Sam Millar Die Bestien von Belfast

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Inhaltsangabe zu „Die Bestien von Belfast“ von Sam Millar

Sam Millar kennt Gewalt. Die, die er erfahren hat. Und die, die er verübt hat. Eine außergewöhnliche Krimiserie – von einem Autor mit einer Vergangenheit. 'Sie öffnete die Augen. Was sie sah, erfüllte sie mit Entsetzen. Ein Stück Knochen ragte wie ein bleiches Teleskop aus ihrem linken Bein. Stimmen schossen ihr wie Querschläger durch den Kopf. Sieh nach, ob sie tot ist. Machst du Witze? Klar ist die tot. Manisches Gelächter. Bestien. Schneid ihr die Kehle durch. Sicher ist sicher. Sie begann zu beten: Macht schnell.' Zwanzig Jahre danach: Karl Kane ist Privatermittler in Belfast. Als eine männliche Leiche im Stadtpark gefunden wird, erhält er den Auftrag, herauszufinden, warum der Mann sterben musste. Die Motive seines Auftraggebers sind undurchsichtig. Doch Kane braucht das Geld. Als noch mehr Menschen auf verstörende Weise ermordet werden, merkt er, dass er niemandem mehr trauen kann. Dann holt ihn die eigene Vergangenheit ein, und es wird kalt in Belfast – sehr kalt. Erscheint im April 2013

Irischer hardboiled Krimi, Korruption und Werteverfall allüberall, viele gewalttätige Szenen - hart, blutig, verwirrend, aber spannend...

— parden

Die Wucht des Romans hat mich unvorbereitet getroffen und mitgerissen. Grandios.

— Beust

Hab die Reihe erst vor kurzem entdeckt - freue mich auf die anderen Bände - super geschrieben, sehr unterhaltsam

— Julchen2011

Er war in Ordnung, hat etwas Charme - jedoch hat mich das Buch nicht überzeugt den nächsten Fall von Karl Kane zu kaufen.

— Noizeit

Durchschnittlicher Krimi,nichts besonderes.

— Sauhund01

Nichts für Zartbeseidete! Spannend, schnell und überraschend. Ein echter Pageturner! Hat mir supergut gefallen.

— Haeni

Dramatisch à la Samuel Beckett, blutig wie McFadyen und verrucht wie Raymond Chandler. Der beste noir-Detektiv seit Philip Marlowe!

— Krinkelkroken

Dort, wo selbst das Licht in Ketten liegt...

— WolfgangB

Ein richtig guter Krimi. Brutal, schnell und einen kleinen Schuß Humor. Freue mich auf weitere.

— Mone80

Ein unglaublich "hartes" Buch. Die Sprache ist sehr direkt, und die Geschichte ist brutal. Dennoch ein guter Auftakt zur neuen Krimireihe!

— Sternenstaubfee

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  • Irischer hardboiled Krimi...

    Die Bestien von Belfast

    parden

    IRISCHER HARDBOILED KRIMI...Der erste Fall des Privatdetektivs Karl Kane beginnt mit einer Rückblende in das Jahr 1978, wo eine junge Frau schwer verletzt, mehrfach vergewaltigt und misshandelt in einem Steinbruch am Stadtrand von Belfast liegt, wo sie von einer Horde Jugendlicher zurückgelassen wurde in der Annahme, sie sei bereits tot. Die Szene endet damit, dass wilde Hunde den Blutgeruch wittern und sich langsam an die Sterbende heranpirschen...Im Belfast von heute bekommt Karl Kane, ein desillusionierter und verschuldeter Privatdetektiv, den Auftrag herauszufinden, wer der Tote ist, der im Stadtpark aufgefunden wurde - und weshalb er sterben musste. Kane beginnt zu ermitteln, doch als weitere Morde geschehen, erkennt er, dass er niemandem mehr trauen kann. Und schließlich steht er selbst im Fokus des Geschehens - in scheinbar aussichtsloser Position...."Kane ging zum Telefon und rief mit erstickter Stimme einen Krankenwagen. Die Adresse. Eine Schießerei. Mehr nicht. Es würde nichts bringen, wenn er mehr ins Detail ging. Nichts, außer Andeutungen und Fragen ohne Antworten. Er verließ das Haus und ging stur geradeaus, ohne zu wissen, ob geradeaus die richtige Richtung war. Die Dunkelheit wich langsam dem ersten Morgenlicht. Der Geruch des Todes saß ihm in den Kleidern. Er war dankbar für den kalten, beißenden Wind, der ihm ins Gesicht blies. Nicht weit von seinem Auto entfernt betete er zu Gott, an den er nicht glaubte, dass der Wagen anspringen möge. Wenn das Auto am Tatort gefunden wurde, war er am Ende. Nicht dass er nicht sowieso am Ende gewesen wäre..."Karl Kane erfüllt als Charakter alle Klischees eines hardboiled Detectives. Rauchen, saufen, spielen, harter Kerl mit trauriger Kindheit. Er hat eine illusionslose und zynische Sicht auf die Welt, nimmt wenig bis keine Rücksicht auf geltende Gesetzesnormen und lebt in ständigem Konflikt mit der Polizei. Trotz des Antihelden-Status ist er aber einer der wenigen, die noch menschlich erscheinen in dem Leben in Belfast, wo Korruption und Werteverfall alle gesellschaftlichen Ebenen durchdrungen haben und Gewalt an der Tagesordnung ist. Die Geschichte selbst lebt von Verwirrung. Unzählige Personen und fast ebenso viele Morde und andere Verbrechen werden hier präsentiert, wobei deren Schilderungen sehr bildhaft und nichts für Zartbesaitete sind. Erzählt wird weitestgehend chronologisch in kurzen Kapiteln, denen jeweils ein kurzes Zitat vorangestellt ist. Durchbrochen wird die Chronologie aber immer wieder auch durch Rückblenden in die Vergangenheit, was zusätzliche Verwirrung stiftet. Denn lange bleibt unklar, was wie und warum miteinander zusammenhängt - oder eben auch nicht. Und nicht alles wird hier restlos aufgelöst, so dass mir nun noch bleibt, mich auf den zweiten Band zu freuen.Ein düsterer und gnadenloser hardboiled Krimi, der nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit ausgestrecktem Mittelfinger geschrieben wurde. Eine Empfehlung für Liebhaber dieses Genres...© Parden

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    • 14

    clary999

    03. April 2016 um 19:49
  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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    • 393
  • Karl Kane - nichts für zarte Gemüter

    Die Bestien von Belfast

    Leseratz_8

    „Auftakt einer neuen Serie: stark, packend, beängstigend gut“ schreibt Publishers Weekly und diesen Satz unterschreibe ich sofort. Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf das Jahr 1978. Eine Frau wird vergewaltigt, brutal zusammengeschlagen und für tot liegengelassen. Heute: Karl Kane, Privatdetektiv und ständig pleite, wird von seinem neuen geheimnisvollen Klienten, Mr. Munday beauftragt, mehr über einen Toten im Botanischen Garten herauszufinden. Karl beginnt mit seinen Ermittlungen, doch es bleibt nicht bei dem einen Toten und auch Mr. Munday hat noch einen Auftrag für ihn… Sam Millar, selbst kein unbeschriebenes Blatt, versteht es seine Leser in den Bann zu ziehen. Die Sprache ist hart und klar. Die Morde werden schonungslos geschildert, die verwendeten Bilder sind eindeutig. Die Ausführungen des Gerichtsmediziners, übrigens ein guter Freund von Kane, sind so präzise wie detailliert. Die Figuren sind durch kurze Charakteristik treffend beschrieben. Gleiches gilt für die Orte. Millar schafft hier eine Gratwanderung. Durch die Beschreibung des alltäglichen Lebens von Kane und der Beziehung zu seiner Sekretärin Naomi, bleibt soviel Menschlichkeit in der Geschichte, dass das Buch nicht zu einer Orgie aus Gewalt und Hass verkommt. Es ist von brutaler Härte aber nicht ohne Wärme. Besonders gut haben mir die Zitate vor jedem Kapitel gefallen. Das Buch spielt auf drei zeitlichen Ebenen und ständig versucht man diese in Einklang zu bringen, ein schwieriges Unterfangen und so endet es denn auch mit einem Überraschungseffekt. Auch wenn einige Ermittlungen ohne den Leser geführt werden und die Ergebnisse erst am Ende bekannt gegeben werden, sind die logischen Verbindungen da. Die Ausstattung macht das Buch zu einem echten Schätzchen. Zwar ist es ein Taschenbuch, hat aber einen sehr passenden schwarzen Schnitt und ein tolles Cover. Fazit: Ein überaus spannender Krimi mit harter klarer Sprache, jedem Freund des Genres uneingeschränkt zu empfehlen. Ich bin sehr gespannt auf die Nachfolger, der zweite Band erscheint im Oktober 2013.

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    • 3
  • Sam Millar - Die Besten von Belfast

    Die Bestien von Belfast

    Aoibheann

    31. August 2014 um 15:17

    Klappentext: Belfast. Ein Toter liegt im Stadtpark. Karl Kane, Privatdetektiv, soll herausfinden, wer der Mann war und warum er sterben musste. Kane ermittelt, doch das Morden geht weiter. Bald weiß Kane, dass er niemandem mehr trauen kann. Dann holt ihn die eigene Vergangenheit ein, und es wird kalt in Belfast – sehr kalt. Das Buch wurde mir zusammen mit dem zweiten Band empfohlen. Mir war der Autor noch nicht bekannt (man kann halt auch nicht jeden kennen) und Reinlesen schadet nie. Und bin nicht enttäuscht worden. Hauptcharakter Karl Kane und seine schnodderige, zynische und kompromisslose Art mag man oder man mag sie nicht. Millar schreibt seine Geschichte gradlinig und direkt, lässt Brutalität, Korruption und Geld mit einfließen. Er verknüpft mehrere Handlungsfäden so, dass sie am Ende ein komplexes Gesamtbild ergeben und alle – bis dahin – offenen Fragen beantwortet werden. Außerdem sind die Beschreibungen oft sehr bildhaft – der Blutdruck steigt zwar nicht unbedingt dabei, aber das eine oder andere trockene Schlucken bei einzelnen Szenen war schon drin. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde den zweiten Band um den zynischen Ermittler als nächstes lesen.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Bestialisch..

    Die Bestien von Belfast

    Wassollichlesen

    10. January 2014 um 23:55

    Diesmal möchte ich zuallererst mal auf den Autor des Buchs eingehen. Auf dem Schutzumschlag stehen zwar ein paar Zeilen zu der kriminellen Vergangenheit, aber glauben konnte ich sie nicht. Das soll jetzt alles andere als Lobhudelei sein, aber eine klassische "Schriftstellerkarriere" hat Sam Millar nicht hinter sich. Geboren in Belfast, schloss er sich der IRA an, verbüßte Haftstrafen (u.a. im Hochsicherheitsgefängnis "Long Kesh"). 1993 war er am fünftgrößten Bankraub der US-Geschichte beteiligt (Beute: ca. 7,2 Millionen ) und wurde knapp 1,5 Jahre später geschnappt. Nach seiner erneuten 5 jährigen Haftstrafe wurde er Schriftsteller. Die Filmrechte an seiner Biografie hat Warner Bros. gekauft. Was für ein Buch liefert jemand mit solcher Vergangenheit nun ab? Das Buch hat mir gut gefallen. Ich hätte es in einem Rutsch lesen können, wären mir nicht zwischendurch die Augen nach noch so langen Kämpfen zugefallen. Wenn ich Samstag Vormittag angefangen hätte zu lesen, hätte ich es vermutlich spätestens Sonntag Abend beendet. Es geht wirklich Schlag auf Schlag, der Begriff "Page-Turner" passt hier sehr gut. Es wird keine Zeit mit unnützen Dingen verplempert.  Der Sprach- bzw. Schreibstil passt an dieser Stelle ebenfalls sehr gut: er ist rau, teils umgangssprachlich und schert sich nicht darum, ob noch jemand eine Blümchenbeschreibung der Wiese möchte, auf der zu Beginn die Leiche gefunden wird. Grade der Prolog war brutal und hart. Mich würde interessieren, was eine Frau empfindet, wenn Sie solche Abscheulichkeiten liest. Hier wird zwar nicht, wie in manch anderem Buch bis ins letzte Detail beschrieben, was mit dem Opfer passiert, aber die bloße Vorstellung hat mir schon gereicht.  Die Geschichte schreitet also in all ihrer Geschwindigkeit voran und setzt sich wie ein Puzzle, Teilchen für Teilchen, zusammen.  Gott sei Dank hält das Buch sein Tempo bis zum Ende hoch; es geht Schlag auf Schlag und hält die ein oder andere Überraschung bereit. Mir hat das Buch gut gefallen. Für Zwischendurch ist es durch das Tempo und seine Kurzweiligkeit perfekt. Nichtsdestotrotz ist der Plot gut konstruiert.  Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Figur des Karl Kane. Obwohl er nicht sonderlich detailliert beschrieben wird, entstand in meinem Kopf sofort das Bild eines klassischen Privatdetektiv. Wobei vielleicht eher klischeehafter Privatdetektiv passt. Außerdem musste ich über die zugegebenermaßen, flachen Wortspiele und Witze Kanes' schmunzeln.  Den zweiten Teil der Reihe werde ich auf jeden Fall lesen.

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  • Brutal und bewegend

    Die Bestien von Belfast

    mareike91

    29. October 2013 um 20:11

    Klappentext: Belfast. Ein Toter liegt im Stadtpark. Karl Kane, Privatdetektiv, soll herausfinden, wer der Mann war und warum er sterben musste. Kane ermittelt, doch das Morden geht weiter. Bald weiß Kane, dass er niemandem mehr trauen kann. Dann holz ihn die eigene Vergangenheit ein, und es wird kalt in Belfast – sehr kalt. Meine Meinung: Nicht nur das Äußere, auch der Inhalt des Buches überzeugt. Aber was will man von einem Autor mit solch einer Lebensgeschichte auch anderes erwarten...? Der Schreibstil gefällt mir, es lässt sich flüssig und schnell lesen und auch an Spannung mangelt es nicht, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Zu Beginn musste ich mich erst einmal an die vulgäre, brutale und teils rassistischen Ausdrucksweise von Kane und seiner ehemaligen Polizeikollegen gewöhnen, die sich bei jeder Gelegenheit gegenseitig Sprüche reinwürgen. Das ganze Buch trieft vor Brutalität, doch genau das macht es für mich besonders schockierend und bewegend. Schonungslos schildert Sam Millar von der ersten Seite an ein ungeheuerliches und kaltblütiges Verbrechen, das mir das Blut in den Adern gefrieren ließ. Der Protagonist Karl Kane ist genau das Gegenteil von einem smarten und erfolgreichen Privatdetektiv. Mit seinen vielen Kanten und seinem losen Mundwerk eckt er regelmäßig an und macht sich dadurch keine Freunde. Geprägt von den schrecklichen Ereignissen in seiner Kindheit, hat er sich dem Kampf gegen das Verbrechen verschrieben, dem er unnachgiebig nachgeht. Aber Kane hat auch einen weichen Kern, so würde er für seine Freundin Naomi vermutlich alles tun. Und im Gegensatz zu seinen ehemaligen Kollegen von der Polizei begegnet er den Leuten wie z.B. Chris Brown, einem früheren Auftragskiller, der seit einem Schuss in den Rücken im Rollstuhl sitzt, ohne Vorbehalte und –urteile und objektiv. Nicht zuletzt deshalb ist er am Ende der einzige, der die schreckliche Wahrheit erkennt. Auch wenn er ein unausstehlicher Zeitgenosse sein mag, ist er mir mit seiner störrischen und ruppigen Art einfach ans Herz gewachsen. Es gibt einige Zeitsprünge innerhalb der Geschichte, was hauptsächlich darin begründet liegt, dass das ausschlaggebende Verbrechen bereits vor vielen Jahren passiert ist. Obwohl ich nie die über jedem Kapitel angegebenen Datumangaben gelesen habe (die überspring ich immer da ich meist so gefesselt bin^^), hatte ich kein Problem der Handlung zu folgen, sondern wusste spätestens nach den ersten paar Sätzen, an welchem Zeitpunkt ich mich wohl befinde. Demnach haben mich die Sprünge nicht gestört, ich fand eher toll erst nach und nach immer ein Stückchen mehr zu erfahren. Doch im Allgemeinen sind die Angaben sind schon recht sinnvoll und auch hilfreich. Bis zum letzten Moment wusste ich nicht, wie die verschiedenen Verbrechen zusammenhängen könnten und bin vor Spannung schier wahnsinnig geworden. Die Aufklärung am Ende war für mich schockierend, bewegend und überraschend zugleich und hat mich noch Stunden später beschäftigt.  Fazit: Der spannende und beängstigende Auftakt zur neuen Krimireihe rund um den Privatermittler Karl Kane. Ein Garant für schlaflose Nächte und wirklich nichts für schwache Nerven. Mich hat Sam Millar mit seinem Buch begeistern können und ich freu mich schon jetzt auf die Fortsetzung. 

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  • Karl Kanes erster Fall

    Die Bestien von Belfast

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    14. October 2013 um 07:21

    1978: Eine Frau liegt im Gras, schwer verletzt, misshandelt und vergewaltigt. Zurückgelassen, weil man annahm, dass sie tot ist. Wilde Hunde wittern den Blutgeruch und schleichen sich langsam an sie heran... Heute: Der Privatdetektiv Karl Kane bedient viele Klischees eines TV-Privatdetektivs - schwere Kindheit, wenig Aufträge, Schulden. Als ihm eines Tages ein Klient den Auftrag erteilt, ihm Auskünfte über einen kürzlich gefundenen Toten zu bringen und ihn dafür gut bezahlt, nimmt er den Auftrag an. Es bleibt nicht bei dem einen Toten. Weitere grausame und bizarre Morde geschehen, die alle miteinander verknüpft sind, bis auch er und seine Freundin in den Fokus von Gewalt und Verbrechen geraten. Aber Kane hat sich in dem Fall verbissen und er gibt keine Ruhe, bis er weiß, was sich hinter all den Morden verbirgt ... Sam Millar, der Autor, der selbst in der kriminellen Szene kein Unbekannter in Nordirland ist, hat mit diesem Buch die Reihe um den Privatdetektiv Karl Kane gestartet. Der Protagonist ist ein Detektiv, der anfangs alle Klischees bedient, die man so von einem Privatdetektiv hat, der sich aber dann in den Fall verbeißt und selbst in Gefahr gerät. Es wird von Beginn an Spannung aufgebaut, indem man einen Rückblick auf ein Ereignis hat, das im Jahr 1978 spielt. Auch an anderer Stelle gibt es Rückblicke aus den Jahren 1978 und 1966, deren Zusammenhang dem Leser sich zum Ende erklären. Die Spannung steigert sich mit jedem Mord und die Ereignisse überschlagen sich. Lange Zeit bleibt der Leser im Unklaren um die Zusammenhänge, auch wenn man schon eine Ahnung hat.  Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil, so dass man sich sehr schnell beim Lesen reinfindet. Ein paar Probleme hatte ich mit der Vielzahl der Akteure, die vorkamen, so dass ich schon mal dachte, ich verliere den Überblick. Aber das legt sich recht schnell. Sehr gut gefallen hat mir der schnodderige Humor des Protagonisten Karl Kane, der sich nichts gefallen lässt und mit seiner Meinung auch nicht hinter dem Berg hält. Die Schlagabtausche zwischen ihm und den Kollegen von der Polizei sind lesenswert, so dass man trotz dem ernsten Themas zwischendurch schon mal schmunzeln kann. Dem Autor ist es gelungen, mich durchgängig mit seinem Roman zu fesseln. Für die einzelnen Morde hat er sich immer etwas neues einfallen lassen, so dass es nicht langweilig wurde.  Man kann das Buch gar nicht aus der Hand legen, ich zumindest konnte es nicht, weil ich wissen wollte, wie es letztendlich ausgeht. Das Ende ist so ausgelegt, dass noch ein paar Dinge offen sind, die einer Lösung bedürfen. Das heißt dann für mich, sich auf den kommenden Band zu freuen. Ein Buch von einem Autoren zu lesen, dem selbst Gewalt und Verbrechen nicht fremd sind und der seine eigenen Erlebnisse mit in das Buch hat einfließen lassen, finde ich schon sehr interessant. Er hat hier selbst seine Kindheit ein wenig mit eingebracht, denn auch er verlor seine Mutter in frühen Jahren. Krimifans empfehle ich dieses Buch sehr gern weiter. 

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  • Krimi mit Kane

    Die Bestien von Belfast

    Kitty411

    Zum Buch: „Die Bestien von Belfast – ein Fall für Kane“ von Sam Millar ist ein Krimi,der am 01.04.2013 im Atrium Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/385535510X/lovebook-21 Klappentext: Sam Millar kennt Gewalt. Die, die er erfahren hat. Und die, die er verübt hat. Eine außergewöhnliche Krimiserie von einem Autor mit einer Vergangenheit . "Sie öffnete die Augen. Was sie sah, erfüllte sie mit Entsetzen. Ein Stück Knochen ragte wie ein bleiches Teleskop aus ihrem linken Bein. Stimmen schossen ihr wie Querschläger durch den Kopf. Sieh nach, ob sie tot ist. Machst du Witze? Klar ist die tot. Manisches Gelächter. Bestien. Schneid ihr die Kehle durch. Sicher ist sicher. Sie begann zu beten: Macht schnell." Zwanzig Jahre danach: Karl Kane ist Privatermittler in Belfast. Als eine männliche Leiche im Stadtpark gefunden wird, erhält er den Auftrag, herauszufinden, warum der Mann sterben musste. Die Motive seines Auftraggebers sind undurchsichtig. Doch Kane braucht das Geld. Als noch mehr Menschen auf verstörende Weise ermordet werden, merkt er, dass er niemandem mehr trauen kann. Dann holt ihn die eigene Vergangenheit ein, und es wird kalt in Belfast,  sehr kalt. Die Story: Privatermittler Karl Kane bekommt den Auftrag, Einzelheiten über eine gefundene Leiche in Erfahrung zu bringen, wie sich rausstellt ist dies erst der Anfang, denn der Auftraggeber möchte danach auch Details zu einem weiteren Mord wissen. Kane bekommt mit, dass die Morde zusammenhängen, und es geschehen weitere Morde, denen auch sein anfänglicher Auftraggeber zum Opfer fällt. Im Rahmen seiner Ermittlungen legt Kane sich auch mit der Polizei an und deckt am Ende unglaubliches auf, das auch ihn in Gefahr bringt… Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form geschrieben und in 35 Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt. Der Schreibstil ist flüssig. Covergestaltung: Das Cover ist in rot gehalten. Im Hintergrund sehen wir eine im Comicstil gezeichnete Figur eines Mannes in schwarz, im Vordergrund befindet sich der gezeichnete Kopf eines bellenden Hundes. Im oberen Bereich steht der Autorenname in weiß und darunter der Titel in schwarz. Als Besonderheit wurden die Seiten schwarz umrandet, dies gibt dem Buch ein ungewöhnliches Aussehen. Zum Autor: Sam Millar wurde in Belfast geboren. In den 70er Jahren verbrachte er acht Jahre hinter Gittern, nachdem er auf dem Höhepunkt der Unruhen in Nordirland ohne Gerichtsbeschluss inhaftiert worden war. Wieder auf freiem Fuß, ging er in die USA, wo er 1993 einen der schwersten Raubüberfälle in der US-amerikanischen Geschichte initiierte und über sieben Millionen Dollar erbeutete. Millar wurde gefasst, später begnadigt und kehrte nach Belfast zurück, wo er seitdem Kriminalromane schreibt. Er stand auf der Shortlist zum Grand prix de littérature policière, wurde mit dem Brian Moore Award und dem Aisling Award for Art and Culture ausgezeichnet. Meine Meinung: „Die Bestien von Belfast“ ist ein interessanter Krimi, der den Leser gleich zu Beginn in seinen Bann zieht und ihn bis zum Schluß nicht mehr daraus entlässt. Aus einem schnell mal reinschauen wurde bei mir dann gleich erstmal ein Drittel des Buches. Gut gefallen hat mir an diesem Buch, dass die Spannung gleich von der ersten Seite an vorhanden war und im Laufe des Buches immer mehr gesteigert wurde. Ausserdem gibt es verschiedene Handlungsstränge, die sich erst spät miteinander verbinden und durch undurchschaubare Wendungen erfährt man erst kurz vor Schluß, wer hinter all den Taten steckt. Allerdings bringen diese vielen Handlungsstränge einen auch manchmal durcheinander und man muss erst überlegen, wer jetzt wieder wer ist, daher bekommt dieses Buch von mir 4 Sterne.    

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    • 3

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. October 2013 um 00:03
  • *+*+* Hält nicht, was es verspricht *+*+*

    Die Bestien von Belfast

    Irve

    10. August 2013 um 14:04

    *+ Hält nicht, was es verspricht +* Inhaltsangabe: Sam Millar kennt Gewalt. Die, die er erfahren hat. Und die, die er verübt hat. Eine außergewöhnliche Krimiserie von einem Autor mit einer Vergangenheit."Sie öffnete die Augen. Was sie sah, erfüllte sie mit Entsetzen. Ein Stück Knochen ragte wie ein bleiches Teleskop aus ihrem linken Bein. Stimmen schossen ihr wie Querschläger durch den Kopf. Sieh nach, ob sie tot ist. Machst du Witze? Klar ist die tot. Manisches Gelächter. Bestien. Schneid ihr die Kehle durch. Sicher ist sicher. Sie begann zu beten: Macht schnell."Zwanzig Jahre danach: Karl Kane ist Privatermittler in Belfast. Als eine männliche Leiche im Stadtpark gefunden wird, erhält er den Auftrag, herauszufinden, warum der Mann sterben musste. Die Motive seines Auftraggebers sind undurchsichtig. Doch Kane braucht das Geld. Als noch mehr Menschen auf verstörende Weise ermordet werden, merkt er, dass er niemandem mehr trauen kann. Dann holt ihn die eigene Vergangenheit ein, und es wird kalt in Belfast sehr kalt. (Quelle: Lovelybooks) Das Cover: Vor einem blutroten Hintergrund sieht man die Zeichnung eines weißen, zum Zuschnappen ausholenden Hundes. Dahinter steht der sehr klein gezeichnete Ermittler Karl Kane. Insgesamt wirkt das Cover auf mich sehr überspitzt, sodass es fast schon den Eindruck einer Persiflage erweckt. Dem entgegen steht allerdings die Inhaltsangabe des Krimis. Meine Neugier war geweckt. Meine persönliche Meinung: „Die Bestien von Belfast“ ist der Auftakt einer neuen Krimi-Serie. Dieser Fall wird als stark, packend, beängstigend und gut betitelt und ich war sehr gespannt, was mich erwarten würde! Leider muss ich sagen, dass es mir zu keinem Zeitpunkt gelungen ist, gut in die Geschichte zu kommen. Zum einen sind daran zunächst die Zeitsprünge schuld. Vom aktuellen Geschehen rund um Karl Kane ausgehend gibt es immer wieder Rückblicke sowohl in die Vergangenheit als auch Einblicke in die verschiedenen Handlungsorte der Gegenwart. Schnell hatte ich den Überblick verloren, wer alles ermordet wurde. Es werden zwar Namen genannt, jedoch empfand ich die jeweiligen Morde für lange Zeit als in sich abgeschlossenen Kurzgeschichten, die nichts miteinander zu tun haben. Die Zusammenhänge werden nur äußerst langsam offenbart und bis kurz vor Schluss hatte ich immer noch nicht durchschaut, welches Gesamtwerk all diese Zutaten ergeben würde. Als sich dann am Ende die wirren Fäden zu einem Knäuel sortiert hatten, war ich allerdings immer noch nicht begeistert. Die Konstruktion des Falles, der Schreibstil, die Art des Spannungsaufbaus....es war leider nichts davon nach meinem Geschmack. Ich wollte zwar wissen wie diese Fälle zusammenhängen und was genau es mit den Bestien auf sich hatte, aber spannend fand ich diesen Krimi nur an wenigen kurzen Stellen. Was mir zudem überhaupt nicht zusagte, war der stellenweise äußerst derbe Schreibstil mit etwas primitiver Wortwahl. Mein Fazit: Mir hat dieser Krimi leider keinen Spaß bereitet, daher vergebe ich 2 von 5 Sternen.

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  • Leserunde zu "Eine kurze Geschichte vom Sterben" von Linda Benedikt

    Eine kurze Geschichte vom Sterben

    katja78

    Vorablesen mit dem Arche Verlag! Heute mag ich euch ein Buch vorstellen, das mich persönlich auch sehr bewegt hat. Linda Benedikt hat "Die kurze Geschichte vom Sterben" geschrieben. Ein zartes, intensives Stück Literatur über eine zutiefst menschliche Erfahrung. Auf knapp 120 Seiten konnte mich dieses Buch noch lange nach dem lesen nicht loslassen, deswegen freue ich mich umso mehr, das ich euch diesen Titel nun in einer Leserunde präsentieren darf. Eine Tochter begleitet ihre Mutter beim Sterben. Was beiden bleibt, ist eine letzte kurze Woche. Auf engstem Raum, in einem Krankenhauszimmer. Aufrichtig und schonungslos gegen sich selbst durchlebt die Tochter Trauer und Glück, Verzweiflung und Wut – und sie versucht, mit dem nicht immer leichten Verhältnis zur Mutter fertigzuwerden, mit den Erinnerungen und dem als sinnlos empfundenen Tod. Linda Benedikts Prosadebüt Eine kurze Geschichte vom Sterben ist ein ergreifender Monolog über das Abschiednehmen und eine schmerzhafte Liebeserklärung zugleich. Es geschieht kaum etwas in diesen sieben Tagen, quälend langsam und eintönig vergeht die Zeit – und doch verändert sich alles. Zur Autorin copyright Gabriela Unseld Linda Benedikt wurde 1972 in München geboren. Sie studierte Politik an der School of Oriental and African Studies in London. Seit 2010 steht sie mit dem politischen Musikkabarett Reality Check - Was Sie noch nie über Israel wissen wollten, sich aber immer schon gefragt haben auf der Bühne, das sie zusammen mit Nirit Sommerfeld geschrieben und realisiert hat. Zuletzt veröffentlichte sie Israel - A love that was. Die Geschichte einer Entzauberung (AphorismA Berlin 2012). Linda Benedikt lebt zur Zeit in München.  Ich suche nun 20 Leser, die dieses Buch gemeinsam in einer Vorableserunde zusammen lesen und anschließend rezensieren wollen. Beantwortet mir dafür folgende Frage: Kennt ihr weitere Bücher aus dem Arche Verlag? Linda Benedikt ist beruflich sehr eingespannt wird aber öfter mal in die Leserunde reinschauen und Fragen beantworten Hier könnt ihr euch gerne mal umschauen, aber Vorsicht, da sind viele interessante Bücher die dringend ein Zuhause suchen ;-) Wir sind gespannt auf eure Eindrücke! Viel Glück

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    • 277
  • Kam leider nicht richtig hinein

    Die Bestien von Belfast

    Ignatia

    07. August 2013 um 22:02

    ____________________________________ Klappentext »Sie öffnete die Augen. Was sie sah, erfüllte sie mit Entsetzen. Ein Stück Knochen ragte wie ein bleiches Teleskop aus ihrem linken Bein. Stimmen schossen ihr wie Querschläger durch den Kopf. Sieh nach, ob sie tot ist. Machst du Witze? Klar ist die tot. Manisches Gelächter. Bestien. Schneid ihr die Kehle durch. Sicher ist sicher. Sie begann zu beten: Macht schnell.« Zwanzig Jahre danach: Karl Kane ist Privatermittler in Belfast. Als eine männliche Leiche im Stadtpark gefunden wird, erhält er den Auftrag, herauszufinden, warum der Mann sterben musste. Die Motive seines Auftraggebers sind undurchsichtig. Doch Kane braucht das Geld. Als noch mehr Menschen auf verstörende Weise ermordet werden, merkt er, dass er niemandem mehr trauen kann. Dann holt ihn die eigene Vergangenheit ein, und es wird kalt in Belfast – sehr kalt. __________________________________ Über den Autor Sam Millar wurde in Belfast geboren. In den 70er Jahren verbrachte er acht Jahre hinter Gittern, nachdem er auf dem Höhepunkt der Unruhen in Nordirland ohne Gerichtsbeschluss inhaftiert worden war. Wieder auf freiem Fuß, ging er in die USA, wo er 1993 einen der schwersten Raubüberfälle in der US-amerikanischen Geschichte initiierte und über sieben Millionen Dollar erbeutete. Millar wurde gefasst, später begnadigt und kehrte nach Belfast zurück, wo er seitdem Kriminalromane schreibt. Er stand auf der Shortlist zum Grand prix de littérature policière, wurde mit dem Brian Moore Award und dem Aisling Award for Art and Culture ausgezeichnet. ____________________________________ Cover Sehr auffälliges Cover. Schwarz und rot gut miteinander kombiniert, die Bestie im Vordergrund als Eyecatcher. Gut rübergebracht, man wird neugierig! ____________________________________ Schreibstil & Spannung Ich muss sagen dass ich leider nicht so gut in dieses Buch hinein fand. Legte es auch erst mal wieder zur Seite, fing neu an und trotz allem konnte der Schreibstil mich nicht überzeugen. Das Buch ist von der Story her gut, aber mir ein bisschen zu lieblos gewesen. ____________________________________ Die Charaktere Karl Kane ist der Hauptcharakter dieses Buches. Geheimnisvoll. Aus ihm wird man zeitweise nicht schlau, verbirgt er etwas? ____________________________________ Meine Meinung Ich muss sagen, dass dieser Krimi leider gar nicht nach meinem Geschmack war. trotz mehrmaligen beginnes fand ich nicht in die Geschichte hinein. Die Story fand ich gut, konnte mich aber mit den Charakteren leider nicht identifizieren, somit kam auch keine rechte Spannung auf. Wenn man kurz mit lesen pausiert hatte fand ich etwas schwer wieder in das Bich hinein zu finden. Sehr schade aber sowas kommt leider auch mal vor. ____________________________________ Sterne 2/5

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  • Zerrissener irish hardboiled detective Karl Kane

    Die Bestien von Belfast

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. July 2013 um 13:18

    Blurbs warnen Zartbesaitete und Bluthochdruckleidende in grellem Gelb und Weiß auf dem Retro-Cover vor. Sozusagen "Lesen auf eigene Gefahr"! Entsprechend zaghaft entfernte ich die Schutzfolie der schmalbrüstigen, mit schwarzem Schnitt (irish NOIR eben) versehenen Klappenbroschur und lauschte dem erregenden Knistern der druckfrischen Seiten beim Aufschlagen der ersten Seiten. Rund 290 Seiten später (mein Blutdruck blieb übrigens normal - nur der Magen brachte sich zuweilen unangenehm ins Gedächtnis) hatte ich einen recht ambivalenten Eindruck von Karl Kane, dem Detektiv aus Belfast und seinem ersten Fall gewonnen. Ja, hart ist die Story, denn sie geht bis an die Grenzen des guten Geschmacks und auch weit darüber hinaus. Sie ist ekelerregend, abstoßend und so unglaubwürdig in ihren zufälligen Ereignissen, dass es schon wieder beruhigt. Die Sprache ist die der Gosse und der Unterwelt und wer sich daran nicht stößt, findet allen Kapiteln vorangestellt Zitate aller nur erdenklichen Quellen der Weltliteratur. Darüber hinaus haben die bekannten Guten offensichtlich einen Rollentausch mit den klassischen Bösen vorgenommen. Das sind Brüche und die findet der Leser gemeinhin interessant und durchaus spannend; erklärbar könnten sie mit der "einschlägigen" Biografie des Autors Sam Millar sein, aber das ist nur eine stümperhafte, laienpsychologische Vermutung. Mir gefiel aus diesem Grund das Eingangszitat zu Kapitel 18 ganz besonders: "Die Seelen in der sich Böses eingenistet, kennt für dahin nichts Gutes mehr." (Sophokles, Philoktet) Viele Wendungen, kernig gezeichnete Bilder und intensive menschliche Annäherungen offenbaren ein Schreibtalent, das gut kontrastiert zu "Mitbewerbern" dieses Genres und es typisch macht. Einzig die Einsicht, das überzeichnete Schockeffekte und derbe, opportune Fäkalsprache sich sicher gut verkaufen lässt, aber keinen Weg zeigen, den man als Autor lange gehen kann, wäre für mich wünschenswert. So zwischen Baum (nicht schlecht) und Borke (gefällt mir nicht) sitzend, runde ich die Bewertung auf und werde Kanes bald erscheinenden zweiten Fall auch noch unter die Lupe nehmen; vielleicht gibt es eine Entwicklung zu entdecken?. Schlussanmerkung: Für eine Klappenbroschur mit so schlechter Klebebindung ist der zu entrichtende preisgebundene Obolus nach meinem Dafürhalten schon fast unverschämt. Sollte es am schwarzen Schnitt liegen, möchte ich lieber ein preiswerteres Exemplar erwerben und male es mir dann gerne selber an. Die vom Autor geöffneten Zeitfenster und Zeitsprünge zeigen erst am Ende die Panorama-Aussicht und es gelingt dem Leser auch den Zeitangaben zu folgen. Da ich jedoch immer wieder an einem Datum und dem Ablauf irritiert hängen blieb, vermute ich, dass Kapitel Eins (Montag, 24. Januar) und Kapitel Sechs (Mittwoch, 24. Januar) ein und der selbe Tag sind. (Bei dem Preis hätte das, vorausgesetzt ich liege nicht falsch, auch das Lektorat bemerken müssen, oder?) (T)

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  • Schwarz - Weiß - Blutrot

    Die Bestien von Belfast

    WolfgangB

    1978: Eine zerschundene Gestalt liegt im hohen Gras, kaum noch als Mensch erkennbar. Eine wehrlose Frau, Opfer einer Vergewaltigung wartet auf den erlösenden Tod, da hört sie furchteinflößende Geräusche. Sind es ihre Peiniger, die sich vergewissern wollten, ob sie noch lebt, oder sind es die wilden Hunde, die seit Tagen räubernd die Gegend durchstreifen? Gegenwart: Privatdetektiv Karl Kane erhält Besuch von einem geheimnisvollen Klienten, der ihn beauftragt, eine Reihe ungeklärter Morde zu untersuchen. Zunächst weigert sich Kane, die wenigen Spuren zu verfolgen, zu undurchsichtig erscheint ihm der sogenannte "Mr Munday". Als jedoch Karl selbst ins Visier des Mörders gerät, muß er sich mit den Hintergründen auseinandersetzen, will er überleben. Dabei stößt er auf Informationen, mit denen er zu einer Gefahr für einflußreiche Persönlichkeiten wird ... Der in Belfast geborene Sam Millar beschreibt in 35 Kapiteln die mit zahlreichen Wendungen versehene Aufklärung eines Verbrechens, das in den 60er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts begangen wurde. Jedes von ihnen ist mit einer Zeitangabe versehen, auf die der Leser gerade zu Beginn dringend angewiesen ist. Zur Entfaltung der Ausgangssituation vor dem geistigen Auge bedient sich der Autor nämlich einer Reihe von Zeitsprüngen und positioniert jeweils eine der einzuführenden Figuren im Fokus der auktorialen Schilderung. Bevor also der Spannungsbogen in der relativen Gegenwart aufgebaut wird, tritt die Erzählung so lange auf der Stelle, bis sowohl die Akteure als auch die Rahmenumstände bekannt sind. Unfreiwillig wirkt dadurch der Roman ruckartig, weniger geschmeidig, als er sein könnte. Wer sich außerdem eine Tour durch die finsteren Winkel von Belfast erhofft, wird nicht auf seine Rechnung kommen: Die große Stärke des Romans und seines Autors liegt nämlich im Dialog, ausführliche Ortsbeschreibungen sind hingegen die Ausnahme. Zwei Aspekte sind es, die am Debüt des irischen Autors ins Auge stechen, nämlich einerseits die unglaubliche Brutalität der geschilderten Verbrechen und andererseits der überaus originell entworfene Protagonist. Was auf den ersten Blick wie ein sadistisches Sich-Weiden an menschlichen Grausamkeiten wirkt, erweist sich im Verlauf des Romans als Millars individueller Stil. Die Sprache ist blutig und dreckig und an keiner Stelle als Satire gekennzeichnet. Mit der Selbstverständlichkeit eines Brot-und-Milch-Einkaufs werden Deals geschlossen, die zu beiden Seiten der Gefängnismauer gültig sind, wird über einen Menschen wie über ein verletztes Tier kurz vor dem Gnadenschuß verhandelt. Wo bei vielen Autoren die Wiedergabe der Gossenmentalität konstruiert und lückenhaft wirkt, kommt Sam Millar seine eigene Biographie zugute: Im Rahmen der Unruhen in Nordirland festgenommen, verbrachte er acht Jahre im Gefängnis, ist demnach mit den rauhen Sitten und der herrschenden Hackordnung vertraut. Diese Kenntnisse, die auf eigenen Erfahrungen anstelle von mühsamen Recherchen beruhen, sind in jeder Zeile und vor allem zwischen ihnen eindringlich spürbar. Jedes Detail, Körpersprache der Figuren, Redewendungen, schlechte Witze, wirkt authentisch. Sam Millar konzentriert sich nicht nur darauf, eine Geschichte in großen Zusammenhängen glaubhaft zu erzählen, sondern legt vor allem auch großen Wert auf das Füllmaterial zwischen diesen. Das Ergebnis dieser Schilderungen ist zwar kein sprachlich ausgefeiltes Werk mit hohem literatischen Anspruch, sehr wohl aber eine beklemmend lebendige Wiedergabe der Umgangsformen in den tageslichtfernen Vierteln von Belfast. Ähnlich unkonventionell ist nun auch der Entwurf der Figur des Privatdetektivs Karl Kane. Deren Präsentation erfolgt in einer zutiefst privaten Situation, einem Moment größter persönlicher Verwundbarkeit, als er sich nämlich gerade mit Hämorrhoidensalbe behandelt. Die angespannte finanzielle Situation gehört in seinem Metier ohnehin zum Berufsbild, außerdem leidet Kane noch an Dyslexie, einer Lese- und Schreibschwäche. Der Autor arbeitet somit sichtlich daran, seine Hauptfigur vom Nimbus des unbezwingbaren, kraftstrotzenden Superhelden fernzuhalten, vermeidet es jedoch auch gleichzeitig, ihn mit einem überschweren Sorgenrucksack zu beladen. Während vorwiegend skandinavische Autoren nämlich mit Freuden die Leidensfähigkeit ihrer Protagonisten erproben, scheint Kane in einem realistischen Ausmaß von Schicksal gezeichnet. Sam Millars Orientierung an seinen Erfahrungen ist somit auch in diesem Aspekt greifbar. Nicht nur auf den dreckigen Inhalt, auch auf eine entsprechende Verpackung wurde bei dem vorliegenden Buch größter Wert gelegt. Die dunkelrote Hintergrundfarbe ist als Referenz auf den Inhalt und den Originaltitel "Bloodstorm" zu verstehen. Die übergroße Illustration einer reißenden Bestie und die daneben unscheinbar wirkende menschliche Figur mit ihrem bedrohlichen Schatten erinnern an belletristische Trivialliteratur vergangener Jahrzehnte. Auch die üblicherweise erst im Buchinneren genannte Person des Übersetzers scheint auf dem Cover auf, was dessen Rolle im literarischen Prozeß unterstreicht und den Text als sprachlich besonders behutsam zu behandeln kennzeichnet. Diese Vorgehensweise wird etwa auch beim thematisch verwandten Ken Bruen und dessen Übersetzer Harry Rowohlt angewandt. Ein weiteres Merkmal, das das Druckwerk als hochwertig kennzeichnen will und ihm eine sinnliche Qualität verleiht, ist die schwarze Lackierung der Seitenränder und der damit verbundene leichte physische Widerstand beim Umblättern. Diese zuletzt bei Don Winslows "Kings of Cool" eingesetzte Technik taucht den Roman auch von außen deutlich sichtbar in ein düsteres Noir. Fazit: Nicht nur äußerlich in Richtung Ken Bruen und Don Winslow unterwegs, bietet Sam Millar mit seinem Debutroman einen erschütternden Schwarz-Weiß-Film, in dem nichtsdestotrotz das Blut so rot sprudelt wie in Sin City. In diesem Belfast sind alle Schatten lang, alle Geldscheine schmutzig und alle Worte versteckte Drohungen.

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    • 2

    Krinkelkroken

    10. July 2013 um 11:35
  • Hart und schonungslos - Karl Kane

    Die Bestien von Belfast

    katja78

    23. June 2013 um 18:05

    Klappentext »Sie öffnete die Augen. Was sie sah, erfüllte sie mit Entsetzen. Ein Stück Knochen ragte wie ein bleiches Teleskop aus ihrem linken Bein. Stimmen schossen ihr wie Querschläger durch den Kopf. Sieh nach, ob sie tot ist. Machst du Witze? Klar ist die tot. Manisches Gelächter. Bestien. Schneid ihr die Kehle durch. Sicher ist sicher. Sie begann zu beten: Macht schnell.« Zwanzig Jahre danach: Karl Kane ist Privatermittler in Belfast. Als eine männliche Leiche im Stadtpark gefunden wird, erhält er den Auftrag, herauszufinden, warum der Mann sterben musste. Die Motive seines Auftraggebers sind undurchsichtig. Doch Kane braucht das Geld. Als noch mehr Menschen auf verstörende Weise ermordet werden, merkt er, dass er niemandem mehr trauen kann. Dann holt ihn die eigene Vergangenheit ein, und es wird kalt in Belfast – sehr kalt. ____________________________________ Über den Autor am Millar wurde in Belfast geboren. In den 70er Jahren verbrachte er acht Jahre hinter Gittern, nachdem er auf dem Höhepunkt der Unruhen in Nordirland ohne Gerichtsbeschluss inhaftiert worden war. Wieder auf freiem Fuß, ging er in die USA, wo er 1993 einen der schwersten Raubüberfälle in der US-amerikanischen Geschichte initiierte und über sieben Millionen Dollar erbeutete. Millar wurde gefasst, später begnadigt und kehrte nach Belfast zurück, wo er seitdem Kriminalromane schreibt. Er stand auf der Shortlist zum Grand prix de littérature policière, wurde mit dem Brian Moore Award und dem Aisling Award for Art and Culture ausgezeichnet. ____________________________________ Cover Rot und schwarz besticht in diesem Cover und macht bei diesem Krimi schon gleich Laune auf mehr, da kommt die wilde Bestie die gezeichnet ist, besonders gut rüber. ____________________________________ Schreibstil & Spannung Spannend, knallhart und direkt ist dieser Auftakt zu dieser neuen Krimi Reihe zu Karl Kane.  Sam Millar hat einen Schreibstil der geradeaus und klar verständlich ist. Trotz der Härte konnte man sich gut einfinden, denn ein spritziger Humor begleitete den Privatdetektiv stehts in den verschiedensten Situationen. ____________________________________ Die Charaktere Karl Kane wurde hier zwar gut beschrieben, dennoch blieb er mir auch in viellerlei Hinsicht ein Geheimnis, eines das ich aber unbedingt gerne erkunden möchte, denn die kleinen Wehwehchen machten die Privatermittler soch irgendwie liebenswert. ____________________________________ Meine Meinung Präzise Wortwahl, ein sympatischer Ermittler mit Hämoriden, mit einer Spürnase, die beängstigend ist. Auch, wenn einem das Buch unglaublich brutal erscheint, ist es doch das, was diesen Krimi besonders macht, ich meine, wenn im realen Leben jemand ermordet wird, dann passiert das in den seltensten Fällen ohne Panik, Schweißausbrüchen und viel Blut, oder? Für mich war die Seite sehr interessant zu lesen, ansonsten kamen mir immer Polizisten oder andere Ermittler offizieller Einrichtungen unter die Augen. deswegen fand ich dieses Buch überaus fesselnd, spannungsgeladen bis zur letzten Seite und unglaublich erfrischend mal eine andere Sichtweise eines Krimis kennenzulernen. Krimifans, sollten sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Absolute Leseempfehlung!

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