Sally Morgan

 3,6 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Ich hörte den Vogel rufen, My Place und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sally Morgan

Sally Morgan, geboren 1951 in Perth, ausgebildete Psychologin und Bibliothekarin, Malerin und Lithografin, gilt als die wichtigste Vertreterin der Aborigines-Literatur. Sie wuchs in der weißen Gesellschaft Australiens auf und machte sich erst spät auf die Suche nach ihrer wahren Identität. Nach ihrem ersten Buch, Ich hörte den Vogel rufen, lernte sie Wanamurraganya oder Jack McPhee, ihren Großvater nach Aborigines-Genealogie, kennen. Er diktierte ihr während vieler Monate seine Lebensgeschichte.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Sally Morgan

Cover des Buches Ich hörte den Vogel rufen (ISBN: 9783293208124)

Ich hörte den Vogel rufen

 (8)
Erschienen am 17.09.2018
Cover des Buches Wind und Wetter (ISBN: 9783473551262)

Wind und Wetter

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Erschienen am 02.01.2008
Cover des Buches Ich hörte den Vogel rufen (ISBN: 9783293203952)

Ich hörte den Vogel rufen

 (1)
Erschienen am 01.07.2007
Cover des Buches UT, Nr.91, Wanamurraganya (ISBN: 9783293200913)

UT, Nr.91, Wanamurraganya

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Erschienen am 01.01.1997
Cover des Buches Wanamurraganya (ISBN: 9783293208643)

Wanamurraganya

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Erschienen am 05.08.2019

Neue Rezensionen zu Sally Morgan

Cover des Buches Sherlock Holmes - Mysteriöse Fälle: Der Kirschkuchen mit Kern (ISBN: 9783772444678)SternchenBlaus avatar

Rezension zu "Sherlock Holmes - Mysteriöse Fälle: Der Kirschkuchen mit Kern" von Sally Morgan

Witziger Rätselspaß
SternchenBlauvor 19 Tagen

Sherlock Holmes braucht Hilfe, weil sich Watson gerade im einen familiären Notfall kümmern muss. Und so konnten wir gleich in 3 Generationen unsere Detektiv-Fähigkeiten bei diesem Rätselbuch erproben.

Unsere Oma sagt:

Die ersten drei Rätsel konnten wir mit logischem Mitdenken gut erraten. Am letzten bin sogar ich als alte Krimileserin gescheitert. Also einiges haben wir uns schon erschlossen, aber halt nicht alles. Die Grafik mit den vielen kleinen Elementen war mir persönlich etwas zu unruhig. Wegen des verhuschten, letzten Rätsels vergebe ich hier nur 4 Sterne.

Mein 9jähriger Sohn findet:

Mir hat das Miträtseln sehr gut gefallen. Sehr schön fand ich, dass sich die Bilder, Fotos, Zeitungsartikel, Pläne und Notizen im Buch, die wie aufgeklebt wirken, super durchstöbern lassen. Wir konnten gut rätseln. Beim vierten Rätsel haben und zwei, drei Punkte gefehlt. Den Rest konnten wir aber super lösen und mir haben die Rätsel gut gefallen. Deswegen vergebe ich 4,5 von 5 Sternen.

Meine Erwachsenen-Meinung:

Manchmal können Rätselbücher ja frustrierend sein, wenn die Lösung zu kompliziert ist. Diese Sherlock Holmes-Rätsel haben eine total angenehme Mischung: Wir wurden einerseits super durchgeführt, andererseits sind die Lösung aber nicht zu offensichtlich und auch mehrdimensional. Ich fand dazu die verschiedenen Indizien und Medien (also Briefe oder Zeitungsausschnitte) sehr gut genutzt, der Stil der Illustrationen hat mir zudem sehr gut gefallen.

Die Fälle selbst sind kindgerecht. Obwohl es einen Mord gibt, ist der nicht gruselig oder beängstigend erzählt.

Nur beim letzten Rätsel waren uns zwar die Grundumstände klar, aber zwei, drei Sachen fehlten uns dann trotzdem für die vollständige Aufklärung. Das konnten wir dann auch mit der Lösung im Buch – eine Seite in Spiegelschrift – nicht vollständig nachvollziehen, weil nicht ganz klar wurde, auf welche Indizien sich das jeweils beziehen sollte. Aber vielleicht standen wir auch einfach auf dem Schlauch? Auf alle Fälle hatten wir beim Rätseln ziemlichen Spaß. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Enthaltene Rätsel:

Der Kirschkuchen mit Kern, Die verfluchte Kartusche, Der Schrecken von Haus Traymar, Das Abenteuer des veschwundenen Lords. 

Fazit:

Ein witziger Rätselspaß ab circa 8 Jahren, an dem Oma & Mama ebenfalls noch sehr viel Spaß hatten. Beim vierten und letzten Rätsel fanden wir, dass es zwei, drei Lücken gab, daher nur 4 von 5 Sternen. Die Krimirätsel haben uns so gut gefallen, dass wir auch noch den Band „Sherlock Holmes - Mysteriöse Fälle: Der falsche Hund in Baskerville“ lesen wollen, der zeitgleich mit diesem erschienen ist.

Kommentare: 10
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Meinung
Bei diesem Titel hatte ich endlich mal das Gefühl alles trotz meiner Meinung nach schwindenden Englisch-Kenntnisse verstehen zu können.
Die Geschichte kannte ich bisher nur als Filmversion und es war etwas eigenartig diese in einer derart kurzen Form als Erzählung zu lesen. Dennoch war es irgendwie auch etwas besonderes. Beim Lesen begleitete mich ein Grinsen, ein Herz, welches voller Hingabe auf die unterschiedlichen Illustrationen blickte - teils aus den Filmen, aber auch ursprüngliche Zeichnungen der Künstler. 

The Nightmare before Christmas ist eine für mich sehr facettenreiche Story, aus der man jedes Mal etwas anderes mitnehmen kann. Neben der Handlungen schlichen sich auch die Charaktere hier erneut in mein Herz allen voran Sally, welche ich bereits im Film sehr gemocht habe. Man spürt trotz der Kürze auch gut diesen Hauch von schwarzen Humor.

Fazit
Mir persönlich hat hier nichts im Vergleich zum Film gefehlt und schon allein optisch ist der Titel ein Hingucker für mich. Es ist eine Ausgabe, welche mir ans Herz gewachsen ist und deren Erzählung ich inhaltlich sehr schätze und bewundere. 5 von 5 Sternen 🥰

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Cover des Buches Ich hörte den Vogel rufen (ISBN: 9783293208124)PMelittaMs avatar

Rezension zu "Ich hörte den Vogel rufen" von Sally Morgan

Autobiografischer Roman, der auf ein lange totgeschwiegenes Thema aufmerksam macht
PMelittaMvor 2 Jahren

Sally wächst als älteste von 5 Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen auf. Die Oma mütterlicherseits lebt bei der Familie, der Vater hat im zweiten Weltkrieg gedient und hat nicht nur ein Kriegstrauma sondern ist auch Alkoholiker. Erst mit 15 erfährt Sally, dass ihre Oma von Aborigines abstammt, später spürt sie ihrer Familiengeschichte nach und macht daraus diesen autobiografischen Roman, der im Original 1987 erschienen ist.

Die Geschichte beginnt in den 1950er Jahren und lässt den Leser zunächst an Sallys Kindheitserinnerungen teilhaben. Die Autorin erzählt anekdotisch, oft voller Humor, doch es gibt auch bittere und traurige Momente.

Im zweiten Teil des Buches erzählen drei Verwandte der Autorin ihre Geschichte selbst, alle drei Angehörige der sogenannten „gestohlenen Generation“, aboriginestämmige Kinder, die ihren Eltern weggenommen wurden, um sie der Tradition der Ureinwohner zu entfremden und sie als billige Arbeitskräfte zu nutzen. Die Geschichten des Großonkels, der Großmutter und der Mutter Sallys werden in deren Worten und ohne Wertung wiedergegeben und wirken dadurch sehr authentisch. Manches behalten die drei, vor allem die Großmutter, für sich, da es ihnen zu schwer fällt, es zu erzählen.

Sally Morgans Buch scheint in Australien eingeschlagen zu sein wie eine Bombe. Endlich hat sich jemand dieses totgeschwiegenen Themas angenommen. Und auch wenn Hintergründe abseits der Familie fehlen, auch wenn (oder gerade weil) hier nicht gewertet wird, ist dieses Buch auch heute noch wichtig, schon alleine, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen.

Wer etwas über die Geschichte der australischen Ureinwohner, vor allem nach der Kolonialisierung, wissen möchte, könnte mit diesem Buch einen Einstieg erhalten. Ich bin allerdings der Meinung, ein bisschen über die Hintergründe zu wissen, kann nicht schaden. Empfehlen kann ich dieses Buch auf jeden Fall.

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Gespräche aus der Community

Herzlich willkommen zu einer weiteren Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur".

Im Moment befinden wir uns auf "Weltreise" und sind nun in Australien gelandet. Im August werden wir zusammen "Ich hörte den Vogel rufen" von Sally Morgan lesen.

Klappentext:
Sally wächst in Australien auf, in einer Familie, die lauter, schräger und herrlicher nicht sein könnte. Die fünf Geschwister hängen aufeinander wie die Kletten, die Mutter nutzt Religion – egal welche – als Geheimwaffe, der Onkel bringt trotz ausgiebigem Alkoholgenuss immer mal wieder ein Huhn vorbei und die Oma gräbt mit Sally frühmorgens den quakenden alten Ochsenfrosch aus. Erst mit fünfzehn aber merkt Sally, das in ihrer Familie noch etwas anders ist als bei den anderen: Ihre Oma ist schwarz. Hartnäckig beginnt Sally, die Geschichte ihrer eigenen Familie zu hinterfragen und erfährt schließlich Geheimnisse, die ihre ganze Welt auf den Kopf stellen.

Die Leserunde beginnt am 1. August und wir freuen uns über jeden, der mit uns lesen möchte!
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