Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

von Salvatore Basile 
4,0 Sterne bei85 Bewertungen
Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands
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Ein verlorener Gegenstand der dem Leser beibringt wie man sich wieder findet

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Inhaltsangabe zu "Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands"

Nur wer sich verliert, kann sich auch finden ...
Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart. Doch dann begegnet ihm Elena, die sein Leben wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt und ihn aus seiner Einsamkeit reißt. Als er kurz darauf sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter damals mitnahm, als sie aus seinem Leben verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die Micheles ganzes Leben verändern wird …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764506001
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:13.03.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 13.03.2017 bei Random House Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    AnjaLG87s avatar
    AnjaLG87vor 9 Tagen
    Kitschig und eher ein Jugendbuch

    Puh, das war wohl nichts... Dieses Buch habe 

    ich nach etwa 100 Seiten abgebrochen. 
    Ich fand es langweilig, unrealistisch und 
    total kitschig , noch dazu wartet es mit einer
    Liebesgeschichte auf, die eher für Teenager
    interessant und passend sein dürfte. Einzig
    für die charmanten Beschreibungen der 
    Züge und Abläufe am Bahnhof gibt es von 
    mir zwei "Gnadenpunkte". Wie dieses Buch
    zum Bestseller geworden ist, ist mir aber 
    ein Rätsel. 

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    Italien_lesens avatar
    Italien_lesenvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Naive Worte, die das Herz berühren
    Eine Liebeserklärung an ein Leben voller ausufernder Emotionen

    Ich kann verstehen, warum dieses Buch in Italien zu einem absoluten Bestseller geworden ist. Es ist die einfache Naivität, die das Herz berührt. Alle paar Seiten musste ich eine Pause machen um nicht die Tränen zu weinen, die der kleine Michele nicht mehr hat. Diese Momente werden ganz automatisch damit gefüllt, dass man über das eigene Erwachsenwerden, die eigenen Verletzungen und Ängste nachdenkt.  „Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstandes“ ist wie das Leben selbst: voller ambivalenter Gefühle, die zu Handlungen fühlen, die nur im Moment selbst wichtig sind, denn zurück bleiben nur die Emotionen, die intensiver und ausufernder werden.

    Schade ist nur, dass die Orte, in denen Michele auf die Suche nach Antworten geht, erfunden sind, denn man möchte sofort losfahren und sehen, wie er das Meer sieht. Auf der anderen Seite könnte die Geschichte überall wahr sein, in der Toskana, in Puglia oder auch auf Sizilien. Jeder Bahnhof kann der Anfang einer Reise sein, die zu einem selbst führt.

    Absolute Leseempfehlung

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    W
    whonievor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Am Anfang musste ich irgendwie an WALL-E denken - Michele inmitten all seiner Fundstücke, das hat mich in die Story gezogen
    Eines meiner Lese-Higlights dieses Jahr

    Auf das Buch aufmerksam wurde ich nicht durch das Cover, das fand ich irgendwie fad. Aber in der Rezi von"wortgeflumselkritzelkram hatte ich schon das Gefühl, das sich später auch bestätigt hat: Das war ein Buch genau für mich. Ein wundervolles Buch über einen einsamen jungen Mann und eine junge Frau, die auch ihr Päckchen zu tragen hat. (Vorsicht könnte ein SPOILER sein, aber man muss sehr auf ihr Verhältnis zur Zwillingsschwester achten. Ich habe relativ schnell geahnt, was ihre Verletzlichkeit ausmacht, aber für mich hat das das Lesen nur umso schöner gemacht).
    Der Anfang der Geschichte gefiel mir eigentlich am Besten: Michele, so einsam zwischen seinen Fundstücken - das erinnerte mich an WALL-E, den kleinen Roboter, der ganz allein die Erde aufräumt. Und endgültig hatte Michele mein Herz dann erobert, als er im Zug ein vergessenes Püppchen fand und es so liebevoll behandelte. Man wünschte sich eigentlich nur eines: Der junge Mann sollte eine Freundin finden.
    Aber dazu musste er erst einmal einiges in seiner eigenen Vergangenheit aufarbeiten, und dann kann er die Liebe finden. Eine wunderbare Geschichte, die mich vollkommen gefangen hielt. Die vielen "Zufälle" am Schluss, die in vielen Rezis bemängelt werden, fand ich nicht schlimm.
    Mich versöhnte dieses Ende, in dem sich Micheles Kindheitstrauma auflöst, und am Ende musste ich richtig heulen.

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    Wuestentraums avatar
    Wuestentraumvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderschöne Geschichte, toller Schreibstil, ich war wirklich sehr begeistert
    Die Wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

    Michele ist 30 Jahre alt und arbeitet auf einem Bahnhof in einem kleinen Dorf in Italien. Er sucht jeden Abend den letzten Zug nach zurückgelassenen Gegenständen ab, die er sammelt und mit nach Hause nimmt. Michele lebt allein, mit all den Gegenständen die er gesammelt hat, und die zu seinen Freunden geworden sind, da er ansonsten keine hat. Er lebt sehr zurückgezogen und einsam.  Seine Mutter hat Michele verlassen, als er noch klein war.
    Eines Tages taucht Elena auf, die ihre Puppe tags zuvor im Zug vergessen hat und diese nun sucht. Durch Elenas Erscheinen ändert sich einiges in Michele’s Leben. Sie ist ein wahrer Wirbelwind, im Gegensatz zu dem zurückgezogen lebenden Michele.  Als er dann auch noch sein altes Tagebuch im letzten Zug wiederfindet, welches eines von wenigen Dingen war, die seine Mutter bei ihrem Weggang mitgenommen hatte, entschließt er sich, auf die Suche nach ihr zu gehen. Und Elena unterstützt ihn dabei.
    Der Schreibstil ist flüssig und klar, teils poetisch, es war ein Genuss, über die Seiten zu fliegen und den Inhalt aufzusaugen. Emotional durch traurige Ereignisse, aber auch berührend schön durch positives Geschehen.Die Charaktere sind liebevoll und authentisch dargestellt.
    Dieses Buch ist lebensbejahend, trotz vieler Schicksalsschläge und Widrigkeiten wieder aufzustehen, das Positive zu sehen und seinen Weg zu gehen.
    Fazit:Berührend, ergreifend, verzaubernd, wie ein Märchen in der realen Welt.Eine überraschende und fantastische Geschichte, die Salvatore Basile geschickt und mit tollen Charakteren gespickt, erschaffen hat. Mit Lebensweisheiten ausgestattet, die nicht in die Tiefe gehen, sondern nur gestreift werden, passt es einfach alles toll zusammen und ergab für mich einen wunderbaren und berührenden Roman, der mich sehr begeistert hat.

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    Kinderbuchkistes avatar
    Kinderbuchkistevor einem Jahr
    Kurzmeinung: eine einfühlsame, spannende, intensive Geschichte, die einen mit nimmt und auch viel geben kann
    eine einfühlsame, spannende, intensive Geschichte, die einen mit nimmt und auch viel geben kann

    Eine einfühlsame Geschichte über eine besondere Lebenswandlung


    Michele, der Protagonist dieser Geschichte erlebt im Laufe der Geschichte eine ganz persönliche und sehr intensive Wandlung seiner Persönlichkeit.
    Als 6 jähriger von der Mutter verlassen zu werden prägt jedes Kind in anderer Weise.
    Michele, der fortan mit seinem Vater in einem abgelegenen Bahnhofshäuschen  in Italien lebt, die Arbeit seines Vaters später übernimmt lässt Nähe nicht mehr zu. Tief im inneren versteckt ist die Angst wieder verlassen und enttäuscht zu werden so groß, dass er lieber als Einsiedler lebt. Der kümmert sich um die vorbeifahrenden und haltenden Züge, und sammelt die Gegenstände ein, die andere im Zug zurück ließen.
    Nein, er betreibt kein Bahneigenes Fundbüro.
    Er sammelt die achtlos vergessene Dinge ein um ihnen bei sich wieder ein zuhause zu geben. Er lebt mit ihnen, denn auch wenn es nur materielle Gegenstände sind, sind sie dennoch verlassen worden, so wie er selbst.
    Leidensgenossen auf höchst skurril wirkende und dennoch sehr liebenswerte Art.
    Niemand kam je auf den Gedanken nach den Sachen zu suchen bis es eines Tages an dem Fenster seines Hauses klopfte.
    Elena, eine quirlige lebensfrohe, etwas flippige junge Frau, die ihre Puppe sucht stellt das Leben des stillen, Michele schnell auf den Kopf. Auch Elenas Leben ist nicht so einfach wie es den Anschein hat. So treffen zwei verletzte Seelen aufeinander. Irgendwie ist da etwas zwischen ihnen, das beide bemerken aber sich dennoch erst entwickeln muss. Michele ist anfangs mit Elenas Art ziemlich überfordert. Sie zieht ihn mit ihrer besonderen Art an und gleichzeitig ab. Wollte er doch keinen näheren Kontakt zu anderen Menschen kommt nun plötzlich jemand auf ihn zu, der ihn aus seinem Schneckenhaus zieht und keinen Widerspruch akzeptiert.
    Erst allmählich merkt er wie gut ihm Elena tut und er lässt sich mehr und mehr von ihrer offenen Art mitreißen.
    Als er dann auch noch sein altes Tagebuch findet, das er als Kind geschrieben hat und das mit dem Verschwinden der Mutter auch nicht mehr auf zu finden war fängt er an, bewusst an seine Vergangenheit zu denken.
    Mit Elenas Hilfe ist er langsam bereit sich dieser Vergangenheit zu stellen und so verlässt er sein schützendes Heim um seine Mutter zu suchen.
    Ihre Reise ist für beide eine Auseinandersetzung mit ihrem Leben.
    Ob Michelle seine Mutter findet und wie die Geschichte weitergeht, das möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, geht es hier doch nicht darum eine Bacherzählung zu präsentieren sondern Lust darauf zu machen sich selbst auf die Reise zu machen, die Geschichte zu erleben.
    Es gibt Stimmen, denen das Buch gefällt und andere die es nicht gut finden.
    Ich finde es sehr fesselnd und faszinierend.
    Vielleicht muss man eine innere Einsamkeit kennen um Michele zu verstehen und den Zugang zu dieser Geschichte zu finden?
    Ich finde der Autor arbeitet die beiden Protagonisten sehr gut und tief heraus. Besonders gut hat mir der Wandel von Michels Persönlichkeit gefallen. Man leidet , fühlt und freut sich mit ihm mit. Dramatische Wendungen erlebt man, dank der wunderbaren Sprache und feinfühligen Art intensiv mit.
    Das Buch wurde auch als Frauenliteratur bezeichnet. Nachdem ich mit zahlreichen Männern, die dieses Buch mit mir gelesen haben gesprochen habe komme ich zum Schluss, dass es keinesfalls Frauenliteratur ist, sondern eine Geschichte, die nicht zu unrecht in Italien Bestseller wurde.
    Es zeigt das es immer Hoffnung gibt, auch wenn es unvorhergesehene Wendungen gibt, die man nicht vorhersehen kann.
    *




    Ein Buch, dass einen immer wieder überrascht!

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    KristinSchoellkopfs avatar
    KristinSchoellkopfvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider nicht so überzeugend, wie erhofft
    Eine (nicht so) wundersame Reise...

    Es gibt Romane, die durch eine spannende Handlung oder authentische Charaktere glänzen. Es gibt aber auch einige, welche durch die Kraft der Sprache und Appellen an den Verstand überzeugen möchten. Leider gelingt dies nicht immer…

    Das Cover von Salvatore Basiles Roman ist ein Traum und suggeriert dem Leser eine entspannte Urlaubsstimmung. Die Geschichte allerdings steht unter der Fragestellung: Was bedeutet es einen Menschen, und dabei sich selbst, zu verlieren? Die Thematik ist eine ernste, wird allerdings nie gerade heraus angesprochen, sondern durch eine Geschichte gezogen, welche eigentlich kaum eine ist. Es wird keine Spannung aufgebaut und die Erzählung besitzt kaum Wendungen. Das Geschehen plätschert geradezu vor sich hin, ohne auf den Punkt zu kommen, was leider auch dazu führt, dass der wichtige Appell an den Leser verloren geht.

    Wie auch in die Geschichte, wird in die Charaktere eher wenig Liebe gesteckt, da sie nur als Typen fungieren, nicht aber als gesamte Persönlichkeiten. Sie werden „genutzt“ um die Geschichte zu erzählen, ich konnte allerdings keine Verbindung zu ihnen aufbauen, noch konnten sie eine Gefühlsregung in mir auslösen, trotz deren schwerer Schicksale.

    Salvatore Basile arbeitet fast schon kunstvoll mit dem Element der Sprache und, so erscheint es mir zumindest, steckt sein gesamtes Können in Formulierungen, Metaphern und Bildlichkeiten. Aus diesem Grund habe ich den Roman auch beendet und nicht abgebrochen, da Basiles Schreibstil die Psyche ankratzt und doch nur so weit, um dem Leser genug Freiheiten zu lassen, sich selbst Gedanken zu machen und eigene Schlüsse zu ziehen.

    Fazit Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands ist kein Mainstream-Roman, sondern gehört eher zu den schweren Lektüren. Der Schreibstil konnte mich von sich überzeugen, nicht allerdings der Roman in seiner Gesamtheit.

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    Hunderttausendbuechers avatar
    Hunderttausendbuechervor einem Jahr
    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

    Eigene Meinung:

    Die Geschichte um Michele kommt nur langsam in Fahrt, was verständlich ist, da sein Leben sich bis zu der Begegnung mit Elena seit Jahren nicht mehr geändert hat. Also lernt man in den ersten Kapiteln Michele in seiner gewohnten Umgebung kennen und erfährt mehr über seine Vergangenheit. Es war zwar interessant, aber ich hätte mir eine etwas schnellere Entwicklung der Geschichte gewünscht.

    Als Michele dann endlich zu seiner Reise aufbricht geht die Story im gemütlichen Tempo weiter und man erkundet mit ihm die Städte auf der Suche nach seiner Mutter. Hierbei kommt es zu vielen Begegnungen mit anderen Menschen, die alle ihre eigene Geschichte zu erzählen haben. Diese kleinen Anekdoten haben mir wirklich sehr gut gefallen. Der Autor schafft es geschickt, dass Michele durch jede Begegnung die Welt ein wenig mehr versteht und die ein oder andere Lebensweisheit mitnimmt.

    Die Charaktere der Geschichte waren schön ausgearbeitet, jedoch sind sie mir teilweise ein wenig auf die Nerven gegangen. Mit Michele konnte ich mich jedoch trotzdem anfreunden, Elena hingegen mochte ich bis zu dem Ende nicht so besonders. Hingegen fand ich die Nebencharaktere alle sehr sympathisch und stimmig.

    Was auf jeden Fall für dieses Buch spricht ist der tolle Schreibstil des Autors. Ich habe immer wieder mal eine Stelle doppelt lesen müssen, weil ich die Formulierung einfach so schön fand. Man konnte sich immer alles sehr plastisch vorstellen und er hat genau die richtige Stimmung für eine solche Geschichte gefunden. Den italienischen Charme hat man auch immer spüren können, was ich an Werken aus anderen Ländern immer toll finde.

    Fazit:

    Der Schreibstil und die vielen kleinen Anekdoten in diesem Werk haben mir sehr gut gefallen und auch sonst war das Buch sehr angenehm zu lesen. Ein paar Dinge haben mich etwas gestört, dennoch würde ich das Buch weiterempfehlen.

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    Fantasticbookwordsvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Wundervolle Geschichte über eine Entscheidung die dein ganzes Leben verändert.
    Eine Wundervolle Geschichte über eine Entscheidung die dein ganzes Leben verändert.

    Eigene Meinung

    Wenn man sich vorstellen müsste, dass sich ein Elternteil von einem auf den anderen Tag von dir verabschiedet, sich dein Tagebuch nimmt und nie wieder kommt, dann muss das mehr als nur schlimm sein. Doch wenn nach Jahrzehnten dein Tagebuch in einem Zugabteil liegt, den du jeden Abend kontrollierst, dann verändert es dein Leben.

    Salvatore Basile hat in 394 Seiten eine wundervolle Geschichte über einen Mann geschrieben, dessen geregeltes Leben von einem auf dem anderen Tag genommen wird und das auch noch zwei mal.  Es ist so aufregend, wie sich Michele in der ganzen Geschichte verändert. Das nennt man eine Charakterentwicklung! Außerdem haben mich die Personen, die Michele auf seine Reise kennengelernt hat sehr fasziniert. Von allen Personen, die man kennenlernt, bekommt man eine Erfahrung für sein eigenes Leben dazu. Über den Schreibstil muss man nicht viel sagen, er war flüssig und leicht zu lesen.

    Das Cover:

    Es freut mich jedesmal, wenn ich ein neues Buch, und auch noch mit so einem wunderschönen Cover, in meinen Bücherregal willkommen heißen darf.

    Fazit

    Eine Wundervolle Geschichte über eine Entscheidung die dein ganzes Leben verändert.
    Dieses Buch bekommt von mir 4,5 von 5 Sternen

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    Ninasan86s avatar
    Ninasan86vor einem Jahr
    Über das Suchen und Finden ...

    Zum Inhalt

    NUR WER SICH VERLIERT, KANN SICH AUCH FINDEN ...

    Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart. Doch dann begegnet ihm Elena, die sein Leben wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt und ihn aus seiner Einsamkeit reißt. Als er kurz darauf sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter damals mitnahm, als sie aus seinem Leben verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die Micheles ganzes Leben verändern wird …



    Über den Autor:

    Salvatore Basile wurde in Neapel geboren und lebt heute in Rom, wo er als Drehbuchautor und Regisseur arbeitet. Seit über zehn Jahren lehrt er kreatives Schreiben an der Alta Scuola in Media Communicazione e Spettacolo dell’Università Cattolica in Mailand. Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands ist sein erster Roman.



    Mein Fazit und meine Rezension

    Es war einmal ein kleiner Junge, dessen Vater bei der Bahn arbeitete. Sein Vater kam immer spät abends nach Hause und war müde von dem langen Tag - sobald er Zuhause war gab es nur noch Essen und das allabendliche Fernsehprogramm. Der Junge aber war eher nebensächlich. Doch er war nicht allein, denn er hatte seine geliebte Mutter, die mit ihm lachte und ihm viel beibrachte - bis zu dem Tag, an dem er sie mit großen Koffern in der Diele stehen sieht, bis zu dem Tag, an der der geliebte und freundliche Zug seine Mutter mit fort genommen und aus seinem Leben entführt hat. Von da an war eine große Lücke in seinem Leben geblieben, die nur mit Fundsachen gefüllt werden konnte ... und dieser Junge heißt Michele und lebt in einem kleinen Dorf in Italien. 

    Vielleicht hätte die Geschichte tatsächlich so beginnen sollen oder aber können - tut sie aber nicht. Denn wir haben es hier nicht mit einem Märchen zu tun, sondern mit einer Begebenheit, die einen kleinen Jungen in jungen Jahren seine Mutter entreißt. Nicht aufgrund eines Todesfalles oder eines Unfalls, sondern aufgrund einer einfachen Begebenheit: seine Mutter hat eines Tages beschlossen, ihn zu verlassen. Den Grund wird Michele aber nicht erfahren, auch nicht von seinem Vater. Zeitblende - Michele ist erwachsen. Er selbst passt nun auf "seinen" Zug auf, sagt ihm jeden Morgen Auf Wiedersehen und begrüßt ihn jeden Abend wieder in seinem Bahnhof, um seinen Kontrollgang zu machen und all die Waggons sauber zu halten. Fast täglich stößt er dabei auf Gegenstände, die einfach liegen gelassen wurden - von ihren Besitzern vergessen wurden und nach denen auch nicht gesucht wird. Diese Gegenstände begleiten Michele in seinem Leben und werden ihm gute Freunde, denn das ist das einzige, was Michele nach dem Tod seines Vaters geblieben ist: seine Fundsachen - Freunde hat der komische Mann nicht. Bis eines Tages die quirlige Elena an sein Fenster klopft und nach ihrer Puppe Milu sucht, die sie im Zug vergessen hat. Dabei verbindet Milu und Elena eine besondere Geschichte und bald auch Michele und Elena - denn beide haben etwas in ihrem Leben verloren, dessen Platz ausgefüllt werden muss. Und dann geschieht das Unmögliche: die Vergangenheit holt Michele ein ... 

    Michele wird uns Lesern zunächst als aufgeweckter und fröhlicher Junge vorgestellt. Er wird geliebt und ist fasziniert von dem Zug und dem täglichen Treiben auf dem Bahnhof. Doch eines Tages ist diese Lebensfreude wie vom Erdboden verschluckt - Micheles Mutter verlässt ihn und er wächst allein bei seinem Vater auf. Warum seine Mutter gegangen ist und wohin, das vermag ihm niemand zu sagen. Und dann sind knapp 30 Jahre vergangen - Micheles Vater ist verstorben und er kümmert sich allein um seinen Zug. Zwischenzeitlich ist aus Michele ein Eigenbrötler geworden, der niemanden an sich heran lässt und sich nur in Gegenwart seiner Fundsachen Zuhause fühlt. Die Wandlung von dem jungen, quirligen Michele zu dem in sich gekehrten Erwachsenen ist für den Leser verständlich und sehr gut beschrieben nachvollziehbar. Mir hat der arme Junge Leid getan und auch ich konnte verstehen, warum er zu diesem Erwachsenen geworden ist. Bis er eines Tages auf Elena trifft, die sein Leben vollkommen auf den Kopf stellt. 

    Denn das kann Elena gut - sie selbst ist das genaue Gegenteil von dem stillen Michele, ist aufgeschlossen, positiv eingestellt und gestaltet ihr Leben bunt und froh, auch wenn sie im tiefsten Inneren eine Wunde versteckt hält, die niemals heilen wird. Elena ist eine Frau, die Michele wirklich gut tut, denn sie schafft es, zu dem ruhigen Mann durchzudringen und ihn wieder neugierig auf das Leben zu machen, neuen Mut zu fassen und sich seinem Leben (außerhalb des Bahnsteiges) zu stellen. Gemeinsam mit ihr beginnt er sein persönliches Abenteuer und wächst über sich selbst hinaus. 

    Mir hat die Entwicklung des Charakters von Michele am besten gefallen. Von einem glücklichen Jungen, zu einem stillen und in sich gekehrten Mann bis hin zu einem starken Erwachsenen, der sich seinem Leben stellt, konnten wir ihn auf jeden seiner Abschnitte begleiten und neu kennen lernen. Während seiner Reise trifft Michele dabei auf viele verschiedene Menschen, die nicht immer nur etwas Gutes wollen ... 

    Salvatore Basile hat mit seinem Schreibstil eine Geschichte mit zwei Protagonisten zum Leben erweckt, die nicht nur mir, sondern noch vielen weiteren Lesern schöne, aber auch nachdenkliche Lesestunden bereiten werden - uns aber auf jeden Fall unterhalten werden. Begebt euch mit Salvatore Basile, Michele und Elena gemeinsam auf die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands! In dieser Geschichte geht es nicht nur um den Verlust, sondern allen Voran um das Suchen und Finden von Glaube, Liebe und Hoffnung!

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    linasues avatar
    linasuevor einem Jahr
    eine wundersame Reise

    ★★★★☆   (4 von 5 Sterne)

    Inhalt:

    Michele ist erst 6 Jahre, als er von der Schule nach Hause kommt und seine Mutter sieht, wie sie mit den Zug wegfahren will. Seine Mutter wird nicht wieder kommen und das ändert Micheles Kindheit schlagartig.
    Das Leben allein mit seinem Vater prägt ihn, und so schottet Michele sich von allem ab.
    Niemanden lässt er an sich ran. Michele wächst zu einen jungen Mann heran und tritt in die Fußstapfen seines Vaters. Er wird Bahnhofswerter. Jeden Abend geht er den Zug entlang und schaut nach welche Aufgaben zu erledigen sind, um das der Zug am nächsten Morgen wieder losfahren kann. Hin und wieder findet er kleine Dinge, die Menschen in den Zug vergessen.
    Diese verlorenen Dinge, schenkt Michele ein Zuhause.
    Doch eines Tages steht eine junge Frau vor ihm, die eine verlorene Puppe sucht.
    Michele weiß bis dahin nicht, dass Elena sein Leben, gewaltig auf den Kopf stellen wird.
    Elena ermutigt Michele nach seiner Mutter zu suchen, doch diese Reise wird Michele und sein tristes Leben sehr verändern.


    Meinung:

    Der Schreibstil:
    Salvatore Basile schreibt in einem schönen, einfachen Stil. Es lässt sich trotz des Italienischen Flairs, sehr gut lesen. Von Anfang an konnte ich gut in die Geschichte eintauchen.

    Die Charaktere:
    Die Protagonisten in der Geschichte mochte ich sehr gerne. Ihre Namen waren einfach und gut auseinander zu halten, so dass man immer wusste, um wem es gerade ging.

    Die Geschichte:
    Ich konnte von der ersten Seite in die Geschichte eintauchen.
    Am Anfang und kurz vor dem Schluss waren kleine Handlungen oder Gedanken die 2 Personen zur gleichen Zeit hatten, etwas zu surreal, so dass ich deshalb einen Stern abziehe.
    Ansonsten war die Geschichte sehr schön geschrieben. Man mochte das Buch kaum aus der Hand legen, die Spannung war zeitweise richtig groß. Ich mochte auch sehr die beschriebene Umgebungen, dadurch hatte ich immer schöne Bilder im Kopf und konnte mir alles genau vorstellen.
    Auch etwas traurigere Stellen waren vorhanden, somit spielten auch mehrere Emotionen beim lesen eine Rolle.

    Fazit:

    Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands ist ein toller Roman in dem man um sich herum alles vergessen kann. Die Charaktere, die Umgebung und die Emotionen sind wirklich toll.
    Ich kann dieses Buch jeden empfehlen, der schöne Romane liebt.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar

    "Was hast du vor, fährst du weg? Wo willst du denn hin?"
    Sie hat damals nicht geantwortet.
    Vielleicht wurde ihre Stimme aber auch vom Rattern des ankommenden Zugs übertönt.

    Was gibt es besseres als ein schönes Buch, um den Winter zu vertreiben? "Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands", der Debütroman des italienischen Autors Salvatore Basile ist genauso ein Buch, das einem den Frühling näher bringt. Habt ihr Sehnsucht nach Italien in euren Herzen? Glaubt ihr auch an Wunder? Wenn eure Antwort auf diese Fragen "Ja" ist, dann dürft ihr Michele auf seine wundersame Reise durch Italien begleiten, zusammen mit ihm viele Abenteuer miterleben und liebenswerte Menschen kennenlernen.

    Zum Inhalt
    Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart. Doch dann begegnet ihm Elena, die sein Leben wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt und ihn aus seiner Einsamkeit reißt. Als er kurz darauf sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter damals mitnahm, als sie aus seinem Leben verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die Micheles ganzes Leben verändern wird…

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    Zum Autor
    Salvatore Basile wurde in Neapel geboren und lebt heute in Rom, wo er als Drehbuchautor und Regisseur arbeitet. Seit über zehn Jahren lehrt er kreatives Schreiben an der Alta Scuola in Media Communicazione e Spettacolo dell’Università Cattolica in Mailand. "Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands" ist sein erster Roman.

    Wenn ihr mehr über Salvatore Basile, seine Träume und über die Hintergründe zu seinem Buch erfahren möchtet, dürft ihr dieses schöne Interview nicht verpassen!

    Möchtet ihr Michele kennenlernen, mit ihm gemeinsam durch Italien reisen und den Winter hinter euch lassen?
    Zusammen mit Blanvalet verlosen wir 25 Exemplare von "Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands" unter allen, die sich über diesen einfühlsamen Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 19.03. und antwortet auf folgende Frage:

    Michele sammelt von anderen Menschen verlassene Gegenstände.
    Habt ihr auch eine Sammelleidenschaft? Was (außer Büchern natürlich!) sammelt ihr? Was findet ihr so schön daran?


    Ich freue mich sehr auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

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