Sam Feuerbach Der Totengräbersohn 1

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Inhaltsangabe zu „Der Totengräbersohn 1“ von Sam Feuerbach

Er ist der Letzte, der sie berührt. Sie wäscht. Sie schminkt. Ein Grund, warum sie ihn verachten. Sein Geheimnis behält er für sich - es würde ohnehin niemand glauben. Rätselhafte Fremde tauchen im Dorf auf. Morde geschehen. Niemand erwartet, dass er die Hütte der Hexe aufsucht. Niemand verlangt, dass er ihrem Vermächtnis die Stirn bietet. Niemand ahnt, dass die Finsternis näher rückt. Die neue Mittelalter-Saga von Sam Feuerbach

Ein solider Auftakt, aber Spannung fehlt

— ViktoriaScarlett

Leider zu oberflächlich, zu simpel und zu stark konstruiert.

— kornmuhme

Amüsante, spannende Geschichte, unfassbar gut gelesen.

— Archer
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  • Ein solider Auftakt

    Der Totengräbersohn 1

    ViktoriaScarlett

    19. March 2018 um 21:47

    Es handelt sich hier um die Hörbuch-Umsetzung des ersten Bandes der Totengräbersohn-Saga.Fakten zum Hörbuch:Titel: Der Totengräbersohn 1Autor/in: Sam FeuerbachSprecher: Robert FrankVerlag: Audible StudiosVersion: Ungekürzte AusgabeErscheinungsjahr: 2017Spieldauer: 11 Stunden und 6 MinutenInhaltsangabe:Im mittelalterlichen Dorf Haufen lebt der 18-jährige Farin. Der Junge ist ein Außenseiter, denn als Sohn des Totengräbers wird er von den anderen Dorfbewohnern geächtet und geprügelt. Dennoch hat er keine andere Wahl, als den Beruf des Vaters zu übernehmen, der zunehmend dem Alkohol verfällt.Die Dinge ändern sich für Farin schlagartig, als die Dorfhexe stirbt und er die Giftmischerin für die Beerdigung vorbereitet. Denn die Hexe trägt ein geheimnisvolles Amulett um den Hals, und Farin kann nicht widerstehen, das Schmuckstück anzulegen…Meine Meinung zur Geschichte:Zu Beginn war ich etwas überrascht. Die Geschichte begann direkt mit dem Beruf des Totengräbersohns. Ich las wie Farin eine Leiche für eine Beerdigung herrichtete. Mir fiel auf wie genau, das Ganze beschrieben wurde. Der Autor muss sehr intensiv recherchiert haben. Hierbei lernte ich die Hauptfigur Farin näher kennen und erfuhr wie er dachte. Die Geschichte verläuft ab diesem Zeitpunkt eher ruhig. Farin, sein Vater, ein mysteriöses Amulett und die Tote Gerlunda sind erstmal der Mittelpunkt der Geschichte. Später kommen dann ein dunkler Fremder und ein Ritter ins Spiel, die auch noch eine große Rolle innehaben werden.Es gab auch einen weiteren parallelen Handlungsstrang mit dem Mädchen Aros. Bei ihr habe ich beinahe bis zum Ende gerätselt, warum ich aus ihrer Sicht und an einem vollkommen anderen Ort las. Zum Schluss hatte ich eine leichte Ahnung. Das Buch spielt im Mittelalter, die Sprache ist allerdings sehr modern und der heutigen Zeit angepasst. Irgendwie passte das nicht ganz zusammen. Das Setting selbst ist stimmig und gut aufgebaut. Farin selbst ist eine sehr naive und eher unreife Figur. Man merkt, dass er unter schrecklichen Umständen leben und aufwachsen musste. Dennoch vorverurteilt er die Menschen genauso wie sie ihn.Einerseits fand ich die Geschichte gut, anderseits fehlte mir lange die Spannung. Die Geschichte plätscherte zuerst nur vor sich hin. Als der Ritter ins Spiel kam, wurde es dann endlich richtig interessant. Die Geschichte um das Mädchen Aros fand ich hingegen von Anfang an spannend. Die Handlung schreitet bei ihr schneller voran und war auch vielversprechender.Meine Meinung zum Sprecher:Der Sprecher hat das Hörbuch gut und flüssig vorgelesen. Die Stimme des Sprechers hat einen jugendlichen Klang, somit passt sie gut zu dem 18-jährigen Farin. Der Sprecher spricht klar und deutlich und ist somit gut zu verstehen. Mich hat es allerdings gestört, dass sich das Wort „Bibliothek“ oft wie „Biblothek“ angehört hat. Da ich beruflich Bibliothekarin bin, ist mir dies besonders stark aufgefallen.Meine Meinung zur technischen Umsetzung:Technisch gesehen gibt es nichts zu bemängeln. Die Übergänge zu den Tracks verlaufen reibungslos. Die Tonqualität ist immer hervorragend. Das Hörbuch ist in 20 Kapitel unterteilt. Das längste Kapitel hat eine Laufzeit von 1 Stunde und 7 Minuten.Mein Fazit:An und für sich hat mir das Hörbuch gut gefallen. Das Setting ist stimmig und gut aufgebaut. Einzig die moderne Sprache hat nicht wirklich ins Mittelalter gepasst. Lange Zeit fehlte mir die Spannung, in der zweiten Hälfte kam diese endlich auf. Der parallele Handlungsstrang um das Mädchen Aros gefiel mir etwas besser. Trotz meiner leichten Probleme freue ich mich auf den nächsten Band, denn ich wissen möchte wie die Geschichte weiter verläuft.Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

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  • Zu simpel und oberflächlich

    Der Totengräbersohn 1

    kornmuhme

    10. March 2018 um 20:26

    Inhalt: Farin ist der Sohn des Totengräbers in einem kleinen Dorf. Als solcher geächtet und am Rande der Gesellschaft lebend, quält er sich durch den mühevollen Allltag eines mittelalterlichen Bestatters. Eines Tages findet er bei einer Toten ein sonderbares Amulett. Er nimmt es heimlich an sich. Kurz darauf treffen Fremde im Dorf ein, die sich sehr genau nach der toten Frau erkundigen. Als schließlich auch der Dorfpriester verschwindet, ahnt Farin, dass mit der Toten etwas nicht stimmte und dass das Amulett, das er gestohlen hat, etwas Besonderes sein muss ... Meinung: Ich hätte dieses Buch gerne gemocht! Der Klappentext klang vielversprechend, denn einen Protagonisten aus solch einer Randgruppe versprach besondere Unterhaltung. Doch leider plätschert das Buch fast ausschließlich an der Oberfläche, es kommt keine Spannung auf. Die Charaktere sind recht flach. Farin ist zwar sympathisch, aber auch sehr naiv, oftmals stellt er sich reichlich dämlich an. Die Bewohner des Dorfes sind fast ausschließlich unfreundlich und/oder gewalttätig. Auch Ritter Emicho erscheint permanent gereizt und brüllt herum. Richtiges Interesse weckt leider keine einzige Figur bei mir. Die story entwickelt sich auch äußerst langsam, ständig wird hin- und herüberlegt, werden endlos Gedanken gewälzt, die Dialoge bringen auch kaum Tempo oder Weiterentwicklung. Was mich besonders geärgert hat, ist, dass dem Leser offenbar nicht zugetraut wird, seine eigenen Schlüsse zu ziehen, ständig wird ihm alles durch Kommentare des Erzählers oder die Gedankengänge der Figuren vorgekaut. Oftmals bemüht sich der Autor um Sprachspiele - dies wirkt eher gewollt als gekonnt. Was viele Rezensenten als Ironie verstehen, nehme ich leider als den gescheiterten Versuch von Witzig- und Spritzigkeit wahr. Fazit: Nein, Sam Feuerbach, das wird leider nichts mit uns, da muss schon etwas mehr kommen, vor allem ein höheres Erzähltempo, ausgearbeitete, kantige Figuren und mehr Vertrauen in den Leser, selber zu denken. 2 von 5 Sternen

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  • Ach so!

    Der Totengräbersohn 1

    Archer

    03. March 2018 um 00:06

    In einer mittelalterlichen Welt lebt Farin, der Sohn des Totengräbers, in dem kleinen Nest Haufen. Sein Vater und er gehören zu den Verachteten, minder Wertgeschätzten ihrer Gemeinde, denn sie sind diejenigen, die sich um die Toten kümmern. Sie waschen, herrichten - und manchmal auch bestehlen. Was absolut verständlich ist, wenn man bedenkt, wie arm sie gehalten werden. Farin ist strickt gegen das Stehlen und deshalb will er das Amulett, das er bei der toten Gerlunda gefunden hat, ihren Angehörigen zurückgeben. Nur dass sie keine hat, dafür viele undurchsichtige Gestalten, die sich für sie oder besser: ihren Nachlass interessieren. Durch einen dummen Zufall verschmilzt das Amulett mit Farin, und er erkennt, dass er jetzt seinen Körper und seinen Geist mit einem Dämon teilen muss. Als wäre das nicht stressig genug, ist plötzlich ein skrupelloser Schlächter eines grausamen Ordens hinter ihm her, und dann nimmt ihn ausgerechnet Ritter Emicho als seinen Knappen an. Viel Stress, viel Ehr könnte man meinen, nur dass Farin von der Ehre nicht viel hat, er ist beschäftigt genug, sein Leben zu retten. Neben Farin gibt es eine zweite Hauptfigur, Aross, ein Waisenmädchen. Noch ist nicht klar, ob und wann sie sich jemals begegnen werden, aber eigentlich ist das noch nicht so wichtig. Erzählt wird die Handlung in einer so modernen und schnoddrigen Art mit vielen Wortspielen und witzigen, spannenden und manchmal fast beängstigenden Erlebnissen, dass es einfach reicht, sich abholen zu lassen. Dazu kommt Robert Frank, der ganz offensichtlich mega Spaß am Lesen und Interpretieren der Figuren hatte. So ist das ein Hörbuch geworden, dem man gern lauscht und welches nur wenig unnötige Längen hatte - mit anderen Worten perfekt zum Autofahren und trotz Staus noch Fun haben.

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