Sam Mills

 3.4 Sterne bei 26 Bewertungen

Alle Bücher von Sam Mills

21st Century Thrill: State of Terror

21st Century Thrill: State of Terror

 (5)
Erschienen am 10.06.2011
Wir Retter der Welt

Wir Retter der Welt

 (3)
Erschienen am 06.06.2008
Eine schöne Art zu sterben

Eine schöne Art zu sterben

 (18)
Erschienen am 01.01.2011
The Last Days of England

The Last Days of England

 (0)
Erschienen am 07.05.2009

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M

Rezension zu "21st Century Thrill: State of Terror" von Sam Mills

Die dunkle Geschichte eines Überwachungsstaates
Miichelevor 2 Jahren

Inhalt + Stil: Ben, der in London aufwächst, lebt mit seinem Vater in einem Buchladen. Seine Mutter ist gestorben, als er noch ein kleiner Junge war. England ist ein Überwachungsstaat mit Kameras an allen Ecken, Gehirnwäsche und Folter - alles im Namen des Kampfes gegen Terror. Ben findet das alles völlig legitim, schliesslich will die Regierung sie nur beschützen. Doch sein Vater verhält sich merkwürdig und Bens Realität bekommt nach und nach mehr Risse.
Das Buch war spannend zu lesen und alle Machenschaften der Regierung waren gut nachvollziehbar dargestellt. Auch die Protagonisten sind vielfätig und realistisch beschrieben.

Meinung: Anfangs hat es mich etwas genervt wie naiv Ben war. Aber wer in einem Überwachungsstaat aufwächst, seit klein auf von der Schule, Medien und anderen Leuten eingetrichtert bekommt, das sei alles nur zu ihrem Besten kann ja nicht anders sein. Daher wurde das eigentlich gut verdeutlicht. Die Handlung gegen Ende des Buches war auch sehr spannend und rundete das Buch gut ab.

Fazit: Eine erschreckende Vision von England, die nicht unwahrscheinlich ist, wie viele andere. Mögen wir es nie so weit kommen lassen!

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Seralina1989s avatar

Rezension zu "21st Century Thrill: State of Terror" von Sam Mills

Was wäre, wenn man wirklich so kontrolliert werden würde...
Seralina1989vor 5 Jahren

Ben ist ein ganz gewöhnlicher Junge, der gerne mal ein Buch liest und dessen Vater ein Buchhändler ist, dem Ben hin und wieder etwas im Laden hilft. Seine Mutter ist gestorben als er noch ein kleines Kind war.London, wo die Geschichte spielt, ist, wie auch das restliche England, quasi ein Polizeistaat, alles mit Kameras verkabelt usw.
Doch dann ändert sich alles, als sein Vater den "Terroristen" Omar versteckt. Ben hält es nicht lange aus, und schnell überschlagen sich die Ereignisse: Sein Vater wird verhaftet, er erleidet Quälereien im Heim, Erpressung bei den Pflegeeltern sowie Bens Erlebnisse mit Omar ... Schafft es Ben, wie ein Unsichtbarer durch das Netz des Staates zu schlüpfen und seinen Vater zu befreien? 


Sam Mills hat hier einen tollen Thriller vorgelegt, in dem man sich schnell mit dem Protagonisten anfreunden kann. Alles ist geprägt vom Kampf gegen den Terror. Dabei werden unter anderem Bücher um- oder gar komplett neu geschrieben. Überall Überwachungskameras usw.
Der flüssig-leichte Schreibstil machte es leicht über die Seiten zu fliegen.
Für mich ein kleiner Wehmutstropfen: Ich hätte mir das Ende etwas anders vorgestellt und hat mich deswegen bei weitem nicht so geflasht wie der Rest des Buches.
Trotzdem ein geniales Buch, bei dem der Kosmos-Verlag ein gutes Händchen für seine "21thCenturyThrill"-Reihe bewiesen hat.

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Krimifee86s avatar

Rezension zu "Eine schöne Art zu sterben" von Sam Mills

Wer so eine Familie hat, braucht keine Feinde!
Krimifee86vor 5 Jahren

Inhalt: James und sein Stiefbruder Henry sind die einzigen Überlebenden eines Busunglücks, bei dem ihre gesamte Schulklasse ums Leben kommt. Zutiefst traumatisiert gelangen die beiden Jungen auf der Suche nach Hilfe zu einem leer stehenden Herrenhaus. Doch für James beginnt nun erst der wahre Alptraum: Er weiß, dass sein Bruder ihm schon lange nach dem Leben trachtet. Und tatsächlich nutzt Henry die Abgeschiedenheit des Hauses für ein mörderisches Katz- und-Maus-Spiel …

Cover: Es gibt wohl verschiedene Cover des Buches. Meines zeigt einen leeren Raum, dahinter ein Fenster und der Blick nach draußen. Insofern passend, da das Buch ja auch in einem Haus spielt. Und zwar in einem Haus, von dem man sich nie sicher sein kann, ob es leer ist, oder ob nicht Henry doch irgendwo lauert. Insofern passend zum Buch, aber für mich dennoch kein allzu gelungenes Cover. Ich finde es irgendwie langweilig.

Schreibstil: Die Geschichte ist komplett aus der Perspektive von James geschrieben und somit auch fast ausschließlich in der Ich-Form. Mal davon abgesehen, dass ich ohnehin kein großer Fan dieser Erzählperspektive bin, fand ich es auch schwierig, die Charaktere kennenzulernen. Natürlich werden sie zum einen aus der extrem subjektiven Sicht von James dargestellt, zum anderen war James an sich, so undurchsichtig, vielschichtig, und schwer zu greifen, dass ich mich einfach nicht mit seinem Charakter anfreunden konnte. Ironischerweise sagt er auch selber an einer Stelle, dass man reale Charaktere nie richtig in einem Buch darstellen kann, weil sie eben zu wenig geradlinig sind. Ein absolut passendes Zitat.

Die Story: Die Story an sich ist ja im Prinzip die, dass James und Henry in einem Haus festsitzen (nun ja, Henry hält James dort fest) und überlegen, wie sie sich gegenseitig austricksen / umbringen können. Zwischendrin gibt es immer mal wieder Rückblenden, die zeigen, warum sich das Ganze so entwickelt hat.
Leider ist die Handlungsweise der Charaktere an vielen Stellen einfach nicht nachvollziehbar. Ein Beispiel: James versucht über einen Baum zu fliehen, Henry steht unter diesem Baum, mit einem Gewehr in der Hand. Wenn er James wirklich umbringen will, warum erschießt er ihn nicht einfach? An vielen weiteren Stellen ist die Handlungsweise ebenso undurchsichtig.
Des Weiteren hat die Einordnung als Psychothriller mein Lesevergnügen in gewisser Weise getrübt, denn das Buch hätte wesentlich vielschichtiger sein können, wenn man eine andere Einordnung und damit eine andere Perspektive getroffen hätte.

Fazit: Das Buch ist sehr kurz und das ist auch gut so. Die Geschichte über 300 Seiten mitzuverfolgen, war völlig in Ordnung, wenn man das so sagen kann, mehr hat es für mich nicht gebraucht. Das Ende fand ich relativ gut gelungen, in seiner Gesamtheit war mir die Geschichte aber einfach nicht glaubwürdig genug. Einen Psychothriller würde ich das Ganze nicht gerade nennen. Für mich war es eher eine Art Familiendrama, das viel vielschichtiger ist, als es der Begriff Psychothriller ausdrücken kann.

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