Sam Hayes Stumm

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Inhaltsangabe zu „Stumm“ von Sam Hayes

Julias Leben ist in Aufruhr. Sie hat sich von ihrem Mann getrennt, ihre Mutter ist erkrankt und spricht seit Tagen kein einziges Wort. Nur die Liebe zu David, dem freundlichen Arzt ihrer Mutter, gibt Julia Kraft. Da findet sie am Straßenrand ein tödlich verletztes Mädchen, die Spuren am Tatort weisen auf David hin. Julia kann das nicht glauben – entgegen allen Beweisen besteht sie auf Davids Unschuld.

Etliche Seiten Spannung mit wenigen Verwirrungen gespickt.

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Kein Simon Beckett

— Schatzdose

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  • Leider sehr schwach!

    Stumm

    WildRose

    24. March 2016 um 15:15

    "Stumm" von Sam Hayes empfand ich beim Lesen leider meistens als ziemlich langweilig. Ich quälte mich förmlich durch die ersten 200 Seiten und wartete darauf, dass nun endlich Spannung aufkommen würde. Leider vergeblich, der Rest des Buches war zwar ein wenig ansprechender, von richtiger Spannung aber immer noch meilenweit entfernt.Es geht in dem Buch weniger um die Aufklärung des Verbrechens, welches als Aufhänger dient, als vielmehr um die Beziehungsprobleme der weiblichen Protagonistin Julia und des männlichen Protagonisten Murray.Julia ist dabei die mit Abstand nervtötendste und unsymphatischste Protagonistin, die man sich nur vorstellen kann. Ich weiß ehrlich nicht, was die Autorin sich dabei gedacht hat, eine solche Hauptperson zu erfinden, denn Julia wirkt einfach nur eindimensional und naiv. Ihre geliebte Mutter verstummt plötzlich, aber dies scheint Julia weniger Kopfzerbrechen zu bereiten als ihre kindische Schwärmerei für den gutaussehenden Arzt ihrer Mutter. Selbst als dieser für ein Verbrechen festgenommen wird und Ungereimtheiten bezüglich der von ihm empfohlenen Behandlung ihrer Mutter auftauchen, hält Julia noch zu ihm und erklärt jeden, der ihn verurteilt, für voreingenommen! Unrealistischer und haarsträubender geht es ja wohl kaum, aber die Autorin setzt dem Ganzen noch die Krone auf, indem sie Julia am Ende des Romans quasi dumm sterben - nicht wortwörtlich gemeint - lässt. Argh! Die Auflösung des eigentlich im Zentrum des Buches stehendes Verbrechens kommt für die meisten Leser wohl wenig überraschend und konnte mich weder vom Stuhl hauen noch überzeugen.

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  • Rezension zu "Stumm"

    Stumm

    Schatzdose

    29. February 2016 um 10:04

    Dieses Thema von Simon  Beckett geschrieben wäre ein Superthriller geworden. Leider wird schon ganz am Anfang die Beziehung zwischen der Mutter und David bekannt gemacht und (nicht nur) damit Vieles vorhersehbar. Letztendlich war ich recht enttäuscht von dem Buch. Die Rolle der Pflegekinder hat sich mir leider auch nicht erschlossen. Ich hatte erwartet, dass sie wenigstens in einer Nebenhandlung für mehr "Thriller-Effekt" sorgen würden. Alles in allem finde ich, dass hier eine super Idee nur sehr mangelhaft umgesetzt worden ist. Und danach musste ich mir erstmal einen Beckett kaufen...

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  • gut lesbar

    Stumm

    wusl

    10. November 2014 um 09:56

    Von Anfang an erinnerte mich der Schreibstil sehr an Jodi Picoult. Vor allem natürlich, da aus den wechselnden Perspektiven von 3 Personen - alle in Ich-Form - erzählt wird. Außderdem gibt es innerhalb der Kapitel einen teils lebhaften Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dennoch hatte ich nie Probleme damit. Die Geschichte wird stringent erzählt und bezieht die Spannung weniger aus dem Geschehen selbst - es gibt kaum blutige Szenen, die Aktion hält sich bis auf 2 Mal sehr in Grenzen - als aus dem Erzählerwechsel und den verschiedenen Blickwinkeln von Julia, ihrem Mann Murray und ihrer Mutter Mary. Julia ist symphatisch aber ein bisschen naiv bei Allem was den Arzt David betrifft. Ihr Mann Murray eigentlich ganz nett aber ein schwerer Alkoholiker und ein bisschen zu perfekt vielleicht. Obwohl er Julia noch liebt und sich nicht von ihr scheiden lassen will, hilft er David als Anwalt und versucht ihn Julia zuliebe aus dem Gefängnis zu holen. Mary ist der melancholische Part unter den Erzählern. Man hat Mitgefühl mit ihr und ihrer Situation. Leider hat mir das letzte Drittel und die Aufdröselung des Falles nicht so gut gefallen. Der Plott ist etwas an den Haaren herbeigezogen und die Beweggründe der Personen sind für mich nicht nachvollziehbar. Vor allem Mary - in der Vergangenheit und in der Zukunft - verliert sehr. Ich finde, dass das Ende etwas holprig ist und hätte mir etwas mehr davon erhofft. Kein wirklicher Vergleich zu Frau Picoult. Dennoch wurde ich in seiner Gesamtheit ganz gut unterhalten - der Schreibstil gefiel mir wirklich sehr gut, war interessant und einfühlsam. Man hätte aus der Geschichte sicherlich noch etwas mehr herausholen können.

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  • fesselnd und unvorhersehbar

    Stumm

    summi686

    13. July 2013 um 15:44

    ich war von der ersten seite an absolut gefesselt von diesem buch und habe es, trotz dass es recht dick ist, innerhalb von 36 stunden gelesen. ich habe es regelrecht verschlungen. mir war, entgegen mancher rezensionen hier, das ende absolut nicht klar. es ergab sich wirklich erst auf den letzten seiten. ich muss zugeben, dass ich es auch nicht als psychothriller einstufen würde, dazu war es tatsächlich zu harmlos. aber es war dennoch sehr spannend geschrieben, ließ sich fließend lesen und dank der perspektivenwechsel wurde es nie langweilig. man hatte viel viel mehr einblicke und hintergrundwissen dadurch. ein absolut gelungenes buch!!!

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  • Rezension zu "Stumm" von Sam Hayes

    Stumm

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. March 2013 um 10:40

    Julia, deren Ehe mit ihrem Jugendfreund Murray am Alkohol zerbrochen ist, wünscht sich nichts sehnlicher als ein ruhiges Weihnachtsfest mit ihren beiden Kindern und ihrer Mutter Mary auf deren Hof. Statt dessen muss sie feststellen, dass ihre Mutter ohne ersichtlichen Grund verstummt ist und findet zu allem Überfluss auch noch ihre Schülerin Grace halbtot auf einem Feldweg. Während ihr Leben nach und nach aus den Fugen gerät, sucht sie nach Halt und glaubt, diesen bei David, dem Arzt ihrer Mutter, zu finden. Ein gefährlicher Irrtum? Mir gefällt der Stil der Autorin und ihre Entscheidung, die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Julia, Murray und Mary zu erzählen. Auch der Einsatz von Rückblenden ist eine gute Methode, um einen Spannungsbogen aufzubauen. Insgesamt war die Handlung spannend genug, um mich "bei der Stange" zu halten und dafür zu sorgen, dass ich das Buch recht zügig durchgelesen habe. Es fehlte jedoch die Ungewissheit, die für mich einen Psychothriller ausmacht - der Grund für Marys Sprachlosigkeit erschließt sich dem Leser sehr schnell, und auch die Lösung für den Überfall auf Grace kann man sich bald denken oder zumindest ahnen, wie es nicht gewesen ist. Spannend ist daher vor allem die Frage, wie die einzelnen Figuren die Wahrheit erfahren werden, und da wartet die Autorin tatsächlich mit der einen oder anderen Überraschung auf, in meinen Augen allerdings nicht nur im positiven Sinne. Das Verhalten der einzelnen Personen erscheint mir zum Teil sehr unlogisch, und so bleibe ich mit einer Reihe von offenen Fragen zurück. Insgesamt habe ich mich dennoch gut unterhalten gefühlt und habe gern etwas Zeit mit den weitgehend sympathischen Protagonisten verbracht, so dass ich drei Sterne für ein durchaus gutes Buch vergeben kann.

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  • Rezension zu "Stumm" von Sam Hayes

    Stumm

    Lenny

    21. November 2011 um 17:36

    Klasse Buch, super spannend und.... ich liebe es, wenn ein Buch ganz anders ausgeht als vermutet. Einfach nur gut!!!

  • Rezension zu "Stumm" von Sam Hayes

    Stumm

    Toschi3

    14. September 2011 um 10:47

    Schweigen aus gutem Grund Eigentlich könnte für Julia gerade ein neues Leben beginnen: sie hat sich - mal wieder - von ihrem Mann getrennt und ist gerade dabei, sich in den Arzt ihrer Mutter zu verlieben. Da findet sie bei einem Spaziergang ein schwer verletztes junges Mädchen. Es ist fraglich, ob das Kind den Überfall überleben wird. Die Anzeichen verdichten sich, dass ihre neue Liebe in den Fall verwickelt ist. Zu allem Unglück ist ihre Mutter aufgrund ihrer Krankheit verstummt und dann muss auch noch ihr Ehemann den Arzt als Pflichtverteidiger übernehmen. Bei diesem Buch fällt es mir wirklich schwer, eine Beurteilung abzugeben. Zunächst zum Schreibstil: die Autorin wählt kurze Kapitel, die Sätze sind recht einfach strukturiert , so dass sich das Buch an sich flüssig und ohne Stolperfallen lesen lässt. Die Hauptfiguren sind Julia, ihr Mann Murray und ihre Mutter Mary. Aus Sicht dieser Personen wird, jeweils in der Ich-Form, berichtet. Das ist an sich nicht so schlimm, da jedes Kapitel immer mit dem Namen der berichtenden Person überschrieben ist. Schwierig wird es jedoch für den Leser, immer auf der Höhe des Geschehens zu bleiben, da nicht nur die Erzählperspektiven wechseln, sondern häufig auch die Zeitebene. Das stellt für den Leser wirklich eine Herausforderung dar. Hinzu kommt, dass ein Teil der Handlung sehr vorhersehbar ist. Insofern versteht es die Autorin leider nicht, wirkliche Psychothriller-Atmosphäre aufzubauen. Ich habe mich durch dieses Buch durchgequält und mich gefragt, ob 100 Seiten weniger zu mehr Spannung beigetragen hätten. Nach 250 von 443 Seiten wollte ich das Buch eigentlich weg legen, aber ich hatte noch Hoffnung. Unbegründet, muss ich ehrlich zugeben. Fazit: Eigentlich ist die Idee der Story hervorragend. Nur ist sie leider in meinen Augen sehr dürftig umgesetzt. Das Buch war echt eine Enttäuschung.

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  • Rezension zu "Stumm" von Sam Hayes

    Stumm

    MinnieMay

    13. August 2011 um 17:59

    Zugegebenermaßen kann ich für dieses Buch keine wirkliche Bewertung abgeben, denn ich habe es abgebrochen. Die Idee ist nicht schlecht, der Fall durchaus spannend, aber die nahezu endlosen Monologe der Protagonisten, insbesondere von Julia sind ermüdend und verleiten zum Seiten überfliegen. Ich habe irgendwann zum Ende vorgeblättert und war nicht mal überrascht, weil sich genau das schon in den ersten Kapiteln abgezeichnet hat. Insgesamt war es also, zumindest für mich, einfach zu langatmig.

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  • Rezension zu "Stumm" von Sam Hayes

    Stumm

    Talia

    11. July 2011 um 08:56

    Sam Hayes – Stumm In diesem Psychothriller verstummt Mary nachdem Sie mit einer Entzündung am Finger vor Ihrem Arzt sitzt und keiner ahnt die wahren Gründe dafür. Ihre Tochter Julia gerät ins schleudern, da die Situation mit der Trennungszeit von Ihrem Mann Murray kollidiert. Bei dieser Zusatzbelastung ist sie froh David, den Arzt ihrer Mutter kennenzulernen, welcher ihr Interesse weckt. Nach der Verhaftung von David scheint ihre Welt weiter ins wanken zu geraten und sucht Hilfe bei Murray. Aus den Blickwinkeln von Mary, Julia und Murray wird das Voranschreiten der Ermittlungen, die Gefühls- und Gedankenwelten sowie Bruchstücke der Vergangenheit vermittelt. Teilweise überschneiden sich somit auch die Szenen um aus verschiedenen Augen die Situation zu sehen. Vor allem Marys Kapitel sind sehr aufschlussreich in Bezug auf die Vergangenheit. Zu Beginn ging mir dieser Schreibstil nicht so leicht von der Hand was sich jedoch nach einigen weiteren Seiten legte und die Spannung stieg. Meinem Eindruck nach möchte die Autorin den Arzt David negativ in Erscheinung bringen und ihn auch sehr lange diesem Anschein auch nichts ändern. Nur Julias kurze Einwände gegen die Vorwürfe blitzen kurz auf schaffen aber nicht den Durchbruch um tatsächlich an die Unschuld glauben zu können. Zusätzlich werden auch nicht viele Alternativen für den Täter geboten was die Schuldfrage verhärtet. Alles in allem ein kurzweiliges Buch und auch für Thriller-Anfänger geeignet.

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  • Rezension zu "Stumm" von Sam Hayes

    Stumm

    Lesefee86

    11. May 2011 um 10:28

    Julia ist im Begriff sich von ihrem Mann zu trennen - einem Alkoholiker. Bisher konnte sie seine Fahne ertragen, doch als er fast die gemeinsamen Kinder verletzt, läuft das Fass über. Zu diesem Zeitpunkt läuft ihr Leben gänzlich aus dem Ruder: Nicht nur die Trennung zerrt an ihren Nerven, ebenso findet sie am Straßenrand einen geschundenen Körper - einer Schülerin von ihr, und dann scheint ihre Mutter plötzlich krank. Mary aber ist nicht krank, sie kann nur plötzlich nicht mehr aus ihrer Haut heraus. Ihre Vergangenheit hat sie eingeholt, da hat auch 30 Jahre Verdrängen nichts gebracht. Julias einziger Halt in diesen Stunden ist Marys Arzt Carlyle - sie verliebt sich augenblicklich in ihn. Doch kennt sie ihn kaum, und auch nicht sein Geheimnis. Als er dann wegen des Überfalls auf ihre Schülerin festgenommen wird, glaubt Julia immer noch an seine Unschuld. Nach und nach aber wird klar: zwar hat er diesmal nichts böses getan, aber seine Vergangenheit trägt eine schwere Last - verbunden mit der Marys... Die Geschichte an sich liest sich einfach und ist an einigen Stellen auch spannend. Dennoch gibt es teilweise unlogisch Sprünge in dem Buch, die man nicht nachvollziehen kann. Es war mal etwas anderes.

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  • Rezension zu "Stumm" von Sam Hayes

    Stumm

    Ela1989

    02. May 2011 um 02:43

    Als Julia mit ihren zwei Kindern über Weihnachten zu ihrer Mutter fährt, findet sie diese total reglos in dem kalten Haus sitzend. Ihre Mutter spricht kein einziges Wort. Kurz zuvor hat Julia sich erst von ihrem Mann, dem Vater ihrer Kinder, getrennt. Somit ist das Schweigen ihrer Mutter ein neuer Tiefschlag für sie. Als sie dann auch noch eine ihrer Schülerinnen, Grace, brutal zugerichtet findet, als sie mit dem Hund einen Spaziergang macht, droht ihre Welt komplett zusammen zu brechen. Zum Glück gibt es jedoch David, den Arzt ihrer Mutter. In ihm scheint sie einen Seelenverwandten gefunden zu haben und sie verliebt sich in ihn. Doch schon bald wird David festgenommen. Ihm wird tätlicher Angriff an Grace vorgeworfen. Erneut weiß Julia nicht, wie sie sich am besten verhalten soll... Das Buch ist flüssig geschrieben. Es ist aus drei verschiedenen Perspektiven geschrieben: Julia, Murray (Julias Mann) und Mary (Julias Mutter). Durch den ständigen Wechsel der Charaktere, die über ihre Gefühle und ihre tiefsten Gedanken berichten, bekommt man einen guten Einblick in das Wesen der jeweiligen Person und die Handlung spitzt sich immer mehr zu. Man kann sich das Puzzle Stück für Stück zusammen setzen. Immer mehr kommt man der Wahrheit auf die Schliche - oder auch nicht. Das Buch hat ein überraschendes Ende. Im Laufe der Geschichte malt man sich viele Möglichkeiten aus, was geschehen sein kann und wie alles zusammen hängt und doch schafft es das Buch, einen zum Schluss noch zu überraschen, was ich als sehr positiv empfinde. Die Geschichte ist gut und spannend. Sie enthält von vielen Bereichen etwas. Spannung, Verzweiflung, Recht und Unrecht, etc. Dieses Buch wird Thrillerfreunden einiges Vergnügen bereiten beim Lesen, allerdings keine Gänsehaut verursachen. Dennoch ist es sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Stumm" von Sam Hayes

    Stumm

    romanasylvia

    14. April 2011 um 10:11

    Das Buch war am Anfang etwas verwirrend, durch die ganzen Rückblicke in die Vergangenheit. Und als Psychothriller finde ich auch nicht das man dieses Buch einordnen kann. Allerdings lies es sich dennoch leicht lesen, und für zwischendurch finde ich es nicht so schlecht. Ausserdem hatte das Buch ein doch relativ überraschendes Ende.

  • Rezension zu "Stumm" von Sam Hayes

    Stumm

    vormi

    24. March 2011 um 18:15

    Also wirklich als Thriller würde ich das Buch nicht beschreiben.
    Davon mal abgesehen, das es sehr viele Längen hat und wahnsinnig weit ausholt in der Erzählung, ist es doch eher eine Studie über Schuld und Sühne und was Menschen anderen Menschen antun. Entweder absichtlich oder um Menschen die man liebt vermeintlich zu beschützen.

  • Rezension zu "Stumm" von Sam Hayes

    Stumm

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. January 2011 um 22:36

    Julia hat sich gerade von ihrem Mann getrennt und will mit ihren beiden Kindern Weihnachten einfach nur gemütlich bei ihrer Mutter verbringen, doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Julia findet eine ihrer Schülerinnen brutal zugerichtet im Straßengraben und ihre Mutter spricht kein Wort mehr und niemand weiß warum. Die Ärzte haben ihre Theorie, aber die Therapie scheint nicht richtig anzuschlagen. David, der Hausarzt ihrer Mutter Mary, kümmert sich rührend um diese und im Laufe der Zeit auch um Julia... Auf alle Fälle handelt es sich hier um ein sehr aufreibendes Buch, denn man ist wirklich mitten drin im Geschehen. Die Kapitel sind jeweils aus der Ich-Perspektive geschrieben, allerdings immer wieder aus einer anderen, also mal aus Julias, dann aus der ihrer Mutter oder auch aus der ihres noch Ehemanns. Das hat den Effekt, dass man nicht nur das Gefühlsleben einer Person näher kennen lernt, sondern gleich von mehreren, somit hat man gleichzeitig einen sehr viel größeren Überblick über das gesamte Handeln aller Beteiligten. Hinzu kommt, dass auch immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit vorkommen, so dass man viel mehr Hintergrundinformationen erhält und noch besser nachvollziehen kann warum sich manche Personen in bestimmten Situationen so verhalten wie sie es tun. Im Mittelpunkt aber steht natürlich, dass man durch diese Perspektive selber hautnah im Geschehen dabei ist und sich im Grunde nur daraus befreien kann, indem man das Buch zu Ende liest. Das Thema klingt zunächst gar nicht so schlimm. Natürlich ist es nicht schön, dass ein junges Mädchen brutal zusammengeschlagen am Straßenrand liegen gelassen wird und niemand weiß was wirklich passiert ist. Aber wenn man die Situation im Nachhinein betrachtet und weiß warum und wie dies geschehen ist, so ist der Grund, der zu dieser Tat veranlasste, um einiges schlimmer und noch weniger wirklich zu verstehen. Der Spannungsaufbau ist gut gestaltet, denn immer wieder werden dem Leser ein paar Brocken hingeworfen, die er sich selber zusammensetzen muss. Doch danach geht es nicht gleich weiter, denn meist ändert sich dann erstmal wieder die Erzählzeit und man muss mindestens ein Kapitel warten um wieder Anschluss an das vorherige zu bekommen. Dadurch baut sich natürlich immer mehr Spannung auf und man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht und ob die Gedanken, die man sich gemacht hat, stimmen. Einen negativen Punkt gibt es dann allerdings doch noch zu berichten, denn trotz des ganzen Spannungsaufbaus und der wunderbaren Erzählperspektive, hat man einige Lösungen doch relativ schnell erschlossen, obwohl man diese wohl noch nicht an einem so frühen Zeitpunkt kennen sollte. Es ist zwar nicht allzu tragisch, da es dennoch noch einiges zu entdecken gibt, womit man nicht unbedingt gerechnet hätte, aber einiges weiß man eben schon recht früh. Im Großen und Ganzen aber ein sehr guter Thriller, der es auf jeden Fall wert ist gelesen zu werden, da man wirklich mit der Geschichte verschmilzt und so lange in ihr gefangen ist, bis man sie beendet hat.

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  • Rezension zu "Stumm" von Sam Hayes

    Stumm

    glitzerfee22

    12. December 2010 um 18:30

    Inhalt: Es geht hier um Julia Marshall die sich von ihrem Mann Murray gerade getrennt hat weil er Alkoholiker ist und auch sonst sich für nichts interessiert. Sie lebt mit ihren 2 Kindern Flora die Taubstumm ist und Alex zusammen. An einem Tag als sie bei ihrer Mutter Mary auf dem Hof ist entdeckt sie im Feld die Leiche ihrer Schülerin Grace Govotta. Das einzige was sie noch sagt ist Dr. dann wird sie bewusstlos. Julia ruft den REttungswagen und sie wird ins Krankenhaus gebracht. Als wenn Julia zur Zeit nicht schon genug probleme hat mit ihrer Ehe und auch mit ihrer Mutter die nämlich von heute auf morgen aufgehört hat zu sprechen. Der Arzt David Carlyle kümmert sich um Julias Mutter und sie fängt langsam an sich in diesen doch viel älteren Mann zu verlieben. Doch eines Tages wird er von der Polizei festgenommen wegen dem verdacht Grace getötet zu haben. Julia glaubt ganz fest an seine Unschuld und überredet ihren "noch" Mann sich als Verteidiger für ihn einzusetzen. Murray macht es aus liebe zu Julia denn über die Trennung ist er nie hinweggekommen. Nach Tagen kommt David frei. Als Murray seine Kinder mitnimmt auf sein Boot verschwindet die taubstumme Flora plötzlich. Später erfährt man so einiges aus dem Leben von Mary als sie jung war und man erfährt auch warum Mary nie von Julias Vater gesprochen hat, und natürlich wer Grace umgebracht hat...... Meine Meinung: Eigentlich fand ich es sehr interessant das, das Buch in der Sicht von Julia, Mary und Murray geschrieben wurde und deren Sichtweisen erfahren hat. Jedoch sollte man dann das Buch nicht an die Seite legen und Tage später weiterlesen. Die Figuren sind gut beschrieben auch wenn ich manche Denkweisen einfach nicht verstehen konnte. Manche taten oder wer die Entführung von Flora geplant hat konnte man sich schnell denken und lag damit auch richtig. Die Spannung war leider manchmal nicht mehr da, hat sich aber später wieder leicht aufgebaut. Alles in allem ist es ein sehr gelungenes Buch auch wenn ich selber schon spannenderes gelesen habe. Das Buchcover ist sehr ansprechend und ich bin gespannt welches Buch die Autorin als nächtes veröffentlicht.

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