duke. Drew, der ein paar Tage nicht der Duke sein will, überredet seinen Cousin diese Scharade aufrecht zu erhalten.

Natürlich weiss man im Dorf längst, dass der Duke kommen wird und auch Venus die Tochter des Vikars ist sehr neugierig. Sie plant ihre ältere Schwester Aphrodite, die zwar extrem hübsch aber ein gelehrter und weltfremder Bücherwurm ist, mit dem Herzog zu verkuppeln. Zufällig stolpern Venus und Drew bei einem Weiher, der sich auf dem Besitz des Dukes befindet, übereinander – nackt! Zwar ist Venus schrecklich verlegen und beschämt, doch ihr neugieriges und resolutes Wesen rettet die Situation schlussendlich.

Drew staunt nicht schlecht über die nackte und überaus reizvolle Tochter des Vikars und fühlt sich zu ihr hingezogen. Allerdings unterlässt er es sich ihr zu offenbaren und lässt Venus in dem Glauben er wäre der Cousin des Dukes.

Diese Geschichte ist der Prolog zu einer 3teiligen Reihe über 3 Brüder – die Söhne von Venus und Drew. Natürlich ist die Geschichte sehr kurz geraten und es vergeht auch nicht viel Zeit, in der sich Drew und Venus ineinander verlieben. Aber es ist eine wirklich süsse und extrem witzige Geschichte, deren Situationskomik nicht zum Klamauk verkommt.

Die Haupt- wie auch Nebenakteure sind lebendig und liebenswürdig. Und schon auf den ersten Seiten bekommt man Mitleid mit Venus, die mit einem wirklich albernen Namen und ziemlich blaustrümpfigen, wenn auch sehr netten Eltern geschlagen ist. Selbst der Hund hat einen altgriechischen Namen bekommen und hört auf Archimedes.

Auch Drew ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse, obwohl er früh seine Eltern verloren hat und in seine Rolle als Duke gezwungen wurde. Beiden Protagonisten fehlt es nicht an Witz, Charme und Liebenswürdigkeit. Manch einem Leser könnte es stören, weil sie kaum Ecken und Kanten haben. Aber angsichts ihrer Jugend stört dieser Umstand nicht.

Das Englisch ist leicht verständlich geschrieben und die Geschichte selbst flüssig und flockig zu lesen. Das Ende ist natürlich vorhersehbar, macht aber echt Lust auf mehr. Für diese Geschichte gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung.

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