Salvatore Basile Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

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Inhaltsangabe zu „Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands“ von Salvatore Basile

Nur wer sich verliert, kann sich auch finden ... Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart. Doch dann begegnet ihm Elena, die sein Leben wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt und ihn aus seiner Einsamkeit reißt. Als er kurz darauf sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter damals mitnahm, als sie aus seinem Leben verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die Micheles ganzes Leben verändern wird …

Märchenhaft real! Bewegend, ergreifend und bleibend. Unbedingt hören oder lesen!

— Frieda-Anna
Frieda-Anna

Einfach SCHÖN und dies gleich in mehrfacher Hinsicht ist dieses lebenskluge und -bejahende Roman.

— Sigismund
Sigismund

Gutes Buch über einen jungen Mann, der sich erst selber finden muss.

— JessSpa81
JessSpa81

Von der ersten bis zur letzten Seite sehr gefühlvoll.

— fliegende_zeilen
fliegende_zeilen

Eine wunderschöne, leichte Lektüre mit einer kleinen Schwäche gegen Ende. Trotzdem sehr empfehlenswert!

— JayLaFleur
JayLaFleur

Die Geschichte fesselt vom ersten Moment und bindet einen bis zum letzten Satz.

— FrancisK
FrancisK

Das Buch hat mich nicht wirklich gefesselt. Dennoch ist es eine sehr schöne Geschichte.

— Buecher_Welt2016
Buecher_Welt2016

Der anfängliche Charme fällt leider zunehmend einer großen Überkonstruktion zum Opfer. http://irveliest.wordpress.com

— Irve
Irve

Bemerkenswert

— Marie1971
Marie1971

Am Anfang sehr langatmig, aber das Ende ist wirklich toll.

— LarasBookworld
LarasBookworld

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    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
    Ninasan86

    Ninasan86

    24. July 2017 um 21:06

    Zum Inhalt: NUR WER SICH VERLIERT, KANN SICH AUCH FINDEN ...Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart. Doch dann begegnet ihm Elena, die sein Leben wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt und ihn aus seiner Einsamkeit reißt. Als er kurz darauf sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter damals mitnahm, als sie aus seinem Leben verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die Micheles ganzes Leben verändern wird …Über den Autor:Salvatore Basile wurde in Neapel geboren und lebt heute in Rom, wo er als Drehbuchautor und Regisseur arbeitet. Seit über zehn Jahren lehrt er kreatives Schreiben an der Alta Scuola in Media Communicazione e Spettacolo dell’Università Cattolica in Mailand. Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands ist sein erster Roman.Mein Fazit und meine Rezension: Es war einmal ein kleiner Junge, dessen Vater bei der Bahn arbeitete. Sein Vater kam immer spät abends nach Hause und war müde von dem langen Tag - sobald er Zuhause war gab es nur noch Essen und das allabendliche Fernsehprogramm. Der Junge aber war eher nebensächlich. Doch er war nicht allein, denn er hatte seine geliebte Mutter, die mit ihm lachte und ihm viel beibrachte - bis zu dem Tag, an dem er sie mit großen Koffern in der Diele stehen sieht, bis zu dem Tag, an der der geliebte und freundliche Zug seine Mutter mit fort genommen und aus seinem Leben entführt hat. Von da an war eine große Lücke in seinem Leben geblieben, die nur mit Fundsachen gefüllt werden konnte ... und dieser Junge heißt Michele und lebt in einem kleinen Dorf in Italien. Vielleicht hätte die Geschichte tatsächlich so beginnen sollen oder aber können - tut sie aber nicht. Denn wir haben es hier nicht mit einem Märchen zu tun, sondern mit einer Begebenheit, die einen kleinen Jungen in jungen Jahren seine Mutter entreißt. Nicht aufgrund eines Todesfalles oder eines Unfalls, sondern aufgrund einer einfachen Begebenheit: seine Mutter hat eines Tages beschlossen, ihn zu verlassen. Den Grund wird Michele aber nicht erfahren, auch nicht von seinem Vater. Zeitblende - Michele ist erwachsen. Er selbst passt nun auf "seinen" Zug auf, sagt ihm jeden Morgen Auf Wiedersehen und begrüßt ihn jeden Abend wieder in seinem Bahnhof, um seinen Kontrollgang zu machen und all die Waggons sauber zu halten. Fast täglich stößt er dabei auf Gegenstände, die einfach liegen gelassen wurden - von ihren Besitzern vergessen wurden und nach denen auch nicht gesucht wird. Diese Gegenstände begleiten Michele in seinem Leben und werden ihm gute Freunde, denn das ist das einzige, was Michele nach dem Tod seines Vaters geblieben ist: seine Fundsachen - Freunde hat der komische Mann nicht. Bis eines Tages die quirlige Elena an sein Fenster klopft und nach ihrer Puppe Milu sucht, die sie im Zug vergessen hat. Dabei verbindet Milu und Elena eine besondere Geschichte und bald auch Michele und Elena - denn beide haben etwas in ihrem Leben verloren, dessen Platz ausgefüllt werden muss. Und dann geschieht das Unmögliche: die Vergangenheit holt Michele ein ... Michele wird uns Lesern zunächst als aufgeweckter und fröhlicher Junge vorgestellt. Er wird geliebt und ist fasziniert von dem Zug und dem täglichen Treiben auf dem Bahnhof. Doch eines Tages ist diese Lebensfreude wie vom Erdboden verschluckt - Micheles Mutter verlässt ihn und er wächst allein bei seinem Vater auf. Warum seine Mutter gegangen ist und wohin, das vermag ihm niemand zu sagen. Und dann sind knapp 30 Jahre vergangen - Micheles Vater ist verstorben und er kümmert sich allein um seinen Zug. Zwischenzeitlich ist aus Michele ein Eigenbrötler geworden, der niemanden an sich heran lässt und sich nur in Gegenwart seiner Fundsachen Zuhause fühlt. Die Wandlung von dem jungen, quirligen Michele zu dem in sich gekehrten Erwachsenen ist für den Leser verständlich und sehr gut beschrieben nachvollziehbar. Mir hat der arme Junge Leid getan und auch ich konnte verstehen, warum er zu diesem Erwachsenen geworden ist. Bis er eines Tages auf Elena trifft, die sein Leben vollkommen auf den Kopf stellt. Denn das kann Elena gut - sie selbst ist das genaue Gegenteil von dem stillen Michele, ist aufgeschlossen, positiv eingestellt und gestaltet ihr Leben bunt und froh, auch wenn sie im tiefsten Inneren eine Wunde versteckt hält, die niemals heilen wird. Elena ist eine Frau, die Michele wirklich gut tut, denn sie schafft es, zu dem ruhigen Mann durchzudringen und ihn wieder neugierig auf das Leben zu machen, neuen Mut zu fassen und sich seinem Leben (außerhalb des Bahnsteiges) zu stellen. Gemeinsam mit ihr beginnt er sein persönliches Abenteuer und wächst über sich selbst hinaus. Mir hat die Entwicklung des Charakters von Michele am besten gefallen. Von einem glücklichen Jungen, zu einem stillen und in sich gekehrten Mann bis hin zu einem starken Erwachsenen, der sich seinem Leben stellt, konnten wir ihn auf jeden seiner Abschnitte begleiten und neu kennen lernen. Während seiner Reise trifft Michele dabei auf viele verschiedene Menschen, die nicht immer nur etwas Gutes wollen ... Salvatore Basile hat mit seinem Schreibstil eine Geschichte mit zwei Protagonisten zum Leben erweckt, die nicht nur mir, sondern noch vielen weiteren Lesern schöne, aber auch nachdenkliche Lesestunden bereiten werden - uns aber auf jeden Fall unterhalten werden. Begebt euch mit Salvatore Basile, Michele und Elena gemeinsam auf die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands! In dieser Geschichte geht es nicht nur um den Verlust, sondern allen Voran um das Suchen und Finden von Glaube, Liebe und Hoffnung!

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  • eine wundersame Reise

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
    linasue

    linasue

    22. July 2017 um 11:20

    ★★★★☆   (4 von 5 Sterne)Inhalt: Michele ist erst 6 Jahre, als er von der Schule nach Hause kommt und seine Mutter sieht, wie sie mit den Zug wegfahren will. Seine Mutter wird nicht wieder kommen und das ändert Micheles Kindheit schlagartig.Das Leben allein mit seinem Vater prägt ihn, und so schottet Michele sich von allem ab.Niemanden lässt er an sich ran. Michele wächst zu einen jungen Mann heran und tritt in die Fußstapfen seines Vaters. Er wird Bahnhofswerter. Jeden Abend geht er den Zug entlang und schaut nach welche Aufgaben zu erledigen sind, um das der Zug am nächsten Morgen wieder losfahren kann. Hin und wieder findet er kleine Dinge, die Menschen in den Zug vergessen.Diese verlorenen Dinge, schenkt Michele ein Zuhause.Doch eines Tages steht eine junge Frau vor ihm, die eine verlorene Puppe sucht.Michele weiß bis dahin nicht, dass Elena sein Leben, gewaltig auf den Kopf stellen wird.Elena ermutigt Michele nach seiner Mutter zu suchen, doch diese Reise wird Michele und sein tristes Leben sehr verändern.Meinung:Der Schreibstil:Salvatore Basile schreibt in einem schönen, einfachen Stil. Es lässt sich trotz des Italienischen Flairs, sehr gut lesen. Von Anfang an konnte ich gut in die Geschichte eintauchen.Die Charaktere:Die Protagonisten in der Geschichte mochte ich sehr gerne. Ihre Namen waren einfach und gut auseinander zu halten, so dass man immer wusste, um wem es gerade ging.Die Geschichte:Ich konnte von der ersten Seite in die Geschichte eintauchen. Am Anfang und kurz vor dem Schluss waren kleine Handlungen oder Gedanken die 2 Personen zur gleichen Zeit hatten, etwas zu surreal, so dass ich deshalb einen Stern abziehe.Ansonsten war die Geschichte sehr schön geschrieben. Man mochte das Buch kaum aus der Hand legen, die Spannung war zeitweise richtig groß. Ich mochte auch sehr die beschriebene Umgebungen, dadurch hatte ich immer schöne Bilder im Kopf und konnte mir alles genau vorstellen. Auch etwas traurigere Stellen waren vorhanden, somit spielten auch mehrere Emotionen beim lesen eine Rolle.Fazit:Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands ist ein toller Roman in dem man um sich herum alles vergessen kann. Die Charaktere, die Umgebung und die Emotionen sind wirklich toll.Ich kann dieses Buch jeden empfehlen, der schöne Romane liebt.

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  • Welche Farbe hast Du?

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
    Frieda-Anna

    Frieda-Anna

    15. July 2017 um 13:57

    Märchenhaft! Diese Geschichte ist märchenhaft erzählt, ohne den Bezug zur Realität zu verlieren. Der Klang von Annina Braunmiller-Jests Stimme, sanft perlend, passt stets zum Geschehen und ganz genau zum Charakter Elenas, dem frischen Wirbelwind, der der tragischen Handlung um den Einsiedler Michele Farbe und ein Gefühl der Hoffnung beschert. Micheles Mutter verschwindet vor zwanzig Jahren spurlos und hinterläßt eine tiefe Wunde in Micheles Seele, mit der das Kind aufwächst und zu leben lernt - als abgeschotteter Bahnhofsvorsteher, der seine sozialen Kompetenzen eingebüßt hat und sich nur mit im Zug vergessenen Dingen umgibt. Bis er eines Tages sein eigenes Tagebuch im Zug findet und Elena in sein Leben tritt und die Farben der Gefühle verändert. Die Handlung ist ergreifend und der Zustand der Protagonisten wird unweigerlich zum eigenen wenn man nicht anders kann als gebannt weiter und immer weiter zu zuhören. Für mich war dieses Hörerlebnis eine Ode an das Leben, ein Schatzkästchen voller Weisheiten und Erkenntnisse das man nichts richtig, aber auch nichts falsch machen kann. Unbedingt hören oder lesen, verschenken und weitersagen. 

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  • Lebensklug und lebensbejahend

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
    Sigismund

    Sigismund

    13. July 2017 um 22:25

    Einfach SCHÖN und dies gleich in mehrfacher Hinsicht ist der im März 2017 im Verlag Blanvalet veröffentlichte Buch "Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands", der erste - und hoffentlich nicht letzte! - Roman des italienischen Drehbuchautors Salvatore Basile. Zwar ist im Titel das vor Jahren verlorene Tagebuch des kleinen Michele gemeint, doch ist der inzwischen 30-Jährige selbst auch verloren und allein in seinem Elternhaus zurückgeblieben, das seine kleine Welt ist. Das wahre Leben, vor dem er sich fürchtet, spielt sich woanders ab. Doch die Romanhandlung zeigt Michele und uns Lesern, dass das Leben trotz manchen Unglücks, das einem widerfahren kann, dennoch unglaublich lebens- und liebenswert sein kann. Man muss es nur erkennen und zulassen. Wer sich verliert, kann sich auch wieder finden. Der Autor versteht es ausgezeichnet, seine Figuren trotz ihrer Schwächen mit liebevollen Augen zu sehen und ebenso liebevoll zu beschreiben. "Die wundersame Reise ..." ist ein besinnliches, lebenskluges und -bejahendes Buch trotz der mancher dramatischer Wendungen der Handlung. So liebevoll wie des Autors Sicht auf das Leben trotz all seiner Verstrickungen, so liebevoll und formschön ist seine Sprache, wofür natürlich auch der Übersetzerin Elvira Bittner zu danken ist. Salvatore Basiles Buch, das sich sehr gut für eine Verfilmung eignen würde, macht Mut auf Leben und ist deshalb, aber auch wegen seiner Formulierungskunst unbedingt LESENSWERT. Für mich hatte Salvatore Basiles erster Roman in Inhalt und Schreibstil Ähnlichkeit mit den Büchern Hanns-Josef Ortheils und ist auch deshalb EMPFEHLENSWERT.

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  • Gutes Buch. Am Ende hat der Autor zuviel gewollt.

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
    JessSpa81

    JessSpa81

    04. July 2017 um 14:20

    Das Buch ist im März 2017 im blanvalet Verlag erschienen. Der 348 Seiten umfassende Roman ist das Erstlingswert des italienischen Autors und in seinem Heimatland schon ein Bestseller. Das Cover spiegelt gut den Inhalt des Buches wieder. Es ist ganz schön viel los auf dem Cover, jedoch finde ich das bei diesem Buch sehr ansprechend. In einer Buchhandlung hätte ich es mit Sicherheit zur Hand genommen und genauer betrachtet. Zu Inhalt: Der schüchterne Michele lebt und arbeitet auf dem Bahnhof, auf dem er mit seinen Eltern aufgewachsen ist. Seine Mutter hat früh die Familie verlassen und ist nicht mehr zurückgekehrt. Sein Vater ist verstorben. Der einzige Lebensinhalt sind die Dinge, die die Menschen in den Zügen liegengelassen haben. Er sammelt sie in seinem Haus und baut eine Verbindung zu ihnen auf. Eines Tages findet er in dem Zug sein Tagebuch, welches er einst seiner Mutter mitgegeben hat. Gemeinsam mit Elena, die kurz zuvor vor seiner Tür gestanden hat, um die Puppe ihrer Zwillingsschwester Milu zu suchen, begibt er sich auf die Suche nach seiner Mutter. Meinung: Michele ist ein unerfahrener junger Mann, der die Welt außerhalb des Bahnhofs erstmal kennen lernen muss. Dort trifft er nette, aber auch weniger freundliche Menschen. Damit muss er erstmal klar kommen. Die Wandlung die er dadurch vollzogen hat, hat ihn mir leider nicht sehr sympathisch gemacht. Im Gegensatz zu Elena, die für mich eine sehr liebenswerte Figur in dem Roman war. Wie ich schon erwähnt habe, trifft Michele auf seiner Reise ein paar sehr nette Menschen. Die Geschichten hinter ihnen fand ich sehr berührend. Sie fügen sich gut in die Geschichte ein. Der Schreibstil hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Er hat etwas sehr poetisches. Die Geschichte selber fand ich auch sehr schön, nur war mir das Ende leider etwas zu viel des Guten. Es entsteht eine weitere Geschichte die für mich nicht so richtig in die Geschichte gepasst hat. Man hat das Gefühl, dass der Autor dort zu viel wollte.  Wäre es einfach nur um die Reise von Michele und die Beziehung zu Elena gegangen, hätte ich dem Buch 5 Sterne gegeben. So sind es trotzdem noch gute 4 Sterne.

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  • Schöner Roman für Zwischendurch

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
    fliegende_zeilen

    fliegende_zeilen

    30. June 2017 um 15:44

    InhaltMichele arbeitet an einem kleinen Bahnhof in Italien und hat es sich zur Aufgabe gemacht, verlorene oder vergessene Gegenstände aus den Zügen zu sammeln. Erst eine Spielzeug Puppe und ein altes Tagebuch bewegen ihn zu einer Reise, die letzendlich zu ihm selbst führte. Bewertung Mein großer Dank gilt natürlich wieder dem Bloggerportal und dem blanvalet Verlag, dafür das ich dieses Buch rezensieren durfte, es war mir eine einzige Freude. Schon von den ersten paar Seiten an, schwärmte ich für diese Geschichte.Ich kam sehr schnell und leicht in die Handlung, und fand die Charaktere gut zueinander ausgewählt. Gewisse Handlungen/Entscheidungen waren nicht immer komplett nachvollziehbar, aber das müssen sie ja auch gar nicht. Die Geschichte war so wunderschön gefühlvoll, dass das leider etwas misslungene Ende diese schöne Atmosphäre zerstörte. Es rundete die Story zwar trotzdem gut ab, aber es wirkte sehr auf Zwang herab geschrieben damit die Geschichte nicht zu  "offen" bleibt.  Trotzallem versaut es nicht die komplette Handlung, ich konnt leicht über diesen Fehler hinwegsehen, auch wenn er zu 4 anstatt 5 Sternen führte."Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands" ist das erste Werk des Autors. Salvatore Basils Schreibstil ist angenehm und nimmt teilweise schon fast poetische Züge an. Ich bin gespannt ob weitere Bücher folgen werden, und ob sie mir genauso gefallen.Ebenfalls verzaubert hat mich das Cover. Es passte zur Geschichte und hat mich persönlich, zusammen mit dem Titel auf das Buch aufmerksam gemacht.FazitWer eine schöne, einfache aber trotzdem bewegende Lektüre für zwischendurch sucht, ist mit diesem Buch sicher gut beraten. Die Moral des Buches ist einfach zu verstehen und betrifft sicher jeden in irgendeinem Punkt: Egal was passiert, verliere nicht die Freude. Das Leben geht weiter und kann trotzdem schön sein.

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  • „Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands“ von Salvatore Basile

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
    JayLaFleur

    JayLaFleur

    08. June 2017 um 17:16

    http://bookish-jay.blogspot.de/2017/06/die-wundersame-reise-eines-verlorenen.html Inhalt Der 30-jährige Michele lebt allein und zurückgezogen in einem kleinen Bahnhofshäuschen. Er sammelt viele verschiedene Dinge, die er im Zug findet und lebt mit diesen Dingen in seinem Haus. Eines Tages findet er eine Puppe, die er mitnimmt, doch rechnet er nicht damit, dass die Besitzerin der Puppe abends an seiner Tür klopft - so kreuzen sich die Wege von Michele und Elena.Ein paar Tage später findet Michele einen Gegenstand, den er verloren geglaubt hatte. Zusammen mit Elena’s Hilfe macht sich Michele auf die Reise, um herauszufinden, woher der verloren geglaubte Gegenstand herkommt.Findet Michele am Ende das, was er sich erhofft hat? Oder wird er bitter enttäuscht? Kann Michele aus seiner Einsamkeit fliehen? Schafft er es, ein neues Leben anzufangen?MeinungSalvatore Basile hat einen wunderschönen, zauberhaften, poetischen, einfühlsamen Schreibstil. Die Art, wie er Begebenheiten und Situationen und Gefühle beschreibt, ist eine ganz besondere. Ich habe mich in seinem Debütroman schnell verloren und konnte mich nur schwer losreißen.„Michele packte von Neuem die Angst, er könne etwas Falsches sagen, und die Zerrissenheit in seinem Inneren klaffte weiter auf, ließ Resignation über Hoffnung siegen…“ (Zitat S. 172) Unser Protagonist Michele wurde als kleiner Junge von seiner Mutter verlassen. Das ist Grund genug für Michele, ein Leben in völliger Einsamkeit zu leben und sich niemandem mehr anzuvertrauen. Daher fällt es ihm auch sehr schwer, Vertrauen zu den verschiedenen Leuten zu fassen, die ihm auf seiner Reise begleiten. Durch den einfühlsamen Stil vom Autor konnte ich jede noch so kleine Gefühlsregung von Michele und auch von Elena nachvollziehen, in Michele’s Einsamkeit konnte ich mich gut hineinversetzen. Michele war mir von Anfang an sehr sympathisch, durch seine ruhige und zurückgezogene Art ist er mir schnell ans Herz gewachsen. Elena ist das komplette Gegenteil von Michele - sie ist laut, kann nicht aufhören zu reden und kann sich mit jedem Menschen anfreunden. Die Nebencharaktere sind fantastisch gewählt - es sind liebevolle Menschen, die Michele gute Ratschläge geben und ihm durch manche Geschichten auch die Augen öffnen. Allerdings gibt es nicht nur gute Menschen da draußen, diese Tatsache lernt auch Michele.Jedoch ist mir gegen Ende hin alles ein bisschen zu viel geworden - es wirkte leider viel zu konstruiert. Das hat die Glaubwürdigkeit der ansonsten schönen, ruhigen und einfühlsamen Geschichte leider etwas runtergezogen.FazitEine wunderschöne, leichte Lektüre mit einer kleinen Schwäche gegen Ende. Der Debütroman von Salvatore Basile bekommt vier von fünf Sterne von mir! Weitere InformationenVerlag: blanvalet Seiten: 352Erscheinungsdatum: 13. März 2017Preis: 19,99€Gebundene AusgabeISBN: 978-3-7645-0600-1Buchtrailer: https://www.youtube.com/embed/ZLfBtWaFStg?rel=0 Vielen Dank an das Bloggerportal und Random House für das Rezensionsexemplar! :)

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  • Eine wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
    Buecher_Welt2016

    Buecher_Welt2016

    22. May 2017 um 15:06

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands Fakten Name: Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands Autor: Salvatore Basile Verlag: blanvalet Anzahl der Seiten: 350 Seiten Genre: Roman ISBN: 978-3-7645-0600-1 Preis: 19,99€ ( Gbeunden ) Inhalt Ein junger Mann, der vergessen hat, was es heißt, geliebt zu werden. Eine junge Frau, die einen Pakt mit dem Schicksal geschlossen hat - gemeinsam überwinden sie alle Hindernisse und holen sich die Hoffnung zurück. Meine Meinung Zu dem Cover: Ich finde das Cover passt Perfekt zu dem Inhalt der Geschichte und beschreibt das Leben von Michele auf den Punkt. Die Farben sind sehr hell gehalten und drückt eine Positive Stimmung aus, die jedoch nicht sehr oft in dieser Geschichte vorkommt. Dennoch zeigt es wie schon gesagt, die wichtigsten Dinge, was die Geschichte ausmacht und hätte nicht besser sein können. Zu dem Inhalt: Michele ist ein jdreißigjähriger Mann und hat schon bereits mit jungen Jahren erleben müssen, wie es ist von der wichtigsten Person verlassen zu werden und ohne wirkliche Liebe auf zu wachsen. Eines Tages trifft Michele jedoch eine Unbekannte Frau, die sein bisheriges eintöniges Leben schlagartig verändern wird. Er kämpft gegen seine Ängste an und macht sich auf eine Reise, auf der er vieles lernt und erfährt. Ich finde es ist eine wirklich wunderschöne Geschichte. Jedoch war nie eine richtige Spannung aufgebaut, die dich gefesselt und verhindert hat, das Buch aus den Händen zu legen. Ab und zu waren zwar Momente bei denen man Wissen wollte was jetzt Geschieht, die allerdings nicht wirklich lange anhielten. Ich hatte Schwierigkeiten das Buch zu lesen und bin wirklich nicht voran gekommen, da es mich einfach nicht gefesselt hat. Dennoch muss ich wie oben schon erwähnt sagen, dass es eine wirklich tolle Geschichte ist bei der man selbst vieles dazu lernen kann. Fazit: Eine tolle Geschichte in der man selbst viel lernen kann und für jeden geeignet, der es ruhig mag und nicht so sehr auf den Spannungsbogen aus ist. Bewertung 3 von 5 Sterne

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  • Ein grandioses Buch , mit großen Gefühlen..

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
    LottisBuecherwelt22

    LottisBuecherwelt22

    15. May 2017 um 13:13

    Titel: Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands Autor :Salvatore Basile Seiten: 350 ISBN:978-3-7645-0600-1 Kosten: D- 19,99 Erschienen: 3.03.2017 Verlag: Blanvalet Autor : Salvatore Basile lebt heute in Rom , dort arbeiet er als Drehbuchautor und Regisseur . Unter anderen lehrt er auch seit über 10 Jahren , kreatives Schreiben in Mailand. Sein erster Roman ist „Die wundersame Reise eines verloenen Gegesntands „. Geboren wurde Salvatore Basile in Nepal . Klappentext : Ein junger Mann, der vergessen hat, was es heißt, geliebt zu werden. Eine junge Frau die einen Pakt mit dem Schiksal geschlossen hat- gemeinsam überwinden sie alle Hindernisse und holen sich die Hoffnung zurück Inhaltsangabe: Michele ist 30 Jahre alt, er arbeitet und lebt  auf dem Bahnhof. Ein Zug, der Morgens abfährt und Abnds wieder zurück kommt. Mehr hat Michele nicht, sein Tag ist durchstrukturiert und immer gleich. Abends, wenn er den Zug durchgeht, sammelt er alle verlorenen Gegenstände ein, und behält diese. So lernt er auch Elena kennen. Sie verlor einen , für sie wichtigen, Gegenstand . Sie ist eine quirlige und aufgeweckte junge Frau. Ganz anders, als der sehr zurück gezogene Michele. An einem Abend findet Michele einen Gegenstand der ihn zurück in die Vergangenheit wirft, und Reise auf den Spuren seiner Vergangenheit beginnt, mit dabei- Elena. Der Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr außergewöhnlich und Detailiert. Es ist fast schon eine Poesy für sich. Die Stimmung und sehr Emotional, schwer, belastend aber doch wiederrum ganz leicht. Eine Mischung aus langen und kuzen Sätzen, macht das lesen relativ einfach. Die Wortwahl allerdings, regt zum Nachdenken an . Die Aufmachung: Das Cover isr sehr schön, in wunderschönen pastelltönen . Die Gestaltung ist passend zum Inhalt. Wenn man den Schutzumschlag entfernt, kommt einem eine wunderschöne Mint-Farbene, Farbe entgegen. Meine Meinung : Dieses Buch hat mich auf sämtlichen Ebenen berührt. Der Protagonist, Michele, hat mich immer an Mr.Bean erinnert, nicht auf der lustigen Eben. Er ist sehr ruhig, in sich gekehrt  und lebt in seiner eigenen Welt. Das einzige was er hat, sind seine gefunden Gegenstände aus dem Zug. Dann ist da Elena, eine unglaublich aufgedrehte und verrückte Person. Beim lesen ging sie mir manchmal ziemlich auf die nerven. Sie redet wie ein Wasserfall und ohne Punkt und Komma. Aber es passte. Die Geschichte nimmt einen auf eine ganz besondere Reise mit, Michele ist (ACHTUNG SPOILER) auf der suche nach seiner Mutter, die ihn im Kindesalter verlassen hat. Sie hat nur sein rotes Tagebuch mitgenommen. Dieses findet Michele im Zug wieder, und macht sich auf die Suche.( SPOILER ENDE) Dabei trifft er ganz unterschiedliche Menschen, erfährt böse, sowie tolle Dinge. Man kann richtig spüren, was für eine Überwindung es für ihn war diesen Schritt zu wagen, dies hat er Elena zu verdanken. Ich habe Emotionoal so mitgefiebert. Es gab wenige Zeilen die mich zum lachen gebracht haben, es ist eher ein Buch zum Nachdenken, in sich zu gehen und über sein eigenes Leben nachzudenken. Dieses Buch ist nicht ganz einfach zu lesen. Durch den sehr Poethisch angehauchten Schreibstil von Salvatore Basile, muss man sich oft doch schon sehr konzentrieren. Aber es passt , Der Schreibstil passt zu den Protagonisten und diese passen perfekt in die Geschichte . Fazit: Dies ist eine Kaufempfehlung, ein ganz tolles Buch. Ich glaube entweder liebt oder hasst man dieses Buch , denn es ist, etwas ganz außergewöhnliches , wie auch der Titel.  Ein grandioses Buch! Das Buch bekommt 5 von 5 Sternen ♥

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  • Eine wirklich bemerkenswerte Geschichte

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
    Marie1971

    Marie1971

    14. May 2017 um 20:07

    Der dreissigjährige Michele lebt allein in seiner Wohnung umgeben von all den Fundsachen, die Reisende achtlos jeden Tag im Zug liegen lassen. Diese Fundsachen werden mehr und mehr zu seiner Familie, zu seinen Freunden denn aus dem wahren Leben hat Michele sich schon länger zurückgezogen. Bis er eines Tages auf einen Gegenstand stösst, den Elena gehört. Von dieser Geschichte geht eine Magie aus, die ich am Anfang nicht direkt verstanden habe. Doch mit jeder Seite haben sich mir mehr und mehr Lebensweisheiten offenbart. Dem Autor Salvatore Basile ist, meines Erachtens nach, ein wunderbares, grosses Werk gelungen. Der Schreibstil ist fliessend und leicht. Die Protagonisten Michele und Elena stellen sich gleich mehreren Schicksalsschlägen, die das Leben uns mit auf den Weg geben kann. Sei es den Verlust eines lieben Menschen durch Tod oder eben durch Trennung, sei es tiefe Traurigkeit oder fast unüberbrückbare Einsamkeit. Oder die Unachtsamkeit die uns in Gefahr bringen kann oder die Unüberlegtkeit ja der Egoïsmus, mit dem wir geliebten Menschen sehr viel Schaden zufügen können. Die Geschichte ist keineswegs auf Mitleidhäscherei ausgelegt, nein, sie ist lebensbejahend orientiert und geht nicht zu tief in die Thematiken hinein sondern touchiert diese sensibel und subtil. Der Autor beurteilt nicht und veruteilt nicht. In Neapel geboren lebt er mittlerweile in Rom, wo er als Drehbuchautor und Regisseur arbeitet und auch Kreatives Schreiben an der Alta Scuola in Mailand lehrt. Dieses Buch ist sein erstes Werk und ich wünsche mir sehr, dass noch andere folgen werden.

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    • 2
  • Tolles Buch!

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
    LarasBookworld

    LarasBookworld

    12. May 2017 um 18:58

    Das Buch habe ich netterweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen. Der Inhalt hat sich für mich sehr gut angehört und auch das Cover fand ich sehr ansprechend mit den in Pastell gehaltenen Gegenständen, welche Hinweise auf den Inhalt des Buches geben.Kommen wir zur Geschichte. Anfangs war ich mir sehr unsicher über dieses Buch. Manche Stellen fand ich wirklich sehr spannend, andere wiederum haben sich etwas hingezogen. Viele Wendungen, die überraschend kommen sollte, konnte ich leider schon erraten. Die Geschichte beginnt mit Micheles eintönigem Leben, das sich schlagartig ändert, als er das Tagebuch findet. Auf der Suche nach seiner Mutter, begegnet er vielen verschiedenen Personen. Gute sowie Böse. Stellen, an denen er mit den Leuten geredet hat, fand ich immer besonders interessant. Es zeigte, dass jede Person mit den Dingen, die ihr widerfahren waren zurechtkommen muss und, dass jeder irgendwie versuchte das Beste aus seiner Situation zu machen. Was mich auch voll und ganz überzeugen konnte, war das Ende bzw das ganze letzte Viertel des Buches. Es hatte so viele unglaublich gute Wendungen! Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, sondern wollte unbedingt wissen wie es weitergeht. Außerdem werden immer wieder gute Anstöße zum Nachdenken gegeben. Ist es fair den Sonnenuntergang anzuschauen, auch wenn diesen Sonnenuntergang auch jemand anderes hätte ansehen können, der aber nicht mehr da ist, um es zu tun? Oder sollte man genau für diese Person den Sonnenuntergang anschauen und weiterleben?Der Schreibstil war angenehm zu lesen. Es gab gute Umschreibungen, viele Gedankengänge von Michele und schöne Konversationen der Leute.Die Charaktere waren alle sehr gut ausgearbeitet. Michele fand ich am Anfang sehr komisch. Er war verschlossen und mit den Schmerzen des Verlustes seiner Mutter allein. Kontakt zur Außenwelt hatte er kaum, denn seit Jahren verließ er den Bahnhof nicht mehr. Dass er verlorene Gegenstände sammelt, bestärkte dies noch. Als er sich entschließt seine Mutter zu suchen, erlebt er sehr viele schöne Sachen - Sachen, die für jeden von uns selbstverständlich wären. Aber durch seine Isolation und seinen Schmerz hatte er komplett vergessen, wie toll das Leben sein konnte. Er muss Rückschläge und weitere Enttäuschungen erfahren. Aber er wächst an all' den Dingen, die er macht und an allen Personen, denen er (wieder)begegnet. Eine unglaubliche gute Figur, die lernt zu leben. Auch Elena war so toll dargestellt. Anfangs mochte ich sie nicht wirklich, sie war sehr stürmisch und zu gesprächig. Mit der Zeit habe ich sie immer mehr gemocht. Sie war immer zu den Menschen, die sie liebte loyal und musste schon schlimme Sachen in ihrem Leben ertragen, die sie schließlich zu der Person machten, die sie ist und auch ihre Handlungen verständlich machten.FazitEine tolle Geschichte, über Verlust, den Mut etwas zu tun, was man sich eigentlich nie getraut hätte und, dass man die Dinge nicht ändern kann, sondern, dass sie nun mal sind, wie sie sind. Es zeigt auf, was die wichtigen Dinge des Lebens sind und, dass man nicht die einzige Person ist, der Schmerz widerfahren ist.

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  • Leserunde zu "Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands" von Salvatore Basile

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
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    "Was hast du vor, fährst du weg? Wo willst du denn hin?"Sie hat damals nicht geantwortet.Vielleicht wurde ihre Stimme aber auch vom Rattern des ankommenden Zugs übertönt. Was gibt es besseres als ein schönes Buch, um den Winter zu vertreiben? "Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands", der Debütroman des italienischen Autors Salvatore Basile ist genauso ein Buch, das einem den Frühling näher bringt. Habt ihr Sehnsucht nach Italien in euren Herzen? Glaubt ihr auch an Wunder? Wenn eure Antwort auf diese Fragen "Ja" ist, dann dürft ihr Michele auf seine wundersame Reise durch Italien begleiten, zusammen mit ihm viele Abenteuer miterleben und liebenswerte Menschen kennenlernen.Zum InhaltSeit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart. Doch dann begegnet ihm Elena, die sein Leben wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt und ihn aus seiner Einsamkeit reißt. Als er kurz darauf sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter damals mitnahm, als sie aus seinem Leben verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die Micheles ganzes Leben verändern wird…Lust auf eine Leseprobe?Zum AutorSalvatore Basile wurde in Neapel geboren und lebt heute in Rom, wo er als Drehbuchautor und Regisseur arbeitet. Seit über zehn Jahren lehrt er kreatives Schreiben an der Alta Scuola in Media Communicazione e Spettacolo dell’Università Cattolica in Mailand. "Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands" ist sein erster Roman.Wenn ihr mehr über Salvatore Basile, seine Träume und über die Hintergründe zu seinem Buch erfahren möchtet, dürft ihr dieses schöne Interview nicht verpassen!Möchtet ihr Michele kennenlernen, mit ihm gemeinsam durch Italien reisen und den Winter hinter euch lassen?Zusammen mit Blanvalet verlosen wir 25 Exemplare von "Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands" unter allen, die sich über diesen einfühlsamen Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 19.03. und antwortet auf folgende Frage:Michele sammelt von anderen Menschen verlassene Gegenstände.Habt ihr auch eine Sammelleidenschaft? Was (außer Büchern natürlich!) sammelt ihr? Was findet ihr so schön daran?Ich freue mich sehr auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück! * Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 866
  • Eine Geschichte mit Höhen und Tiefen

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
    Lesemama

    Lesemama

    09. May 2017 um 13:17

    Bewertet mit 3.5 Sternen Zum Buch:  Michele lebt alleine in einem Bahnhof am Meer. Nur ein Zug verlässt jeden Morgen den Bahnhof um am Abend zurückzukehren.  Michele ist dafür verantwortlich, diesen Zug sauber zu halten und so sammelt er liegengebliebene Gegenstände ein, die dann bei ihm auf seine Besitzer warten. So lernt er die lebensfrohe Elena kennen und vertraut ihr seine Lebensgeschichte an. Die, in der seine Mutter genau mit diesem Zug aus seinem Leben verschwand...   Meine Meinung:  Das Cover zeigt die gefundenen Dinge und ist ganz nett anzuschauen.  Von der Geschichte hätte ich mir wirklich viel versprochen und es fing auch ganz gut an. Die Worte sind wohlgewählt, die Story nimmt langsam an Fahrt auf und dann... passiert über viele Seite irgendwie nichts mehr und doch zu viel. Zu viel Dinge, die die Geschichte verworren machen und auch unglaubwürdig.  Aber dann kommen die letzten siebzig Seiten, die ich geradezu verschlungen habe. Endlich passiert etwas, das Buch wird spannend. Das Ende hat mich dann auch etwas versöhnt mit dem Buch. Michele fand ich zu Beginn ganz liebenswert, zwischendurch nervte er dann doch. Elena hingegen war von Beginn an bezaubernd.    Fazit:  Eine ruhige Geschichte über besondere Menschen, die ihre Höhen und Tiefen hatte. Für LeserInnen von ernsthafterer Literatur ist das Buch durchaus zu empfehlen. Mir hat es erst zum Ende hin wieder richtig gut gefallen. Es lohnt sich durchzuhalten.

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  • Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstandes

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
    Mylittlebookpalace

    Mylittlebookpalace

    07. May 2017 um 10:23

    Handlung:In dem Buch ' Die wundersame reise eines verlorenen Gegenstandes ' geht es um den sehr verschlossenen Michele, dessen Mutter ihn verlassen hatte, als er noch sehr klein war. Seit dem baut er Barrieren um sich, um bloß nicht nochmal verlassen zu werden. Und so lebt er seit 10 Jahren ohne viel Gesellschaft an einem Bahnhof und sammelt verlorene Gegenstände. Als er eines Abends eine Puppe findet wusste er noch nicht das, dass der Anfang einer großen Geschichte ist. Denn wenig später kommt die verrückte und aufgedrehte Elena vorbei, um die verlorene Puppe ihrer Schwester zu suchen. Und sie ist es, die ihn auch dazu bringt seine Mutter zu suchen und alles mit ihr zu klären. Und so geht ein großes Abenteuer für los, er lernt neue Leute kennen, erfährt Familiengeheimnisse und erfährt über die Sachen, die sein Vater ihm angetan hat. Orte:Michele reist durch viele schöne und kleine Städte um jeden nach seiner Mutter zu fragen und so kommt er natürlich viel rum. In sehr schönen und auch unschönen Orten. Er ist in der Natur und in großen Häusern. Da das gut beschrieben wurde, konnte man sich das auch sehr gut vorstellen. Personen:Also Michele mochte ich am Anfang gar nicht, wie er Elena einfach immer abgewiesen hat fand ich sehr blöd und auch das mit den verlorenen Gegenständen fand ich etwas seltsam, aber nach einer Weile mochte ich ihn dann doch ganz gern. Elena mochte ich mehr, ich mag ihre aufgedrehte und offene Art. Auch die anderen Personen, die man im Verlauf der Geschichte kennengelernt hat waren auch wirklich ganz okay:) Schreibstil:Den Schreibstil mochte ich gerne, man konnte ihn wirklich sehr schnell und flüssig lesen und es waren tolle Beschreibungen und Dialoge eingebaut. Auch die Gefühle von Michele und Elena wurden gut dargestellt und beschrieben. Gestaltung:Das Cover hat mich mit seinen Pastell und Rottönen sehr angesprochen und auch die Sachen, die auf dem Cover stehen finde ich toll, da man Parallelen zu dem Buch ziehen kann. Auch die Kapitelgestaltung war schön und schlicht, was mir auch sehr gut gefällt. Geschichte:Die Geschichte hat mir an manchen Stellen wirklich gut gefallen, aber dann gab es wieder soo unglaublich langweilige stellen und man musste sich durchzwingen, doch vor allem am ende wurde es immer ' spannender ' und ich hatte mehr Lust zum lesen. Ich mochte die Entwicklung von Michele, da er am Anfang noch sehr verschlossen und schüchtern war, aber am Ende mit den Menschen ein normales Gespräch führen konnte. Fazit:Ich fand das Buch wirklich sehr gerne, da mir der Schreibstil und die Orte wirklich gut gefallen haben und auch die Handlung an sich hat mich wirklich angesprochen, auch Elena mochte ich sehr gerne. Allerdings hat das Buch auch ein paar Schwachstellen in der Geschichte, da es meiner Meinung nach manchmal relativ langweilig war, aber nach einer Weile ist dann wieder etwas aufregenderes passiert. Deswegen ziehe ich einen Stern ab und gebe 4 von 5 Sternen.

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  • ...das beste Buch bis jetzt für mich....

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    05. May 2017 um 15:02

    Eine abenteuerliche, dramatische und sehr emotionale Reise beginnt. Dieser Roman hat mich so was von gefesselt und begeistert!! Konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

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