Sam Sykes

 2.8 Sterne bei 21 Bewertungen
Sam Sykes

Lebenslauf von Sam Sykes

Sam Sykes ist fünfundzwanzig Jahre alt und lebt mit seinen beiden Hunden in den USA. Die Tore zur Unterwelt ist sein erster Fantasy-Zyklus, aber der Sohn von Bestseller-Autorin Diana Gabaldon hat ziemlich sicher vor, noch ein paar mehr zu schreiben.

Alle Bücher von Sam Sykes

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Die Tore zur Unterwelt - Das Buch des Dämons

Die Tore zur Unterwelt - Das Buch des Dämons

 (17)
Erschienen am 01.01.2011
Die Tore zur Unterwelt - Dunkler Ruhm

Die Tore zur Unterwelt - Dunkler Ruhm

 (2)
Erschienen am 26.03.2012
Tome of the Undergates

Tome of the Undergates

 (0)
Erschienen am 14.04.2011
Black Halo

Black Halo

 (0)
Erschienen am 16.06.2011

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Neue Rezensionen zu Sam Sykes

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Jen_loves_reading_bookss avatar

Rezension zu "Die Tore zur Unterwelt - Das Buch des Dämons" von Sam Sykes

Eine Abenteurer-Truppe der etwas anderen Art...
Jen_loves_reading_booksvor 9 Monaten


Die Tore zur Unterwelt Band 1
- Das Buch des Dämons




von




Sam Sykes


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Cover:

Ich gestehe: Ich liebe dieses Cover.
Eine echte Augenweide.


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Lieblings-Textstellen:

1.

>> Von allen widerlichen Kreaturen. mit denen du dich abgibst, Master Lenk<<, presste er zwischen den Zähnen hervor >>bist du mit Abstand der widerlichste.<<
Lenk wog den Beutel in seiner Hand und lauschte dem Klingeln der Münzen.
Er nickte und schob ihn in seinen Gürtel.
>>Deshalb bin ich auch ihr Anführer.<<

Seite 100


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2.

>>Selbstverständlich werden wir hineingehen!<< fuhr Denaos sie an.
>>Es ist vollkommen schwachsinnig, entbehrt jeglicher vernünftigen Logik und ist zudem im höchsten Maße selbstmörderisch. Warum sollten wir nicht
hineingehen? <<


Seite 454

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Ich muss gestehen, dass ich gerade mit dem Anfang haderte.
Man steigt mitten ins Geschehen ein. Auf See folgt ein Kampf auf den anderen und endet nach circa 250 Seiten nach einer seitenlangen Seeschlacht.
Da ich noch keinen Zugang zu den Charakteren hatte, fiel es mir recht schwer konzentriert zu lesen und ich musste mich regelrecht durchkämpfen ( Jawohl, auch ich kämpfte während der Kämpfe :-) )
Da man mir aber schon gesagt hatte, das es sich lohnt dran zu bleiben, blieb ich tapfer und siehe da:
Die Story entwickelte sich ganz nach meinem Geschmack.
Endlich wurde mehr auf die einzelnen Charaktere eingegangen, der ein oder andere bekam mehr Hintergrund und vor allem mehr Tiefe.
Unsere wenig ehrenwerte Abenteurer-Truppe, die für eine angemessene Entlohnung so ziemlich jeden Job ausführen, ist wie eine typische Rollenspiel-Partie aufgebaut:

1. Lenk: Abenteurer + Anführer der Truppe ( Schwertkämpfer)
2. Denaos: Assassine + Dieb ( vor ihm ist nichts und niemand sicher und nichts ist ihm heilig)
3. Aspen: Priesterin + Heilerin (sehr gläubig )
4. Kataria: Barbarin + Kriegerin + Elfe ( Hervorragende Bogenschützin)
5. Dreadaeleons: Magier ( sehr jung, sehr überheblich, sehr arrogant, nicht so gut wie er denkt)
6. Gariath: Ein Drachenmann - Kämpfer ( Er hasst jeden, der kein Drache ist).

Unnötig zu erwähnen, das die Truppe nur ein loser Zusammenschluss von Menschen ist, die nur die Aussicht auf eine hohe Entlohnung zusammenhält.
Sie streiten, sie ätzen sich an, bestehlen und betrügen einander.
Und doch kann keiner genau erklären warum er eigentlich bei der Truppe bleibt.
Sie sind seit 4 Wochen auf hoher See unterwegs, um einem Hohepriester sicheres Geleit zu geben.
Und wie es auf hoher See schon mal vorkommen kann:
OH, IHR GÖTTER! PIRATEN !!!
Aber auch dieser Überfall ist nicht das, was er zu sein scheint.

Im Laufe der Story wachsen unsere Abenteurer notgedrungen doch zusammen und ich muss gestehen, das mir einige Charaktere sehr ans Herz gewachsen sind.

Die Dialoge sind teilweise sehr frech und sprühen nur so vor Witz.
Ich musste mehr als einmal wirklich laut lachen.

Negativ fielen mir nur die teilweise sehr blumige Ausdrucksweise auf, die in Schachtelsätze verpackt sind und letztendlich verwirrende Beschreibungen von Orten, Menschen, Situationen abgeben.
Vielleicht liegt es auch an der Übersetzung, manche Textstellen wirkten irgendwie sehr holprig.
Das bremste meinen Lesefluss das ein oder andere mal aus.


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Fazit:

Ich finde, die extrem schlechten Bewertungen für dieses Buch nicht nachvollziehbar.
Gut, es hat seine Schwachpunkte, entwickelt sich aber durchaus positiv.
Ich habe mich sehr in die rotzfrechen Charaktere verliebt und hatte an ihnen meinen Spaß.
Es erinnert mich an lange Rollenspiel-Nächte in Neverwinter Nights. :-)
Teil 2 liegt schon bereit !


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Empfehlung:

Kann ich bedenkenlos weiterempfehlen.


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Von mir gibt's.

4 von 5 Sternen

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StMoonlights avatar

Rezension zu "Die Tore zur Unterwelt - Das Buch des Dämons" von Sam Sykes

Kaugummiroman
StMoonlightvor einem Jahr

Link, ein Söldner, wird mit seinen Begleitern von Piraten überfallen. All ihre Verteidigungsstrategien versagten. Als wäre das nicht schon schlimm genug, gerät damit ein altes Artefakt in deren Hände. Im Laufe der Geschichte steht Link irgendwann vor der Entscheidung, was er tun soll: Das Überleben der Menschheit hängt von seiner Entscheidung ab … - Bis es aber dazu kommt, geht es immer wieder darum, ob man vor den Piraten lieber die Flucht ergreifen oder sie eben doch direkt angreifen soll. Obwohl es sich hier um einen dicken Wälzer handelt, passiert einfach nichts. Ich habe mich wirklich durchgekämpft, weil ich immer dacht „Da MUSS gleich was passieren.“, wurde aber maßlos enttäuscht …

Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen, was es aber leider nur insofern besser macht, dass ich eben keinen Cent dafür bezahlt habe. Während der Klappentext doch durchaus neugierig macht, kann die Geschichte selbst so gar nicht überzeugen. Besonders der Schreibstil ist sehr anstrengend und es fällt mehr als schwer die über 700 Seiten (!) zu lesen. Mindestens die Hälfte des Textes könnte man streichen, ohne das es für die Geschichte eine Rolle spielen würde. Besonders die Sprachgefechte der Protagonisten wirken dümmlich und einfach nur fehlplatziert, oft sind sie auch viel zu lang. Hier hätte der Autor sich gut und gerne kürzer fassen können.

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Samy86s avatar

Rezension zu "Die Tore zur Unterwelt - Das Buch des Dämons" von Sam Sykes

Kann man lesen, muss man aber nicht!
Samy86vor 4 Jahren

Inhalt:

Ein Auftrag, dessen scheitern schwerwiegende Folgen mit sich bringt. Genau diese Niederlage müssen sich Söldner Lenk und seine Begleiter eingestehen, als sie von Piraten überrannt und von ihrem eigentlichen Ziel weit entfernt sind. Den als ihre Verteidigung versagt, gelangt ein uraltes Artefakt in die Klauen der dämonischen Schergen.... Angesichts dieser Tatsache und da das Gold frohlockend nach ihnen ruft, begeben sich Lenk und seine Gefährten erneut auf die Reise um das was sie einst im Kampf verloren haben zurück zu erobern. Aber bald muss Lenk sich der Entscheidung seines Lebens stellen, von der nicht nur das Leben seiner Gefährten abhängt, sondern das Überleben der ganzen Welt!

 

Meine Meinung:

Lesen sich die ersten ca. 30 Seiten des Buches wirklich super flüssig und bieten eine genial Grundlage für das Fantasy-Roman-Debüt von Sam Sykes, so ließ leider nach und nach die Begeisterung nichts mehr von sich verlauten. 

Ein endlos erscheinender Kampf, der aller Anschein nach kein Ende finden vermag, ein Anführer der von Stimmen, die ihn und seine Handlungen beeinflussen, heimgesucht wird und eine Crew, die nicht unterschiedlicher sein kann und charakteristisch sich manchmal an der Grenze des Niveaulosen entlang schlängelt. Diese Art von Verlauf habe ich leider aus dem wirklich spannenden und gut vermarkteten Klapptext leider nicht herauslesen können und so war die Überraschung und Enttäuschung in gleichem Maße vorhanden. 

Zu den Protagonisten konnte ich leider keinerlei Beziehung aufbauen, was mir persönlich beim Lesen eines Buches wichtig ist. Sie sind zwar sehr vielschichtig und facettenreich, dennoch sind die Dialoge, die unter ihnen aufkommen manchmal super komisch und ohne jegliche sinnvolle Botschaft dahinter. Einzig, dass sie sich eigentlich nicht ausstehen können und gemeinsam diesen einen besonderen Auftrag erledigen wollen, kam hinter mehreren Zeilen versteckt, hervor getreten und konnte man als Leser klar heraus kristallisieren. 

Der Verlauf der Handlung hat eher den Beigeschmack eines alten Kaugummis und zieht sich auch dementsprechend in die Länge. Leider konnte dies auch nicht der dennoch flüssig und angenehm gehaltenen Schreibstil von Sam Sykes wieder gut machen.

 

Fazit:

Leider ein Fantasy-Debüt das mehr mit Schein als Überzeugungskraft glänzen kann. Daher bleibt nur zu sagen, man kann es lesen, verpasst aber auch nichts, wenn man es nicht tut. Sehr schade! :(

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