Sam Baker

 3.7 Sterne bei 91 Bewertungen
Autor von Die besten Freunde meines Lebens, Nebelschrei und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Sam Baker

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Die besten Freunde meines Lebens

Die besten Freunde meines Lebens

 (65)
Erschienen am 09.09.2013
Nebelschrei

Nebelschrei

 (22)
Erschienen am 12.09.2016
Glückstreffer mit Nebenwirkungen

Glückstreffer mit Nebenwirkungen

 (3)
Erschienen am 07.11.2011
The Stepmothers' Support Group

The Stepmothers' Support Group

 (1)
Erschienen am 04.02.2010
The Woman Who Ran

The Woman Who Ran

 (0)
Erschienen am 28.01.2016
Deadly Beautiful

Deadly Beautiful

 (0)
Erschienen am 19.08.2008
To My Best Friends

To My Best Friends

 (0)
Erschienen am 26.05.2011
Sam Baker Untitled 1

Sam Baker Untitled 1

 (0)
Erschienen am 20.08.2015

Neue Rezensionen zu Sam Baker

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MamaSandras avatar

Rezension zu "Die besten Freunde meines Lebens" von Sam Baker

Mode, Wein und ein bisschen Freundschaft...
MamaSandravor 7 Monaten

Inhalt:

Nicci ist viel zu früh an Krebs gestorben und hinterlässt neben Kindern und Ehemann auch 3 beste Freundinnen. Für diese hat sie Briefe hinterlassen mit einem Erbe der besonderen Art. Lizzie soll Niccis Garten bekommen, der zum gemeinsamen Haus gehört. Jo, ihre Firmenpartnerin und Patentante der Zwillinge, soll eine größere Rolle im Leben der Kinder spielen und so David unterstützen. Und die alleinerziehende Mona bekommt Niccis Ehemann David. Dieses teils merkwürdige Erbe sorgt erst einmal für Unruhe im Freundeskreis.

Lizzie ist mit Gerry verheiratet, denn eigentlich keiner der Freunde so recht leiden kann. Zudem ergibt sich ihre Mutter derzeit ihrem Schicksal Alzheimer im Heim und auf die Unterstützung ihrer Schwester kann sie nicht zählen. Lizzie hält eigentlich keine Pflanze am Leben und wundert sich daher über den Garten. Doch sie ist fest entschlossen den Brief ernst zu nehmen und Nicci den Wunsch zu erfüllen.

Jo steht auf Arbeit nun ohne ihre Partnerin da. Ihr Ehemann Si unterstützt sie soweit es geht. Der eigene Kinderwunsch ist nach 3 gescheiterten künstlichen Befruchtungen auch erst einmal nach hinten gerückt als Nicci ihre Diagnose bekam. Wie wird Si es aufnehmen, dass sich Jo um die 2-jährigen Zwillinge kümmern soll statt endlich selbst ein Baby zu bekommen? Zumal Si bereits 2 Söhne hat und Jo sich somit nur um Kinder anderer kümmert.

Mona hat eine Affäre mit einem verheirateten Mann wovon ihre Freundinnen alles andere als begeistert waren. Dass diese Affäre noch immer andauert, weiß keine von ihnen. Der einzige Mann, den sie wirklich einmal geliebt hat, hat sie und ihren Sohn sitzen lassen. Mit einer ernsthaften Beziehung kann sie eigentlich nichts anfangen und David findet sie auch nicht wirklich attraktiv. Warum also ausgerechnet sie den Witwer „bekommen“ hat, ist allen ein Rätsel.

Und David kämpft mit seiner Trauer, der plötzlichen Aufsicht für 2 kleine Mädchen, den Freundinnen seiner geliebten Frau und der plötzlich auftauchenden Schwiegermutter von der Nicci nie gesprochen hat.

 

Schreibstil:

Die knapp 50 Kapitel erzählen die ersten Monate nach Niccis Tod beginnend bei der Beerdigung. Immer wenn die 3 Freundinnen den Kleiderschrank von Nicci aussortieren, schwelgen sie in Erinnerung an das Kennenlernen auf der Uni, besondere Momente, Taufe usw. in die Vergangenheit ab.

 

Meine Einschätzung:

Die Idee hinter dem Buch gefiel mir sehr gut, letztlich war auch die Umsetzung an sich ok. Die Entwicklung der Charaktere war gut nach zu vollziehen und ist der Autorin gelungen.  Nur im Detail hat mir einiges nicht gefallen. Alle Charaktere waren total abhängig von Nicci. Egal was, und wenn es nur die Kleidung war und die Wertung einer Beziehung, alles hat Nicci beurteilt, ausgewählt, gewertet. Sie hat einiges bestimmt und das auch mit den Briefen über ihren Tod hinaus. Diese bestimmende und anführerische Art hat sie mir, trotz ihres schlimmen Schicksals, etwas unsympathisch gemacht. Außerdem schien sie sehr materiell veranlagt gewesen zu sein, wenn sie für eine Handtasche das Ersparte für die gemeinsame Zukunft auf den Kopf hat.

Die Story mit ihrer Mutter kann ich aus eigener Erfahrung sehr gut nachvollziehen, doch das Schweigen ihrem Mann gegenüber in keinster Weise. Und dass David nie weiter nachgefragt hat, war auch sehr blauäugig und naiv.

Des Weiteren hatte ich das Gefühl, dass der ganze Freundeskreis permanent nur am Trinken war. Die müssen doch alle täglich betrunken gewesen sein und jede Begegnung begann erst einmal mit „ich mache eine Flasche Wein auf“. Auch wenn an vielen Stellen betont wurde, endlich weniger zu trinken, waren alle regelrecht am dauersaufen. Das fand ich unmöglich, als würde es sich um eine Selbsthilfegruppe der nicht trocken werden wollenden Alkoholiker handeln. Und David schien mit 2 kleinen Mädchen im Haus auch gern eine Flasche allein zu köpfen.

Insgesamt ist die Story aber viel vor sich hingeplätschert. Ab und zu hat sich mal etwas bewegt, dann war es wieder langatmig. Die Rückblicke waren vollgepackt mit Mode, aber nicht mit echten Freundschaften. Keine besonderen Freundinnen-Erlebnisse, sondern nur Nicci, wie sie wieder eine teure Investition für die Zukunft in Angriff nahm.

So richtig berührt hat mich die Geschichte leider nicht.

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djojos avatar

Rezension zu "Nebelschrei" von Sam Baker

Posttraumatische Entlastung.
djojovor einem Jahr

Helen Graham hat sich am Rande der Dales ein Haus gemietet. Das Anwesen mit dem Namen Wildfell ist seit längerem nicht bewohnt und umso interessierter zeigen sich die Bewohner an der zugereisten Helen. Allen voran Mrs. Margaret Millward welche den kleinen Lebensmittelladen im Dorf führt. Sie lädt Helen zu einem regelmäßigen Treffen der Dorfgemeinschaft ein und ist entrüstet, als Helen dieser Einladung nicht nachkommt – kein Wunder, denn Gesellschaft ist das letzte was Helen augenblicklich sucht.
Helen ist auf der Flucht nach einem Brand in ihrer alten Wohnung, die sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Art Huntingdon bewohnt hat. Leider kann sie sich an nichts mehr erinnern, außer dass sie bei der Flucht aus den Flammen eine Leiche gesehen hat. Doch wie es zu dem Feuer kam ist ihr unklar. Schlimmstenfalls könnte sie sogar mit Schuld daran und somit für den Tod eines Menschen verantwortlich sein.
Umso erstaunlicher ist es, dass sie sich ausgerechnet Gil Markham, einem ehemaligen Reporter aus dem Dorf öffnet und ihm die Wahrheit über ihr Leben mit Art schildert. Ein Leben voller Trauer, falschem Stolz und Gewalt. Doch Gil tut ihr gut und so versucht sie auf diese Weise über die Vergangenheit hinweg zu kommen und vor ihrer Flucht zu fliehen.

„Der Junge war klein und dunkel; dünne Beine in zu großen Shorts, ein breites Grinsen, in der ausgestreckten Hand ein roter Power Ranger. Doch Gils Blick wurde vor allem von den braunen Knopfaugen angezogen, denn er könnte schwören, dass es dieselben Augen waren, die ihn vor zwei Wochen aus der Heckscheibe eines sich entfernenden Wagens angestarrt haben.“ (S. 205)

„Nebelschrei“ von Sam Baker handelt von einer Psyche am Abgrund: von einer Reporterin die in ihrem Leben zu viel sehen musste. Durch Reportagen in Kriegsgebieten hat sie mehr Gewalt und Grausamkeit erlebt als viele andere. Wenn dann noch Spannungen im privaten Umfeld dazukommen, wird es schwierig einen Ausweg zu finden. Kein Wunder, dass die Protagonistin mit einigen Problemen kämpft, die für ein kleines neugieriges Dorf nur schwer begreifbar sind. 

Sam Baker baut die Spannung recht langsam auf. Wenn man aber verstanden hat, welcher Bedrohung die Protagonistin ausgesetzt ist, lässt einen das Buch nicht mehr los. Die Entführung in eine andere, gemütlichere, dörfliche Welt tut im heutigen hektischen Alltag gut. Man kann sich die Natur rund um den Berg Scar gut vorstellen und bekommt vielleicht sogar ein kleines bisschen Fernweh. 

Einige technische Fehler sind der Autorin allerdings unterlaufen: mit einem „USB-Stick“ geht man nicht ins Internet. Und ein – nicht eine – virtuelles privates Netzwerk (VPN) verschafft einem Internet-Nutzer in aller Regel keine Anonymität im Netz. Hier muss man schon ein wenig tiefer in die Trickkiste greifen und sich Tor-Netzen oder ähnlichen Anonymisierungs-Diensten bedienen. Ob es sich bei diesen Fehlern um Übersetzungsfehler oder inhaltliches Unverständnis handet, müsste man in der Original-Fassung recherchieren. Alles in allem war das Buch aber unterhaltsam, und gegen Ende auch recht spannend. Die Ausflüge ins Mystische (wie die Erscheinung eines Toten Jungen, die von mehreren Personen wahrgenommen wird) stören dabei kaum.

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Kunterbuntestagebuchs avatar

Rezension zu "Nebelschrei" von Sam Baker

Das Buch war leider nicht so gut wie erhofft
Kunterbuntestagebuchvor einem Jahr

Nach außen ist Helen eine starke Frau. Keiner ahnt, dass ihr die Erinnerungen an die Hölle, die sie erlebt hat, täglich den Atem rauben. Und dass sie nur knapp dem Tod entkommen ist. Das verfallene Anwesen in einer abgelegenen Gegend in Nordengland scheint das perfekte Versteck zu sein. Doch die Dorfbewohner kommen Helen näher, als ihr lieb ist. Denn niemand darf wissen, wo sie ist - vor allem nicht der Mensch, dem sie am meisten vertraut hat...


Fazit:
Das Buch hatte ich durch Zufall in einem öffentlichen Bücherschrank gefunden. Der Klappentext sprach mich sofort an, ich liebe Thriller. Und so wanderte es in meine Tasche und auf meinen SuB.

Der Schreibstil des Autoren ist gut zu lesen, es gibt keine Stolperfallen oder ähnliches, man kommt gut in die Geschichte rein. Trotzdem war das Buch nicht das, was ich erwartet hab. Denn es wurde als Thriller angepriesen - für mich war es das allerdings nicht. Bei einem Thriller besteht von der ersten bis zur letzten Seite Hochspannung. Leider war dies hier nicht der Fall, da der Großteil der Story mehr Erzählung war. Es ist keniesfalls schlecht gewesen, nur vom Klappentext her wurde etwas anderes versprochen.

Die Hauptprotagonistin hat eine schlimme Zeit hinter sich, das steht auf jeden Fall fest. Das Buch war gut, nur blieb es hinter meinen Erwartungen zurück. Leider nur 3 Sterne


Steffi G.

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Gespräche aus der Community

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Diana_Verlags avatar
Liebe LB-Leserinnen und LB-Leser, die gerade jetzt im Herbst gerne Gruseliges lesen,

die britische Bestsellerautorin Sam Baker beweist, dass sie auch Spannung 'kann': "Nebelschrei" ist ein beklemmender Thriller über die Abgründe einer Liebesbeziehung, die sich im Laufe der Jahre verändert hat. Mit einem atmosphärischen Setting: Die nordenglische Moorlandschaft Yorkshire Dales sorgt für eine düstere Umgebung!
Und darum geht es: Nach außen ist Helen eine starke Frau. Niemand ahnt, dass ihr die Erinnerungen an die Hölle, die sie erlebt hat, täglich den Atem rauben. Und dass sie nur knapp dem Tod entkommen ist. Das fast verfallene Anwesen in einer abgelegenen Gegend in Nordengland scheint das perfekte Versteck zu sein. Doch die Dorfbewohner kommen ihr näher, als ihr lieb ist. Denn niemand darf wissen, wo sie ist – vor allem nicht der Mensch, dem sie am meisten vertraut hat.
Eine Leseprobe zu "Nebelschrei" findet Ihr hier.
Sam Baker wurde im südenglischen Hampshire geboren und studierte Politik in Birmingham. Sie arbeitete als Journalistin für namhafte Zeitschriften und war viele Jahre Chefredakteurin des Lifestyle-Magazins 'Red'. Mit ihrem Mann lebt sie heute in Winchester.

Seid Ihr neugierig geworden? Wenn Ihr Helen auf ihrem gruseligen Trip durch den Roman "Nebelschrei" begleiten wollt, dann bewerbt Euch hier in den nächsten Tagen bei der Buchverlosungsaktion für ein druckfrisches Buchexemplar.
Einen aufregenden Leseherbst wünscht Euch Euer Team vom Diana Verlag.
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