Sam Bourne Der Präsident

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Inhaltsangabe zu „Der Präsident“ von Sam Bourne

Stell dir vor, der mächtigste Mann der Welt wäre ein gefährlicher Egomane ... Als die Bürger der USA einen unberechenbaren Demagogen zum Präsidenten wählen, hält die Welt den Atem an. Kaum jemand weiß: Bereits kurz nach Amtsantritt ordnet der Präsident fast einen Atomschlag an, nachdem ein Wortgefecht mit dem Machthaber von Nordkorea aus dem Ruder läuft. Eins ist den Mitwissern klar: Jemand muss etwas unternehmen, oder die Welt steht kurz vor einem dritten Weltkrieg. Ein Attentat scheint der einzige Ausweg ... Ein hochrasanter Verschwörungsthriller mit aktuellem Bezug zur politischen Lage in Amerika

sehr spannend mit vielen Parallelen

— Brunhildi
Brunhildi

Verschwörungen innerhalb des weißen Hauses, Parallelen zur Realität nicht ausgeschlossen.Spannend erzählt.

— Filzblume
Filzblume

aktueller und politischer Bezug, leider ohne einen konstanten Spannungsbogen

— MareikeUnfabulous
MareikeUnfabulous

Unglaublich spannender Thriller, der täuschend nah an der Realität ist!!!

— Bibbey
Bibbey

Alles in allem fand ich das Buch absolut spannend, ganz gut durchdacht udn vorallen Digen trifft es den aktuellen Zeitgeist

— Luelue83
Luelue83

Sehr starker Anfang, danach leider nur noch Mittelmaß

— Luiline
Luiline

Eines meiner absoluten Lesehighlights von 2017. Das Buch besticht durch seine aktuellen Bezüge und wirkt dadurch erschreckend realistisch!

— Kirschbluetensommer
Kirschbluetensommer

Ein Buch was womöglich näher an der Wahrheit ist als man es sich vorzustellen mag.... atemlos, spannend und absolut erschreckend! Lesen!

— Buecherseele79
Buecherseele79

Eins meiner Lesehighlights! Spannend, schockierend,realitätsnah!

— Gina1627
Gina1627

Ein spannendes Spiel mit der Realität und einer realistischen Fiktion

— Renken
Renken

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  • Viel Spannung mit Parallelen zur Realität

    Der Präsident
    Brunhildi

    Brunhildi

    15. September 2017 um 10:35

    Meine Meinung:Das Cover hat mich sofort angesprochen. Alles fügt sich perfekt zusammen und man sieht auf einen Blick, worum es in dem Buch geht. Auch die Schriftzüge passen in meinen Augen perfekt zu einem Thriller.Der Schreibstil von Sam Bourne hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und gut zu lesen. Vor Beginn hatte ich ein wenig Sorge, dass er zu politisch und trocken ist, doch bereits nach den ersten Kapiteln wusste ich, dass meine Sorge unberechtigt gewesen ist. Die Seiten sind super schnell verflogen und es entstanden immer wieder automatisch Bilder in meinem Kopf.Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben und der Ort des Geschehens wechselt immer zwischen verschiedenen Personen hin und her. Hauptsächlich begleitet man allerdings Robert Kassian und Maggie Costello, weshalb ich mehr auf diese beiden Personen eingehen möchte.Robert Kassian ist 50 Jahre alt, Stabschef des Weißen Hauses und ein Patriot durch und durch. Er ist der Ruhepol und hat immer authentisch und nachvollziehbar gehandelt. Von Beginn an war er mir sehr sympathisch.Bei Maggie Costello hingegen bin ich zwiegespalten. Sie ist eine Frau, die ebenfalls im Weißen Haus arbeitet. Nachdem der letzte Präsident aus dem Amt ausgeschieden ist, haben viele ihre Posten aufgegeben, doch Maggie ist eine der wenigen, die geblieben ist. Sie ist strebsam und gibt nicht auf, egal welche Steine ihr in den Weg gelegt werden. Manches Mal war mir das allerdings ein bisschen zu extrem und wirkte unglaubwürdig.Die Handlung hat mir von Beginn an sehr gut gefallen. Es ging gleich spannend los und die Spannung hielt sich auch eine ganze Weile. Dennoch fehlte es mir ein wenig an Action. Vom Klappentext her hatte ich doch noch ein bisschen mehr erwartet. Der Autor nennt in dem Buch keine Präsidentennamen, doch er macht die Sache so eindeutig, dass man zu jedem Zeitpunkt weiß, über welche Personen gesprochen wird. Es gibt viele Parallelen zu der Realität, so dass es amüsant und erschreckend zugleich war. Die Auflösung am Ende war ein wenig überraschend, mir persönlich aber auch ein wenig zu glatt. Dennoch gibt es von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung, denn ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.Fazit:"Der Präsident" von Sam Bourne erhält von mir eine Leseempfehlung. Bei den Charakteren war ich zwiegespalten, die Handlung hat mich auch ohne viel Action, dafür aber mit viel Spannung überzeugen können. Der Schreibstil war auch überraschend angenehm.4/5 Punkte(Sehr gut!)Vielen Dank an den den Verlag Bastei Lübbe und an Netgalley zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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  • Der Präsident, den derzeit jeder kennt ...

    Der Präsident
    Isar-12

    Isar-12

    13. September 2017 um 11:37

    Dieses Buch erzählt eine fiktive Geschichte um den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika und seinem direkten Umfeld von Vertrauten. Sam Bourne ist dabei das Autoren-Pseudonym des preisgekrönten britischen Journalisten Jonathan Freedland. Der Leser weiß sofort wer hier eigentlich aktuell beschrieben wird. Die Ähnlichkeit schreit direkt danach, obwohl kein Name des Präsidenten genannt wird. Er ist aber nur der Auslöser für die Story dieses Thrillers. Die Hauptprotagonistin Maggie Castello, eine Mitarbeiterin im Weißen Haus, findet nach und nach geheime Details von Verschwörungen und Intrigen heraus, die im Umfeld des Präsidenten laufen. Dabei gerät sie selbst auch in tödliche Gefahr. Ihr Vorgesetzter McNamara, ein durchtriebener Prolet, scheint der Drahtzieher dabei zu sein. Sam Bourne hat hier ein Szenario entwickelt, dass man sich als Leser jederzeit so in der Realität vorstellen könnte. Obwohl die Geschichte durchaus spannend war, konnte sie mich aber nicht komplett fesseln. Zuviel wurde mir dabei mit Klischees wie Sexismus, Rassenhass, etc. gearbeitet. Natürlich belegt ein aktueller Präsident dies zwar auch, aber ich denke dass es durchaus noch "normale" Mitarbeiter im Weißen Haus gibt, trotz der aktuellen Situation. So bleibt bei mir am Ende das Fazit eines guten Thrillers, aber nicht eines Buches dass mich komplett überzeugen kann.

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    • 3
  • Der Spannungsbogen stieg - und sinkte wieder...

    Der Präsident
    MareikeUnfabulous

    MareikeUnfabulous

    12. September 2017 um 08:04

    Ich habe dieses Buch bewusst gewählt, weil es politisch kaum aktueller sein könnte. Davon abgesehen, dass ich selbst in der Außenpolitik tätig bin und mich voller Spannung auf den Thriller freute. Die Geschichte beginnt direkt mit der Nacht, in der sich der amerikanische Präsident nach einer - seiner Meinung nach - kritischen Aussage aus Nordkorea angegriffen fühlt und einen Krieg auslösen will. Er kann aufgehalten werden. Danach wird das Buch aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum Einen aus der Sicht von Maggie Costello, die verschiedenen mysteriösen Geschehnissen auf den Grund geht und dabei genauso hart wie herzlich ist. Sie arbeitet im Weißen Haus und kämpft mit den damit verbundenen Verurteilungen. Zum Anderen werden die Geschehnisse aus der Sicht von Stabchef Bob Kassian und Verteidigungsminister Burton geschildert, die den Präsidenten mit aller Macht beiseite schaffen wollen.Bereits auf den ersten 130 Seiten stellte ich fest, dass der Spannungsbogen immer wieder stieg - und wieder sinkte. Ein einziges Auf und Ab, das mir das Lesen ziemlich erschwert hat und dem Buch in der Gesamtbewertung ein paar Sternchen kostet. Zudem habe ich die Kapitel von Maggie weitaus lieber gelassen, weil... Ja, warum eigentlich? Die Kapitel erschienen mir irgendwie raffinierter und nicht so trocken. Insgesamt hat mir das Buch wegen des politischen und aktuellen Bezugs sehr gut gefallen. Meine Leselust hat unter dem nicht konstanten Spannungsbogen jedoch sehr gelitten, weshalb ich leider nur 3 Sterne geben kann. Einige Seiten habe ich sogar nur überflogen.

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  • Ein Thriller, der im Gedächtnis bleibt!

    Der Präsident
    Bibbey

    Bibbey

    09. September 2017 um 14:31

    INHALTWenn ein einziger Tweet den Dritten Weltkrieg auslösen könnte, würden wir merken, wenn es so weit ist? Wenn ein einziger Mann, egoistisch und selbstverliebt, skrupellos und machtbesessen, mit einem Knopfdruck über die gesamte restliche Welt entscheiden könnte, wäre jemand in der Lage, ihn aufzuhalten?Maggie Costello steht diesem Alptraum entgegen, als sie erfährt, dass der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika nur knapp von einem Atomangriff auf Nordkorea abgehalten werden konnte. Schnell muss die junge Frau jedoch feststellen, dass der egomanische Präsident nicht das einzige Problem im Weißen Haus ist. Nicht nur die USA ist in Gefahr – das Schicksal der ganzen Welt steht auf der Kippe.MEINUNGWow! Wenige Wörter können dieses Buch in meinen Augen so treffend beschreiben. Ein fantastisches Werk von ungeheuerlicher Aktualität, mit wahnsinnig echten und gerade deshalb unglaublich echten Szenarien. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, mitten im Weißen Haus zu stehen und den schimpfenden Präsidenten im nächsten Raum zu hören.Clever verstrickt, extrem gut recherchiert und hervorragend beschrieben ist dieser Thriller, der sich wohl um eines der aktuellsten und meistdiskutiertesten Themen überhaupt dreht.Der Leser wird direkt in das Geschehen geschmissen, die Spannung hat eigentlich am Anfang bereits ihren Höhepunkt erreicht. Wer aber denkt, dass es von da an bergab geht, der hat sich getäuscht. Ein erschreckender Cliffhanger jagt den nächsten und die Seiten fliegen nur so an einem vorbei – das Buch war in kürzester Zeit ausgelesen.Und dennoch ist die Handlung so komplex, dass ich direkt nach dem Lesen das Gefühl hatte, ich müsse noch einmal von vorn beginnen. Es ist keinesfalls so, dass ich etwas nicht verstanden hätte, es ist einfach nur unglaublich viel und vor allem vernetzte Information auf einen Schlag. Das hat mir wirklich sehr gefallen, das Buch ist aber keine leichte Kost. Der Leser muss sich darauf einlassen, hier mit etwas konfrontiert zu werden, dass zwar im ersten Moment Fiktion ist, im nächsten aber schon erschreckend nahe an der Wirklichkeit ist. Nachdenklichkeit und Redebedarf sind nicht nur nach beenden der Lektüre, sondern auch mittendrin eine Folge der rasanten Kapitel.Der Autor konnte mich so oft überraschen, dass ich irgendwann den Überblick darüber verloren habe. Ich mochte unsere Protagonistin Maggie unheimlich gerne. Sie scheint zu Anfang in ein bestimmtes Muster zu passen, das in meinen Augen stellvertretend für viele Auffassungen amerikanischer, aber auch europäischer Menschen steht. Ihre Entwicklung mit anzusehen ist super spannend.Aber auch die anderen Figuren sind alle sehr kompliziert gestrickt und überhaupt nicht durchschaubar. Das ist wohl einer der Hauptgründe, der das Buch so gelungen macht.Das Ende ist absolut nachvollziehbar und auf eine Art zufriedenstellend, die einem trotzdem keine Ruhe lässt. Aber ihr müsst es selbst lesen und euch überzeugen!FAZITIn meinen Augen ein echtes Meisterwerk. Unbedingt lesen, es lohnt sich!5 VON 5 BUCHHERZEN! ♥♥♥♥♥

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  • Der Präsident

    Der Präsident
    Kristine_liest

    Kristine_liest

    05. September 2017 um 14:05

    Was für eine Buch! Mitreißend und durchwegs spannend, flüssig zu lesen schreibt Sam Bourne eine Geschichte, in der Fiktion und Realität auf erschreckende und beängstigende Weise miteinander verwischen. Anfangs tat ich mich ein bisschen schwer, so viele Namen und Amtsbezeichnungen machen es einem nicht leicht, in das Buch reinzukommen. Wenn man sich aber einfach drauf einlässt, dann klappt es nach einer Zeit wunderbar. Die Kapitellänge variiert stark, aber kleine, geschickt gesetzte Cliffhanger treiben einen voran und lassen kaum Zeit zum Verschnaufen. Auch wenn der Bezug zur Wirklichkeit nicht gegeben wäre, hätte mich "Der Präsident" wunderbar unterhalten; durch Trump allerdings kommt eine erschreckende und gruselige Komponente hinzu. Absolute Leseempfehlung!

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  • Toller Thriller

    Der Präsident
    Luelue83

    Luelue83

    05. September 2017 um 10:08

    Wer hätte gedacht das Trump zum Präsidenten gewählt wird! Der Name wird hier zwar nicht namentlich erwähnt aber das Schattenbild hat schon große Ähnlichkeiten mit dem derzeit amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten. Damit hat mich das Buch Cover auch sofort angesprochen. Der Inhalt des Buches ist ebenso provokant, humoristisch aber auch erschreckend faktisch und wie ich finde, in vielen Punkten beachtens-, und bedenkenswert. Sam Bourne verleiht seiner Titelfigur viele Eigenschaften die man sich an Trump nicht nur vorstellen muss. Er aus der Wirtschaft, Fremdenfeindlich, holt seine Tochter ins Boot und seine spontanen Beiträge zur später Stunde im Social Media sind aus dem Bauch heraus. Auch die politische Situation zwischen den USA, Nordkorea und China ist höchst aktuell. Ich finde das macht sowohl die Hauptfigur als auch alle Nebendarsteller sehr realistisch und das Buch enorm spannend. Ich wurde den Gedanken einfach nicht los, dass dieses fiktive Szenario durchaus im realen Leben denkbar ist. Die Hauptfigur in diesem Buch ist aber Maggie Costello. Sie ist bereits die Hauptfigur in Sam Bournes Büchern The last Testamen ( 2007 ) und The Chosen One (2010 ). Auch diesmal ist Sie die risikofreudige Frau die bereits unter dem alten Präsidenten Ihren Job als Friedensverhandlerin im Weißen Haus nachging und aus Pflichtbewusstsein jetzt auch unter dem neuen Präsidenten Ihr bestes gibt. Bei Ihrer Untersuchung zum Selbstmord des Leibarztes des Präsidenten stößt sie auf eine Verschwörung die unvorhersehbare Kreise ziehen wird. Der Thriller beginnt sehr rasant mit einer nächtlichen Wutattacke des Präsidenten der, ausgelöst durch einen Kommentar der Nordkoreaner, fast in einem Atomangriff geendet wäre. Zum Glück konnte das unter anderem durch Jim Bruton (Verteidigungsminister) und Bob Kassian (Stabschef) verhindert werden. Der Willkür eines dermaßen hitzköpfigen Oberbefehlshabers ausgesetzt, planen Sie, unter dem Deckmantel des Patriotismus ein Attentat auf den Präsidenten. Alles in allem fand ich das Buch absolut spannend, gut ganz durchdacht und vor allen Dingen trifft er den aktuellen Zeitgeist.

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  • Sehr starker Anfang, danach leider nur noch Mittelmaß

    Der Präsident
    Luiline

    Luiline

    03. September 2017 um 16:32

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Buch "Der Präsident" von Sam Bourne.   Verlag: Bastei Lübbe / Seitenzahl: 479 / Erscheinungsjahr: Juli 2017 / Originalausgabe: "To kill the President" / Übersetzung: Ruggero Leò / ISBN: 978-3-404-17658-8 / Preis: 10,00€ (Print) / 8,99€ (E-Book)   Inhalt:  Stell dir vor, der mächtigste Mann der Welt wäre ein gefährlicher Egomane ...Als die Bürger der USA einen unberechenbaren Demagogen zum Präsidenten wählen, hält die Welt den Atem an. Kaum jemand weiß: Bereits kurz nach Amtsantritt ordnet der Präsident fast einen Atomschlag an, nachdem ein Wortgefecht mit dem Machthaber von Nordkorea aus dem Ruder läuft. Eins ist den Mitwissern klar: Jemand muss etwas unternehmen, oder die Welt steht kurz vor einem dritten Weltkrieg. Ein Attentat scheint der einzige Ausweg ...   Meine Meinung:  Der Anfang des Geschichte war sehr vielversprechend und hat einen spannenden Thriller versprochen. Direkt am Anfang erfährt man, was für ein unberechenbarer Mensch der Präsident ist und es wird schnell klar, wer das reale Vorbild für das Buch gewesen ist. (Ein Blick auf das Cover genügt). Der Präsident hat in dem Buch auch keinen Namen und wird immer nur "Der Präsident" genannt. Leider verliert sich dieser Aspekt im Laufe der Geschichte und ich hätte mir etwas mehr Satire gewünscht. Nach einem rasanten Beginn verliert sich die Geschichte ein wenig. Die Handlung hätte ruhig etwas gekürzt werden können. Man begleitet unterschiedliche Protagonisten und erfährt etwas über ihre Motive und Ansichten. Manche Gedankengänge konnte ich nicht ganz nachvollziehen und einige Aspekte waren meiner Meinung nach an den Haaren herbei gezogen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das Buch hat sich flüssig lesen lassen. Das Ende kam leider nicht sehr überraschend und die Auflösung war vorhersehbar. Andere Aspekte wurden dagegen am Ende nicht mehr aufgegriffen, was ich sehr schade finde. Für mich hat die Geschichte kein rundes Ende. Der Thriller thematisiert das aktuelle Zeitgeschehen, vor allem das in den USA. Die Aktualität des Buches hat mir daher sehr gut gefallen. Der starke Anfang hat sich leider nicht durch das ganze Buch gezogen.           Fazit:Leider war das Buch im Endeffekt nur Mittelmaß. Die Geschichte schien sehr vielversprechend. Insgesamt ist Handlung sehr rasant, was über die ein oder andere Länge hinwegsehen lässt.Trotzdem kann ich den Thriller in gewisser Weise empfehlen.   Daher gibt es von mir 3 Sterne!

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  • Ein aktueller Thriller

    Der Präsident
    Kirschbluetensommer

    Kirschbluetensommer

    01. September 2017 um 16:49

    In Sam Bournes neuem Roman geht es um einen machtbesessenen Präsidenten der Vereinigten Staaten, der mit seinem extrem schlechten Verhalten auffällt und die Welt in den Abgrund zu stürzen droht. Es fehlt nicht viel - ein Streit reicht aus und es ist soweit: Er will den bekannten roten Knopf drücken. Dieser Präsident muss daher schleunigst gestoppt werden und als einziges probates Mittel ist dafür nur ein Attentat geeignet...Das Buch hat mich absolut überzeugend, auch wenn es kleinere Längen zwischendurch hatte. In erster Linie hat mich die Aktualität beeindruckt. Auch wenn der tatsächlich amtierende Präsident noch nicht lange an der Macht ist, werden in diesem Buch schon so viele tatsächliche und ähnliche Vorfälle dargestellt, dass das Buch schon fast tagesaktuell zu sein scheint. Das fand ich absolut genial an diesem Buch. Ebenso faszinierend war für mich die Namensgebung der Verschwörer: Bruton und Kassian. Das erinnert den Geschichtsliebhaber gleich an Brutus und Cassius, die Caesar ermordeten.Das Buch beginnt sehr spannungsvoll und auch zwischendurch wird die Spannung zusätzlich geschürt. Zwischendurch lässt die Spannung allerdings etwas nach, was ich schade fand. Es gab auch eine Wendung, die ich ziemlich vorhersehbar fand. Daher muss ich dem Buch leider einen Stern abziehen.Die Charaktere fand ich überaus gelungen. Erstaunlich fand ich, dass der Präsident selbst eigentlich eher eine Nebenfigur ist. Er handelt selbst - abgesehen vom Anfang kaum und tritt meistens nur durch Schilderungen über ihn auf. Handelnde Personen sind vielmehr Leute aus seinem Mitarbeiterstab oder sonstige Regierungsangehörige, sowie ein paar außenstehende Personen, die nur am Rande etwas mit ihm zu tun haben.Ich kann das Buch allen empfehlen, die sich für Politthriller und die aktuelle politische Lage in den USA interessieren. Ich fand das Buch genial und empfehle das Buch definitiv weiter.

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  • Not my president!

    Der Präsident
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    26. August 2017 um 15:20

    Amerika hat gewählt und der Schock sitzt tief denn das Land wird von einem Mann nun geleitet bei dem man mit allem rechnen muss und nicht weiss wie das Land morgen aussieht...und als wäre dies nicht schon schlimm genug rastet der Präsident bei einer Verlautung von Nordkorea dermaßen aus dass er umgehend Atomraketen schicken will...nur mit viel Mühe und schlauen Schachzügen kann der Präsident von diesem wahnwitzigen Plan abgebracht werden...!Für den Verteidigungsminister Jim Bruton und dem Stabschef Robert Kassian ist klar- mit diesem Präsidenten wird die USA an die Wand gefahren, er ist eine ständige und ernstzunehmende Gefahr... und sie wollen über den Arzt des Präsidenten versuchen ihn des Amtes zu entheben...Doch kurze Zeit später wird der Arzt ermordet aufgefunden, angeblich Selbstmord, und Maggie Costello bekommt von ihrem Vorgesetzten den Auftrag nachzuforschen was passiert ist...und umso mehr Maggie forscht umso mehr entdeckt sie dass ein Anschlag auf den Präsidenten geplant ist...einen Mann den sie überhaupt nicht austehen kann, hinter dem sie nie stehen würde...und wie soll sie nun handeln?Ihn sterben lassen oder soll sie ihren Vorgesetzten warnen und dadurch den Präsidenten retten?Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...Bei diesem Buch fragt man sich ständig- ist das jetzt einfach nur ein Witz oder die Wahrheit?Und dieses Schwanken zwischen "Oh bitte nicht" und "das hat er doch schon so ausgesagt" machen dieses Buch zu einem absolut spannenden und packenden Thriller den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte!Der Beginn war sehr spannend gehalten und hatte mich schon entsetzt und atemlos zurückgelassen.Danach wird es erstmal etwas schwierig da der Autor die ganzen Vorgänge im Weissen Haus beschreibt, auch wer welches Amt vertritt und wie die Gesetze wo gelten gemacht werden können, das war oft mit mehrmaligen Lesen erst zu verstehen, aber doch interessant und auch wichtig- denn es zeigt auf dass man einen Präsidenten nicht so einfach von seinem "Thron" stossen kann.Es bleibt jedem selbst überlassen welchen Präsidenten er in diesem Buch sieht, für mich ist ganz  klar Trump dargestellt, nicht nur auf dem Buchcover sondern auch vom Verhalten des Präsidenten im Buch.Der Präsident ist im Prinzip ein rechtsextremer, dummer Narzist mit einer Aufmerksamkeitsspanne und Intelligenz einer Amöbe, er liebt es zu twittern, egal wie unwahr seine Aussagen auch sein mögen, denn er ist schliesslich der Präsident des grössten Landes auf der Erde.Die Protagonisten sind allesamt sehr gut und glaubwürdig herausgearbeitet und konnten mich komplett überzeugen, egal ob sie jetzt für oder gegen den Präsidenten sind.Auch was es bedeutet, gerade als Frau, für so einen Mann und sein Kadar zu arbeiten- mit Maggie hat der Autor ein lebhaftes  Bild mit dem eigenen, inneren Konflikt erschaffen.Dem Autor gelingt einfach ein Gesamtbild zur aktuellen politischen Lage in den USA und die Frage die man sich selbst stellt- würde man wollen das der Präsident ermordet wird oder nicht?Wäre es für das Land in dem Moment ein Befreiungsschlag oder der Untergang?Wie würde die Bevölkerung reagieren, andere Staatsvertreter?Was ist richtig was ist falsch?Für mich ein Thriller der aktueller nicht sein könnte und mich sprachlos und geschockt zurückgelassen hat.Ein Must-Read für 2017 und somit eine klare Leseempfehlung!

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  • Spannend bis zum Schluss... oder Satire?!

    Der Präsident
    dorothea84

    dorothea84

    26. August 2017 um 09:13

    Kaum hat er sein Amt angetreten ordnet der Präsident fast einen Atomschlag an. Eins ist jedem klar, jemand muss etwas unternehmen oder die Welt erlebt seinen 3. Weltkrieg. Ein Attentat scheint der einzige Ausweg... Es gibt so viele versteckte und offene Hinweise, das man die Ähnlichkeit mit einem anderen Präsidenten nicht leugnen kann. Nach den ersten 10 Seiten musste ich erst Mal inne halten und habe mich gefragt ob er nicht schon wirklich mal so kurz davor war, den Knopf zu drücken. Die Geschichte ist spannend, interessant und auch sehr geheimnisvoll. Viele Charaktere, viele Sichtweise, ein paar habe mich am Anfang verwirrt. Doch man merkt das alles einen roten Faden hat, der zum Ende führt und erst wirklich am Ende die große Auflösung gibt. Also Geduld haben, die Geschichte genießen und hoffen das sie nie real wird. Maggie ist so zu sagen der Hauptcharakter, Spannungshöhen gibt es da können einen die Tränen kommen. Manchmal ist es, mir persönlich, zu politisch. Doch ein Thriller, der einen bis zum Ende fesselt und man sich immer wieder fragt warum man das jetzt erzählt bekommt. Fokus liegt nicht immer auf dem Eindeutigem. Ehrlich gesagt, habe ich dank diesem Buch viele interessante und lange Gespräche mit Arbeitskollegen und Freunden geführt. Ab und zu hatte es für mich etwas von einer Satire.

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  • Mein Lesehighlight! Fiktion trifft auf Realität!

    Der Präsident
    Gina1627

    Gina1627

    20. August 2017 um 14:04

    Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht. „Zitat Abraham Lincoln“  So geschehen hat Amerika seinen neuen Präsidenten gewählt, der in der Bevölkerung sehr umstritten ist und polarisiert. Zu seinen Aufgaben gehört es, sein Land zu beschützen. Doch wer beschützt das Land, wenn er kurz vor einer katastrophalen Entscheidung steht und sich mit dem Machthaber von Nordkorea anlegt? Als ein gerade noch weltumfassender Entschluss verhindert werden kann, entwickelt sich  im Regierungsumfeld eine Gruppe, die solch ein Szenario für die Zukunft ausschließen will. Eine fast unlösbare Aufgabe! Machtbedürfnisse, Intrigen und  Gegner müssen überwunden werden. Ein Attentat wird gerade noch rechtzeitig verhindert. Als Rechtsberaterin des Präsidenten beginnt für Maggie Castello die Aufgabe, alle Vorkommnisse zu entschlüsseln. Ein atemberaubender und lebensgefährlicher Wettlauf mit der Zeit  liegt vor ihr.  „Der Präsident“ ist ein superspannender und leider auch realitätsnaher Politthriller, der voller Horrorszenarien, Machtspielen, Intrigen, Schuldgefühlen und zum Glück auch Menschen handelt, die Verantwortungsbewusstsein und Ehre kennen. Sam Bourne hat einen hervorragenden und spannenden Schreibstil und Sprachgebrauch, bei dem man seine journalistische Schulung und seine Erfahrung als Auslandskorrespondent spürt. Der Thriller ist wie ein Sog, bei dem man trotz der unfassbaren Szenarien auf ein gutes Ende hofft. Sehr bildlich sind die Beschreibungen im  Buch und von Anfang an kommt das Gefühl auf einen Kinofilm zu erleben. Man bekommt Angst und Abscheu  vor den Mächtigen und Respekt und Hochachtung vor den Mutigen, die noch Verantwortungsgefühl und ein Rückgrat haben. Durch den ständigen Orts- und Zeitwechsel suchtet man durch das Buch und ist fasziniert von den ineinandergreifenden Ereignissen. Das Geschehen und die rasante und spannende Aufklärungsarbeit von Maggie Castello triggert einen die ganze Zeit. Sie ist ein toller Charakter im Buch, lebendig, authentisch und auch im wirklichen Leben vorstellbar! Die Sicht der Dinge mit Maggie zu erleben ist einzigartig und aufregend.  Ich habe ihre Scharfsinnigkeit, ihre Intelligenz und ihren Einfallsreichtum bewundert. Hoch lebe Maggie!  Ein faszinierendes Leseerlebnis! Sam Bourne hat mich mit „Der Präsident“ hervorragend unterhalten. Ein atemberaubend spannender Verschwörungsthriller, der mit zu einem meiner Lesehighlights zählt! Sehr gerne hätte ich auch noch mehr wie 5 Sterne vergeben.  

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    • 2
  • Ein spannendes Spiel mit der Realität und einer realistischen Fiktion

    Der Präsident
    Renken

    Renken

    20. August 2017 um 13:32

    „Der Präsident“ von Sam Bourne fasziniert vielfach. Dieser Thriller spielt gleichzeitig mit Realitäten und Fiktionen im Innersten des Weißen Hauses und der Macht des amerikanischen Präsidenten. Dabei überrascht er den Leser gleich mehrfach durch unerwartete Wendungen und Entwicklungen und einer sehr starken Protagonistin, die energisch Wahrheiten aufdeckt und gleichzeitig dem Leser aufregende moralische Fragestellungen mit auf den Weg gibt.Zum Inhalt:Ein Geschäftsmann, gleichzeitig ein extrem ich-bezogener Mann wird Präsident der Vereinigten Staaten. Nichts ist mehr wie es war, auch nicht im Weißen Haus. Das Personal wurde fast vollständig ausgetauscht und die politischen Ziele völlig neu definiert. Eines Nachts gerät der Präsident nach einem Statement aus Nordkorea in Wut oder besser außer Kontrolle und befiehlt den Einsatz von Nuklearwaffen gegen Nordkorea und China. Letztlich befiehlt er also nichts weniger als die Vernichtung der Menschheit. Mit einer geschickten Finte konnte ein Offizier den Präsidenten in letzter Sekunde dazu bringen, seinen Befehl zurückzunehmen.Doch dieser Vorfall bleibt nicht ohne Folgen. Einige der Zeugen des Geschehens wollen unbedingt eine weitere ähnlich brenzlige Situation vermeiden. Sie wollen den Präsidenten aus dem Weg räumen. Die legalen Mittel erscheinen dabei schnell aussichtslos. Bleibt also noch die Option eines Attentates, um die Welt vor dem nächsten Wutanfall des Präsidenten mit ungeahnten Konsequenzen zu schützen.Maggie Castello, eine Mitarbeiterin der Rechtsabteilung des Weißen Hauses, wird mit einer internen Untersuchung beauftragt. Sie war schon unter dem vorherigen Präsidenten im Weißen Haus beschäftigt und steht dem amtierenden Präsidenten kritisch gegenüber. Im Rahmen ihrer Ermittlungen kommt sie der Verschwörung auf die Spur und zieht die richtigen Schlüsse.Mein Eindruck:Die Geschichte spielt vor einem hochaktuellem Hintergrund. Die Gemeinsamkeiten zwischen Realität und Fiktion sind erschreckend eng miteinander verflochten. Das allein hinterlässt schon einen bleibenden Eindruck und verleitet dazu, den aktuell amtierenden Präsidenten an einigen Stellen etwas anders zu betrachten. Auch die die politischen Ansichten und Ziele des wichtigsten Beraters des Präsidenten sind an der Realität angelehnt und erscheinen dadurch sehr glaubwürdig, auch wenn sie teilweise etwas übertrieben ins Szene gesetzt werden.Besonders beeindruckt hat mich Maggie Castello, die mit ihrem unglaublichen Scharf- und Spürsinn den Geschehnissen im Weißen Haus auf die Schliche kommt und entsprechende Schlüsse zieht. Sie ist es auch, die immer wieder über die Konsequenzen ihrer Entdeckungen nachdenkt und dem Leser dadurch zahlreiche moralische Fragen mit auf den Weg gibt. Man ist geneigt über diese Fragen intensiver nachzudenken. Maggie ist ein sehr interessanter Charakter, der sehr vielschichtig rüberkommt. Auf der einen Seite ist sie sehr konzentriert, analytisch und clever, auf der anderen Seite zeigt sie aber auch emotionale Facetten. Das macht sie sehr sympathisch und liebenswert.Die Handlung ist durchgängig spannend. Viele Andeutungen auf folgende Abschnitte halten den Leser zwangsläufig bei der Stange. Dazu sind die Kapitel übersichtlich und inhaltlich gut voneinander getrennt. Die Geschichte lässt sich gut und flüssig lesen. Was diesen Thriller aber besonders auszeichnet, ist der mehrfache Richtungswechsel. der Geschichte, die den Leser überraschen. In kleinen Szenen werden verschiedene Männer ermordet ohne dass ein direkter Zusammenhang zur aktuellen Handlung besteht. Erst nach und nach wird das volle Ausmaß der Geschichte deutlich, was man zu Beginn sicher nicht erwarten würde.Fazit:Sam Bourne, bzw. Jonathan Freedland, mischt hier reale und fiktive Dinge zu einem exzellenten und überraschenden Thriller.

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  • Ein Triller Aktuell und Brissant

    Der Präsident
    Arietta

    Arietta

    16. August 2017 um 15:37

    Meine Meinung zum Buch und Autor Es war mein erster Roman von dem Autor Sam Bourne, den ich gelesen habe und bin sehr begeistert. Man hatte das Gefühl er ist ein Hellseher, er erzählt den Konflikt von Korea und Amerika, so brisant und Aktuell , eine Welt durch zwei Machthaber die am Rande des dritten Weltkrieg steht. Obwohl er dem Präsidenten keinen Namen gibt, weiß man beim Lesen auf wenn die Geschichte gemünzt ist. Ein Präsident, wie sein Gegner die unberechenbar sind. Seine Figuren sind so real und Bildhaft dargestellt. Seinen Schreibstil fand ich sehr flüssig, spannend und mitreißend. Man merkt das der Autor über ein großes Wissen verfügt, den dahinter steckt der berühmte und Preisgekrönte Journalist Jonathan Freedland, der als Berichterstatter in Washington für die THE GUARDIN tätig war. Ein Intelligenter Kriminalroman, so nahe an der Wahrheit, das man Gänsehaut beim Lesen hatte. Sehr beeindruckt hat mich Maggie Castello die schon lange Jahre im Weisen Haus arbeitet . Eine Frau die tiefe Einblicke in die Machenschaften hat. Man bekam mit Maggie tiefe Einblicke von den Machenschaften rund um den Präsidenten und dessen Männern. Auch der wahre Charakter von ihrem neuen Chef den Präsidenten, erlebte man Haut nah, sein Aufbrausen, seine Drohungen und Gebärden, wirken Echt. Sehr erschüttert hat mich die Äußerung : Ich bin fast versucht, diese gelben Sterne wieder einzuführen – will vielleicht jemand einen gelben Halbmond ? -, nur um zusehen, wie sie sich in die Hose machen. Meinst du nicht der Boss wäre dafür zu haben? ( Seite 374) Seine Männer um ihn herum sind keinen Deut besser, waren mir Robert Kassein und Jim Bruton am Anfang noch Sympathisch, wird man nach und nach eines besseren belehrt. Es tun sich sich tiefe Abgründe auf , man landet in einem Sumpf aus Intrigen. Auch Maggie, eine Ehrliche Person, erkennt langsam wie ihr Freund Richard tickt, das er sie hintergeht, ausnutzt und sie nur ein Spielball für sie ist. Mac Namara ein hohes Tier im Haus ist genauso Skrupellos und scheint vor nichts zurück zu schrecken. Männer mit zwei Gesichtern. Morde geschehen, erst der Leibarzt des Präsidenten, warum , war er im Weg, wer steckt wirklich dahinter? Selbst Maggi und ihre Familie schweben in Lebensgefahr, es wird immer brenzliger. Wem kann Maggie noch vertrauen, ein Attentat ist auf den Präsidenten geplant, keiner will ihr zuhören. Man merkt ihre Verzweiflung, als sie mit allen Mittel versucht es zu verhindern, ob es ihr gelingt, es ist schon fünf vor zwölf. Ob sie es schafft ist sehr fraglich, es scheint einem man will ihre Rettungstat verhindern... Eine sehr spannende, facettenreicher Triller vor einem brisanten und Aktuellen Hintergrund !

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  • Erschreckend nah dran an der Realität

    Der Präsident
    MikkaG

    MikkaG

    15. August 2017 um 23:41

    Die Silhouette auf dem Cover sieht verdächtig vertraut aus, und auch die Beschreibung des Präsidenten im Klappentext lässt wenig Zweifel daran, worin (oder besser gesagt in wessen Person) der angepriesene Bezug zur politischen Lage in Amerika besteht.'Stell dir vor, der mächtigste Mann der Welt wäre ein gefährlicher Egomane' fordert mich der Klappentext auf, und ehrlich gesagt kommt mir das in Anbetracht der jüngsten Ereignisse in etwa so sinnig vor wie 'Stell dir vor, der Himmel wäre blau'.  Was ich mit absoluter Sicherheit über diesen Thriller sagen kann: es ist sehr, sehr schwer, Fiktion von Realität zu trennen, denn so absurd sich der fiktive Präsident auch verhält, man kann sich leider nur zu gut vorstellen, dass sich die Dinge genau so entwickeln könnten. (In vielem mag man sogar den Eindruck gewinnen, Sam Bourne habe hellseherischer Fähigkeiten.) Deswegen hätte dieses Buch wohl nicht vor zehn Jahren geschrieben werden können – oder zumindest hätte man es damals wahrscheinlich als unrealistisch abgetan –, aber jetzt ist es glaubhaft, topaktuell und auf bestürzende Weise hochspannend. Um es ganz unverblümt beim Namen zu nennen: der Präsident im Buch ist ein sexistischer, rassistischer Narzisst mit der Aufmerksamkeitsspanne einer Fruchtfliege. Der Geniestreich dabei? Sam Bourne lässt diesen überlebensgroßen Machtmenschen niemals selber zu Wort kommen, sein Verhalten wird in keiner Szene direkt gezeigt. Der Leser verfolgt die Geschehnisse sozusagen aus den Kulissen heraus, wenn sowohl Anhänger als auch Gegner sich verzweifelt um Schadensminimierung bemühen. Die einen, damit die eigene Macht nicht ins Wanken gerät, die anderen, damit die Welt nicht im nuklearen Armageddon untergeht. Wobei Letztere sehr unterschiedliche Ansichten darüber haben, was eine akzeptable Lösung wäre... Amtsenthebungsverfahren oder Attentat? In meinen Augen verhindert der Autor damit zum einen, dass der Präsident doch zu sehr als überzogene Parodie wirkt, und zum anderen gibt er dem Leser in Gestalt der politischen Gegner auch eine Reihe von Charakteren an die Hand, deren Verhalten er tatsächlich nachvollziehen kann – und stellt ihn damit vor ein moralisches Dilemma. Er zwingt ihn dazu, sich unbehaglich zu fragen, was er selber als entschuldbar erachten würde. Kann Mord gerechtfertigt sein, wenn es sonst keine Optionen mehr zu geben scheint? Das ist für mich das Interessanteste an diesem Buch: das Ausloten der eigenen Prinzipien. Sympathieträgerin und personifiziertes Gewissen des Lesers ist Maggie Costello, die versucht, im Herzen der Macht gegen den Strom zu schwimmen und einen positiven Einfluss auszuüben. Sie war mir sehr sympathisch, nur gelegentlich fand ich sie etwas arg naiv für jemanden, der schon seit Jahren einen hohen Posten im Weißen Haus einnimmt... Ihr direkter Gegenpart ist Crawford 'Mac' McNamara, und er war der einzige Charaktere, der mir dann doch manchmal ein bisschen 'too much' war  – mir kam es so vor, als hätte der Autor eine Art Checkliste abgearbeitet, damit 'Mac' in möglichst vielen Aspekten ein absoluter Widerling ist, und das schmälert paradoxerweise die Wirkung. Das Buch kann die Spannung meines Erachtens konstant auf einem hohen Level halten, und die Handlung ist geschickt konstruiert, mit der ein oder anderen unerwarteten Wendung. Das Ende hat mich jedoch etwas enttäuscht, denn die Auflösung beruht auf etwas, das ich nicht plausibel fand und in meinen Augen auch der bisherigen Darstellung der Persönlichkeit eines Charakters zuwider läuft. Dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen und es konnte mich trotz dem schwächelnden Ende insgesamt überzeugen.So brisant der Inhalt auch ist, und so beklemmend die Frage, wo man persönlich die Grenze ziehen würde zwischen gewaltfreiem und gewaltsamem Widerstand – der Schreibstil ist locker und unterhaltsam und verhindert damit, dass das Buch sich liest wie eine ermüdende, deprimierende Übersteigerung unserer Wirklichkeit. Fazit:Der Leser braucht gefühlte 5 Sekunden, um sich sicher zu sein, dass der fiktive Präsident in diesem Buch nicht nur zufällig eine gewisse Ähnlichkeit mit dem aktuellen Amtsinhaber aufweist. (Tatsächlich hätte es etwas weniger Holzhammer auch getan.) Dementsprechend spart der Autor nicht mit Kritik und wird dabei interessante ethische Fragen auf, allen voran die, ob ein Attentat jemals eine vertretbare Lösung darstellen kann. Bis fast zum Ende gelingt ihm der Balanceakt zwischen Thriller und Politsatire, dann wirkte die Auflösung auf mich eher halbherzig und konstruiert.Dennoch fand ich das Buch sehr spannend und unterhaltsam, und gerade, wenn man sich mit der aktuellen Politik beschäftigt, ist es eine umso bedrohlichere Vision von "Was wäre wenn...?" 

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  • erschreckend realistisch

    Der Präsident
    tweedledee

    tweedledee

    15. August 2017 um 16:11

    Der US Präsident kann gerade noch davon abgehalten werden, den roten Knopf für einen atomaren Erstschlag gegen Nordkorea und China zu drücken. Nur ein Anschlag scheint Schlimmeres verhindern zu können, zu unberechenbar ist seine Handlungsweise. Als der Leibarzt des Präsidenten augenscheinlich Selbstmord begeht wird Maggie Costello damit beauftragt, den Tod des Arztes genauestens unter die Lupe zu nehmen. Und zwar von McNamara, dem Beraters des Präsidenten, der ihr zutiefst unsympathisch ist.  Maggie, eine Anhängerin des vorigen Präsidenten sieht es als ihre Pflicht, die Stellung zu halten, obwohl viele mit Amtsantritt des neuen Präsidenten ihr Amt aufgegeben haben. Als sie sich mit dem Fall beschäftigt kommt sie einem unglaublichen Plan auf die Schliche und bringt sich selbst und das Leben ihrer Lieben in Gefahr.Es ist erschreckend wie realistisch das Szenario von Sam Bourne wirkt, vor allem vor dem aktuellen politischen Geschehen. Er schreibt mitreißend, so dass ich von der ersten Minute an gefesselt diesen wahnwitzigen Plan verfolgt habe. Die Szenarien im Weißen Haus sind so authentisch beschrieben, ob der Autor hier auf Insiderwissen zurückgreifen konnte? Maggie war mir auf Anhieb sympathisch, sie ist ehrlich, aufrecht und tut was sie für richtig hält. Sie lässt sich nicht beeinflussen und beweist Mut. Andere hätten an ihrer Stelle vielleicht längst aufgegeben, doch Maggie lässt nicht locker bei ihren Ermittlungen.Die Story beginnt spannend um dann wieder etwas ruhiger zu werden, während man sich mit all den wichtigen Protagonisten vertraut machen kann. Man lernt unangenehme Personen kennen und einige, die nicht das sind, das sie vorgeben. Die Handlung ist zumeist aus Maggies Sicht geschildert, man verfolgt aber auch andere Sichtweisen, besonderes spannend fand ich hier die Vorbereitungen auf das Attentat. Zwischendurch werden einzelne Handlungsstränge eingewoben, die in verschiedenen Ländern der Welt spielen und auf den ersten Blick nichts mit der aktuellen Handlung zu tun haben. Erst nach und nach erschließt sich, was es damit auf sich hat. Ab der Hälfte steigt die Spannung dann rapide an, irgendwann war der Punkt erreicht wo ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.Sam Bourne hat einen wirklich brisanten und actionreichen Thriller geschrieben, den ich mir nur zu gut verfilmt vorstellen könnte. Volle Punktzahl!

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