Sam Bowring Der Herr der Tränen

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Inhaltsangabe zu „Der Herr der Tränen“ von Sam Bowring

Ein alter Krieger darf nicht auf Frieden hoffenRostigan ist des Kämpfens müde. Den Ruhm, den er in zahlreichen Schlachten erworben hat, hat er nie gewollt. Dennoch weicht die Bardin Tarzi, die ein Lied über seine nächste Heldentat verfassen möchte, nicht von seiner Seite. Da erreichen sie das einst so prächtige Silberstein, doch die große Stadt mit den weißen Türmen wurde vollständig vernichtet. Rostigan erkennt, dass Tarzis Wunsch erfüllt werden wird. Er wird sich einer neuen Gefahr stellen müssen, der größten überhaupt vorstellbaren. Die Wächter sind zurückgekehrt!

kurzweilig, gut zu lesen, nur 2 Bände ;o)

— Pinzessin

Ganz nette Unterhaltung. Aber rein vom Schreibstil, einfach nicht mein Ding.

— Lesemaus85

4.5 Sterne für einen gelungenen Start in die Welt von Rostigan. Packende Perspektivenwechsel und spannende Geschehen. Lesenswert! ♡

— Madlenchen

Absolut fabelhaft!! Das Buch birgt viele Überraschungen und bleibt mMn spannend bis zum Schluss.

— Strohballen

Wunderschön geschrieben! Ich liebte es von der ersten Seite an!

— Ricku

Einfach nur einer der besten Fantasy-Romane, die ich je gelesen habe !!

— Eywlinn

Ein super Leseerlebnis!

— Arya_

Sehr gute Fantasy! Interessante Charakterentwicklung und spannender Plot.

— Alric

Tolle Charaktere die mit der Geschichte überzeugen. Fantasy pur *.*

— beschreibliche-gedanken

Ich kann den zweiten Teil kaum erwarten!

— Tabalus

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  • Das gefährliche Erbe des HERRN DER TRÄNEN: Auch beim zweiten Lesen ein solider Reihenbeginn!

    Der Herr der Tränen

    Sardonyx

    29. April 2017 um 14:57

    Rostigan ist alter Krieger, der am liebsten nur in Ruhe durch die Wälder streifen will, zusehend, wie Rost sein Schwert überzieht und sein legendärer Ruf verblasst. Doch die junge Bardi Tarzi hat andere Pläne: sie begleitet den ehemaligen Krieger auf seinen Reisen und hofft, dabei zu sein, wenn Rostigan wieder Abenteuer erlebt und sie Stoff für neue Heldenlieder bekommt. Ihr Wunsch scheint sich auf grausame Weise zu erfüllen: seit den Tagen des wahnsinnigen Fadenwirkers Regret sind die Fäden der Große Magie durcheinander und haben vor Jahrhunderten 8 sterblichen Menschen ungeheure Kräfte verliehen. Alles Kräfte, die den natürlichen Lauf der Welt zerstören: Felsen fliegen in den Himmel, Schmetterlinge fliegen rückwärts. Und inmitten all des Chaos scheint Rostigans finstere Vergangenheit wieder lebendig zu werden ...,,Der Herr der Tränen" ist das erste Buch einer Fantasy-Dilogie namens "Strange Threads" des australischen Autoren Sam Bowring. Zum ersten Mal auffällig auf das Buch wurde ich durch das atemberaubende Cover, das perfekt zur Geschichte und Stimmung des Buches passt - ein müder Krieger mit einem schweren Erbe, Kämpfe zwischen Königreichen, legendäre Gestalten mit übermenschlichen Fähigkeiten ... Mir war bereits beim ersten Lesen klar, dass das Buch einen Re-Read wert ist - und jetzt beim zweiten Lesen hat mir das Buch sogar mehr gefallen als zuvor!Ein gutes Fantasy-Buch hat auch einen guten Weltaufbau. Bowrings Welt Aorn wird beherrscht von der unvorhersehbaren Großen Magie, die einst von einem mächtige Fadenwirker verletzt wurde. Dadurch verlor sie ein paar grundlegender Fäden, die jetzt in die Fadenstrukturen von 8 mächtigen Fadenwirkern eingewoben sind und ihnen große Mächte verleihen: Teleportation (,,Fadengang"), Zeit anhalten, Gegenstände aus der Welt herausdichten, Segnungen ... Ich bin völlig begeistert von Aorn!Das einzige, was mich gestört hat, war Sam Bowrings schlichter Schreibstil. Seine Worte sind meistens recht schnörkellos und bei den. Ich persönlich sehe es sehr (besonders in Fantasy) gerne, wenn es ausführliche Beschreibungen gibt. Die Emotionen der Charaktere, etwas mehr von ihren Gedanken ... halt solch Einzelheiten, die viel ausmachen und einem die Geschichte ,,näher" bringen. Dadurch mangelt es einigen Charakteren an Tiefe, während andere (z.B. Salarkis) sich unweigerlich in mein Herz gestohlen haben. Rostigan, der Protagonist, entspricht eher dem Klischee des mysteriösen alten Kriegers - aber es ist ein Klischee, das mich immer wieder aufs Neue fasziniert, denn die geheimnisvollsten Charaktere sind oft die mit den größten Wandlungen :)Verblüffend durch ein ganz anderes Magiesystem und einer spannenden Handlung, bei denen man kaum vorhersehen kann, was als nächstes geschehen wird: ,,Der Herr der Tränen" ist ein solider, schnell durchgelesener Reihenauftakt für gemütliche Stunden mit epischem Kopfkino.

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  • Von verschwundenen Städten, angehaltener Zeit und neu erwachter Freundschaft

    Der Herr der Tränen

    Lesemaus85

    14. December 2015 um 13:44

    Ihr Krieger würde zu ihr zurück kommen. Das tat er immer. ********************************************************************** Rostigan, der Held zahlloser Schlachten, und Tarzi, die schöne Bardin, ziehen zusammen durch das Land Aorn. Als sie entdecken, dass die Silberne Stadt verschwunden ist, wissen beide, dass ein alter Kampf neue entbrannt ist. Tarzi und Rostigan ziehen gemeinsam Richtung Krieg. Was Tarzi nicht weiß ist, dass Rostigan eine ganz andere und größere Rolle spielt, als sie vermutet... ************************************************************************ Ich war sehr gespannt auf dieses Fantasyabenteuer. Die Kritiken sind ja auch recht gut. Die Idee hinter der Geschichte, über das Wiedererwachen der Helden alter Zeiten. Über ein Kampf zwischen Gut und Böse, in dem nicht klar ist, wer eigentlich gut und wer böse ist. Allerdings konnte mich der Stil nicht fesseln und mitreißen. Die Charaktere werden mir nicht sympathisch. Zwar sind einige schillernde undurchsichtige Gestalten (wie Salarkis) dabei, aber im Großen und Ganzen konnte mich das nicht hinweg trösten. Der Aufbau ist ganz gut, dadurch dass immer wieder die Perspektive wechselt, aber die Geschichte konnte mich nicht gefangen nehmen. Den zweiten Teil werde ich mir mit großer Wahrscheinlichkeit nicht kaufen.

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  • Buchverlosung zu "Der Herr der Tränen" von Sam Bowring

    Der Herr der Tränen

    Aleshanee

    Mein Blog feiert seinen 2. Geburtstag!!!

    Und natürlich möchte ich meine Freude mit euch teilen und verlose beide Bände der Dilogie von Sam Bowring!

    1 Der Herr der Tränen
    2 Wächter der Lüge

    Wie ihr daran teilnehmen könnt?
    Bitte einfach auf meinem Blog vorbeischauen ;)

    • 4
  • Der Herr der Tränen von Sam Bowring

    Der Herr der Tränen

    hauntedcupcake

    11. November 2014 um 08:46

    Der alte Krieger Rostigan zieht mit seiner Bardin Tarzi durch die Gegend, als die beiden das Verschwinden einer Stadt bemerken. Tarzi versteht die Welt nicht mehr, doch Rostigan befürchtet das Schlimmste. Und er soll recht behalten, denn bald stellt sich heraus, dass die Wächter zurück in die Welt gekehrt sind und die grosse Magie doch nicht so geheilt ist, wie sich das alle gewünscht haben. Ein äusserst origineller Roman. Sam Bowrings Art die Magie darzustellen hat mich echt "verzaubert", seine Idee, dass alles aus ineinander verwobenen Fäden besteht, die von den Magiern (hier mal schlicht Fadenwirker genannt) bewegt werden können finde ich aussergewöhnlich und mal eine nette Abwechslung. Rostigan gibt einen liebenswürdigen alten Helden ab, seine hübsche Bardin Tarzi als (meiner Meinung nach ziemlich aufdringliche) Motivation. Sowieso gelingt es dem Autor seine Charakter lebhaft zu beschreiben, den übereifrigen König Braston, die nachdenkliche und demütige Priesterin Yalenna und natürlich die mehr oder weniger bösen Gegner, die es zu bekämpfen gilt. Viele tolle neue Ideen und ab und zu eine Prise Romantik und Humor und schon ist dem Autor ein aussergewöhnlicher Roman gelungen. Es gibt einzelne, sehr detaillierte, sadistische Szenen, aber ich fand diese genau richtig, um die Boshaftigkeit darzustellen, den Wahn, in dem sich der schlimmste aller Wächter befindet. Wer ein schwaches Gemüt hat sollte trotzdem nicht zu diesem Roman greifen. Ich freue mich auf Band zwei und bin gespannt, was der Autor aus der Geschichte machen wird.

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  • Solide High Fantasy

    Der Herr der Tränen

    steppenwoelfin

    "Rostigan ist des Kämpfens müde. Den Ruhm, den er in zahlreichen Schlachten erworben hat, hat er nie gewollt. Dennoch weicht die Bardin Tarzi, die ein Lied über seine nächste Heldentat verfassen möchte, nicht von seiner Seite. Da erreichen sie das einst so prächtige Silberstein, doch die große Stadt mit den weißen Türmen wurde vollständig vernichtet. Rostigan erkennt, dass Tarzis Wunsch erfüllt werden wird. Er wird sich einer neuen Gefahr stellen müssen, der größten überhaupt vorstellbaren. Die Wächter sind zurückgekehrt!" In dem Buch kommen keine Trolle, Elfen, Elben oder andere Fantasy-Geschöpfe vor. Der Autor überzeugt stattdessen vor allem mit tiefgründigen, einfallsreichen und vielschichtigen Charakteren und einer komplexen, ideenreichen Ausarbeitung. Es kommt nicht zum klassischen Gut gegen Böse, sondern die einzelnen Charaktere handeln eher in Grauzonen. Rostigan, die eigentliche Hauptperson des Buches, war z.B. früher einer der Grausamsten und hat sich im Laufe der vergangenen 300 Jahre quasi geläutert. Einen Punkt Abzug gibt es, da bis zur Veröffentlichung des 2. Teils wieder Monate verstreichen. Sinnvoller (aber für den Verlag vermutlich weniger profitabel) wäre eine gleichzeitige VÖ.  

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    • 2
  • Magie, die begeistert!

    Der Herr der Tränen

    Chiawen

    22. August 2014 um 12:50

    „Der Herr der Tränen“ von Sam Bowring ist der erste Teil seiner Fantasy-Diologie.   Rostigan hat sich in vergangenen Schlachten einen Namen gemacht. Deswegen wird er von Bardin Tarzin begelitet. Sie hofft darauf ein Lied über ihn dichten zu können. Die beiden reisen nach Silberstein. Doch wo die Stadt stehen soll, befindet sich nichts, gar nichts. Als wenn sie ausradiert wäre. Nur ein kleines Gedicht hängt im Wind. Rostigan ist ein alter Kempe, der mittlerweile gerne umherwandert und Kräuter sammelt als große Heldentaten zu vollbringen. Er versucht eher im Verborgenen zu bleiben, als im Mittelpunkt zu stehen. Dies liegt vielleicht auch daran, dass er einiges zu verbergen hat. Die Wächter und ihre Fähigkeiten werden auch gut beschrieben. Yalenna ist eine herzensgute Frau und Priesterin. Sie weiß, dass ihre Gabe Schaden anrichtet, versucht es aber zu minimieren. Braston geht vielleicht etwas zu rigoros mit seiner Gabe um, aber er versucht Gerechtigkeit zu schaffen.  Man sich gut in die Persönlichkeiten rein versetzten. Die Magie dieser Welt beruht auf Fäden. Fäden sind in allen Dingen und diese Fäden können manipuliert werden.  Dabei wird normal kein Schaden angerichtet. Doch es gab einen Magier der ein Ungleichgewicht geschaffen hat und seine Fäden sind auf die Wächter übergegangen. Die Geschichte an sich wird dadurch besonders und hebt sich von anderen Büchern mit Magie ab. Äpfel, die nicht schmecken, eine Stadt die verschwindet und ein alter Krieger sorgen schon von Anfang an für Spannung. Der Leser möchte wissen, was es mit den Wächtern auf sich hat und warum sie wieder da sind. Aber auch der Schreibstil mit seinen Rückblenden und der Art und Weiße wie Sam Bowring die Dinge beschreibt, fesseln den Leser. Hinzu kommt noch die ein oder andere Überraschung. Das Cover ist zwar düster, aber zeigt die Wunde in der Magie. Es lässt nichts Gutes hoffen und verkündet mit den Raben eine düstere Zeit, die den Personen im Buch auf bevor steht.   Eigentlich hatte es mir ja „Wächter der Lüge“ (der 2. Teil) angetan. Doch beim Lesen merkte ich ups, da fehlt was. Also habe ich dann mit diesem angefangen und ich war begeistert von der Magie, die dort beschreiben wurde. So etwas kannte ich bis dahin nicht und mir gefällt die Idee! Rostigan ist schnell zu einem meiner Lieblingsprotagonisten geworden, auch wenn er seine Schatten Seiten hat. Da das Buch mich so begeistert hat, gibt es  5 von 5 Wölfen!  

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  • Tolle Charaktere - wunderbare Geschichte

    Der Herr der Tränen

    beschreibliche-gedanken

    Inhalt: Rostigan ist des Kämpfens müde. Den Ruhm, den er in zahlreichen Schlachten erworben hat, hat er nie gewollt. Dennoch weicht die Bardin Tarzi, die ein Lied über seine nächste Heldentat verfassen möchte, nicht von seiner Seite. Da erreichen sie das einst so prächtige Silberstein, doch die große Stadt mit den weißen Türmen wurde vollständig vernichtet. Rostigan erkennt, dass Tarzis Wunsch erfüllt werden wird. Er wird sich einer neuen Gefahr stellen müssen, der größten überhaupt vorstellbaren. Meine Meinung: Durch Zufall gekauft und nicht bereut. Sam Bowring weiß was es heißt den Leser in eine andere Welt zu ziehen. Die Geschichte überzeugt und obwohl - ja Vorsicht! etwas wird gespoilert - Rostigan nicht der vollkommene Held ist, mit seiner grausamen Vergangenheit, ist er dennoch sympathisch. Genau diese Sache macht diesen Charakter so mitfühlend. Er hat so vieles Schreckliches getan und dennoch sieht man die liebenswürdigen Züge in ihm, was bei anderen Charakteren fehlt. Es macht die anderen aber nicht weniger überzeugend, da das Buch nicht nur von einer Perspektive, sondern von mehreren erzählt wird. Das macht es abwechslungsreich, da man auch einen Einblick in die andere "böse" Seite bekommt. Ich mochte den Anfang sehr, jedoch war die Mitte etwas zäh an einigen Stellen, was aber durch die Story wieder wett gemacht wird. Viele Sachen haben mich überrascht, was bei mir nicht oft vorkommt, da ich mir es anfangs ganz anders gedacht hatte. Das macht es aber nicht schlechter, sondern nur besser, denn nichts ist schlimmer als ein Buch, dessen Ende man voraussehen kann. Zumindest für mich. Sam Bowring hat es geschafft mir eine andere spannende Welt darzulegen und genau deswegen halte ich schon den zweiten Teil voller Vorfreude in den Händen und werde jetzt meine Nase in die nächsten Seiten stecken.

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    • 2

    Floh

    14. August 2014 um 07:38
  • Der Herr der Tränen von Sam Bowring

    Der Herr der Tränen

    nef

    22. June 2014 um 12:36

    Inhalt: Rostigan hat schon einige harte Schlachten hinter sich und sehnt sich nach einer ruhigen Erkundungsreise in der er die Welt beobachten kann und sich seiner Kräuter widmen kann. Die Rechnung hat er aber ohne die junge Bardin Tarzi gemacht. Diese ist von dem Helden ganz angetan und hat sich in den Kopf gesetzt ihn zu begleiten um neue Heldenlieder über ihn zu dichten. In den letzten Wochen haben sie allerdings wenig spannendes entdeckt - was Rostigan nicht unangenehm ist. Inzwischen hat er sich an ihre Anwesenheit gewöhnt und würde sogar so weit gehen zu behaupte, dass er sie ganz gerne hat. In einer Höhle entdeckt er eine ungewöhnliche Pflanze - Lockenzahn. Dieses kleinblättrige Gewächs hat einen unschätzbaren wert und ist eigentlich längst nicht mehr zu finden. Doch Rostigan hat Glück. Mit diesem Fund kann er sich ein ruhiges Leben machen und muss sich um seine Zukunft nicht mehr sorgen. Als er Tarzi von seinem Fund berichtet ist diese völlig aus dem Häuschen. Lockenzahn ist kein gewöhnliches Kraut. Eine kleine Prise eines zerstoßenen Blattes hebt den Geschmack eines jeden Gerichtes hervor. Um ihr eine Freude zu bereiten würzt er den Kanincheneintopf und Tarzi kann kaum an sich halten. Rostigan ist amüsiert. Sie beschließen sich auf den Weg nach Silberstein zu machen um das Kraut zu verkaufen. Doch Silberstein gibt es nicht mehr. Es ist beinahe so als hätte es diese Stadt nie gegeben. Ein Wispern liegt in der Luft und eine verhüllte Gestalt verschwindet im Wald. Das kann unmöglich sein! Es gibt nur eine Person, die solch eine Tat vollbringen könnte und auf die diese Beschreibung passt - die Diebin. Aber sie wurde vor 300 Jahren getötet. Und wenn sie wieder auf der Aorn wandelt - sind dann auch die anderen zurück gekehrt?Meinung: Im ersten Band der beiden Teile um Rostigan und Tarzi lernen wir die Geschichte von Aorn kennen und auch die Aufgabe der Wächter. Wir erfahren wer sie waren, wie sie zu den gefürchteten Wächtern wurden und was das Land jetzt heimsucht. Sam Bowring hat einen flüssigen Schreibstil und ein gutes Gespür für Spannung. Wenn man gerade eine Sache verdaut hat, kommt er mit der nächsten Überraschung um die Ecke. Das hat mich natürlich am Lesen gehalten und immer wieder saß ich da - du musst ins Bett, aber ich will noch das Kapitel beenden. Dumm nur, dass die Kapitel sehr lang sind. Im vorderen Teil des Buches befindet sich eine Karte, was sehr hilfreich ist. Hätte es jetzt auch noch ein Personenregister gehabt, wäre ich noch viel begeisterter gewesen. In der Geschichte wird immer wieder gesprungen. Einmal erleben wir die Zeit in der Gegenwart mit Rostigan und Tarzi und einmal die Vergangenheit 300 Jahre zuvor. Es ist nicht immer ganz einfach zu trennen, so dass ich ab und an doch verwirrt war. Am Ende gab es dann diesen Moment, in dem jeder Fantasyleser da hockt und sich fragt - warum bitte ist das kein Einzelband? Der zweite Teil erscheint aber immerhin bereits nächste Woche und ich werde dann wohl ganz fix meinen Buchdealer aufsuchen müssen. Fazit: Mal wieder ein richtig schönes Fantasybuch.

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  • Der Herr der Tänen

    Der Herr der Tränen

    AnjaSG

    15. April 2014 um 12:54

    Zum Inhalt mag ich gar nichts schreiben, das ist wohl zur Genüge schon getan worden, bzw. geht aus der Kurzfassung hervor. Daher nur meine persönliche Meinung über das Gelesene. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Die Hauptcharaktere sind tiefgründig und entweder sehr symphatische Gesellen oder aber eben mehr als unsymphatisch. Wobei selbst die Unsymphatischsten zum Teil nette Eigenarten haben, wie auch die ansich sehr angenehmen Zeitgenossen eine teils mehr als 'dreckige' Vergangenheit vorzuweisen haben. Alle haben sie verschiedene Fähigkeiten, die ich so bisher noch in keinem anderen Buch kennengelernt habe. Echt mal was Neues! Ich freue mich schon sehr auf den Folgeband!

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  • Das Vermächtnis des Lord Regret

    Der Herr der Tränen

    MikkaG

    28. January 2014 um 00:18

    Handlung: Vor langer, langer Zeit stürzte der skrupellose Lord Regret die Menschheit beinahe ins Verderben. Er erschuf grauenvolle Monster und seine Magie riss eine schwelende Wunde ins Gefüge der Welt. Eine Gruppe von Helden, die sich selber die Wächter nannten, tat sich zusammen und es gelang ihnen, Lord Regret zu töten. Aber der Tod von Regret schloss die Wunde in der Welt nicht wieder, und seine verderbte Magie ging auf die Wächter über, die dadurch neue Fähigkeiten erlangten - aber auch ihre Persönlichkeiten veränderten sich und sie wurden zum Teil schlimmer als das Böse, dass sie eigentlich bekämpfen wollten. Die drei einzigen Wächter, deren Sinn für Gut und Böse immer noch intakt war, zogen schweren Herzens gegen ihre früheren Freunde in den Kampf, töteten sie und setzten dann ihrem eigenen Leben ein Ende - in der Hoffnung, dass Regrets Magie dadurch ein für alle Mal aus der Welt verschwinden würde. Und lange Zeit sah es so aus, als hätten sie damit Erfolg gehabt. An der Stelle, wo die meisten Fantasy-Bücher enden, beginnt dieses erst. Denn natürlich war das noch nicht das Ende, und so sieht sich viele Generationen später der alte Krieger Rostigan gezwungen, doch noch einmal loszuziehen, um Heldentaten zu vollbringen... Denn die Wächter sind von den Toten auferstanden. Pro: Der ganz große Pluspunkt des Romans ist für mich die dichte, originelle Welt, die der Autor erschaffen hat. In den liebevoll erdachten Details liegt deren Überzeugungskraft, und darin hebt sich dieser Fantasy-Roman für mich auch aus der Masse ab. Er bietet viele neue, brilliante Ideen, und es gibt auch die ein oder andere wirklich überraschende Wendung! Die Art und Weise, wie hier Magie funktioniert, fand ich sehr faszinierend und überzeugend, und die fantastischen Wesen sind großartig und lebendig beschrieben. Gut, die Grundidee des widerwilligen Helden, der gegen ein scheinbar übermächtiges Unrecht ankämpft, ist vielleicht nicht neu, aber sie wird hier auf ganz eigene Art umgesetzt. Denn Rostigan ist ein sehr interessanter Protagonist, den man am Anfang nur schwer einschätzen kann und dessen Tiefgang man erst nach und nach erkennt. Überhaupt sind die Charaktere ein echtes Highlight, wobei mir besonders gefiel, wie hier mit Gut und Böse gespielt wird. Die Wächter waren immerhin alle mal gute Menschen, die ihr eigenes Leben riskierten, um die Welt zu retten. Dass Regrets Magie auf sie überging, war ja nicht ihre Schuld - aber dennoch sind sie zum Teil jetzt nur noch abgrundtief böse... Kann man sie dafür verurteilen? Besteht noch eine Chance, aus dem Grund ihrer Seele ihr altes Ich wiederzuerwecken? Und selbst wenn das gelingen sollte - lohnt ein Leben noch, wenn es von soviel Hass und Gewalt berührt wurde? Die Spannung baute sich für mich schnell auf und schraubte sich im Verlauf der Geschichte immer weiter in die Höhe - wobei ich die Entwicklung der Charaktere fast noch spannender fand als die Frage, ob und wie die Welt gerettet werden kann! Der Schreibstil liest sich gut und flüssig, und der Autor biete viele fesselnde Szenen und eindringliche Bilder. Er lässt viele Hinweise nur nach und nach einfließen, und so können Entwicklungen immer noch überraschen, auch wenn der aufmerksame Leser schon eine Vorahnung gewinnen konnte. Kontra: Das Einzige, was mich an dem Roman immer wieder gestört hat, war die Darstellung von Gewalt. Versteht mich nicht falsch - ich denke, dass Gewalt durchaus beschrieben werden DARF und je nach Genre oft auch MUSS: um eine Szene realistischer zu machen, eine Botschaft rüberzubringen oder vielleicht auch nur die Spannung zu erhöhen. Aber es ist für mich ein Unterschied, ob in einem Fantasy-Buch eine Schlacht geschildert wird, bei der es Tote und Verletzte gibt, oder ob, wie hier, sadistische Taten immer und immer wieder geschildert werden, um... Ja, um was? Zu zeigen, wie böse der Charakter ist? Dafür hätten ein oder zwei solcher Szenen gereicht, aber der Autor schwelgt geradezu in immer neuen Beschreibungen der Folter und des Blutrauschs. Ich habe sicher schon genauso grausame Szenen in anderen Büchern gelesen, aber hier erschienen sie mir zum Teil einfach... überflüssig und damit seltsam frivol. Gewalt als Selbstzweck, auch wenn der Autor das vielleicht so nicht beabsichtigt hat. Allerdings habe ich ein Interview mit ihm gesehen, in dem er zu suggerieren scheint, dass er die übertriebene Gewalt lustig findet, und ich weiß nicht, ob das besser ist... Das Ende kam für mich ein wenig zu abrupt - ich habe tatsächlich erstmal nachgesehen, ob meinem Buch nicht vielleicht ein paar Seiten fehlen. Zusammenfassung: Trotz meines leichten Unbehagens, was die Schilderung sadistischer Gewalt in diesem Roman betrifft, fand ich das Buch definitiv sehr lesenswert! Die Charaktere sind interessant, die Welt ist dicht und originell, und die Geschichte zieht den Leser schnell und gründlich in ihren Bann. Ich werde definitiv auch den zweiten Band lesen!

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  • Anders als erwartet

    Der Herr der Tränen

    Aleshanee

    23. January 2014 um 07:24

    „Einst, sagte sie, lebte ein mächtiger Fadenwirker, den man Regret, den Herrn der Tränen nannte. Er herrschte über das Tal des Friedens. Zu jener Zeit war es noch ein einladender Ort mit guten Menschen, wie ihr es seid.“ S. 25 Zum Inhalt 300 Jahre sind vergangen, seit die Wächter den Herrn der Tränen umgebracht und seine unmenschliche Macht gebrochen haben – denn dieser veränderte einst die Große Magie und griff in die Natur der Dinge ein, sodass der Schleier der Welt zerriss. Doch der Riss, der sich durch das innerste Gewebe der Existenz gezogen hat, wurde durch den Tod von Regret nicht geheilt und die willenlosen Geschöpfe, die der Herr der Tränen um sich geschart hatte, wachen noch heute unbezwungen über das Tal des Friedens. Der Ritter Rostigan zieht mit seiner Liebsten durch die Lande Aorns. Die Bardin Tarzi bewundert den alternden Kämpfer, den Held, der sich in einer großen Schlacht einen Namen gemacht hat. Doch er ist des Kämpfens müde geworden, seine ruhmreichen Tage gehören der Vergangenheit an. Als sie jedoch entdecken, dass die prächtige Stadt Silberstein von einem Augenblick auf den anderen verschwunden ist, liegt die Vermutung nahe, dass die Wächter zurückgekehrt sind – denn sie haben die Ermordung des Herrn der Tränen nicht unbeschadet überstanden. Für Rostigan eine Herausforderung, der er sich nicht entziehen kann … Meine Meinung Seit ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, hat mich das Cover magisch angezogen. Es zeigt passend zur Handlung den Riss der Großen Magie, die in den Wolken klafft und den einsamen Ritter, der sich endlich seiner Vergangenheit stellen muss. Der Schreibstil ist sehr eigenwillig, teilweise fast schon nüchtern und ich musste mich sehr konzentrieren, um der Handlung zu folgen. Es wirkt alles sehr kurz angebunden und ich fand nur wenige versteckte „Schätze“ zwischen den Zeilen. Rückblicke und Erinnerungen unterbrechen das aktuelle Geschehen und haben mich anfangs eher irritiert als mir geholfen, mich in der Geschichte zurecht zu finden. Der etwas trockene Schreibstil wirkte manchmal gefühllos und ich konnte mich dadurch anfangs nicht wirklich in die Charaktere einfühlen. Rostigan war mir von Anfang an sympathisch. Er gefällt sich in seiner Rolle des alternden, zurückgezogenen Kriegers und überlässt sich gerne der Gesellschaft der quicklebendigen, sprunghaften Bardin Tarzi. Umso enttäuschter war ich, dass es anfangs die meiste Zeit um die Wächter ging, die zurückkehren. Alle Figuren erhalten einen prägnanten Auftritt und besondere Charakterzüge, dennoch hat es einige Zeit gedauert, bis ich mich mit dem Verlauf der Handlung anfreunden konnte. Trotzdem hat mich die Stimmung nicht losgelassen und ich war neugierig, was weiter passiert. Bis zur Mitte war es ein gleichmäßiger Lesefluss ohne bemerkenswerte Spannung, trotz allem hat mich diese Welt fasziniert. Als dann etwa in der Mitte des Buches eine Wende eintrat, ein neuer Aspekt, wurde ich völlig an das Geschehen gefesselt; es wurde sehr interessant, das Tempo angezogen und die steigende Anspannung riss mich bis zum Schluss mit. Auch wurden die Zusammenhänge immer klarer und das unerwartete Ende ließ mich in großer Erwartung auf den zweiten Teil zurück. Die Idee der Welt und ihrer Magiefäden ist sehr speziell und lässt noch einige Fragen offen. Hier hätte ich gerne noch einige Antworten gehabt und denke, dass diese im abschließenden Band aufgeklärt werden. Fazit Nach dem unerwarteten Anfang hat ein neuer Aspekt die Geschehnisse in interessante Bahnen gelenkt und die erhoffte Spannung entstehen lassen. Mit dem Schreibstil konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, trotzdem hat mich die Idee fasziniert. Nach der packenden zweiten Hälfte hat das Buch auf jeden Fall 4 Sterne verdient. © Aleshanee Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar! Band 2 "Wächter der Lüge" erscheint im Juni 2014

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  • Erwachende Legenden in einem Krieg, der die Welt bedroht!

    Der Herr der Tränen

    MiniKampfkeks

    21. January 2014 um 22:47

    "[…]eine Stimme, weiblich und poetisch, geisterhaft und flüchtig. Sie war zu leise, als dass man die Worte hätte verstehen können, doch sie trieben wie Wind getragen heran. Hochmut, sagt man, kommt vor dem Fall. Doch Silberstein steht stark und prall. Darauf folgte ein glockenhelles Lachen, das im raschelnden Gras verhallte." (S. 22) Inhalt: Rostigan ist ein alter Kriegsveteran, der seinen Frieden sucht. Tarzi, eine Bardin und noch dazu seine Liebste, begleitet ihn auf seinen Wanderschaften durch die Wildnis. Bis eines Tages die Große Magie unter einem Ereignis erbebt, wie es niemand auf Erden je erwartet hätte: Die Wächter sind von den Toten auferstanden! Sprache & Aufbau: Sam Bowring überzeugt sprachlich gesehen auf ganzer Linie. Er mischt altbekannte Redewendungen mit neuen Vergleichen und Metaphern, die es einem erleichtern, in seine Welt einzutauchen. Er wechselt in seinen Erzählabschnitten immer wieder den Charakter und lässt somit ein zunächst klar getrenntes Gut und Böse ineinander verschwimmen. Bald wird klar, dass Rostigan nicht die einzige Hauptfigur ist. Legenden erwachen vor den Augen des Lesers zum Leben und nehmen ihn mit in eine eigene Welt. Persönliche Meinung: Ich bin begeistert! Zwar stehe ich Zweiteilern generell etwas kritisch gegenüber, aber Sam Bowring hat mich mit dem seinem Herrn der Tränen wirklich vom Hocker gehauen. Er schafft es, komplexe Weltstrukturen einfach in die Handlung miteinzubinden und sie dem Leser begreiflich zu machen, ohne dafür ellenlange Erklärungen zu brauchen. Wow, wow, wow! Ein einziges Manko ist der Cliffhanger am Ende. Klar, man will den Leser dazu animieren, weiterzulesen, aaaaaber wenn schon zwei Teile, dann doch bitte so weit es geht ineinander abgeschlossen. Aber bitte: lest es!

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  • Hätte ich doch schon Band zwei gehabt…

    Der Herr der Tränen

    horrorbiene

    02. January 2014 um 15:48

    Einstmals gab es einen Mann, der konnte mit Hilfe der Fäden Magie wirken, doch er machte sich daran die Fäden der Großen Magie zu verändern. Dies machte ihn nicht nur mächtig, sondern auch böse, da die Welt diese Veränderungen nicht vertrug und Naturkatastrophen die Folge waren. Die größten Fadenwirker dieser Zeit machte sich auf, um diesen Herr der Tränen zu besiegen. Als er endlich vom Angesicht der Welt verschwunden war, mussten sie jedoch schnell feststellen, dass er nicht vollständig verschwinden konnte. Manche Fäden, die er in sich selbst verwoben hat, konnten nicht entfliehen und suchten sich neue Wirte in den Wächtern, doch nicht jeder von ihnen konnte mit den dadurch erlangten mächtigen Fähigkeiten umgehen und wurden seinerseits böse. Doch es gelang auch sie zu besiegen. Die Große Magie kam zwar zur Ruhe, doch geheilt wurde sie nie zur Gänze und nun tauchen schon wieder diese seltsamen Naturphänomene auf.  Als die ersten Zeugen wurden Rostigan und Tarzi der verschwundenen Stadt Silberstein ansichtig und Rostigan als alter Held berühmter Schlachten wurde schnell klar: Die Wächter sind zurückgekehrt. Mit Der Herr der Tränen hat Sam Bowring eine wirklich schöne Fantasy-Geschichte ersonnen, die sich sehr leicht und einfach lesen ließ und mir dabei sehr viel Freude bereitet hat. Zunächst lernt der Leser mit Rostigan und Tarzi die zwei Hauptcharaktere kennen, doch nach und nach werden die einzelnen Wächter näher beleuchtet, da der Leser auch aus ihrer Sicht die Geschichte phasenweise erlebt. Zunächst dachte ich, dass auf diese Weise Hintergrundwissen vermittelt wird, doch schnell wird klar: Die Wächter sind alles andere als Nebencharaktere, sondern bilden das Zentrum des Geschehens. In diesem Zusammenhang ist mir positiv aufgefallen, dass Bowring mit Tarzi eine Bardin als eine seiner Protagonisten erdacht hat. So hat Tarzi die Möglichkeit wo immer sie auch ist sehr passend die Hintergrundgeschichten der einzelnen Wächter zu erzählen, ohne dass es künstlich wirk, da Geschichten erzählen nun einmal das ist, womit eine Bardin ihren Lebensunterhalt verdient. Auf diese Weise fügen sich die Geschichten der Wächter als das ein, was sie sind: erzählte Geschichten. Im Verlauf der Handlung lernt der Leser die Wächter näher kennen und die Kategoriesierung zwischen gut und böse wird an einigen Stellen aufgeweicht, was zu interessanten Wendungen führte. So werden die Protagonisten recht vielschichtig dargestellt. Einer der Wächter ist in der Lage die Zeit anzuhalten und die Form, in der Bowring dies umgesetzt hat, hat mir sehr gut gefallen. Hier hält dann nicht einfach nur die Zeit an, und diejenigen die nicht betroffen sind, machen einfach so weiter, als wäre nichts, weit gefehlt. Zum einen hält die Zeit weltweit an, was ich schon einmal schön logisch finde, zum anderen hält wirklich jedes Molekül dort an, wo es gerade war. So wird Staub in der Luft fest und zur tödlichen Waffe, denn wenn man durch solch eine erstarrte Wolke spaziert, treibt man sich unweigerlich die Staubkörner durch den Körper. An solche Dinge habe ich noch nie gedacht, als ich irgendwann mal ein Buch mit ähnlicher Thematik gelesen habe. Bowring hat hier meiner Meinung nach einen Schritt weiter gedacht und dies hat mich überzeugt. Das einzige, was ich dem Buch anlasten würde, wäre die Tatsache, dass das Ende zwar absehbar war, aber nicht vollständig ist, heißt ich hätte sehr gern das zweite Buch dieses Zweitteilers am Ende der Lektüre bereits besessen um gleich weiter zu lesen. Zwar hat das Buch einen guten Sinnabschnitt, aber eben kein richtiges Ende, da der Leser bereits ahnt, worauf es am Ende hinauslaufen wird, doch dieses Finale ist noch nicht in erreichbarer Nähe, da muss ich noch bis zum Juni 2014 warten. Dafür muss ich sagen, ist das Cover sehr gelungen. Ich mag die düsteren Farben und die eingefangene Stimmung sehr! Dies wird zum Glück im Cover der Fortsetzung so weitergeführt! Fazit: Mit Der Herr der Tränen hat Sam Bowring eine sehr unterhaltsamen ersten Teil eines Zweiteilers geschrieben, den ich sehr gern lesen habe. Überzeugt hat das Buch vor allem durch die Umsetzung der Idee von angehaltener Zeit und dem sehr hübschen Cover der blanvalt-Ausgabe. Leider ist das Ende immer noch so “offen”, dass ich am liebsten den zweiten Teil gleich im Anschluss gelesen hätte, doch immerhin ist es bis Juni nicht nicht mehr so lange hin und das Buch endete wenigstens mit einem Sinnabschnitt und lässt den Leser nicht völlig in der Luft hängen.

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  • High Fantasy Genuss mit starken Charakteren

    Der Herr der Tränen

    katie1984

    29. November 2013 um 21:31

    Worum geht's? "Gefährlich fängt er an zu munkeln, der düstre Kerl im Waldesdunkeln."Zitat S.38 Zum Buch: Der große Krieger Rostigan durchwandert Aorn, müde von unzähligen Schlachten und ungewolltem Ruhm. Mit ihm reist seine Geliebte, die Bardin Tarzi, die darauf hofft, bald Zeugin seiner nächsten Heldentaten zu werden, um daraus ein neues Lied zu komponieren. Auch wenn Rostigan der Welt den Rücken gekehrt hat, könnte sie bekommen, was sie sich wünscht... Als ihr Weg sie zu der einst prächtigen Stadt Silberstein führt, müssen sie feststellen, dass es die Stadt nicht mehr gibt, Kein Stein steht mehr auf dem anderen. Sie setzen ihren Weg fort und erkennen die schreckliche Wahrheit. Die Wächter sind aus ihren alten Gräbern hervorgekommen, und das finstere Erbe des Herrn der Tränen wird stärker. Rostigan erkennt, dass ein alter Krieger nicht auf Frieden hoffen darf. Charaktere und Darstellung: Eine ausgefeilte und perfekt durchdachte Charakterbesetzung macht dieses High Fantasy Epos zu einem kleinen Meisterwerk. Von der sanftmütigsten Seele bis zum abgrundtief verdorbenen Herzen bekommt der Leser die volle Palette dargeboten. Aber nicht nur die Vielschichtigkeit überzeugt, sondern auch die detailreich ausgearbeiteten Charakterzüge und ihr Ursprung, denn jeder der Hauptprotagonisten hat seine ganz eigene und auch gemeinsame Vergangenheit. Dadurch wirken alle Beteiligten auf ihre Art sympatisch und nachvollziehbar, egal ob gut oder erschreckend bösartig. Vor Allem der widerwillige Held Rostigan hat es geschafft mich, von der erste Seite an, einzunehmen. "Ja, sie hatten eine wunderbare Zeit, Karrak und Forger, Despirrow und Salarkis. Heere zogen durchs Land, Flüsse färbten sich blutrot, und Karraks Krähen wurden fett, soviele Augen fraßen sie."Zitat S. 156 Schreibstil/Aufbau/Idee: Pluspunkte gibt es gibt es für den gelungenen Schreibstil von Herrn Bowring. Kurz und dennoch ausführlich genug beschreibt er die gegenwärtigen, wie auch vergangenen Geschehnisse in diesem Buch. Dabei lässt er gleich zu Beginn viele Fragen, Geheimnisse und Rätsel einfließen, die den Leser ständig fesseln. Auch spannende Elemente und überraschende Wendungen von Anfang bis Ende zeigen, dass dieser Schriftsteller sein Handwerk versteht. Der Einstieg fiel nicht schwer, weil mit Rostigan und Tarzi ein erfrischendes Duo geschaffen wurde, welches den Lesenden gleich in diese Welt hineinzieht. Geschichtliche Hintergründe und Beschreibungen wurden u.a. durch die Geschichten/Lieder der Bardin perfekt in die Handlung eingebaut. Dazu passend bekommt man im Verlauf einen Einblick in die Sichtweise und Beweggründe der wichtigsten Charaktere, weil immer wieder zwischen jeden Einzelnen gewechselt wird. Kapitel für Kapitel wurde ich so immer tiefer in die komplexen Handlungsstränge hinein gezogen und es kamen keine Verständnisprobleme auf. Allerdings hätte der Autor gerne noch etwas tiefer auf die Bedeutung/Entstehung der "Großen Magie" eingehen dürfen, denn darauf basiert diese Geschichte. Die Grundidee ist wirklich genial, wenn auch nichts Neues. Eine fantastische Welt mit einfallsreichen und ausführlich ausgearbeiteten Wesen, einer dunklen Epoche, Schlachten und einem Helden, der gar keiner sein will, haben meine Fantasie konstant auf Hochtouren arbeiten und Bilder formen lassen. Das dicke Ende kommt am Schluss und hat mich traurig gestimmt, weil ich nun auf den zweiten Teil warten muss. Fazit: "Der Herr der Tränen" von Sam Bowring überzeugt vor Allem mit tiefgründigen, einfallsreichen und vielschichtigen Charakteren und einer komplexen, ideenreichen Ausarbeitung. Der Autor bringt die Handlung, ohne Längen, auf den Punkt und beweist damit sein schriftstellerisches Talent. Mich hat diese Geschichte spätestens nach dem ersten Viertel vollkommen in eine andere fantastische, sowie grausame Welt hineinziehen können. Meine Erwartungen hat dieses Buch weit übertroffen, denn damit hatte ich nicht gerechnet. Nun heißt es sehnsüchtig warten, denn der zweite Teil dieser Dilogie "Wächter der Lüge" erscheint erst am 17. Juni 2014. Von mir gibt es eine klare Empfehlung für dieses Lesevergnügen. Bewertung: Inhalt: 4/5 Charakterdarstellung: 5/5 Schreibstil: 5/5 Aufbau: 5/5 Gesamturteil: 5 von 5 ©Katies fantastische Bücherwelt

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  • High Fantasy in Perfektion …

    Der Herr der Tränen

    Sevotharte

    21. November 2013 um 21:00

    Wow … was soll ich zu diesem Meisterwerk der High Fantasy sagen? Ehrlich … ich weiß es nicht. Ich bin einfach sprachlos und hin und weg. Ich habe schon lange keinen High Fantasy Roman mehr gelesen, der mich so begeistert und mitgenommen hat. Doch in diesem Roman geht es nicht um eine riesige, komplexe Welt mit übelst ausgearbeiteten Orten und Rassen und Familienbanden, nein, hier geht es im Großen und Ganzen ganz allein um die Charaktere an sich und am Ende kann ich nur sagen … hier stimmt einfach alles! Bereits ab dem zweiten Kapitel ist man ein Gefangener des „Herrn der Tränen“ und man kann den Roman kaum noch aus der Hand legen. Der Autor weiß einfach, wie man eine Geschichte erzählt. Jede Seite passt, nicht zuviel, nicht zuwenig. Jede hat ihren Sinn, es wird nie langweilig. Die Art der Rückblenden, die Charaktere, die Idee der Welt, die Fähigkeiten, alles, wirklich alles stimmt hier von vorne bis hinten und ich kann es nur immer wieder sagen, dieser Auftakt eines Zweiteilers ist einfach perfekt und ein wahrer Traum! Ich kann echt nicht mehr bis Mitte nächstes Jahr warten … ich sterbe …

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