Sam Kashner , Nancy Schoenberger Furious Love

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Inhaltsangabe zu „Furious Love“ von Sam Kashner

„Woher sollte ich wissen, dass diese Frau so verdammt berühmt war?“ – Richard Burton

Richard Burton und Elizabeth Taylor lernen sich 1962 in Rom während der Dreharbeiten zu Cleopatra kennen. Er spielt Marcus Antonius, sie Cleopatra, die schönste Frau der Welt. Sie verlieben sich vor laufender Kamera und werden zum Skandal- und Glamourpaar Hollywoods. Vom Vatikan verdammt, von der Presse verfolgt: Über keine andere Liaison wurde damals so viel geschrieben, keine wurde so gefeiert und so verurteilt. Zweimal verheiratet, zweimal geschieden – eine Liebe, so schien es, zu groß für die Ewigkeit.
In Furious Love gewährt Elizabeth Taylor selbst erstmalig Einblick in ihr Leben mit Richard Burton: »In meinem Herzen glaube ich fest, dass wir eines Tages ein drittes und letztes Mal geheiratet hätten ... Von den ersten Augenblicken in Rom an verband uns eine wahnsinnige, starke Liebe. Wir hatten noch etwas mehr Zeit zusammen, aber nicht genug.«
Leidenschaftlich und berauschend – das Dokument einer manchmal verzweifelten, aber immer großen Liebe.

Eindrucksvolle Biografie über die beiden Ausnahmeschauspieler - fernab von Sensationsjournalismus und fesselnd bis zur letzten Seite

— RosaEmma

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    Furious Love

    RosaEmma

    16. May 2015 um 14:20

    Ich lese Biografien eigentlich seltener, doch wenn es um Elizabeth Taylor und Richard Burton geht, bin ich immer sehr interessiert, denn die Liebesgeschichte der beiden Ausnahmeschauspieler ist einzigartig. Da aber schon so viel Skandalträchtiges über die beiden veröffentlicht wurde, habe ich vorsichtshalber erst einmal in eine Leseprobe geschaut. Ich war sofort begeistert - und das bin ich bei Biografien nicht oft - und habe das Buch gekauft. Eindrucksvolle Biografie fernab von Sensationsjournalismus Was diese Biografie so einzigartig macht, ist die Tatsache, dass die Autoren Sam Kashner und Nancy Schoenberger die Lebens- und Liebesgeschichte der beiden Akteure mit Respekt und Wertschätzung und nicht im Stil von Sensationsjournalisten verfasst haben. Natürlich berichten die Autoren auch detailliert über die diversen Skandale des Glamour-Paars, doch sie halten dabei immer eine unsichtbare Diskretionslinie ein, die für Glaubwürdigkeit und Seriosität unabdingbar ist. Die Autoren zählen zu den wenigen, denen Elizabeth Taylor neue und exklusive Details über ihre Beziehung zu Burton offenbarte und denen sie darüber hinaus Zugang zu Burtons privaten Briefen gewährte. Diese Biografie beweist, dass Taylor mit Kashner und Schoenberger eine ausgezeichnete Wahl getroffen hat. Cleopatra: Beginn einer großen Liebe und ein aufsehenerregender Skandal Als sich Elizabeth Taylor und Richard Burton 1962 bei den Dreharbeiten zum Monumentalfilm Cleopatra in Rom kennenlernen, ist es Liebe auf den ersten Blick, obwohl die beiden nicht gegensätzlicher sein könnten: Taylor, erfolgsverwöhnter Kinderstar aus gutsituierter Familie, und Burton, Sohn eines walisischen Bergarbeiters und renommierter Theaterschauspieler mit Oxfordstudium. Ihre leidenschaftliche Affäre bleibt nicht lange geheim und ruft die Paparazzi auf den Plan: Denn beide sind noch verheiratet und machen trotz allem gar keine Anstalten, ihre Liebe zu verstecken. Ein Foto des Paares, das sie küssend auf einem Boot zeigt, geht um die Welt und sorgt für einen handfesten Skandal, bei dem sich sogar der Vatikan zu Wort meldet und beide öffentlich rügt. Taylor und Burton lassen sich schließlich von ihren jeweiligen Ehepartnern scheiden und heiraten 1964. So beginnt die Geschichte des schillerndsten Skandalpaares der 60er Jahre, das zu den bestbezahlten Schauspielern seiner Generation zählte. Zwei Ehen - zwei Scheidungen Taylors und Burtons extravaganter Lebensstil gepaart mit leidenschaftlichen - oftmals handgreiflichen - Auseinandersetzungen und ihr exzessiver Alkoholkonsum waren ein gefundenes Fressen für die Boulevardpresse. Sie wurden entweder hochgelobt oder gnadenlos zerrissen. Doch schließlich forderte ihr unstetes, skandalgeprägtes Leben seinen Tribut: Ihre Ehe scheiterte und ließ beide ins Bodenlose fallen. Sie heirateten ein zweites Mal, doch auch diese Ehe hielt nicht lange. Längst waren beide - und hier vor allem Burton - ausgebrannt und des Streitens müde. Unvergängliche Liebe ohne Happy End Doch bis zum frühen Tod Richard Burtons im Jahr 1984 hielten sie stets Kontakt. Burton schrieb Taylor immer noch Liebesbriefe, obwohl beide längst neu verheiratet waren. 1973 drehten sie sogar noch einen letzten gemeinsamen Film: Seine Scheidung, ihre Scheidung. Als Burton dann plötzlich an einer Hirnblutung starb, verbot seine Witwe Elizabeth Taylor angeblich sogar, zur Beerdigung zu kommen. Doch sie ließ es sich nicht nehmen, sich von ihrer großen Liebe zu verabschieden und besuchte Burtons Grab in der Nacht. Ein privater Abschied war ihr jedoch nicht vergönnt: Zahlreiche Paparazzi, die seit Tagen auf dem Friedhof ausgeharrt hatten, warteten nur darauf, ein Foto der trauernden Taylor zu schießen und waren so penetrant, dass ihre Freunde sie abschirmen mussten. Fesselnd bis zur letzten Seite Diese Biografie ist sehr gut geschrieben und so mitreissend, dass ich sie euch nur wärmstens empfehlen kann. Man erfährt viel über das Showbiz, die ausgezeichneten Filme der beiden Schauspieler (z.B. Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, Der Widerspenstigen Zähmung, Die Stunde der Komödianten etc.) und darüber hinaus auch über die berühmten Freunde des Paares wie z.B. Marlon Brando, Maria Callas, Robert Kennedy, Montgomery Clift, die Rothschilds und viele mehr. Für mich ist das Buch ein absolutes Must Read - nicht nur für Taylor/Burton Fans. Sam Kashner und Nancy Schoenberger: Erfolgreiches Autorenehepaar Sam Kashner ist Redakteur bei Vanity Fair und hat bisher drei Sachbücher und einen Roman, Sinatraland, veröffentlicht. Seine Ehefrau, Nancy Schoenberger, ist mit der Biografie Dangerous Muse: The Life of Lady Caroline Blackwood bekannt geworden und lehrt Creative Writing am College of William and Mary in Williamsburg/Virginia. Dies ist das dritte gemeinsame Buch des erfolgreichen Autorenehepaares. Weitere Informationen findet ihr unter www.samkashner.com. Nancy Schoenberger hat leider keine eigene Website.

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