Sam Eastland

 4.2 Sterne bei 127 Bewertungen
Autor von Roter Zar, Der rote Sarg und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Sam Eastland

Sam Eastland ist das Pseudonym des amerikanischen Schriftstellers Paul Watkins, geboren 1964, der sich auch mit literarischen Werken einen Namen gemacht hat. Seinen ersten Roman veröffentlichte er im Alter von sechzehn Jahren. Mit seiner Familie lebt er in Hightstown, New Jersey.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Sam Eastland

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Roter Zar (ISBN: 9783426510490)

Roter Zar

 (44)
Erschienen am 02.11.2012
Cover des Buches Der rote Sarg (ISBN: 9783426513101)

Der rote Sarg

 (28)
Erschienen am 03.06.2013
Cover des Buches Sibirisch Rot (ISBN: 9783426513934)

Sibirisch Rot

 (19)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Roter Schmetterling (ISBN: 9783426515433)

Roter Schmetterling

 (12)
Erschienen am 01.06.2015
Cover des Buches Roter Zorn (ISBN: 9783426518762)

Roter Zorn

 (10)
Erschienen am 02.11.2016
Cover des Buches Rote Ikone (ISBN: 9783426522110)

Rote Ikone

 (7)
Erschienen am 01.10.2019
Cover des Buches Rote Spionin (ISBN: 9783426522127)

Rote Spionin

 (0)
Erscheint am 01.12.2021
Cover des Buches Sibirisch Rot (ISBN: B00MQ0G9Q6)

Sibirisch Rot

 (0)
Erschienen am 01.09.2014

Neue Rezensionen zu Sam Eastland

Neu

Rezension zu "Sibirisch Rot" von Sam Eastland

Sibirisch Rot
Satovor 8 Monaten

Sibirisch Rot - Pekkalas dritter Fall

Kurz vor Beginn des zweiten Weltkrieges muss Pekalla auf Befehl Stalins zurück nach Sibirien, genauer nach Borodok, dem Arbeitslager in welchem er neun Jahre verbracht hatte. Er soll dort den Mord an einem Häftling aufklären, ungewöhnlich, das Stalin das Ende eines Häftlings interessiert - und er muss verdeckt ermitteln, was bedeutet das Pekalla als Häftling in diese Hölle zurückkehrt.

Aber das ist nicht alles, was sich aus seiner Vergangenheit ans Licht bewegt. Der getötete Gefangene hatte während der Revolution zu den Truppen gehört, welche das Zarengold nach Sibirien in Sicherheit bringen sollten. In den Wirren der Kämpfe geriet ein Großteil des Goldes in die Hände der Roten und die Truppen wurden geschlagen, die Überlebenden landeten in den Gulags.

Als Pekalla in Borodok eintrifft leben noch drei ehemalige Weißgardisten, noch immer hoffend, ihr ehemaliger Ko0mmandeur kommt sie befreien. Doch dieser ist eigentlich tot, erschossen vor Pekallas Augen, jedoch stellt sich heraus, das es sich dabei um einen Doppelgänger handeltet und der Oberst bereits im Lager versteckt lebt. Und sein Erscheinen gilt weniger der Befreiung seiner Leute als vielmehr jenem Teil das Zarengoldes, welchen er retten konnte und auf der Flucht versteckt hat.

Ein von Anfang bis Ende spannendes Buch, die Erzählung ist durchsetzt von Rückblenden in die Zeiten vor und während der Revolution. Geschichtlich gut recherchiert bietet Sam Eastland einen interessanten Überblick der Ereignisse in Sibirien zwischen 1918 und 1920, insbesondere zum Zug der tschechoslowakischen Legion, eine heutzutage weithin unbekannte Partei in dem Spiel um die Macht.

Für mich der bislang beste Pekalla - vorbehaltlos zu empfehlen. 

Kommentare: 9
29
Teilen

Rezension zu "Rote Ikone" von Sam Eastland

Historie trifft auf Krimi
wiechmann8052vor einem Jahr

dies war das erste Buch das ich mit dem Sonderermittler Pekkala gelesen habe. Ich war beeindruckt. So spartanisch wie der Held lebt ,so spartanisch ist dieser Krimi, trotzdem hat er alles was ein sehr guter Krimi braucht. Die Morde waren aus Sicht des Täters logisch und daher nachvollziehbar. Die Ermittlungen waren spannend, aus winzigen Informationen wurden Thesen und dann Resultate erzielt. Dazu der historische Hintergrund, der wurde detailliert beschrieben und erklärt. Der Wechsel zwischen den Zeiten und gleichzeitigen Wechsel zwischen Historie und Gegenwart im Krimi sind gut gelungen.

Im Gegensatz zu anderen Krimis die ich gelesen habe, wurde hier an Beschreibungen im Bezug auf die Taten gespart, ausführlich wurden dagegen die Hintergründe beschrieben. Dieses Wissen erklärte dann wieder das Verhalten von Ermittler, Täter und andere Protagonisten.

Für mich ein überzeugender Krimi, ich werde die anderen Bücher aus der Reihe auch noch lesen.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Rote Ikone" von Sam Eastland

Fesselnd bis zur letzten Seite
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Dies ist der 6. Fall für den finnisch-stämmigen Inspektor Pekkala, der 1914 als Vertrauter des letzten Zaren Nikolaus II. für heikle Aufgaben abgestellt wird. Im Sommer 1914 ist es wieder einmal soweit: Es geht um die geheimnisvolle Ikone „Der Hirte“, der für die beinahe fanatisch religiösen Russen, eine große Rolle spielt. 

Doch der Einstieg in das Buch beginnt im Jahre 1942 als sich die russische und deutsche Armee an der Westgrenze der UdSSR gegenüber stehen: Hauptmann Proskurjakow und sein Fahrer Owtschinikow entdecken in einer zerstörten Kapelle die Ikone. 

In weiterer Folge begegnen wir Josef Stalin, dem die Symbolkraft der Ikone bewusst ist. Nun wird Inspektor Pekkala vom „Büro Besondere Ermittlungen“ mit einem heiklen Auftrag betraut.... 

Meine Meinung: 

Dies ist mein erster Krimi rund um den charismatischen Inspektor Pekkala. Derzeit fehlen mir noch ein paar Informationen, die durch die kurzen Rückblicke den Werdegang Pekkalas nicht restlos erklären. 

Der Krimi besteht aus mehreren Handlungssträngen, die durch die Ikone zusammengehalten werden. Aufgrund verschiedener Zeitsprünge finden wir uns einerseits am Zarenhof wieder, erleben das Attentat auf Franz Ferdinand quasi live mit, lernen die wolgadeutsche Familie Kohl kennen und befinden uns im stalinistischen Russland der 1940er Jahre wieder. Der plötzliche Schwenk in das Führerhauptquartier beschert den Lesern ein Wiedersehen mit einem Mitglied der Familie Kohl, das an einer furchtbaren Waffe arbeitet. 

Dieses Hin- und Hergleiten zwischen den Zeiten fordert den Lesern erhöhte Aufmerksamkeit ab, die durch den fesselnden Schreibstil wettgemacht wird. Es ist kaum möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Kaum glaubt man, die Geschichte der Ikone hätte ein Ende, so ergibt sich eine neue Wendung, die das Katz‘-und-Maus-Spiel weitergehen lässt. 

Der scheinbar alterslose Pekkala bewegt sich wie James Bond durch jede Gefahr. Selbst die Lagerhaft und zahlreiche Verletzungen können ihm nichts anhaben.

Um ihn näher kennenzulernen, muss man wirklich bei Band 1 (Roter Zar) beginnen. 

Gut gefällt mir, dass es hier jede Menge unterschwelligen Geschichtsunterricht gibt. Mir persönlich hat eine Landkarte zur Orientierung gefehlt. Denn Russland ist groß (und der Zar weit). Möglicherweise ist die im gedruckten Buch ohnehin vorhanden. 

Fazit:  

Ein weiteres fesselndes Abenteuer mit Inspektor Pekkala, das durch viele historische Details besticht. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

 

 

Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 104 Bibliotheken

auf 18 Wunschzettel

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks