Salman Rushdie Die satanischen Verse

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Inhaltsangabe zu „Die satanischen Verse“ von Salman Rushdie

Bejubelt und verdammt: Das Buch, für das Salman Rushdie zum Tode verurteilt wurde

Über der englischen Küste wird ein Flugzeug in die Luft gesprengt. Die einzigen Überlebenden dieses Terroranschlags sind Gibril Farishta und Saladin Chamcha, zwei indische Schauspieler, die buchstäblich vom Himmel fallen und wie durch ein Wunder unversehrt bleiben. Doch nach dem Absturz gehen seltsame Dinge mit ihnen vor: Der Muslim Gibril zeigt immer mehr Ähnlichkeit mit dem Erzengel Gabriel, während sich Saladin, der stets seine Herkunft verleugnete, zu einem Abbild des Teufels entwickelt. Doch das ist erst der Beginn einer überwältigenden Odysee zwischen Gut und Böse, zwischen Fantasie und Realität.

Fantastische, wegen der Fülle an Personen und Einfällen etwas verworrene Geschichte. Ihre Wirkung ist heute kaum nachvollziehbar.

— Beust

Zwei Inder überleben einen Flugzeugabsturz und laufen, als Engel und Teufel, durch London. Was ist Wirklichkeit, was Traum, was Wahnsinn?

— DiagramLajard

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  • Schwergängige Geschichte zwischen Heimat und Exil, Wirklichkeit und Traum

    Die satanischen Verse

    Beust

    10. May 2017 um 09:36

    Rushdies Stil überrascht: Seine Geschichte sprüht vor fantastischen Einfällen, bunten Elementen, skurrilen Details. Die Handlung beginnt buchstäblich, indem die Protagonisten Gibril und Saladin vom Himmel fallen, und setzt sich fort in einem engelsgleichen Weg duch London und einem taufelsartigen durch die Hölle der Irrenanstalt, um schließlich wieder in Indien zu endenDazwischen erleben wir den Propheten Mohammed/Mahound in Zwichenkapiteln als etwas anders interpretierten Religionsstifter und können aus heutiger Sicht nicht nachvollziehen, warum das 1988/89 ein solcher Aufreger gewesen ist.Der Roman ist klar gegliedert und kennzeichnet stets, ob die Handlung in Vergangenheit oder Gegenwart, Wirklichkeit oder Traum stattfindet, dennoch gerät man wegen der überbordenden Erzähllaune Rushdies immer wieder aus der Spur. Ein nicht einfach zu lesendes, aber auch angesichts seiner Wirkung lesenswertes Buch.

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  • verdammt schwieriger Stil

    Die satanischen Verse

    dominona

    23. October 2014 um 14:55

    Diesen Roman muss man mehrmals lesen um ansatzweise durchzusehen. Engel gegen Teufel und Glaube gegen Zweifel? Rushdie ist ein Meister der Ortswechsel sowie Gedankensprünge und hat einen unwahrscheinlich hohen Verschleiß an Nebencharakteren. Ziel des ganzen ist eine Kritik an der Religion, vorzugsweise am Koran und alleine deshalb schon lesenswert. Ich mache aber keinem einen Vorwurf, wenn er es nicht durchhällt - man muss die Schreibweise mögen, ansonsten verzweifelt man.

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  • Tolle Geschichte, schwer geschrieben

    Die satanischen Verse

    shazam

    21. December 2013 um 00:39

    Das Buch erzählt die Geschichte von Saladin und Gibril, beide erfolgreich, erster als Stimmenimmitator, letzter als Bollywood-Schauspieler. Beide überleben als Einzige wie durch ein Wunder einen Flugzeugabsturz und zeigen danach Anzeichen des Erzengels Gabriels auf der einen und des Satan auf der anderen Seite auf. Das Buch brauchst definitiv Zeit! Es ist keine Lektüre für zwischendurch und ich brauchte immer gut 15 Minuten, um reinzukommen und mich auf den eher schweren Schreibstil Rushdies einzustellen. Ist dies jedoch geschehen und bringt der Leser darüber hinaus Interesse am und ein bisschen Wissen vom Islam mit, ist das Buch ein echtes Ereignis! Eine großartige, poetische Geschichte, die weitere Handlungsstränge miteinander verwebt und dadurch ein großes Gesamtkunstwerk erschafft! Ein Lesegenuss für alle, die sich darauf einlassen (!!!) und ein bisschen Durchhaltevermögen mitbringen. Es lohnt sich!

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  • Rezension zu "Die satanischen Verse" von Salman Rushdie

    Die satanischen Verse

    luckyup

    15. May 2012 um 18:11

    Fantasievoller Roman um zwei Überlebende eines Flugzeugabsturzes. Gut gemixter Plot zwischen dem überbordenden Westen und dem meditiven Osten. Modern beschrieben in vielen Schichten und Begegnungen.

  • Rezension zu "Die satanischen Verse" von Salman Rushdie

    Die satanischen Verse

    Dunkelblume

    19. February 2012 um 22:51

    Wer sich für orientalische Mythologie interessiert, bereit ist ein bißchen über den Roman hinaus zu lesen und sich auf Rushdies Schreibstil einlassen kann, wird zwar am Ende des Buches etwas schwindelig sein, aber trotzdem nicht umhin kommen es faszinierend und scharfsinnig zu finden. Man muss sich damit beschäftigen, sonst hat das Lesen wenig Sinn. Traurig, dass der Autor für dieses Buch mit seiner persönlichen Sicherheit bezahlen musste.

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  • Rezension zu "Die Satanischen Verse" von Salman Rushdie

    Die satanischen Verse

    Cias

    13. October 2010 um 16:12

    Die Ringparabel des Islam - Nur schwer zu glauben, dass dieses intelligente, wie opulente Buch Rushdies zur Fatwa führen und seine Existenz auslöschen wollte. Nicht nur der Islam, auch die Kreuzkrieger bekommen einen lessingschen Spiegel vors Antlitz gehalten. Was zuerst war, das Huhn oder das Ei, was alles dafür und gegen eine der Antworten spricht, all das hat Rushdie untereinader zu einem lehrreichen, so selten gelesenen Kultureinblick geschrieben. Absolut lesenswert und keineswegs gefährlich - meinen Döner hole ich mir weiter am Moritzplatz gerne!

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  • Rezension zu "Die Satanischen Verse" von Salman Rushdie

    Die satanischen Verse

    rd19779

    20. July 2010 um 20:14

    »Sie sind die erhaben Vögel, und ihre Fürbitte ist wahrlich erwünscht.« Das sind die elf Worte, die aufgeschrieben eine Todesdrohung rechtfertigen sollen!? Oder war es doch mehr die gekränkte Eitelkeit eines gewissen Imans, der einmal die Stunde ein Glas Wasser trank und darüber auch eine wissenschaftliche Abhandlung geschrieben hat und sich über jene offensichtliche Karrikatur seiner selbst in diesem Werk so sehr ärgerte? Wenn sich jener Herr mit gleichem wissenschaftlichen Ehrgeiz dem Roman gewidmet hätte, müssten weder der Autor, seine Übersetzer und Verleger um ihr Leben bangen. Dann wäre nämlich auch den Fundamentalisten aufgefallen, dass die Antriebsfeder des Autors eben nicht jener Satz ist, den er einen seiner »Helden« sagen lässt (»Es gibt keine größere Verbitterung als die eines Mannes, der feststellt, daß er an ein Gespenst geglaubt hat.«), sondern dass es vielmehr darum geht, man selbst zu sein, sich treu zu bleiben und den Glauben sowie die Hoffnung nicht (leichtfertig) aufzugeben, sondern sich dem Schicksal zu stellen – egal was einen erwartet.

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  • Rezension zu "Die Satanischen Verse" von Salman Rushdie

    Die satanischen Verse

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. July 2009 um 12:51

    Hm... hab bisher erst Teil 1 und 2 gelesen und finde das Buch ja mal seeehr merkwürdig. Warum Rushdie deswegen allerdings umgebracht werden soll, kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen. Muss erst mal noch weiterlesen... ;)

  • Rezension zu "Die satanischen Verse" von Salman Rushdie

    Die satanischen Verse

    LittleOwlet

    27. September 2008 um 23:44

    Wenn einen ein Buch, das man geschrieben hat, das Leben kosten könnte, ist es gut, dass es zumindest ein so gelungenes ist wie "Die satanischen Verse". Rushdies Sprache ist natürlich wie immer ein Kapitel für sich, aber in die indischen Redewendungen kann man sich geradezu verlieben. ;) Die verqueren Koran-Auslegungen, die schrägen Gestalten... Da fragt man sich: Gehen diesem Mann die Ideen denn nicht aus? Und trotz aller Abwegigkeit, was die Storyline angeht, sind die Personen doch authentisch, ihr Verhalten ist nachvollziehbar und ich dachte oft: "Das erinnert mich an jemanden..." Niemand kann wohl mir so viel "Pepp" der Welt einen Spiegel vorhalten wie Rushdie.

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  • Rezension zu "Die satanischen Verse" von Salman Rushdie

    Die satanischen Verse

    msp

    27. August 2008 um 15:21

    ufff. harter tobak

  • Rezension zu "Die satanischen Verse" von Salman Rushdie

    Die satanischen Verse

    Satariel

    23. June 2008 um 20:40

    Leider verspricht der Name mehr, als das Buch letztendlich hergibt. Sehr schade. Das Thema an sich ist sehr interessant, es hätte nur besser verpackt werden müssen.

  • Rezension zu "Die Satanischen Verse" von Salman Rushdie

    Die satanischen Verse

    aleksandra_k

    14. March 2008 um 20:08

    Ich fand das Buch auch nicht so toll.Verstehe den ganzen Rummel auch nicht, welchen dieses Buch ausgelöst hat.

  • Rezension zu "Die Satanischen Verse" von Salman Rushdie

    Die satanischen Verse

    Ay73

    22. February 2008 um 17:19

    was für ein langweiliges Buch...und wofür dieser Rummel??

  • Rezension zu "Die Satanischen Verse" von Salman Rushdie

    Die satanischen Verse

    FlorianTietgen

    29. January 2008 um 07:23

    Ich musste manchmal aufpassen, die Bodenhaftung zu behalten und den Anschluss nicht zu verlieren. Das Buch springt so virtuos zwischen Realität und Fantasie, dass ich in der wirklichen Welt während des Lesens manchmal auch nicht wusste, was Wahrheit ist, was Suggestion.

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