Sam Mills Eine schöne Art zu sterben

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Inhaltsangabe zu „Eine schöne Art zu sterben“ von Sam Mills

Zwei Brüder - gefangen in einem mörderischen Spiel auf Leben und Tod
Ein atmosphärischer Psychothriller, der unter die Haut geht. (Quelle:'Flexibler Einband/13.03.2008')

Dieses Buch ist wirklich spannend & ich finde es richtig toll ... ich mache in der schule auch gerade ein Referat darüber

— fabii12

Was hat sich Sam Mills nur dabei gedacht, finde es einfach nur geschmacklos....

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Eine schöne Art zu sterben

    Krimifee86

    30. April 2014 um 13:30

    Inhalt: James und sein Stiefbruder Henry sind die einzigen Überlebenden eines Busunglücks, bei dem ihre gesamte Schulklasse ums Leben kommt. Zutiefst traumatisiert gelangen die beiden Jungen auf der Suche nach Hilfe zu einem leer stehenden Herrenhaus. Doch für James beginnt nun erst der wahre Alptraum: Er weiß, dass sein Bruder ihm schon lange nach dem Leben trachtet. Und tatsächlich nutzt Henry die Abgeschiedenheit des Hauses für ein mörderisches Katz- und-Maus-Spiel … Cover: Es gibt wohl verschiedene Cover des Buches. Meines zeigt einen leeren Raum, dahinter ein Fenster und der Blick nach draußen. Insofern passend, da das Buch ja auch in einem Haus spielt. Und zwar in einem Haus, von dem man sich nie sicher sein kann, ob es leer ist, oder ob nicht Henry doch irgendwo lauert. Insofern passend zum Buch, aber für mich dennoch kein allzu gelungenes Cover. Ich finde es irgendwie langweilig. Schreibstil: Die Geschichte ist komplett aus der Perspektive von James geschrieben und somit auch fast ausschließlich in der Ich-Form. Mal davon abgesehen, dass ich ohnehin kein großer Fan dieser Erzählperspektive bin, fand ich es auch schwierig, die Charaktere kennenzulernen. Natürlich werden sie zum einen aus der extrem subjektiven Sicht von James dargestellt, zum anderen war James an sich, so undurchsichtig, vielschichtig, und schwer zu greifen, dass ich mich einfach nicht mit seinem Charakter anfreunden konnte. Ironischerweise sagt er auch selber an einer Stelle, dass man reale Charaktere nie richtig in einem Buch darstellen kann, weil sie eben zu wenig geradlinig sind. Ein absolut passendes Zitat. Die Story: Die Story an sich ist ja im Prinzip die, dass James und Henry in einem Haus festsitzen (nun ja, Henry hält James dort fest) und überlegen, wie sie sich gegenseitig austricksen / umbringen können. Zwischendrin gibt es immer mal wieder Rückblenden, die zeigen, warum sich das Ganze so entwickelt hat. Leider ist die Handlungsweise der Charaktere an vielen Stellen einfach nicht nachvollziehbar. Ein Beispiel: James versucht über einen Baum zu fliehen, Henry steht unter diesem Baum, mit einem Gewehr in der Hand. Wenn er James wirklich umbringen will, warum erschießt er ihn nicht einfach? An vielen weiteren Stellen ist die Handlungsweise ebenso undurchsichtig. Des Weiteren hat die Einordnung als Psychothriller mein Lesevergnügen in gewisser Weise getrübt, denn das Buch hätte wesentlich vielschichtiger sein können, wenn man eine andere Einordnung und damit eine andere Perspektive getroffen hätte. Fazit: Das Buch ist sehr kurz und das ist auch gut so. Die Geschichte über 300 Seiten mitzuverfolgen, war völlig in Ordnung, wenn man das so sagen kann, mehr hat es für mich nicht gebraucht. Das Ende fand ich relativ gut gelungen, in seiner Gesamtheit war mir die Geschichte aber einfach nicht glaubwürdig genug. Einen Psychothriller würde ich das Ganze nicht gerade nennen. Für mich war es eher eine Art Familiendrama, das viel vielschichtiger ist, als es der Begriff Psychothriller ausdrücken kann.

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  • Rezension zu "Eine schöne Art zu sterben" von Sam Mills

    Eine schöne Art zu sterben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. October 2012 um 12:23

    Was hat sich Sam Mills nur dabei gedacht. Finde es einfach nur geschmacklos.

  • Rezension zu "Eine schöne Art zu sterben" von Sam Mills

    Eine schöne Art zu sterben

    Disturbia

    08. August 2012 um 10:06

    Die Hauptfiguren dieses Buches sind Henry und James. James' Vater starb, seine Mutter lebt nach sehr kurzer Zeit mit Henrys Vater und somit auch James mit Henry zusammen. Henry ist ein Ekel. Drangsaliert James, wo er kann. Dann der Schulausflug nach Frankreich; James' Französisch ist eher - sagen wir mal - mangelhaft. James muss während der Busreise zur Toliette, Henry folgt ihm, der Bus fährt ohne die beiden los und verunglückt. James und Henry sind auf sich gestellt. Und davon, von der "Beziehung" zwischen den beiden handelt das Buch. Wie sie sich in einem verlassenen Haus verschanzen, dort einer Angst vor dem Anderen hat. Spannend? Lesenswert? Nein. Ich habe mich - mal wieder - gelangweilt.

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  • Rezension zu "Eine schöne Art zu sterben" von Sam Mills

    Eine schöne Art zu sterben

    Wurmli

    04. August 2011 um 23:58

    Spontan im Bahnhofsbuchhandel gekauft, war ich zunächst enttäuscht, dass die beiden Hauptprotagonisten Jugendliche sind. Ich wollte schließlich kein Jugendbuch lesen. Dass ich den Eindruck bekam, dass es sich bei James um einen 6jährigen Jungen handelte, hat zusätzlich genervt, schließlich war er schon 15 oder 16. Seine Handlungen erschienen absolut nicht altersgemäß. Je mehr sich jedoch, in Rückblenden erzählt, von seinem Schicksal offenbarte, desto nachvollziehbarer wurde alles, und dann plötzlich, an einem Punkt mitten im Buch, gab es eine derart überraschende Wendung, dass sich meine anfängliche Aversion gegen das Buch in prickelnde Spannung verwandelte. Die Fähigkeit des Autors, Gefühle in intensiven Bildern zu beschreiben, hat mich schließlich vollends überzeugt.

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