Sam Childers Machine Gun Preacher

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Inhaltsangabe zu „Machine Gun Preacher“ von Sam Childers

"Du kannst sie nicht alle retten!", sagt man Sam Childers, als er im Sudan die Grausamkeiten sieht, die Kindern angetan werden: Sie werden gefoltert, vergewaltigt, zum Morden gezwungen. "Das Böse ist zu mächtig", hört Sam immer wieder. Doch er will das nicht glauben und sich schon gar nicht mit Tatenlosigkeit abfinden. Er beginnt, Kinder zu schützen und ihnen von Gott zu erzählen. Er baut ein Waisenheim auf und verfolgt die Drahtzieher der Kinderschänder. Und dazu greift er notfalls auch zu radikalen Mitteln. Seitdem nennen ihn viele "Machine Gun Preacher", den Prediger, der ein Maschinengewehr trägt ... Kein Buch für schwache Nerven - aber dennoch ein funkelnder Lichtstrahl in einer Welt voller Dunkelheit und Abgründe. "Ich rechtfertige Gewalt keineswegs. Ich glaube nicht an Gewalt, aber gleichzeitig glaube ich nicht, dass Kinder missbraucht, zu Kindersoldaten gemacht oder ermordet werden sollten." Sam Childers

Du kannst nicht alle Retten

— alanrick
alanrick

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  • Machine Gun Preacher

    Machine Gun Preacher
    alanrick

    alanrick

    27. April 2017 um 12:20

    Leider konnte er nicht alle Retten

  • Leserunde zu "Machine Gun Preacher" von Sam Childers

    Machine Gun Preacher
    katja78

    katja78

    Hallo Zusammen, ich würde hier gerne mal ein ganz anderes Buch vorstellen. Machine Gun Preacher von Sam Childers ist nach einer wahren Begebenheit geschrieben und auch Verfilmt worden. Deswegen dachten wir, das dies vielleicht ein Buch ist, das für Euch interessant sein könnte. "Du kannst sie nicht alle retten!", sagt man Sam Childers, als er im Sudan die Grausamkeiten sieht, die Kindern angetan werden: Sie werden gefoltert, vergewaltigt, zum Morden gezwungen. "Das Böse ist zu mächtig", hört Sam immer wieder. Doch er will das nicht glauben und sich schon gar nicht mit Tatenlosigkeit abfinden. Er beginnt, Kinder zu schützen und ihnen von Gott zu erzählen. Er baut ein Waisenheim auf und verfolgt die Drahtzieher der Kinderschänder. Und dazu greift er notfalls auch zu radikalen Mitteln. Seitdem nennen ihn viele "Machine Gun Preacher", den Prediger, der ein Maschinengewehr trägt ... Kein Buch für schwache Nerven - aber ein funkelnder Lichtstrahl in einer Welt voller Dunkelheit und Abgründe. Wenn ihr also über Nerven aus Drahtseilen verfügt und dieses Buch euch anspricht, dann bewerbt euch doch für eines von 3 Freiexemplaren für die Leserunde, die Gerth Medien freundlicherweise wieder zur Verfügung stellt. Bewerbung bitte bis zum 4.11.2012/20 Uhr Leseerundenstart wäre der 12.11.2012 Zeitnahes Mitlesen in der Leserunde mit posten zu den einzelnen Abschnitten und das schreiben einer anschließenden Rezension, sollte für euch selbstverständlich sein. Vielen Dank an dieser Stelle an Gerth Medien die uns die Freiexemplare zur Verfügung stellen!

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  • Rezension zu "Machine Gun Preacher" von Sam Childers

    Machine Gun Preacher
    Queenelyza

    Queenelyza

    07. December 2012 um 14:46

    Sam Childers ist der "Machine Gun Preacher". Ein ehemals drogensüchtiger Biker und Krimineller rettet nun Kinder im Sudan. Ausdrücklich möchte ich sagen, dass ich nicht bewerten mag, was er tut - denn auch nur ein gerettetes Kind in diesen Elendsgebieten ist eine Meisterleistung in einer Zeit, in der die meisten Menschen lieber wegschauen. Sam Childers lässt und in diesem Buch an seinem Leben teilhaben. Wir erfahren viel über seine Tätigkeit in Afrika, in Rückblenden wird dazwischen immer seine Vergangenheit dazu erzählt, das kam für meinen Geschmack ein bisschen zu spät im Buch, da hätte ich mir schön früher ein paar Einzelheiten gewünscht. Aber es wurde sehr gut klar, wie sein Weg verlaufen ist. Die eingestreuten Schwarz-Weiß-Fotos, die meistens Landschaft zeigten und nur vereinzelt diesen Mitleidsfaktor hatten, fand ich sehr gelungen, da dadurch nicht auf die Tränendrüse gedrückt wurde. Überhaupt erzählt dieses Buch recht unsentimental, missioniert nicht, was ich persönlich als sehr angenehm empfand. So manches Mal sind solche Menschen der Meinung, dass sie sich über andere erheben dürfen, weil sie selbst so viel Gutes tun. Sam Childers nicht, er weiß, wo er herkommt und nimmt nichts als selbstverständlich. Außer der Tatsache eben, dass Gott ihm den Weg weist, dass alles, was passiert, Gottes Plan ist. Und dass er eben glaubt, denn das weist ihm den Weg. Zwei Kritikpunkte habe ich allerdings, die sich letztendlich auch auf meine Bewertung auswirken. So schön ich das finde, dass Sam nicht missioniert, ein wenig mehr Leidenschaft hätte ich mir in dem Buch durchaus gewünscht. Vor allem gegenüber seiner Familie, die immer wieder - auch in schwierigen Situationen - alleine gelassen wird, weil die Kinder im Sudan wichtig sind. Das war mir oft alles zu nüchtern und zu kalt, man kann sich doch auch um seine Familie kümmern, wenn man auf einer Mission ist! Das hat mich manchmal tatsächlich geärgert, das muss ich zugeben. Der zweite Kritikpunkt ist die Tatsache, dass Sam früher sehr stark süchtig war. Nach einem einschneidenden Erlebnis hört er von heute auf morgen mit den Drogen auf, ohne größere Entzugserscheinungen zu haben. Das mag angehen, wenn man einen so starken Willen hat wie er, das mag ich nicht beurteilen. Vielleicht schreibt er auch nur nicht darüber. Was mich aber stört, ist, dass er meiner Meinung nach die Drogensucht mit der Abenteuersucht kompensiert, einfach nur den Gegenstand der Sucht geändert hat. Denn es treibt ihn, dorthin zu reisen, sich in Gefahr zu begeben, in teils ausweglos scheinende Szenarien. Meiner Meinung nach ist er einfach nun süchtig nach einem anderen Thrill. Und das finde ich ein wenig fragwürdig. Kurz und gut, mir fehlt manchmal einfach das Menschliche an diesem Buch. Gefühle werden meist ausgeblendet oder nicht erwähnt, es zählt nur die Mission. Im Namen Gottes zwar, aber für mich trotzdem mit einem Nachgeschmack. Ich bin trotzdem sehr froh, dass ich dieses Buch lesen durfte, denn ich mag Bücher, die einen zum Nachdenken förmlich zwingen. Auch wenn mir einiges im Buch nicht so zusagte, wird die Geschichte an sich noch einige Zeit nachwirken.

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  • Rezension zu "Machine Gun Preacher" von Sam Childers

    Machine Gun Preacher
    TNTina

    TNTina

    28. November 2012 um 06:53

    Ich bin ja schon seit Jahren großer Fan von dem Schauspieler Gerard Butler, so dass ich natürlich ganz gespannt war, als ich im letzten Jahr hörte, dass er für Dreharbeiten nach Afrika flog und der Film “Machine Gun Preacher” heißen würde. Als ich dann den Trailer anschaute, welcher nichts für Zartbesaitete ist, wurde meine Neugier noch größer. Da der Film jedoch nicht bei uns ins Kino kam, geriet das Ganze ein wenig in Vergessenheit und erst als ich die DVD dann im Laden entdeckte, fiel mir die Sache wieder ein. Der Film ist hart und heftig, grade weil er auf einer wahren Begebenheit beruht und man so die Story nicht als Phantasiegebilde abtun kann. Nachdem ich den Film geschaut hatte, suchte ich im Internet nach weiteren Informationen zu diesem Mann, der dort porträtiert wurde: Sam Childers. Und dabei stieß ich auf das gleichnamige Buch über sein Leben, welches er erst vor kurzem auf den deutschen Markt gebracht hatte. Hier die Rezension: Die Story: Sam Childers lebt in den USA. Die erste Hälfte seines Lebens tut er nur was er will und auch nicht nur legale Dinge: er dealt mit Drogen, geht kaum einer Schlägerei aus dem Weg und entgeht immer nur knapp einem Gefängnisaufenthalt. Durch seine Familie und einschneide Erlebnisse wendet er sich langsam Gott zu, lässt sich taufen und beginnt regelmäßig an den Gottesdiensten in seiner Stadt teilzunehmen. Dort begegnet er einem Priester, der zur Zeit in Afrika (Südsudan/Uganda) lebt und dort beim Aufbau von Flüchtlingshäusern und anderen Gebäuden hilft. Interessiert entschließt sich Sam auch für ein paar Wochen nach Afrika zu gehen und mitzuhelfen. Was er dort sieht, verändert ihn und sein Leben immens. Seit Jahren terrorisiert der Rebellenführer Joseph Kony die Bevölkerung, die Regierung ist mehr oder weniger machtlos. Kony und seine Rebellen überfallen die Dörfer der Einheimischen, töten die Erwachsenen, vergewaltigen Frauen, stecken die Hütten in Brand und vor allem entführen die Kinder und machen sie zu Kindersoldaten. Als Sam dieses ganze Elend und die Angst mit eigenen Augen sieht, beginnt er zu handeln: er baut nach und nach ein Heim für Flüchtlingskinder und Waisen. Was ganz klein beginnt, beherbergt heute fast 300 Kinder. Meine Meinung: Das Thema ist mehr als interessant, aber gleichzeitig natürlich auch brutal und erschreckend. Doch sollten wir davor nicht die Augen verschließen. Die Angst der Kinder dort ist so unglaublich heftig und traurigmachend, dass man schnell erkennt, wie gut man es eigentlich in seinem eigenen Zuhause hat. Der Film war wirklich gut gemacht, zwar nicht immer einfach und auch ein paar sehr blutige Szenen dabei, doch er verdeutlicht die Problematik sehr gut. Die Arbeit des Sam Childers macht einen Mut. Das Buch – ja das ist so eine Sache. Dass es im Gerth Medien Verlag erschienen ist, hätte mich eigentlich schon auf den Gedanken bringen müssen, aber erst beim Lesen ist es mir dann doch sehr schnell deutlich geworden: es ist ein christliches Buch. Und seinen Christlichen Glauben lebt und zeigt er in dem Buch sehr extrem. Beispiele sind, dass er mit Gott darüber “diskutierte”, ob und wo er ein Kinderheim errichten sollte. Während er dagegen war, gab Gott nicht auf und forderte ihn immer wieder auf, mit seinem Werk zu beginnen. Hmm, nichts gegen Menschen und ihren Glauben. So lange niemand dabei Mitmenschen verletzt, kann jeder glauben, was er möchte (meine Meinung), aber zwischenzeitlich ging es mir dann doch zu weit. Den Höhepunkt erreichte Sam Childers, als er Bibelstellen zitierte, um zu rechtfertigen, warum er als Prediger (in den USA) eine Waffe mit auf die Kanzel nimmt. Bitte, nein. Das war zu viel. Ich habe dieses Buch komplett gelesen, obwohl ich mehrmals kurz davor war, das Buch abzubrechen. Einzig und allein, die Geschichten drumher haben mich beim Lesen gehalten. Für jemanden, der seinen Glauben so lebt wie Sam Childers ist das Buch sicher eine Inspiration. Für mich zählt letztendlich nur die Story an sich, sowie das Lebenswerk, was Childers mit seinem Kinderheim erreicht hat. Daher bekommt das Buch auch gutgemeinte drei Bewertungspunkte. Trotzdem sollte sich jeder sein eigenen Bild machen, egal ob mit dem Film oder dem Buch, nur halt nicht die Augen komplett verschließen.

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  • Rezension zu "Machine Gun Preacher" von Sam Childers

    Machine Gun Preacher
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. November 2012 um 22:28

    Vom Saulus zum Paulus * „Im hohen Gras des Südsudan lauert der Tod. Von einer Sekunde auf die nächste wird die öde Landschaft überrannt: Hunderte Rebellen greifen an. „Lord`s Resistance Army“ - „Wiederstandsarmee des Herrn“ - nennen sie sich. Kurz: LRA. Sei Jahrzehnten überfallen sie arglose Dörfer, töten, vergewaltigen und verstümmeln Menschen.“ (S.9) * Sam Childers ist der Priester mit dem Maschinengewehr – und in diesem Buch erzählt er seine Geschichte, die gleichzeitig eine Geschichte von Glaube und Gott ist, aber auch eine Geschichte des größten Leides, der Wut und Trauer. * Sam Childers Schreibstil lässt sich wunderbar lesen. Man merkt bei jedem einzelnen Wort, wie sehr er mit seinem Herz dabei ist, bei den Kindern im Südsudan. Oftmals hinterlassen seine Worte eine Gänsehaut bei mir, ich möchte mir diese schrecklichen Zustände gar nicht vorstellen und dennoch bin ich der Meinung, dass es mehr Menschen wie Sam Childers geben sollte. Mehr mutige Menschen, die versuchen anderen Leuten die Augen für das Elend der Welt und ihrer Kinder zu öffnen. * Somit bin ich direkt schon beim Inhalt angelangt. Sam Childers ist ein Priester, der für die Kinder im Südsudan kämpft. Kinder, die ohne ihn sterben würden, von den Soldaten der LRA getötet oder zu Kindersoldaten ausgebildet würden. Die Regierung schafft es nicht diese Zustände zu unterbieten und somit sind Menschen, wie Sam Childers gefragt. Die nicht an sich selbst und die Gefahr der Situation denken, sondern zuallererst an das Wohl der Kinder. Wobei mit der „Rettung“ der Kinder noch lange nicht alles wieder gut ist, die meisten Kinder werden die Gräuel, die sie mit ansehen oder am eigenen Leibe erleben mussten nie komplett verarbeiten können. * Was unter diesem Gesichtspunkt sehr interessant ist, ist Childers eigene Biographie, die natürlich im Buch auch nicht zu kurz kommt. Sam war nicht immer ein gottgläubiger Mann, der sich für andere Menschen eingesetzt. Es war eher das ganze Gegenteil. Sam hat die Schule abgebrochen und keinen Beruf erlernt, stattdessen hat er seine Zeit damit verbracht sich Mädchen klar zu machen, zu trinken oder Drogen zu konsumieren – später hat er sogar gedealt. Zu der damaligen zeit, hat er auch seine Frau kennengelernt. Irgendwann hat sie den Glauben für sich gefunden und nach einem gemeinsamen Gottesdienst mit Sam, hat auch er den Weg aufgetan bekommen. Manchmal fragt man sich als Leser auch unweigerlich ob dieser Einsatz eine Art Wiedergutmachung sein soll. Egal wie die Antwort ausfällt, Sam Childers – der Machine Gun Preacher, ist der beeindruckendste Mensch, über den ich dieses Jahr gelesen habe. * Ich habe größte Achtung vor diesem Mann und dem was er geleistet hast, mit eigenen Händen ein Kinderheim aufgebaut und heimat- und elternlosen Kindern ein neues zuhause gegeben. Zudem führt er seit Jahren einen erbitterten Kampf gegen die LRA. * „Machine Gun Preacher“ ist keine leichte Kost. Man erfährt über das Leid der Südsudanesen, die in ständiger Angst vor Terrorangriffen leben müssen, bei denen sie abgeschlachtet, missbraucht oder verbrannt werden. Und bei seinen Schilderungen nimmt Sam Childers wahrlich kein Blatt vor den Mund – er zeigt uns die raue, harte und gefährliche Realität der Kinder auf! Ein Buch, dass einem die Augen öffnet – und von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Machine Gun Preacher" von Sam Childers

    Machine Gun Preacher
    kira35

    kira35

    15. November 2012 um 13:25

    Während eines Hilfsprojektes im Sudan sieht Sam Childers die Grausamkeiten, die Kindern dort angetan werden. Sie werden gefoltert, getötet und als Kindersoldaten zum Töten gezwungen. Dieser Anblick läßt ihn nicht mehr los und er beginnt, diese Kinder zu schützen. Er verfolgt die Drahtzieher der Kinderschänder, baut ein Waisenheim und erzählt ihnen von Gott. Sie nennen ihn den "Machine Gun Preacher", den Prediger mit dem Maschinengewehr. Sam Childers beschreibt in diesem Buch seine Arbeit im Sudan und wie er dazu kam, sein Leben radikal zu ändern. Er hat eine bewegte Vergangenheit, die geprägt durch Alkohol- und Drogenexesse und auch Gewalttaten war. Doch nach seinem ersten Besuch im Sudan fand er seinen Weg zu Gott, es fand eine Wandlung in ihm statt, die auch er wohl nicht für möglich gehalten hat. Heute ist Sam Childers ordinierter Pastor und verbreitet neben seiner Arbeit Gottes Wort überall dort, wo die Menschen ihn hören wollen. Als ich auf das Buch aufmerksam wurde dachte ich, ein Pastor und ein Maschinengewehr, wie passt das zusammen? Schnell wurde mir klar, ohne das Gewehr gäbe es Sam Childers nicht mehr. Er setzt es zur Verteidigung ein um die Menschen , und auch sich selber, vor den An- und Übergriffen der Rebellen zu schützen, deren Angriffe ohne Vorwarnung und oft aus dem Hinterhalt kommen. Mit einfachen Worten schildert Sam Childers seine Erlebnisse im Sudan, seine Arbeit mit den Menschen, sein unermütlicher Einsatz und sein tiefer Glaube an Gott, der ihn immer wieder anspornt, die Kinder dort vor den Grausamkeiten zu retten und zu bewahren. Von diesem Mann bin ich sehr beeindruckt und kann das Buch jedem weiterempfehlen, auch wenn man oft starke Nerven braucht, um das Gelesene zu verarbeiten. Über den Autor: Mit seiner Frau Lynn gründete Sam Childers ( geb.1962 ) "Angels of East Africa", dessen Hauptarbeit ein Kinderdorf im Südsudan ist. Es ist ein Zufluchtsort für Kinder vor den Rebellen , die Kinder leben dort können auch dort zur Schule gehen. Sein kleines Team und er haben in den letzten zehn Jahren über 1000 Kindern gerettet. Er ist Vater einer erwachsenen Tochter und pendelt für seine Arbeit zwischen den USA und dem Sudan.

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