Sam Carrington

 3,4 Sterne bei 12 Bewertungen

Lebenslauf

Ehemalige Psychologin, Mutter und Schriftstellerin: Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester beschloss Sam Carrington noch Psychologie zu studieren und arbeitete mehrere Jahre als Therapeutin im Strafvollzug. Um mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen und sich ihren Traum, Schriftstellerin zu werden, zu erfüllen, beendete sie ihre Tätigkeit als Therapeutin. Mit "Saving Sophie" debütiert Carrington und lässt ihre Lebenserfahrungen in ihrem spannenden Thriller mit einfließen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Devon.

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Neue Rezensionen zu Sam Carrington

Schwer aus der Hand zu legen

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches ich gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.

 

Die Geschichte beginnt mit dem Mord an Sophies bester Freundin Erin. Nachdem sie die ersten Nachrichten und Bilder erhält wird schnell klar, dass sie bei den Geschehnissen dabei war und sich nur nicht mehr daran erinnern kann…

Tja…Wenn ich euch bis jetzt nicht für dieses Buch begeistern kann, vielleicht schaffen es ja die folgenden Ausführungen?

 

Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker gehalten. Ich war sogleich in der Welt von Sophie gefangen und wollte unbedingt wissen, warum sich manche Personen in ihrem Umfeld so seltsam benehmen und ob ihre Freunde vielleicht mehr wissen, als sie zugeben möchte.

Die Erzählperspektive wechselt größtenteils zwischen Sophie und ihrer Mutter, die an Agoraphobie leidet. Mutter und Vater haben mich an der einen oder anderen Stelle wahnsinnig auf die Palme gebracht. Das lag zum einen an der Überängstlichkeit der Mutter (aber da ich selbst nicht an einer solchen Angst leide, kann ich es nicht beurteilen) und an dem Unverständnis des Vaters, der die Mutter mitunter wie Dreck behandelt.

 

Die Geschichte fand ich sehr spannend und war gegen dreiviertel des Buches etwas fasziniert, dass die Ereignisse innerhalb von ein oder zwei Wochen gespielt haben, da der Zeitraum mir zwischenzeitlich länger vorkam.

Das Buch ist gespickt mit einigen Plots und überraschenden Wendungen. Gerade was die Aufklärung des Falls anbelangt oder die Hintergründe für die seltsamen Verhaltensweisen von manchen Charakteren anbelangt. Dadurch blieb es spannend und sehr lesenswert.

Auch das Ende hat mich positiv überrascht. Denn auch wenn ich dachte, dass ich hinter die Maske des Täters bereits geschaut habe, wurden hier alle meine Vermutungen durch die entscheidenden Hinweise nach und nach auf die Lösung ausgerichtet.

Unsympathische Charaktere, kaum Spannung, meh

Nach einem Abend im Club wird die 17-jährige Sophie stark betrunken von der Polizei aufgegriffen. Was zunächst wie eine wilde Party mit Freunden aussieht, wird für ihre Eltern bald zum Albtraum: Sophies beste Freundin Amy ist in dieser Nacht nicht nach Hause gekommen, und Sophie hat keinerlei Erinnerung an den Abend. Als kurz darauf die Leiche eines jungen Mädchens gefunden wird und Sophie sich immer mehr zurückzieht, beginnt ihre Mutter Karen, erste Zweifel zu hegen: Was ist wirklich in jener Nacht passiert? Weiß Sophie mehr, als sie zugibt? Oder schwebt sie womöglich in Gefahr? 

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Einmal aus der von Sophie, deren beste Freundin verschwunden ist. Ebenso erzählt Karen, Sophies Mutter. Die Leser:innen erhalten auch Einblicke in die Ermittlungsarbeit und schauen DI Wade über die Schulter. Auch eine niemandem zugeordnete Perspektive erhält Raum.

Die unterschiedlichen Perspektiven fand ich an sich eigentlich ganz nett, weil ich Einblicke in die Protagonistinnen bekam. Den Blickwinkel von DI Wade fand ich jedoch nur bedingt hilfreich. Sie spielte eine so geringe Rolle, dass sie eigentlich nur über ihre kurzen Kapitel in die Geschichte verwebt wurde. Tatsächlich hätte ich sie nicht gebraucht, da die Polizei in der Geschichte sowieso nicht wirklich einen großen Beitrag leistet.

Die Charaktere an sich haben mir leider nicht sonderlich zusagen können. Ich mochte Sophie nicht, ihre Mutter fand ich auch schwierig, die Nebencharaktere waren zu belanglos oder von vornerein Antihelden, sodass ich mit niemandem wirklich andocken konnte.
Ich hatte mir auch von Karens Charakter einfach mehr erhofft. Sie ist ans Haus gefesselt, aber kann auf einmal über ihren Schatten springen? Sie hat Panikattacken, aber irgendwie war mir das alles ein wenig zu flapsig, platt und klischeebehaftet behandelt. Ich versteh, dass ein Motiv gesucht wurde, um sie ans Haus zu binden, aber die Auseinandersetzung schien mir einfach nicht richtig zu sein.
Ich hab die Charaktere und ihre Handlungen einfach so oft angezweifelt, dass sie für mich komplett an Authentizität verloren haben.

Die Spannung war so semi vorhanden und konnte auch beim Showdown nicht wirklich aufkommen. Natürlich wollte ich wissen, was in jener Nacht passiert ist, aber letztendlich war es mir auch ein wenig egal, weil alles zu konstuiert, zu übertrieben und schlichtweg zu gewollt rüberkam. Es war einfach nicht meine Geschichte.

Saving Sophie

Was kann ich zu dem buch sagen, am Anfang der Geschichte hat es mich so richtig gelangweilt, da ich nicht wirklich in die Geschichte reinkam. Nach hundert Seiten kam schnell die Spannung allerdings ging sie auch ganz schnell wieder weg, trotz allem konnte man es gut lesen der schreibstil sehr leserlich es hag mir sehr spass gemacht es zu lesen von der Spannung her war kaum was da, mit den Charaktere waren gut beschrieben  für mich zu blass, deswegen hatte ich nicht wirklich Bezug zu denen gehabt.


Ist ein Rezensionsexemplar von Peguin Verlag, Dankeschön für die Bereitstellung des Buches 

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