Wir haben gedacht, es wäre für immer ist eine gefühlvolle und berührende Geschichte über Liebe, Verlust und die Frage, wie man weitermacht, wenn das Leben alles aus der Bahn wirft. Lia und Becks Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt, und gerade die Darstellung von Lias Trauer und innerem Konflikt hat mich tief bewegt. Katy Upperman schafft es, Emotionen sehr authentisch und nahbar zu vermitteln, sodass man als Leser fast selbst die Leere und das Auf und Ab der Gefühle spürt.
Trotz der intensiven Emotionalität hatte ich stellenweise das Gefühl, dass die Handlung etwas vorhersehbar verlief und manche Konflikte schneller hätten gelöst werden können. Auch ein paar kleinere Längen haben den Lesefluss etwas gebremst. Dennoch konnte mich die Geschichte immer wieder abholen, vor allem durch die authentische Darstellung von Trauer, Verlust und der Suche nach neuem Lebensmut.
Insgesamt eine traurige, aber zugleich hoffnungsvolle Liebesgeschichte, die das Herz berührt und zeigt, dass es nach dem Schlimmsten immer noch Lichtblicke geben kann
3,75 Sterne – emotional, bewegend


