Sam Sykes

 3,1 Sterne bei 52 Bewertungen
Autorenbild von Sam Sykes (© Jennifer Watkins )

Lebenslauf von Sam Sykes

Sam Sykes ist fünfundzwanzig Jahre alt und lebt mit seinen beiden Hunden in den USA. Die Tore zur Unterwelt ist sein erster Fantasy-Zyklus, aber der Sohn von Bestseller-Autorin Diana Gabaldon hat ziemlich sicher vor, noch ein paar mehr zu schreiben.

Alle Bücher von Sam Sykes

Cover des Buches Sieben schwarze Klingen (ISBN: 9783492705714)

Sieben schwarze Klingen

 (18)
Erschienen am 31.08.2020
Cover des Buches Die Tore zur Unterwelt - Das Buch des Dämons (ISBN: 9783764530556)

Die Tore zur Unterwelt - Das Buch des Dämons

 (20)
Erschienen am 01.01.2011
Cover des Buches Zehn eiserne Pfeile (ISBN: 9783492705721)

Zehn eiserne Pfeile

 (6)
Erschienen am 01.04.2021
Cover des Buches Die Tore zur Unterwelt - Dunkler Ruhm (ISBN: 9783764530563)

Die Tore zur Unterwelt - Dunkler Ruhm

 (2)
Erschienen am 26.03.2012
Cover des Buches Die Tore zur Unterwelt 2 - Dunkler Ruhm (ISBN: 9783641104825)

Die Tore zur Unterwelt 2 - Dunkler Ruhm

 (0)
Erschienen am 21.12.2012

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Neue Rezensionen zu Sam Sykes

Cover des Buches Zehn eiserne Pfeile (ISBN: 9783492705721)
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Rezension zu "Zehn eiserne Pfeile" von Sam Sykes

Band 2 erzählt Sals Geschichte spannend und blutig weiter
PMelittaMvor 7 Monaten

Sal Kakophonie wird mit ein paar anderen von dem Freimacher Zwei-Einsame-Alte-Männer angeheuert, ein besonderes Relikt der Revolutionäre zu stehlen. Dieses befindet sich aktuell im Flaggschiff der zehn Luftschiffe der Eisernen Flotte – auch Zehn Pfeile genannt.

Ich habe diesen zweiten Band direkt im Anschluss an den ersten gelesen, und habe somit die Zusammenfassung der Ereignisse des Vorgängerbandes nicht benötigt. Für alle, die den ersten Band bereits vor längerer Zeit gelesen habe, ist sie aber sicher sehr nützlich. Auch in Band 2 ist Sals Liste der Namen, an denen sie sich rächen möchte, noch aktuell, aber durch den Auftrag, den sie annimmt, geht die Geschichte einen anderen Weg, was mir gut gefällt. Natürlich gibt es auch hier viel Blut und Chaos, ohne geht es bei Sal wahrscheinlich nicht. Dazu ist das Geschehen wieder sehr spannend und bietet die eine oder andere Überraschung.

Sal hat man ja in Band 1 schon gut kennengelernt, und zumindest manche ihrer Geheimnisse erfahren, über den Kakophon, ihre – irgendwie lebendigen – Pistole weiß man aber noch nicht so viel, ein bisschen mehr wird in diesem Band verraten. Neben Sal trifft man auf einige bekannte Charaktere, wie z. B. die Freimacherin Liette, zu der Sal eine besondere Beziehung hat, aber auch eine ganze Reihe neue, allen voran Sals Mitstreiter:innen, die alle sehr interessant und besonders sind und mir alle gut gefallen haben, da ist z. B. die sehr große Ange, die Zwillinge Yria und Urda, sie eine Portalmagierin, er ein Bannschreiber, oder auch Tuteng, der der indigenen Rasse der Rukkokri entstammt, die man bisher noch nicht kannte.

Die Rahmenhandlung spielt dieses Mal in Jammertal, wo Sal unter chaotischen Umständen strandet. Dieser Teil ist, im Gegensatz zum Rest des Romans nicht in Ich-Form aus Sals Perspektive erzählt. Hier trifft sie den Apotheker Meret und die ehemalige Soldatin Sindra, die beide ebenfalls wichtige Rollen einnehmen.

Natürlich sind neben Sal und den anderen von Zwei-einsame-alte-Männer Angeheuerten nicht nur die Revolutionäre sondern auch das Imperium im Spiel sowie die fanatische Sekte der Edener, und man lernt eine sehr alte Präsenz kennen. Daneben gibt es neue Wesen, wie die Drakken, deren Name nicht umsonst an „Drachen“ erinnert. Sam Sykes baut seine Welt aus Band 1 weiter aus, es gibt einiges neue zu entdecken, das sich gut in das bisherige eingliedert – man darf gespannt sein, was sich der Autor für die weiteren Bände einfallen lässt, die hoffentlich auch auf Deutsch erscheinen werden.

Der zweite Band der Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen, wie Band 1 ist er sehr blutig, aber auch sehr spannend, man erfährt einiges neue über die Welt und lernt interessante Charaktere kennen. Wer Band 1 mochte, sollte unbedingt auch Band 2 lesen.

Kommentare: 2
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Cover des Buches Sieben schwarze Klingen (ISBN: 9783492705714)
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Rezension zu "Sieben schwarze Klingen" von Sam Sykes

Blutig, brutal - und sehr spannend
PMelittaMvor 7 Monaten

Milizgouverneurin Tretta Stern bereitet wieder eine Hinrichtung vor, doch bevor die Vagrantin Sal Kakophonie stirbt, soll sie noch reden. Und Sal redet, sie erzählt Tretta ihre Geschichte.

Sal arbeitete früher für das Imperium, doch sie hat sich losgesagt, und ist nun mit ihrer – irgendwie lebendigen – Pistole, dem Kakophon, und ihrem Schwert, Jeff, unterwegs, eine Liste mit den Namen von sieben Magiern abzuarbeiten.

Eine aggressive, zynische Revolverheldin, die aber auch mit nicht wenig Gefühl ausgestattet ist, auch wenn sie das selbst nicht zugeben würde, und statt auf einem Pferd auf einem Laufvogel unterwegs ist – eine Protagonistin ganz nach meinem Herzen. Rückblickend erzählt sie in Ich-Form, und erst nach und nach erfährt der Leser, wer sie überhaupt ist, und warum sie tut, was sie tut.

Gleiches gilt auch mit dieser Welt – Imperium, Rebellion, die Magier, Freistätten – wer gegen wen und warum, es dauert ein bisschen, bis man versteht, was dort vorgeht, zumal es immer wieder Begriffe gibt, die man nicht kennt, weil sie für diese Welt spezifisch sind. Dafür gibt es im Anhang ein Glossar inkl. Personenverzeichnis, aber Achtung, gerade bei den Personen könnte man sich spoilern, also besser nicht vorher lesen, und auch die Begriffe erst dann nachschlagen, wenn man wissen möchte, was sie bedeuten. Nach und nach begreift man aber, wie sich diese – düstere – Welt aufbaut, und immer mehr wird man so in die Geschichte hineingezogen.

Sal hat keine festen Begleiter, aber es gibt zwei, die mehr Zeit mit ihr verbringen. Das ist zum einen Cavric Stolz, Untersergeant der Rebellion, dessen Verbleib Tretta u. a. von Sal wissen möchte, und Liette, eine Freimacherin und Bannschreiberin, die eine besondere Beziehung zu Sal hat. Daneben trifft Sal eine Reihe anderer Charaktere, die meisten sehr speziell.

Die Szenen in Wehrturm, wo Tretta Sal verhört unterbrechen immer einmal wieder Sals Erzählung und sind in der dritten Person geschrieben. Diese Unterbrechung hat mich nie gestört, im Gegenteil, desöfteren war ich neugierig, was Tretta zu den Entwicklungen in Sals Erzählung sagen würde.

Sam Sykes ist der Sohn Diana Gabaldons, aber man darf hier keine Geschichte à la Outlander erwarten. Seine Geschichte ist blutig, dreckig und brutal, aber auch sehr spannend, actionreich und nie langweilig. Es gibt viele Kampfszenen, die ich tatsächlich auch gerne gelesen habe, obwohl ich sonst Kampfszenen nicht immer mag. Die vielen Seiten des Romans lesen sich richtig gut, sobald man sich darauf eingelassen hat, dass man nicht alles von Anfang an versteht – am Ende wird alles geklärt sein.

„Sieben schwarze Klingen“ ist einer der Romane, der mich sehr sofort gepackt und nur schwer wieder losgelassen hat. Ich war schnell von der Protagonistin begeistert, die Welt ist interessant, aber auch dreckig und brutal, die Geschehnisse sind sehr blutig, aber auch sehr spannend. Ein Fantasy-Highlight, das Lust auf mehr macht, die durch weitere Romane zum Glück befriedigt wird, Band 2 lese ich direkt im Anschluss, Band 3 wird hoffentlich auch auf Deutsch erscheinen. Wer sich von der Brutalität nicht abschrecken lässt, und nicht von Anfang an vollen Durchblick braucht, auch etwas andere Protagonisten mag, könnte hier einen ansprechenden Roman finden – von mir gibt es natürlich volle Punktzahl.

Kommentare: 2
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Cover des Buches Zehn eiserne Pfeile (ISBN: 9783492705721)
vormis avatar

Rezension zu "Zehn eiserne Pfeile" von Sam Sykes

Manchmal ein wenig wirr
vormivor 2 Jahren

Gefangen im Krieg zweier verfeindeter Imperien verliert Sal Kakophonie – Gesetzlose, Ausgestoßene, Vagrantin – alles, was sie liebt: Ihre Verbündeten, ihre große Liebe … Alles, was ihr geblieben ist, ist ihre magische Waffe und der alles verzehrende Wunsch nach Rache an denen, die ihr ihre Macht gestohlen und ihr alles genommen haben. Doch als ein geheimnisvoller Gönner ihr einen Auftrag anbietet, findet sie eine neue Bestimmung: Sie soll ein magisches Artefakt von der berüchtigten Luftschiffflotte Zehn Pfeile stehlen, das möglicherweise den Krieg beenden kann. Sal Kakophonie begibt sich auf eine unmögliche Mission.

»Actionreiches Fantasyepos mit einem unvergleichbaren Setting und tiefgründigen Figuren!« Publishers Weekly

»Mit Sal Kakophonie hat Sykes die Heldin einer neuen Epoche geschaffen.« Pierce Brown

Inhaltsangabe auf amazon


Besonders der Anfang, an dem der Leser eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse aus Band 1 bekommennhat, kamen mir sehr verworren vor.

Der Eindruck wird langsam besser, aber durch die Erzählweise, mal in der Vergangenheit, mal in der Gegenwart, bleibt es teilweise so. Denn man erkennt erst im Laufe des Kapitels, wann und wo die Handlung spielt. 


Die Handlung und die Charaktere sind sehr gelungen, aus meiner Sicht hätte es (verf...nochmal) etwas weniger geflucht werden dürfen. Aber den Running Gag dahinter versteht man gut.

Ein tolles Buch, mit richtig vielen Überraschungen und unerwarteten Drehungen und Wendungen. Nur an manchen Stellen etwas wirr. Dafür ziehe ich 1 Stern ab.

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

Ich habe vor mit einem oder zwei neuen Fantasy Hörbüchern anzufangen und würde gern eure Empfehlungen hören. Ich habe mir ein paar Hörbuchreihen herausgesucht und wollte euch fragen, welche davon gut sind.

Jetzt will ich noch kurz schreiben, welche Bücher mir bisher gefallen haben. Waffenschwestern und Die Lügen des Locke Lamora haben mir sehr gut gefallen. Empire of Storms auch, aber etwas weniger als die ersten beiden. Die Clans of Tokito habe ich mir schon geholt, bin aber noch nicht dazu gekommen. Von Robin Hobb habe ich mit der Weitseher Saga angefangen und die fand ich ganz ok. Die Seelenschiffe finde ich vom Anfang her irgendwie verwirrend und wollte fragen, ob sich die Reihe lohnt.

Abseits von Ronin habe ich die Powder Mage Chroniken für mich entdeckt und würde sehr gern ähnliche Bücher lesen (gerne auch als Hörbuch). Priest of Bones mochte ich nicht und in Die Zwerge bin ich nicht so gut reingekommen. Die Furcht der Weisen und Die Kinder des Nebels mag ich sehr. Von Tad Williams mag ich Shadowmarch am meisten, Der Drachenbeinthron so mittel und Bobby Dollar überhaupt nicht. Rabenschatten und Das Erwachen des Feuers haben mich leider nicht ganz erreicht. Das Lied von Eis und Feuer liebe ich, Wild Cards mochte ich nicht.

Zur Auswahl stehen die unten angehängten Bücher, da ich sie einfach zuerst gefunden habe als ich nach Fantasy Hörbüchern dieser Art suchte. Der Beschreibung nach kann ich mich aber kein gutes Bild der Bücher machen und deshalb würde ich gern eure Meinung hören. Ich würde mich aber auch über andere Empfehlungen freuen.

4 Beiträge
Hoerbuchjunkies avatar
Letzter Beitrag von  Hoerbuchjunkievor 9 Monaten

von deinen Vorschlägen habe ich das schwarze Mal gehört, hat mir ganz gut gefallen, der Anfang wurde in der Hörrunde aber teilweise als sehr langatmig empfunden, es wird halt alles sehr genau und detailliert beschrieben, das muss man sicherlich mögen, den zweiten Teil habe ich auch noch auf der Liste

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