Der Totengräbersohn: Buch 1

von Sam Feuerbach 
4,7 Sterne bei35 Bewertungen
Der Totengräbersohn: Buch 1
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Neue Kurzmeinungen

Tina06s avatar

Ein tolles Mittelalter-Fantasyabenteuer, Teil 2 muss ich sofort haben.

Sternenstaubfees avatar

Eine echte Überraschung! Hat mir sehr gut gefallen; der Humor ist klasse!

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Inhaltsangabe zu "Der Totengräbersohn: Buch 1"

Das geheimnisvolle Amulett

Im mittelalterlichen Dorf Haufen lebt der 18-jährige Farin. Der Junge ist ein Außenseiter, denn als Sohn des Totengräbers wird er von den anderen Dorfbewohnern geächtet und geprügelt. Dennoch hat er keine andere Wahl, als den Beruf des Vaters zu übernehmen, der zunehmend dem Alkohol verfällt. Die Dinge ändern sich für Farin schlagartig, als die Dorfhexe stirbt und er die Giftmischerin für die Beerdigung vorbereitet. Denn die Hexe trägt ein geheimnisvolles Amulett um den Hals, und Farin kann nicht widerstehen, das Schmuckstück anzulegen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783947515004
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:bene Bücher
Erscheinungsdatum:16.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Sternenstaubfees avatar
    Sternenstaubfeevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine echte Überraschung! Hat mir sehr gut gefallen; der Humor ist klasse!
    Der Wortwitz ist einmalig

    Farin ist 18 Jahre alt und Sohn des Totengräbers im Dorf Haufen. Vater und Sohn sind dank ihres Berufes nicht sehr angesehen. Niemand nennt Farin bei seinem Namen, er ist einfach nur der „Sohn des Totengräbers“. In der Schenke müssen die beiden alleine an einem Tisch abseits sitzen und ihr Bier trinken. Niemand möchte etwas mit ihnen zu tun haben. So führt Farin ein sehr einsames und eintöniges Leben, bis er eines Tages das Schmuckstück einer Toten, die er für das Begräbnis zurechtmacht, an sich nimmt. Damit ändert sich sein Leben, denn plötzlich tauchen Fremde im Dorf auf, die es auf dieses Schmuckstück abgesehen haben, und Farin kann das Amulett nicht einfach so zurückgeben. Dafür ist es längst zu spät…
     
    Mein Leseeindruck:
     
    Dieses Buch hat mich wirklich sehr positiv überrascht. Es ist der erste Band einer Trilogie rund um Farin und seine Abenteuer. Die Geschichte spielt in einem mittelalterlichen Setting, was für mich schon mal sehr positiv ist, denn ich finde diese Zeit einfach sehr spannend und faszinierend!
    Doch „Der Sohn des Totengräbers“ ist nicht einfach nur ein historischer Roman, denn es gibt einen sehr großen fantastischen Aspekt in diesem Buch, der mit einem Dämon zu tun hat. Wer keine Fantasy mag, sollte sich dennoch nicht abschrecken lassen. Es macht einfach so viel Spaß, dieses Buch zu lesen, weil der Schreibstil einen unglaublichen Wortwitz aufweist. Ich musste viel lachen und freue mich, noch zwei weitere Bände der Trilogie vor mir zu haben!  

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    Sandra251s avatar
    Sandra251vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein großartig ausgearbeitetes Buch mit mitreißendem Schreibstil
    Ein großartig ausgearbeitetes Buch mit mitreißendem Schreibstil

    Ein großartig ausgearbeitetes Buch mit mitreißendem Schreibstil 

    " Das geheimnisvolle Amulett

    Im mittelalterlichen Dorf Haufen lebt der 18-jährige Farin. Der Junge ist ein Außenseiter, denn als Sohn des Totengräbers wird er von den anderen Dorfbewohnern geächtet und geprügelt. Dennoch hat er keine andere Wahl, als den Beruf des Vaters zu übernehmen, der zunehmend dem Alkohol verfällt. Die Dinge ändern sich für Farin schlagartig, als die Dorfhexe stirbt und er die Giftmischerin für die Beerdigung vorbereitet. Denn die Hexe trägt ein geheimnisvolles Amulett um den Hals, und Farin kann nicht widerstehen, das Schmuckstück anzulegen .."

    " Der Totengräbersohn 1" wurde mir von einer sehr guten Freundin empfohlen und das was sie mir erzählte, hat mich direkt begeistert.

    I n diesem Buch steckt viel mehr als es der Klappentext auch nur annähernd vermuten lässt. Es geht um das Leben im Mittelalter, wobei Sam Feuerbach einfach großartig die Unterschiede in den Gesellschaftsschichten aufzeigt. Auch die Unterschiede im Umgang miteinander, werden sehr gut eingefangen. Absolut interessant ist, wie der Autor den Beruf des Totengräbers beschreibt und es ist offensichtlich, dass er da sehr genau nachgeforscht hat um seine Geschichte zu perfektionieren. 

    Sam Feuerbachs Schreibstil ist sehr detailliert. Der Auftakt seiner Mittelalter - Reihe ist absolut interessant, spannend, gut recherchiert und hat einen absolut genialen Humor, der unvergleichlich ist und den Autor absolut sympathisch macht.

    Aus der Erzählperspektive werden wir durch Farins Geschichte geführt. Für ihn geht es, mehr oder weniger durch Zufall, raus aus seinem kleinen Dorf und er schafft es, zum Knappen eines hochrangigen Ritters zu werden. 

    Der 18jährige Farin ist mir von Anfang an sympathisch gewesen. Er gibt sich stets Mühe bei allem was er tut. Er arbeitet Sorgfältig und hat Respekt. Auch der Drang sich nützlich zu machen und etwas zurück geben zu wollen, spricht sehr für seinen Charakter. Seine Entwicklung finde ich auch einfach toll. Er ist ein kluger Kopf und durch seine Leseleidenschaft und Wissbegierde, kann sich jeder Leser noch mehr mit ihm identifizieren. Anfangs scheint er sich seinem Schicksal als verachteter Totengräbersohn, dessen Namen niemand nennen will, zu ergeben, aber als sich die Gelegenheit bietet, sein Leben zu verändern nimmt er sie wahr. Er gewinnt immer mehr an Selbstbewusstsein, ohne an Bescheidenheit und an seiner Freude an den kleinen Dingen zu verlieren und dabei wird er nicht nur "seinem" Dämon Ekel immer sympathischer. 

    Ekel ist die absolute Krönung des Buches. Dieser selbstgefällige und arrogante Dämon ist einfach das genaue Gegenteil von Farin und genau das macht die Dialoge zwischen den beiden einfach einzigartig humorvoll und amüsant.

    Das Cover ist schlichtgehalten, aber ich finde es fällt trotzdem auf. Die Farbe ist passend und ich mag die Schattierung des Buchtitels.

    Einziger kleiner Kritikpunkt. Ich mag die Stimme des Hörbuchsprechers nicht. An manchen Stellen wird er auch plötzlich übermäßig laut. Einige Male war ich so in der Geschichte versunken, dass ich ein paarmal wirklich erschrocken bin. Zu einer schlechteren Bewertung trägt das allerdings nicht bei, da sich ja Leser selbst entscheiden kann, ob er das Buch liest oder sich das Hörbuch anhört. Auf Amazon gibt es eine Hörprobe, bei der ihr euch eure Meinung bilden und dann entscheiden könnt.

    Das Ende des Buches ist recht fies^^ ich habe das Gefühl, das Band 1 einfach nur eine Einführung ist und möchte auf jeden Fall mehr lesen. Die Geschichte von Farin ist durchgehend spannend und es lohnt sich definitiv die komplette Mittelalter - Reihe zu lesen. 
    An sich ist das Buch etwas düster, hat einen absolut unvergleichlich genialen Humor, detaillierte Beschreibungen, einen fesselnden Schreibstil mit einem unvergleichlichem Humor und Farin ist durch seinen Charakter auf jeden Fall sympathisch.

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    sylviaforss avatar
    sylviaforsvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine super tolle und lustige Geschichte. Muss man als Fantasy Fan lesen.
    High Fantasy zum lachen

    Letztes Jahr habe ich die Krosann Sage gelesen und war Hauch hoch begeistert. Ich bin sofort ein großer Fan geworden und musste deshalb auch dieses Buch lesen. 


    In der Geschichte geht es überwiegend um den Totengräbersohn Farin, der im Dorf namens Haufen lebt.

    Wie der Titel schon erahnen lässt, ist sein Vater Totengräber und er ist deshalb bei seinem Vater in der Lehre. Da er der Sohn des Totengräbers ist, wird er verachtet und sein gesellschaftlicher Stand ist sehr sehr niedrig.
    Farin ist deshalb sehr einsam und unglücklich über sein Leben. Sein Vater trinkt zu viel und prügelt ihn, die Dorfjungen mobben ihn und verprügeln ihn und zum Schluss ist er auch noch unglücklich verliebt.  
    Doch als die alte Giftmischerin stirbt und Farin die Leiche säubern muss, fängt sein Abenteuer erst richtig an. Farin bekommt ein geheimnisvolles Amulett, das sein Leben verändert. 


    Farin ist ein wunderbar Charakter. Er ist sehr liebevoll, witzig und wird oft wegen seines Berufes oft unterschätz. Obwohl er ein trostloses Leben, führt mit viel Prügel und Verachtung von allen Seiten, ist er ein sehr ausgelassener Mensch und nimmt sich nicht so viel zu herzen. 
    Man muss ihn einfach mögen. Sein Charakter hat mir mega gut gefallen und ich hatte nichts an ihn auszusetzen. 


    Eine andere Protagonistin ist Aros aus dem Weisenhaus. Sie hat eine starke Persönlichkeit und ist sehr selbstständig. Sie wird im Weißenhaus ständig geschlagen und misshandelt. Sie verlässt sich nur auf sich selbst und nennt sich selbst Königin der Raten. 


    Der Schreibstil von Herrn Feuerbach ist einfach nur mitreißend und genial. 
    Die Geschichte ist so bildhaft und flüssig erzählt, dass mich das sofort mitgerissen hat. Ich konnte wie bei der Konsann Sage das Buch nicht aus der Hand legen. 
    Die Ganzen Wortwitze, Sarkasmus, Ironie und der Schwarze Humor haben das Ganze zu einem echten Lesevergnügen gemacht. Selten habe ich so gelacht. Trotzdem ist die Geschichte interessant mysteriös und Düster. 
    Das Ganze hat ein Mittelalterliches Atmosphäre und gehört in die Kategorie Hight Fantasy. 
     
    Fazit: 
    Dieses Buch muss man gelesen haben. Es ist zu ein meiner Lieblingsbücher geworden, weil es mir so viel Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen. Es war nie langweilig und ich war erschüttert, als das Ende kam. 
    Jeder, der sich jetzt nicht sicher ist, ob er das Buch lesen sollte, ich sage euch, liest es . Ihr werdet es nicht bereuen.
    Schaut vorbei: Dailybooks

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    RubysSpaces avatar
    RubysSpacevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Viel Witz, tolle Charaktere und eine sehr spannende Geschichte um den Totengräbersohn Farin!
    Rezension zu "Der Totengräbersohn" von Sam Feuerbach

    Es war wieder einmal Zeit für "Facebooktage" und somit für ein neues Exemplar. Ich war gleich vom, ehrlich gesagt, wenig aussagenden Klappentext angetan, es hat mich neugierig gemacht! "Der Totengräbersohn" von Sam Feuerbach (erschienen 2017 auf der CreateSpace Independent Publishing Platform) durfte einziehen und gelesen werden:


    Klappentext...


    Er ist der Letzte, der sie berührt.
    Sie wäscht. Sie schminkt.
    Ein Grund, warum sie ihn verachten. Rätselhafte Fremde tauchen im Dorf auf. Morde geschehen.
    Niemand erwartet, dass er die Hütte der Hexe aufsucht.
    Niemand verlangt, dass er ihrem Vermächtnis die Stirn bietet.
    Niemand ahnt, dass die Finsternis näher rückt.(Quelle: www.amazon.de)

    Details zum Buch…

    …Cover…
    Einfach gehalten, nichts aufregendes, aber dennoch geheimnisvoll, da man nichts aus der Story erahnen kann.

     …Eigene Ansicht…
    Spannung pur, als das Buch endlich ankam und ich es anfangen konnte zu lesen. Während der "Facebooktage" habe ich viele positive Kommentare anderer Bloggerinnen zu diesem Buch hören dürfen und war so gespannt, wie es mir gefallen wird. Mittlerweile, seien wir ehrlich - vor Wochen, habe ich es beendet und muss den Bloggerinnen rechtgeben: Viel Spannung, viel Witz (ob gewollt oder ungewollt sei hier mal so dahin gestellt :D), tolle Geschichte!

    …Einblick ins Buch…
    "Mit zwei Fingern stopfte Farin die Zunge der Frau in den weit aufgerissenen Rachen zurück. Ein Fleischlappen, zerklüftet und blaugrau, dessen Anblick empfindliche Seelen durchaus verstören könnte. Der linke der beiden verbliebenen braunen Zähne im Oberkiefer wackelte, im Unterkiefer lugte nur noch einer einsam hervor. Neben diesem erbärmlichen Zustand der Kauwerkzeuge gab es einen weiteren Grund, weshalb Farin sorglos im Mund der Alten herumfuhrwerkte: Tote beißen nicht."

    …Lieblingscharaktere…
    Der Totengräbersohn. Toller Charakter, relativ naiv, rücksichtsvoll und trotzdem gewillt, seinen Job vollkommen richtig zu meistern! ♥

    …Schreibstil…
    Alleine die Namen sind oftmals verwirrend und mit meiner Aussprache hapert es manchmal

    …Empfehlung…
    -> 5 von 5 Sternen! Absolut empfehlenswert!♥

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    Danni152s avatar
    Danni152vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine gut geschriebene Geschichte um Farin und seinem Beruf, wo sich seine Zukunft wandelt und ich nicht Spoilern möchte! Klare Leseempfehlun...
    der Totengräbersohn

    Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt! Das Cover hat mir schon so gut gefallen, dass ich an ein Gewinnspiel teilgenommen habe und es promt gewonnen habe❤🖒❤ es kam erst diese Woche und ich begann zu lesen und ich war so begeistert von der Schreibweise und vorallem deren Geschichte, einfach nur wow! Inhaltlich möchte ich nichts verraten, nur soviel, dass es sich lohnt, zu lesen, absolut ! Ich kaufe mir heut Teil 2 🖒🍀🖒

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    Murmels avatar
    Murmelvor 8 Monaten
    Kurzweiliges Lesevergnügen

    Ein gelungenes Buch für schnelle Lesstundn. Es ist spannend, kurzweilig, mit Witz und mehrschichtigen Charakteren. Eine absolute Leseempfehlung.

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    J
    Julia_Kathrin_Matosvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Düster, mysteriös, spannend, gespickt mit Wortwitz und zynischem Humor
    Düster, mysteriös, spannend, gespickt mit Wortwitz und zynischem Humor

    Im Vergleich zur Krosann-Saga erwachsener, düsterer und mysteriöser.
    Sam Feuerbach brilliert erneut mit einem bildhaften Erzählstil, liebenswerten und hassenswerten Charakteren, Wortwitz, bissig-zynischem Humor am laufenden Band und einer spannenden Rahmenhandlung.

    Die Geschichte kommt im Band 1 mit wenigen Figuren und Schauplätzen aus, lässt sich einfach lesen.
    Der Großteil des Romans wird aus Sicht des 18-jährigen Totengräbersohns Farin geschildert. Dieser sehnt sich nach mehr als seinem tristen Alltag. Sein Vater ist versoffen und einfältig, seine Mutter verstorben. Er hat weder weitere Verwandte noch Freunde, ist unglücklich verliebt und wird aufgrund des Berufes seines Vaters und seines eigenen Lehrberufes von anderen Bewohnern des Dörfchens Haufen herablassend behandelt - ähnlich wie Blinn aus der Krosann-Saga. Eine Gesellschaftskritik, die sich auch in die heutige Zeit übertragen ließe. Sein Leben stimmt traurig, was durch die Wiedergabe zynischer Gedankengänge abgemildert wird. Wie Karek aus der Krosann-Saga ist auch Farin intelligent, kombinationsstark und wird unterschätzt. Ich nehme an, dass Sam Feuerbach Farin zu Beginn absichtlich als sehr verschüchtert darstellt, damit er eine umso stärkere Persönlichkeitsentwicklung durchmachen kann. Es ist bereits absehbar, dass Farin eine zentrale Figur in einem das ganze Weltenreich betreffenden Abenteuer einnehmen wird.
    Es kommen zwei weitere interessante Erzählperspektiven dazu, die für Abwechslung sorgen und tiefere Einblicke in die mittelalterliche Fantasiewelt gewähren. Aross: 13 oder 14, buchstäblich unter der Rute einer sadistischen und raffgierigen Waisenhausaufseherin in der Stadt Nabenstein (südlich gelegene Hauptstadt des Weltenreichs) aufgewachsen, kämpferisch und rotzfrech. Eine Mischung aus Krall und Oliver Twist in weiblich. Vigo: Erster Ritter des Königs Ekarius des Fünften, dessen Bedeutung im Gesamtgefüge zum Ende von Band 1 offenkundig wird.

    Der Beginn gerät relativ lang, dafür wird aber auch viel Glaubwürdigkeit und Nähe zur Hauptfigur aufgebaut. Gut fand ich, dass Farins Vater nicht verteufelt wurde, sondern dass er eben das Produkt seiner Umwelt ist (Witwer, Stand in Dorfgemeinschaft) und auch seine positiven Momente hat. Farins Erlebnisse auf der Burg Sturmwacht im Norden des Weltenreichs empfand ich anfangs teils als nicht so innovativ und als wenig überraschend (z. B. Fehde mit Bessergestellten, Kampfunterricht), es wird dann aber zunehmend spannend (z. B. Emicho). Besonders habe ich die erfrischende Kommunikation mit Ekel geschätzt, die sich mal neckisch, mal anspruchsvoll, überwiegend zynisch-sarkastisch gestaltet. Fans von Nika aus der Krosann-Saga werden es mögen.

    Grundsätzlich hätte ich mir eine noch komplexere Welt, mehr Magie, mehr Charaktere und mehr Rätsel, Irrungen und Wirrungen gewünscht. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Erneut habe ich besonders die Erzählweise und den Humor genossen, die mich schon bei der Krosann-Saga und der EchtzeiT-Trilogie in ihren Bann zogen. Figuren und Handlung versprechen eine interessante Weiterentwicklung.

    Kommentare: 2
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    Gwynnys avatar
    Gwynnyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Geniale High Fantasy, die trotz ernst zu nehmender Story an Humor, Sarkasmus und Ironie nicht spart!
    Sam Feuerbach gehört ab jetzt auf jeden Fall zu meinen favorisierten Autoren!

    "Liebe Sonne, wie schaffst du das, diesen ganzen Mist zu bestrahlen, ohne dabei zu kotzen?"
    (Zitat aus "Der Totengräbersohn 1" von Sam Feuerbach)

    FAKTEN
    Das Buch „Der Totengräbersohn 1“ von Sam Feuerbach ist erstmals im März 2017 erschienen und als Print und eBook erhältlich. Der Autor hat das Buch selbst herausgebracht. Es gibt bisher noch einen weiteren Teil der Totengräbersohn-Saga.

    KLAPPENTEXT
    Er ist der Letzte, der sie berührt. Sie wäscht. Sie schminkt.
    Ein Grund, warum sie ihn verachten.
    Sein Geheimnis behält er für sich - es würde ohnehin niemand glauben.
    Rätselhafte Fremde tauchen im Dorf auf. Morde geschehen.
    Niemand erwartet, dass er die Hütte der Hexe aufsucht.
    Niemand verlangt, dass er ihrem Vermächtnis die Stirn bietet.
    Niemand ahnt, dass die Finsternis näher rückt.

    SCHREIBSTIL & CHARAKTERE
    Schon ab dem Klappentext hatte mich der Autor bereits, doch was mir dann beim Lesen entgegenschlug, war weit mehr, als ich mir erhofft hatte.

    Dieses Buch ist gespickt mit Ironie, Sarkasmus, und einem bisweilen doch fast bitteren Zynismus – bis hin zu einem leichten bis ausgeprägten Hang zur Selbstzerstörung des Protagonisten.
    Genau mein Geschmack! Unterhaltung, wie ich sie schon lange nicht mehr erfahren habe. Zuletzt bei Piers Anthony in der Xanth-Saga oder bei Terry Pratchett in der Scheibenwelt. Und doch ist es hier noch mal ganz anders und eigen. Eben genau meine Wellenlänge. Manch ein Spruch hätte auch mir über die Lippen kommen können.^^

    Dabei eine Story so ernst zu nehmend, durchweg interessant und spannend aufrechtzuerhalten, finde ich grandios. Dieser gekonnte Spagat zwischen Unterhaltung und einer fesselnden High Fantasy Story, macht dieses Buch für mich definitiv zu einem Lichtblick der Literatur in diesem Jahr.

    Farin ist für mich ein absolut Leser fesselnder Protagonist. Ich mochte ihn gleich und würde mir so manches Mal ein wenig seiner teils vorhandenen Ausgeglichenheit wünschen. Na ja, zumindest war sie bis zu einem gewissen Punkt vorhanden … ;)

    Die Schimäre – was soll ich nur von ihr halten? Da hat mir der Sam Feuerbach wirklich eine Aufgabe gegeben. Es ist mir schlicht nicht möglich, sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu mögen. Zugegeben, sie ist gemein und hinterhältig – aber sie hat meist recht^^

    Die ganze Atmosphäre ist einfach mit wenig zu vergleichen, das ich bisher lesen durfte. Diese Geschichte hat ihren eigenen Charme – und ich liebe ihn! Mittelalterliches Setting, ausgereifte, schillernde Charaktere und eine Handlung, die mich durchweg angesprochen und an das Buch gefesselt hat. 

    Und ich habe ein Lied zu diesem Buch im Kopf – zugegeben, vielleicht eine seltsame Wahl, aber es hat sich mir schlicht aufgedrängt^^ Es ist: "Always Look On The Bright Side Of Life" von Eric Idle. Was sagt das jetzt über mich aus?! ;) 

    Und das bedeutet im Umkehrschluss, dass mich dieses Buch zu 100 % abgeholt hat! Das ist ziemlich selten und umso schöner, wenn es passiert :)

    MEIN FAZIT
    Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der anspruchsvolle High Fantasy mit einer ordentlichen Portion ausgeprägtem Humor mag. Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich mir gleich Band 2 als eBook runtergeladen habe! Sam Feuerbach gehört ab jetzt auf jeden Fall zu meinen favorisierten Autoren.

    MEINE BEWERTUNG
    Höchstwertung, 5 von 5 goldenen Zahnrädchen.
    ©Teja Ciolczyk, 19.09.2017

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    Azahras avatar
    Azahravor einem Jahr
    Von Totengräbern, Magie und Dämonen...

    Es war für mich das erste Buch von Sam Feuerbach, dass ich gelesen habe und ich finde es einfach nur genial! Der Schreibstil, die Handlung, die Charakter ... der Autor versteht sein Handwerk einfach und ich muss unbedingt Teil zwei lesen!

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    MissDarkAngels avatar
    MissDarkAngelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Herr Feuerbach beweist wieder, dass er jede Menge Fantasy hat. Großartig! Mittelalterliches Setting mit jeder Menge schwarzem Humor
    Fantasy meets schwarzen Humor

    Nachdem mir bereits "Die Krosan Saga" vom Herrn Feuerbach herausragend gut gefallen hat, steht der Auftakt der neuen Reihe rund um den Totengräbersohn dem in nichts nach! Die Geschichte nimmt ihren Anfang in dem kleinen Dorf Haufen, wo wir dem Totengräbersohn Farin begegnen. Zusammen mit seinem Vater ist es vornehmlich seine Aufgabe die Toten herzurichten und unter die Erde zu bringen. Leider ist dieser Beruf im allgemeinen nicht besonders angesehen und trifft auf viel Ablehnung seitens der Umwelt. Dementsprechend ist Farin sehr einsam und fungiert des häufigeren auch mal als Prügelknabe für die anderen Dorfbewohner. Eines Tages landet die alte Giftmischerin des Dorfes auf Farins Werkbank und ab diesem Zeitpunkt wird eine Verkettung verschiedenster Umstände in Gang gesetzt, die das eintönige Leben des Totengräbersohns gehörig auf den Kopf stellen werden..... Ein weiterer, kleinerer Handlungsstrang beschäftigt sich mit dem Leben des Waisenkindes Aros. Das Mädchen muss jeden Tag aufs neue um ihr überleben kämpfen, denn auch ein Waisenhaus bietet kein sicheres Zuhause in einer Welt voller Sadisten....... Beide Handlungsstränge spielen in einer Mittelalterlichen Welt, in der Folter, Hexenverfolgung und der tägliche Kampf ums Überleben auf der Tagesordnung stehen. Die Geschichte wird wie von der Krosan Saga gewohnt in einem flüssigen Schreibstil mit jeder Menge Zynismus und schwarzem Humor erzählt. Herr Feuerbach beweist wieder jede Menge Kreativität und lässt die Geschichte zügig und unvorhersehbar vorran schreiten. Ich freu mich bereits jetzt schon den zweiten Teil der im Sommer erscheinen soll :)

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