Sam Bourne Der Präsident

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Inhaltsangabe zu „Der Präsident“ von Sam Bourne

Stell dir vor, der mächtigste Mann der Welt wäre ein gefährlicher Egomane ...

Als die Bürger der USA einen unberechenbaren Demagogen zum Präsidenten wählen, hält die Welt den Atem an. Kaum jemand weiß: Bereits kurz nach Amtsantritt ordnet der Präsident fast einen Atomschlag an, nachdem ein Wortgefecht mit dem Machthaber von Nordkorea aus dem Ruder läuft. Eins ist den Mitwissern klar: Jemand muss etwas unternehmen, oder die Welt steht kurz vor einem dritten Weltkrieg. Ein Attentat scheint der einzige Ausweg ...

Ein hochrasanter Verschwörungsthriller mit aktuellem Bezug zur politischen Lage in Amerika

Erschreckend realistisch.

— Das_Blumen_Kind

Hatte es mir spannender vorgestellt.

— Cathy28

Politthriller mit aktuellem Bezug --- realitätsnah

— makama

Packender Thriller, geradezu erschreckend realistisch

— JeannetteBauroth

Spannend und hochaktuell

— TAndres

harry potter haftes rumrühren einer gutmenschelnden irin, die atomkrieg verhindert und präsidenten entmachtet. viele deja vus, viel abgeschr

— Pashtun Valley Leader Commander

sehr spannend mit vielen Parallelen

— Brunhildi

Verschwörungen innerhalb des weißen Hauses, Parallelen zur Realität nicht ausgeschlossen.Spannend erzählt.

— Filzblume

aktueller und politischer Bezug, leider ohne einen konstanten Spannungsbogen

— MareikeUnfabulous

Unglaublich spannender Thriller, der täuschend nah an der Realität ist!!!

— Bibbey

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  • Politthriller mit aktuellen Bezug

    Der Präsident

    makama

    10. November 2017 um 09:45

    Amerika, bzw. die USA haben einen Despoten zum Präsidenten gewählt. Unberechenbar --- wie wahr ( Leider)Die Welt hält den Atem an. Doch das ist nicht alles - nach einem Streit mit Nordkorea eskaliert die Situation.  Der Präsident - gleichzeitig Oberbefehlshaber der Truppen - ordnet fast einen Atomschlag an.....Das muss auf alle Fälle verhindert werden ---- sonst droht ein dritter Weltkrieg.....Aber wie?Maggy Castello, die Hauptprotagonistin des Buches arbeitet seit Jahren im weißen Haus und hat mit dem neuen Präsidenten ( der übrigens im Buch keinen Namen hat und nur der PRÄSIDENT genannt wird) so wie mit seinem ebenso ruchlosen Chef-Strategen Crawford "Mac" Namara so ihre Probleme.Die überezugte Demokratin kommt bald in einen großen Gewissenskonflikt ---- denn es gibt eine Verschwörung..... Einen Attentat auf den Präsidenten steht kurz bevor.Wie soll sich die rechtschaffende Frau entscheiden?Ein großes Dilemma - verhindert sie den Mord oder überlässt sie die Welt der Gnade dieses Tyrannen und seinen Mitstreitern.Fazit und Meinung:Wie wir alle wissen, hat das Buch, dass erst in diesem Jahr erschienen ist einen mehr als aktuellen Hintergrund.Es ist interessant geschrieben und gibt Einblicke in die Welt des weißen Hauses.Mir hat es gut gefallen, obwohl es etwas gedauert hat, bis ich in die Story hineingekommen bin. Viele aktuelle Bezüge manchen das Buch authentisch.Sehr gut finde ich auch das deutsche Cover - eine verschwommene amerikanische Flagge und die Siluette eines Mannes, den wir alle kennen.Von mir gibt es 4 Sterne für dieses Buch.

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  • Mitreißend, packend, geradezu entsetzlich realistisch

    Der Präsident

    JeannetteBauroth

    30. October 2017 um 12:37

    Wie weit darf man zum „Wohle der Allgemeinheit“ gehen? Darf man einen einzelnen Menschen töten, um andere zu retten, für die er eine potenzielle Gefahr darstellt? Und wer darf entscheiden, wer sterben muss?Das sind die Fragen, die das Buch „Der Präsident“ aufwirft.Meine erste Reaktion beim Lesen dieses Buches war: Wann wurde das geschrieben? Erschienen sind sowohl das englischsprachige Original „To Kill the President“ als auch die deutsche Ausgabe im Juli 2017. Das heißt, das Buch entstand spätestens Anfang des Jahres. Und das ist unglaublich erschreckend, denn das im Eingang beschriebene Szenario könnte sich genauso gut letzte Woche ereignet haben.Überhaupt punktet der Thriller mit sehr viel Authentizität. Das deutsche Cover deutet auch nicht gerade subtil an, um wen es sich wohl handeln könnte, obwohl der Name des Präsidenten im ganzen Buch nicht ein einziges Mal fällt. Aber das muss er auch nicht, denn jeder einzelne Hauptcharakter kann problemlos einem tatsächlichen Politiker zugeordnet werden, auch wenn der eine oder andere davon zwischenzeitlich das Weiße Haus verlassen hat. Bis auf die vermutlich fiktive Protagonistin Maggie Costello, die im Büro des Rechtsberaters des Präsidenten arbeitet, und aus deren Perspektive wir den Großteil des Buches erleben. Maggie steht vor der eingangs gestellten Frage und trifft eine Entscheidung. Und diese Entscheidung löst eine Kaskade von Ereignissen aus, mit denen sie so keinesfalls gerechnet hätte.Dinge, die mir gefallen haben:1. Sam Bourne aka Jonathan Freedland weiß, wovon er schreibt. Die klugen Analysen, die er seinen Figuren in den Mund legt, ermöglichen tiefe Einblicke in die Psyche der Wähler und Machthaber in Washington. Und ich bin davon überzeugt, dass er mit seinen Einschätzungen goldrichtig liegt. 2. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Einmal erleben wir die Geschehnisse aus der Sicht von Bob Kassian, dem Stabschef, einmal aus der Sicht von Verteidigungsminister Jim Bruton, bisweilen aus der Sicht des Attentäters und überwiegend aus der Sicht von Maggie. Der Leser kann sich ein umfassendes Bild von den Gefühlslage der entsprechenden Personen machen und somit besser die Beweggründe für ihre jeweiligen Handlungen verstehen. Das ist wichtig, denn hier gibt es kein Schwarz und Weiß, nur sehr viel Grau in allen möglichen Schattierungen.3. Dem Leser wird etwas zugetraut. Man ahnt schon recht früh, wer auf welcher Seite steht, und ich weiß es immer sehr zu schätzen, wenn der Autor das den Protagonisten auch ähnlich schnell merken lässt.4. Die Tempowechsel. Der Thriller ist zwischenzeitlich so rasant erzählt, dass ich das Buch erst mal weglegen und etwas anderes, Leichtes, lesen musste, weil es mir zu intensiv wurde. Die intensiven Passagen wechseln sich jedoch mit ruhigen ab, sodass man zwischendurch ein wenig Luft holen kann.5. Das Ende. Schon ungefähr zur Hälfte des Buches habe ich mich gefragt, welchen Ausgang diese Geschichte wohl realistisch nehmen könnte. Bourne hat eine sehr gute Möglichkeit gefunden, seine Geschichte abzuschließen, ohne den Leser zu enttäuschen, und das in vielerlei Hinsicht.Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben:Ich fand Maggie bisweilen ein wenig naiv, erst recht für jemanden in ihrer Position. Und bei manchen Sätzen war ich mir nicht sicher, ob da vielleicht die Sicht eines Mannes durchschimmert oder sie dem Charakter der Hauptperson geschuldet sind. Beispiel: „Er krempelte die Ärmel des weißen Baumwollhemds hoch. Der Anblick seiner Unterarme sandte einen vertrauten erotischen Reize durch Maggies Nervensystem, der ihr Gehirn erreichte, ehe sie ihn unterdrücken konnte.“ Na, das müssen ja ein paar dolle Unterarme sein …Fazit:Ein unglaublich packender Thriller, der zwar nicht den Anspruch erhebt, dokumentarisch aus Washington zu berichten, aber solche Authentizität ausstrahlt, dass man keine Sekunde daran zweifelt, dass es sich jederzeit genauso zutragen könnte. Und der dem Leser aufzeigt, dass es nicht immer nur die offensichtlichen Dinge zu fürchten gilt, sondern die Schaltzentralen der Macht womöglich völlig woanders liegen. Gleichzeitig erlaubt er über die Protagonisten einen Einblick in das Wesen von Personen, die stellvertretend für ganze Personengruppen stehen — Politiker, Soldaten, Wähler.Für mich ein Buch, bei dem ich jeden Abend Gesprächsbedarf hatte.

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  • Brisant und aktuell

    Der Präsident

    sandrar44

    21. October 2017 um 10:04

    Ein Thriller welcher aktueller nicht sein kann. Sam Bourne hat ein Thema aufgegriffen, welches im Moment die Menschheit und die Politik beschäftigt. Die Geschichte beginnt mit einer sehr kritischen Situation, in welcher bereits klar wird, welch ein Typ der Präsident ist. Durch eine kritische Bemerkung aus Nordkorea fühlt er sich so angegriffen, dass er beschließt die Atomwaffen abzufeuern und somit einen Krieg auslösen möchte. Durch das beherzte Handeln einiger Mitarbeiter des weißen Hauses wird es glücklicherweise verhindert.Danach wird das Buch aus verschiedenen Perspektiven erzählt - einmal ist dort Maggie Costello, welche den mysteriösen Geschehnissen auf den Grund geht. Sie kommt dabei sowohl hart als auch herzlich rüber. Im weiteren Verlauf des Buches kommt immer stärker zum Ausdruck, dass sie mit dem zur Zeit amtierenden Präsidenten nicht konform läuft und somit zerrissen ist, was sie mit ihrem Wissen anfangen soll. Während ihrer Ermittlungen wird sie Opfer mehrere Anschläge und dennoch versucht sie einen Anschlag auf den Präsidenten zu verhindern.Auf der anderen Seite schildert der Autor die Geschehnisse auch aus Sicht des Stabschefs Bob Kassian und des Verteidigungsministers Burton. Die beiden ebenfalls nicht konform laufend mit dem Präsidenten und nur noch im Amt um ein wenig Einfluss zu haben. Leider schafft es der Präsident in wichtige Positionen seine eigenen Leute zu postieren, so dass beide eigentlich in ihren Ämtern nur noch Marjonetten ohne jeden Einfluss sind. Nach der kritischen Nacht beschließen die beiden, den Präsidenten zu stoppen. Der Thriller ist sehr gut geschrieben, der Leser wird direkt in die Geschichte geschmissen und fühlt sich gleich dazugehörig und fiebert mit. Die Spannung ist eigentlich von Anfang an gleich auf ihrem Höhepunkt. Wenn man jetzt allerdings davon ausgeht, dass der Spannungsbogen im Laufe der Geschichte bergab geht, weit gefehlt - ein Cliffhanger folgt dem anderen. Auch wenn die Seiten beim Lesen nur so an einem vorbeifliegen und man innerhalb kürzester Zeit durch das Buch durch ist, handelt es sich bei diesem Thriller um keine leichte Kost. Man wird mit einem Thema konfrontiert, welches aktueller nicht sein kann. Glücklicherweise handelt es sich bei den geschilderten Ereignissen im Moment noch um eine Fiktion - aber man stellt sich doch die Frage wie lange noch. Da sich die beschriebenen Fiktionen sehr nah an der Wirklichkeit orientieren. Die Protagonisten waren sehr gut dargestellt, am meisten gefiel mir Maggie Costello. Trotz vieler Rückschläge gab sie nicht auf und trat weiter für ihr Ziel ein und konnte am Ende schlimmeres verhindern. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Unberechenbarkeit der einzelnen Protagonisten. Sie waren ziemlich schwer einschätzbar - das machte es für mich aber interessant. So blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten. Das Ende war für mich nachvollziehbar und einleuchtend. 

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  • Enttäuschend

    Der Präsident

    jenny_wen

    14. October 2017 um 08:11

    Ich habe mich irgendwie von dem Hype rund um dieses Buch anstecken lassen. Viele waren begeistert auf den ersten Seiten. Und auch ich war begeistert. Der Präsident, der irgendwie daran gehindert wird, den 3. Weltkrieg heraufzubeschwören, dessen Finger schon über dem Roten Knopf geschwebt hatte.  Dann kam das große ABER! Der Präsident spielt im ganzen Buch eigentlich nur eine Nebenrolle. Hauptperson ist Maggie Costello, der auffällt, dass etwas nicht stimmt. Denn es gab einen Toten und im Laufe des Buches werden es immer mehr, und man rätselt, wie das zusammen hängt. Maggie Costello deckt es auf. Und dann immer wieder viel zu lange Dialoge, die sich hinziehen wie Kaugummi. Manchmal auch total unlogisch. Mir ist es passiert, das ich eine Szene neu lesen musste, weil ich zum Schluss nicht mehr wusste, wer jetzt was gesagt hat. Das war aber nicht nur einmal, das ist gleich mehrfach passiert und da vergeht einem wirklich die Lust am Weiterlesen. Ich muss sagen, ich habe mir einfach viel mehr von diesem Buch versprochen, als es im Enteffekt gehalten hat. Anfangs dachte man an das aktuelle Weltgeschehen und wie nah das Buch ja eigentlich an der Realität dran ist. Die Fäden der ganzen Handlungen sind sehr gut zusammen geführt worden und doch war es für mich ein gewöhnlicher Roman, ohne große Spannung, ohne große Überraschungen. Der Original-Titel lautet "The plot to kill the Präsident" hat definitiv mehr mit dem Buch gemeinsam, als der deutsche Titel, denn der lässt den Leser ziemlich in der Luft schweben. Der Klappentext verspricht viel mehr und am Ende wird der Leser eventuell enttäuscht zurück gelassen, weil er mehr erwartet hatte. So war es bei mir.    Ich habe mir mehr von dem Buch versprochen und bin doch arg enttäuscht, wie schnell ich von dem Buch enttäuscht war. Ich würde ja eigentlich einen Stern geben wollen, aber dafür war es in gewisserweise eine gute Handlung, wenn auch nicht vernünftig ausgeführt. Daher 2 Sterne von mir.

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  • Sam Bourne's Präsident - brisant und erschreckend realitätsnah

    Der Präsident

    Schizothekare

    06. October 2017 um 21:37

    Erschreckend realitätsnah und brisant, gemessen an der aktuellen, politischen Lage. Das ist was Sam Bourne mit seinem neustem Thriller “Der Präsident” geschaffen hat. [Die Kombination Cover und Klappentext verführte uns hier tatsächlich zum Kauf.] Ein über die Maßen erfolgreicher Geschäftsmann wird Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Ein Mann, dessen Machtbesessenheit nur noch von seinem Narzissmus und seinem Jähzorn übertroffen wird. Und so verwundert es nicht, dass nach der Amtseinführung im Machtgefüge Washingtons kein Stein mehr auf dem anderen liegt. So wird der Leser sofort mit dem Jähzorn des Präsident konfrontiert. Nordkorea veröffentlicht eine Verlautbarung, die auf wenig Gegenliebe trifft und wir werden Zeuge, wie der mächtigste Mann der Welt den Abschuss von Atomraketen befiehlt. Und das Räderwerk dieses Thrillers beginnt sich zu drehen. Es dürfte an niemanden vorbei gegangen sein, dass auch im wahren Leben ein ständiger Schlagabtausch und ein nicht zu überhörendes Säbelrassen zwischen Donald Trump und Kim Jong Un stattfindet. Ein Konflikt, der auf Grund von scheinbar unüberlegten Tweets Trumps und unverständlichen Machtdemonstrationen Un’s, weiter angefacht wird. Umso mehr erschreckt diese - nennen wir es Zukunftsvision? – bereits auf den ersten Seiten. [Erschreckend und vor allem kurzweilig trifft es an dieser Stelle gut. Anhand der kurzen Kapitel ist die Schnelllebigkeit der heutigen Gesellschaft und insbesondere der Politik deutlich zu erkennen. Ich würde allerdings dystopische Vision der Zukunft bevorzugen, da ich noch wirklich die Hoffnung habe, dass es die Mannschaft des Weißen Hauses es nie so weit kommen lassen könnte.] Bourne spickt die Situationen im Weißen Haus und den Machtverhältnissen in Washington mit so vielen, manchmal nebensächlich erscheinenden Details, dass man geneigt ist, diese als Tatsachenbericht anzuerkennen. Und das ist es auch, was meines Erachtens, dieses Buch ausmacht. Man wird in eine Welt gerissen, in die man als Normalsterblicher, so nie gelangt. Man erfährt so einiges über die geschriebenen und ungeschriebenen Gesetze Washingtons. Es benötigt also nur einen Anruf des Präsidenten um einen atomaren Erstschlag auszulösen und niemand ist befugt ihn davon abzuhalten oder sich diesem Befehl zu widersetzen. Interessant war auch die Erläuterung zu der Hierarchie im Weißen Haus selbst. Wer darf mit wem reden, wer kann bei wem Termine bekommen. [Japp, auch hier stimme ich dir zu, liebe Apos. Allerdings ist die Frage, ob man diese Welt denn auch wirklich kennenlernen will?! Ich persönlich fand auch diese Darstellung genauso erschreckend wie das Szenario mit den Atomraketen selbst. Na klar, weiß man, dass es viel Gemauschel gibt, aber das wirklich der gesamte Regierungsstab untereinander, miteinander und vor allem einzeln und gegeneinander agiert und nur auf sich selbst schaut, fand ich echt schlimm.] Das alles steht auf meiner Pro-Seite für dieses Buch. Leider gibt es auch Schattenseite. Es beginnt rasant. Die Szenenwechsel sind schlau gewählt und schaffen eine nicht zu verachtende Dynamik. Doch scheint es als ob nach der Hälfte dem Autor die Luft ausgegangen sei und er mit aller Kraft das Buch zu Ende bringen musste und das so schnell wie möglich. [Das Gefühl hatte ich auch. Nichts wurde mehr detailliert dargestellt. Aber auch genau dieser Punkt zeigte ebenfalls die Schnelllebigkeit in all seiner Negativität.] Desweiteren sind die Figuren nicht so präsentiert, dass man eine grenzenlose Loyalität oder eben Abneigung gegen Selbige entwickelt. Es gibt, denen so etwas in überbordenden Maße gelungen ist. Hier ist das nicht der Fall und das macht es unattraktiv. [Sehr sehr unattraktiv sogar!!! Wie ihr ja wisst, sehen wir uns ja als Lesekünstler. Die Kunst beim Lesen liegt doch vor allem darin, dass wir uns in andere Welten und Menschen hineinfühlen. Die Charaktere sind demnach unser Handwerkszeug. Wir arbeiten mit ihnen. Vergisst man nach einem einzelnen Satz ihren Namen und kann sich kein richtiges Bild von Ihrem Äußeren und Ihrer Persönlichkeit machen, so ist das ganze Werk einfach belanglos. Fehlen diese Eigenschaften, verstehen wir Ihr Handeln nicht und können uns nicht hineinversetzen und gerade das wollen wir doch, wenn wir einen Roman lesen. Natürlich ist die Story wichtig, aber bleibt alles auf einer nüchternen, sachlichen Ebene, lachen, bibbern und weinen wir eben nicht. Wir legen das Werk weg und vergessen es.] Alles in allem. Informativ. In weiten Teilen unterhaltend. Bedrohlich, wenn man es als nostradamische Prophezeiung verkehrt. [Man kann Sam Bournes Präsident lesen oder einfach weiter in die Zeitung schauen. Dieses Buch ist weder gut noch schlecht. Klar empfehlen kann ich es nicht. Ich werde es vermutlich nicht nochmal aus dem Regal herausnehmen.]

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  • Wer könnte dieser Präsident sein?

    Der Präsident

    booklisa

    03. October 2017 um 15:40

    Ein unberechenbarer Präsident, ausländerfeindlich, bereit zum Krieg und unkontrollierbar. Die Amerikaner stehen vor einer sehr großen Herausforderung. Wie können sie diesen Mann wieder loswerden? Ist ein Attentat die einzige Lösung?Personen:Der Präsident ähnelt sehr einer Person, die es auch in der Realität gibt, was mich anfangs zum Grinsen gebracht hat. Natürlich werden keine Namen genannt und trotzdem ist mehr als klar, wer damit gemeint ist. Frauenfeindlichkeit, Ausländerfeindlichkeit und Bomben sind da an der Tagesordnung.Sein Assistent ist ihm mehr als treu ergeben. Er hat dafür gesorgt, dass der Präsident an die Macht kommt und versucht jetzt alles, um seine persönlichen Interessen durch zu bringen. Er ist unheimlich schlau und weiß, wie man manipuliert. Leider ist er aber auch sehr unsympathisch und verhält sich Frauen gegenüber ziemlich asozial, weshalb ich ihn von Anfang an nicht leiden konnte.Der Stabschef gehört noch zur alten Riege und will den Präsidenten unbedingt loswerden.Der Verteidigungsminister ist ein enger Freund des Stabschefs und teilt seine Meinung über den Präsidenten. Gemeinsam suchen sie nach einer Lösung für das Präsidenten-Problem in Amerika. Sie evaluieren alle Möglichkeiten, doch was wird wirklich funktionieren?Maggie ist Krisenmanagerin im weißen Haus und wird damit beauftragt, Hintergrundinformationen über einen Todesfall am weißen Haus zu sammeln. Dabei stößt sie auf ein großes Komplott gegen den Präsidenten und versucht alles, um ihn zu retten. Mit Erfolg?Fazit:Ich muss sagen, dass ich selten Bücher in diese Richtung lese. Doch seit ich „House of Cards“ gesehen habe, interessiert und fasziniert mich die gesamte amerikanische Politik. Durch die derzeitigen Entwicklungen in den USA ist das Thema natürlich noch aktueller geworden und das Buch passt perfekt in unsere Zeit und beschreibt die Situation sehr schön. Das Buch war sehr spannend, die Intrigen durchdringend und das Ende mehr als überraschend. Kann ich nur empfehlen!

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  • Spannend und hochaktuell

    Der Präsident

    TAndres

    30. September 2017 um 20:26

    Eher zufällig bin ich auf dieses Buch gestoßen. Das Cover weckte meine Aufmerksamkeit und das hat natürlich Gründe. Die Silhouette ähnelt sehr stark der von Trump. Auch der Klappentext weist auf ihn als Präsidenten hin. Das Thema ist hochaktuell, es geht um die Nordkoreakrise. Der Präsident will einen Atomschlag durchführen, nachdem ein Wortgefecht außer Ruder lief. Danach gibt es drei Handlungsstränge: Die Ermittlungen der Protagonistin Maggie Costello, das Agieren verschiedener Geschäftsleute und die Verschwörer.Sam Bourne hat spannend und kurzweilig geschrieben. Es gibt einige überraschende Wendungen. Fast das gesamte Buch hindurch, habe ich mich gefragt, ob dies in der Realität auch so sein könnte. Zu realistisch wirken die Protagonisten der Regierung. Auch der Präsident könnte der Echte sein. Ich habe das Buch innerhalb von fünf Tagen durchgelesen, auch wenn es einige Schwächen hat. Zum Beispiel ist der Klappentext doch etwas irreführend. Ich gebe dem Buch dennoch 5 Sterne, da ich es ungemein spannend fand und es in der heutigen Zeit hochaktuell ist.

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  • Der Präsident

    Der Präsident

    heinz60

    24. September 2017 um 13:08

    Mit „Der Präsident“ liefert der Autor Sam Bourne einen Thriller ab, der aktueller wohl nicht sein könnte. Die Bürger der USA haben gewählt und das neue Staatsoberhaupt könnte vom Bild eines besonnen Führers einer Weltmacht nicht weiter entfernt sein.Maggie Costello ist als Mitarbeiterin im weißen Haus hautnah dabei als sich ein immer erschreckenderes Bild aus politischen Intrigen, Korruption, Erpressung, Verschwörungen und sexuellen Übergriffen offenbart.Kann irgendjemand den machtbessenen Demagogen noch stoppen oder steht die Welt endgültig am Abgrund eines neuen Krieges?Wenn auch wohl eher nicht beabsichtigt, finden sich im Buch frappierende Parallelen zum derzeitigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Geschichte startet von Beginn an mit hohem Tempo und die 52 Kapitel verbindet ein durchgängiger roter Faden. Fiktion und Realität scheinen zu verschwimmen und erdachte Szenen zu einer Krise mit Nordkorea bekommen vor den aktuellen tagespolitischen Ereignissen einen fast schon prophetischen Anstrich, der einem den Angstschweiß auf die Stirn treten lässt.Daneben fesselt ein Schreibstil, der mitnimmt an die Buchseiten und es fällt mir als Leser schwer mich aus dem Bann der Geschichte zu lösen. Mit den erschreckenden aktuellen Bezügen wirkt das Buch auch noch lange nach.Mein Fazit: Top aktuell und mehr als lesenswert! 5 Bewertungssterne!

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  • Beängstigend aktuell und vermutlich auch realistisch

    Der Präsident

    Silkchen2909

    21. September 2017 um 13:13

    Rezension "Der Präsident" von Sam Bourne und Bastei Lübbe Es gibt ja Bücher, die sind so weit hergeholt, dass man sie beruhigt lesen kann, weil es reine Fiktion ist. "Der Präsident" von Sam Bourne, übrigens das Pseudonym des britischen Journalisten Jonathan Freedland, ist genau das Gegenteil. Die Handlung ist erschreckend, aber auch erschreckend nah an der Realität. Ohne, dass auch ur einmal sein Name genannt wird, ist jedem Leser klar, welcher Präsident hier gezeichnet wird: Wutausbrüche, Twittertiraden und Größenwahn. Einer dieser Wutausbrüche wird zu Beginn des Buchs erzählt, bei dem ein atomarer Angriff gerade noch verhindert werden kann. Was dann folgt ist das, was passieren könnte, wenn der aktuelle amerikanische Präsident sich tatsächlich einmal (fast) vergisst. Eine Mischung aus Realität und den Intrigen aus House of Cards machen dieses Buch zu einem wirklich spannenden Thriller. Die Intrigen sind so, wie man es sich in der Politik vorstellt, einige Charaktere skrupellos. Dieser ganze Wahnsinn wird von Maggie Costello wieder ins Rechte gerückt, die Irin steht nicht hinter dem Präsidenten, ist aber dem Weißen Haus gegenüber loyal und will keine Ungerechtigkeiten. Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen und habe mich prima unterhalten gefühlt. Für Fans von House of Cards und für politisch Interessierte ist dieses Buch ein Goldstück und bleibt hoffentlich so weit Fiktion wie es zu diesem Zeitpunkt noch möglich ist.

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  • Viel Spannung mit Parallelen zur Realität

    Der Präsident

    Brunhildi

    15. September 2017 um 10:35

    Meine Meinung:Das Cover hat mich sofort angesprochen. Alles fügt sich perfekt zusammen und man sieht auf einen Blick, worum es in dem Buch geht. Auch die Schriftzüge passen in meinen Augen perfekt zu einem Thriller.Der Schreibstil von Sam Bourne hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und gut zu lesen. Vor Beginn hatte ich ein wenig Sorge, dass er zu politisch und trocken ist, doch bereits nach den ersten Kapiteln wusste ich, dass meine Sorge unberechtigt gewesen ist. Die Seiten sind super schnell verflogen und es entstanden immer wieder automatisch Bilder in meinem Kopf.Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben und der Ort des Geschehens wechselt immer zwischen verschiedenen Personen hin und her. Hauptsächlich begleitet man allerdings Robert Kassian und Maggie Costello, weshalb ich mehr auf diese beiden Personen eingehen möchte.Robert Kassian ist 50 Jahre alt, Stabschef des Weißen Hauses und ein Patriot durch und durch. Er ist der Ruhepol und hat immer authentisch und nachvollziehbar gehandelt. Von Beginn an war er mir sehr sympathisch.Bei Maggie Costello hingegen bin ich zwiegespalten. Sie ist eine Frau, die ebenfalls im Weißen Haus arbeitet. Nachdem der letzte Präsident aus dem Amt ausgeschieden ist, haben viele ihre Posten aufgegeben, doch Maggie ist eine der wenigen, die geblieben ist. Sie ist strebsam und gibt nicht auf, egal welche Steine ihr in den Weg gelegt werden. Manches Mal war mir das allerdings ein bisschen zu extrem und wirkte unglaubwürdig.Die Handlung hat mir von Beginn an sehr gut gefallen. Es ging gleich spannend los und die Spannung hielt sich auch eine ganze Weile. Dennoch fehlte es mir ein wenig an Action. Vom Klappentext her hatte ich doch noch ein bisschen mehr erwartet. Der Autor nennt in dem Buch keine Präsidentennamen, doch er macht die Sache so eindeutig, dass man zu jedem Zeitpunkt weiß, über welche Personen gesprochen wird. Es gibt viele Parallelen zu der Realität, so dass es amüsant und erschreckend zugleich war. Die Auflösung am Ende war ein wenig überraschend, mir persönlich aber auch ein wenig zu glatt. Dennoch gibt es von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung, denn ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.Fazit:"Der Präsident" von Sam Bourne erhält von mir eine Leseempfehlung. Bei den Charakteren war ich zwiegespalten, die Handlung hat mich auch ohne viel Action, dafür aber mit viel Spannung überzeugen können. Der Schreibstil war auch überraschend angenehm.4/5 Punkte(Sehr gut!)Vielen Dank an den den Verlag Bastei Lübbe und an Netgalley zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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  • Der Präsident, den derzeit jeder kennt ...

    Der Präsident

    Isar-12

    13. September 2017 um 11:37

    Dieses Buch erzählt eine fiktive Geschichte um den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika und seinem direkten Umfeld von Vertrauten. Sam Bourne ist dabei das Autoren-Pseudonym des preisgekrönten britischen Journalisten Jonathan Freedland. Der Leser weiß sofort wer hier eigentlich aktuell beschrieben wird. Die Ähnlichkeit schreit direkt danach, obwohl kein Name des Präsidenten genannt wird. Er ist aber nur der Auslöser für die Story dieses Thrillers. Die Hauptprotagonistin Maggie Castello, eine Mitarbeiterin im Weißen Haus, findet nach und nach geheime Details von Verschwörungen und Intrigen heraus, die im Umfeld des Präsidenten laufen. Dabei gerät sie selbst auch in tödliche Gefahr. Ihr Vorgesetzter McNamara, ein durchtriebener Prolet, scheint der Drahtzieher dabei zu sein. Sam Bourne hat hier ein Szenario entwickelt, dass man sich als Leser jederzeit so in der Realität vorstellen könnte. Obwohl die Geschichte durchaus spannend war, konnte sie mich aber nicht komplett fesseln. Zuviel wurde mir dabei mit Klischees wie Sexismus, Rassenhass, etc. gearbeitet. Natürlich belegt ein aktueller Präsident dies zwar auch, aber ich denke dass es durchaus noch "normale" Mitarbeiter im Weißen Haus gibt, trotz der aktuellen Situation. So bleibt bei mir am Ende das Fazit eines guten Thrillers, aber nicht eines Buches dass mich komplett überzeugen kann.

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    • 4
  • Der Spannungsbogen stieg - und sinkte wieder...

    Der Präsident

    MareikeUnfabulous

    12. September 2017 um 08:04

    Ich habe dieses Buch bewusst gewählt, weil es politisch kaum aktueller sein könnte. Davon abgesehen, dass ich selbst in der Außenpolitik tätig bin und mich voller Spannung auf den Thriller freute. Die Geschichte beginnt direkt mit der Nacht, in der sich der amerikanische Präsident nach einer - seiner Meinung nach - kritischen Aussage aus Nordkorea angegriffen fühlt und einen Krieg auslösen will. Er kann aufgehalten werden. Danach wird das Buch aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum Einen aus der Sicht von Maggie Costello, die verschiedenen mysteriösen Geschehnissen auf den Grund geht und dabei genauso hart wie herzlich ist. Sie arbeitet im Weißen Haus und kämpft mit den damit verbundenen Verurteilungen. Zum Anderen werden die Geschehnisse aus der Sicht von Stabchef Bob Kassian und Verteidigungsminister Burton geschildert, die den Präsidenten mit aller Macht beiseite schaffen wollen.Bereits auf den ersten 130 Seiten stellte ich fest, dass der Spannungsbogen immer wieder stieg - und wieder sinkte. Ein einziges Auf und Ab, das mir das Lesen ziemlich erschwert hat und dem Buch in der Gesamtbewertung ein paar Sternchen kostet. Zudem habe ich die Kapitel von Maggie weitaus lieber gelassen, weil... Ja, warum eigentlich? Die Kapitel erschienen mir irgendwie raffinierter und nicht so trocken. Insgesamt hat mir das Buch wegen des politischen und aktuellen Bezugs sehr gut gefallen. Meine Leselust hat unter dem nicht konstanten Spannungsbogen jedoch sehr gelitten, weshalb ich leider nur 3 Sterne geben kann. Einige Seiten habe ich sogar nur überflogen.

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  • Ein Thriller, der im Gedächtnis bleibt!

    Der Präsident

    Bibbey

    09. September 2017 um 14:31

    INHALTWenn ein einziger Tweet den Dritten Weltkrieg auslösen könnte, würden wir merken, wenn es so weit ist? Wenn ein einziger Mann, egoistisch und selbstverliebt, skrupellos und machtbesessen, mit einem Knopfdruck über die gesamte restliche Welt entscheiden könnte, wäre jemand in der Lage, ihn aufzuhalten?Maggie Costello steht diesem Alptraum entgegen, als sie erfährt, dass der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika nur knapp von einem Atomangriff auf Nordkorea abgehalten werden konnte. Schnell muss die junge Frau jedoch feststellen, dass der egomanische Präsident nicht das einzige Problem im Weißen Haus ist. Nicht nur die USA ist in Gefahr – das Schicksal der ganzen Welt steht auf der Kippe.MEINUNGWow! Wenige Wörter können dieses Buch in meinen Augen so treffend beschreiben. Ein fantastisches Werk von ungeheuerlicher Aktualität, mit wahnsinnig echten und gerade deshalb unglaublich echten Szenarien. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, mitten im Weißen Haus zu stehen und den schimpfenden Präsidenten im nächsten Raum zu hören.Clever verstrickt, extrem gut recherchiert und hervorragend beschrieben ist dieser Thriller, der sich wohl um eines der aktuellsten und meistdiskutiertesten Themen überhaupt dreht.Der Leser wird direkt in das Geschehen geschmissen, die Spannung hat eigentlich am Anfang bereits ihren Höhepunkt erreicht. Wer aber denkt, dass es von da an bergab geht, der hat sich getäuscht. Ein erschreckender Cliffhanger jagt den nächsten und die Seiten fliegen nur so an einem vorbei – das Buch war in kürzester Zeit ausgelesen.Und dennoch ist die Handlung so komplex, dass ich direkt nach dem Lesen das Gefühl hatte, ich müsse noch einmal von vorn beginnen. Es ist keinesfalls so, dass ich etwas nicht verstanden hätte, es ist einfach nur unglaublich viel und vor allem vernetzte Information auf einen Schlag. Das hat mir wirklich sehr gefallen, das Buch ist aber keine leichte Kost. Der Leser muss sich darauf einlassen, hier mit etwas konfrontiert zu werden, dass zwar im ersten Moment Fiktion ist, im nächsten aber schon erschreckend nahe an der Wirklichkeit ist. Nachdenklichkeit und Redebedarf sind nicht nur nach beenden der Lektüre, sondern auch mittendrin eine Folge der rasanten Kapitel.Der Autor konnte mich so oft überraschen, dass ich irgendwann den Überblick darüber verloren habe. Ich mochte unsere Protagonistin Maggie unheimlich gerne. Sie scheint zu Anfang in ein bestimmtes Muster zu passen, das in meinen Augen stellvertretend für viele Auffassungen amerikanischer, aber auch europäischer Menschen steht. Ihre Entwicklung mit anzusehen ist super spannend.Aber auch die anderen Figuren sind alle sehr kompliziert gestrickt und überhaupt nicht durchschaubar. Das ist wohl einer der Hauptgründe, der das Buch so gelungen macht.Das Ende ist absolut nachvollziehbar und auf eine Art zufriedenstellend, die einem trotzdem keine Ruhe lässt. Aber ihr müsst es selbst lesen und euch überzeugen!FAZITIn meinen Augen ein echtes Meisterwerk. Unbedingt lesen, es lohnt sich!5 VON 5 BUCHHERZEN! ♥♥♥♥♥

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  • Der Präsident

    Der Präsident

    Kristine_liest

    05. September 2017 um 14:05

    Was für eine Buch! Mitreißend und durchwegs spannend, flüssig zu lesen schreibt Sam Bourne eine Geschichte, in der Fiktion und Realität auf erschreckende und beängstigende Weise miteinander verwischen. Anfangs tat ich mich ein bisschen schwer, so viele Namen und Amtsbezeichnungen machen es einem nicht leicht, in das Buch reinzukommen. Wenn man sich aber einfach drauf einlässt, dann klappt es nach einer Zeit wunderbar. Die Kapitellänge variiert stark, aber kleine, geschickt gesetzte Cliffhanger treiben einen voran und lassen kaum Zeit zum Verschnaufen. Auch wenn der Bezug zur Wirklichkeit nicht gegeben wäre, hätte mich "Der Präsident" wunderbar unterhalten; durch Trump allerdings kommt eine erschreckende und gruselige Komponente hinzu. Absolute Leseempfehlung!

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  • Toller Thriller

    Der Präsident

    Luelue83

    05. September 2017 um 10:08

    Wer hätte gedacht das Trump zum Präsidenten gewählt wird! Der Name wird hier zwar nicht namentlich erwähnt aber das Schattenbild hat schon große Ähnlichkeiten mit dem derzeit amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten. Damit hat mich das Buch Cover auch sofort angesprochen. Der Inhalt des Buches ist ebenso provokant, humoristisch aber auch erschreckend faktisch und wie ich finde, in vielen Punkten beachtens-, und bedenkenswert. Sam Bourne verleiht seiner Titelfigur viele Eigenschaften die man sich an Trump nicht nur vorstellen muss. Er aus der Wirtschaft, Fremdenfeindlich, holt seine Tochter ins Boot und seine spontanen Beiträge zur später Stunde im Social Media sind aus dem Bauch heraus. Auch die politische Situation zwischen den USA, Nordkorea und China ist höchst aktuell. Ich finde das macht sowohl die Hauptfigur als auch alle Nebendarsteller sehr realistisch und das Buch enorm spannend. Ich wurde den Gedanken einfach nicht los, dass dieses fiktive Szenario durchaus im realen Leben denkbar ist. Die Hauptfigur in diesem Buch ist aber Maggie Costello. Sie ist bereits die Hauptfigur in Sam Bournes Büchern The last Testamen ( 2007 ) und The Chosen One (2010 ). Auch diesmal ist Sie die risikofreudige Frau die bereits unter dem alten Präsidenten Ihren Job als Friedensverhandlerin im Weißen Haus nachging und aus Pflichtbewusstsein jetzt auch unter dem neuen Präsidenten Ihr bestes gibt. Bei Ihrer Untersuchung zum Selbstmord des Leibarztes des Präsidenten stößt sie auf eine Verschwörung die unvorhersehbare Kreise ziehen wird. Der Thriller beginnt sehr rasant mit einer nächtlichen Wutattacke des Präsidenten der, ausgelöst durch einen Kommentar der Nordkoreaner, fast in einem Atomangriff geendet wäre. Zum Glück konnte das unter anderem durch Jim Bruton (Verteidigungsminister) und Bob Kassian (Stabschef) verhindert werden. Der Willkür eines dermaßen hitzköpfigen Oberbefehlshabers ausgesetzt, planen Sie, unter dem Deckmantel des Patriotismus ein Attentat auf den Präsidenten. Alles in allem fand ich das Buch absolut spannend, gut ganz durchdacht und vor allen Dingen trifft er den aktuellen Zeitgeist.

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