Salman Rushdie Die satanischen Verse

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Inhaltsangabe zu „Die satanischen Verse“ von Salman Rushdie

Über der englischen Küste wird ein Flugzeug in die Luft gesprengt. Die einzigen Überlebenden sind Gibril Farishta und Saladin Chamcha, zwei indische Schauspieler, die wie durch ein Wunder unversehrt bleiben. Danach geschehen seltsame Dinge mit ihnen: Gibril zeigt immer mehr Ähnlichkeit mit dem Erzengel Gabriel, während sich Saladin, der stets seine Herkunft verleugnete, zu einem Abbild des Teufels entwickelt. Und das ist erst der Beginn einer überwältigenden Odyssee zwischen Gut und Böse, zwischen Fantasie und Realität.

Die Idee war toll, leider hat der Schreibstil mir das Buch etwas verdorben

— kupfis_buecherkiste

Eine irre Mischung aus Gesellschaftsbetrachtung und Fantasy, ein wahnsinns Buch.

— Alanda_Vera

Anspruchsvoll, aber spannend!

— MelissaMalfoy

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  • Im Grundsätzlichen ein gutes Buch - an den Schreibstil muss man sich gewöhnen

    Die satanischen Verse

    kupfis_buecherkiste

    11. March 2018 um 16:54

    Während eines Fluges wird ein Terroranschlag auf ein Flugzeug ausgeübt. Die einzigen Überlebenden – zwei indische Schauspieler – stürzen aus 8000 Meter in die Tiefe und überleben tatsächlich den Absturz unverletzt. Und so kommt es, dass Gibril als Prophet Gabriel bzw. Gibril durch die Lande zieht, und versucht, die Welt zu verbessern. Gleichzeitig verwandelt sich Saladin in den Teufel, er bekommt Hörner und Ziegenfüße, und versucht, das Böse auf die Welt zu bringen. Kann hier Gut gegen Böse gewinnen? Als ich den Klappentext gelesen hatte, der „den Beginn einer überwältigenden Odysee zwischen Gut und Böse, zwischen Fantasie und Realität“ ankündigte, war ich sehr gespannt. Sollte dies eine spannende Geschichte mit Show-Down geben? Soweit so gut. Als die Eingangsszene fertig erzählt ist, beschreibt Salman Rushdie ersteimal die Geschichte der zwei Schauspieler, wie diese an die Schauspielerei kamen, und wie sich die zwei Charaktere bis zum Flugzeugabsturz entwicklet hatten. Dies lässt sich trotz holprigem Schreibstil noch recht angenehm lesen. Als es jedoch an die Umsetzung der Charaktere geht, bei denen sich die Protagonisten in den Propheten bzw. Satan verwandeln, wird es für mich schwer nachvollziehbar, was Rushdie hier bewirken will. Die Zeit Gibrils in der Wüste und in der Stadt Jahilia wirken teilweise sehr abstrus. Leider trägt in diesem Abschnitt der Schreibstil Rushdies nicht gerade dazu bei, diesen Teil des Buches auf Anhieb zu verstehen. Erst in den letzten Kapiteln hatte ich mich wieder etwas eingelesen, und die Spannung kehrte wieder zurück. Die Reise nach Mekka und die Teilung des Meeres war wieder so geschrieben, dass ich wissen wollte, was mit den Protagonisten geschieht. Auch das Ende war zufriedenstellender. Dennoch muss ich gestehen, dass dieses Buch nicht in mein Regal mit Lieblingsbüchern fällt. Die Idee, zwei Schauspieler, die in ihrem Leben keine Gelegenheit auslassen, über die Stränge zu schlagen, und die dann als Läuterung in Propheten bzw. den Satan zu verwandeln, ist recht gelungen. Leider scheitert es am Schreibstil, dass dieses Buch ein positiver Knaller wurde, und man sich mit den Protagonisten identifizieren konnte, bzw. man dem roten Faden folgen konnte, was hier Fiktion und was Realität war. Diesmal gibt es nur 2 von 5 Sternen.

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  • Anspruchsvoll, aber spannend!

    Die satanischen Verse

    MelissaMalfoy

    26. January 2018 um 18:35

    Danke an das Bloggerportal und den Penguin Verlag für dieses Rezensionsexemplar.💫Allgemeines💫Titel: Die satanischen VerseAutor/in: Salman RushdieSprache: DeutschISBN: 9783328102168Seitenzahl: Flexibler Einband 707 SeitenGenre: RomanPreis: 12,00€Verlag: Penguin💫Inhalt💫Über der englischen Küste wird ein Flugzeug in die Luft gesprengt.Die einzigen Überlebenden sind Gibril Farishta und Saladin Chamcha, zwei indische Schauspieler, die wie durch ein Wunder unversehrt bleiben.Danach geschehen seltsame Dinge mit ihnen:Gibril zeigt immer mehr Ähnlichkeit mit dem Erzengel Gabriel, während sich Saladin, der stets seine Herkunft verleugnete, zu einem Abbild des Teufels entwickelt. Und das ist erst der Beginn einer überwältigenden Odyssee zwischen Gut und Böse, zwischen Fantasie und Realität.💫Meine Meinung💫Was zur Hölle lese ich hier eigentlich?Das war so ziemlich mein erster Gedanke bei den anfänglichen 100 Seiten.Dennoch habe ich weiter gelesen.Und ich weiß noch immer nicht so genau was ich dazu sagen soll. Und die restlichen 600 Seiten haben es auch nicht besser gemacht, im Gegensatz.Die haben mich nur noch mehr verwirrt.Das liegt aber wahrscheinlich eher daran, da das Buch eines ist, welches man ganz genau und konzentriert lesen muss und ich immer nur Zeit zwischen Busfahrten etc. gefunden habe.Nun gehen wir jetzt erstmals ein kleines bisschen ins Detail und wenn ich sage, ein kleines bisschen, dann meine ich auch nur ein kleines bisschen.Das Buch ist in einzelne Abschnitte unterteilt, also quasi mehrere Geschichten in einem.Jede dieser Geschichten war auf ihre Art spannend.Tiefgründig und anspruchsvoll geschrieben, aber spannend, trotz einiger sich hinziehenden Seiten. Der Schreibstil war, wie auch der Rest des Buches, kompliziert, aber nicht schlecht.Es gibt viele sehr lange und verschachtelte Sätze, die das Lesen um einiges komplizierter gestalten.Fazit: Nichts für nebenbei!Dieses Buch sollte man wirklich ganz in Ruhe lesen.Es ist nichts für ein schnelles nebenher Lesen, denn dann versteht man überhaupt nichts mehr, beziehungsweise nur sehr wenig.Dennoch ist es trotz der Länge wirklich spannend und für jeden zu empfehlen, der die Zeit dafür hat.🌟🌟🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟

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  • Sehr anspruchsvoll

    Die satanischen Verse

    Emmas_Bookhouse

    22. November 2017 um 10:07

    Die satanischen Verse - Salman RushdieVerlag: PenguinISBN: 978-3-328-10216-8Taschenbuch: 12,00 €Seiten: 720Inhalt:Bejubelt und verdammt: Das Buch weltweit Aufsehen erregteÜber der englischen Küste wird ein Flugzeug in die Luft gesprengt. Die einzigen Überlebenden dieses Terroranschlags sind Gibril Farishta und Saladin Chamcha, zwei indische Schauspieler, die buchstäblich vom Himmel fallen und wie durch ein Wunder unversehrt bleiben. Doch nach dem Absturz gehen seltsame Dinge mit ihnen vor: Der Muslim Gibril zeigt immer mehr Ähnlichkeit mit dem Erzengel Gabriel, während sich Saladin, der stets seine Herkunft verleugnete, zu einem Abbild des Teufels entwickelt. Doch das ist erst der Beginn einer überwältigenden Odysee zwischen Gut und Böse, zwischen Fantasie und Realität.Mein Fazit:Zum Cover:Es ist schlicht gehalten was mir persönlich hier sehr gut gefällt.Zur Geschichte:Ich tat mich am Anfang wirklich schwer in das Buch hineinzufinden, aber ab ca. Seite 100 lief es dann wie von alleine. Man denkt sich was les ich da eigentlich und trotzdem liest man weiter.Es ist zwischenzeitlich wirklich langatmig aber nicht auf die langweilige Art. Ich fand es hoch interessant und spannend.Mit 720 Seiten ist das natürlich schon ein dicker Schmöker aber er hat jede einzelne Seite verdient.Die Geschichte von Gibril und Saladin ist spannend, lustig aber auch manchmal böse. Das Buch ist in einzelne Abschnitte unterteilt, was mir sehr gut gefallen hat. Sozusagen wie einzelne Geschichten.Wer hier einfache Lektüre erwartet denn muss ich von diesem Buch abraten, denn es ist wirklich anspruchsvoll, dass liest sich nicht so einfach mal kurz weg. Hier geht es um mehr als nur einen Terroranschlag, hier geht es um eine vielschichte Geschichte.Ich mag den Schreibstil von Rushdie und werde bestimmt noch weitere Bücher von ihm lesen.Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der anspruchsvolle Literatur mag und auch mal zwischen den Zeilen lesen kann.Ich gebe 4 von 5 Sternen, da es an manchen Stellen wirklich hätte etwas kürzer gehalten werden können.Zum Schluss danke ich dem Penguin Verlag für dieses Rezensionsexemplar und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

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