Sam Miskull

 4.1 Sterne bei 7 Bewertungen

Alle Bücher von Sam Miskull

Abschied nehmen: Historischer Roman

Abschied nehmen: Historischer Roman

 (7)
Erschienen am 16.12.2011
Die Wege des Schicksals: Historischer Roman

Die Wege des Schicksals: Historischer Roman

 (0)
Erschienen am 24.11.2015

Neue Rezensionen zu Sam Miskull

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Rezension zu "Abschied nehmen: Historischer Roman" von Sam Miskull

Eine gefühlvolle Liebesgeschichte
spanisheyevor 5 Jahren

Es ist ein historischer Liebesroman. Die Geschichte handelt von starken Freundschaften und einer noch viel tieferen Liebe.

Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben. In der Mitte des Buches wirkte die Geschichte etwas langatmig, mit viele Wiederholungen. Aber im Nachhinein denke ich, das es doch sehr wichtig war. Nur so kann man diese  Liebe richtig verstehen und fühlen. In dieser Zeit erfährt man viel über die einzelnen Personen. Sie wachsen einem ans Herz.

Als ich zum Schluß der Geschichte kam, war ich so bestürzt, dass ich das Buch erst mal aus der Hand legen musste. Mir fiel es schwer weiterzulesen. 
Ein so trauriges Ende. Ich hatte Ihnen ein glücklicheres Ende gewünscht.

Die Autorin hat es geschafft, mich stundenlang an das Buch zu fesseln, mitzufühlen und zu leiden. Auch wenn ich mich danach erstmal sammeln musste, bin ich froh diese schöne Geschichte gelesen zu haben.

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KleineMoniis avatar

Rezension zu "Abschied nehmen: Historischer Roman" von Sam Miskull

Tolle Charaktere!
KleineMoniivor 6 Jahren


INHALT 
Der junge William steht im 18. Jahrhundert im Dienste der englischen Armee. Er ist in gutem Hause aufgewachsen und macht sich gut als Soldat. Eines Tages wird er von seinem Major aufgefordert, ihn und seine Gruppe von Soldaten nach Schottland zu begleiten. Nicht wissend, was ihn erwartet, begleitet William die Truppe und wird Zeuge einer schrecklichen Gräueltat: Sein Major und seine Kameraden überfallen ein Dorf, zerstören es und schänden die dort lebenden Frauen. Um sich selbst zu schützen, gibt William später vor, dass ihm diese Sache genauso behagt, wie den anderen Soldaten. Innerlich aber ist er geschockt. Auf dem Rückweg nach England wird die Truppe von Wegelagerern überfallen und seine überlebenden Kameraden lassen William verletzt und gefangen zurück. William wird von Marcus, dem Anführer einer Gruppe vorbeireitender Schotten, befreit und kämpft an deren Seite gegen die Wegelagerer. Doch alle außer dem Anführer hegen Misstrauen gegen William, denn er trägt eine Uniform der englischen Armee, deren Gräueltaten in Schottland nur allzu bekannt sind. Als die Schotten herausfinden, dass Williams Mutter ebenfalls Schottin war, schwindet aber nach und nach das Misstrauen und die Gruppe heckt einen Plan aus, um die betroffenen Dörfer in Zukunft vor kommenden Angriffen zu warnen. William kehrt zur Armee lebt ab diesem Zeitpunkt sehr gefährlich und in der Angst, jederzeit von seinen Kameraden als Verräter und Spion enttarnt zu werden. Ein Jahr geht die Sache gut, doch dann tritt der Fall ein, vor dem sich William die ganze Zeit gefürchtet hatte. Er flieht zu seiner Familie um sich zu verabschieden, wird dort aber bald entdeckt und muss erneut fliehen - nach Schottland zu Marcus und seinem Clan! Dort lebt Williams unter falschem Namen und muss sich als Jüngling auf der Burg beweisen. Doch Marcus' Tochter Kate lässt sich nicht so leicht überzeugen und legt sich ständig mit William an, doch William scheint ihre Gefühle so gar nicht zu teilen... 

MEINUNG 
Ich muss gleich im Voraus sagen, dass ich eigentlich kan Fan von historischen Romanen bin und sie äußerst selten lese. Jedoch hat mich die im Klappentext angedeutete Liebesgeschichte überzeugt, das Buch doch zu lesen. 
Die Handlung des Buches gefällt mir sehr gut, da es immer wieder spannende Stellen und lustige Passagen gibt. Die Autorin schafft es, das Leben auf der Burg des schottischen Clans so gut zu beschreiben, dass man sich alles sehr bildhaft vorstellen kann. Allerdings gibt es auch einige langatmige Stellen, was der große Umfang des Buches schon vermuten lässt. 
Die Charaktere, die im Buch vorkommen, finde ich ausnahmslos alle super. Man kann sich jeden von ihnen sehr gut vorstellen, sie wirken authentisch und plastisch. Besonders sympathish sind mir William, seine Schwester Amy, sein bester Freund Jamie, das Clansoberhaupt Marcus und seine Tochter Kate. Doch auch die Figuren, die im Buch als böse beschrieben werden, wirken sehr echt! Die Charaktere waren auch das, was mir am ganzen Buch am besten gefallen hat. 
Was mit ebenfalls sehr gut gefällt, sind die Männerfreundschaften und Beziehungen, die im Buch vorkommen. Freundschaft und Liebe werden sehr echt beschrieben, es wirkt keinesfalls aufgesetzt oder erfunden. 
Sam Miskulls Schreibstil ist teilweise sehr flüssig, an anderen Stellen gibt es wiederum lange Sätze, aus denen man manchmal besser zwei gemacht hätte. Auch sind Kommas immer wieder an den falschen Stellen gesetzt, was den Lesefluss etwas beeinträchtigt. Vereinzelte Rechtschreibfehler sind mir ebenfalls aufgefallen. 
Die Printausgabe des Buches fällt sehr groß aus und auf den großen Seiten befindet sich sehr viel und sehr kleiner Text, der bis fast ganz an den Rand gedruckt ist. Die Seitenzahl ist beim eBook wesentlich höher (fast doppelt so viele Seiten), allerdings macht hier die Gestaltung der Seiten es dem Leser viel angenehmer. Dies bezieht sich zwar nicht auf den Inhalt des Buches und fließt somit auch nicht in meine Wertung mit ein, ich wollte es aber trotzdem erwähnen. 

FAZIT 
Ein spannender und gut erzählter historicher Roman, der jedoch einige Längen hat. 

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Buecher-Fanss avatar

Rezension zu "Abschied nehmen: Historischer Roman" von Sam Miskull

Abschied nehmen von Sam Miskull
Buecher-Fansvor 6 Jahren

Der historische Roman „Abschied nehmen“ von Sam Miskull, im Selbstverlag erschienen, erweckte gleich meine Neugier als ich den Klappentext las. Ich war sehr froh, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar bekommen habe, dafür möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin bedanken. Auf 760 Seiten können wir den jungen William auf seiner Reise und seinem Kampf gegen Unterdrückung und Angst begleiten. Wird er in dieser gefährlichen Zeit die Liebe finden?

Der junge William kommt aus gutem englischen Hause und steht im Dienste der Armee. Nichts ahnend wird er eines Tages zu seinem Major Wentworth gerufen. Dieser will mit einigen Soldaten, darunter auch William, in den Norden Schottlands reisen, doch William hat dabei ein ungutes Gefühl. Dieses Gefühl ignorierend kommen sie nach einem fünftägigen Ritt endlich in einem kleinen Dorf in Schottland an. Und in diesem Moment bestätigten die Taten seiner Kameraden Williams ungutes Gefühl. Die anderen Männer erschüttern und zerstören das Dorf komplett, sie schänden die Frauen, aber töten niemanden. William ist über diese Gräueltaten so entsetzt, dass er sich von ihnen abwendet und gleichzeitig unbemerkt einen Vater mit seinem Kind rettet. Als wenn diese ganzen Taten nicht schlimm genug wären, lassen seine angeblichen Kameraden und Freunde ihn noch verletzt zurück, als sie auf dem Heimweg angegriffen werden. Er wird von Marcus, Clanoberhaupt, und dessen Clan gefangen genommen, doch seine schottische Abstammung mütterlicherseits rettet ihm das Leben. William und Marcus freunden sich sogar an und beschließen zusammen ein gefährliches Unterfangen. William soll seine alte Truppe um Major Wentworth ausspionieren und die Informationen an Marcus weitergeben. Dies geht ein Jahr gut, doch dann fliegt William auf und muss um sein Leben fürchten. Getrieben von der Angst des bevorstehenden Todes, reitet William zu seiner Familie, um sich zu verabschieden. Doch auch dieses vermeintliche Glück hält nicht lange an. Nach einer stressigen und rasanten Flucht von Zuhause, flieht William zu den Maccallums zurück und lebt dort unter falschem Namen weiter. Als wäre das alles noch nicht genug, muss er auch seine Fähigkeiten beweisen, denn er gilt als verwöhnter Jüngling. Aber er schafft es fast alle zu überzeugen, jedoch nicht Marcus' Tochter Kate, die seinen Aufenthalt ziemlich erschwert. Doch eine unvorhergesehene List von Marcus' Nachbarn Clanoberhaupt Coll veranlasst die drei zusammen zu arbeiten. Werden sie es schaffen alle Intrigen zu bekämpfen und kann William dauerhaft vor Major Wentworth fliehen?

Ich bin ja eigentlich kein großer Freund von historischen Romanen, aber als ich den Klappentext zu „Abschied nehmen“ von Sam Miskull gelesen hatte, war ich echt neugierig. Und jetzt bin ich froh diesem Buch eine Chance gegeben zu haben. Die ersten 200 Seiten habe ich verschlungen, danach wurde es leider etwas langatmig, aber das hat der Geschichte nicht geschadet. Es ist sehr erfrischend nicht immer nur eine Liebesstory zu lesen, sondern auch mal etwas über eine wirkliche Männerfreundschaft, die vielleicht nie hätte funktionieren dürfen. William und Marcus sind mir beide sehr ans Herz gewachsen. Beide stehen mitten im Leben und tragen für sich und ihre Familien eine große Verantwortung. Es war sicherlich alles andere als leicht im 18. Jahrhundert zu leben. Die Angst um die Ernte und die Ungewissheit, ob man von einem anderen Clan vielleicht angegriffen wird, machten das Leben nicht gerade zu seinem Kinderspiel. Viele Männer in dieser Zeit wären der Sache nicht gewachsen gewesen, doch die beiden beklagen sich nicht über ihr Los, sondern handeln. Dieser Tatendrang macht sie für mich auch so sympathisch. William muss sich mehr als einmal bei den Maccallums beweisen, doch stört er sich nicht daran. Er weiß was er kann, doch leider hilft dies nicht weiter, wenn es um Kate geht. Die beiden streiten sich oder gehen sich aus dem Weg. Vielleicht sind genau deswegen die Gefühle von William für Kate so glaubwürdig. Es ist nicht so eine typische „Ich suche die große Liebe und finde sie rein zufällig am nächsten Marktstand“-Geschichte. Die Liebe der beiden ist so groß, dass sie allen Widrigkeiten trotzt. Man bekommt in dem Roman einen guten Einblick über Intrigen und die größten Abgründe der Menschen. Die Gier bestimmt bei Vielen ihr Handeln.
Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte ist gut durchdacht. Sam Miskull ist es gelungen mich zu fesseln und mir historische Romane schmackhaft zu machen. Das Ende lässt noch viel Spielraum für eine Fortsetzung, die ich wieder mit größtem Vergnügen lesen würde. Abgesehen von dem etwas langatmigen Mittelteil, hat mich „Abschied nehmen“ wirklich überzeugt und ich kann es jedem weiterempfehlen, der von sich gedacht hat, nicht auf historische Romane zu stehen und einfach mal etwas Neues wagen will.

>Maria<

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