Sam Leith Die Zufallsmaschine

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Inhaltsangabe zu „Die Zufallsmaschine“ von Sam Leith

Fröhlicher britischer Irrwitz von höchster Brillanz Wo immer Alex Smart auftaucht, häufen sich die merkwürdigsten Zufälle: Vögel flöten "Amazing Grace", vom Schicksal getrennte Geschwister begegnen einander in der Reinigung, und ein Fertiggericht mit Brokkoligeschmack ist in ganz Alabama ausverkauft. Alex selbst bekommt von all dem nichts mit. Er ist von London nach Amerika gereist, um seiner Angebeteten einen Heiratsantrag zu machen. Er ahnt nicht, dass der Ring in seiner Tasche womöglich eine Zufallsmaschine ist, die Unglaubliches bewirkt. Längst haben sich diverse Verfolger an seine Fersen geheftet, um den Ring an sich zu bringen. Doch das ist leichter gesagt als getan ...

Fazit: Ein Roman der besonderen Art mit außergewöhnlichen Charakteren, welche Sam Leith durch ein skurriles Roadmovie schickt.

— Bellexr
Bellexr

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  • Liebe, Zufall und Mathematik

    Die Zufallsmaschine
    zachine

    zachine

    11. July 2014 um 22:57

    Sehr vergnügliche story um einen Mathematiker und eine Zufallsmaschine. Auch wenn die mathematischen Zusammenhänge wahrscheinlich etwas verdreht sind, lässt sich die Geschichte doch mit irrwitzigen Ideen sehr spaßig lesen.

  • Eine Maschine, die die Zufallswahrscheinlichkeit erhöht...

    Die Zufallsmaschine
    franzi303

    franzi303

    04. May 2013 um 11:03

    Das Cover: Das Cover ist recht farbig. Der Hintergrund ist weiß, doch der Titel des Buches ist in Orange, Rosa und Grün geschrieben. Außerdem sind ein Flugzeug, zwei Donuts sowie ein Oldtimerauto zu sehen. Ich finde, dass das Cover passend zur Geschichte gestaltet wurde.Die Geschichte: Ein Flugzeug der Marke Boeing 737 taucht urplötzlich am Himmel auf und stürzt ab. Der Pilot wird verletzt gefunden, doch er kann sich an nichts erinnern. Bree wurde auf den Fall angsetzt. Sie arbeitet bei einer geheimen Behörde, dem MIC. Ihr Vorgesetzter, Red Queen (Rote Königin, bekannt aus ‘Alice im Wunderland’), ist schon länger an einem Fall dran, der mit dem mysteriösen Fluchzeugauftauchen und -absturz zu tun hat. Doch von all den merkwürdigen Ereignissen merkt Alex Smart nichts. Er ist von England nach Amerika geflogen, um seine Freundin Cary zu besuchen. In seinem Gepäck trägt er einen Ring mit, mit dem er Cary einen Heiratsantrag machen möchte. Doch er ist nicht allein auf seiner Reise, denn er wird, ohne es zu wissen, von zwei merkwürdigen Typen namens Davidoff und Sherman verfolgt. Bree und ihr neuer Kollege Jones sowie Davidoff und Sherman sind nun hinter Alex her, der angeblich eine Zufallsmaschine hat. Doch gibt es diese Maschine wirklich? Und wenn ja, was tut sie und wie? Das gilt es, herauszufinden. Meine Meinung: Es war schwer, eine Zusammenfassung zu diesem Buch zu schreiben. Es passiert irgendwie viel und irgendwie auch nicht. Als erstes erfahren wir, dass ein Flugzeug, dass es eigentlich gar nicht gibt, am Himmel aufgetaucht und abgestürzt ist. Der Pilot, der im Krankenhaus liegt, kann nicht mehr ordentlich sprechen, jedoch ist dieses Gestammel recht witzig zu lesen. Interessant war es, die Geschichte von Bree zu lesen. Wie sie ihre Tochter bekommen und sich von ihrem Mann getrennt hat. Auch Jones ‘Krankheit’ war für mich interessant. Dass es Menschen ohne Fantasie und Zukunftserwartungen wirklich gibt, ist kaum vorstellbar. Und dann ist da ja noch, neben Bree, der smarte Alex (Achtung, Wortspiel), der aus einer Idee heraus seiner Freundin einen Heiratsantrag machen will. Doch in Amerika kommen ihm dann Zweifel und er tourt lieber etwas in der Gegend umher. Als er sie dann anruft, hatte ich da schon einen Verdacht. Ob ich wirklich richtig lag, wird nicht enthüllt. Nun ja, insgesamt war das Buch teilweise recht unterhaltsam, aber aufgrund meiner Unkenntnis und Unverständichkeit der Thematik gegenüber las sich das Buch ziemlich zäh und schleppend. Doch wer sich mit Physik und Mathematik gut auskennt, für den wird das Buch sicher unterhaltsam und spannend sein. Ich hatte mir unter der Beschreibung etwas anderes, spannenderes vorgestellt. Meine Bewertung: Leider hatte ich eine andere Vorstellung von der Geschichte. Für mich zu viel Mathematik und zu komplex. Für ‘Die Zufallsmaschine’ vergebe ich leider nur zwei Sterne.

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  • Was ist ein Meter?

    Die Zufallsmaschine
    Bellexr

    Bellexr

    19. April 2013 um 10:11

    Plötzlich und unerwartet kommt dem jungen Briten Alex Smart die Idee, seiner Freundin einen Heiratsantrag zu machen. Einen Haken hat die Sache nur, die Austauschstudentin ist mittlerweile nach San Francisco zurückgekehrt. Also macht sich Alex kurz entschlossen auf den Weg in die Staaten, doch ein Hurrikan verhindert seinen Weiterflug von Atlanta aus und so reist der junge Brite per Mietauto quer durch die USA, immer Richtung Westen. Während Alex auf Reisen ist, ereignen sich in seinem nahen Umfeld merkwürdige, seltsame Zufälle: plötzliche zwitschern Vögel „Amazing Grace“, ein ganz bestimmtes Fertiggericht ist plötzlich ausverkauft und ein Snooker-Tisch samt Kugeln fällt plötzlich vom Himmel. Alles nur Zufall? Die geheime Behörde „DEI“ und die Firma MIC glauben nicht hieran und schicken ihre Agenten bzw. Mitarbeiter auf die Fährte des jungen Briten, bestückt mit seltsamen Hilfsmitteln. So erhalten die MIC-Mitarbeiter Sherman und Davidoff IPods, um Alex zu finden. Sollten sich Hits wiederholen oder gar Textpassagen könnten sie auf der Spur des Briten sein. Jones und Bree, von „DEI“ ins Rennen geschickt, gehen die Sache dann doch ein wenig rationeller an. Ein Roadmovie der besonderen Art beginnt. Sam Leith beginnt seinen äußerst unterhaltsamen Roman, der so erfrischend anders ist, mit dem Auffinden eines Piloten in einer alten TWA-Pilotenuniform. Das Problem ist nur, die Airline gibt es seit Jahren nicht mehr, die B737 kam aus dem Nichts, materialisierte sich plötzlich auf einem Feld in Alabama, sie ist nirgends registriert und die einzige Person an Bord, der junge Mann in der Pilotenuniform, weiß nicht, wie er in das Flugzeug geraten ist, geschweige denn, woher die Uniform kommt.  Red Queen, die Chefin von DEI, einer Behörde, die sich mit unerklärlichen Phänomenen – ähnlich Akte X – beschäftigt,  vermutet dahinter die Zufallsmaschine, eine Erfindung von einem genialen Mathematiker, der seit Jahren spurlos verschwunden ist. Und genau diese Zufallsmaschine, welche die Wahrscheinlichkeit beeinflussen könnte und ähnlich wie ein Magnet funktionieren soll, soll Alex Smart nun bei sich tragen, allerdings ahnt der junge Mann hiervon nichts. Es ist wirklich eine ziemlich schräge, irrwitzige aber auch äußerst unterhaltsame, voller Ideenreichtum strotzende Geschichte. Anfangs braucht man ein wenig, sich in der Story zurechtzufinden, aber diese Irritationen vergehen sehr schnell und man versteht bald schon die Zusammenhänge der einzelnen Handlungsstränge. Neben der außergewöhnlichen Geschichte, die bei ihrer Ausgefallenheit durchaus einen logischen Schluss präsentiert, überzeugen zumeist auch die individuellen Akteure. Gerade die verschiedenen Charaktere, welche Sam Leith in seinem Roman zusammen agieren lässt, könnten nicht unterschiedlicher sein. Somit birgt der Roman auch durch diese Konstellationen immer wieder überraschende Wendungen. Im Vordergrund steht natürlich der etwas naive, gutmütige Alex, der felsenfest davon überzeug ist, dass seine Angebetete seinen Heiratsantrag annimmt und so reist er zumeist gutgelaunt quer durch die USA. Immer verfolgt von Bree und Jones. Sie, eine dickliche Ex-Alkoholikerin, die ständig irgendwelche Bonbons und Kaugummis isst und über einen recht scharfsinnigen Verstand verfügt. Er ist eher der stille, kettenrauchende Vertreter, der an einem Defekt leidet und sich dadurch keine Vorstellungen von der Zukunft machen kann. Dicht auf den Fersen sind den Beiden Davidoff und Sherman, die man anfangs nicht so recht einordnen kann und deren Absichten auch eine Zeitlang im Dunkeln bleiben. Dann natürlich der geniale wie paranoide Mathematiker, der verborgen irgendwo in Frankreich lebt und bei dem anscheinend alle Fäden zusammenlaufen. Tja, und dann gibt es noch die Austauschstudentin, die nicht ahnt, dass ihr Freund oder vielleicht doch Ex-Freund auf dem Weg zu ihr ist. Auch sie hat ein kleines Geheimnis, welches sich am Schluss der Geschichte ebenfalls klärt. Fazit: Ein Roman der besonderen Art mit außergewöhnlichen, liebenswert beschriebenen Charakteren, welche Sam Leith durch ein ziemlich skurriles Roadmovie quer durch die USA schickt.

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  • Was es nicht alles gibt....

    Die Zufallsmaschine
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    09. April 2013 um 11:04

      ..... und dann doch passiert. Könnte man sagen.   Wenn ein Flugzeug sich aus einem Hurrikan heraus materialisiert, ein Mann in Pilotenuniform „einfach so“ im Krankenhaus auftaucht, die Maschine nirgends registriert ist, der Mann aber eigentlich ein Stripper ist, der auf dem Weg zu einem Auftritt war.   Oder in genau dem richtigen Moment ein Snookertisch vom Himmel fällt. Und einen Augenblick weiter, wieder genau im rechten Moment, die Snookerkugeln hinterher fallen. Und einen harmlosen, verliebten Mann kurzeitig retten. Vor der äußeren Bedrohung,  aber nicht vor seinen Charakterschwächen.   Oder wenn zwei Männer dringend einen anderen Mann suchen, ohne Orientierung nur mit ihren Ipod´s bewaffnet durch Amerika fahren, wo doch ein Blick in das Nachbarzimmer des Motels reichen würde.   Das kann der Chefin von „DIE“, Red Queen, schon leicht den Schlaf rauben. Sie, die mit ihrer geheimen Institution alles an „Unwahrscheinlichkeiten“ weltweit versucht, im Blick zu haben, die mit Medien und Schamanen arbeitet, das gesamte Internet überwacht, jede Unregelmäßigkeit in Casinos beobachtet und jenem jungen Mann, der verliebt durch Amerika fährt, Alex Smart, auf der Spur ist. Denn es könnte sein, das Alex die „Zufallsmaschine“ bei sich trägt, entwickelt von einem sehr merkwürdig und exotisch geworden ist und für eine Waffenschmiede arbeiten soll, die Firma MIC. Was man nur vermuten kann, aber das reicht schon aus, den Apparat in Bewegung zu setzen.   „Soviel wir wissen, beeinflusst die Maschine die Wahrscheinlichkeit. Wie ein Magnet, der Eisenspäne anzieht. Folglich müsste der Effekt stärker werden, je näher man ihr kommt“.   Also gilt es, für das MIC, das DIE und andere Interessengruppen, die „unwahrscheinlichen Zufälle“ entlang der Route des Alex Smart im Blick zu halten, um den Mann zu fassen. Wenn das nicht ständig gebremst werden würde von „unwahrscheinlichen Zufällen“. Und Alex nicht ganz anderes im Sinn hätte, vor allem gar nicht ahnt, was er da bei sich führt (falls er es bei sich führt).   In der Atmosphäre gelingt es Sam Leith, die kreativ verdrehten Romane  eines Douglas Adams wieder aufleben zu lassen. Mit trockener, britischer Ironie und ständigen Wendungen und Drehungen in der Geschichte führt er viele verschiedene Fäden ganz langsam, aber sicher zusammen. Töchter zu Müttern, harte Typen zu dicken Frauen, alte Mathematiker zu jungen Bewunderinnen, Briefe in Romanformat zu einem Gegenstand eines Antiquitätenladens und vieles mehr. Dabei erinnert sein Stil weniger an „Per Anhalter durch die Galaxis“ (auch wenn dort der „Unwahrscheinlicheitsdrive“ eine gewisse Rolle gespielt hat), sondern eher an „Der lange, dunkle Fünfuhrtee der Seele“.   Vielfache Fäden, die unverbunden im Buch zu stehen scheinen erhalten einen gemeinsamen Sinn und ein gemeinsames Zentrum. Später. Während auf dem Weg zur Entwirrung der Fäden für den Leser eine intensive Atmosphäre und gute Unterhaltung den Weg säumt.   In Verbindung mit den ganz besonderen, sehr individuell vorliegenden Charakteren, die ihre ganz eigene Geschichte, ihre ganz eigenen Motive und ihre ganz eigenen Verbindungen untereinander besitzen, legt Leith ein intelligentes, sehr unterhaltsames und im Stil ganz eigenes Buch vor, welches tatsächlich wie eine „frische Brise in der Literatur“ daherkommt.   Im Gesamten eine sehr anregende Lektüre in einem ganz besonderen mit einer ausgearbeiteten, in sich stimmigen Linie und vielfachen, eigenen, durchdachten und treffenden, frischen Ideen.

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