Sam Llewellyn Tödliches Watt

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Inhaltsangabe zu „Tödliches Watt“ von Sam Llewellyn

Nichts im Leben des berühmten Regattaseglers Charles Webb bleibt, wie es war, nachdem er den Auftrag aktzeptiert hat, ein gesunkenes Wrack aus Napoleons Zeiten, beladen mit Gold- und Silberbarren, in der Nordsee zu suchen und zu bergen. Ahnungslos segelt Charlie auf seiner Yacht Gloria mitten hinein in die friesische Inselwelt, und ein Netz von Lügen und stahlharten Intrigen wird von skrupellosen Geheimagenten und einer mysteriösen Dame über seinem Kopf zusammengezogen, während die Marine des deutschen Kaisers offensichtlich eine Invasion in England plant.

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  • Rezension zu "Tödliches Watt" von Sam Llewellyn

    Tödliches Watt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dass Wilhelm II. im Jahre 1903 eine Invasion auf die Britischen Inseln plante, ist pure Fiktion. Erskine Childers hat mit dem Roman "Das Rätsel von Memmert Sand", der als erster Spionageroman gilt und für Llewellyn als Aufhänger seiner Geschichte diente, seinerzeit die nicht ganz unbegründete Angst geschürt, Deutschland könnte mit dem Aufbau einer Kriegsmarine für Großbritannien eine Bedrohung schaffen. Insofern knüpft Llewellyn mit seinem Roman, soweit ich es übersehe, an eine Fiktion an. Seine seemännischen Kenntnisse und sein Wissen über die ostfriesischen Inseln und das Wattenmeer, die er in seiner Geschichte verarbeitet, zeugen jedoch von nahezu einmaligem Fachwissen über das Jachtsegeln der damaligen Zeit und von Recherchen zu den kleinsten Details des Watts, dem Watt zwischen den ostfriesischen Inseln und dem Festland, dem Watt, das inzwischen zum Weltnaturerbe gehört. Einem Küstenstreifen, der sich seitdem natürlich - im ursprünglichsten Sinne des Wortes - auch verändert hat; in der Größe und in dem Aussehen dieser Inseln und in den Ees (Sie haben recht gelesen, ich habe mich nicht vertippt), Gats und Baljen (die man heute meist als Priele bezeichnet). Das Buch sollte deshalb in keiner Bibliothek dieser Inseln fehlen, sofern bzw. soweit auf diesen Inseln private oder öffentliche Büchereien anzutreffen sind. Diese Empfehlung gilt auch deshalb, weil das Buch ansprechende Skizzen zu den Örtlichkeiten des romanhaften Geschehens enthält, die nicht nur lesenden Inselgästen, sondern eventuell auch den ostfriesischen Insulanern gar nicht immer ausreichend gegenwärtig sind. Dass die Geschichte selbst ziemlich abenteuerlich ist und daher mehr von einem Abenteuerroman denn als Spionageroman an sich hat und dass sie literarisch nicht als Spitzenklasse angesehen werden darf (vielleicht liegt dies auch ein wenig an der Übersetzung), steht auf einem anderen Blatt: Charles Webb, aus einfachen Verhältnissen kommend, hat es bis zum Segelschiffkapitän geschafft; sein Triumph über den deutschen Kaiser Wilhelm II. anlässlich einer (fiktiven) Segelregatta bringt ihm großes öffentliches Ansehen und führt ihn zu einem gefährlichen Unternehmen; eine einmal als Bergungsaktion für ein in der napoleonischen Zeit untergegangenes Schiff und dessen Schätze, dann wieder als Beobachtung der Vogelwelt auf den ostfriesischen Inseln getarnte Geheimdiensttätigkeit, die er als solche erst erkennt, als er bereits in ernsthafte Schwierigkeiten geraten ist, meistert er dank seiner überragenden seemännischen Fähigkeiten und wegen seiner außerordentlichen menschlichen Stärken; er übersteht als nahezu heldenhafte Figur alle Abenteuer verhältnismäßig unbeschadet; seine sympathischen männlichen Eigenschaften bringen ihm auch noch die Liebe einer adligen Dame ein, die ihn seine Jugendliebe fast vergessen lässt; wie nicht anders zu erwarten, gibt es ein Happy End, was in einer Rezension eigentlich gar nicht verraten werden sollte, was aber, weil die Geschichte so vorhersehbar ist, wiederum gar keinen echten Regelverstoß bedeutet. Sam Llewellyn hat über etwas geschrieben, von dem er etwas versteht: die Segelschifffahrt. Das ist ihm gut geglückt, auch wenn die drum herum gestrickte Geschichte manchmal an ein Groschenheft-Niveau erinnert. Wer sich, wie ich, gerade auf einer der ostfriesischen Inseln aufhält, will hier ja nicht unbedingt etwas über Quantenphysik lesen und vermag eher Gefallen an „Tödliches Watt“ finden, einem Titel, bei dem man wohl zwangsläufig daran denkt, dass jemand von der Flut überrascht wird. Ob es so ist, verschweige ich.

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    • 2

    Arun

    25. June 2014 um 12:40
  • Rezension zu "Tödliches Watt" von Sam Llewellyn

    Tödliches Watt

    Jens65

    05. June 2008 um 19:22

    Aus der geplanten Bergung eines gesunkenen Wracks wird schnell ein packender Spionagethriller, viele phantasievolle Aspekte , so daß keine Langeweile aufkommt.

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