Sam Hayes Das verbotene Zimmer

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Inhaltsangabe zu „Das verbotene Zimmer“ von Sam Hayes

In einem Kinderheim geschehen schreckliche Dinge. Kinder werden in dunkle Zimmer gebracht, von Männern, denen sie vertrauen sollen. Eine Zeugin sagt aus und muss untertauchen. Jahre später: Nina führt mit Mick und Tochter Josie ein sorgloses Leben. Bis ein Mann auftaucht, und Ninas Vergangenheit auf einmal wieder lebendig wird. Doch dann verschwindet Josie, und Nina steht vor dem schwersten Weg ihres Lebens.

Gute Story, nicht so gut verpackt... Der Schreibstil ist anstrengend.

— Lale2004

Verwirrend, verstörend, beklemmend...auf jeden falls lesenswert!

— Dunkelblau

das Buch kann ich jedem ans Herz legen!

— Moonwishes

Das Buch behandelt das heikle Thema Kindesmissbrauch. Es geh nicht in erster Linie um obszöne Details und langatmige Ermittlungen, sondern das Thema ist geschickt in eine “Zeitreise” zwischen Generationen und ein Familiendrama verwoben. Ein empfehlenswertes Buch! Und sehr realitätsnah. Vielleicht leiden heute weniger Kinder in Heimen, aber umso mehr in Privathaushalten.

— Synapse11

EIn absolut gutes Buch. Sehr mitreißend, aufwühlend und leider viel zu sehr ander Realität.

— meineJule

Genial! Hat mir einige schöne Lesestunden beschert!

— killerprincess

Stöbern in Krimi & Thriller

Flugangst 7A

Wieder ein sehr guter Fitzek. Spannend und undurchschaubar bis zum Schluß.

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Untiefen

Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft.

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  • Thema spannend, sensibel und respektvoll umgesetzt

    Das verbotene Zimmer

    CabotCove

    22. February 2016 um 12:44

    Drei Personen, deren Schicksal enger miteinander verbunden ist, als der Leser auf den ersten Blick erkennen kann: Die kleine Ava Atwood, deren Mutter verstarb und deren alkoholkranker Vater sie mit acht Jahren ins Kinderheim bringt. Bald bemerkt sie, dass dort unaussprechliche Dinge vorgehen: Kinder werden nachts weggeholt und kehren entweder gar nicht zurück oder aber wirken traumatisiert... , Nina Kennedy, die eine Firma für Special Effects betreibt, mit ihrem Mann Mick, einem Künstler, und ihrer 15-jährigen Tochter Josie glücklich zusammenlebt. Vermeintlich glücklich, denn sie ist nicht die, für die sich ausgibt und bald holt sie ihre düstere Vergangenheit ein und sie gerät in große Gefahr. , Francesca Gerrard, die gerade ihre Arbeit in einem Internat aufgenommen hat und sichtlich bemüht ist, ihre Vergangenheit unter Verschluss zu halten. Das Buch beginnt mit dem Selbstmord einer jungen Frau, die keinen anderen Ausweg mehr sieht, als „von der Bildfläche zu verschwinden“. Später erfährt der Leser, dass dieser Selbstmord alles Andere als freiwillig geschah und rasch wird klar, wer diese Frau ist, die anfangs nicht namentlich erwähnt wird. Sam Hayes erzählt abwechselnd von den drei Frauen bzw. den beiden jungen Frauen und dem kleinen Mädchen und man fühlt sich als Leser gleich mittendrin. Eigentlich mag ich es nicht, wenn so rasche Perspektivwechsel vorherrschen, aber hier macht das durchaus Sinn und hält die Spannung aufrecht, denn Hayes verrät nie zuviel, lässt sich den Leser durchaus auch selbst etwas zusammenreimen, wenn auch nur in kleinem Rahmen. Positiv fand ich, dass sie die Missbrauch-Szenen nicht zu detailliert geschildert hat, denn diese wirken auch so äußerst verstörend, da bedarf es keiner deutlicheren Worte mehr. Die Verwebung der drei Hauptakteurinnen hat mir gut gefallen, das habe ich so noch in keinem Krimi gelesen. Eine gute Idee, spannend umgesetzt. Man fiebert die ganze Zeit mit und wünscht sich Gerechtigkeit für die Kinder und auch in Teilen Rache für die Protagonisten... Das Thema ist leider immer noch sehr aktuell und wird es leider vielleicht immer sein. Sam Hayes begegnet dem Thema vorsichtig und umsichtig, beschönigt nichts, schockt den Leser aber auch nicht zu sehr. Dieser Respekt vor dem Thema hat mir sehr gefallen, das hat sie gut gelöst. Das Cover finde ich auch sehr treffend: nicht zu übertrieben, aber das kleine Mädchen passt zur Geschichte. Man könnte sagen, ein verlassenes Zimmer wäre hier treffender gewesen, aber ich bin der Meinung, dass der Schrecken auch so hinreichend beim Leser ankommt: dadurch dass das kleine Mädchen nach unten schaut, spiegelt es in meinen Augen gut die Angst und Verzweiflung wider, die die Kinder erleiden mussten/müssen. Das Ende des Buches fand ich nochmal ein wenig überraschend, mit einer Wendung hatte ich so nicht unbedingt gerechnet. Dass die Autorin das gut versteckt hat bis kurz vor Schluss, macht „Das verbotene Zimmer“ zu einem sehr guten Krimi, den ich atemlos gelesen habe und weiterempfehlen werde !

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  • Das verbotene Zimmer

    Das verbotene Zimmer

    harakiri

    01. May 2015 um 07:29

    Ich hab sehr lange gebraucht, bis mich das Buch gefesselt hat. Was nicht an Sprache oder Ausdruck lag sondern eher daran, dass sehr viele Handlungen parallel erzählt werden und man nicht weiß, wie die zusammenhängen. Normalerweise ist das kein Problem und steigert die Spannung, aber hier war es einfach zu lang. Das Ende hat mich dann aber total gefangen genommen und nicht mehr losgelassen, vor allem der Plot ist mehr als überraschend und ungewohnt

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  • Das verbotene Zimmer

    Das verbotene Zimmer

    Moonwishes

    08. January 2014 um 21:15

    Avas Mutter ist gestorben und ihr Vater verkraftete dies nicht und stürzte sich in den Alkohol und konnte sich nicht mehr um die kleine Ava kümmern. Doch in dem Kinderheim passierten seltsame Dinge. Nachts verschwanden Kinder und kamen nicht mehr zurück. Doch wenn sie zurück kamen, waren sie verändert und ruhig. Eines Nachts wurde auch die kleine Ava geholt. Doch sie wehrte sich verzweifelt und kehrte daher zurück. Nach einer Weile findet Ava die kleine Betsy. Sie ist völlig verstört. Ava kümmert sich um sie und wird für sie soetwas wie Mutter, große Schwester und Freundin zugleich. Eines Nachts ist diese verschwunden und Ava sucht Betsy verzweifelt.   Nina führt eine wunderbare Ehe mit ihrem Mann Mick und sie haben zusammen eine Tochter. Josy. Doch Nina fühlt sich beobachtet und sorgt sich extrem um ihre Familie.   Frankie hat in einem Internat für Mädchen eine neue Stelle angefangen. Doch irgentetwas versucht zu sie verbergen. Ein atraktiver Lehrer, zu dem sie sich, und er sich offensichtlich zu ihr, hingezogen fühlt versucht ihr Geheimnis zu lüften.   Meine Meinung:   DIe Zeitsprünge sind vieleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber unglaublich spannend. Man liest die Geschichte der kleinen Ava ist total gespannt was nun passiert und plötzlich ist das Kapitel zuende und es wird die Geschichte von Nina berichtet. Im ersten Moment ist man wirklich sauer, aber dann will man unbedingt erfahren was nun mit Nina los ist und plötzlich ist wieder einen neues Kapitel mit einer neuen Perspektive mit einer neuen Spannung. Ich liebe sowas! Der schreibsitl ist flüssig, leicht zu verstehen und ihre Kapitel sind von Spannung durchzogen. Die Geschichte ist spannend und eine gute Idee. Man hat Mitleid und doch Vorahnung und am liebsten würde man die kleine Ava in den Arm nehmen und trösten.   Diese Geschichte ist schrecklich und wenn man so drüber nachdenkt, könnte sie wahr sein... Das schockt mich mit am meisten.   Fazit:   Das Buch ist unglaublich spannend, man deckt mit jeder Seite mehr Geheminise auf und man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Ich kann das Buch nur empfehlen!

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  • Das verbotene Zimmer

    Das verbotene Zimmer

    Naddlpaddl

    01. August 2013 um 16:06

    Das Buch ist in 3 Handlungsstränge aufgeteilt. Eigentlich ein Hilfsmittel was dem Spannungsaufbau dienen soll. Jedoch muss ich leider sagen, dasss ioe Mehtode meiner Meinung nach vollkommen fehl am Platz war. Es machte es unheimlich schwer in die Geschichte hinein zu finden und sich zurecht zu finden.Ich hatte an keiner Stelle des Buches das Gefühl es nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Viele Informationen waren für die Geschichte uninteressant, was in meinem Kopf die Frage aufbringt ob die Autorin das nur mit rein bringt, weil sie kein Buch mit 200 Seiten aufbringen will. Viel mehr waren es nämlich nicht geworden, hätte sie sich über diesen Weg an den roten Faden gehalten.Ich denke als zusammenhängende Geschichte von Anfang bis Ende hätte man hier mehr unkten können. Die Geschichte an sich ist ganz gut. Ein Mädchen beobachtet in dem Kinderheim in dem sie untergebracht ist einen grausamen Mord an einem kleinen Mädchen.Daraufhin meldet sie diesen der Polizei und entlarvt somit einen Bund aus Kinderschändern.Aufgrund dessen wird sie unter Zeugenschutz gestellt und erhält eine neue Identität. 20 Jahre später wird einer der Verurteilten aus der Haft entlassen und will Rache an ihr üben. Er will sie tot sehen.Um ihre Tochter und ihren Mann zu schützen täuscht sie einen Selbstmord mit einem Sprung von der Brücke vor und taucht erneut mit einer Identität unter. Als sie übers Internet Kontakt zu ihrer Tochter aufnimmt spürt der ehemalige Insasse sie doch wieder auf.Die Situation droht zu eskalieren und auf den letzten Seiten überschlagen sich die absolut unpassenden Ereignisse. Bis dahin wäre es eine echt super gute Story gewesen. Fazit der Geschichte an sich: Eigentlich sehr gute Geschichte, mit einem mittelmäßigen Ende. Was mch am meisten enttäuscht hat ist der Klappentext. Er verspricht Spannung, die einfach nicht gegeben ist. E verspricht eine Story über Kindesmisshandlung. Doch eigentlich geht es überhaupt nicht darum. Die misshadnlungen aus vergangenen Zeiten sind zwar die Auslöser der gegenwärtigen Situation und auch der Auslöser geschichte aber es geht primär nur um die Angst und das Leben der Protagonistin, entlarvt zu werden.Auch ein verbotenes Zimmer von dem der Titel spricht gibt es nicht wirklic. Einmal ist die Rede davon. Aber ich nenne mein Buch ja auch nicht "das grüne Auto" , wenn in der geschichte nur einmal die rede davon war, dass ein grünes Auto am Straßenrand hielt. Alles in allem bin ich beim Lesen nicht eingeschlafen aber empfehlen würde ich es auch keinem. Ich würde hierfür kein Geld ausgeben.

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  • Zum Schluss begeistert - zuerst nur verwirrt und insgesamt dann Durchschnitt.

    Das verbotene Zimmer

    sddsina

    06. June 2013 um 20:59

    Das Buch habe ich mir zufällig auf einem Mängelexemplar Tisch gegriffen und war richtig zufrieden damit. Ich hatte es schon bei Erscheinen im Buchladen gesehen und wollte es eigentlich dort schon - schon allein, weil das Cover so ein Eyecatcher ist. Direkt habe ich mich ins Lesen gestürzt und sehr lange hat es auch nicht gedauert bis ich durch war, doch so richtig zufrieden und überzeugt von der Geschichte bin ich nun nicht. Die Protagonistin war mir unsympathisch und ich konnte keinen Bezug zu ihr finden, die Story ist vor allem zu Anfang sehr verwirrend bis undurchsichtig und das Ende ist zwar ein Knaller aber auch nicht berührend genug und irgendwie auch sehr weit hergeholt. Zum Inhalt: Ein Kinderheim indem schreckliche Dinge geschehen und eine Zeugin die aussagt und untertauchen muss. Heute: Nina führt mit ihrer Tochter Josie und ihrem Mann Mick ein sorgloses Leben, bis eines Tages ein Mann aus ihrer Vergangenheit auftaucht und das Leben ihrer Familie bedroht. Lange verdrängt kommt nun Ninas früheres Leben langsam wieder hoch und sie muss schwere Entscheidungen treffen um ihre Liebsten zu schützen. Es beginnt damit, dass der Leser in 3 verschiedene Erzählstränge geworfen wird. Ava, Nina und Francie erzählen abwechselnd und erst sehr langsam beginnt der Leser sich in die drei unterschiedlichen Leben einzufügen. Für mich war das Ganze eher anstrengend zu lesen, da ich immer das Gefühl hatte, wenn ich mal ein wenig Sympathie für eine Person hatte, wurde sofort die Perspektive gewechselt, sodass jedes Mitgefühl sofort wieder verschwunden war. Ich liebe es wenn ich in Bücher eintauchen kann und mit den Charakteren so richtig mitfiebere, dass ich das Buch kaum noch zur Seite lege. Das war durch die Perspektiven irgendwie nicht richtig möglich. Tatsächlich hat mich vor allem Nina absolut zur Weißglut gebracht, da ihr naives und dummes Verhalten mich so sehr genervt hat. Bei der Hälfte des Buches in etwa hat sie eine längere Passage wo ich das Buch tatsächlich weggelegt hätte, hätte es mich nicht interessiert wie es bei Ava und Francie weitergeht. Die Autorin verteilt ihre Hinweise recht deutlich. Eigentlich mag ich es wenn man selbst zum Ermittler wird und ein im Nebensatz erwähntes Detail später der absolut entscheidende Hinweis war. So richtig gut versteckt wurde es hier aber nicht, ich habe sowohl die Verbindung zwischen den 3 Erzählsträngen erraten (ca. bei Hälfte des Buches), genauso die Verbindung von Adam (ganz kurz danach) und letztlich auch das fehlende Glied aus Ninas Vergangenheit (bei 3/4 des Buches). Es war zwar gut geschrieben und v.a. die letzten 200 Seiten fand ich (zum ersten Mal) wirklich fesselnd, sodass ich sie am Stück gelesen habe, aber wenn ich ehrlich bin war ich von der Auflösung jetzt auch nicht wirklich überrascht. Ich fand die Idee am Buch eigentlich am Besten und die Geschichte die daraus entstanden ist, ist auch eigentlich ganz gut. Es fehlt hier aber irgendwie am Feinschliff: die Charaktere kommen dem Leser einfach nicht so richtig nahe und vor allem Nina bleibt für mich nicht nachvollziehbar (egal wie viel Angst sie hat, sie handelt einfach gegen den gesunden Menschenverstand!) Zu Anfang kommt das Buch durch die 3 Erzählstränge dann auch noch ziemlich schwer und langsam in Gang, sodass man schon etwas Durchhaltevermögen brauchte. Die letzten 200 Seiten haben sich meiner Meinung nach am Meisten gelohnt auch wenn es für mich keine Überraschung war. Über die Auflösung lässt sich streiten, da sie schon sehr hart und fast absurd wirkt. Gerade kurz nach dem Lesen habe ich nur den Kopf geschüttelt und war unzufrieden, denn mir kam die Auflösung eigentlich nicht logisch vor, v.a. weil es auch keine großen Begründungen gibt nur ein "ist halt so" mit Minierklärung und das wars. Etwas später finde ich die Lösung schon okay, gute Idee zumindest, auch wenn da noch mehr drin gewesen wäre. Fazit: Kurzweilige Unterhaltung mit grausamen Thema. Die letzten Seiten haben mich wirklich mitreißen können und so kriegt das Buch von mir noch solide 3 Sterne. Noch einmal lesen würde ich es nicht (schon allein wegen Nina), trotzdem war es für das eine Mal relativ spannend und hat mich unterhalten, bzw. auf den letzten Seiten sogar etwas zum nachdenken angeregt. Eingeschränkt empfehlenswert - Für den Mängelexemplar Tisch gar nicht so schlecht.

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  • Rezension zu "Das verbotene Zimmer" von Sam Hayes

    Das verbotene Zimmer

    Nady

    12. February 2013 um 13:38

    In einem Kinderheim geschehen schreckliche Dinge. Kinder werden in dunkle Zimmer gebracht, von Männern, denen sie vertrauen sollen. Eine Zeugin sagt aus und muss untertauchen. Jahre später: Nina führt mit Mick und Tochter Josie ein sorgloses Leben. Bis ein Mann auftaucht, und Ninas Vergangenheit auf einmal wieder lebendig wird. Doch dann verschwindet Josie, und Nina steht vor dem schwersten Weg ihres Lebens. Schriftstellerin: Sam Hayes wurde im englischen Coventry geboren. Sie wollte eigentlich Pilotin werden, arbeitete dann aber u. a. als Privatdetektivin, Buchhalterin und Kellnerin. Nach Jahren in Australien und den USA kehrte sie mit ihrer Familie nach England zurück. Ihr erster Roman Blutskinder wurde auf Anhieb zu einem großen internationalen Erfolg. Beurteilung: Dieses Buch hat mich tief berührt und teilweise fertig gemacht. Grausam beschreibt die Schriftstellerin das Leben von Kindern im Kinderheitm, in dem Kindesmißbrauch statt findet. Man muss manchmal ganz schön schlucken.

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  • Rezension zu "Das verbotene Zimmer" von Sam Hayes

    Das verbotene Zimmer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. January 2013 um 21:34

    Ein Buch, was ich auf alle Fälle weiter empfehlen werde! ! Mir fehlen absolut die Worte.. .. .. Sam Hayes weiß den Leser zu fesseln, aber gleichzeit auch in die Geschichte eintauchen zu lassen, sich Gedanken zu machen.. Drei Geschichten, drei Personen.. oder doch nicht?! Sam Hayes ist immer wieder für eine Überraschung gut in diesem Buch. Wenn man denkt, man hat alles durchschaut, kommt der nächste Hammer.. Bis fast zum Schluss möchte man das Buch einfach nicht aus der Hand legen (ich mein, ich war so vertieft, dass ich meine Ausstiegstelle verpasste und weiter gefahren bin ^^'), weil es sooo viele Informationen zu verarbeiten gibt, die einen manchmal zweifeln lassen..

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  • Rezension zu "Das verbotene Zimmer" von Sam Hayes

    Das verbotene Zimmer

    Angela2011

    14. June 2012 um 16:57

    In einem Kinderheim geschehen schreckliche Dinge. Kinder werden in dunkle Zimmer gebracht, von Männern, denen sie vertrauen sollen. Eine Zeugin sagt aus und muss untertauchen. Jahre später: Nina führt mit Mick und Tochter Josie ein sorgloses Leben. Bis ein Mann auftaucht, und Ninas Vergangenheit auf einmal wieder lebendig wird. Doch dann verschwindet Josie, und Nina steht vor dem schwersten Weg ihres Lebens. Die Autorin Sam Hayes hat mit ihrem Buch "Das verbotene Zimmer" eine äußerst spannungsgeladene Geschichte niedergeschrieben. Alleine der Buchrücken-Text und das traurige Mädchen auf dem Cover sprechen schon für sich, das es sich um ein spannendes sowie trauriges "Thema" handelt. Zum einen geht es um Ava, ein kleines Mädchen das nach dem Tod ihrer Mutter von ihrem alkoholkranken Vater in ein Kinderheim gesteckt wird. Dort gehen grausame Dinge vor sich. Dann geht es um Nina Kennedy, die eine erfolgreiche Make-up-Spezialistin für Film und Fernsehen ist. Sie ist verheiratet mit ihrem Mann Mick und lebt mit ihm und ihrer Tochter Josie glücklich zusammen in einem Häuschen. Zuletzt gibt es auch noch Frankie, die gerade einen Job in dem Internat bekommen hat. Sie ist eine geheimnisvolle und zugleich verschlossene Frau, wobei man als Leser aber sofort merkt, das dort mehr dahintersteckt. 3 verschiedene Handlungsstränge - eine Geschichte - ein gemeinsames Schicksal ... Man fragt sich als Leser immer wieder, warum oder wieso auf einmal davon erzählt wird, wobei diese drei verschiedenen Handlungsstränge ja scheinbar nichts miteinander zu tun haben, aber die Autorin verbindet die drei Handlungsstränge gekonnt im letzten Drittel des Buches zu einem zusammen. Der Leser erfährt dabei Dinge, die man nicht wirklich für möglich gehalten hätte. Gerade deswegen wäre dieses Buch auch nicht wirklich etwas für zart besaitete Menschen. Die Geschichte spielt sich in drei unterschiedlichen Zeiten ab. Aus der Ich-Perspektive erzählen uns Ava und Frankie ihre Geschichte, und Ninas Part wird in der dritten Person beschrieben. Was allerdings am Anfang zu leichten Verwirrungen beim Leser sorgt, dass Frankies Part noch in der Gegenheitsform beschrieben ist. Was der Autorin meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist, ist die Ausarbeitung ihrer Charaktere und dessen Schicksale. Sie lässt jedem ihrer drei Haupt-Charaktere viel Platz um sich zu entfalten. Der Leser erfährt anhand diesem sehr viel von ihrem Schicksal, besonders weil sich die Sicht aus der Perspektive der drei Frauen in jedem Kapitel ändert. Zitat - Seite 128 Sie fühlte sich nicht mehr so allein, so verlassen und unerwünscht, obwohl sie sich eingestehen musste, dass jemanden kennenzulernen ebenso beängstigend war, wie mit verbundenen Augen eine Straße zu überqueren. Sam Hayes Schreibstil ist sehr packend und flüssig zu lesen. Bei der Spannung die sie mir ihrem Schreibstil erzeugt, wird der Leser in einen Sog gezogen, wo man bis zum Ende des Buches nicht mehr heraus kommt. Denn man möchte ja z.B. gerne wissen, was wirklich passiert in dem verbotenen Zimmer, oder was die drei Frauen gemeinsam haben. Es gab viele offene Fragen, wobei die Autorin sie aber sehr gut durch das zusammenfügen der drei Handlungsstränge gut beantwortet hat. Ein sehr bewegendes und packendes Buch, wobei die Autorin es versteht den Leser zu überraschen ... Fazit 5 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Das verbotene Zimmer" von Sam Hayes

    Das verbotene Zimmer

    martina400

    28. May 2012 um 13:04

    In einem Internat in einer englischen Kleinstadt gehen seltsame Dinge vor sich, die jedoch bewusst ignoriert werden. Kinder werden in ein dunkles Zimmer geführt und jeder kann nur ahnen, was dort mit ihnen geschieht. Ava wird Zeugin dieser Ereignisse. Sie hat einen starken Charakter, wehrt sich und diese Ereignisse lassen ihr keine Ruhe. Ava begegnet im Heim einem kleinen Mädchen, um das sie sich jahrelang kümmert und fast wie eine Mutter für sie ist. Da Betsy keine Familie hat, wird sie öfter von den dunklen Männern geholt, bis sie eines Tages ihr Leben verliert. Das ist der einzige Zeitpunkt für Ava zu handeln. Jahre später führt sie als Nin und Mutter einer Tochter ein idyllisches Familienleben. Doch eines Tages taucht ein Bekannter aus früheren Tagen auf. Ninas Erinnerungen kehren zurück und die Vergangenheit wird wieder zur Gegenwart. Nina kann sich niemandem anvertrauen und fasst somit einen folgenschweren Entschluss. Der Roman wird in drei verschiednen Teilen, Zeiten und Stilen erzählt. Ava erzählt als kleines Mädchen von der Zeit im Kinderheim. Frankie berichtet in der Ich-Form von ihrem Leben in der Schule und über Nina werden die letzten Jahre im Erwachsenenalter beschrieben. Der Leser weiß nicht genau, wie die drei Figuren zusammenhängen - obwohl man es vermuten kann. Die drei Figuren wechseln im Erzählen ständig ab, was das Buch enorm spannend macht. Die Autorin schafft es bis zum Schluss die Spannung aufrechtzuerhalten und alle Zusammenhänge erst gegen Ende hin nach und nach aufzudecken. Von der ersten Seite an fesselte mich der Roman und die Spannung hielt bis zum Ende an. Ich habe selten ein so gutes Buch gelesen!

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  • Rezension zu "Das verbotene Zimmer" von Sam Hayes

    Das verbotene Zimmer

    monja1995

    01. May 2012 um 11:02

    Klappentext: In einem Kinderheim geschehen schreckliche Dinge. Kinder werden in dunkle Zimmer gebracht, von Männern, denen sie vertrauen sollen. Eine Zeugin sagt aus und muss untertauchen. Jahre später: Nina führt mit Mick und Tochter Josie ein sorgloses Leben. Bis ein Mann auftaucht, und Ninas Vergangenheit auf einmal wieder lebendig wird. Doch dann verschwindet Josie, und Nina steht vor dem schwersten Weg ihres Lebens. Mein Umriss: Ein Sprung von einer Brücke, eine junge Frau, die eine Stelle in einer Internatsschule antritt, eine glücklich mit einem Kunstmaler verheiratete Frau und eine schreckliche Vergangenheit. Dass der am Anfang dargestellte Sprung von der Brücke eine Flucht darstellt, wird recht schnell klar. Aber eine Flucht wovor? Das bleibt erstmal im Dunkeln. Frankie tritt eine Stelle in einer Internatsschule an und lebt sich scheinbar schnell ein. Sie lernt Adam kennen, der wohl genau wie sie ein Geheimnis hegt. Als Leser erkennt man schnell, dass Frankie sich in der Schule, die früher ein Kinderheim war, sehr gut auskennt. Nina ist glücklich mit dem Kunstmaler Mick verheiratet, mit dem sie Tochter Josie, ein wohlbehütetes Teenymädchen hat. Das hat aber nur den Anschein, denn alle drei haben ein Geheimnis. Ava, das kleine, vom Vater ins Kinderheim abgeschobene Mädchen, das immer wieder Zeugin wird, wenn Kinder nachts verschwinden und urplötzlich am Morgen wieder in ihren Betten liegen. Oder auch, Kinder die verschwinden und nie wieder auftauchen. Als jedoch ihre kleine Freundin Betsy verschwindet und nicht mehr kommt, flieht Ava und sagt bei der Polizei aus. Durch ihre Aussage muss sie von der Bildfläche verschwinden und bekommt eine neue Identität. Mein Eindruck: Zu Anfang führt Sam Hayes den Leser durch drei Handlungsstränge, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, in die Irre. Diese Stränge fügt sie im letzten Drittel des Buches zu einem gemeinsamen zusammen. Und da gefriert dem Leser das Blut in den Adern. Wenn auch vorher schon einiges über die Vorkommnisse im Kinderheim erwähnt wird, so kommt Sam Hayes jetzt an den Punkt, an dem man von Dingen erfährt, die man nicht für möglich hält. Das Kinderheim mehr oder weniger in den Händen eines ortsansässigen Pädopilenkreises. Als Kronzeugin ein Mädchen, das für die Pädophilen uninteressant war, das als Erwachsene, nach Entlassung eines der Verbrecher abermals Opfer werden soll. Mein Fazit: Ein sehr hartes Buch, das von dünnhäutigen Lesern eher nicht gelesen werden sollte, da es mit Sicherheit nah am Vorstellbaren ist. Empfehlenswert finde ich es auf jeden Fall

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  • Rezension zu "Das verbotene Zimmer" von Sam Hayes

    Das verbotene Zimmer

    Synapse11

    17. March 2012 um 12:14

    Vogel mit gebrochenem Flügel Inhalt: Das Buch ist in drei Handlungssträngen unterteilt. Der Leser erfährt die Geschichte eines Kindes, welches in einem Heim aufwuchs, nachdem die Mutter starb und der Vater unter Alkoholsucht litt. Im Heim waren Misshandlungen und Kindesmissbrauch ein Thema, über das Mitwisser schwiegen. Eine andere Erzählebene berichtet von einer nach außen intakten Familie, deren Tochter sich und ihre Mutter durch ein mysteriöses Internetspiel in Gefahr bringt. Und dann gibt es noch Frankie, die in einem Internat eine neue Stelle bekommt, aber gegenüber ihren Kollegen nicht viel über sich selbst preis gibt. Dem Leser scheint, als gebe es zwischen den drei Handlungssträngen keinen Zusammenhang. Am Ende des Buches wird er jedoch überrascht. Meine Meinung: Wenn man Anfangs den Freundinnentratsch zwischen Nina und Laura liest, hält man das Buch für ein Frauenbuch. Je weiter man liest, desto interessanter wird es. Aber das Buch wirft auch eine Menge Fragen auf. Vieles blieb mir bis fast zum Schluss ein Rätsel. Rückblenden sind teilweise an Stellen, an denen man nicht damit rechnet, dies bringt manchmal Verwirrung. Oft “versteckt” sich der Erzähler hinter “mir” oder “ich” und der Leser erfährt erst nach 1-2 Seiten, um wen es sich handelt. Der zusätzliche Wechsel zwischen drei Handlungssträngen ist zwar üblich und Vorteilhaft aber erschwert, zusätzlich zum Erzählerwechsel und den Rückblenden, die Orientierung im Buch. Ich dachte Anfangs, dass das Kinderheim und das Internat gleichzeitig existieren. Dadurch entstanden Unklarheiten, die sich erst später auflösten. Im ersten Drittel des Buches werden Hinweise zum Kindesmissbrauch öfter kurz angedeutet. Dadurch steigt der Spannungsbogen. Später erfährt der Leser, worum es tatsächlich geht. Die Autorin erspart dem Leser grausige Tatbeschreibungen. Diese sind auf ein Minimum reduziert. Erst wenn man mehr über Ninas Vergangenheit und die der anderen Protagonisten erfährt, versteht man auch deren Handlungen. Dennoch tauchen immer wieder Rätsel auf die erst zum Schluss gelöst werden. Mir gefällt die Charakterzeichnung von Betsy und Ava. Das gleiche Schicksal läßt sie zu verbündeten werden. Als Leser kann man ein Stück in ihre Seele blicken. Von den anderen Kindern/Opfern erfährt man nur am Rande etwas. Über die Täter und deren Motive hätte ich gern mehr erfahren. Im allgemeinen Überblick hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Zurück bleibt Ava das “Vögelchen”, dessen Flügel allmählich zu heilen beginnt. Meine Lieblingstextstelle: “Manchmal müssen Menschen mit der Vergangenheit ins Reine kommen, um weiterleben zu können.” (S. 413) Fazit: Das Buch behandelt das heikle Thema Kindesmissbrauch. Es geh nicht in erster Linie um obszöne Details und langatmige Ermittlungen, sondern das Thema ist geschickt in eine “Zeitreise” zwischen Generationen und ein Familiendrama verwoben. Ein empfehlenswertes Buch!

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  • Rezension zu "Das verbotene Zimmer" von Sam Hayes

    Das verbotene Zimmer

    blueberlin49

    24. January 2012 um 17:05

    Inhalt: Das Buch beginnt mit der Geschichte von Ava, einem kleinen Mädchen, daß nach dem Tod ihrer Mutter vom Vater in ein Kinderheim abgeschoben wird. Schon bald merkt sie, daß sich niemand der Betreuer im Heim um die Kinder schert. Schlimmer noch, Tag für Tag bekommt sie Geschichten zu hören, daß Monster die Kindern holen und einige, wenn überhaupt, verstört und verängstigt zurückkommen. Im Laufe der Zeit muss Ava lernen, daß diese Geschichten leider der Wahrheit entsprechen und die Kinder wirklich nachts geholt und in ein geheimes Zimmer gesteckt werden. Als dann das kleine Mädchen Betsy ins Heim kommt, um daß sich niemand kümmern will, nimmt sich Ava der Kleinen an und sorgt für sie. Aber daß Betsy auch in das verbotene Zimmer gebracht wird, kann Ava, egal was sie versucht, nicht verhindern. In einem anderen Handlungsstrang begegnet uns Nina, die als erfolgreiche Maskenbildnerin für Film und Fernsehen sogar ihre eigenen Firma aufbauen konnte. Zuhause warten ein treu liebender Ehemann und eine Tochter auf sie. Die Familienidylle scheint perfekt zu sein, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird und erkennen muss, daß sie schwerwiegenden Entscheidungen zu treffen hat. Auch Frankie, eine Frau, die gerade den Posten als Schülerbetreuerin und Lehrerin an einem Internat angefangen hat, spielt in dem Buch in einem weiteren Handlungsstrang eine Rolle. Eine verschlossene Frau, die nur wenig von sich und ihrer Vergangenheit preisgeben lernt an dieser Schule Adam kennen, einen Lehrer. Er merkt, daß sie etwas zu verstecken hat und erfährt nach und nach den Grund, warum Frankie an diese Schule gekommen ist und was sie mit dem Verschwinden seiner Schwester zu tun hat. Meinung: Bei "Das verbotene Zimmer" von Sam Hayes handelt es sich um ein komplexes, aber in sich stimmiges Exemplar der literarischen Welt. Zunächst dachte ich, daß ich zuviele Details über das sogenannte verbotene Zimmer erfahren würde und es gruselte mich ein wenig davor, das Buch überhaupt anzufangen. Das war zum Glück nicht so. Sicherlich bekommt man einen schrecklichen Eindruck von den Geschehnissen in diesem Zimmer, aber die Autorin ist wirklich sehr dezent geblieben, wofür ich ihr äußerst dankbar war. Schon bald wird einem in dem Buch natürlich klar, was mit den Kindern in eben diesem verbotenen Zimmer passiert. Das sollte eigentlich jedem bewußtsein, wenn man sich allein schon das Cover anguckt, was wie ich finde, wirklich gut gemacht ist und einem bereits vor dem Lesen mitten ins Herz trifft. Die Geschichte fesselt einen von Anfang an und man hofft inständig, daß Ava nicht das gleiche Schicksal widerfährt wie den anderen Kindern. Besonders als sie anfängt sich so rührend um das kleine Mädchen zu kümmern und sie sich zu einer starken Persönlichkeit entwickelt als Resultat dessen, was ihr alles bereits angetan wurde. Zum Anfang war ich ein wenig verwirrt, als plötzlich Nina auf den Plan tritt und Avas Geschichte völlig im Hintergrund verschwindet. Als Nina dann von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, beginnt man allerdings zu ahnen, was aus Ava geworden sein könnte und die einzelnen Handlungstränge beginnen sich zu verknüpfen. Wie das Ganze zusammen passt und was Frankie mit den Beiden zu tun hat beginnt man allerdings erst am Ende zu erahnen. Sicherlich hat sich mir schon beim Auftritt von Nina so mancher Gedanke in die richtige Richtung gedreht, aber so wirklich zusammenfügen konnte ich das erst sehr spät im Buch. Das spricht auf jeden Fall für die Autorin. Es gibt nicht viele, die es schaffen, mich bis zum Ende bei Laune zu halten, besonders bei Krimis/Thrillern. Sie hat es jedenfalls geschafft, daß sich die Spannung bis zum Schluß steigert und man immer weiter lesen möchte. Dadurch hatte ich das Buch auch innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Dazu beigetragen hat auch der äußerst angenehme Schreibstil. Da ist der Autorin ein wirklich ansprechender Thriller/Krimi gelungen, vor allem ohne großartige polizeiliche Untersuchungen, wie sie ja häufig in diesem Genre vorkommen. Hier hat sich die Autorin wirklich auf die wesentliche und vor allem spannende Handlung beschränkt und daher mein abschließendes Fazit: Ein wirklich packendes lesenswertes Buch, daß ich wirklich jedem empfehlen kann, der sich überraschen lassen will. Denn auf das Ende, wäre ich nun wirklich nicht gekommen.

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  • Rezension zu "Das verbotene Zimmer" von Sam Hayes

    Das verbotene Zimmer

    WildRose

    28. December 2011 um 13:44

    Ein sehr gut geschriebener Roman. Es geht um ein sehr erschütterndes Thema, daher ist es auch aufrüttelnd. Natürlich ist es anfangs ein bisschen schwierig, der Handlung zu folgen, doch nach und nach kommt man der Wahrheit immer näher. Gelegentlich hätte man noch genauer auf das zentrale Thema (Kindesmissbrauch und Heime) eingehen können, aber ansonsten ist dieser Roman wirklich weiterzuempfehlen.

  • Rezension zu "Das verbotene Zimmer" von Sam Hayes

    Das verbotene Zimmer

    Desire

    25. September 2011 um 11:05

    Ein sehr sensibles Buch, hat mich berührt und es ist wunderbar geschrieben.

  • Rezension zu "Das verbotene Zimmer" von Sam Hayes

    Das verbotene Zimmer

    Ani

    13. September 2011 um 08:50

    Als Ava Atwoods Mutter an Krebs stirbt ändert sich das Leben des jungen Mädchens schlagartig. Der Vater hat ein Alkoholproblem und ist völlig damit überfordert, sich allein um seine Tochter zu kümmern. Deshalb landet Ava schließlich in einem Kinderheim. Bald bemerkt sie, dass Kinder von dort spurlos verschwinden, als hätte es sie nie gegeben. Und nachts geschehen schreckliche Dinge. Nina Kennedy führt mit ihrem Mann Mick und der Teenagertochter Josie ein unbeschwertes Leben. Beruflich geht es für sie endlich voran und trotz langjähriger Beziehung ist sie mit ihrem Mann noch genauso glücklich wie am ersten Tag. Doch plötzlich gerät Ninas harmonisches Familienleben ins Wanken, denn ihre düstere Vergangenheit holt sie ein. Nina versucht ihre Familie mit allen Mitteln zu schützen und gerät dadurch in tödliche Gefahr. Francesca Gerrard tritt eine neue Arbeitsstelle in einem Internat an. Dabei ist sie darauf bedacht, mit niemandem über ihre Vergangenheit zu sprechen und keine besondere Aufmerksamkeit zu erregen... Das Buch ist in drei Handlungsstränge unterteilt. Ninas Handlungsstrang wird in der Erzählperspektive geschildert. Bei Ava und Francesca wechselt die Perspektive allerdings in die Ich-Form. Die Handlung springt zwischen den drei Erzählsträngen hin und her. Die wechselnden Perspektiven wirken zunächst etwas verwirrend, da die jeweiligen Abschnitte nicht sofort miteinander in Verbindung gebracht werden können. Die losen Handlungsfäden beginnen sich allerdings im Verlauf der Handlung miteinander zu verknüpfen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Durch den ständigen Wechsel der Erzählperspektiven fällt der Einstieg in die Handlung allerdings nicht ganz leicht. Leider stellt sich auch die erhoffte Spannung erst spät ein, denn die unterschiedlichen Handlungsstränge plätschern langsam vor sich hin. Die agierenden Personen erscheinen zunächst geheimnisvoll, doch auf Dauer können sie leider nicht ganz überzeugen. Die Handlungen der Protagonisten sind nicht immer nachvollziehbar und so wirkt die Geschichte, und leider auch die Darstellung der Charaktere, zunehmend konstruiert. Kurz vor Schluss steigt die Spannungskurve steil nach oben und die Ereignisse beginnen sich förmlich zu überschlagen. Doch leider wirken auch diese Szenen übertrieben dargestellt und bewusst spannend konstruiert. Eine kritische Betrachtung der überraschenden Wendungen stellt leider die Glaubwürdigkeit der Handlung in Frage. Weniger wäre hier sicher deutlich mehr gewesen, denn so wirkt das Ende einfach zu dick aufgetragen. Da ich eine deutlich spannendere Gesamthandlung erwartet hatte und das Ende, für meinen Geschmack, zu reißerisch und überzogen ist, bewerte ich das Buch leider "nur" mit drei von fünf Bewertungssternen.

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