Sam Eastland

 4,2 Sterne bei 132 Bewertungen
Autor von Roter Zar, Der rote Sarg und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sam Eastland

Sam Eastland ist das Pseudonym des amerikanischen Schriftstellers Paul Watkins, geboren 1964, der sich auch mit literarischen Werken einen Namen gemacht hat. Seinen ersten Roman veröffentlichte er im Alter von sechzehn Jahren. Mit seiner Familie lebt er in Hightstown, New Jersey.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Rote Spionin (ISBN: 9783426522127)

Rote Spionin

Erscheint am 01.03.2022 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch. Es ist der 7. Band der Reihe "Inspektor Pekkala".

Alle Bücher von Sam Eastland

Cover des Buches Roter Zar (ISBN: 9783426510490)

Roter Zar

 (45)
Erschienen am 02.11.2012
Cover des Buches Der rote Sarg (ISBN: 9783426513101)

Der rote Sarg

 (28)
Erschienen am 03.06.2013
Cover des Buches Sibirisch Rot (ISBN: 9783426513934)

Sibirisch Rot

 (20)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Roter Schmetterling (ISBN: 9783426515433)

Roter Schmetterling

 (13)
Erschienen am 01.06.2015
Cover des Buches Roter Zorn (ISBN: 9783426518762)

Roter Zorn

 (10)
Erschienen am 02.11.2016
Cover des Buches Rote Ikone (ISBN: 9783426522110)

Rote Ikone

 (9)
Erschienen am 01.10.2019
Cover des Buches Rote Spionin (ISBN: 9783426522127)

Rote Spionin

 (0)
Erscheint am 01.03.2022
Cover des Buches The Beast in the Red Forest (ISBN: 9780571281480)

The Beast in the Red Forest

 (1)
Erschienen am 05.02.2015

Neue Rezensionen zu Sam Eastland

Cover des Buches Roter Zar (ISBN: 9783426510490)P

Rezension zu "Roter Zar" von Sam Eastland

Vielversprechender Reihenauftakt
PMelittaMvor 19 Tagen

1929: Pekkala war das Smaragdauge des Zaren, sein besonderer Ermittler. Nach Jahren im Gulag in Sibirien, bittet man ihn schließlich den Tod der Zarenfamilie zu untersuchen, und stellt ihm im Zuge dessen seine Freiheit in Aussicht.

„Roter Zar“ ist der erste Band einer Reihe und bereits 2010 entstanden. Mir hat die Erzählweise gut gefallen, abwechselnd erfährt man das aktuelle Geschehen bzw. Pekkalas Erinnerungen aus der Zeit vorher, wir erfahren so, wie er das Smaragdauge des Zaren wurde, und schließlich im Gulag landete. Pekkala ist ein interessanter Charakter, den man gut kennenlernt. Er versucht sein bestes zu geben, hat aber auch Schwächen. Ich bin gespannt, wie er sich im Laufe der weiteren Bände entwickeln wird.

Es gibt zwei weitere wichtige Charaktere, die Pekkala bei seinen Ermittlungen zur Seite stehen, einer ist recht zwielichtig, und stammt aus Pekkala Vergangenheit, der andere ist ein junger Mann, der eigentlich Küchenchef werden wollte, nun aber Kommissar ist. Wahrscheinlich wird einer der beiden zukünftig weiter eine Rolle spielen, auch hier bin ich gespannt.

Natürlich weiß man heute, was mit den Romanows passiert ist, im Anhang finden sich dazu auch Anmerkungen des Autors. Trotzdem ist es interessant, den Ermittlungen zu folgen, die nicht ganz den historischen Verlauf wiedergeben. Man erfährt auch ein bisschen darüber, wie man im bolschewikischen Russland lebt, und auch Stalin tritt auf. Der Fall hat einige überraschende Wendungen, ganz zufrieden bin ich mit der Auflösung nicht, ich frage mich, warum Pekkala das mit seinen Erfahrungen und Fähigkeiten nicht früher erkannt hat – aber, wenn man bedenkt, was er alles erlebt hat, ist es auch nicht ganz unwahrscheinlich. Es fehlt vielleicht ein bisschen an Spannung, aber die habe ich hier auch gar nicht gebraucht, viel interessanter waren die einzelnen Entwicklungen, die Menschen und Hintergründe.

Mir hat der Roman gut gefallen, auch wenn er ein bisschen die Geschichte beugt, wenn man aber die vielen Gerüchte rund um das, was mit den Romanows geschah, kennt, hätte es immerhin so sein können. Pekkala ist eine interessante Figur, ich freue mich darauf, ihn in weiteren Romanen wiederzutreffen. Von mir gibt es 4 Sterne, da mir die Auflösung nicht ganz logisch erscheint, insgesamt ist der Roman aber lesenswert.

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Cover des Buches Rote Ikone (ISBN: 9783426522110)W

Rezension zu "Rote Ikone" von Sam Eastland

Ein besonderes Bild
walli007vor 10 Monaten

Bisher hat Inspektor Pekkala alle Lebenswirren heil überwunden. Schon während des ersten Weltkriegs hat er dem Zaren gedient und nun im Jahr 1945 ist er im Dienst des neuen Zaren, genannt Stalin, eingesetzt. Die russische Armee dringt immer weiter nach Westen vor und zwei Offiziere finden in einer Kirche zufällig eine lange verschollen geglaubte Ikone, die im russischen Volk große Bedeutung hatte. Nun soll Pekkala in Stalins Auftrag klären, welchen Weg die Ikone nach ihrem Verschwinden genommen hat. Und noch andere scheinen großes Interesse an dem Bild zu haben, einem Bild, mit dem Pekkala vor Jahren schon einmal zu tun hatte. 


Dies ist der sechste Band der Reihe um Inspektor Pekkala, der russische Ermittler mit finnischen Wurzeln. Pekkala ist ein knorriger und zurückgezogener Typ, der nichts so schnell vergisst. Gleichzeitig ist er ein gewiefter Polizist, der nur wenigen vertraut. In der Sowjetunion während des zweiten Weltkriegs ist es wahrscheinlich auch besser misstrauisch zu sein. Man weiß schließlich nie wie lange die Gunst des Staatsoberhauptes anhält. Bei seinen Nachforschungen hilft Pekkala seine Kenntnis von der Ikone, an deren Macht im ersten Weltkrieg auch die Zarenfamilie schwor. Wie schon damals scheint auch heute eine ganz eigene religiöse Gemeinschaft in den Fall verwickelt zu sein.


Wie eigentlich immer, wenn man ein Buch aufs Geratewohl aus dem Regal herausgreift, überlegt man, ob man eine Reihe nicht mit dem ersten Band beginnen sollte. Doch auch wenn ein gewisser Hintergrund fehlt, ist der Kriminalfall auch ohne Vorkenntnisse zu verstehen. Hervorragend dargestellt und recherchiert ist der geschichtliche Hintergrund zu dem Fall. Man kann in die Welt des Zarenreiches eintauchen und erfährt auch etwas über Pekkalas Stellung. Durch die ein wenig ausschweifenden Ausflüge in die Vergangenheit, kommt dem Roman einiges an Spannung abhanden. Dies wird aber großenteils wettgemacht durch die überraschenden Wendungen, durch die sich das Schicksal der Ikone klärt.


3,5 Sterne

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Cover des Buches Roter Zar (ISBN: 9783426510490)A

Rezension zu "Roter Zar" von Sam Eastland

Das Auge
Anna_Resslervor einem Jahr

Inhalt: 

1929 irgendwo in der sibirischen Taiga

Seit neun Jahren arbeitet Pekkala als Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedienungen für ein Holzfällerkommando. Eigentlich sollte er längst tot sein. Ehemals führte er als enger Vertrauter des Zaren Sonderaufträge aus. Nach der Revolution hatte man ihn verbannt. Doch plötzlich scheinen die neuen Machthaber wieder Verwendung für ihn zu haben. Er soll herausfinden, wie die Romanows starben und wo ihr legendärer Schatz geblieben ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn Stalin "der rote Zar" persönlich ist am Erfolg der Mission interessiert...

Meine Meinung: Ein packender Schreibstil hat mich schnell in die Geschichte hineinfinden lassen. Eingebettet in die turbulente Geschichte Russlands zu jener Zeit, jagt Pekkala einem brisanten Geheimnis hinterher - seine Gegner immer dicht auf den Fersen. Die Wechsel zwischen dem "Jetzt" und der Zeit von Pekkalas früherem Leben in der "Zarenzeit", transportieren gekonnt die nötigen Informationen und unaufdringlich Russlands Geschichte. 

Der Protagonist Pekkala war mir sehr sympathisch. Er scheint ein ganz besonderer Mensch zu sein. Der junge Kommissar Kirow, verblendet von der kommunistischen Ideologie und Pekkalas Bruder Anton, der ebenfalls Karriere unter Stalin machen will, stehen ihm bei den Ermittlungen zur Seite. Auch diese beiden machen mit fortschreitender Handlung eine interessante Entwicklung durch. 

Während der Leser im ersten Teil eher mit den Personen und dem Land (und seinen Ungerechtigkeiten) vertraut gemacht wird, wird der zweite Teil temporeicher und es kommt endlich Spannung auf. Natürlich darf auch ein Showdown nicht fehlen - auch wenn er etwas dürftig ausfällt. Das Ende hat mich ein wenig irritiert, denn hier scheint mir Pekkala seine eigenen Prinzipien zu verraten, was meiner Meinung nach dem vorher gezeichnetem Charakter widerspricht. Schade.

Mein Fazit: Dieser Kriminalroman hat mich wirklich sehr gut unterhalten und letztendlich konnte mich auch Kirow überzeugen ;). Ich freue mich schon auf weiter Abenteuer mit Pekkala. 

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